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20. Januar 2017

Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe zieht Bilanz für 2016

Sie sind die beiden Ausflugsziele in Lippe, die sich kein Tourist, kein Gast beim Aufenthalt in der Region entgehen lässt: Das Hermannsdenkmal und die Externsteine. Jeweils rund 500.000 Besucherinnen und Besucher kommen jährlich zu beiden Denkmälern. Der Landesverband Lippe freut sich über die ungebrochene Beliebtheit. Für 2016 hat seine Denkmal-Stiftung insgesamt leicht steigende Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr registriert. Sie stellte die Bilanz in der gestrigen Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung vor.

„Die Zahlen hinsichtlich der Besteigungen der beiden Denkmäler, der Nutzung der beiden Parkplätze sowie der Teilnahme an den von uns angebotenen Führungen haben sich äußerst positiv entwickelt. Besteigungen und Parkplatznutzung an den Externsteinen sind stabil auf Vorjahresniveau geblieben, bei allen anderen Zahlen haben wir ein zum Teil deutliches Plus bilanziert“, berichtete Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Das belegt, dass wir mit unserem Vermarktungskonzept auf einem guten und richtigen Weg sind: Unsere Angebote wie z. B. die Erlebnisführungen an beiden Denkmälern, die Krimilesungen an den Externsteinen oder die neue Tourist-Info am Hermannsdenkmal mit erweitertem Shop werden hervorragend angenommen. Das macht Mut, an den Konzepten weiterzuarbeiten, um die Attraktivität beider Areale weiter zu steigern.“ Nachdem 2015 und 2016 umfangreich in die Infrastruktur an den Externsteinen investiert wurde, lege die Denkmal-Stiftung den Fokus 2017 auf das Hermannsdenkmal: „Wir sind derzeit dabei, in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe einen Masterplan zur Verbesserung der Infrastruktur und der Angebote am Hermannsdenkmal zu erstellen.“

Geschäftsführer Ralf Noske stellte die Bilanz den Kuratoriumsmitgliedern vor: „An den Externsteinen liegen die Zahlen für die Besteigung im Jahr 2016 auf Vorjahresniveau: 2015 haben wir rund 87.500 Besteiger gezählt, 2016 waren es rund 87.400.“ Die spiegele sich auch beim Parkplatz: Hier stehen rund 80.300 Fahrzeuge in 2015 rund 80.200 Fahrzeugen in 2016 gegenüber.“ Die kostenfreie Dauerausstellung im Infozentrum Externsteine, die mithilfe der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur und EFRE-Förder­mitteln realisiert wurde, verzeichnete ein Plus: „2015 kamen rund 50.500 Interessierte, 2016 waren es rund 67.000.“ Bei den Gästeführungen an den Externsteinen konnte Noske ebenfalls ein Plus bilanzieren: „Die Anzahl der Führungen stieg von 112 im Vorjahr auf 141 in 2016, die Teilnehmerzahl wuchs auf rund 2.400 – 2015 waren es rund 2.200.“

Am Hermannsdenkmal wurden 2015 rund 93.000 Besteiger gezählt, „2016 kommen wir auf rund 96.800“, so Noske. Die Zahlen für den Parkplatz: 2015 wurde er für rund 72.900 Fahrzeuge genutzt, 2015 für rund 76.200 Fahrzeuge. „Die neue Tourist-Info mit dem erweiterten Shop stößt auf eine äußerst erfreuliche Resonanz: 2015 haben wir rund 69.800 Interessierte gezählt, 2016 waren es rund 73.400. Der Umsatz im Shop konnte um 43 Prozent gesteigert werden“, berichtete Noske. Die Anzahl der Gästeführungen lag 2015 bei 66, 2016 bei 94. Die Teilnehmerzahl stieg von 780 (2015) auf rund 1.000 (2016).

Noske machte bei seiner Bilanz auf saisonale Schwankungen aufmerksam: „Die Zahlen zeigen eindeutig, dass Hermannsdenkmal und Externsteine ein Saisongeschäft sind:  Von März bis Ende Oktober verzeichnen wir rund 90 Prozent unseres Besucheraufkommens. Das ist auch nicht erstaunlich. Der Hermann und die Externsteine sind Freiluftattraktionen und damit auch sehr stark saison- und witterungsabhängig.“ Darauf stimme die Denkmal-Stiftung ihre Öffnungszeiten und Angebote ab – wie andere touristische Einrichtungen auch – und erweitere diese sukzessive. „Wir evaluieren von Saison zu Saison, was machbar und auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, und reagieren auf Veränderungen beim Gästeaufkommen. So haben wir z. B. in der Wintersaison 2016/2017 erstmals die Öffnung  der Tourist-Info am Hermannsdenkmal am Sonntagnachmittag getestet. Auch unsere Krimilesung ‚Weihnachtskehraus‘ am zweiten Weihnachtsfeiertag kam 2016 hervorragend an, sie war ausverkauft. Sie wird künftig ein fester Programmpunkt sein.“

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