Wald- und Forstmuseum Heidelbeck
Außenansicht Wald- und Forstmuseum Heidelbeck
Das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck e.V. ist Anfang April 1992 in gemeinsamer Trägerschaft der Gemeinde Kalletal und des Landesverbandes Lippe eingerichtet worden. Das Museum soll jagdliche, forsttechnische und forstbiologische Aspekte der lippischen Landschaft dokumentieren.
Dementsprechend gliedert sich seine Schausammlung in drei Teile:
Heimische Tierwelt: Neben den heute anzutreffenden Tierarten werden im Museum auch die ehemals in der Region heimischen, jedoch durch Überjagung oder anderer Umweltveränderungen, ausgestorbene Arten vorgestellt. Die Wechselbeziehungen der verschiedenen Tierarten in ihrer natürlichen Umgebung, ihre Lebensgewohnheiten, die Ökologie sind Schwerpunkte der Ausstellung.
Ausstellung Heimische Tierwelt
Jagdwaffen: Die Entwicklungsgeschichte der Jagdwaffen dokumentiert zugleich auch die Jagdmethoden vom hohen Mittelalter bis in die Neuzeit. Die notwendige Geschicklichkeit des Jägers beim Umgang mit Bogen oder Armbrust und seinen Wagemut beim Einsatz der Saufeder kann der Besucher eindrucksvoll nachempfinden.
Forstwirtschaft: Als Grundlage der holzverarbeitenden Nutzung des Waldes besitzt die Forstwirtschaft in Deutschland eine lange Tradition. Die Entwicklung der Forstwirtschaft von Urväterzeiten bis zur modernen Hege des Waldes wird anhand historischen Waldbaugerätes veranschaulicht. Eine Fülle von Axt- und Sägetypen charakterisiert den technischen Fortschritt.
Außerdem ist die Ausstellung über Gewässer und historisches Fischereiwesen in Lippe zu sehen, die besonders die Errungenschaften des Begründers der künstlichen Fischzucht, Stephan-Ludwig-Jacobi (1711-1784), würdigt.




