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Stipendium

Junge Kunst im alten Künstlerort

 Stipendium 2018, Klaus Schiffermüller

 

Aktuelles: Klaus Schiffermüller lädt ein zum Tag des Offenen Ateliers, am Sonntag, den 10. Juni 2018 von 14- 20 Uhr im Künstlerhaus Schwalenberg, Papenwinkel 10.

 

Vom 01.Mai 2018 – 31. Oktober 2018 arbeitet der neue Stipendiat im Künstlerhaus Schwalenberg: Klaus Schiffermüller aus Duggendorf/Bayern.

Schiffermüllers künstlerischer Schwerpunkt liegt auf der Landschaftsmalerei, jedoch bildet er diese nicht in realistischer Art und Weise ab, sondern sucht in realen Landschaftsausschnitten die jeweilige Atmosphäre, die ihn dann zu abstrakten farbharmonischen Überlegungen führt. So sind seine Arbeiten geprägt von einer intensiven, überspitzten Farbigkeit, die an der Grenze zur Abstraktion steht, dennoch sind die Motive als Landschaften erkennbar. Dabei lässt Schiffermüller architektonische und infrastrukturelle Eingriffe, wie Straßen oder Brücken, des Menschen in die Landschaft außen vor, Zeichen menschlicher Einflussnahme auf die Natur sind land- und forstwirtschaftlicher Art. Schiffermüllers Arbeiten besitzen alle ihre eigenen Farbharmonien, seine Intention liegt darin, den sinnlichen Charakter seiner Umgebung zu erfassen und aus einer persönlichen und überzeichneten Perspektive zu formulieren.

Während seiner Zeit in Schwalenberg plant er, nach charakteristischen Sichtachsen und Ausschnitten zu suchen, mit deren Hilfe er die SChwalenberger Kulturlandschaft treffend bebeildern kann.

Klaus Schiffermüller wird sich im Laufe des Stipendiums im Atelier mit Künstlergesprächen oder einem offenen Atelier interessierten Besuchern präsentieren, außerdem findet die Abschlussausstellung wieder im Robert Koepke Haus auf über 240 m² Ausstellungsfläche statt. Vom 28.09. bis 04.11. 2018 werden dort unter dem programmatischen Titel „Stipendiat & friends“  Arbeiten des Stipendiaten sowie 1-3 junge, zeitgenössische Positionen aus seinem künstlerischen Umfeld gezeigt.

 Klaus Schiffermüller wurde 1982 in Kelheim geboren. Er studierte von 2004 bis 2008 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg freie Grafik und Malerei/Objektkunst bei Prof. Rolf-Gunter Dienst, 2007 war er Meisterschüler. Von 2008 bis 2011 studierte er freie Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Antje Majewski und erhielt 2011 sein Diplom. Er lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Duggendorf/Bayern. Klaus Schiffermüller wird von mehreren renommierten Galerien in Deutschland vertreten und hatte zahlreiche Ausstellungen, außerdem war er wiederholt auf Kunstmessen vertreten, z.B. der Art Karlsruhe und der Art Fair 21 in Köln. 

 

Abb: Klaus Schiffermüller, Weiter fahren, 60 x 80 cm, Öl auf Karton, 2017

 

Abschlussausstellung: „Staub von morgen“ – Klaus Schiffermüller  & friends, Robert Koepke Haus Schwalenberg

Freitag, 28. September- Sonntag, 4.November 2018 , Eröffnung am Fr, 28.09.2018 um 18.00 Uhr

Allgemeines:

Jedes Jahr schreibt der Landesverband Lippe ein sechsmonatiges Stipendium in der Sparte bildende Kunst aus. Die Wohn- und Arbeitsstätte der Stipendiatin/des Stipendiaten befindet sich im Künstlerhaus in Schwalenberg. Dieses bietet einen eindrucksvollen Blick über die einzigartige Landschaft, die schon die Künstlerinnen und Künstler der Künstlerkolonie inspiriert hat.  

Das Stipendium richtet sich an bildende Künstlerinnen/Künstler aller Bereiche, die in der Malerstadt Schwalenberg leben und arbeiten möchten. Der Stipendiatin/dem Stipendiaten werden neben der monatlichen Vergütung (derzeit € 800 pro Monat) ein möbliertes Appartement im Künstlerhaus in Schwalenberg sowie ein Platz im Atelier unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ein im Zeitraum des Stipendiums entstandenes Werk übereignet die Stipendiatin/der Stipendiat dem Landesverband Lippe zu Dokumentationszwecken, die Arbeit wird von der Kulturagentur in Absprache mit der Künstlerin/dem Künstler ausgewählt.

Die Stipendiatin/der Stipendiat präsentiert sich zu verschiedenen Gelegenheiten einer interessierten Öffentlichkeit. Am Ende des Stipendiums wird eine Ausstellung ausgerichtet sowie ein Katalog produziert. Die Stipendiatin/der Stipendiat wird von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe betreut.

Bewerbung

Voraussetzung für die Bewerbung um das Schwalenberg-Stipendium ist ein Studium der bildenden Kunst an einer Hochschule oder Fachhochschule sowie kontinuierliches künstlerisches Arbeiten. Das Höchstalter der Stipendiatin/des Stipendiaten ist auf 36 Jahre begrenzt.

 

Stipendium 2017

Verwoben

Ankabuta mit Mehtap Baydu, Moritz Frei, Dorothee von Windheim

Abschlussausstellung 2017Robert Koepke Haus, 29.09.2017-05.11.2017

 

Einladung zur Finissage

mit Künstlergespräch und Katalogpräsentation

5.11.2017 ab 16 Uhr

Robert Koepke Haus

Schwalenberg – Eintritt frei 

 

Die Stipendiatin Ankabuta und drei Gastkünstler verwandeln das Robert Koepke Haus in eine große Installation.

„Verwoben“ lautet daher auch der Titel der Ausstellung, was sich sowohl künstlerisch verstehen lässt, da es sich bei den Gastkünstlern, die Ankabuta ausgewählt hat, um künstlerische Freundschaften handelt, die eine gegenseitige Themenverwobenheit erkennen lassen, aber auch im bildlichen Sinne, da Ankabuta in ihre Installation im Robert Koepke Haus die Werke ihrer Gäste mit einbaut, sie wie eine Spinne in ihr Netz einwebt.

Ankabutas Werk ist vielseitig, sie ist in mehreren Medien zu Hause: der Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Installation und Performance. Ankabuta ist eine Meisterin des Perspektivwechsels. Sie beherrscht das Metier der bizarren Miniatur ebenso wie raumgreifende Installationen, die sie für den jeweiligen Ausstellungsort erarbeitet.

 

Mit freundlicher Unterstützung von:    

 

Impressionen der EatArt Performance am 1.7.2017 – Offenes Atelier

Stipendiatin Ankabuta, Performance „Ankabuta´s Pie“

Blick ins Atelier im Künstlerhaus, mit Arbeiten von Ankabuta

01.05.2017-31.10.2017 Ankabuta aus Wiesbaden

Ankabuta wurde 1980  in Korea geboren. Sie studierte von 1999-2003 Fine Art an der Chung-Ang Universität in Südkorea. Von 2004 -2009 studierte sie an der Kunsthochschule in Kassel bei Prof. Dorothee von Windheim und Prof. Urs Lüthi, machte ihr Examen bei Prof. Lüthi und Prof. Jakob Gebert. Von 2010-2012 war sie Trägerin des Charlotte-Prinz Stipendiums in Darmstadt und 2012 des Vordemberge-Gildewart Stipendiums in Wiesbaden. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Südkorea gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Der Künstlername Ankabuta, hergeleitet aus dem arabischen, bedeutet „weibliche Spinne“.  Der Name ist durchaus programmatisch zu verstehen: Ankabuta arbeitet mit künstlerischer Ausdauer und handwerklicher Genauigkeit, mit unbeirrbarer Beharrlichkeit und konzeptuellem Stehvermögen.

Ankabutas Werk ist vielseitig, sie ist in mehreren Medien zu Hause: der Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Installation und Performance. Ankabuta ist eine Meisterin des Perspektivwechsels. Sie beherrscht das Metier der bizarren Miniatur ebenso wie raumgreifende Installationen, die sie für den jeweiligen Ausstellungsort erarbeitet.

Für Schwalenberg plant sie, Gebäude des Ortes für ihre Kunstwerke zu untersuchen und in Draht und andere Materialien umzusetzen.

Die Künstlerin Ankabuta. Foto: Schuster

 

Eine Neuerung des Stipendiums ist die Präsentation der Abschlussausstellung im Robert Koepke Haus auf über 240 m² Ausstellungsfläche. Vom 28.09. bis 05.11. 2017 werden dort unter dem Titel „Stipendiat & friends“  Arbeiten der Stipendiatin sowie 2-3 junge, zeitgenössische künstlerische Positionen aus dem Umfeld der Stipendiatin gezeigt. Mit dieser Ausstellungskonzeption werden nun künftig im Robert Koepke Haus regelmäßig junge, zeitgenössische künstlerische Positionen präsentiert.

Die Stipendiatin wird sich außerdem im Laufe des Stipendiums im Atelier mit Künstlergesprächen oder Präsentationen interessierten Besuchern präsentieren.

 

 

 

 


Stipendiatin 2016

01.05.2016-31.10.2016, Johanna K. Becker aus Münster

Johanna K. Becker widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit Landschaftsvorstellungen und -modellen sowie kulturhistorisch tradierten und archaischen Spuren. Dabei bewegt sie sich in den Bereichen Zeichnungen, Objekte/Installationen sowie Malerei. Für ihre Zeit in Schwalenberg plant die Künstlerin, auf den Spuren der impressionistischen Landschaftsmaler zu wandeln und aus den überlieferten Sehvorstellungen neue, eigene Landschaftsmodelle zu entwickeln. Diese Modelle sollen als Zeichnungen und Malerei sowie auch als Objekte realisiert werden.

Hortus conclusus, Ausstellungsansicht Botanischer Garten Duisburg 2016
Hortus conclusus, Ausstellungsansicht Botanischer Garten Duisburg 2016

Johanna K. Becker wurde 1980 in Worms geboren. Sie studierte von 1999 bis 2007 Buchwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie in Mainz. Von 2007bis 2015 studierte sie Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Prof. Cornelius Völker, der sie 2015 zu seiner Meisterschülerin ernannte.  2013 erhielt sie das Stipendium des Cité Internationale des Arts in Paris.

Schnellinfos

Adresse Dr. Mayarí Granados
Kunstreferentin Lippische Kulturagentur
Bismarckstr. 8
32756 Detmold
Telefon 05231 9925422
E-Mail E-Mail senden

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