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Stipendium

Junge Kunst im alten Künstlerort

Impressionen der EatArt Performance am 1.7.2017 – Offenes Atelier

Stipendiatin Ankabuta, Performance „Ankabuta´s Pie“

Blick ins Atelier im Künstlerhaus, mit Arbeiten von Ankabuta

 

Die Stipendiatin 2017

01.05.2017-31.10.2017 Ankabuta aus Wiesbaden

Ankabuta wurde 1980  in Korea geboren. Sie studierte von 1999-2003 Fine Art an der Chung-Ang Universität in Südkorea. Von 2004 -2009 studierte sie an der Kunsthochschule in Kassel bei Prof. Dorothee von Windheim und Prof. Urs Lüthi, machte ihr Examen bei Prof. Lüthi und Prof. Jakob Gebert. Von 2010-2012 war sie Trägerin des Charlotte-Prinz Stipendiums in Darmstadt und 2012 des Vordemberge-Gildewart Stipendiums in Wiesbaden. Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Südkorea gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Der Künstlername Ankabuta, hergeleitet aus dem arabischen, bedeutet „weibliche Spinne“.  Der Name ist durchaus programmatisch zu verstehen: Ankabuta arbeitet mit künstlerischer Ausdauer und handwerklicher Genauigkeit, mit unbeirrbarer Beharrlichkeit und konzeptuellem Stehvermögen.

Ankabutas Werk ist vielseitig, sie ist in mehreren Medien zu Hause: der Malerei, Zeichnung, Objektkunst, Installation und Performance. Ankabuta ist eine Meisterin des Perspektivwechsels. Sie beherrscht das Metier der bizarren Miniatur ebenso wie raumgreifende Installationen, die sie für den jeweiligen Ausstellungsort erarbeitet.

Für Schwalenberg plant sie, Gebäude des Ortes für ihre Kunstwerke zu untersuchen und in Draht und andere Materialien umzusetzen.

Die Künstlerin Ankabuta. Foto: Schuster

 

Eine Neuerung des Stipendiums ist die Präsentation der Abschlussausstellung im Robert Koepke Haus auf über 240 m² Ausstellungsfläche. Vom 28.09. bis 05.11. 2017 werden dort unter dem Titel „Stipendiat & friends“  Arbeiten der Stipendiatin sowie 2-3 junge, zeitgenössische künstlerische Positionen aus dem Umfeld der Stipendiatin gezeigt. Mit dieser Ausstellungskonzeption werden nun künftig im Robert Koepke Haus regelmäßig junge, zeitgenössische künstlerische Positionen präsentiert.

Die Stipendiatin wird sich außerdem im Laufe des Stipendiums im Atelier mit Künstlergesprächen oder Präsentationen interessierten Besuchern präsentieren.

 

 

 Allgemeines:

Jedes Jahr schreibt der Landesverband Lippe ein sechsmonatiges Stipendium in der Sparte bildende Kunst aus. Die Wohn- und Arbeitsstätte der Stipendiatin/des Stipendiaten befindet sich im Künstlerhaus in Schwalenberg. Dieses bietet einen eindrucksvollen Blick über die einzigartige Landschaft, die schon die Künstlerinnen und Künstler der Künstlerkolonie inspiriert hat.  

Das Stipendium richtet sich an bildende Künstlerinnen/Künstler aller Bereiche, die in der Malerstadt Schwalenberg leben und arbeiten möchten. Der Stipendiatin/dem Stipendiaten werden neben der monatlichen Vergütung (derzeit € 800 pro Monat) ein möbliertes Appartement im Künstlerhaus in Schwalenberg sowie ein Platz im Atelier unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Ein im Zeitraum des Stipendiums entstandenes Werk übereignet die Stipendiatin/der Stipendiat dem Landesverband Lippe zu Dokumentationszwecken, die Arbeit wird von der Kulturagentur in Absprache mit der Künstlerin/dem Künstler ausgewählt.

Die Stipendiatin/der Stipendiat präsentiert sich zu verschiedenen Gelegenheiten einer interessierten Öffentlichkeit. Am Ende des Stipendiums wird eine Ausstellung ausgerichtet sowie ein Katalog produziert. Die Stipendiatin/der Stipendiat wird von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe betreut.

Bewerbung

Voraussetzung für die Bewerbung um das Schwalenberg-Stipendium ist ein Studium der bildenden Kunst an einer Hochschule oder Fachhochschule sowie kontinuierliches künstlerisches Arbeiten. Das Höchstalter der Stipendiatin/des Stipendiaten ist auf 36 Jahre begrenzt.

 


Stipendiatin 2016

01.05.2016-31.10.2016, Johanna K. Becker aus Münster

Johanna K. Becker widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit Landschaftsvorstellungen und -modellen sowie kulturhistorisch tradierten und archaischen Spuren. Dabei bewegt sie sich in den Bereichen Zeichnungen, Objekte/Installationen sowie Malerei. Für ihre Zeit in Schwalenberg plant die Künstlerin, auf den Spuren der impressionistischen Landschaftsmaler zu wandeln und aus den überlieferten Sehvorstellungen neue, eigene Landschaftsmodelle zu entwickeln. Diese Modelle sollen als Zeichnungen und Malerei sowie auch als Objekte realisiert werden.

Hortus conclusus, Ausstellungsansicht Botanischer Garten Duisburg 2016
Hortus conclusus, Ausstellungsansicht Botanischer Garten Duisburg 2016

Johanna K. Becker wurde 1980 in Worms geboren. Sie studierte von 1999 bis 2007 Buchwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturanthropologie in Mainz. Von 2007bis 2015 studierte sie Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Prof. Cornelius Völker, der sie 2015 zu seiner Meisterschülerin ernannte.  2013 erhielt sie das Stipendium des Cité Internationale des Arts in Paris.

Schnellinfos

Adresse Dr. Mayarí Granados
Kunstreferentin Lippische Kulturagentur
Bismarckstr. 8
32756 Detmold
Telefon 05231 9925422
E-Mail E-Mail senden

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