Dauerhafte Sicherung der Mofetten: Untersuchungen am Wochenende im Kurpark Bad Meinberg
Im Historischen Kurpark von Bad Meinberg stehen wichtige Arbeiten im Zeichen der langfristigen Sicherheit an. Am kommenden Freitag und Samstag, 10. und 11. Juli, werden an den dortigen Mofetten (CO₂-Brunnen) gezielte Untersuchungen durchgeführt. Diese Maßnahmen dienen dazu, die geplante, dauerhafte Verfüllung und Sicherung der Mofetten präzise vorzubereiten.
Zeitlicher Ablauf der Arbeiten
Die Maßnahme ist kompakt für das Wochenende angesetzt, um den regulären Betrieb der Praxen im Ballhaus unter der Woche so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Freitagvormittag beginnen die Arbeiten mit dem Aufbau der nötigen Geräte und der Baustelleneinrichtung. Von Freitag bis Samstag erfolgt die Durchführung der technischen Untersuchungen vor Ort. Voraussichtlich Samstagnachmittag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Hintergrund der Maßnahme
Die Mofetten sind ein bekanntes geologisches Phänomen in Bad Meinberg. Um das Areal im Kurpark langfristig und nachhaltig abzusichern, ist eine fachgerechte Verfüllung der Austrittspunkte notwendig. Die an diesem Wochenende stattfindenden Untersuchungen liefern den Experten die dafür erforderlichen Daten und Bodenbeobachtungen. Die Arbeiten sind Teil eines umfassenden Konzepts zur dauerhaften Sicherung des Geländes.
Der Historische Kurpark ist derzeit noch gesperrt, während die Stad Horn-Bad Meinberg und der Landesverband Lippe in umfassendes Mess- und Warnsystem installieren. Während ein Großteil der Komponenten bereits geliefert worden ist, steht ein Liefertermin für den Schaltschrank als zentrales Element noch aus. Dieser ist eine Spezialanfertigung für das Projekt. Dennoch wird bereits mit dem Aufbau der vorhandenen Technik begonnen. Für die Verkabelung des Netzwerkes hat der städtische Baubetriebshof bereits die notwendigen Gräben gezogen. Stadt und Landesverband arbeiten gemeinsam daran, den Historischen Kurpark so schnell wie möglich sicher zu öffnen.
Bildunterschrift:
Im Historischen Kurpark hat der städtische Bauhof Gräben gezogen, in denen die unterirdische Verkabelung der Mess- und Warntechnik verlaufen wird.

