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27. Mai 2016

Friedwald Kalletal des Landesverbandes Lippe wächst

Der Friedwald Kalletal hat Zuwachs bekommen: Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, die das Areal mit der FriedWald GmbH aus Griesheim betreibt, hat ein neues Bestattungsfeld ausgewiesen. „Aus meiner Sicht ist das eine schöne Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit unserer Forstabteilung: Der Friedwald Kalletal ist in Nordlippe fest etabliert, das Interesse an naturnahen Bestattungen nimmt weiter zu“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Zwischenzeitlich sind in der Region weitere Waldfriedhöfe entstanden. Gleichwohl ist der Friedwald in Kalletal sehr gefragt. Dem tragen wir gern Rechnung, indem wir nun eine weitere Fläche für Bestattungen zur Verfügung stellen.“

„Wir freuen uns über das enorme Interesse an unserem Friedwald“, erläutert Frank Homuth, Leiter des für den Friedwald zuständigen Forstreviers Kalletal. „Inklusive der Plätze, die bereits für Urnenbestattungen genutzt wurden, haben wir inzwischen über 12.000 Plätze verkauft.“ Als Reaktion auf die große Nachfrage hat er ein neues Waldareal als Bestattungsfeld ausgewiesen: „Die Fläche liegt im westlichen Teil des Friedwalds und besticht durch ihre reizvolle Lage am Waldrand mit Blick über das Kalldorfer Holz.“ Sie wurde in den vergangenen Jahren von Homuth und seinem Team aufgeforstet: „Aufgrund des Nebeneinanders von jungen, mittelalten und alten Bäumen bietet das Feld Spaziergängern und Besuchern des Friedwaldes ein schönes, reich strukturiertes Waldbild.“ Gepflanzt wurden verschiedene Baumarten, die Vielfalt reicht von Eichen und Buchen über Ulmen, Bergahorn und Hainbuchen bis zu Roteichen und Linden. „Am Friedwald Interessierte haben somit eine noch größere Auswahl.“ Das neue Bestattungsfeld ist fünf Hektar groß und weist 356 Bäume auf, zu deren Füßen jeweils zehn Plätze belegt werden können.

Peithmann sieht im Friedwald nicht nur eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Nutzung der Landesverbandswälder: „Der Friedwald ist auch unter ökologischen Gesichtspunkten wichtig, denn hier erhalten und pflegen wir einen äußerst artenreichen, alten Baumbestand, der vielen Insekten, Pilzen und Vögeln einen idealen Lebensraum bietet.“

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