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20. Dezember 2019

Landesverband Lippe packt Spendenpaket

Waisenhauskasse des Landesverbandes Lippe hilft bedürftigen Kindern und Familien –
Vogelsänger unterstützt den Verband erneut mit einer großzügigen Spende

Der Landesverband Lippe hat kurz vor Weihnachten – wie in den Vorjahren – Geldbeträge an benachteiligte Kinder und Jugendliche in Lippe überwiesen. Dieses Jahr sind 12.500 Euro aus seiner Waisenhauskasse an junge Menschen, die einen oder beide Elternteile verloren haben, sowie an einen sozialen Verein geflossen. 2018 hatte der Landesverband Lippe aus seiner Waisenhauskasse 11.050 Euro an Voll-, Halb- und Sozialweisen ausgeschüttet. Neben einer großzügigen Spende des lippischen Unternehmens Vogelsänger Studios GmbH & Co. KG, wurden in diesem Jahr darüber hinaus fünf Laufräder inklusive Helme gespendet, die bedürftigen Familien überreicht werden konnten.

Um das Geld seinem Zweck zuzuführen, machen die Jugendämter im Kreis Lippe Vorschläge für Spendenempfänger. Aus der Waisenhauskasse gehen dann 150 Euro an Vollweisen, 75 Euro an Halbwaisen und 50 Euro an Sozialwaisen. Darüber hinaus stellt die Kasse dem „Verein für soziale Hilfe im Kreis Lippe“ jährlich 2.000 Euro zur Verfügung. „Damit unterstützen wir einerseits die kontinuierliche Arbeit des Vereins. Andererseits können wir sozial benachteiligten Menschen an Weihnachten einen kleinen Betrag zur freien Verwendung zukommen lassen“, freut sich der allgemeine Vertreter der Verbandsvorsteherin Arne Brand. „Die Spendenaktion steht für den Landesverband Lippe dabei in guter weihnachtlicher Tradition.“

Dieser mildtätige Brauch ist tatsächlich viel älter als der Landesverband Lippe selbst. Immerhin reicht die Geschichte der Waisenhauskasse bis ins Jahr 1460 zurück: Damals wurde von den Edlen Herren Bernd und Simon zur Lippe ein Grundstück zur Erbauung eines Hospitals zur Verfügung gestellt, in dem arme und kranke Menschen aus dem Kirchenspiel Detmold aufgenommen werden sollten. Anfang des 18. Jahrhundert war daraus ein Waisenhaus, später dann die Waisenhauskasse geworden.

 

Abbildung: Pexels/Pixabay

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