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23. März 2016

Lippische Kunst für Lippes kommunalpolitisches Zentrum

Der Parlamentarische Bereich im Kreishaus Detmold wird gern und oft für Kunstausstellungen genutzt. Dauerhaft kann dort ab sofort eine Skulptur von Karl Ehlers betrachtet und bewundert werden: Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe, hat Landrat Dr. Axel Lehmann heute das Kunstwerk „Spirale“ als Dauerleihgabe – und als Zeichen der Verbundenheit mit dem Kreis Lippe übergeben.

„Der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe arbeiten seit der Gründung des Landesverbandes Lippe eng und vielfältig zusammen. Seit 2014 gibt es den Beirat, in dem Kommunalpolitiker aus dem Kreistag und aus der Verbandsversammlung zum Wohle des Landesverbandes, zum Wohle Lippes zusammenarbeiten“, erläuterte Peithmann. „Als Sinnbild für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollten wir gern dem Kreishaus ein lippisches Kunstwerk überreichen. Der neu geschaffene, sehr modern und licht wirkende Parlamentarische Bereich eignet sich ideal für die Präsentation von moderner Kunst.“ Gemeinsam wählten der Landrat  und Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe, das Werk „Spirale“ von Karl Ehlers aus.

„Karl Ehlers ist in Lippe bekannt und bis heute präsent: Seine Plastiken sind z. B. auf dem Marktplatz Detmold oder vor dem Neuen Palais der Hochschule für Musik zu finden, er hat maßgeblich zur Profilierung der Region als Raum für Kunst und Kultur beigetragen“, sagte Dr. Lehmann. „Ich freue mich sehr, dass wir nun auch im Parlamentarischen Bereich unseres Kreishauses ein Kunstwerk von Ehlers präsentieren – und damit die Verbundenheit zum Landesverband Lippe zeigen.“

Die Kulturagentur des Landesverbandes verwaltet den Nachlass des Künstlers, der von 1948 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 in Detmold lebte und wirkte. „Wir zeigen Werke aus dem Nachlass von Karl Ehlers, zusammen mit Werken des Bildhauers Heinrich Drake, im Schloss Brake und machen sie damit der Öffentlichkeit zugänglich“, führte Götzky im Gespräch mit Lehmann aus. Die „Spirale“ aus dem Jahr 1958 entstamme einer Werkphase, in der Ehlers die menschliche Figur immer weiter reduzierte, bis hin zur Kargheit des Motivs. „Bestimmend sind nur noch Gesten und wenige Körperformen, die Abstrahierung ist so weit fortgeführt, dass die menschlichen Figuren zu geometrischen Körpern im Raum werden.“ Dabei habe Ehlers Wert auf eine perfekte Bearbeitung des Werkstoffes Holz gelegt.

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