Neue Eichenbrücke am Schlänger Haverkampsee
Forstabteilung arbeitet mit Gemeinde Schlangen und Firma Penke zusammen
Die Brücke zwischen dem Haverkampsee und dem Bruch hatte gut zehn Jahre auf dem Buckel, als erste Reparaturen fällig wurden. Seit März 26 war sie gesperrt – Instandsetzen ging nicht mehr. Jetzt gibt es an der Stelle eine neue aus heimischer Eiche.
Die Schlänger Landjugend hatte 2014 die Idee, an dieser Stelle eine Holzbrücke zu bauen, die über den Kesbach führt. Weil sie sehr gut angenommen wurde und auch der Zahn der Zeit an ihr genagt hatte, musste sie schon vor einiger Zeit durch den Landesverband Lippe vorläufig instandgesetzt werden. Diese Maßnahme hat nicht lange gehalten – Anfang März musste die Gemeinde den Übergang aus Sicherheitsgründen komplett sperren.
Jetzt gibt es eine vor Ort gebaute neue Brücke. Das Eichenholz stammt aus dem Wald des Landesverbandes Lippe LVL und wurde von der Firma Penke geschnitten. Die Brücke wurde komplett in Oesterholz, gemeinsam mit der Forstabteilung des LVL, bei Penke gebaut, an den Kesbach transportiert und auf die Fundamente gesetzt.
Der Schlänger Bürgermeister freut sich über die neue Brücke: „Ich möchte mich sehr herzlich bei allen Beteiligten für ihre Arbeit und ihren Einsatz bedanken! Dass hier wieder Menschen von nah und fern durch unser schönes Bruch spazieren können, freut uns wirklich sehr. Wir haben einige Anfragen zu dieser Brücke bekommen und sind froh, jetzt sagen zu können: es gibt eine neue an dieser Stelle – aus heimischen Hölzern und von einer hiesigen Firma mit Unterstützung des Landesverbands gebaut. Besser geht es gar nicht!“
Auch Landesverbandsvorsitzender Jörg Düning-Gast ist zufrieden: „Bei diesem Projekt haben viele Partner ihre Stärken eingebracht. Insbesondere unsere Kollegen aus der Forstabteilung konnten einmal auch öffentlich zeigen, was sie können. Der Firma Penke danke ich für die tolle Unterstützung. Durch den Einsatz unseres heimischen Eichenholzes war der Bau zudem unschlagbar günstig. Das nenne ich die ‚gute lippische Lösung‘ und sage auch der Gemeinde herzlichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit.“

