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26. April 2018

Wertvolle Eindrücke und Inspiration für den künftigen beruflichen Werdegang

Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake hat sich auch in diesem Jahr wieder am Girls‘ Day und Boys‘ Day beteiligt: Ein Mädchen – Mira-Sofie Osterhage – bewies bei Museumstechniker Thomas Senke, dass Frauen perfekte Hausmeisterinnen sind. Zwei Jungen – Julian Budde und Jesper Weise – beschäftigten sich unter Anleitung von Presse- und Marketingreferentin Silvia Herrmann mit den klassischen Aufgaben des Kulturmarketings.

„Beim Landesverband Lippe haben wir eine Vielzahl an Berufen und jeder Beruf hat seine Besonderheiten. Wir wollen die typischen Klischees und Vorstellungen von Frauen- und Männerberufen durchbrechen. Der Girls‘ Day sowie der Boys‘ Day ist dafür hervorragend geeignet“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Der Zukunftstag bietet eine wichtige Gelegenheit für alle Schülerinnen und Schüler, sich über ihren beruflichen Werdegang zu informieren und erste Erfahrungen zu sammeln. Ich freue mich über das Interesse der drei Schüler für unser Weserrenaissance-Museum und hoffe, dass sie heute hier wertvolle Eindrücke und Inspiration erhalten“, ergänzt Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes.

Hoch motiviert starteten die Schüler in ihren Arbeitstag im Weserrenaissance-Museum und testeten zuerst einige Stationen im Museum aus: Sie versuchten, Düfte aus der Zeit der Renaissance zu erkennen, und bauten einen Brückenbogen. Anschließend machten sich Julian Budde und Jesper Weise daran, unter Anleitung von Silvia Herrmann Werbemöglichkeiten für den Familientag, der am 6. Mai 2018 im Weserrenaissance-Museum stattfindet, zu besprechen: Wo druckt man Plakate? Wie verteilt man Einladungskarten? Wie kann man Schülerinnen und Schüler am besten über den Familientag informieren und es erreichen, dass sie, gemeinsam mit Eltern, Großeltern oder Freunden, zum Familientag kommen? Julian Budde und Jesper Weise nahmen außerdem an einer Führung durch das Museum teil und lernten so eine weitere Möglichkeit der lebendigen Vermittlung von kulturellen und geschichtlichen Themen kennen.

Mira-Sofie Osterhage blickte gemeinsam mit Museumstechniker Thomas Senke hinter die Kulissen: Sie lernte die verschiedenen technischen Anlagen kennen, die dafür sorgen, dass in den Ausstellungsräumen des Museums stets eine gute Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrscht, und staunte über die vielen Schalter, mit deren Hilfe die Alarmanlagen bedient werden. In der Werkstatt zeigte Thomas Senke der Schülerin, wie ausgelagerte Stücke aufbewahrt bzw. repariert werden, wie hier zukünftige Ausstellungen vorbereitet werden und wie wichtig z. B. Arbeitsschutz ist. Und ganz nebenbei erfuhren die drei Schüler während ihres Girls‘ und Boys‘ Day Anschauliches über das Leben in der Epoche der Renaissance.

 

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