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28. April 2016

Zukunftstag für Mädchen und Jungen beim Landesverband Lippe

Der Landesverband Lippe beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Girls` Day und Boys` Day. Zwei Mädchen begleiteten den Grabungstechniker Roland Schaberich vom Lippischen Landesmuseum bei seiner Arbeit auf einer Baustelle in Lemgo. Währenddessen gab Kunsthistorikerin Dr. Susanne Hilker im Weserrenaissance-Museum zwei Jungen erste Einblicke in die Arbeit einer Museumspädagogin.

„Der aktuelle Frauenförderplan des Landesverbandes ist erst kürzlich verlängert worden und so freut es mich umso mehr, dass auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung an unseren Angeboten zum Mädchen- und Jungen-Zukunftstag herrscht“, zeigt sich die Verbandsvorsteherin, Anke Peithmann, erfreut. Mit dem Frauenförderplan hat sich der Landesverband das Ziel gesetzt, bis 2018 ein ausgeglichenes Beschäftigungsverhältnis von Frauen und Männern zu erreichen. Derzeit sind rund 46% der Beschäftigten Frauen. „Beim Landesverband Lippe haben wir eine Vielzahl an Berufen und jeder Beruf hat seine Besonderheiten. Wir wollen die typischen Klischees und Vorstellungen von Frauen- und Männerberufen durchbrechen. Der Girls` Day sowie der Boys` Day bieten dafür eine hervorragende Gelegenheit“, so Peithmann weiter. „Der Zukunftstag ist eine wichtige Gelegenheit für alle Schülerinnen und Schüler, sich über ihren beruflichen Werdegang zu informieren und erste Erfahrungen zu sammeln“, freut sich auch die Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes, Dr. Doreen Götzky, über die Teilnahme an diesem bundesweiten Zukunftstag.

Jessica Buncher und Nele-Sophie Krüger begaben sich auf eine Spurensuche im Boden. Der archäologische Grabungstechniker Roland Schaberich nahm die beiden Lemgoer Schülerinnen mit zu einer Baustelle an der Breite Straße in Lemgo. Dort wurde ein alter Holzpfosten freigelegt. Sie erlebten hautnah, wie Überreste aus der Vergangenheit gefunden, ausgegraben und anschließend ausgewertet werden. „Ausgrabungen sind immer spannend!“, erklärt der Mitarbeiter des Lippischen Landesmuseums.

Hoch motiviert starteten auch zwei Lemgoer Schüler in ihren Arbeitstag im Weserrenaissance-Museum. Kian Sevgül begleitete die Museumspädagogin Dr. Susanne Hilker und deckte dort eine mittelalterliche Tafel neu ein, unterstützte bei einer Museumsführung und half bei der Katalogisierung von historischen Kostümen. „Die Arbeit in einem Museum ist besonders abwechslungsreich“, weiß Dr. Hilker. Andreas Gerk blickte hinter die Kulissen des Museums. Zusammen mit Haustechniker Thomas Senke reparierte er einen Luftbefeuchter, lernte die verschiedensten Werkzeuge kennen und stellte fest, dass nicht alle Exponate eines Museums immer den Besuchern zugänglich sind. In der Werkstatt werden ausgelagerte Stücke aufbewahrt, repariert oder für eine zukünftige Ausstellung vorbereitet. Ganz nebenbei erfuhren beide Schüler Anschauliches über das Leben in der vergangenen Epoche.

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