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22. September 2017

FriedWald Kalletal ab sofort noch besser zugänglich

Der demografische Wandel stellt auch Friedhöfe vor neue Herausforderungen: Die Menschen, die Grabstätten besuchen und ihrer Angehörigen gedenken möchten, werden nicht nur älter, sie sind immer öfter auch auf Hilfsmittel wie Rollstühle oder Rollatoren angewiesen. Für sie müssen Friedhöfe – egal ob gepflegte Parkanlage oder natürlich belassene Ruhestätte – gute Wege vorhalten. Der FriedWald Kalletal hat deshalb jetzt Maßnahmen zur besseren Erreichbarkeit und Begehbarkeit umgesetzt.

„Unsere Kollegen im Forstrevier Kalletal führen den FriedWald mit großem, persönlichem Engagement und viel Fleiß. Sie entwickeln das Areal beständig im Sinne der Besucherinnen und Besucher weiter“, weiß Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Barrierefreiheit ist ein wichtiges Thema in unserer heutigen Gesellschaft. Die Maßnahmen, die unser FriedWald-Team jetzt hier umgesetzt hat, sind aus meiner Sicht vorbildlich und richtig.“ Zum einen hat Frank Homuth, Leiter des Forstreviers Kalletal, mit seinen Mitarbeitern die Wegeführung und die Wege verbessert. Über schwierig zugängliche Areale haben sie brückenartige Holzpfade angelegt. Zum anderen haben er und sein Team einen Zugang für die Besucherinnen und Besucher geschaffen, die den öffentlichen Nahverkehr für die Anreise nutzen: „Damit Busse der Linien 334, 733, 737 und 567 am Parkplatz Friedwald halten und Gäste ein- und aussteigen können, haben wir an der Varenholzer Straße (L781) einen Haltepunkt geschaffen.“ Das Areal des Haltepunkts wurde befestigt und geteert, ein Zaun grenzt den dahinterliegenden Straßengraben ab. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde über dem Straßengraben eine Holzbrücke errichtet, die für Rollstühle oder Rollatoren geeignet ist. „Wir haben uns das Holz anliefern lassen und die Brücke in Eigenleistung gebaut“, berichtet Homuth.

Beide Maßnahmen werden die Attraktivität des FriedWalds als Ruhestätte weiter steigern. „Der FriedWald Kalletal ist äußerst erfolgreich, wir haben seit der Eröffnung im Jahr 2004 mehr als 10.800 Plätze verkauft“, sagt Homuth. Mit seinem Team hat er in den vergangenen 13 Jahren Wege erschlossen und barrierefrei gestaltet und zahlreiche Bänke aufgestellt. Eine der jüngsten Maßnahmen war die Einrichtung eines zentralen Andachtsplatzes: „Er wird inzwischen für jede zweite Beerdigung genutzt.“ Zudem haben er und sein Team nach und nach neue Bestattungsfelder ausgewiesen und vor allem viele junge Bäume – darunter Edelhölzer wie Eiche, Ulme oder Ahorn – angepflanzt bzw. Naturverjüngung – z. B. Rotbuche – gefördert. „Gerade in der Entwicklung und Pflege des Baumbestandes sehe ich einen großen Vorteil: Sie wird im FriedWald Kalletal von unseren Förstern und Forstwirten, also von erfahrenen und höchst kompetenten Fachleuten geleistet“, betont Peithmann. „Das garantiert eine bestmögliche, fachlich fundierte Entwicklung und Betreuung des Bestattungswaldes.“ Auch bei der FriedWald GmbH, die zusammen mit dem Landesverband Lippe den FriedWald Kalletal betreibt, ist man zufrieden: „Der FriedWald Kalletal gehört auch innerhalb unseres deutschlandweiten Standortnetzes zu den vorbildlichen Standorten. Die Rückmeldungen der Kunden bzw. Angehörigen sind seit Inbetriebnahme im Jahr 2004 ausgesprochen positiv“, so Regionalleiterin Sabine Gleisner-Kuß.

 

Abbildung: Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Frank Homuth, Leiter des Forstreviers Kalletal, auf der neuen Holzbrücke, über die Besucherinnen und Besucher, von der Bushaltestelle kommend, Zugang zum FriedWald Kalletal erhalten. (Foto: Landesverband Lippe)

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