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Pressemitteilungen des Landesverbandes Lippe

Die aktuellsten Pressemitteilungen sind zuerst genannt:

 

Verwaltung des Landesverbandes Lippe am 29. September 2016 geschlossen

Haushaltsrechnung 2015 fällt positiver aus als geplant

Hermännchen spricht „Lippisch Platt“

Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte den Landesverband Lippe und das Weserrenaissance-Museum

Ingeborg Wiesinger ist seit 65 Jahren Mieterin beim Landesverband Lippe

Landesverband Lippe lädt ein zum Sommer-Familienfest an den Externsteinen

99 Jahre Freiraum für die Natur

Höchste Statue Deutschlands wird schonend gereinigt

Natur erleben, hautnah: Die Waldjugendspiele 2016

Landesverband Lippe lädt ein zum Tag des offenen Denkmals

Weserrenaissance-Museum bis April 2017 für Einzelbesucher geschlossen

Digitale Naturfotografie im Naturschutzgebiet Externsteine

Hermannsdenkmal wird vom 5. bis 9. September 2016 gereinigt

Landesverband Lippe schafft Blühwiesen im Silvaticum

Landesverband Lippe, Biologische Station und Kreis Lippe schaffen ein Kleingewässer im Naturschutzgebiet Norderteich

Mordsvollmond an den Externsteinen

Mondscheinkino am Hermann mit neuem Besucherrekord abgeschlossen

Sommerakademie 2016 erfolgreich zu Ende gegangen

Landesverband Lippe begrüßt sechs neue Auszubildende

Mondscheinkino-Special am Hermannsdenkmal: Zusätzliche Filmnacht

Landesverband Lippe begrüßt mit Arne Brand neuen Immobilienabteilungsleiter

Auf den Spuren des Baumeisters Ernst von Bandel,
am Sonntag, dem 31. Juli 2016, um 11 Uhr

Tourist-Info am Hermannsdenkmal präsentiert sich modern im WALK

Mondscheinkino startet mit Klassiker von Charlie Chaplin

Umbau Weserrenaissance-Museum geht ab September in die zweite Phase

Landesverband Lippe hat Cajus Caesar MdB in den Ruhestand verabschiedet

Kreis und Landesverband Lippe tauschen Aufgaben bei der Jugendkulturarbeit und der Biologischen Station

Arne Brand übernimmt Leitung der Immobilienabteilung beim Landesverband Lippe

Reinigungsarbeiten am Hermannsdenkmal geplant

Das Waldbühnenprogramm 2016 startet durch

Bike Sport Lippe e. V. und Landesverband Lippe haben Downhill-Strecke eingeweiht

Baum des Jahres 2016 wächst nun auch im Silvaticum

Verhaltensgebote für Sommersonnenwende 2016 an den Externsteinen

Matinee „Neuer Bildteppich – neues Kabinett“ am 19. Juni 2016 im Weserrenaissance-Museum

Förster Stephan Radeck hat nun auch seinen Wohnsitz im Forsthaus Blomberg

Friedwald Kalletal des Landesverbandes Lippe wächst

Restplätze für Kurs zu digitaler Naturfotografie mit Robin Jähne

»Impulse für die tägliche Arbeit mit denkmalgeschützten Gebäuden«

„Internationaler Museumstag“ am 22. Mai 2016 im Weserrenaissance-Museum

Landesverband Lippe muss Hängeesche im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Freie Fahrt für kulturell interessierte Schülerinnen und Schüler

Freizeitverhalten an Hermannsdenkmal und Externsteine ändert sich

Verhaltensgebote für Himmelfahrt 2016 an den Externsteinen

Zukunftstag für Mädchen und Jungen beim Landesverband Lippe

Erfreuliches Ergebnis beim Jahresabschluss 2014

Frauenförderplan des Landesverbandes Lippe wird fortgeführt

Landesverband Lippe als Kulturträger in Lippe gestärkt

Klares Bekenntnis zum Festival Wege durch das Land

Landesverband Lippe wieder im Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe vertreten

Arbeitskreis erarbeitet tragfähige Lösung für Burg Sternberg

Tausende Besucherinnen und Besucher haben „Hermann leuchtet 2016“ gesehen

Verhaltensgebote für Walpurgisnacht 2016 an den Externsteinen

Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe mit neuem Führungs-Duo

Sperrung am Hermannsdenkmal zum Hermannslauf am 24. April 2016

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Sportplatz in Bentrup-Loßbruch

Mordsfrühling an den Externsteinen

Mit dem Hörsinn auf Entdeckungstour

Der Hermann lädt ein

Landesverband Lippe wird Mitglied im Netzwerk GO K.A.Li

Landesverband Lippe hat Klaus Stein in den Ruhestand verabschiedet

Lippische Kunst für Lippes kommunalpolitisches Zentrum

Umbau des Weserrenaissance-Museums hat begonnen

Ein Haus zum Wohlfühlen, zum Entspannen und für die Fitness

Landesverband Lippe strukturiert Projektförderung neu

Einstieg in die deutsche Kultur über die Weserrenaissance

Landesverband Lippe muss Hainbuche im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Neue Impulse für die Zukunft der Burg Sternberg

Ein Masterplan für Lippes »grünen Recken«

Windenergieprojekt mit vielen Gewinnern

Schönheitskur für Hermannsdenkmal und Externsteine

Neuer Standort fürs Wanderkreuz an den Externsteinen

Externsteine sind für Menschen mit Behinderung ein lohnendes Ausflugsziel

VHS-Lippe-Ost gibt Deutschkurs für Flüchtlinge in den Räumen von Burg Sternberg

Ungewöhnliche Ernte in Kiefern rund um den Donoper Teich

Hochschule für Musik Detmold und Landesverband Lippe haben Vertrag unterzeichnet

Einzigartiges Exponat aus der Kaiserzeit

Stefan Rother, Bürgermeister von Horn-Bad Meinberg, macht sich umfassendes Bild vom Naturdenkmal Externsteine

Haushalt 2016 des Landesverbandes Lippe genehmigt

Fällarbeiten am Bierweg zwischen Blomberger Weg und Schloss Brake

Kurgastzentrum Bad Meinberg ist in guten Händen

Rückblick des Landesverbandes Lippe auf das Jahr 2015

Elisabeth Engels Stiftung übergibt der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz 12.500 Euro

Waisenhauskasse des Landesverbandes Lippe hilft bedürftigen Kindern und Familien

Verwaltung des Landesverbandes Lippe über die Feiertage geschlossen

Der Kurort Bad Meinberg ist auf einem guten Weg

Landesverband Lippe investiert in Windkraft

Haushaltssatzung verabschiedet – 2016 bringt schwarze Null

Neubesetzung in der SPD-Fraktion der Verbandsversammlung

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe kooperiert bei Motorsägenlehrgängen mit Feuerwehren in Lippe

Museumsbesuch zum Kultursponsoring

Friedwald Kalletal des Landesverbandes Lippe und der FriedWald GmbH hat exzellenten Ruf

„Weihnachtskehraus“ an den Externsteinen

Schäfertorbrücke ab kommendem Wochenende wieder frei

Waldbühne am Hermannsdenkmal zieht mehr und mehr Fans an

Landesverband Lippe sorgt für Eis am Stiel

Landesverband Lippe stellt sich neuen Herausforderungen in der Personalbewirtschaftung

Elisabeth Engels Stiftung investiert in Turnhalle der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz rund 180.000 Euro

Landesverband Lippe hat Kulturpreise 2015 verliehen

Landesverband Lippe plant 2016 mit ausgeglichenem Haushalt

Hermannsdenkmal und Externsteine locken auch im Winter

Landesverband Lippe verleiht seine Kulturpreise am 14. November 2015

Landesverband Lippe muss Fichten im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit

Wohnmobilhafen am Hermannsdenkmal schließt

Denkmal-Stiftung erhält neue Leitungsstruktur

Wanderkreuz kann auf Areal der Externsteine installiert werden

Kurs zu digitaler Fotografie an den Externsteinen

Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek begrüßt neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Landesverband Lippe begrüßt neue Kulturabteilungsleiterin

Moderne und Tradition im Schloss Brake

Mordsvollmond: Mystische Krimilesung an den Externsteinen

Touristische Highlights in den Sozialen Medien

Landesverband Lippe beteiligt sich weiterhin an LTM GmbH

Umbaupläne Zukunftskonzept Weserrenaissancemuseum Schloss Brake konkretisieren sich

Landesverbandsversammlung besucht das Mörth im Schwalenberger Wald

Waldjugendspiele 2015

Tag des offenen Dankmals 2015

Entscheidenden Schritt für die künftige Kulturarbeit der Region geleistet

Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe tagte beim Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe

Archäologische Landesausstellung NRW im Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe vorgestellt

20.000 Euro private Spenden für Umbau des Weserrenaissance-Museums

Gemeinsame Pressemitteilung des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe zum geplanten Wanderkreuz

Physiotherapeutische Praxis verlässt Rose-Badehaus

»Kultureller Reichtum auf kleinem Raum«

Lippische Erstklässler erhalten neues „Hermännchen“-Heft

LWL-Direktor Matthias Löb informierte sich über die Kulturarbeit des Landesverbandes Lippe

Schlossmäuse versorgen Flüchtlingskinder mit Kleidung

Pressemitteilung des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe

Schäfertorbrücke in Lemgo Brake bis auf Weiteres gesperrt

Knapp über 8.000 Besucher beim Mondscheinkino

»Unser Hermann wird 140«

Endspurt für Kreativ-Sommerferien im Lippischen Landesmuseum

Mondscheinkino-Special am Hermannsdenkmal: Zusätzliche Filmnacht

Drei neue Auszubildende und ein Praktikant wurden heute im Verwaltungssitz Schloss Brake begrüßt

Wilfried Röse feiert heute sein 40jähriges Dienstjubiläum

Erste Downhill-Strecke in OWL zu Füßen des Hermannsdenkmals

Auszubildende von Phoenix Contact erstellen Umfrage für Kulturentwicklungsplan für Lippe

Pressemitteilung der Elisabeth Engels Stiftung

Landesverband Lippe begrüßte 300.000 Besucherin im Infozentrum Externsteine

Kulturpreis des Landesverbandes Lippe 2015 geht in heiße Phase

Neue Gebührenordnung für Bibliothekskooperation

Landesverband Lippe beteiligt sich an neuer LTM GmbH

Haushaltsrechnung 2012 des Landesverbandes Lippe genehmigt

NightWash am 20. Juni 2015 auf der Waldbühne zu Gast

Tourist-Info am Hermannsdenkmal und Büro des Infozentrums Externsteine am 22. Juni 2015 aufgrund einer internen Schulung geschlossen

Gebote zur Sommersonnenwende an den Externsteinen

Kulturentwicklungsplanung geht in die Zielgerade

Wichtige Baumaßnahmen hinter den Kulissen

Kulturwissenschaftlerin Dr. Doreen Götzky übernimmt Kulturabteilungsleitung beim Landesverband Lippe

Sonne, Mord und Steine - Krimilesung an den Externsteinen am 14. Juni 2015

Ziele für die künftige Kulturlandschaft Lippes festgelegt

Kulturagentur des Landesverbandes Lippe mit Kunstwerken in NRW-Portal vertreten

Landesverband Lippe bewirtschaftet seine Wälder vorbildlich

Fortbildung zu Füßen den Hermannsdenkmals

Gemeinsame Strategien für den Wald im Klimawandel

4. Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan am 29. Mai 2015 von 16-20 Uhr in Blomberg

Malerstadt Schwalenberg als touristische Marke etablieren

Kinder der Grundschule am Silvaticum pflanzen Feldahorn – Baum des Jahres 2015

Externsteine sind kein Ziel für Vatertagstouren

Lippische Landesbibliothek Detmold legt Jahresbericht 2014 vor

Erweiterter Service am Hermannsdenkmal

Landesverband Lippe beauftragt LTM AG mit Erstellung eines Nutzungskonzepts für Burg Sternberg

Landesverband Lippe investiert rund 100.000 € an den Externsteinen

Ingo Düsterhus ist neuer Leiter des technischen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe

Verhaltensgebote für Walpurgisnacht 2015 an den Externsteinen

Waldbühnenprogramm der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe für 2015

Girls’ Day und Boys’ Day beim Landesverband Lippe bot vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt

Visionskonferenz zum Kulturentwicklungsplan definiert Zukunftsvisionen für Lippe

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe begrüßte 7.000 Teilnehmer ihrer Motorsägenlehrgänge

Robin Jähne bietet in Kooperation mit Landesverband Kurs zu digitaler Naturfotografie an

Landesverband Lippe bewilligt Kulturförderanträge

Entspannendes Klangerlebnis in der erwachenden Natur rund um die Externsteine

»Kopf und Herz öffnen«

Landesverband Lippe bietet 5 Plätze für Girls’ und Boys’ Day am 23. April 2015

Familientag zur Saisoneröffnung am Hermannsdenkmal

Einblick in vielfältige Engagements des Landesverbandes Lippe in Kalletal-Varenholz

Lippische Kulturagentur leistet wertvolle Kulturarbeit künftig aus Detmold

Landesverbandskämmerer Peter Gröne zieht Bilanz nach einem Jahr im Amt

Ungestörter Blick auf Lippes grünen Recken

Wertholz des Landesverbandes Lippe erzielt bei Submission hervorragende Preise

Baumpflegearbeiten am Hermannsdenkmal

Erster Workshop im Kulturentwicklungsplanprozess am 27. Februar 2015 war großer Erfolg

Krimilesung an den Externsteinen am Sonntag, 15. März 2015, 19 Uhr

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Friedhof Holzhausen-Externsteine

»Ein Beleg für Qualität der Museen des Landesverbandes Lippe«

Gerhard Haut feiert 25jähriges Dienstjubiläum

»Eine große Chance für Lippe«

Durchforstungsmaßnahmen am Krebsbachteich in Hiddesen

LTM AG legt Nutzungskonzept für Hermannsdenkmal vor

Landesverband Lippe arbeitet mit Hochdruck an der Übergabe des Staatsbades Meinberg an die Stadt Horn-Bad Meinberg

Kulturentwicklungsplanung in Lippe geht Online

Stift St. Marien zu Lemgo erhält ein Kuratorium

Burg Sternberg genau erklärt

Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung hat ihre Arbeit aufgenommen

Startschuss zur Kulturentwicklungsplanung in Lippe

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe bereitet Wertholzsubmission 2015 vor

Die neuen regionalen Kräfte der Sportstätten GmbH sichern gemeinsam mit dem Landesverband Lippe die Zukunft des Badehauses in Bad Meinberg

Waisenhauskasse des Landesverbandes Lippe hilft bedürftigen Kindern und Familien

Verwaltung des Landesverbandes Lippe über die Feiertage geschlossen

Dr. Joachim Eberhardt wird Direktor der Lippischen Landesbibliothek

Klaus Stein verschiebt seinen Ruhestand

Landesverband Lippe stärkt die Kultur und die touristischen Highlights Hermannsdenkmal und Externsteine

Konzeptvorschlag der LTM AG zum Hermannsdenkmal steht

Landesverband Lippe fördert Kulturträger in Lippe

Landesverband Lippe bietet im 1. Halbjahr 2015 rund 100 Kulturveranstaltungen

Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe hat zum ersten Mal getagt

Weichen für den Kulturentwicklungsplan gestellt

FriedWald Kalletal feiert 10jähriges Jubiläum

Pediküre für Detmolder Hermannsfuß abgeschlossen

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Alten Hansestadt Lemgo war zu Besuch beim Landesverband Lippe

Landesverband Lippe hat Haushaltssatzung 2015 eingebracht

EU-Ausschreibung für Betrieb des Staatsbades aufgehoben –
Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg setzen
Eckpunktepapier um

Landesverband Lippe steuert Wohnraumnot bei Studenten entgegen

Beginn eines neuen Ausbildungsjahres auf Burg Sternberg

Tourismuskonzept für Hermannsdenkmal – Landesverband Lippe beauftragt LTM AG

Externsteine mit Lackspray beschädigt

Externsteine und Hermannsdenkmal sind bei Touristen sehr beliebt

Ein Querschnitt des kulturellen Schaffens auf der Burg Sternberg

Dauerausstellung Alte Lippische Maler in der Städtischen Galerie Schwalenberg öffnet am 3. Oktober 2014

250.000ster Besucher im Infozentrum Externsteine begrüßt

22. Tag des offenen Denkmals bot Veranstaltungen unter dem Motto Farbe

Waldbühnen-Saison 2014 erfolgreich abgeschlossen

Schäfertorbrücke in Lemgo ab 13. September 2014 frei

Waldjugendspiele - Entdecken-Erleben-Begreifen

Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe bietet zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals

Schäfertorbrücke in Lemgo bis Anfang September komplett gesperrt

Zwei neue Auszubildende beim Landesverband Lippe

Lippische Velmerstot bietet künftig noch mehr Anreize zum Wandern

Kurortmanagement aus privater Hand

Neue Ansprechpartnerin im Forstrevier Schieder des Landesverbandes Lippe

Comedy-Show NightWash kommt am 19. Juli 2014 auf die Waldbühne

Stabwechsel im Forstrevier Hiddesen

Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg wollen Staatsbadbetrieb ausschreiben

Landesverband Lippe verleiht Drake-Medaille an Friedrich-Wilhelm Nagel

NRW-Innenministerium genehmigt Landesverbandshaushalt 2014

Landesverband Lippe verpflichtet Landesverbandsabgeordnete für die 16. Wahlperiode

Schäfertorbrücke in Lemgo bis auf Weiteres komplett gesperrt

Friedliche Sommersonnenwendfeier an den Externsteinen erlaubt

Rolf Römer feiert 25jähriges Dienstjubiläum

Keine Vatertagstouren zu den Externsteinen

Badehaus-Konzept wird im Masterplan-Prozess neu überdacht

Die Waldbühne am Hermannsdekmal startet am 29. Mai 2014 in die diesjährige Saison

Landesverband Lippe erneuert Fassade der Gaststätte „Zum Felsenwirt“ an den Externsteinen

Kriminalistisch-spannendes Abenteuer an den Externsteinen

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe verzichtet bei Schädlingsbekämpfung auf Chemie

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Verwaltung des Landesverbandes Lippe am 29. September 2016 geschlossen

Lemgo, 26. September 2016. Der Landesverband Lippe teilt mit, dass seine Verwaltung im Schloss Brake in Lemgo am 29. September 2016 aufgrund eines Betriebsausfluges geschlossen ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe sind wieder ab dem 30. September 2016 erreichbar.

 

 

 

Haushaltsrechnung 2015 fällt positiver aus als geplant

Lemgo, 21. September 2016. Positive Nachrichten zur Finanzlage des Landesverbandes Lippe konnte die Verbandsspitze in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung mitteilen: Die Haushaltsrechnung für das Jahr 2015 schloss mit einem besseren Ergebnis ab als geplant: Rund 443.000 Euro wurden eingespart.

„Dieses gute Ergebnis belegt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, allen voran Verbandskämmerer Peter Gröne und sein Team in der Finanzabteilung, die Vorgaben des Konsolidierungskonzepts sehr ernst nehmen und jede Möglichkeit, Einnahmen zu steigern und Ausgaben zu reduzieren, nutzen“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Gleichwohl sei der Landesverband noch nicht am Ziel: „Gerade im Jahr 2015 haben wir von Einmaleffekten profitieren können. Um dauerhaft einen ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können, müssen wir  weitere Konsolidierungsmaßnahmen ergreifen, um nachhaltig Einnahmen und Ausgaben in Balance zu bringen. Wir sind dabei auf einem guten Weg. Unser Finanzmanagement ist professionell.“

Verbandskämmerer Peter Gröne erläuterte die Haushaltsrechnung: „Geplant war für 2015 ein Fehlbetrag in Höhe von rund 1,08 Mio. Euro. Die Jahresrechnung weist einen Fehlbetrag in Höhe von rund 633.000 Euro aus, wir müssen somit rund 443.000 Euro weniger aus der Rücklage entnehmen als geplant, um den Haushalt 2015 auszugleichen.“ Gröne betonte, dass der Landesverband Lippe 2015 viele anspruchsvolle Projekte umgesetzt oder vorbereitet habe, z. B. die Brandschutzmaßnahmen im Landestheater Detmold im Wert von 1,2 Mio. Euro, die Vorbereitung des Umbaus des Weserrenaissance-Museums oder die Vorbereitung der Investitionen in Windkraftanlagen. Zudem wurde die Aufgabe „Staatsbad Meinberg“ an die Standortkommune Horn-Bad Meinberg übergeben, die Zusammenarbeit mit dem Kreis Lippe vorangetrieben, der Kulturentwicklungsplan für Lippe initiiert oder die große Sonderausstellung „Weltvermesser“ im Weserrenaissance-Museum realisiert. „Lippe hat auch 2015 von seinem Landesverband vielfältig profitiert“, so Gröne.

Die Einsparung von 443.000 Euro konnte im Wesentlichen erreicht werden, weil die Ergebnisse bei den Finanzanlagen und den Pachteinnahmen besser ausfielen als erwartet. Zudem erhielt der Landesverband Lippe einen nicht eingeplanten Ausgleich bei den Versorgungslasten. „Dies sind Einmaleffekte, mit denen wir für 2016 so nicht rechnen können. Das heißt, dass wir den Konsolidierungskurs konsequent weiterverfolgen müssen.“

 

 

Hermännchen spricht „Lippisch Platt“

Werben für das neue Heft „Lippisch Platt“ aus der „Hermännchen-Reihe“ (v. l.): Friedrich Brakemeier, Vorsitzender des Lippischen Heimat¬bunds, Händler Ernst Brinkmann vom Detmolder Markt, Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbands Lippe, Verleger Manfred Hütte sowie Ute Bicker, Schulrätin beim Kreis Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Schwäbisch, Bayrisch oder Friesisch: Es gibt viele Regionen in Deutschland, die ihren eigenen Dialekt haben. In Lippe sprechen wir aber normales hochdeutsch – oder? Nicht ganz, denn auch die Lipper haben einen Dialekt, mit dem sie sich von den Bewohnern anderer Regionen Deutschlands unterscheiden: Das Lippisch Platt. Was ein „Klümpchen“ oder eine „Lippske Ananas“ ist, können die lippischen Grundschüler in der neuen Ausgabe des Heftes „Hermännchen unterwegs in Lippe – Lippisch Platt“ herausfinden. Denn jetzt macht der kleine Sohn vom großen Hermann sich mit einem Einkaufszettel zum Detmolder Wochenmarkt auf und stößt auf einige Begriffe, die er selbst noch nicht ganz versteht. „Das Lippisch Platt ist Teil unserer lippischen Kultur: Deshalb ist es so wertvoll, dass das Hermännchen in diesem Jahr nicht nur Lügde besucht hat, sondern die Kinder und auch die Eltern und Großeltern einlädt, mit ihm zusammen unseren lippischen Dialekt zu entdecken“, findet Landrat Dr. Axel Lehmann. Das Heft erscheint ergänzend zu der Ausgabe „Lügde – Stadt der Osterräder“ und richtet sich erstmals vor allem an neugierige Drittklässler.

Der Kreis Lippe, der Lippische Heimatbund und der Landesverband Lippe haben sich mit den „Hermännchen“-Heften das Ziel gesetzt, Informationen und Zusammenhänge der lippischen Heimatkunde spannend und kindgerecht zu vermitteln. In Kooperation mit dem Kurier-Verlag ist es der Zeichner Mark Schäferjohann, der die Comicfigur „Hermännchen“ in seiner sechsten Ausgabe auf die Reise durch das Lipperland schickt. Die bisherigen Ausgaben wurden kostenlos vom Kreis Lippe an die lippischen Erstklässler verteilt und auch die Sonder-Ausgabe „Lippisch Platt“ ging kostenlos an alle Drittklässler im Kreisgebiet.

„Lippisch Platt gehört zu Lippe wie der Pickert oder das Hermannsdenkmal, für die Lipperinnen und Lipper ist es Ausdruck ihrer Identität. Die Sonder-Ausgabe des ‚Hermännchens‘ trägt dazu bei, Lippisch Platt lebendig zu halten“, ist Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbands Lippe, überzeugt. „Es ist immer wieder begeisternd, wie Mark Schäferjohann es schafft, ein komplexes Thema in eine reich bebilderte Abenteuergeschichte zu verwandeln“, schwärmt Verleger Manfred Hütte. Gemeinsam mit Mark Schäferjohann hat er dem „Hermännchen“ als Comicfigur 2004 im Detmolder Kurier das Leben geschenkt. „Heimatkunde für die Kleinsten ist uns ein ganz besonderes Anliegen und deshalb ist neben dem Heimatkundebuch für die Grundschulen auch das Hermännchen-Projekt  eine Herzensangelegenheit für uns“, unterstreicht Friedrich Brakemeier, Vorsitzender des Lippischen Heimatbunds.

Übrigens: Das neue „Hermännchen“-Heft gibt es ab sofort auch für alle Nicht-Drittklässler an verschiedenen touristischen Stationen in Lippe, beispielsweise im Landesmuseum, dem Infozentrum Externsteine und an der Tourist-Info am Hermannsdenkmal, beim Lippischen Heimatbund und im Buchhandel für 2,50 Euro käuflich zu erwerben.

 

 

 

Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte den Landesverband Lippe und das Weserrenaissance-Museum

NRW-Kulturministerin Christina Kampmann (Mitte) übergab Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesver-bandes Lippe (2. v. r.), bei ihrem heutigen Besuch auf der Baustelle des Weserrenaissance-Museums den Förderbe-scheid des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit ihnen freuen sich (v. l.) Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe, Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance-Museums, und Arne Brand, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin und Leiter der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 19. September 2016. Das vielseitige Engagement des Landesverbandes Lippe für eine lebendige Kulturlandschaft in Lippe stand im Mittelpunkt eines Besuchs von NRW-Kulturministerin Christina Kampmann im Schloss Brake in Lemgo. Christina Kampmann informierte sich über die Kulturarbeit des Landesverbandes Lippe. Anschließend besichtigte sie die Baustelle im Weserrenaissance-Museum und übergab den Förderbescheid der Landesregierung: Sie unterstützt den Umbau des Museums mit einer Summe von 300.000 Euro.

Bei einem kurzen Rundgang durch Schloss Brake – Verwaltungssitz des Landesverbandes Lippe –  stellten Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky den Landesverband Lippe im Allgemeinen und die Kulturarbeit im Besonderen vor. „Dank des Landesverbandes Lippe verfügt Lippe über eine außergewöhnliche, kulturelle Vielfalt. Wir wenden jährlich rund 5 Mio. Euro für unsere Kultureinrichtungen und für die Förderung von Kulturprojekten auf“, erläuterte Peithmann. „Außerdem erhalten wir Drittmittel in Höhe von ca. 1,7 Mio. Euro pro Jahr. Einen ganz wesentlichen  Beitrag leistet dabei das Land Nordrhein-Westfalen, das unsere Lippische Landesbibliothek/Theologische Bibliothek und Mediothek und unser Lippisches Landesmuseum Detmold jährlich mit 645.000 Euro fördert, aber immer wieder auch Projekte bezuschusst.“ Zuletzt wurde zum Beispiel der Magazinneubau der Lippischen Landesbibliothek 2011/2012 großzügig vom Land gefördert.

In diesem Jahr unterstützt die Landesregierung die Umsetzung des Zukunftskonzeptes des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake: Sie hat Fördergelder in Höhe von 300.000 Euro für die Einrichtung der neuen Räume bewilligt. Peithmann dankte Ministerin Kampmann herzlich dafür: „Wir werten dies nicht nur als Anerkennung für unsere Arbeit, sondern auch als Bekenntnis der Landesregierung zum dritten Landesteil Lippe und seinen Beitrag für ein lebenswertes, lebendiges, kulturell vielfältiges Nordrhein-Westfalen.“

„Der Umbau des Museums beinhaltet die Konzentration der Dauerausstellung auf Untergeschoss und Turm und die Schaffung eines neuen Kulturforums“, erklärte Götzky. In dem Forum sollen künftig nicht nur Sonderausstellungen gezeigt werden. „Das Forum soll Museumsbesuchern, Kulturinteressierten, Vereinen oder ehrenamtlich Aktiven ermöglichen, sich zu vielfältigen, gesellschaftlichen wie kulturellen Anlässen auszutauschen, oder unser Fachgebiet – die Weserrenaissance – immer wieder als Impulsgeber für weiterführende, gesellschaftliche Debatten zu begreifen“, ergänzte Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes.

Christina Kampmann übergab sehr gern den Förderbescheid der Landesregierung: „Ich freue mich sehr, dass das schöne Wasserschloss Brake durch den Umbau die Möglichkeit erhält, sich inhaltlich neu aufzustellen und seine Ausstellungen noch anspruchsvoller zu präsentieren.“

 

 

 

Ingeborg Wiesinger ist seit 65 Jahren Mieterin beim Landesverband Lippe

Glückwünsche und Blumenstrauß zum 65. Jubiläum: Ingeborg Wiesinger (Mitte) freut sich über den Besuch von Annette Schneider und Arne Brand. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 16. September 2016. Ein Jubiläum mit Seltenheitswert konnte Ingeborg Wiesinger feiern: Seit 65 Jahren ist sie Mieterin einer Wohnung des Landesverbandes Lippe in der Detmolder Wiesenstraße 16. Fast ihr ganzes Leben hat die heute 93-jährige Dame dort verbracht. Arne Brand, Leiter der Immobilienabteilung, und Annette Schneider, Mitarbeiterin der Immobilienabteilung, ließen es sich nicht nehmen, Ingeborg Wiesinger zu besuchen und ihr für ihre Treue als Mieterin herzlich zu danken.

Ingeborg Wiesinger ist im September 1951 mit ihrem Mann in das Haus in der Wiesenstraße eingezogen. Sie hat dort ihre Mutter gepflegt und zwei Kinder groß gezogen, seit dem Tod ihres Mannes vor über 20 Jahren lebt sie nun allein in der ihr so vertrauten Wohnung. „Die Wohnungen in diesem Haus waren für Bedienstete des Landesverbandes vorgesehen, so bekamen auch wir – mein Mann war im Fahrdienst des Landesverbandes eingesetzt – 1951 eine Wohnung“, erzählt Ingeborg Wiesinger. Damals befanden sich noch Ställe als Anbau am Haus, in denen Pferde der Fürstenfamilie untergebracht waren. Später wurden daraus Gartenparzellen, die jeder Wohnung zugeordnet wurden. Bis 1953 war auch die Bauabteilung des Landesverbandes Lippe in dem Haus untergebracht, „als das neue Verwaltungsgebäude in der Bismarckstraße fertig war, zogen sie aus – und neue Kollegen mit ihren Familien in unser Haus ein“, erinnert sich Ingeborg Wiesinger. Bis heute lebt sie selbständig in ihrer Wohnung, ihre Kinder schauen regelmäßig vorbei und eine Haushaltshilfe unterstützt sie. Ihr Wunsch: „Ich möchte solange wie es mir möglich ist, hier wohnen.“

Aus Sicht des Landesverbandes steht dem nichts im Weg: „Wir haben über die Jahrzehnte ein sehr herzliches Verhältnis zu Ingeborg Wiesinger entwickelt und werden sie auch künftig bestmöglich unterstützen“, sagt Annette Schneider. Seit 2000 betreut sie die Wohnungen des Landesverbandes: „Wir haben viele nette und sehr treue Mieter. Dass sie zum Teil mehrere Jahrzehnte in ihren Wohnungen leben, ist nicht ungewöhnlich, der Landesverband ist offenbar ein geschätzter Vermieter.“ Oftmals haben ältere Generationen ihren Wohnraum an die jüngere Generation weitergegeben. Und nach wie vor gibt es eine Warteliste von Interessenten, die Annette Schneider bei einer frei werdenden Wohnung informiert.

Das Haus Wiesenstraße 16 wurde 1895 erbaut, als „Dienerschaftsgebäude“ des Fürstenhauses, und gehörte später zum Landesvermögen: „Bevor es der Landesverband Lippe erhielt, war darin das Landesstraßenbauamt untergebracht“, hat Arne Brand aus den Akten erfahren. Derzeit wird das Haus umgebaut und modernisiert: „Durch den Ausbau des Dachgeschosses schaffen wir zwei zusätzliche Wohnungen – mitten im Zentrum von Detmold, also beste Wohnlage“, freut sich Brand. Bei Ingeborg Wiesinger wird dagegen nichts verändert: „Wir wollen, dass sie in ihrem vertrauten Umfeld noch viele schöne Jahre verbringen kann.“

 

 

 

Landesverband Lippe lädt ein zum Sommer-Familienfest an den Externsteinen

Horn-Bad Meinberg, 13. September 2016. Zum Ausklang des Sommers lädt der Landesverband Lippe am Sonntag, dem 18. September 2016, zu einem Fest für die ganze Familie ein: An den Externsteinen wird es von 11.00 bis 18.00 Uhr zahlreiche Aktionen und Angebote für Jung und Alt geben, der Eintritt zum Fest sowie der Aufstieg auf die Felsen ist frei.

„Statt eines Jahresempfangs, zu dem wir stets nur eine begrenzte Anzahl an Gästen begrüßen können, wollen wir in diesem Jahr ein Fest ausrichten, das sich an alle Lipperinnen und Lipper sowie an alle Gäste und Touristen in Lippe richtet, insbesondere an Familien“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Als Ort haben wir uns die Externsteine ausgesucht. Zusammen mit vielen Kooperationspartnern bieten wir ein feines, kleines Programm, bei dem Spiel und Spaß in der freien Natur im Vordergrund stehen – und das die Externsteine als schützenswertes Natur- und Kulturdenkmal sowie das umgebende Naturschutzgebiet neu in den Blickpunkt rückt.“

Als Partner konnten die Schutzgemeinschaft Externsteine, die Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg, der Rolfsche Hof, Yoga Vidya, das Bad Meinberger Badehaus mit dem Fitnessstudio „Gümi“ sowie die Forst- und Waldschule der Kreisjägerschaft Lippe gewonnen werden. Sie bieten verschiedene Infostände und Erlebnispädagogikangebote, Gewinnspiele und Waldführungen sowie Sport und Yoga zum Ausprobieren und Mitmachen. Das Lippische Landesmuseum Detmold bringt aus seiner aktuellen Sonderausstellung „Revolution Jungsteinzeit“ Naturmaterialien zum Basteln sowie Malkästen für Kinder mit. Bei der Kulturagentur des Landesverbandes können kleine Besucherinnen und Besucher Speckstein bearbeiten. Und die Forstabteilung veranstaltet Baumerkennungsspiele und schnitzt Skulpturen aus Holz mit der Motorsäge.

Unterhaltung für die ganze Familie verspricht das Bühnenprogramm: Auf der Wiese vor den Externsteinen präsentiert Puppenspieler Herbert Mische, Preisträger des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe, um 12.00 Uhr seine „Lila Bühne“. Astrid Hauke alias „Lieselotte Quetschkommode“ reißt ihr Publikum – egal ob 1 Jahr alt oder 99 Jahre – ab 15.30 Uhr mit. Für „Lieselotte Quetschkommode“ wurde sie in diesem Jahr beim Internationalen Deutschmusikpreis in der Kategorie World-/Erlebnis-Musik ausgezeichnet. Abgerundet wird das Bühnenprogramm ab 17.30 Uhr von Tobias Sudhoff, der es versteht, große Zuschauermengen mit seinem „Rudelsingen“ zu begeistern.

 

 

 

99 Jahre Freiraum für die Natur

Freuen sich über ihren gemeinsamen Beitrag für den Erfolg des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald (v.r.): Projektleiter Daniel Lühr und Geschäftsführerin Birgit Hübner vom Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Landrat Dr. Axel Lehmann und Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 13. September 2016. Die Natur sich selbst überlassen und biologisch wertvolle Bäume und Pflanzen schützen – das ist das gemeinsame Ziel einer Kooperation zwischen dem Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge und dem Landesverband Lippe: Ein rund 10 Hektar großes Waldareal am Ehberg bei Detmold wird vollständig aus der Bewirtschaftung genommen und bietet mindestens für die nächsten 99 Jahre der Natur den Freiraum, sich ohne Nutzungseinflüsse zu entwickeln. Die beiden Kooperationspartner haben dazu einen Vertrag geschlossen.

„Wir freuen uns, dass der Landesverband Lippe die Ziele des Naturschutzgroßprojektes Senne und Teutoburger Wald nachhaltig unterstützt und ein biologisch wertvolles Waldareal zur Verfügung stellt“, sagte Dr. Axel Lehmann, Verbandsvorsteher des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge und Landrat des Kreises Lippe. „Die Landschaft unserer Region zählt zu Recht zu einer der schönsten in Deutschland. Umso wichtiger ist es, dafür zu kämpfen, dass die Natur ihre nötigen Freiräume erhält.“

Aus Sicht von Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann ist das Engagement für den Naturschutz eine wichtige Aufgabe der Forstabteilung: „Die Forstwirtschaft hat bereits vor über 300 Jahren eine entscheidende Grundlage für den Naturschutz geschaffen – mit der Erfindung des Prinzips der Nachhaltigkeit. Bis heute ernten Försterinnen und Förster in Deutschland nie mehr Holz als nachwächst.“ Auch die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe wendet diesen Grundsatz seit der Gründung des Verbandes konsequent an: „Wir betreiben eine nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft, und dazu zählt auch die Pflege von zahlreichen Naturdenkmalen und Naturschutzgebieten. Rund ein Drittel unserer Wälder stehen unter Schutz, das belegt den hohen, ökologischen Standard unserer Arbeit.“

Für Birgit Hübner, Geschäftsführerin des Naturparks, ist der Flächenzuwachs für das Naturschutzgroßprojekt von großer Bedeutung: „Der Große Ehberg stellt eine markante Übergangszone zwischen zwei Klimazonen dar: An den Nordhängen sind Einflüsse des atlantischen Klimas und dementsprechende Vertreter der Flora zu finden, allen voran Stechpalmen. An den Südhängen macht sich kontinentales Klima bemerkbar, das wiederum andere Pflanzen begünstigt.“ Der naturnahe Buchenwald kann sich in dem zehn Hektar großen Waldareal nun in den nächsten 99 Jahren natürlich weiterentwickeln – so lange läuft der Vertrag, den der Naturpark und der Landesverband Lippe geschlossen haben. Der Vertrag sieht eine Entschädigung für den Landesverband vor: „Wenn Waldbesitzer Flächen aus der Nutzung nehmen, müssen sie einen Ausgleich für entgangene Einnahmen erhalten. Nur so ist es möglich, größere Waldareale für den Naturschutz zu gewinnen“, erläutert dazu Hübner.

Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes, wusste schon seit Jahrzehnten um die Bedeutung dieses Bestandes: „Bereits vor 50 Jahren haben die damaligen Kollegen in der Forstabteilung entschieden, das Areal weitestgehend aus der Nutzung zu nehmen, denn die ehrwürdigen, knorrigen Buchen und die besonderen Pflanzen, die hier vorkommen, machen das Areal zu einem Kleinod.“ Die Buchen sind rund 220 Jahre alt, sie haben damit ihr natürliches Alter erreicht, etliche sind schon abgestorben und werden anfangen, zusammenzufallen und zu faulen. „Gerade das letzte Drittel eines Baumlebens ist für Artenschutz und Artenvielfalt wichtig. Bis zu 600 hochspezialisierte Pilz- und Käferarten sind an der vollständigen Zersetzung des Holzkörpers beteiligt“, sagt Braun.

 

 

 

Höchste Statue Deutschlands wird schonend gereinigt

Foto: Kärcher

Winnenden/Detmold, 7. September 2016. Seit 1875 thront das bekannte Hermannsdenkmal in der Nähe von Detmold über dem Teutoburger Wald. Biologische Verschmutzungen und Umwelteinflüsse haben im Laufe der Zeit Spuren an der beliebten Sehenswürdigkeit hinterlassen. Gemeinsam mit dem Denkmalsinhaber, dem Landes­verband Lippe, hat sich der Reinigungsexperte Kärcher diesem Projekt angenommen und reinigt das Monument zurzeit im Rahmen seines Kultursponsorings.

„Bereits seit über 35 Jahren setzen wir uns für den Erhalt von kulturellen Werten ein“, so Jan Recknagel, Geschäftsführer der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH. „Dabei haben wir schon so bekannte Wahrzeichen wie die Präsidentenköpfe des Mount Rushmore, die Kolonnaden auf dem Petersplatz in Rom oder den Aachener Dom von Verschmutzungen befreit. Mit der restauratorischen Reinigung des Hermannsdenkmals wird nun ein weiterer wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Schutz von kulturhistorischem Erbe geleistet.“

„Kärcher verfügt über eine ausgezeichnete Expertise in der Reinigung von bedeutenden Baudenkmalen“, sagt Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. „Die Reinigung des Hermannsdenkmals trägt nachhaltig dazu bei, es zu schützen und für künftige Generationen zu erhalten. Wir freuen uns schon auf das Ergebnis: Seinen mehr als 500.000 Besuchern im Jahr wird sich das Hermannsdenkmal nun wieder für lange Zeit von seiner besten Seite zeigen.“

Vom 5. bis zum 9. September dauern die Arbeiten an. Mithilfe von Hebebühnen und der professionellen Heißwasser-Hochdruckreiniger HDS 13/20-4 S und HDS 12/18-4 S wird biogener Bewuchs wie Algen, Flechten und Moose sowie tierische Verschmutzungen in der oberflächenschonenden Dampfstufe vom Sandstein des knapp 27 Meter hohen Unterbaus und von Teilabschnitten der Statue abgetragen. Im Rundgang des Untergeschosses werden Farbreste beseitigt, die durch Vandalismus verursacht wurden.

Um die geeigneten Reinigungsmethoden und -parameter zum Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz zu bestimmen, wurden bereits im Oktober 2015 Testreinigungen durchgeführt. Zusammen mit dem Landesverband Lippe und der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Detmold entschied man sich für eine umfassende Dampfreinigung. Die Wassertemperatur beträgt 145 °C, womit biologische Restpartikel und pflanzliche Sporen im Porenraum des Gesteins beseitigt werden und ihre Wiederansiedlung wesentlich verzögert wird. Bei halbierter Wasserleistung (ca. 650 l/h) wird das bestmögliche Reinigungsergebnis erzielt. Der Oberflächendruck liegt mit einem Düsenabstand von 10-20 cm zur zu reinigenden Fläche bei 0,5 bar. Zudem kommt eine Flachstrahldüse mit einem Winkel von 40° zum Einsatz.

Das Hermannsdenkmal wird für den Zeitraum der Reinigungsarbeiten geschlossen sein, das Areal um das Denkmal mit der Gastronomie, der Tourist-Info und dem WALK, dem Kletterpark und den Wanderwegen ist für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich.

 

 

 

Natur erleben, hautnah: Die Waldjugendspiele 2016

Freuen sich über den Erfolg der Waldjugendspiele 2016 im Leistruper Wald (Detmold): Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe (vorn) mit Weimaraner-Hündin Gertje und (hinten, von links) Franz Stockmann, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, Dietmar Blum vom Landesbetrieb Wald und Holz sowie Prof. Reinhard Grell vom Fachbereich Holztechnik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Susanne Hoffmann (stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe) und Franz Stockmann (Leiter des Regional­forstamtes Ostwestfalen-Lippe), eröffnen die dies­jährigen Wald­jugendspiele im Leistruper Wald (Detmold). Alle Grund­schulen aus dem Kreis Lippe wurden vom Regional­forstamt Ostwestfalen-Lippe und der Forstabteilung des Landes­verbandes Lippe für spannende Erlebnisstunden eingeladen.

Lernen kann Spaß machen – wenn die Unterrichtsstunde in die freie Natur verlegt wird und die Schülerinnen und Schüler den Unterrichtsstoff ertasten, erschnuppern oder erfühlen können: Die Waldjugendspiele machen dies jedes Jahr möglich. Der Landesbetrieb Wald und Holz und die Forstabteilung des Landesverbandes haben auch 2016 wieder ein Team zusammengestellt, das Klassen aus den Grundschulen Lippes die Erlebniswelt Wald näher bringt. Als Kooperationspartner sind dabei der Fachbereich Holztechnik der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Kreisjägerschaft Lippe sowie lippische Privatwaldbesitzer.

„In Zeiten immer knapper werdender Ressourcen ist es wichtig, die nachwachsenden Generationen frühzeitig mit dem Wald vertraut zu machen, ihr Interesse und ihre Neugier an der Natur vor ihrer Haustür zu wecken und Kenntnisse zu vermitteln über den nachwachsenden Rohstoff Holz“, nennt Franz Stockmann, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe, als Motive für die Waldjugendspiele. „Spielerisch lernen die Schülerinnen und Schüler ihre Umwelt kennen, sie schulen dabei ihre Kreativität und Phantasie, die soziale Kompetenz und werden auch selbstständiger“, ergänzt Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe.

Beide freuen sich, dass ihr ganz besonderes Umweltbildungsangebot von Jahr zu Jahr mehr und mehr Schulen erreicht: „Dieses Jahr sind 91 Klassen mit mehr als 2.100 Schülerinnen und Schülern dabei, das ist ein neuer Rekord.“ An neun Stationen lösen die Grundschulkinder konkrete Aufgaben und erfahren Wissenswertes rund um das Thema Wald. Sie lernen nicht nur Holzarten kennen oder Baum- und Tierarten zu unterscheiden. Sie erfahren auch, wie sie sich richtig im Wald verhalten und welche Rolle die nachhaltige Forstwirtschaft für die Gesellschaft – und damit auch konkret für sie selbst – spielt.

 

 

 

Landesverband Lippe lädt ein zum Tag des offenen Denkmals

Kreis Lippe, 05. September 2016. „Gemeinsam Denkmale erhalten“ lautet das Motto des  diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“, der auf Sonntag, den 11. September 2016 fällt. „Dieser Leitspruch passt hervorragend zum Engagement des Landesverbandes Lippe: Er pflegt und erhält zahlreiche Baudenkmale, die für das kulturgeschichtliche Erbe Lippes von herausragender Bedeutung sind, und er setzt konkret in diesem Jahr zwei Projekte zum Erhalt von zwei Denkmälern um“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Für uns ist der ‚Tag des offenen Denkmals‘ immer ein schöner Anlass, die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere historischen Gebäude und Denkmäler vorzustellen und zu würdigen.“

So wird derzeit das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake unter Federführung der Architektenpartnerschaft Schwakenberg │ Bley und der Immobilienabteilung des Landesverbandes umgebaut. „Zahlreiche Förderer und private Sponsoren tragen dazu bei, das Museum im Schloss Brake zu erhalten und für die Herausforderungen von Morgen zu stärken“, betont Peithmann. Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes und Architekt Axel Bley werden am 11. September den Umbau bei einer kostenfreien Führung vorstellen.

Am Hermannsdenkmal bietet der Landesverband Lippe eine Führung zum Thema „Das Hermannsdenkmal – ein geschichtliches Dokument und seine politisch-historische Bedeutung früher und heute“ unter der Leitung von Cornelia Müller-Hisje an. „Unser Hermann wird pünktlich zum ‚Tag des offenen Denkmals‘ in neuer Frische erstrahlen, denn vom 5. bis zum 9. September 2016 wird das Denkmal von der Firma Kärcher im Rahmen des unternehmenseigenen Kultursponsoring-Programms gereinigt“, freut sich Peithmann.

Weitere Veranstaltungen finden an den Externsteinen und auf der Burg Sternberg statt. Auf der Falkenburg ist außerdem wieder Dr. Elke Treude von der Bodendenkmalpflege des Lippischen Landesmusems an den Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“ beteiligt. „Insgesamt werden in Lippe 57 Veranstaltungen in verschiedenen Gebäuden und Denkmälern angeboten. Die Broschüre dazu legen wir jedes Jahr gemeinsam mit dem Kreis Lippe in bewährter und guter Partnerschaft auf. Sie kann auch auf der Homepage des Landesverbandes Lippe heruntergeladen werden“, so Peithmann abschließend.

 

Veranstaltungen des Landesverbandes Lippe am 11. September 2016

1. Weserrenaissance-Museum Schloss Brake

Führung: Der Umbau des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake

Treffpunkt: 15:00 Uhr Museumsfoyer des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake

Dauer: ca. 45 Minuten

 

2. Burg Sternberg, Extertal

Freier Eintritt ins Klingende Museum der Burg Sternberg sowie freie Führungen im Brunnenhaus von 13:00 bis 18:00 Uhr.

 

3. Hermannsdenkmal

Führung: Das Hermannsdenkmal – ein geschichtliches Dokument und seine politisch-historische Bedeutung früher und heute

Leitung:  Cornelia Müller-Hisje

Treffpunkt:             11.00 Uhr, Touristinfo am Hermann

Kosten:   6,00 € für Erwachsene, 3,00 € für Kinder bis 14 Jahren (Besteigung der Statue ist inklusive)

                               Anmeldung erbeten: Tourist-Info am Hermannsdenkmal

Tel: 05231 / 621165 oder per Mail an: t.hermann@kreis-lippe.de

 

4. Externsteine

Führung: Die Externsteine – Alles hat seine Zeit…

Leitung:  Cornelia Müller-Hisje

Treffpunkt:             14.00 Uhr, Infozentrum Externsteine

Kosten:   6,00 € für Erwachsene, 3,00 € für Kinder bis 14 Jahren (Besteigung der Steine ist inklusive)

                               Anmeldung erbeten: Infozentrum Externsteine

Tel: 05234 / 2029796 oder per Mail an: info@externsteine.de

 

5. Die Falkenburg bei Detmold-Berlebeck – eine klassische Adelsburg

Führungen von 10.00 bis 16.00 Uhr

Treffpunkt: Schutzhütte unterhalb der Burg

Ansprechpartner vor Ort: Sabine Schalk, Cornelia Müller-Hisje, Frank Huismann, Jürgen Rubart, Johannes Müller-Kissing, Elke Treude.

 

Broschüre:  www.landesverband-lippe.de

 

 

 

Weserrenaissance-Museum bis April 2017 für Einzelbesucher geschlossen

Lemgo, 02. September 2016. Seit rund einem halben Jahr wird das Weserrenaissance-Museum  Schloss Brake umgebaut. Bislang war es trotz der Bauarbeiten für  Besucherinnen und Besucher geöffnet. Mit dem Beginn der zweiten Bauphase – die Baustelle wird derzeit vom Südflügel in den Ostflügel verlagert – ändert sich das: Weil die bisherigen Bau- und Sanierungsarbeiten gezeigt haben, dass diese mit dem laufenden Museumsbetrieb nicht gut vereinbar sind, ist das Museum für Einzelbesucher ab dem 5. September 2016 bis April 2017 geschlossen.

„Besuchergruppen, Schulklassen oder Kindergartengruppen können aber weiterhin, nach Voranmeldung, das Museum besichtigen und das museumspädagogische Programm sowie Führungen im vollen Umfang nutzen. Auch Kindergeburtstage oder die beliebten Schatzsuchen sind weiterhin möglich“, sagt Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes. Gruppen können sich vormittags anmelden unter der Telefonnummer 05261-945010 oder unter der E-Mail-Adresse weserrenaissance-museum@t-online.de .

Der Abschluss der Baumaßnahmen ist für Ende des Jahres 2016 avisiert. „Wir werden das Weser­renaissance-Museum am letzten April-Wochenende 2017 wiedereröffnen und zu einem Fest für die ganze Familie einladen“, so Lüpkes.

 

 

 

Digitale Naturfotografie im Naturschutzgebiet Externsteine

Horn-Bad Meinberg, 02. September 2016. Wie gelingt die Makroaufnahme von Biene oder Hummel? Welche Rolle spielt Licht und Gegenlicht bei Naturaufnahmen? Und wie kann man die Externsteine perfekt aufs Bild bannen? Fragen wie diese beantwortet erneut der renommierte Naturfilmer und -fotograf Robin Jähne. Zusammen mit der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe lädt er am Samstag, dem 17. September 2016, wieder ein zu seinem Kurs „Digitale Naturfotografie“. Beginn ist um 14.00 Uhr.

Auf der Foto- und Videotour gibt der mehrfach für seine Naturfilmproduktionen ausgezeichnete Fotograf Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis gleichermaßen spannende Einblicke in die Foto- und Videotechnik – vor dem Hintergrund der speziellen Anforderungen der digitalen Naturfotografie. In praktischen Übungen wird das Fotografieren ohne Stativ während der zweistündigen Tour durch das Naturschutzgebiet vermittelt. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Informationen zur umliegenden Landschaft und Natur. „Ich habe selbst am letzten Kurs teilgenommen. Mich hat dabei fasziniert, wie Robin Jähne uns ermutigt hat, die Natur aus ganz ungewöhnlichen Perspektiven wahrzunehmen. So sind uns allen wirklich einzigartige Naturaufnahmen gelungen“, sagt Petra Kirschke von der Denkmal-Stiftung.

Die Kosten für den Kurs betragen 15 Euro pro Person. Treffpunkt ist das Infozentrum Externsteine. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen für die ca. 4 km lange Tour wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, die Kameraausrüstung ist selbst mitzubringen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung, Informationen und Auskünfte: Infozentrum Externsteine unter Tel. 05234 / 2029796 oder info@externsteine.de.

 

 

Hermannsdenkmal wird vom 5. bis 9. September 2016 gereinigt

Lemgo/Detmold, 31. August 2016. Die Plattform des Hermannsdenkmals ist im Zeitraum vom 5. bis 9. September 2016 für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Grund: Das Monument wird in diesem Zeitraum von der Firma Kärcher im Rahmen ihres Kultursponsoring-Programms gereinigt.

„Wir hoffen, dass die Besucherinnen und Besucher Verständnis für die Schließung haben, trägt sie doch zum langfristigen Erhalt des Hermanns bei. Ab dem 10. September, und ganz wichtig: am Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016, wird die Plattform des Denkmals wieder zugänglich sein“, betonen Ralf Noske und Peter Gröne, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. Das Areal rund um den Hermann mit der Gastronomie, der Tourist-Info und dem WALK, dem Kletterpark und den Wanderwegen ist in dem Zeitraum für alle Besucherinnen und Besucher frei zugänglich.

Die Reinigungsmaßnahme hat die Fachabteilung Planen + Bauen des Landesverbandes Lippe weit im Vorfeld mit den Denkmalschutzbehörden abgestimmt und die Genehmigung dafür erhalten: „Die Reinigung trägt zum nachhaltigen Erhalt und Schutz des Denkmals bei, das war für uns Grundvoraussetzung, das Angebot von Kärcher anzunehmen“, erläutert Arne Brand, Leiter der für die Bauunterhaltung des Denkmals zuständigen Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe. Zudem wurde eine Probereinigung im Oktober vergangenen Jahres unter Beteiligung der Immobilienabteilung und der Denkmalschutzbehörden durchgeführt.

 

 

Landesverband Lippe schafft Blühwiesen im Silvaticum

Kurt Brömelmeyer(l.) und Günter Harmel freuen sich über die vielen bunten Farbtupfer auf der Streuobstwiese im Silvaticum. (Fotos: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 24. August 2016. Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Population an Insekten ist in den vergangenen fünfzehn bis zwanzig Jahren dramatisch zurückgegangen, vor allem Bienen, Hummeln, Tagfalter sind auf dem Rückzug. „Als Ursachen werden die zunehmende Versiegelung von Flächen, die intensive Landwirtschaft und Belastungen durch Umweltgifte diskutiert“, weiß Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Initiativen wie das Anlegen von Blühwiesen sollen diesem Trend entgegenwirken und zum Beispiel Bienen und Faltern eine blühende, nektar- und pollenreiche Pflanzenvielfalt vom Frühjahr bis in den Herbst bieten.

„Der Landesverband Lippe unterstützt solche Initiativen sehr gern. Im Silvaticum in Bad Meinberg gibt es zahlreiche Blütenteppiche, die nicht nur Insekten anziehen, sondern auch die Spaziergänger erfreuen.“ 2013 hat der Landesverband Lippe einen Bienenlehrpfad im Silvaticum angelegt und Bienenvölker angesiedelt. Nun werden zusätzlich jedes Jahr Blühwiesen ausgesät. „Ich freue mich über dieses Engagement unserer Forstabteilung, es zeigt, dass unseren Förstern und Forstwirten Natur- und Artenschutz am Herzen liegt“, betont Peithmann.

Die Idee, Blühwiesen anzulegen, hatte der Bad Meinberger Kurt Brömelmeyer, der auch den Impuls zur Einrichtung des Bienenlehrpfads gab. Günter Harmel, Leiter des fürs Silvaticum zuständigen Forstreviers Belle, nahm seine Anregung gern auf: „Der zunehmende Verlust der sechsbeinigen Bestäubungshelfer hat gravierende Folgen für Natur und Menschen, denn sie sind es, die Wachstum, Blüte und eine reiche Obsternte sichern und selbst Nahrung für viele andere Tierarten sind.“

Harmel und Brömelmeyer teilen sich die Arbeit: „Wir bereiten den Boden für die Aussaat vor und bestellen das Saatgut für einjährige Blumen bei einer Fachfirma auf der schwäbischen Alb“, erläutert Harmel. Kurt Brömelmeyer bringt das Saatgut aus: „Ich freue mich, dass der Landesverband Lippe für meine Idee aufgeschlossen war und hoffe, dass dieses Beispiel Schule macht. Mein Beitrag besteht darin, das Saatgut auszusäen. Ich mische es dazu mit Sand, weil die Saatkörner zum Teil sehr klein sind und schnell verweht werden könnten.“ Ihre Arbeit wurde mit Erfolg belohnt: Lichtnelken, Kornblumen, Cosmea, Mohn und noch viele andere Blumen leuchten mit ihren kräftigen Farben zwischen den Bäumen.

Die bunten Blütenmeere erfreuen die Spaziergänger im Silvaticum und ziehen auch Fotografen an. „Wir wollen jedes Jahr einjährige Saaten ausbringen, damit es auch künftig im Silvaticum summt und brummt“, sagen die beiden abschließend.

 

 

Landesverband Lippe, Biologische Station und Kreis Lippe schaffen ein Kleingewässer im Naturschutzgebiet Norderteich

Matthias Füller (l.), Leiter der Biologischen Station Lippe e. V., und Günter Harmel, Leiter des Forstreviers Belle beim Landesver-band Lippe, begutachten das Areal, auf dem der Teich für Molche und Libellen geschaffen werden soll. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 18. August 2016. Der Norderteich – Herzstück des gleichnamigen Naturschutzgebietes bei Belle (Horn-Bad Meinberg) – bietet zahlreichen Vogelarten, Fischen und Pflanzen einen wichtigen Lebensraum. Nun soll ein zweiter, wenn auch deutlich kleinerer Teich angelegt werden, um die Artenvielfalt noch weiter zu fördern: Landesverband Lippe, Biologische Station Lippe und Kreis Lippe schaffen für Amphibien und Libellen ein eigenes, kleines Gewässer.

„Wir wollen ein kleines Artenschutzgewässer anlegen, das Amphibien als Laichteich dient und auch Libellen nützt. Es darf nicht mit dem Norderteich verbunden sein, weil der Laich für die darin vorkommenden Fischarten, z. B. den Stichling, eine willkommene Beute wäre“, erläutert Günter Harmel, Leiter des zuständigen Forstreviers Belle beim Landesverband Lippe. Für den Teich, der nordöstlich des Norderteiches liegen soll, wird in den nächsten Tagen ein Bagger rund 150 Kubikmeter Boden ausgraben, der fachgerecht entsorgt wird. Danach werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Biologischen Station Lippe den kleinen Tümpel anlegen.

„Der Teich wird verschiedene Tiefenbereiche haben, um unterschiedliche Arten anzusprechen“, sagt Matthias Füller, Leiter der Biologischen Station. Molcharten wie Faden- oder Bergmolch sowie Libellenarten, die für das menschliche Auge eher unscheinbar wirken, wie die Binsenjungfer, sollen sich dann hier ungestört fortpflanzen und entwickeln können. „An seiner tiefsten Stelle wird der Teich knapp über einen Meter messen, damit er nicht komplett zufriert. Amphibien finden dann auch im Winter einen Bereich mit eisfreiem, sauerstoffreichem Wasser vor.“ Das Ufer soll modelliert werden: Der Abschnitt nach Süden könnte mit Schilf gesäumt sein, der Uferabschnitt zur Wiese nach Norden soll offen in diese übergehen: „Wir greifen hier nicht gezielt ein, sondern lassen die Vegetation sich selbst entwickeln.“

Das ausgewählte Areal ist ideal für den Teich, weil rund um den Norderteich ein sehr hoher Grundwasserstand herrscht. „Ich denke, dass der Teich immer über Wasser verfügen wird“, ist Harmel überzeugt. Und sollte er doch einmal trocken fallen, sei das nicht problematisch: „Molche und Libellen sind Arten, die Trockenphasen überstehen können“, ergänzt Füller.

Landesverband und Biologische Station setzen die Maßnahme jetzt um, weil beim derzeit trockenen Wetter kaum Flurschäden durch den Bagger zu befürchten sind und die Brut- und Aufzuchtphase in der Tierwelt abgeschlossen ist. Die Idee dazu hatte Günter Harmel bereits in den 80er Jahren: „Ich freue mich, dass sie jetzt verwirklicht wird, und bedanke mich zum einen bei der Biologischen Station, die uns unterstützt, und zum anderen bei der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Lippe, die die Maßnahme finanziert“, betont Harmel. Im Rahmen des Pflege- und Entwicklungsplans für das Naturschutzgebiet Norderteich hat der Kreis Lippe die Mittel für die Teichanlage zur Verfügung gestellt.

 

 

Mordsvollmond an den Externsteinen

Foto: Jan Wiesemann

Horn-Bad Meinberg, 15. August 2016. Für die zweite Krimilesung an den Externsteinen in diesem Jahr hat die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe einen „Täter“ der besonderen Art gewonnen: Sascha Gutzeit lädt unter dem Motto „Mordsvollmond“ ein zur kriminellen Leseshow. Als typischer Kommissar der 60er und 70er Jahre „getarnt“, bietet er Krimilesung, Livehörspiel und Krimikabarett in einem.

Sascha Gutzeit ist Autor, Musiker und Schauspieler. Er schreibt Kriminalgeschichten, Lieder, Hörspiele sowie Theaterstücke und Revuen. Zudem komponiert er Hörspiel- und Filmmusik. Zu seinen Büchern zählen die Kommissar-Engelmann-Fälle „Tot ist tot, und Schnaps ist Schnaps!“ und „Kommste heut nicht, kommste morden!“ Als Darsteller, Sänger, Kabarettist und Vorleser absolviert er jährlich zahlreiche Auftritte.

„An den Externsteinen nimmt Sascha Gutzeit in einer einmaligen Mischung aus inszenierter Lesung, Live-Hörspiel und Musik-Kabarett Kriminalgeschichten augenzwinkernd aufs Korn und zelebriert, mit Gags und Wortwitz gespickt, gängige Krimi-Klischees“, sagt Petra Kirschke von der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

Die Leseshow findet in der Grotte der Externsteine sowie im Infozentrum statt, ein gruseliger Vollmond-Rundgang gehört dazu. Die Teilnehmerinnern und Teilnehmer sollten deshalb wetterfeste, warme Kleidung und festes Schuhwerk tragen.

Mordsvollmond
Krimi-Leseshow mit Sascha Gutzeit an den Externsteinen
Lesung in der Grotte und im Infozentrum inkl. kleinem Vollmond-Rundgang
Sonntag, 21. August 2016, 19.00 Uhr, Infozentrum Externsteine
Karten: 10 € (Vorverkauf), 12 € (Abendkasse)

Infozentrum Externsteine
Externsteiner Straße 35
32805 Horn-Bad Meinberg
Tel.: 05234 2029796 I info@externsteine.de

 

 

 

Mondscheinkino am Hermann mit neuem Besucherrekord abgeschlossen

Foto: Landesverband Lippe/Drewes

Detmold, 12. August 2016. Nach 25 Kinonächten zu Füßen des Hermannsdenkmals ist die diesjährige Mondscheinkino-Saison zu Ende gegangen. „2015 haben wir knapp über 8.000 Kinofans gezählt. In diesem Jahr waren es rund 8.200. Damit konnten wir die Besucherzahlen – trotz des höchsten Anteils an Schlechtwettervorstellungen seit Bestehen des Mondscheinkinos und gegen den bundesweiten Trend bei den diesjährigen Open-Air-Kinovorführungen – erneut steigern, das ist ein schöner Erfolg“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Besonders gefreut hat sich Peithmann über die Besucherzahlen des Filmes „Ein ganzes halbes Jahr“, der beim Mondscheinkino aufgrund des unerwarteten Besucheransturms kurzfristig ein zweites Mal gezeigt wurde – und bei beiden Vorstellungen jeweils mehr als 1.000 Kinofans anzog. „Rund jeder 40. Besucher, der bundesweit zwischen Donnerstag und Sonntag diesen Film gesehen hat, hat ihn auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal gesehen. Aus meiner Sicht ist das ein weiterer Beleg dafür, dass die Waldbühne mit ihrem vielseitigen Programm, ihrem hohen technischen Standard sowie ihrer riesigen Leinwand mittlerweile zu den Top-Freiluftkinos in Deutschland gehört.“

Auch Ralf Noske, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung, ist mit der Mondscheinkino-Bilanz zufrieden: „Wir hatten aufgrund der vielen verregneten und kühlen Abende, aber auch der einzelnen, wunderbar lauen Sommernächte, ganz unterschiedliche Vorstellungen. Die Spanne der Besucherzahlen reichte von knapp 60 bis über 1.000.“ Zu den erfolgreichsten Vorführungen zählten – neben „Ein ganzes halbes Jahr“ – der Film „Ein Mann namens Ove“ wie auch die „Familienabende“ mit „Ice Age“ oder „Zoomania“.

Das überaus gelungene Stummfilmkonzert mit Charlie Chaplins „Goldrausch“ und Pianistin Eunice Martins hatte aufgrund Dauerregens leider nur wenige Zuschauer. „Wir werden dennoch an diesem Konzept festhalten und auch 2017 wieder mit einem Stummfilmklassiker mit Live-Musik in die Kinosaison starten. Kaum ein Freiluftkino bietet solche Vorführungen auf diesem Niveau, das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Waldbühne“, so Noske.

Auch an 25 Kinonächten will Noske 2017 festhalten: „Das Mondscheinkino hat sich als Kinosommer in Lippe fest etabliert und kommt trotz vieler zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen bei den Zuschauerinnen und Zuschauern, wie wir aus in diesem Jahr durchgeführten Umfragen wissen, sehr gut an.“

 

 

 

 

Sommerakademie 2016 erfolgreich zu Ende gegangen

Blick in die Abschlussausstellung. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 10. August 2016. Mit einer bunten Abschlussausstellung ist die diesjährige Sommerakademie in der Malerstadt Schwalenberg zu Ende gegangen. Nach 22 Kursen zu verschiedenen Kunststilrichtungen präsentierten die 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Arbeiten, die sie in den vergangenen vier Wochen unter fachkundiger Anleitung hergestellt hatten. Die Spanne reichte von Gemälden und Zeichnungen, über Collagen und Drucke bis hin zu Holzskulpturen und experimenteller Keramik.

„Die Sommerakademie 2016 stieß erneut auf große Resonanz: Viele Kurse waren nach wenigen Tagen ausgebucht, und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer buchten nach dem Besuch des ersten Kurses spontan noch eine weitere Woche“, zog Vera Scheef von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, die die Sommerakademie organisiert, zur Abschlussausstellung Bilanz. Zehn kompetente und erfahrene Dozentinnen und Dozenten aus ganz Deutschland boten Kurse in Malerei, Zeichnen, Aktzeichnen, plastisches Gestalten, Holzbildhauerei, experimentelle Keramik, Drucktechniken sowie Collage in Verbindung mit Malerei an. Kurse von langjährigen Dozenten wie Axel Plöger, Helga Ntephe oder Tine  Schumann waren sofort belegt, mit Ellen Baumbusch gab eine neue Dozentin ihr Debüt bei der Sommerakademie: „Sie unterrichtet Holzbildhauerei, wir konnten damit erstmals einen solchen Kurs anbieten. Er kam hervorragend an, und auch das Wetter spielte mit: Die Skulpturen entstanden im Freien bei Sonnerschein“, so Scheef.

Ingrid Pause, die bei Jaimun Kim Freies Brennen von Keramik und bei Sabine Hoppe plastisches Gestalten belegt hatte, lobte die Dozenten, die angenehme Atmosphäre in den innerstädtischen Werkhäusern und die besondere Stimmung. „Mir gefällt, dass unter den Teilnehmern alle Generationen vertreten sind, die sich mit ihrer Kreativität gegenseitig anstecken.“ Juliane Meier war mit 19 Jahren eine der Jüngsten, die sich in den Kursen der Sommerakademie ausprobierten. „Ich bin begeistert von dem Ambiente und habe gleich zwei Kurse belegt, Freies Brennen und Aquarell-Malerei. Ich bin stolz auf das, was ich hier geschaffen habe“, berichtete sie.

Die Abschlussausstellung  im Werkhaus in Schwalenberg war gut besucht, und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich am Ende sicher: „Nächstes Jahr sind wie wieder dabei.“

 

 

 

Landesverband Lippe begrüßt sechs neue Auszubildende

Die Auszubildenden (vorn, v. l.) Patrick Börger und Felix Heyda (Forstwirt), Melissa Hilkemeier (Bauzeichnerin), Ilona Schwemler (Verwaltungsfachangestellte), Anna Bernert (Informatikkauffrau) und Sarah Schulz (Fachangestellte für Medien- und Informati-onsdienste mit der Fachrichtung Bibliothek) mit (hinten, v. l.) Kornelia Rose (Gleichstellungsbeauftragte), Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Verbandskämmerer Peter Gröne, Arne Brand (Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin und Leiter der Immobilienabteilung) sowie und Martin Kubiak (Leitung Fachbereich Personal & Organisation) im Schloss Brake. (Foto: Landes-verband Lippe).

Lemgo, 5. August  2016. Ein neuer Lebensabschnitt hat für sechs junge Menschen aus Ostwestfalen-Lippe begonnen: Anna Bernert, Patrick Börger, Felix Heyda, Melissa Hilkemeier, Sarah Schulz und Ilona Schwemler haben bei verschiedenen Einrichtungen und Abteilungen des Landesverbandes Lippe am 1. August 2016 ihre Ausbildungen begonnen. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann begrüßte zusammen mit den Abteilungsleitern die neuen Auszubildenden in den Berufen Forstwirt, Verwaltungsfachangestellte, Bauzeichnerin, Informatikkauffrau und  Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung Bibliothek im Schloss Brake.

„Der Landesverband Lippe bildet seit seiner Gründung regelmäßig junge Menschen in unterschiedlichen Berufen aus, das ist uns sehr wichtig“, sagte Peithmann zur Begrüßung. Ausbildung ist aus ihrer Sicht eine aktive Investition in die Zukunft – „in die jungen Menschen, die mit einem Beruf die Chance erhalten, ihr Leben selbst zu gestalten und zu bestimmen.“ Im Verhältnis zur Mitarbeiterzahl – mit ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Landesverband Lippe eine mittelgroße Verwaltung – sei die Anzahl der Auszubildenden sehr hoch. Derzeit befinden sich sechs Auszubildende in ihrem zweiten oder dritten Ausbildungsjahr, mit den „Neuzugängen“ bildet der Landesverband nun insgesamt 12 junge Menschen aus.

„Die Auszubildenden des Landesverbandes Lippe erzielen stets überdurchschnittlich gute fachliche Ergebnisse. Ihre Berufsschulnoten überzeugen, aber auch in der praktischen Arbeit sind sie leistungsstark“, beschreibt Peithmann die große Zufriedenheit des Landesverbandes Lippe mit seinen Auszubildenden. Das sei vor allem auf die gute Unterstützung und Betreuung durch die Ausbilderinnen und Ausbilder in den Praxisphasen zurückzuführen. „Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter widmen sich intensiv ihren Auszubildenden. Sie können von Anfang an eigenverantwortlich mitarbeiten, ihnen wird frühzeitig viel zugetraut. Das hat sich bewährt“, so Peithmann.

„Wir freuen uns, dass wir Sie als Auszubildende bei uns haben und wünschen Ihnen allen viel Erfolg bei Ihrer Ausbildung und viel Freude bei der täglichen Arbeit“, gab Peithmann Anna Bernert, Patrick Börger, Felix Heyda, Melissa Hilkemeier, Sarah Schulz und Ilona Schwemler mit auf ihren dreijährigen Ausbildungsweg.

 

 

Mondscheinkino-Special am Hermannsdenkmal: Zusätzliche Filmnacht

Detmold, 4. August 2016. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe sagt Danke an alle Stammgäste des Mondscheinkinos – und hängt für sie eine zusätzliche Kinonacht an: Am Sonntag, dem 7. August 2016, gibt es ein Mondscheinkino-Special, wiederholt wird der Film „Ein ganzes halbes Jahr“.

„Das Mondscheinkino sollte bis zum Samstag laufen, der letzte Film sollte ‚The Revenant - Der Rückkehrer ‘ sein. Wir haben beschlossen, die Kinoleinwand am Sonntag noch einmal zu bespielen. Wir zeigen dann zum zweiten Mal den aktuellen Kinohit über eine tragische Liebesgeschichte“, erklärt Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung.

Beginn ist bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Tickets gibt es beim Buchhaus am Markt (Marktplatz 1, Detmold), bei allen LZ-Geschäftsstellen, an der Abendkasse oder im Internet unter: http://outdoor-ticket.net/events/mondscheinkino-2016/

 

 

 

Landesverband Lippe begrüßt mit Arne Brand neuen Immo-bilienabteilungsleiter

Neu beim Landesverband Lippe: Immobilienabteilungsleiter und Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin Arne Brand (l.) mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Verbandskämmerer Peter Gröne. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 1. August 2016. Zum Leitungsteam in der Verwaltung des Landesverbandes Lippe gehört seit heute eine neue Führungskraft: Arne Brand hat sein Amt als Immobilienabteilungsleiter und Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin angetreten. „Ich freue mich sehr, denn mit Arne Brand haben wir einen sehr kompetenten und engagierten Kollegen gewinnen können, der als neuer Leiter der Immobilienabteilung zukunftsträchtige Strategien für die Immobilienbewirtschaftung entwickeln und zudem als mein Allgemeiner Vertreter Verantwortung für den Landesverband Lippe übernehmen wird“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Der 41jährige Jurist und gebürtige Lipper verfüge aufgrund seiner beruflichen Stationen – unter anderem bei einer amerikanischen und einer nordischen Bankengruppe  – über breite Erfahrungen in Bereichen wie Unternehmenssteuerung, Strategische Planung, Verwaltungs-, Finanz- und Projektmanagement, aber auch in der Politik auf Kommunal-, Bundes- und Europaebene. Für das breit angelegte Aufgabenportfolio der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe und der damit verbundenen Aufgabe, Strategien für die Immobilienbewirtschaftungsstrategien zu entwickeln, bringe Brand hervorragende Kenntnisse und Managementerfahrungen mit: „Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird die Zusammenarbeit mit Dritten sein“, so Peithmann.

Arne Brand freut sich auf seine neuen Aufgaben: „In den nächsten Wochen werde ich den Landesverband und seine aktuellen Herausforderungen intensiv kennenlernen, die Prioritäten festlegen und erste Gespräche mit Dritten im Rahmen der Zusammenarbeit führen.“

Brand hat ab heute auch die Funktion des Allgemeinen Vertreters der Verbandsvorsteherin inne. Peithmann dankte Verbandskämmerer Peter Gröne, der bislang diese Aufgabe wahrgenommen hatte: „Peter Gröne hat mich in den vergangenen Monaten hervorragend unterstützt und strategisch wichtige Projekte  für den Landesverband Lippe vorangetrieben.“

 

 

Wie kam das Denkmal auf den Sockel? Auf den Spuren des Baumeisters Ernst von Bandel, am Sonntag, dem 31. Juli 2016, um 11 Uhr

Seit 1875 auf der Grotenburg: das Hermannsdenkmal / Foto: Landesverband Lippe
Ernst von Bandel, wie ihn der Detmolder Maler Wilhelm Tegeler sah / Foto: Lippisches Landesmuseum Detmold

Detmold, 26. Juli 2016. Die etwas andere Führung rund um das Hermannsdenkmal. Der Plan, dem Cheruskerfürsten auf der Grotenburg bei Detmold ein weithin sichtbares Denkmal zu setzen, geht zurück auf Ernst von Bandel. Der in Ansbach geborene Bandel lebte und wirkte in den Jahren 1837 bis 1846 in Detmold. Mit großem Ehrgeiz betrieb er hier den Bau eines Denkmals zur Erinnerung an Arminius, Hermann, der vor 2000 Jahren ein großes römisches Heer des Feldherren Varus vernichtend geschlagen hat.  Bandel investierte nicht nur viel Zeit, sondern auch sein gesamtes Vermögen in den Bau. Während der Arbeiten lebte er zeitweise in einem unterhalb des Denkmals errichten Blockhaus, der Bandel-Hütte. Die Führung führt an die Originalschauplätze, wie die steinernen Zeichentische, den Steinbruch, aus dem die Steine für den Sockel des Denkmals gehauen wurden, und die Bandelhütte. Ein Blick in das Innere des Denkmals, in einen Bereich, der für Besucher sonst nicht zugänglich ist, ist der faszinierende Abschluss dieser Führung.

Sonntag, 31. Juli 2016, 11 Uhr
Führung: Auf den Spuren des Baumeisters Ernst von Bandel
Treffpunkt: Tourist-Info am Hermannsdenkmal
Erwachsene: 6 €
Kinder: 3 €
Weitere Termine unter: www.hermannsdenkmal.de

 

Viel Neues auf 386m über dem Meeresspiegel Tourist-Info am Hermannsdenkmal präsentiert sich modern im WALK

Großer, freundlicher, ansprechender: Die neue Tourist-Info am Hermannsdenkmal / Foto: Landesverband Lippe

Detmold, 25. Juli 2016. Den Besucherinnen und Besuchern des beliebtesten Ausflugsziels in Nordrhein-Westfalen, dem Hermannsdenkmal bei Detmold, ist es schon aufgefallen: es hat sich viel getan rund um das Wahrzeichen der Region.

Im neuen Gebäude des  Kompetenzzentrums Wandern, dem WALK am Hermannsdenkmal, präsentiert sich nun auch die Tourist-Info in einem neuem Ambiente.  In hellen und ansprechenden Räumen wird ein erweitertes Angebot präsentiert. Das fachkundige Personal hat für die Besucherinnen und Besucher nun alle Informationen unter einem Dach. Ob es um Wandern, andere Outdoor-Aktivitäten, oder einfach um die Gestaltung ihres Aufenthalts in der Region geht. Das  hochmotivierte Team berät die Besucher gerne. Die breite Auswahl an Informationen zu der  Geschichte des Denkmals und der Varusschlacht wird besonders die geschichtlich Interessierten freuen.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann resümierte: "Das Hermannsdenkmal ist das Ausflugsziel Nummer eins in Nordrhein-Westfalen. Jährlich besuchen 500.000 Menschen dieses einzigartige Kulturdenkmal eingebettet im wunderschönen Teutoburger Wald. Es ist uns wichtig, die Gäste  in einem ansprechenden Ambiente begrüßen zu können und bei der Gestaltung des Aufenthaltes am Hermann und in Lippe kompetent mit Rat und Tat zur Seite zu stehen."

Die Tourist-Info wird vom Landesverband Lippe in Kooperation mit der Stadt Detmold und der LTM GmbH betrieben. Der Landesverband Lippe hat gemeinsam mit der LTM GmbH im Jahr 2015 einen Masterplan erarbeitet, mit dem Ziel, das Areal rund um das Denkmal für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu gestalten.

"Mit der neuen Tourist-Info sind wir unseren Planungen zu Verbesserungen für unsere Gäste am Hermannsdenkmal einen großen Schritt weitergekommen", ist Peithmann überzeugt.

Die Tourist-Info am Hermannsdenkmal ist vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

Mondscheinkino startet mit Klassiker von Charlie Chaplin

Filmplakat

Detmold, 8. Juli 2016. Im vergangenen Jahr wurde die Mondscheinkinosaison erstmals mit einem Stummfilm mit Musik eröffnet: Friedrich Wilhelm Murnaus Meisterwerk „Nosferatu“, live begleitet von Stephan Graf von Bothmer, begeisterte Hunderte Cineasten. „Aufgrund des großen Erfolgs starten wir dieses Jahr erneut mit einem Stummfilmklassiker: Am Donnerstag, dem 14. Juli 2016, zeigen wir Charlie Chaplins Meisterwerk ‚Goldrausch‘, begleitet von Pianistin Eunice Martins“, sagt Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. „Danach bieten wir 23 Kinonächte – mit einem Programm, das von Blockbustern über Filme der Festivalszene bis zu Oscar-prämierten Dramen reicht.“

Noske und sein Team freuen sich besonders auf „Goldrausch“: „Charlie Chaplin ist der große Komiker der Stummfilmzeit und bis heute einer der größten Filmstars aller Zeiten. Im Gedächtnis geblieben ist er vor allem in seiner Rolle als Tramp: Melone, Bärtchen, Stock, die viel zu großen Schuhe – es gibt vermutlich niemanden, der nicht sofort entsprechende Bilder vor Augen hätte“, erläutert Noske. Viele dieser Bilder stammten aus „Goldrausch“ aus dem Jahre 1925 – dem Film, den Chaplin selbst für seinen besten hielt: „Der Brötchentanz, die Schuhszene, der Kampf im kippenden Haus – diese Szenen sind weltberühmt.“

Die Denkmal-Stiftung zeigt eine mit Genehmigung der Chaplin-Erben digital restaurierte Rekonstruktion und es ist ihr gelungen, die renommierte deutsche Stummfilmpianistin Eunice Martins für die Begleitung zu verpflichten. „Eunice Martins verfügt aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung nicht nur über ein rund 800 Stummfilmtitel umfassendes Repertoire. Sie ist darüber hinaus auch als gefeierte Pianistin und Komponistin auf Festivals von Buenos Aires bis Peking weltweit engagiert.“ Lehraufträge an deutschen wie internationalen Universitäten und Instituten stellen eine weitere Facette im breiten Engagement von Martins dar. „Die Kombination von Film und pianistischer Begleitung – vor der grandiosen Kulisse des Hermanns­denkmals – verspricht einer der Höhepunkte der diesjährigen Waldbühnensaison zu werden“, ist sich Noske sicher.

Programm: hier

 

Umbau Weserrenaissance-Museum geht ab September in die zweite Phase

Leni Linnenbecker und Jana Schlüter (2. und 3. v. l.) aus der Klasse 4c der Grundschule Schötmar-Holzhausen sowie Lehrerin Karin Nasdalak (r.) werden von Museumsmitarbeiterin Tanja Althoff (l.) beim Goldmachen unterstützt. Foto: Landesverband Lippe

Lemgo, 8. Juli 2016. Im Labor des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake ist es still: Konzentriert und wissbegierig sind Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Schötmar-Holzhausen dabei, eine Kupfermünze in ein Goldstück zu „verwandeln“. Unter Anleitung von Museumsmitarbeiterin Tanja Althoff gehen sie sicher mit Reagenzglas, Pinzette und  Mikrowellenofen um. Wenige Meter weiter, im Schloss Brake, herrscht eine andere Geräuschkulisse: Die Handwerksfirmen sind dabei, den ersten Bauabschnitt – das neue Eingangsfoyer im Südflügel – fertigzustellen. Am 5. September 2016 beginnen sie mit dem zweiten Bauabschnitt im Ostflügel.

„Der Umbau liegt im Zeit- und im Kostenplan, wir sind mit der Arbeit der beauftragten Handwerksfirmen sehr zufrieden“, erläutert Bauleiter Axel Bley von der Architektenpartnerschaft Schwakenberg │ Bley. Die Planung sieht vor, das Empfangsfoyer vom Ost- in den Südflügel zu verlagern. Im Ostflügel entstehen zwei neue, rund 400 qm große Räume, die für Sonderausstellungen und vielfältige Kulturveranstaltungen genutzt werden können. Die Dauerausstellung wird künftig im Untergeschoss auf rund 1.200 qm zu sehen sein. „Im Zuge der Umbaumaßnahmen schaffen wir nicht nur Barrierefreiheit für unsere Museumsbesucher, sondern auch die Voraussetzungen für künftige Sonderausstellungen“, sagt Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes. Dank der neuen Klima- und Sicherheitstechnik werde das Museum hochkarätige Exponate von anderen Museen ausleihen können.

Gleichwohl hätten die bisherigen Bau- und Sanierungsarbeiten gezeigt, dass diese mit dem laufenden Museumsbetrieb nicht gut vereinbar sind: „Die Arbeiten sind doch sehr aufwändig, die Besucherinnern und Besucher des Museums werden stärker beeinträchtigt als von uns ursprünglich angenommen“, sagt Lüpkes. Deshalb ist das Museum ab dem 5. September 2016 für Einzelbesucher geschlossen. Besuchergruppen, Schulklassen oder Kindergartengruppen können weiterhin nach Anmeldung das Museum besichtigen und das museumspädagogische Programm sowie Führungen im vollen Umfang nutzen. Auch Kindergeburtstage oder die beliebten Schatzsuchen werden weiterhin möglich sein.

Der Abschluss der Baumaßnahmen ist für Ende des Jahres 2016 avisiert. „Wir werden das Weserrenaissance-Museum am letzten April-Wochenende 2017 wiedereröffnen und zu einem Fest für die ganze Familie einladen“, kündigt Lüpkes an. Bis dahin wird das Nebenher von alchemistischen Experimenten im Labor des Museums auf der einen und den Bauarbeiten der Handwerker auf der anderen Seite das Museumsteam begleiten: „Wir freuen uns auf jede Besuchergruppe – sei es zu einer Führung, zu einem Kindergeburtstag, oder z. B. zu unserem museumspädagogischen Kurs ‚Goldmachen‘.“

 

Förderer des Umbaus:

 

 

Landesverband Lippe hat Cajus Caesar MdB in den Ruhestand verabschiedet

Cajus Caesar MdB (Mitte rechts) wurde von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (Mitte links), Verbandskämmerer Peter Gröne (2. v. l.) und langjährigen Kollegen aus der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe verabschiedet (v. l.): Dr. Dr. Ralf Faber, Frank Homuth, Frank Sundermann, Hermann Kaiser, Claus Gröger und Karl Schröder. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 30. Juni 2016. Cajus Caesar dient – genaugenommen – zwei „Dienstherren“: Dem Landesverband Lippe, bei dem er 1978 seine Laufbahn als Förster begann, und seinen Wählern aus Lippe als Abgeordneter des Deutschen Bundestages. In den Ruhestand geht Caesar deshalb auch in zwei Schritten: Am  Montag dieser Woche wurde er vom Landesverband Lippe verabschiedet, im Deutschen Bundestag wird er noch rund ein Jahr aktiv sein – und sich dort weiterhin u. a. für forstfachliche Themen stark machen. „Wenn wir heute zum Abschied auf Cajus Caesars Leistungen zurückblicken, sind da immer zwei Seiten: sein Wirken als Förster für die Wälder des Landesverbandes Lippe, und sein Wirken im Bundestag“, betonte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Caesar, der aus einer Försterfamilie stammt, kam erstmals 1967 in Kontakt mit dem Landesverband Lippe, bei einem zweijährigen Praktikum im Forstamt „Langenholzhausen“. Nach seiner Ausbildung für den gehobenen Forstdienst und rund vier Jahren Dienst in der Landesforstverwaltung Nordrhein-Westfalens, kam er 1978 zum Landesverband zurück: Er wurde zunächst mit der Forsteinrichtung betraut, ab 1980 war er Leiter des Forstreviers „Kirchberg“. „Hier hat Cajus Caesar das Landschaftsbild sehr nachhaltig geprägt, mit der Pflanzung von Küstentannen, mit hervorragenden Laubholzbeständen, aber auch mit einem engen Netz an Forstwegen, das nicht nur die Förster und Waldarbeiter, sondern auch Wanderer und Erholungsuchende schätzen. All das ist Ihnen und der Arbeit Ihrer Nachfolger zu verdanken“, so Peithmann.

1998 lockte die Politik: „Cajus Caesar wurde Mitglied des Bundestages. Und weil er in dieser Funktion nicht hauptamtlich als Revierförster für den Landesverband Lippe tätig sein konnte, nutzte er die Möglichkeit, von 1999 bis 2006 im Ehrenamt als Verbandsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender die Geschicke des Landesverbandes mitzubestimmen.“ Auch als Bundestagsmitglied sei Caesar seiner Profession treu geblieben: „Sie sind u. a. Mitglied im Haushaltsausschuss und dort verantwortlich für den Einzelplan des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit einem Volumen von über 5,6 Milliarden Euro. Sie sind Mitglied der AG für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Außerdem waren Sie Forstpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Neben der Abgeordnetentätigkeit engagieren Sie sich als Kuratoriumsmitglied in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), bei der Sie sich als Vorsitzender der DBU Naturerbe GmbH auf 60.000 ha für einen sinnvollen Naturschutz einsetzen“, hob Peithmann hervor. In diesen Gremien und Funktionen habe Caesar ganz wesentlich zum Wohle der Wälder gewirkt. Er habe sich äußerst fundiert für eine nachhaltige Forstwirtschaft  auch im internationalen Kontext eingesetzt. „Aber auch in anderen Bereichen hat sich Cajus Caesar stark gemacht, beispielsweise bei verschiedensten Infrastruktur-, Forschungs- und Stadtentwicklungsprojekten im Wahlkreis oder im Denkmalschutz. So ist es Caesar mehrfach gelungen, Fördergelder für Denkmalschutzprojekte in Lippe zu gewinnen, so z. B. für die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek.“

Rund 25 Jahre sei Caesar hauptamtlich beim Landesverband Lippe tätig gewesen, hinzu kommen sieben Jahre als ehrenamtlicher Verbandsabgeordneter. „In dieser Zeit haben Sie den Kalletaler Wald, den Landesverband und nicht zuletzt ganz Lippe äußerst positiv geprägt. Dafür sage ich herzlichen Dank“, so Peithmann abschließend.

 

 

 

Kreis und Landesverband Lippe tauschen Aufgaben bei der Jugendkulturarbeit und der Biologischen Station

Lemgo, 30. Juni 2016. Ein weiterer Schritt in der Abstimmung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe hinsichtlich ihrer Aufgaben ist vollzogen: Die Verbandsversammlung hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, die Finanzierung der Biologischen Station Lippe an den Kreis abzugeben. Im Gegenzug übernimmt der Landesverband Lippe die Finanzierung und Aufgabe der Jugendkulturarbeit auf Kreisebene.

„Im April hat die Verbandsversammlung auf der Basis eines gemeinsamen Antrags der SPD- und CDU-Fraktionen beschlossen, den Landesverband Lippe als Kulturträger zu stärken. Ein Aspekt dieses Beschlusses war, die finanzielle Verantwortung für die Biologische Station Lippe e.V. rückwirkend zum 1. Januar 2016 an den Kreis Lippe zu übertragen und dafür künftig die Jugendkulturarbeit auf Kreisebene zu verantworten“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Hintergrund. „Ich freue mich, dass die Verbandsversammlung nun die Neufassung der entsprechenden Rahmenvereinbarung zur Biologischen Station verabschiedet hat. Der Kreis Lippe kann sich damit stärker auf die Aufgaben Umwelt und Umweltbildung konzentrieren – und wir auf unsere Aufgabe Kultur.“

Durch die Übernahme des Kostenanteils des Landesverbandes Lippe in Höhe von 36.000 Euro finanziert nun der Kreis Lippe die Biologische Station mit jährlich 72.000 Euro. Das sind 20 Prozent des Gesamthaushaltes, 80 Prozent finanziert das Land Nordrhein-Westfalen. „Das ist gut investiertes Geld, da die Biologische Station eine hervorragende Arbeit bei der Betreuung der Naturschutzgebiete im Kreis Lippe leistet“, urteilt Dr. Ute Röder, Leiterin des Fachbereiches Umwelt und Energie beim Kreis Lippe. „Neben einer schnellen Lieferung von Daten setzt sie auch sehr erfolgreich praktisch Maßnahmen zur Sicherung der Naturschutzflächen um.“

Der Landesverband Lippe engagiert sich auch zukünftig für die Biologische Station: „Die Biologische Station wird weiterhin ihr Zuhause in der Domäne Schieder haben – und zwar mietfrei. Das ist für den Landesverband Lippe eine Herzensangelegenheit. Außerdem kümmern sich unsere Immobilienfachleute auch weiterhin um den Bauunterhalt für das Gebäude“, betonte Peithmann. Der jährliche Kostenanteil des Vereins bei Bauunterhaltungsmaßnahmen liegt nun bei 3.000 Euro.

Röder begrüßt die Zusage zur Domänenscheune: „Ich freue mich, dass der Landesverband Lippe das Gebäude der Biologischen Station zu den gleichen Bedingungen wie bisher zur Verfügung stellt. Das ist für die Biologischen Station – neben der Finanzierung – die wichtigste Existenzgrundlage und außerdem eine Bereicherung für die Stadt“, so Röder.

 

 

 

Arne Brand übernimmt Leitung der Immobilienabteilung beim Landesverband Lippe

Lemgo, 29. Juni 2016. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat in ihrer heutigen Sitzung über die Besetzung der Stelle der Immobilienabteilungsleitung des Landesverbandes Lippe entschieden: „Die  Stellenausschreibung hatte eine gute Resonanz. Wir konnten auf ein breites Bewerberfeld zurückgreifen“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Gewählt haben wir Arne Brand, der aus der Mainmetropole Frankfurt wieder zurück nach Lippe kommt.“ Er wird die Stelle noch in diesem Jahr antreten können.

„Ich freue mich sehr, denn ich bin überzeugt, dass wir mit Arne Brand einen sehr kompetenten und engagierten Kollegen für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen haben“, kommentierte Peithmann den Beschluss. „Arne Brand ist Detmolder und war unter anderem von 2001 bis 2006 Mitglied des Stadtrates Detmold.“ Der 41jährige Jurist verfügt aufgrund seiner beruflichen Stationen zuletzt bei einem in Nordeuropa führenden Finanzkonzern am Standort Frankfurt über breite, vielfältige Erfahrungen in Bereichen wie Unternehmensführung, Strategische Planung, Verwaltungs-, Finanz- und Projektmanagement aber auch in der Politik auf Kommunal-, Bundes- und Europaebene.

Für das breit angelegte Aufgabenportfolio der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe  und der damit verbundenen Aufgabe, zukunftsträchtige Strategien für die Immobilienbewirtschaftung beim Landesverband Lippe zu entwickeln, bringe Arne Brand hervorragende Kenntnisse und Managementerfahrungen mit. „Ein Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit wird die Zusammenarbeit mit Dritten sein. Daneben wollen wir  auch mit dieser Personalmaßnahme den in den nächsten Jahren anstehenden altersbedingten demographischen Wandel beim Landesverband Lippe bestmöglich begleiten“, so Peithmann.

Arne Brandt übernimmt zusätzlich die Funktion des Allgemeinen Vertreters der Verbandsvorsteherin.

 

 

 

Reinigungsarbeiten am Hermannsdenkmal geplant

Lemgo/Detmold, 29. Juni 2016. Die Geschäftsführung der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe hat in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung mitgeteilt, dass ein Hersteller von Reinigungsgeräten aus Süddeutschland angeboten hat, den Sockel des Hermannsdenkmals zu reinigen. Kosten würden für die Denkmal-Stiftung nicht anfallen, geplant ist die Aktion für den Spätsommer 2016.

Die Maßnahme würde zum nachhaltigen Erhalt und Schutz des Denkmals beitragen: Der Sandsteinsockel wird von Moosen, Flechten und Schmutz befreit, die den Sandstein langfristig schädigen könnten.

Die Denkmal-Stiftung und die Architekten der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe sind derzeit in Gesprächen mit der Firma, um die Details der Reinigung abzustimmen. Im Vorfeld wurde die Maßnahme mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Detmold abgestimmt, die Erlaubnis der Behörde liegt vor.

 

 

Das Waldbühnenprogramm 2016 startet durch

Mondscheinkino (Foto: Landesverband Lippe/Drewes)

Detmold, 21. Juni 2016. „Starke Atmosphäre, starkes Programm – das verspricht die Waldbühne am Hermannsdenkmal im siebten Jahr in Folge“, sagt Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. Wie in den Jahren zuvor, finden wieder Comedy, Konzerte und das Mondscheinkino statt. „Der Landesverband Lippe hat die Waldbühne 2009 eröffnet, zum Varusjahr. Die Idee war ausgezeichnet und hat sich bewährt: Dank ihrer reizvollen Lage und der einzigartigen Atmosphäre im Wald zu Füßen des Hermanns, hat sie sich als außergewöhnlicher Veranstaltungsort in Lippe und darüber hinaus etabliert. In den sozialen Netzwerken  gibt es eine große Fangemeinde. Die Besucherzahlen sind erfreulich“, so Peithmann. In den vergangenen Jahren haben die Organisatoren um Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe, zwischen 8.000 und 9.000 Besucher erreicht: „Vielleicht schaffen wir es, in diesem Jahr die 10.000-Marke zu durchbrechen. Das Programm, das Ralf Noske und sein Team zusammengestellt haben, bietet zumindest viele Gründe, unvergessliche Kulturnächte auf der Waldbühne zu erleben.“

Das Programm startet am kommenden Samstag mit Comedy: „Am 25. Juni begrüßen wir erneut das Team von NightWash aus Köln. Sie haben ein festes Stammpublikum, das sich die Auftritte auf der Waldbühne nicht entgehen lässt“, erläutert Noske. Am 2. Juli folgt unter dem Label „Rock am Hermann“ das OWLs’n’Bats-Festival, die Abende vom 14. Juli bis 6. August sind dann für Kinofans reserviert. „Das Mondscheinkino ist unser großes Highlight: Es zieht jedes Jahr Tausende Kinofans an“, so Noske. Auch dieses Jahr soll ein Stummfilmabend mit Live-Musik von der Bühne den Auftakt geben: Charlie Chaplins Meisterwerk „Goldrausch“.

 

Programm im Überblick:

NightWash
25. Juni 2016 um 20:30 Uhr

Moderator: David Werker; Mitwirkende: Das Lumpenpack, Christiane Olivier und Thomas Schmidt.
Preise an der Abendkasse: Erwachsene 18,00  EUR, ermäßigte Karten 15,00 EUR.
Einlass ab 19:30 Uhr
Karten: Geschäftsstellen der „Lippischen Landes-Zeitung“

 

Owls'n'Bats Festival
2. Juli 2016 ab 15:00 Uhr

Eintägiges Open-Air-Festival für Gothic, Dark, Cold and New Wave, Electronica, Shoegaze, Post Punk und Batcave. Mit dabei sind in diesem Jahr: Clan of Xymox, Escape With Romeo, Then Comes Silence, Saigon Blue Rain, Black Nail Cabaret.
Zusätzlich findet ein Schattenmarkt mit Kunsthandwerk und Modeaccessoires statt.
Preise an der Abendkasse: 29,00 EUR
Einlass ab 18 Jahre, ab 14:00 Uhr

 

Eröffnung der Mondscheinkinosaison:
Stummfilmabend mit Live-Musik zum Film „Der Goldrausch“ von Charlie Chaplin
14. Juli 2016, bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 21:15 Uhr)
Charlie Chaplins Meisterwerk „Der Goldrausch“, in digital restaurierter Originalfassung von 1925, live am Piano begleitet von Stummfilmpianistin Eunice Martins
Karten: Buchhaus am Markt (Detmold) und Abendkasse. Im Internet unter: www.eoft.eu
Preise an der Abendkasse: Erwachsene 12,00  EUR, ermäßigte Karten 10,00 EUR.
Einlass: ab 19:00 Uhr

Mondscheinkino

15. Juli bis 6. August 2016, bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 21:15 Uhr)

Freitag

15.07.

Fuck you Goethe 2

Samstag

16.07.

Ich bin dann mal weg

Sonntag

17.07.

Hail Cesar

Montag

18.07.

Bad Neighbors II

Dienstag

19.07.

Ein Mann namens Ove

Mittwoch

20.07.

E.O.F.T.

Donnerstag

21.07.

Deadpool

Freitag

22.07.

Der geilste Tag

Samstag

23.07.

Star Wars: Das Erwachen der Macht

Sonntag

24.07.

Picknick mit Bären

Montag

25.07.

Danish Girl

Dienstag

26.07.

Er ist wieder da

Mittwoch

27.07.

Marsianer

Donnerstag

28.07.

How to be single

Freitag

29.07.

Hateful Eight

Samstag

30.07.

Zoomania

Sonntag

31.07.

Dirty Grandpa

Montag

01.08.

Warcraft: The Beginning

Dienstag

02.08.

Birnenkuchen mit Lavendel

Mittwoch

03.08.

James Bond 007: Spectre

Donnerstag

04.08.

Ein ganzes halbes Jahr

Freitag

05.08.

Ice Age V

Samstag

06.08.

The Revenant - Der Rückkehrer

Karten: Buchhaus am Markt (Detmold) und Abendkasse. Im Internet unter: www.eoft.eu
Preise an der Abendkasse: Erwachsene 8,50 EUR, ermäßigte Karten 7,50 EUR.
Einlass: ab 19:00 Uhr

ÄNDERUNGEN IM WALDBÜHNENPROGRAMM VORBEHALTEN

Infos im Internet unter: www.kulturagentur-online.de oder bei Facebook

 

 

 

Bike Sport Lippe e. V. und Landesverband Lippe haben Downhill-Strecke eingeweiht

Landrat Dr. Axel Lehmann, Uwe Seidel vom Bike Sport Lippe e. V. und Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann (v. l.) geben die Downhillstrecke frei.

Detmold, 20. Juni 2016. Die Downhill-Strecke zu Füßen des Hermannsdenkmals ist Wirklichkeit: Am vergangenen Samstag, 18. Juni 2016, haben Uwe Seidel, 1. Vorsitzender des Bike Sport Lippe e. V., und Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann die Strecke zusammen mit Landrat Dr. Axel Lehmann der Öffentlichkeit übergeben. „Wir haben hier gemeinsam etwas geschaffen, das Vorbildcharakter hat: Die erste legale Downhill-Strecke für Mountainbiker in Ostwestfalen-Lippe“, betonte Peithmann. „Wir konnten diese Strecke verwirklichen, weil wir und die Genehmigungsbehörden gemeinsam an einem Strang gezogen haben: Der Landesverband Lippe hat als Waldeigentümer unser Projekt unterstützt und die Strecke ausgesucht. Die Mitglieder unseres Vereins haben in vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden diese Strecke dann für Mountainbiker eingerichtet“, ergänzte Seidel. „Das ist ein gelungenes Beispiel für eine öffentlich-private Kooperation“, so das gemeinsame Fazit von Seidel und Peithmann.

Landrat Lehmann würdigte das Engagement der beiden Partner: „Es ist eine herausragende Leistung, dass für die aktiven Downhill-Fahrer aus Detmold und Umgebung nach Jahren rechtlicher Unsicherheit nun eine legale Strecke zur Verfügung steht, auf der sie ihren Sport ausüben können. Dies ist ein großer Pluspunkt für den Kreis Lippe und eine äußerst wichtige Ergänzung im Freizeit- und Tourismus-Angebot der Region.“ Lehmann und Peithmann lobten insbesondere die Vereinsmitglieder: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein ehrenamtlicher Verein Vertragspartner wird, die Strecke künftig betreibt und die Verkehrssicherungspflicht übernimmt.“ Zu danken sei auch den Genehmigungsbehörden  (Untere Landschaftsbehörde, Landesbetrieb Wald und Holz NRW).

Der Landesverband Lippe und der Bike Sport Lippe e. V. hatten im Juli 2015 einen Gestattungsvertrag geschlossen. „Wir haben dem Verein einen rund 750 Meter langen Forstweg zur Verfügung gestellt, der im Wald in der Nähe des Bismarcksteins am Hermanns­denk­mal beginnt und im Heidental endet“, erläuterte Peithmann. Die Wegeführung des Hermannsweges wurde mit der Unterstützung des Teutoburger Wald Vereins geändert, so dass Wanderer und Spaziergänger ungestört ihrem Hobby, dem Wandern, nachgehen können. „Der neue Hermanns­weg ist nun rund 1,5 km länger und in dem betroffenen Abschnitt noch attraktiver: Er führt am Kneipp-Becken in Hiddesen, am Eisstein und am Haus des Gastes vorbei und bietet Wanderern damit künftig zusätzliche, schöne Ausblicke.“

Sowohl der Landesverband Lippe als auch der Bike Sport Lippe e. V. hoffen, dass künftig keine illegalen Downhill-Strecken mehr geschaffen und befahren werden.

 

Hintergrundinformation:

Die Downhill-Strecke des Bike Sport Lippe e. V. steht allen interessierten Mountainbikern offen. Die Mitglieder des Vereins sind bei der Nutzung der Strecke über ihren Verein versichert. Nichtmitglieder können die Strecke nutzen, sind aber nicht versichert. Darauf wird explizit am Beginn und am Ende der Strecke hingewiesen. Der Bike Sport Lippe e. V. betreibt die Strecke ehrenamtlich. Neue Mitglieder sowie Spenden zur Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit sind willkommen.

 

 

Baum des Jahres 2016 wächst nun auch im Silvaticum

Dr. Stephan Happe und Ilka Happe mit ihren Zwillingen Hanna Viktoria und Till Richard Happe. Daneben die Großeltern Vera und Thomas Haubold mit Alexander Happe und Günter Harmel. (Foto: privat)

Horn-Bad Meinberg, 17. Juni 2016. Der Länderwaldpark in Bad Meinberg ist um eine Winterlinde - Baum des Jahres 2016 – reicher. Unter fachkundiger Anleitung von Günter Harmel, Leiter des Forstreviers Belle beim Landesverband Lippe, pflanzten Dr. Stephan Happe und sein Sohn Alexander – stellvertretend für die Baumpaten - eine drei Meter hohe Winterlinde. Baumpaten sind die zehn Monate alten Zwillinge Hanna Viktoria und Till Richard Happe.

Ilka und Dr. Stephan Happe aus Blomberg bekamen die Patenschaft von Freunden zur Geburt ihrer Zwillinge geschenkt. „Für ein so freudiges Ereignis wie eine Geburt ist die Linde genau der richtige Baum“, sagt Harmel. Denn Linden galten in vergangenen Zeiten als ein Symbol für Schutz und als Bewahrer vor Unglücken. Allgemein ist die Winterlinde für ihre gesellschaftliche Bedeutung bekannt. So waren Linden im Ortskern über Jahre hinweg Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft.

Die Winterlinde ist in fast ganz Europa beheimatet. „In Großbritannien sowie von den Pyrenäen bis hin zum Ural, der Krim und dem Kaukasus“ wachse der Laubbaum, erklärt Harmel. „Winterlinden können bis zu 1000 Jahre alt und etwa 30 Meter hoch werden.“

 

 

Verhaltensgebote für Sommersonnenwende 2016 an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 14. Juni 2016. Am kommenden Montagabend, dem 20. Juni 2016, der diesjährigen Sommersonnenwende, setzt der Landesverband Lippe – zusammen mit seinen Partnern Stadt Horn-Bad Meinberg, Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. und Kreispolizeibehörde – erneut sein Schutzkonzept für die Externsteine und das umgebende Naturschutzgebiet um. Zelten, Alkoholkonsum sowie offenes Feuer oder Grillen sind nicht gestattet. Spirituell inspirierte Besucherinnen und Besucher dürfen die Nacht der Sommersonnenwende an den Externsteinen verbringen und friedlich feiern und musizieren.

Der Parkplatz Externsteine wird am 20. Juni 2016 bereits um 18 Uhr geschlossen. Das Besteigen der Felsen ist Besucherinnen und Besuchern am 20. sowie am 21. Juni 2016 ausschließlich zu den Öffnungszeiten möglich.

Matinee „Neuer Bildteppich – neues Kabinett“ am 19. Juni 2016 im Weserrenaissance-Museum

Lemgo, 13. Juni 2016. Am kommenden Sonntag, dem 19. Juni 2016, lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake um 11:30 Uhr zur Eröffnung eines neuen  Kabinetts ein, das dem barockzeitlichen Schloss Brake gewidmet ist.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte die Residenz an der Bega eine kulturelle Blütezeit, die an das glanzvolle Hofleben unter Simon VI. zur Lippe um 1600 anknüpfte. So wurde unter Graf Casimir zur Lippe-Brake (1627-1700) der Ostflügel des Schlosses umgestaltet, an dessen Hofseite noch heute sein Wappen prangt. Der alte Lustgarten wurde in eine symmetrische Barockanlage umgestaltet. Im frühen 18. Jahrhundert wurden die Innenräume des Nordflügels mit prächtigen Stuckdecken versehen und es entstand ein neuer Marstall.

In dem neuen Kabinett sind  Zeugnisse barocker Wand- und Deckendekorationen sowie Porträts von Angehörigen des lippischen Grafenhauses zu sehen. Höhepunkt der neuen Präsentation ist ein französischer Bildteppich mit einer galanten Schäferszene – eine Dauerleihgabe der Staff-Stiftung, Lemgo. Prunkstücke wie diese zählten neben Gemälden, Möbeln, Kronleuchtern und Porzellanen zur typischen Ausstattung von Barockresidenzen und dürften sich auch auf Schloss Brake befunden haben. Nach einer Begrüßung durch Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe, lässt Dr. Michael Bischoff vom Weserrenaissance-Museum diese für Brake wichtige Epoche in einer kleinen Einführung lebendig werden.

Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake hat am 19. Juni 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Matinee ist frei. Das Barockkabinett ist jeden Samstag und Sonntag im Rah­men des Museumsrundgangs zugänglich, außer am jeweils 1. Wochenende des Monats.

 

 

 

Förster Stephan Radeck hat nun auch seinen Wohnsitz im Forsthaus Blomberg

Stephan Radeck und seine Partnerin Ute Rosenwinkel beim Einzug ins Forsthaus Blomberg. (Foto: Landesverband Lippe)

Blomberg, 1. Juni 2016. Seit Anfang Mai 2014 hat Förster Stephan Radeck bereits seinen Dienstsitz im Forsthaus Blomberg. Nun ist er auch privat in das ehrwürdige Haus am Siekholzer Weg eingezogen. Dadurch ist der erste Ansprechpartner in allen forstwirtschaftlichen Fragen noch präsenter und für die Blomberger Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar.

„Wir freuen uns sehr, dass damit der Wechsel in der Betreuung des Stadtwaldes Blomberg einen schönen Schlusspunkt gefunden hat“, sagt Rolf Stodieck, Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Blomberg und Betriebsleiter des Stadtforstes. Nach dem Tod des städtischen Försters Edmar Münch 2014 hatte Stephan Radeck übergangsweise den Stadtwald betreut. „Aufgrund der guten Erfahrungen, die wir mit der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe und insbesondere mit Stephan Radeck gemacht haben, fiel uns die Entscheidung leicht: Im Februar dieses Jahres haben wir einen Kooperationsvertrag mit dem Landesverband Lippe geschlossen, der eine Laufzeit von fünf Jahren hat und sich bei Nichtkündigung um jeweils ein Jahr verlängert“, blickt Stodieck zurück.

 

Radeck ist somit seit Februar Verantwortlicher im Blomberger Forst und Ansprechpartner in allen forstwirtschaftlichen Fragen. Nun hat er, zusammen mit seiner Lebenspartnerin Ute Rosenwinkel, seinen Wohnsitz im Forsthaus Blomberg: „Ich bin jetzt im Forstrevier ‚richtig‘ angekommen und fühle mich hier, direkt im Herzen des Blomberger Stadtwalds, sehr wohl.“ Von der unmittelbaren Nähe zu seinem „Dienstort“ werden die Blomberginnen und Blomberger profitieren: „Die tägliche Forstpraxis lässt sich so optimal organisieren“, ist Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, überzeugt. „Stephan Radeck kann forstfachliche Fragen jederzeit direkt vor Ort beurteilen oder klären, und Entscheidungen rasch und fundiert fällen. Das erhöht die Arbeitseffizienz und spart lange Wege.“

Radeck ist auch beratend zuständig für Fragen der Baumschutzsatzung und der Verkehrssicherungspflicht. Er bietet zudem Waldführungen für Schulklassen und Kindergärten an. Er ist telefonisch erreichbar unter 05235-509406 und  01520-1597173.

 

 

Friedwald Kalletal des Landesverbandes Lippe wächst

Foto: Landesverband Lippe

Kalletal, 27. Mai 2016. Der Friedwald Kalletal hat Zuwachs bekommen: Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, die das Areal mit der FriedWald GmbH aus Griesheim betreibt, hat ein neues Bestattungsfeld ausgewiesen. „Aus meiner Sicht ist das eine schöne Bestätigung für die ausgezeichnete Arbeit unserer Forstabteilung: Der Friedwald Kalletal ist in Nordlippe fest etabliert, das Interesse an naturnahen Bestattungen nimmt weiter zu“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Zwischenzeitlich sind in der Region weitere Waldfriedhöfe entstanden. Gleichwohl ist der Friedwald in Kalletal sehr gefragt. Dem tragen wir gern Rechnung, indem wir nun eine weitere Fläche für Bestattungen zur Verfügung stellen.“

„Wir freuen uns über das enorme Interesse an unserem Friedwald“, erläutert Frank Homuth, Leiter des für den Friedwald zuständigen Forstreviers Kalletal. „Inklusive der Plätze, die bereits für Urnenbestattungen genutzt wurden, haben wir inzwischen über 12.000 Plätze verkauft.“ Als Reaktion auf die große Nachfrage hat er ein neues Waldareal als Bestattungsfeld ausgewiesen: „Die Fläche liegt im westlichen Teil des Friedwalds und besticht durch ihre reizvolle Lage am Waldrand mit Blick über das Kalldorfer Holz.“ Sie wurde in den vergangenen Jahren von Homuth und seinem Team aufgeforstet: „Aufgrund des Nebeneinanders von jungen, mittelalten und alten Bäumen bietet das Feld Spaziergängern und Besuchern des Friedwaldes ein schönes, reich strukturiertes Waldbild.“ Gepflanzt wurden verschiedene Baumarten, die Vielfalt reicht von Eichen und Buchen über Ulmen, Bergahorn und Hainbuchen bis zu Roteichen und Linden. „Am Friedwald Interessierte haben somit eine noch größere Auswahl.“ Das neue Bestattungsfeld ist fünf Hektar groß und weist 356 Bäume auf, zu deren Füßen jeweils zehn Plätze belegt werden können.

Peithmann sieht im Friedwald nicht nur eine wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zur Nutzung der Landesverbandswälder: „Der Friedwald ist auch unter ökologischen Gesichtspunkten wichtig, denn hier erhalten und pflegen wir einen äußerst artenreichen, alten Baumbestand, der vielen Insekten, Pilzen und Vögeln einen idealen Lebensraum bietet.“

 

 

Restplätze für Kurs zu digitaler Naturfotografie mit Robin Jähne

Horn-Bad Meinberg, 27. Mai 2016. Die Felsen des Naturdenkmals Externsteine, aber auch die umgebenden Naturlandschaften wie z. B. der Teich, die Heide oder die Hudewaldreste, sind ausgesprochen schöne Motive für Fotografen. Für sie bietet die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe wieder einen Kursus zu digitaler Fotografie mit dem Naturfilmer Robin Jähne an: am morgigen Samstag, dem 28. Mai 2016, von 14.00 bis 16.00 Uhr..

Der erfahrene und mehrfach prämierte Naturfotograf und Naturfilmer Robin Jähne auf seiner zweistündigen Foto- und Videotour Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis gleichermaßen interessante Einblicke in die Foto- und Videotechnik und gibt wertvolle Insidertipps. Dabei geht er besonders auf die speziellen Anforderungen digitaler Naturfotografie ein, in praktischen Übungen wird das Arbeiten ohne Stativ trainiert. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Informationen zur umliegenden Landschaft und Natur.

Die Kosten für den Kurs betragen 15 Euro pro Person. Treffpunkt ist das Infozentrum Externsteine. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen für die ca. 4 km lange Tour wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, die Kameraausrüstung ist selbst mitzubringen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gibt nur noch wenige Restplätze. Anmeldung, Informationen und Auskünfte: Infozentrum Externsteine unter Tel. 05234 / 2029796 oder info@externsteine.de.

 

 

»Impulse für die tägliche Arbeit mit denkmalgeschützten Gebäuden«

Kolloquium in lockerer Atmosphäre: Die Studentinnen Scady Kuhne, Teresa Brandhoff, Hamsha Ganesahn, Judith Schmid und Natascha Vine (v.l.) erläutern ihren Dozenten Dipl.-Ing. Christian Schulze (l.), Prof. Carsten Wiewiorra (5. v.l.) und Dipl.-Ing. Bernhard Forthaus (r.) sowie Architekt Andreas Prange von der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe (2. v.l.) ihre Modelle und Skizzen für eine Neugestaltung der Kantine des Landestheaters Detmold. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 24. Mai 2016. Mit dem Landesverband Lippe verbinden die Studierenden der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in erster Linie eins: die Studentenwohnheime. Er stellt ihnen an verschiedenen Standorten in Detmold und Lemgo Appartements zur Verfügung. Rund 150 Innenarchitekturstudierende des Fachs „Ausbaukonstruktion und Werkstoffe“ haben aktuell einen weiteren Berührungspunkt mit dem Landesverband Lippe:  der Entwurf für die Neugestaltung der Kantine des Landestheaters Detmold. Der Landesverband Lippe als Eigentümer des Theatergebäudes verfolgt das Seminar mit großem Interesse.

„Unsere Studierenden machen im 4. Semester einen Entwurf für die Gestaltung eines Raums, der bis in Detail ausgearbeitet wird“, erläuterte Prof. Carsten Wiewiorra am Rande eines mehrtägigen Kolloquiums, bei dem die Studierenden ihre Entwürfe vorstellen und mit ihren Dozenten diskutieren.  Zusammen mit seinen Mitarbeitern Dipl.-Ing. Christian Schulze und Dipl.-Ing. Bernhard Forthaus hat Wiewiorra den Studierenden in diesem Frühjahr die Aufgabe gestellt, sich mit der Kantine des Landestheaters auseinanderzusetzen. „Die Entwürfe sind derzeit im Konzeptstadium. Im Kolloquium besprechen wir, ob die Entwürfe durchdacht und nachvollziehbar sind. Die Diskussion soll helfen, die Konzepte zu schärfen und zu vervollständigen, bevor die Studierenden dann in der nächsten Phase an die Ausarbeitung bis ins Detail gehen.“

Vorgaben waren z. B. die Schaffung von mindestens 45 Sitzplätzen, die Erarbeitung einer Lösung für den Raucherbereich sowie die Berücksichtigung der Ansprüche und Bedürfnisse verschiedene Nutzergruppen: „Der Raucherbereich ist z. B. eine spezielle Herausforderung und im Kontext mit Theatermenschen nicht zu vernachlässigen. Wir ermutigen die Studierenden, ihn nicht als ‚lästiges Beiwerk‘ zu betrachten, sondern eine Lösung dafür zu finden, die die Nichtraucher nicht beeinträchtigt und im besten Falle sogar etwas Interessantes daraus macht.  Bei der Theke hingegen geht es um optimale Abläufe für Mitarbeiter und Gäste und eine ansprechende Präsentation für den Kunden.“

Die Dozenten sparten bei der Diskussion der Entwürfe nicht mit kritischen Fragen und Kommentaren, denn „wir wollen unsere Studierenden anspornen, mutig und kreativ zu sein, vorgegebene Situationen ganz bewusst anders zu denken, die Bausubstanz sinnvoll zu verändern, Abläufe und Wegebeziehungen zu verändern und zu optimieren. Sie sollen verschiedene Lösungen ausprobieren, um einen wirklich kreativen Entwurf zu entwickeln“, betont Wiewiorra.

Architekt Andreas Prange von der Immobilienabteilung des Landesverbandes  Lippe verfolgte die Diskussion mit großem Interesse: „Wir freuen uns, dass die Hochschule eines unserer Gebäude für eine Seminaraufgabe gewählt hat. Derzeit planen wir zwar keine Neugestaltung der Kantine des Landestheaters. Die Entwürfe der Studierenden geben uns aber interessante Impulse für unsere eigene Arbeit, die zu einem großen Anteil darin besteht, moderne Raumlösungen in historischen, denkmalgeschützten Gebäuden zu schaffen.“  Prange würde diese Form der Kooperation mit der Hochschule gern vertiefen: „Der Landesverband hat viele Immobilien, die unter unterschiedlichen Gesichtspunkten Herausforderungen bieten. Denkbar wäre auch, einmal für ein konkretes Projekt einen Studentenwettbewerb  auszurichten. Für die Studierenden wäre es bestimmt ein schöner Anreiz, wenn einer ihrer Entwürfe am Ende realisiert würde.“ Auch aus Sicht der Dozenten wäre dies eine großartige Unterstützung und Ansporn der Studierenden bei ihrer Ausbildung.

 

 

 

„Internationaler Museumstag“ am 22. Mai 2016 im Weserrenaissance-Museum

Lemgo, 17. Mai 2016. Am kommenden Sonntag, dem 22. Mai 2016, lädt das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zum „Internationalen Museumstag“ ein. An diesem Tag ist der Eintritt ins Museum frei. Außerdem erhalten Interessierte einen Einblick in den aktuellen Umbau – ein maßgeblicher Bestandteil des Zukunftskonzepts für das Museum: Um 15.00 Uhr stellen Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes und Ingo Düsterhus, Leiter des Bereichs Planen und Bauen bei der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe, die Baumaßnahme vor.

Der Umbau des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake hat zum Ziel, die zeitgemäße kulturelle Nutzung des Gebäudes für die Zukunft zu sichern. Dass sich die Einstellung der Öffentlichkeit gegenüber Kultureinrichtungen in den letzten drei Jahrzehnten geändert hat, wird sich in den Umbaumaßnahmen widerspiegeln. So werden im Erdgeschoss des Museums zwei multifunktionale Räume für Sonderausstellungen und Veranstaltungen geschaffen. Das Foyer wird vergrößert, ebenso der Shop. Die Sanitäranlagen werden behindertengerecht optimiert. Die Räume werden nicht zuletzt auch energetisch und sicherheitstechnisch auf den aktuellen Stand gebracht. Auch im Außenbereich greifen die Umbaumaßnahmen: Die Beleuchtung auf dem Schlossplatz wird verbessert und die Zuwegung zum Museumseingang bequemer gestaltet. – Bei ihrer gemeinsamen Präsentation und Führung erläutern Lüpkes und Düsterhus die Details der Umbaumaßnahme.

Das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake hat am 22. Mai 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

 

 

Landesverband Lippe muss Hängeesche im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Horn-Bad Meinberg, 9. Mai 2016. Der Landesverband Lippe muss kurzfristig eine Verkehrssicherungsmaßnahme westlich des Ballhauses im Historischen Kurpark von Bad Meinberg durchführen: Am Mittwoch, dem 11. Mai 2016, wird eine nicht mehr standsichere Hängeesche gefällt. Die Genehmigung der Stadt Horn-Bad Meinberg liegt vor. Der Landesverband Lippe bittet um Verständnis für die Maßnahme.

 

 

Freie Fahrt für kulturell interessierte Schülerinnen und Schüler

Schüler bei einer Erlebnistour durch die Malerstadt Schwalenberg – eines von vielen Angeboten, für die die Lippische Kulturagentur die Kosten für den Bus übernimmt. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 06. Mai 2016. Lebendiger Geschichtsunterricht im Museum, Anleitung zur Literatursuche in der Bibliothek oder ein Besuch im Theater – all das ermöglicht die Lippische Kulturagentur Schulklassen in Lippe. Im Rahmen ihres Projektes „Kultur und Bildung“ übernimmt sie die Kosten für den Bus von der Schule zu einer der Kultureinrichtungen in Lippe. 2016 haben die Schulen das Angebot rege und dankbar angenommen: Die Mittel sind bereits jetzt ausgeschöpft.

„In den vergangenen Jahren war die Zahl der teilnehmenden Schulklassen leicht zurückgegangen. Umso mehr freuen wir uns, dass die Resonanz auf unser Angebot in diesem Jahr so groß war“, sagt Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky. Die Mittel in Höhe von 12.000 € sind innerhalb weniger Wochen komplett ausgeschöpft worden. Insgesamt konnten 37 Schulen in Lippe unterstützt werden, über 1.000 Schüler und Schülerinnen werden in den nächsten Wochen und Monaten u.a. das Landesmuseum, die Burg Sternberg oder das Freilichtmuseum in Oerlinghausen besuchen. Auch im kommenden Jahr soll es dieses Angebot wieder geben, die Schulen der Region werden im Frühjahr 2017 darüber informiert.

 

 

 

Freizeitverhalten an Hermannsdenkmal und Externsteine ändert sich

Detmold/Horn-Bad Meinberg, 2. Mai 2016. Das Hermannsdenkmal und die Externsteine sind mit rund 500.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr die beliebtesten touristischen Anziehungspunkte in Lippe. Galt bislang das Besteigen beider Denkmäler als „klassischer“ Grund für einen Besuch, sind es heute zunehmend auch andere Motive. „Die Nachfrage nach Führungen, Erlebniswanderungen oder Lesungen nimmt stetig zu, die Zahlen hinsichtlich der Besteigungen sind dagegen leicht zurückgegangen“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung. „Das belegt, dass sich das Freizeitverhalten der Gäste an Hermannsdenkmal und Externsteine ändert – und dass unsere zusätzlichen Angebote, die wir seit 2013 vorhalten und sukzessive erweitern, bei ihnen hervorragend ankommen. Es ist eine schöne Bestätigung für das Engagement unseres Mitarbeiterteams vor Ort.“

Die Entwicklung bei den Führungen und Erlebniswanderungen sei äußerst positiv: „Wir bieten diese seit 2013 an, und haben ihre Anzahl seitdem an beiden Denkmälern verdoppelt: 2013 wurden insgesamt 87 Führungen und Erlebniswanderungen durchgeführt, 2015 waren es 178“, teilte Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, mit. „Die Teilnehmerzahlen sind sogar um rund 125% gestiegen: 2013 waren es rund 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 2015 waren rund 2.900.“ Das zeige, „dass die Denkmal-Stiftung mit der Einführung ihrer neuen Angebote einen Trend erkannt hat: Die Gäste wollen nicht nur die Denkmäler besteigen, sondern im Rahmen von Führungen oder Wanderungen die Denkmäler und ihr Umfeld aus anderer Perspektive erleben und kennenlernen“, so Noske.

Auch die Shops in der Tourist-Info am Hermannsdenkmal und im Infozentrum Externsteine erfreuen sich wachsender Resonanz: „Wir haben die Konzepte beider Shops überprüft und die Artikelauswahl angepasst. Seitdem verzeichnen wir zunehmende Umsätze.“ Der Verkauf von Artikeln spiele am Hermanns­denkmal eine größere Rolle, „im Infozentrum Externsteine bieten wir nur ein kleines, aber feines Sortiment. Schließlich liegt hier der Schwerpunkt auf der kostenfreien Dauerausstellung, die für die Gäste umfangreiche Informationen zur Natur- und Kulturgeschichte der Externsteine bereithält“, so Noske. Nicht zuletzt kommen die Krimilesungen an den Externsteinen hervorragend an: „Diese richten wir, jahreszeitenabhängig, bis zu vier Mal pro Jahr aus. Sie sind inzwischen häufig ausverkauft.“

Bei den Besteigungen sind die Zahlen leicht rückläufig. Die Plattform des Hermannsdenkmals haben 2015 rund 93.000 Gäste erklommen, das ist ein Rückgang um 6% gegenüber dem Vorjahr. Für die Externsteine lag die Zahl der Besteiger 2015 bei rund 87.500, das entspricht einem Rückgang von 13%. „In den vergangenen Jahren hat es immer wieder Schwankungen gegeben, die Zahlen bewegen sich stets zwischen 87.000 und 110.000. Gründe dafür sind Witterungsbedingungen, aber auch die Tatsache, dass wir viele Gäste an beiden Denkmälern haben, die zum wiederholten Male kommen – aber nicht jedes Mal die Denkmäler erklimmen“, erläuterte Noske.

 

 

 

Verhaltensgebote für Himmelfahrt 2016 an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 2. Mai 2016. Der Feiertag Christi Himmelfahrt („Vatertag“) fällt auf den kommenden Donnerstag, 5. Mai 2016. Der Landesverband Lippe setzt an diesem Tag – zusammen mit seinen Partnern Stadt Horn-Bad Meinberg, Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. und Kreispolizeibehörde – wieder sein Schutzkonzept für das Denkmal und das umgebende Naturschutzgebiet um. Zelten, Alkoholkonsum sowie offenes Feuer oder Grillen sind nicht gestattet.

 

 

Zukunftstag für Mädchen und Jungen beim Landesverband Lippe

Kian Sevgül fotografiert im Weserrenaissance-Museum Kostüme für die Dokumentation, Dr. Susanne Hilker schaut zu. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 28. April 2016. Der Landesverband Lippe beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Girls` Day und Boys` Day. Zwei Mädchen begleiteten den Grabungstechniker Roland Schaberich vom Lippischen Landesmuseum bei seiner Arbeit auf einer Baustelle in Lemgo. Währenddessen gab Kunsthistorikerin Dr. Susanne Hilker im Weserrenaissance-Museum zwei Jungen erste Einblicke in die Arbeit einer Museumspädagogin. 

„Der aktuelle Frauenförderplan des Landesverbandes ist erst kürzlich verlängert worden und so freut es mich umso mehr, dass auch in diesem Jahr eine rege Beteiligung an unseren Angeboten zum Mädchen- und Jungen-Zukunftstag herrscht“, zeigt sich die Verbandsvorsteherin, Anke Peithmann, erfreut. Mit dem Frauenförderplan hat sich der Landesverband das Ziel gesetzt, bis 2018 ein ausgeglichenes Beschäftigungsverhältnis von Frauen und Männern zu erreichen. Derzeit sind rund 46% der Beschäftigten Frauen. „Beim Landesverband Lippe haben wir eine Vielzahl an Berufen und jeder Beruf hat seine Besonderheiten. Wir wollen die typischen Klischees und Vorstellungen von Frauen- und Männerberufen durchbrechen. Der Girls` Day sowie der Boys` Day bieten dafür eine hervorragende Gelegenheit“, so Peithmann weiter. „Der Zukunftstag ist eine wichtige Gelegenheit für alle Schülerinnen und Schüler, sich über ihren beruflichen Werdegang zu informieren und erste Erfahrungen zu sammeln“, freut sich auch die Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes, Dr. Doreen Götzky, über die Teilnahme an diesem bundesweiten Zukunftstag.

Jessica Buncher und Nele-Sophie Krüger begaben sich auf eine Spurensuche im Boden. Der archäologische Grabungstechniker Roland Schaberich nahm die beiden Lemgoer Schülerinnen mit zu einer Baustelle an der Breite Straße in Lemgo. Dort wurde ein alter Holzpfosten freigelegt. Sie erlebten hautnah, wie Überreste aus der Vergangenheit gefunden, ausgegraben und anschließend ausgewertet werden. „Ausgrabungen sind immer spannend!“, erklärt der Mitarbeiter des Lippischen Landesmuseums.

Hoch motiviert starteten auch zwei Lemgoer Schüler in ihren Arbeitstag im Weserrenaissance-Museum. Kian Sevgül begleitete die Museumspädagogin Dr. Susanne Hilker und deckte dort eine mittelalterliche Tafel neu ein, unterstützte bei einer Museumsführung und half bei der Katalogisierung von historischen Kostümen. „Die Arbeit in einem Museum ist besonders abwechslungsreich“, weiß Dr. Hilker. Andreas Gerk blickte hinter die Kulissen des Museums. Zusammen mit Haustechniker Thomas Senke reparierte er einen Luftbefeuchter, lernte die verschiedensten Werkzeuge kennen und stellte fest, dass nicht alle Exponate eines Museums immer den Besuchern zugänglich sind. In der Werkstatt werden ausgelagerte Stücke aufbewahrt, repariert oder für eine zukünftige Ausstellung vorbereitet. Ganz nebenbei erfuhren beide Schüler Anschauliches über das Leben in der vergangenen Epoche.

 

 

 

Erfreuliches Ergebnis beim Jahresabschluss 2014

Lemgo, 27. April 2016. Die Kämmerei des Landesverbandes Lippe hat in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung die Haushaltsrechnung für das Jahr 2014 präsentiert – mit einem erfreulichen Ergebnis: „Wir haben uns gegenüber dem Haushaltsplan 2014 deutlich verbessert, und zwar um rund 535.000 Euro“, teilte Verbandskämmerer Peter Gröne mit.

Nach dem Haushaltsplan 2014 war eine Rücklagenentnahme in Höhe von rund 1,57 Millionen Euro geplant. „Tatsächlich haben wir aus der Rücklage rund 1,03 Millionen Euro entnehmen müssen“, so Gröne. Zurückzuführen ist das positive Ergebnis auf einige Veränderungen, von denen Gröne die wesentlichen in der Verbandsversammlung kurz vorstellte. „Wir haben sowohl auf der Einnahme-  wie auf der Ausgabenseite Veränderungen verzeichnet.“ So wurden z. B. bei der Vermarktung der Immobilien im Staatsbad Meinberg oder in der Forstabteilung weniger Einnahmen verbucht, dafür wurden Mehreinnahmen z. B. bei den Finanzanlagen oder beim Verkauf nicht rentierlicher Immobilien erzielt. Auf der Ausgabenseite gab es z. B. Steigerungen aufgrund der Brandschutzmaßnahmen im Landestheater Detmold oder des Masterplans Bad Meinberg. Ausgabenreduzierungen brachten z. B. die Abgabe des Finanzbeitrages für die Nordwestdeutsche Philharmonie an den Kreis Lippe oder geringere Kosten bei Maßnahmen der Bauunterhaltung. „Trotz der Verbesserung in Höhe von rund 535.000 Euro bleibt ein Fehlbetrag in Höhe von rund 1,03 Millionen Euro im Jahresabschluss 2014. Das Ziel des Haushaltskonsolidierungskonzepts für 2014 – es sah rund 1,57 Millionen Euro als Fehlbetrag vor – ist damit aber übertroffen worden“, fasste Gröne zusammen.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann freut sich über das Ergebnis: „Es zeigt, dass wir unser Haushaltskonsolidierungskonzept konsequent verfolgen und die Chancen, die sich für Einnahmeerhöhung bzw. Ausgabesenkung bieten, bewusst und gezielt nutzen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes besitzen ein hohes Kostenbewusstsein. Bei ihnen, vor allem aber bei dem Team um Verbandskämmerer Peter Gröne, bedanke ich mich herzlich für diesen Einsatz.“

 

 

Frauenförderplan des Landesverbandes Lippe wird fortgeführt

Lemgo, 27. April 2016. Gleichstellung und Förderung von Frauen ist ein Thema, dem sich der Landesverband Lippe seit 2001 intensiv widmet: Der seinerzeit vorgestellte Frauenförderplan wurde bereits einmal verlängert. In ihrer heutigen Sitzung hat die Verbandsversammlung abermals seine Fortschreibung beschlossen: Der Frauenförderplan gilt nun bis 2018. „Die Realisierung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist eine Gemeinschaftaufgabe des gesamten Landesverbandes. Ich freue mich, dass die Verbandsversammlung ihren Beitrag dazu leistet, indem sie die Umsetzung des Planes nachdrücklich unterstützt“, betonte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Ein Frauenförderplan bestimmt die Maßnahmen zur Förderung der Gleichberechtigung und zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In den Jahren 2016 bis 2018 wird der Landesverband Lippe konkrete Maßnahmen umsetzen: zur Förderung der weiblichen Beschäftigten, aber auch zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zu Wiedereinstiegsmöglichkeiten oder zum Arbeiten in Teilzeit. Beispielsweise soll die Anzahl der Frauen in Führungspositionen stärker gefördert werden.

„Frauenförderung ist ein Instrument zur Förderung der Chancengleichheit für unser qualifiziertes Personal. Für ein zukunftsorientiertes Dienstleistungsunternehmen, wie es der Landesverband Lippe ist, ist dies eine Selbstverpflichtung“ ist Peithmann überzeugt. Die männlichen Beschäftigten werden hingegen motiviert, sich die ihnen zustehende Zeit für ihre Familie zu nehmen. „Frauen und Männer müssen die Gelegenheit haben, sich um die Betreuung ihrer Kinder oder um die Pflege von erkrankten Familienmitgliedern zu kümmern“, erläuterte Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Rose.

Seit der Fortschreibung im Jahr 2011 konnte der Frauenanteil beim Landesverband Lippe um 8% auf insgesamt 46% erhöht werden. Im Bereich der Führungspositionen liegt der Anteil der Frauen derzeit bei 31,25%. „Das sind beachtliche Erfolge, sie können und dürfen uns aber nicht zufrieden stellen. Wir müssen die Personalentwicklung im Bereich Frauenförderung weiter vorantreiben“, so das Fazit von Peithmann und Rose.

 

 

Landesverband Lippe als Kulturträger in Lippe gestärkt

Lemgo, 27. April 2016. Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung einen Beschluss zur Stärkung des Landesverbandes Lippe als Kulturträger in Lippe gefasst. Er beinhaltet eine klarere Aufgabenverteilung zwischen dem Landesverband Lippe und dem Kreis Lippe: Der Landesverband verantwortet künftig die Jugendkulturarbeit in Lippe, der Kreis engagiert sich bei der Biologischen Station und bei der Neuaufstellung des Wald- und Forstmuseums Heidelbeck zu einem Walderlebniszentrum. Beim Festival  Wege durch das Land sowie beim Literaturbüro OWL teilen sich Landesverband und Kreis künftig den finanziellen Beitrag. Die Mitgegestaltung der kulturellen Inhalte liegt weiterhin beim Landesverband Lippe.

Der dem Beschluss zugrunde liegende Antrag war von den CDU- und SPD-Fraktionen des Landesverbandes gemeinsam eingebracht worden. Darin heißt es u.a., dass sie die „Exklusivität“ des Landesverbandes Lippe als „historisch gewachsenen Kulturträger“ nach „außen dokumentieren und stärken“ wollen.

„Ich begrüße diesen Beschluss, weil die Kompetenz des Landesverbandes Lippe als bedeutender Kulturträger und -förderer in der Region unterstrichen wird: Er übernimmt mit der Jugendkulturarbeit eine Aufgabe, für die er die fachliche Expertise hat und die zum Portfolio seiner Kultureinrichtungen passt. Für die Jugendkulturarbeit stehen damit erstmalig jährlich 52.000 Euro zur Verfügung“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Zugleich geben wir Aufgaben ab, für die der Kreis Lippe bessere Voraussetzungen und eine hohe Expertise mitbringt. Der Landesverband Lippe konzentriert sich damit in noch höherem Maße auf seine Kernkompetenz Kultur, der Kreis Lippe auf seine Kernkompetenzen im Bereich Umweltbildung – davon werden alle Lipperinnen und Lipper profitieren“, ist Peithmann überzeugt.

Die künftige Verantwortung des Landesverbandes Lippe für den Bereich Jugendkulturarbeit wertet Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky als richtigen Schritt: „Diese Aufgabe sehe ich originär bei uns, konkret bei der Lippischen Kulturagentur. Wir werden die Jugendkulturarbeit in Lippe konzeptionell neu aufstellen und führen bereits erste Gespräche, z. B. mit Jugendämtern. Wir wollen vor allem aber ins Gespräch mit Jugendlichen kommen, sie sollen das neue Konzept mitbestimmen und mitgestalten.“ Götzky sieht diesen beteiligungsorientierten Ansatz auch als Fortschreibung des Kulturentwicklungsprozesses.

Für die Biologische Station Lippe und das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck engagiert sich der Landesverband Lippe auch in Zukunft: „Das Gebäude der Domäne Schieder gehört uns, wir stellen es weiterhin sehr gern der Biologischen Station Lippe zur Verfügung. Und das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck kann auch künftig auf die fachliche Expertise des Lippischen Landesmuseums bauen: Museumsdirektor Dr. Michael Zelle berät das Museum unentgeltlich“, betonte Peithmann.

 

 

Klares Bekenntnis zum Festival Wege durch das Land

Lemgo, 27. April 2016. Der Landesverband Lippe hat sich nachdrücklich zum Literatur- und Musikfestival Wege durch das Land bekannt: Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, dass der Landesverband als einer von insgesamt acht Gesellschaftern der Wege durch das Land gGmbH für das Jahr 2016 einen zusätzlichen Geldbetrag in Höhe von ca. 20.000 Euro zur Verfügung stellt.

„Die Wege durch das Land gGmbH ist aufgrund eines Rückforderungsbescheides für vom Land Nordrhein-Westfalen bewilligte Fördermittel in den Jahren 2010 bis 2012 in eine prekäre Finanzlage geraten, das ist bekannt“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Der Rückforderungsbetrag beläuft sich auf ca. 160.000 Euro, jeder Gesellschafter würde somit ca. 20.000 Euro tragen.“ In ihrer Versammlung am
11. April 2016 waren sich die Gesellschafter einig in ihrem Wunsch, das deutschlandweit renommierte Festival zu erhalten. Sie beabsichtigen, den Rückforderungsbetrag gemeinsam zu tragen. Auch haben alle Sponsoren mitgeteilt, das Festival im bisherigen Umfang fördern zu wollen, zahlreiche Künstlerinnen und Künstler erklärten sich zudem bereit, 2016 auf ihr Honorar ganz oder teilweise zu verzichten. „Deshalb findet das Festival 2016 wie geplant statt – ohne die Bereitstellung von Fördermitteln durch das Land Nordrhein-Westfalen. Die Karten für die 16 Veranstaltungen waren in kürzester Zeit ausverkauft.“ Das zeige, dass die Resonanz auf das Festival ungebrochen sei, so Peithmann.

Peithmann begrüßte den Beschluss der Verbandsabgeordneten ausdrücklich: „Das Festival Wege durch das Land ist außerordentlich wichtig für Ostwestfalen-Lippe: Es hat die Region als unglaublich reiche und äußerst lebendige Kulturregion deutschlandweit bekannt gemacht und das positive Image Ostwestfalens-Lippe – auch als Wirtschaftsstandort und attraktiver Lebensraum – gefördert und gestärkt. Literatur- und Musikliebhaber aus ganz Deutschland schätzen die Veranstaltungen und kommen von weiter her, um daran teilzunehmen. Ziel sollte deshalb sein, dem Festival eine Zukunft zu geben.“ Die acht Gesellschafter, berichtete Peithmann, haben eine Task Force gegründet, die sich zuerst der Organisation des Festivals 2016 gewidmet hat, und nun an die Zukunftsplanungen geht: „Für den Landesverband Lippe bringt unsere Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky ihre Expertise in den Bereichen Kulturmanagement und Kulturförderung in diese Task Force mit ein.“

 

 

Landesverband Lippe wieder im Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe vertreten

Lemgo, 27. April 2016. Denkräume, Sprachräume, Erfahrungsräume bieten, für das Wort begeistern: Das sind die Ziele des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe. Seit 1990 macht es sich die Förderung der Literatur und des literarischen Lebens in der Region zur Aufgabe.  Der Landesverband Lippe ist seit seiner Gründung Vereinsmitglied, nun ist er auch wieder in der Vereinsspitze vertreten: Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky in den Vorstand entsandt.

„Dr. Götzky übernimmt diese Position in Nachfolge unseres ehemaligen Direktors der Lippischen Landesbibliothek, Detlev Hellfaier, und wird dort ihr umfangreiches Fachwissen zu Kulturmanagement und Kulturförderung einbringen. Ich freue mich, dass der Landesverband Lippe auf diese Weise ganz konkret zu der Arbeit und zum Erfolg des Vereins beitragen und Autoren, Lyriker oder Dramatiker unterstützen und fördern wird“, betonte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Das Literaturbüro trage mit seinen Veranstaltungen und Projekten – darunter Lesungen, Vorträge, Workshops, literarische Exkursionen, Literaturwettbewerbe oder Kooperationen mit regionalen und internationalen Partnern – dazu bei, der Literatur in Ostwestfalen-Lippe Aufmerksamkeit zu sichern und sie auf eine größere Bühne zu bringen. „Der Verein lenkt dabei den Blick auf Ostwestfalen-Lippe, stellt über Themen und Motive Verbindungen zur internationalen Literatur her und entdeckt so die Region über die Literatur.“

Götzky möchte durch ihre Mitarbeit im Vorstand dazu beitragen, einen organisatorischen Neustart des Literaturbüros zu ermöglich, damit der Verein sich wieder seinen Kernaufgaben im Bereich der Literaturvermittlung widmen kann.

 

 

Arbeitskreis erarbeitet tragfähige Lösung für Burg Sternberg

Lemgo, 27. April 2016. Die Zukunft der Burg Sternberg war Thema in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung:  Auf Antrag der Verbandsabgebordneten Christian Sauter (FDP) und Bernhard Brandt (SPD) wird der beim Landesverband Lippe angesiedelte Arbeitskreis zur Burg Sternberg fortgeführt: Er wird die von der LTM GmbH erstellten Zukunftsmodelle prüfen, bewerten und eine Entscheidungsgrundlage erarbeiten. Dafür stehen dem Arbeitskreis rund sieben Monate zur Verfügung. Dies hat die Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung beschlossen.

„Wir hatten die LTM GmbH vergangenes Jahr beauftragt, ein Nutzungs- und Entwicklungskonzept für die Burg Sternberg zu erarbeiten. Die Ergebnisse hat LTM-Vorstand Günter Weigel in der Sitzung der Verbandsversammlung am 24. Februar 2016 vorgestellt“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Hintergrund. Die LTM habe drei Modelle für die künftige Entwicklung der Burg Sternberg vorgestellt: ein Investitionsmodell, ein Kooperationsmodell und ein Betreibermodell. Weigel habe dabei betont, dass die Umsetzung eines Modells, aber auch eine Kombination der Modelle denkbar sei.

„Die Diskussion über die drei Modelle, die wir mit den politischen Fraktionen in der Verbandsversammlung, aber auch mit Akteuren aus Dörentrup und dem Extertal, mit Lokalpolitikern und Vereinen geführt haben, hat gezeigt, dass wir um gute Lösungen ringen – und eine solide Entscheidungsgrundlage brauchen“, ergänzte Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe. „Ich werde den bisherigen Arbeitskreis fortführen und zusätzliche Fachleute dazu einladen. Gemeinsam müssen wir wirtschaftlich belastbare Szenarien entwickeln. Nur dann können wir eine fundierte Entscheidung über die Zukunft der Burg Sternberg treffen.“

Die Verbandsversammlung stimmte diesem Verfahren zu und setzte als zeitlichen Rahmen rund sieben Monate: Spätestens im Dezember 2016 wollen die Landesverbandsabgeordneten eine Entscheidung treffen. Peithmann begrüßte den Beschluss: „Die LTM hat Daten und Modellvorschläge geliefert, es ist nun unsere Aufgabe, mit potenziellen Kooperationspartnern und Fachleuten ein konkretes, wirtschaftlich tragfähiges Szenario zu erarbeiten.“

 

 

 

Tausende Besucherinnen und Besucher haben „Hermann leuchtet 2016“ gesehen

Impression von der Video- und Laserkunst „Hermann leuchtet 2016“ des Detmolder Unternehmen Light Art.

Detmold, 27. April 2016. Das Hermannsdenkmal mag über 140 Jahre alt sein, verstaubt und altbacken ist der „grüne Recke“ deshalb nicht. Das Detmolder Unternehmen LightArt hat dies zum dritten Mal mit Erfolg unter Beweis gestellt. Ihre Video- und Laserkunst „Hermann leuchtet“, die das Denkmal modern, frisch und lebendig präsentiert und spannende, einmalige Perspektiven ermöglicht, hat vom 10. bis 20. März 2016 Tausende Besucherinnen und Besucher angezogen. Uwe Acker von LightArt hat in der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung eine Bilanz für 2016 gezogen.

„Wir haben 2014 erstmals die Laserkunst am Hermannsdenkmal inszeniert, inzwischen ist ‚Hermann leuchtet‘ eine Marke, die Fans aus ganz Deutschland und zahlreiche Hobby- und Profi-Fotografen aus der ganzen Welt anzieht“, erläuterte Acker. 2016 hat das Unternehmen mit Video-Mapping einen neuen Akzent gesetzt: „Der Hermann hat sich umgedreht und in die Richtung geblickt, aus der Besucherinnen und Besucher auf das Denkmal zugehen.“ Der Aufwand dafür war enorm: „Zwei Programmierer haben acht Wochen am Computer verbracht, um die technischen Voraussetzungen zu schaffen: Der Hermann wurde vermessen, ein virtuelles Drahtmodell geschaffen und zum Schluss auf das Modell tausende von Fotos gebracht.“ Ohnehin seien die Kosten für die zehntägige Show hoch, das unternehmerische Risiko nicht gering: „Die Technik ist sehr aufwändig und teuer, Wachdienste sind im Einsatz, Naturschutzvorgaben müssen eingehalten werden“, nannte Acker beispielhaft. Das Konzept gehe gleichwohl auf – auch dank der Unterstützung durch die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

„Zum dritten Mal haben Uwe Acker und sein Team ‚Hermann leuchtet‘ äußerst erfolgreich durchgeführt und erneut viele Menschen für das Hermannsdenkmal begeistert. Wir unterstützen dieses Engagement sehr gern“, betonte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Der Landesverband Lippe arbeite bewusst mit privatwirtschaftlichen Akteuren zusammen: „Um Lippe als Wirtschaftsstandort zu fördern, unterstützen wir privatwirtschaftliches Engagement.“ LightArt und die Gastronomie finden am Hermannsdenkmal optimale Bedingungen für ihre Laserkunst vor: „Als Eigentümer des Denkmals bieten wir eine sehr gute und gepflegte Infrastruktur. Das Gelände stellen wir dem Veranstalter kostenfrei zur Verfügung und wir beteiligen uns an den Stromkosten. Die Parkgebühren bei ‚Hermann leuchtet‘ gehen an den Veranstalter“, ergänzte Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. Lippe und sein Landesverband profitieren gleichwohl: „Die Laserkunst zeigt das Denkmal wortwörtlich in einem ganz neuen Licht. Die internationale Fangemeinde der Lichtkunst entdeckt unseren Hermann. Über das Internet machen die LightArt-Bilder und -Videos unseren Hermann bei vielen Menschen noch bekannter. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Tourismusförderung in Lippe insgesamt“, so das gemeinsame Fazit von Peithmann und Noske.

Acker gab abschließend einen Ausblick auf 2017: „Auch nächstes Jahr wollen wir wieder eine besondere Überraschung bieten: Wir setzen neueste Lasertechnik ein, damit wird der 3D-Effekt noch besser herausgearbeitet. Unser Fans dürfen gespannt sein.“

 

 

 

Verhaltensgebote für Walpurgisnacht 2016 an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 25. April 2016. Am kommenden Samstag, dem 30. April 2016, der diesjährigen Walpurgisnacht, setzt der Landesverband Lippe – zusammen mit seinen Partnern Stadt Horn-Bad Meinberg, Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. und Kreispolizeibehörde – wieder sein Schutzkonzept für das Denkmal und das umgebende Naturschutzgebiet um. Zelten, Alkoholkonsum sowie offenes Feuer oder Grillen sind nicht gestattet. Spirituell inspirierte Besucherinnen und Besucher dürfen die Nacht an den Externsteinen verbringen und friedlich feiern und musizieren.

Der Parkplatz Externsteine wird am 30. April 2016 bereits um 18 Uhr geschlossen. Die Gaststätte „Zum Felsenwirt“ hat zu den üblichen Zeiten geöffnet. Das Besteigen der Felsen ist Besucherinnen und Besuchern am 30. April sowie am 1. Mai 2016 ausschließlich zu den Öffnungszeiten möglich.

 

 

Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe mit neuem Führungs-Duo

Peter Gröne (l.) und Ralf Noske bilden das neue Geschäftsführer-Team für die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 22. April 2016. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe ist für den Erhalt, die Pflege sowie die touristische Erschließung der Externsteine und des Hermannsdenkmals verantwortlich und hat zu Jahresbeginn ein Konzept vorgestellt, mit dem die Attraktivität des Areals rund um das Hermannsdenkmal gesteigert werden soll. Dieses in die Realität umzusetzen, ist u.a. die Aufgabe des hauptamtlichen und des kaufmännischen Geschäftsführers der Denkmal-Stiftung. Genau in dieser Führungsspitze hat am 1. April 2016 ein Personalwechsel stattgefunden: Peter Gröne ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer.

Im November 2015 war Ralf Noske zum hauptamtlichen Geschäftsführer der Stiftung ernannt worden. Ihm neu zur Seite steht nun Peter Gröne. Er tritt die Nachfolge von Klaus Stein an, der nach 50 Jahren im Dienst des Landesverbandes Lippe am 1. April in den Ruhestand verabschiedet wurde. Gemeinsam sind Noske und Gröne künftig für das Hermannsdenkmal und die Externsteine verantwortlich – die mit jeweils rund 500.000 Besuchern pro Jahr beliebtesten Ausflugsziele in Lippe.

„Die Denkmal-Stiftung ist mit dem neuen Führungsduo gut und professionell aufgestellt“, ist Verbandsvorsteherin Anke Peithmann überzeugt: „Denn beide – Ralf Noske und Peter Gröne – verfügen über vielfältige Kompetenzen und Fachkenntnisse, von denen beide Denkmäler profitieren werden.“ Gröne ist seit 2013 Kämmerer des Landesverbandes Lippe, „er bringt nun sein umfangreiches Fachwissen zusätzlich in die Wirtschafts- und Finanzplanung der Denkmal-Stiftung ein“, so Peithmann. Auch Noske bringe wertvolle Erfahrungen mit: „Er hat seit 2009 sehr erfolgreich das Waldbühnenprogramm am Hermannsdenk­mal konzipiert und etabliert.“

„Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit in der Denkmalstiftung und auf die anstehenden Herausforderungen“, so Gröne und Noske einstimmig. „Das im Frühjahr vorgestellte Konzept zur Fortentwicklung des Areals am Hermannsdenkmal hat oberste Priorität, aber auch die Externsteine werden wir im Fokus behalten und zum Wohle der Touristen in Lippe weiterentwickeln.“

 

 

Sperrung am Hermannsdenkmal zum Hermannslauf am 24. April 2016

Detmold, 18. April 2016. Am 24. April 2016 findet der Hermannslauf 2016 statt. Der Parkplatz am Denkmal sowie das Denkmal selbst sind deshalb an diesem Tag bis einschließlich 12 Uhr gesperrt. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe bittet um Verständnis.

 

 

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Sportplatz in Bentrup-Loßbruch

Lemgo, 15. April 2016. Ab kommenden Montag, dem 18. April 2016, führt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe Verkehrssicherungsmaßnahmen in Bentrup-Loßbruch durch. An der Wahmbecker Straße werden auf Höhe des Sportplatzes Loßbruch Bäume entnommen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 23. April 2016.

„Wir müssen Bäume fällen, die nicht mehr sicher sind und deshalb eine Gefahr für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger, die den Sportplatz nutzen, darstellen“, erläutert dazu Frank Sundermann, Leiter des zuständigen Forstreviers Barntrup.

Die Wahmbecker Straße wird halbseitig in Fahrtrichtung Wahmbeckerheide gesperrt, eine Ampelanlage regelt den Verkehr. Während der Arbeiten muss die Straße für kurze Zeitspannen voll gesperrt werden. „Wir bitten um Verständnis für damit verbundene Beeinträchtigungen“, so Sundermann. Die Maßnahme wurde von der Stadt Detmold genehmigt.

 

 

 

Mordsfrühling an den Externsteinen

Horn-Bad Meinberg, 12. April 2016. Die Krimilesungen an den Externsteinen werden 2016 fortgesetzt: Das Naturdenkmal hat sich inzwischen als mystischer Tatort für mordende Schriftsteller etabliert, die Lesungen erfreuen sich bei Krimifans großer Beliebtheit. Am kommenden Sonntag, dem 17. April 2016, lädt die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe deshalb zum „Mordsfrühling“. Beginn ist um 19.00 Uhr.

„Es ist uns gelungen, zwei hochkarätige Autoren für unsere Lesung zu gewinnen: Mechtild Borrmann und Robert C. Marley alias Gerald Hagemann nehmen die Teilnehmerinnern und Teilnehmer auf eine kriminalistische Spurensuche mit“, sagt Petra Kirschke von der Denkmal-Stiftung.

Mechtild Borrmann stammt aus Bielefeld. Sie hat, bevor sie sich der Schriftstellerei widmete, schon die unterschiedlichsten Tätigkeiten ausprobiert. So war sie z.B. als Tanz- und Theaterpädagogin sowie als Gastronomin tätig und arbeitete auch in einer Drogenberatungsstelle. Ihr Roman „Wer das Schweigen bricht“ wurde mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet und stand lange Zeit auf der KrimiZeit-Bestenliste. Außerdem wurde sie im letzten Jahr mit dem Roman „Geiger“ als erste deutsche Autorin mit dem Publikumspreis „Grand Prix des Lectrices“ bedacht. Die Nominierung für den Friedrich-Glauber-Preis 2015 rundet die bisherige Erfolgsgeschichte Mechtild Borrmanns ab.  

Gerald Hagemann besitzt ein privates Kriminalmuseum und liebt schon seit seiner Jugend kriminalistische Persönlichkeiten wie Sherlock Holmes und Agatha Christie. Er wurde zuletzt im März 2015 als Robert C. Marley für seinen Roman „Inspector Swanson und der Fluch des Hope Diamanten“ mit dem renommierten HOMER-Literaturpreis ausgezeichnet. Gerald Hagemann widmet sich seit vielen Jahren „Jack the Ripper“, die Geschichten um den nie gefassten Serienmörder waren einer der Auslöser für das Faible des Lemgoers für historische Kriminalfälle.

Die Teilnehmerinnern und Teilnehmer der Lesung sollten wetterfeste, warme Kleidung und festes Schuhwerk tragen.

 

Termin: 17. April 2016 ab 19.00 Uhr
Kosten: 10,00 € pro Person (Abendkasse: 12,00 €)
Karten im Infozentrum Externsteine oder in den Geschäftsstellen der „Lippischen Landes-Zeitung“

 

Infozentrum ExternsteinExternsteiner Straße 3532805 Horn-Bad MeinbergTel.: 05234 2029796 I info@externsteine.de

 

 

 

Mit dem Hörsinn auf Entdeckungstour

Horn-Bad Meinberg, 11. April 2016. Jeder Ort hat einen eigenen Klang – so auch der Wald rund um die Externsteine: Der Landesverbandes Lippe lädt Interessierte ein, den Hörsinn für die Schönheiten der Natur zu öffnen und eine ganz besondere Erlebniswanderung durch das Naturschutzgebiet Externsteine zu erleben. „Sinnlich, spielerisch und informativ widmen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei lauschend dem Wald, seinen Gesängen, Geräuschen und seiner wohltuenden Stille“, sagt Petra Kirschke von der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

„Der Hörsinn ist einer unserer wichtigsten Sinne, er muss im Alltag einiges aushalten. Das bewusste hörende Wahrnehmen in der Natur mit ihren interessanten, vielfältigen und vor allem wohltuenden Klängen ermöglicht forschendes Entdecken, meditative Naturbetrachtung und tiefe Entspannung“, so Kirschke. Alexandra Kazmierczak, zertifizierte Naturpädagogin, Musikerin und Germanistin, leitet die Entdeckungstour und lädt ein, mit ihr gemeinsam hörend abzutauchen in die Wunderwelt des Waldes, welche sich auch hier und da in Musik und Literatur widerspiegeln wird.

Die Erlebniswanderung wird angeboten in Kooperation mit der NABU-Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof, die sich mit Erfahrung, Fachwissen und Fantasie für die Umweltbildung im Kreis Lippe engagiert. Mitzubringen sind außer Neugierde und Offenheit wetterangepasste Kleidung, festes Schuhwerk und eine Sitzunterlage. Genuss und Vergnügen gesellen sich dann mit hoher Wahrscheinlichkeit von selbst dazu.

 

Termin: 23. April 2016 von 17.00 bis 20.00 Uhr
Kosten: 20,00 € pro Person
Treffpunkt: Infozentrum Externsteine

 

Begrenzte Teilnehmerzahl I Voranmeldung erbeten
Infozentrum Externsteine
Externsteiner Straße 35
32805 Horn-Bad Meinberg
Tel.: 05234 2029796 I info@externsteine.de

 

 

 

 

 

Der Hermann lädt ein

Detmold, 4. April 2016. Traditionell startet zu Ostern die Sommersaison an den beiden touristischen Highlights Externsteine und Hermannsdenkmal. In diesem Jahr wurde der Saisonstart auf den 10. April 2016 terminiert – passend zur Eröffnung des Wanderkompetenzzentrums WALK. Der Hermann lädt die lippischen Bürgerinnen und Bürger an diesem Tag zu einem Familienfest ein: Sie können sich an diesem Tag auf ein tolles Rahmenprogramm für Jung und Alt freuen.

Kostenlos kann das Denkmal bestiegen und der 360-Grad-Rundblick über Lippes Landschaften genossen werden. Zudem werden um 12.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr kostenlose Kurzführungen zur Geschichte des Hermannsdenkmals angeboten. Treffpunkt ist hier die neue Tourist-Info im WALK. Kinder erwartet um 15.00 Uhr die Lila Bühne mit dem Stück „Wurzel di - Wurzel da“ auf der Waldbühne am Hermann. Ganztägig können sich Kinder außerdem auf eine Schatzsuche begeben, die Teilnehmer melden sich in der Tourist-Info und erhalten dort die Startunterlagen. Kurzwanderungen rund um das Areal des Hermanns unter kundiger Leitung sowie eine Gesundheitswanderung von den Externsteinen zum Hermannsdenkmal, Start ist hier um 11.00 Uhr vom Infozentrum Externsteine, stehen ebenfalls auf dem Programm. 100 Hermänner mit Herz von Stahl-Künstler Hans Kordes geben dem Hermann die Ehre. Weitere Aktionen rund um das Denkmal runden diesen besonderen Familientag ab.

Gleichzeitig wird am 10. April 2016 das WALK, das Wanderkompetenzzentrum, in einer Feierstunde durch NRW-Umweltminister Johannes Remmel seiner Bestimmung und somit der Öffentlichkeit übergeben. Im WALK gibt es für Besucherinnen und Besucher zukünftig spannende Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die Themen Natur, Region und Wandern. Gezeigt werden die schönsten Rad- und Wanderwege, Gastgeber werden vorgestellt und Gäste und Touristen mit dem einen oder anderen Geheimtipp versorgt.

WALK am Hermannsdenkmal ist nicht nur der ideale Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen und Radtouren durch Lippe, sondern hier kreuzen sich auch die ersten Fernwanderwege Europas: der E1 und der R1. Wer das Land des Hermann und Europa erwandern möchte, sollte am Kompetenzzentrum Wandern WALK bei Detmold beginnen!

 

 

Landesverband Lippe wird Mitglied im Netzwerk GO K.A.Li

Landrat Dr. Axel Lehmann, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg (v. l.) , sind von den Vorteilen des Netzwerkes GO K.A.Li für die jungen Liperinnen und Lipper überzeugt. (Foto: Landesverband Lippe)

Kreis Lippe, 4. April 2016. Den Überblick über die Fülle an kommunalen Ausbildungsberufen bieten, konkrete Hilfe bei der Suche nach dem „richtigen Beruf fürs Leben“ und dem passenden Ausbilder leisten und auf diese Weise die Zahl der Jugendlichen in Lippe ohne Ausbildungsplatz reduzieren – das hat sich das Ausbildungsnetzwerk GO K.A.Li auf die Fahnen geschrieben.  Mitglieder sind 15 Kommunen in Lippe, der Kreis sowie das Kommunale Rechenzentrum krz. Jetzt ist der Landesverband Lippe als 18. Mitglied der Initiative beigetreten.

„Der Landesverband Lippe fühlt sich seit seiner Gründung der Ausbildung verpflichtet. In den vergangenen Jahren haben wir durchschnittlich drei Auszubildenden pro Jahr die Chance gegeben, einen Beruf zu erlernen und so die Basis für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Aktuell haben wir in unseren Einrichtungen und Abteilungen insgesamt zehn Auszubildende. Für uns war es daher nur konsequent, dem Ausbildungsnetzwerk GO K.A.Li beizutreten“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Peithmann sieht in dem Netzwerk einen ganz konkreten Beitrag Lippes für den Erfolg der nationalen Allianz für Aus- und Weiterbildung, die die Bundesregierung für den Zeitraum 2014-2018 mit Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften und der Länder geschlossen hat. „Ziel der Allianz ist es, die duale Berufsausbildung zu stärken, denn sie ist ein deutsches Erfolgsmodell: Die duale Ausbildung bietet Jugendlichen hervorragende Voraussetzungen für den Einstieg ins Arbeitsleben, denn sie kombiniert die Theorie mit der unmittelbaren Praxis.“ Für Lippes kommunale Einrichtungen oder öffentlich-rechtliche Einrichtungen wie den Landesverband Lippe sei die Berufsausbildung unverzichtbar: „Nur so können wir den Fachkräftebedarf sichern. Mit Netzwerken wie dem GO K.A.Li fördern wir gemeinsam die Karriere- und Entwicklungschancen der jungen Lipperinnen und Lipper. Wir können uns außerdem untereinander austauschen, um die Qualität der Ausbildung kontinuierlich weiterzuentwickeln.“ Peithmann ist sicher, dass der Landesverband Lippe vom Netzwerk profitiert: „Über GO K.A.Li können wir noch mehr junge Menschen ansprechen und erreichen.“

Landrat Dr. Axel Lehmann und Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, begrüßten als Vertreter des Ausbildungsnetzwerks GO K.A.Li den Beitritt des Landesverbandes Lippe. „Wir haben uns einstimmig für die Aufnahme des Landesverbandes entschieden, weil er eine vielfältige Palette an Ausbildungsberufen hat und unser Netzwerk um interessante Berufsbilder bereichert. Zudem hat der Verband eine langjährige Expertise in der Ausbildung“, erläuterte Lehmann. Auch Rother freut sich über den Zuwachs: „Je mehr Einrichtungen in unserem Netzwerk GO K.A.Li präsent sind, um so größer ist die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze.  Nur so kann es uns gelingen, die Ausbildungsquote in Lippe noch weiter zu erhöhen.“

www.go-kali.de

Landesverband Lippe hat Klaus Stein in den Ruhestand verabschiedet

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Heinz-Rainer Krüger, CDU-Fraktionsvorsitzender des Landesverbandes Lippe (r.), überreichen Klaus Stein als Anerkennung für seine Leistungen und Verdienste um den Landesverband Lippe die Drake-Medaille.

Lemgo, 1. April 2016. Der Landesverband Lippe hat am heutigen Freitag seinen Allgemeinen Vertreter der Verbandsvorsteherin, Klaus Stein, im Rahmen einer Festveranstaltung in der Gastronomie am Hermanns­denkmal in den Ruhestand verabschiedet und ihm für seine Verdienste um den Landesverband die Drake-Medaille verliehen. Stein, der bis zuletzt  Leiter der Hauptabteilung und Geschäftsführer der Denkmalstiftung war und vielfältige Ämter beim Landesverband Lippe innehatte, beging am heutigen Tag zugleich sein 50jähriges Dienstjubiläum. Klaus Stein war am 1. April 1966 vom damaligen Verbandsvorsteher Heinrich Drake eingestellt worden.

„Wir verabschieden heute Klaus Stein in den mehr als verdienten Ruhestand und verneigen uns vor einer herausragenden Lebensleistung und einer beispiellosen beruflichen Karriere“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Denn Klaus Stein hat vor 50 Jahren beim Landesverband Lippe als Praktikant begonnen – heute hat er den aktiven Dienst quittiert als Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin, das höchste nicht-politische Amt beim Landesverband Lippe.“

50 Jahre im Dienst bei einer Behörde, das sei eine Leistung, auf die nur wenige Landesbeamte Nordrhein-Westfalens zurückblicken können. Dass Klaus Stein im Laufe dieser 50 Jahre sehr unterschiedliche  Aufgaben wahrgenommen und dabei mehr und mehr Verantwortung für den Landesverband Lippe übernommen habe, zeige aus Peithmanns Sicht „die enorme Bandbreite seines Könnens.“

„Klaus Stein hat zum Teil gleichzeitig und höchst erfolgreich herausragende Führungsfunktionen und Führungsaufgaben beim Landesverband Lippe erfüllt. Allein in den zurückliegenden fünf Jahren war er Allgemeiner Vertreter und Geschäftsführer der Denkmalstiftung; er war Kämmerer des Landesverbandes Lippe, Abteilungsleiter der Haupt- und Finanzabteilung, Personalleiter, Verwaltungsleiter, Kulturabteilungsleiter, in vielen Projekten Verhandlungsführer, Chefverhandlungsführer bei den Gesprächen zum Staatsbad Meinberg, mein Berater und nicht zuletzt Berater der Verbandsabgeordneten.“

Gelungen sei Klaus Stein dies dank seiner vielen Talente, seines unerschöpflichen Wissens, seines immensen Fleißes und Ehrgeizes – „und vor allem dank seiner Liebe und Leidenschaft für den Landesverband Lippe“, so Peithmann. „All dies waren beste Voraussetzungen für eine konsequente Förderung Klaus Steins durch die vergangenen Verbandsvorsteher und die Politik.“

Klaus Stein habe  die Funktion des Allgemeinen Vertreters zu einer „Institution“ gemacht. „Er hat diese Aufgabe sehr weitgespannt und sehr erfolgreich ausgefüllt. 50 Jahre Wissen, 50 Jahre Erfahrungen, 50 Jahre Fleiß und Ehrgeiz, 50 Jahre Talent und 50 Jahre Herzblut für den Landesverband Lippe sind dafür beste Qualitätsbeweise“, hob Peithmann hervor. Stein habe stets zum Wohle des Landesverbandes Lippe agiert und sich bei Partnern, Weggefährten, Politikern und Kolleginnen und Kollegen viel Wertschätzung, höchste Anerkennung und Empathie erworben.

Für seine Verdienste um den Landesverband Lippe wurde ihm von Peithmann und Heinz-Rainer Krüger, CDU-Fraktionsvorsitzender des Landesverbandes Lippe, die Drake-Medaille verliehen.

 

 

 

Lippische Kunst für Lippes kommunalpolitisches Zentrum

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Landrat Dr. Axel Lehmann und Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe (v. l.), bei der Übergabe der Skulptur „Spirale“ im Kreishaus. (Foto: Kreis Lippe)

Detmold/Lemgo, 23. März 2016. Der Parlamentarische Bereich im Kreishaus Detmold wird gern und oft für Kunstausstellungen genutzt. Dauerhaft kann dort ab sofort eine Skulptur von Karl Ehlers betrachtet und bewundert werden: Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe, hat Landrat Dr. Axel Lehmann heute das Kunstwerk „Spirale“ als Dauerleihgabe – und als Zeichen der Verbundenheit mit dem Kreis Lippe übergeben.

„Der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe arbeiten seit der Gründung des Landesverbandes Lippe eng und vielfältig zusammen. Seit 2014 gibt es den Beirat, in dem Kommunalpolitiker aus dem Kreistag und aus der Verbandsversammlung zum Wohle des Landesverbandes, zum Wohle Lippes zusammenarbeiten“, erläuterte Peithmann. „Als Sinnbild für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wollten wir gern dem Kreishaus ein lippisches Kunstwerk überreichen. Der neu geschaffene, sehr modern und licht wirkende Parlamentarische Bereich eignet sich ideal für die Präsentation von moderner Kunst.“ Gemeinsam wählten der Landrat  und Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe, das Werk „Spirale“ von Karl Ehlers aus.

„Karl Ehlers ist in Lippe bekannt und bis heute präsent: Seine Plastiken sind z. B. auf dem Marktplatz Detmold oder vor dem Neuen Palais der Hochschule für Musik zu finden, er hat maßgeblich zur Profilierung der Region als Raum für Kunst und Kultur beigetragen“, sagte Dr. Lehmann. „Ich freue mich sehr, dass wir nun auch im Parlamentarischen Bereich unseres Kreishauses ein Kunstwerk von Ehlers präsentieren – und damit die Verbundenheit zum Landesverband Lippe zeigen.“

Die Kulturagentur des Landesverbandes verwaltet den Nachlass des Künstlers, der von 1948 bis zu seinem Tod im Jahr 1973 in Detmold lebte und wirkte. „Wir zeigen Werke aus dem Nachlass von Karl Ehlers, zusammen mit Werken des Bildhauers Heinrich Drake, im Schloss Brake und machen sie damit der Öffentlichkeit zugänglich“, führte Götzky im Gespräch mit Lehmann aus. Die „Spirale“ aus dem Jahr 1958 entstamme einer Werkphase, in der Ehlers die menschliche Figur immer weiter reduzierte, bis hin zur Kargheit des Motivs. „Bestimmend sind nur noch Gesten und wenige Körperformen, die Abstrahierung ist so weit fortgeführt, dass die menschlichen Figuren zu geometrischen Körpern im Raum werden.“ Dabei habe Ehlers Wert auf eine perfekte Bearbeitung des Werkstoffes Holz gelegt.

 

 

 

Umbau des Weserrenaissance-Museums hat begonnen

Baubesprechung in den Räumen des Weserrenaissance-Museums: Axel Bley von der Architektenpartnerschaft Schwakenberg │ Bley (2.v.l.) mit (v. r. ): Andreas Prange, Bernd Stork und Ingo Düsterhus von der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe sowie Rüdiger Hartig von der Firma Elektro-Steinmeyer. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 21. März 2016. Es herrscht geschäftiges Treiben auf dem Hof von Schloss Brake. Hämmern oder Sägen ist zu vernehmen, Autos und Transporter fahren vor, ein Zaun ist quer über das Pflaster gestellt: Der Umbau des Weserrenaissance-Museums hat begonnen. Ziel der Bauarbeiten ist es, das Museum für das Kunst- und Kulturpublikum von heute und morgen umzugestalten und einen neuen Begegnungsraum für Museumsbesucher, Kulturinteressierte, Vereine oder ehrenamtlich Aktive zu schaffen. Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes und ihr Team sind gleichwohl für Interessierte da: „Das Weserrenaissance-Museum hat unverändert geöffnet.  Die Dauerausstellung kann, mit leichten Einschränkungen, erkundet werden, und auch Führungen oder museumspädagogische Programme bieten wir weiterhin an. Wir freuen uns über jeden Besucher, jede Besucherin“, sagt Lüpkes.

Im Rahmen des Umbaus soll die Fläche für die Dauerausstellung leicht reduziert werden – zu Gunsten eines neuen Kulturforums, in dem künftig Sonderausstellungen gezeigt und Veranstaltungen stattfinden sollen. Dazu wird der Museumseingang  in den Südflügel verlegt, das neue Empfangsfoyer wird einen größeren Shop und ein Café beinhalten. Zwei frei werdende Räume werden zum Forum umgebaut,  Sanitäranlagen werden erneuert, Klima-, Brandmelde- und Alarmanlage neu eingebaut, ein neues Beleuchtungssystem installiert und nicht zuletzt die Barrierefreiheit verbessert. Der Burg-Pallas und das alte Südtürmchen werden nach dem Umbau besser sichtbar sein.

„Die Bauleitung hat die Architektenpartnerschaft Schwakenberg │ Bley inne, in enger Abstimmung mit unserer Immobilienabteilung“, betont Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Unsere Mitarbeiter in der Immobilienabteilung haben, aufgrund der großen Anzahl an denkmalgeschützten Immobilien beim Landesverband Lippe, eine außerordentliche Fachkompetenz, sehr fundierte Objektkenntnisse und die notwendige Sensibilität für Baumaßnahmen in solchen Objekten. Sie meistern Neu- und Umbauten stets mit Bravour, und haben mit Reinhard Schwakenberg und Axel Bley sehr erfahrene, fachlich versierte Architekten an ihrer Seite. Ich bin mir sicher, dass der Umbau des Weserrenaissance-Museum in jeder Hinsicht gelingen und Mitte 2017 fertig gestellt wird.“ Für eventuelle Einschränkungen bei der Benutzung von Aufzug und Toilettenanlagen bittet das Museum um Verständnis.

Gefördert wird der Umbau vom NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, vom NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und von der NRW-Stiftung, deren Präsident Harry K. Voigtsberger besonders das Engagement des Museumsfreundeskreises und der Kulturinitiative für das Bauvorhaben lobt: Die zusätzlich eingeworbenen Spenden und Zuschüsse zeigen, dass das Museum einen hohen Identifikationsgrad für die Bürger Lemgos und der Region habe. Auch die Mit-Finanziers des Weserrenaissance-Museums, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Stadt Lemgo, unterstützen den Umbau.

 

 

Ein Haus zum Wohlfühlen, zum Entspannen und für die Fitness

Dietmar Kluge (r.) erläuterte die Veränderungen im Badehaus für (v. l.): Klaus Stein, allg. Vertreter der Verbandsvor-steherin des Landesverbandes Lippe, Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, Bernd Stork, Leiter des Infrastrukturellen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe, Günter Brade, Michael Becker und Verbandsvor-steherin Anke Peithmann. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 18. März 2016. Ein Haus zum Wohlfühlen, zum Entspannen und für die Fitness – so sehen Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker „ihr“ Bad Meinberger Badehaus. Zum 1. Januar 2015 hatten sie das Bad vom Landesverband Lippe übernommen. Seitdem haben die drei Unternehmer in die Technik investiert, die Angebote im Badehaus erweitert und das Umfeld verbessert – mit Erfolg: „Die Resonanz ist sehr gut, die Besucherzahlen steigen, die Gäste loben das schöne Ambiente“, freuen sich Kluge, Brade und Becker. Bei einem Ortstermin mit Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, und Vertretern des Landesverbandes Lippe zogen sie für das erste Jahr eine rundum positive Bilanz.

„Wir sind außerordentlich froh, dass Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker das Badehaus so erfolgreich führen“, sagte Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. „Sie haben im Dezember 2014, als es darum ging, das Badehaus für den Kurort zu erhalten, viel Mut und herausragendes, unternehmerisches Engagement bewiesen und ganz konkret etwas für Bad Meinberg getan. Dafür gilt ihnen Dank und Anerkennung.“ Ihr allgemeiner Vertreter Klaus Stein, der für den Landesverband Lippe die Verhandlungen führte, ergänzt: „Der Masterplan, den wir seinerzeit mit vielen Bürgerinnen und Bürgern Bad Meinbergs erstellt haben, machte unmissverständlich deutlich: Das Badehaus ist von essentieller Bedeutung für Bad Meinberg. Deshalb haben wir alles daran gesetzt, eine Lösung für seinen Fortbestand zu finden und mit Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker die idealen Partner gefunden, deren Arbeit wir gern mit einem Zuschuss bis 2019 unterstützen.“

Auch Bürgermeister Stefan Rother ist mit der Entwicklung des Badehauses sehr zufrieden: „Das Badehaus zieht nicht nur die klassische Kurorte-Klientel an, sondern auch Familien mit Kindern, Jugendliche und vor allem Bürgerinnen und Bürger, die, unabhängig  vom Alter, etwas für ihre Gesundheit und Fitness tun wollen. Und ich freue mich natürlich auch als Bürgermeister, dass durch die Modernisierung des Badehauses die Attraktivität der Stadt erhöht wurde. Einrichtungen wie diese sorgen dafür, dass Horn-Bad Meinberg wohnens- und besuchenswert bleibt. Das neue Konzept wird sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch neue Gäste überzeugen und für dies wurde es schließlich hergerichtet.“

Für die drei Jungunternehmer war das Badehaus eine spannende Herausforderung: „Wir haben viel investiert, sowohl finanziell als auch ideell, einiges verändert und neue Ideen entwickelt“, erläutert Kluge. So wurde wieder eine Gastronomie eingeführt, die sich über wachsenden Zuspruch freue: „Wir bieten inzwischen auch Catering für Geburtstage und Gruppen in unseren Räumen an“, ergänzt Becker. Ein Kinderspielplatz wurde auf der Wiese vor dem Eingang errichtet: „Dieser steht ausdrücklich allen Familien mit Kindern zur Verfügung, nicht nur den Nutzern des Badehauses. Er wird hervorragend angenommen und bringt Leben rund um unser Badehaus“, freut sich Brade.

Maßgebliche Neuerung war die Wiedereröffnung einer finnischen Sauna. „Wir haben zwei Saunen zusätzlich gebaut und den Saunagarten davor neu angelegt, mit Strandkörben, Liegen, Pflanzen und schönen Lichtakzenten.  Sie werden hervorragend angenommen“, sagt Brade. Die Textilsauna blieb erhalten: „Sie hat ihre Berechtigung und wird ebenfalls gut angenommen. Uns war es jedoch wichtig, auch für Anhänger der finnischen Sauna wieder Möglichkeiten zu bieten“, ergänzt Becker. Saunaabende, wie z. B. die Russische Sauna, Babyschwimmen oder Progressive Muskelentspannung in der Salzgrotte gehören ebenfalls zu den neuen Angeboten, mit denen die drei Unternehmer neue Besuchergruppen erschließen konnten.

Für die Betreuung der technischen Anlagen hat der Landesverband Lippe dem Badehaus Bernd Stork, Leiter des Infrastrukturellen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe, sowie Mitarbeiter Johannes Overkott zur Seite gestellt: „Sie stehen uns mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Kluge. „Wir haben z. B. neue Duschpaneele installiert, die Wasser sparen und auch hygienischer zu betreiben sind.“ Die Temperatur des Außenschwimmbeckens wurde um 2 Grad auf 26 Grad Celsius gesenkt, ebenfalls um Energie zu sparen. Und der Anteil an Biogas-Energie, die aus der Biogas-Anlage in Horn geliefert wird, wurde von 75% auf nahezu 90% gebracht, dank einer neuen Fernwärme-Übergabestation.“

Für das zweite Jahr in „ihrem“ Badehaus haben sich Dietmar Kluge, Günter Brade und Michael Becker vorgenommen, das Badehaus im Umkreis noch bekannter zu machen: „Und auch mit Vereinen wollen wir noch stärker kooperieren.“

 

 

Landesverband Lippe strukturiert Projektförderung neu

Lemgo, 4. März 2016. Sei es die Unterstützung eines Musikfestivals, der Zuschuss zum Druck eines wissenschaftlichen Werkes, oder die anteilige Übernahme von Kosten für eine Kunstausstellung: Die Projektförderung des Landesverbandes Lippe für die Kultur in Lippe hat viele Gesichter. Um das Antrags- und Vergabeverfahren für interessierte Künstler, Kulturträger oder Vereine effektiver zu gestalten, hat der Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe beschlossen, die Projektförderung neu zu strukturieren.

„Die Förderung eines vielfältigen, lebendigen Kulturlebens ist eine schöne Tradition beim Landesverband Lippe, mit der wir insbesondere ehrenamtliches Engagement sowie die Arbeit der freien Szene unterstützen wollen“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „In den vergangenen zwei, drei Jahren ist die Anzahl der Anträge jedoch leicht zurückgegangen. Für uns war das ein Signal, dass wir die Projektförderung noch stärker in den Fokus von regionalen Kulturschaffenden rücken sollten.“ 2016 stellt der Landesverband Lippe insgesamt 22.000 Euro zur Verfügung, „diese Mittel wollen wir auch gern voll ausschütten“, so Peithmann.

Um allen Antragstellern die gleichen Chancen auf Förderung zu ermöglichen und das Verfahren effektiver zu gestalten, führt die Kulturagentur, die für die Projektförderung verantwortlich ist, zwei Antragsfristen ein. „Ab sofort und bis zum 15. April 2016 können Interessierte bei der Kulturagentur Anträge für Kulturprojekte stellen, die 2016 durchgeführt werden“, sagt Dr. Doreen Götzky, Kulturabteilungsleiterin und Leiterin der Kulturagentur. Für alle, deren Projektplanungen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht antragsreif sind, besteht die Möglichkeit, zur zweiten Frist – bis zum 30. Juni 2016 – einen Antrag einzureichen. Bis dahin noch nicht vergebene Mittel können dann noch zur Verfügung gestellt werden. „Mit der Änderung des Verfahrens setzt der Landesverband Lippe auch ein Ergebnis des Kulturentwicklungsprozesses um“ ergänzt Götzky. „Wir hoffen, dass wir über dieses neue Verfahren zahlreiche und vielfältige Kulturprojekte unterstützen und die lippische Kulturszene auf diese Weise bereichern können.“

Über die Vergabe der Projektfördermittel entscheiden die politischen Gremien des Landesverbandes Lippe. Basis sind die gestellten Anträge sowie die Förderkriterien. Das Antragsformular, die Förderkriterien sowie weitere Hinweise zum Verfahren sind im Internet zu finden unter www.kulturagentur-online.de. Informationen sind auch erhältlich unter Tel. 05231- 99 25 421.

 

 

Einstieg in die deutsche Kultur über die Weserrenaissance

Führung im Weserrenaissance-Museum für zwei Einstiegskurse der VHS Lippe-Ost für Flüchtlinge. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Extertal, 4. März 2016. Wie haben die Menschen im 16. und 17. Jahrhundert im Weserraum gelebt, welche Gewohnheiten hatten sie? Wie haben sich diese Gewohnheiten im Vergleich zu heute geändert, wie sieht das Leben der Bürger in Lippe heute aus? – Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Führung für Flüchtlinge aus Syrien, Iran, Irak und Eritrea im Weserrenaissance-Museum.  Sie lernten dabei auch, wie sie als Interessierte einen Museumsbesuch vorbereiten können, wie sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Museum gelangen oder wie sie sich in der neuen Sprache im Alltag orientieren können.

„Im Weserrenaissance-Museum wird Flüchtlingen deutlich, wie eng die Geschichte ihrer Heimatregion mit der Geschichte Europas verflochten ist“, sagt Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance-Museums. Die Grafschaft Lippe hatte um 1600 Kontakt zum Osmanischen Reich, zu dem u. a. das heutige Syrien, Iran, Irak und Eritrea zählten. „Westeuropäer faszinierte die orientalische Welt. Graf Simon VI., der Erbauer von Schloss Brake, besaß z. B. orientalische Seide und Teppiche, und drei Dromedare aus Anatolien. Gewürze, Pflanzen und Blumen wurden aus dem Osmanischen Reich importiert. So stammen beispielsweise Tulpen, aber auch Flieder aus  dem Osmanischen Reich. All diese Themen werden an verschiedenen Stellen im Museum aufgegriffen.“  Bei ihren Führungen gehen die Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter dezidiert auf die historisch verankerte Beziehung ein: „Sie machen deutlich, dass der Kontakt damals wie heute Licht- und Schattenseiten hatte. In Glaubensfragen war man damals keinesfalls tolerant.“

Aus Sicht der Dozentinnen Bettina Hille und Stefanie Immich war der Besuch sehr aufschlussreich: „Im Rahmen der Einstiegskurse geht es stets auch darum, dass die Flüchtlinge den Alltag in ihrer neuen Heimat kennenlernen und sich in verschiedenen, alltäglichen Situationen bewähren. Dazu gehören neben Behördengängen,  Verkehrserziehung oder Betriebsbesichtigungen auch Museumsbesuche. Sie bieten die Chance, das erlernte Deutsch aktiv im Austausch mit dem Museumsführer bzw. der Museumsführerin anzuwenden.“

Der Landesverband Lippe unterstützt mit seinen Einrichtungen die Arbeit der VHS Lippe-Ost für Flüchtlinge. Ein Kurs der VHS Lippe-Ost findet aktuell in den Räumen der Burg Sternberg statt.

 

 

Landesverband Lippe muss Hainbuche im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Horn-Bad Meinberg, 4. März 2016. Der Landesverband Lippe muss kurzfristig eine Verkehrssicherungsmaßnahme südöstlich des Kurgastzentrums im Historischen Kurpark von Bad Meinberg durchführen: Am Montag, dem 7. März 2016, wird eine nicht mehr standsichere Hainbuche gefällt. Die Genehmigung der Stadt Horn-Bad Meinberg liegt vor. Der Landesverband Lippe bittet um Verständnis für die Maßnahme.

 

 

Neue Impulse für die Zukunft der Burg Sternberg

Lemgo, 24. Februar 2016. Die Planungen für die Zukunft der Burg Sternberg erhalten neue Impulse: In der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung hat Günter Weigel, Vorstand der LTM GmbH, drei mögliche Modelle skizziert: Zum einen wäre es möglich, umfangreich in die Burg zu investieren. Zum anderen könnten verstärkt Kooperationspartner eingebunden werden. Denkbar wäre schließlich auch, die Burg an einen Betreiber zu verpachten.

„Wir hatten die LTM im vergangenen Jahr beauftragt, ein Entwicklungskonzept für die Burg Sternberg zu erarbeiten“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Unser Vorgabe war, dabei möglichst viele Partner einzubinden: die Kolleginnen und Kollegen des Landesverbandes selbst, den Kreis Lippe, die Kommunen Dörentrup und Extertal, die Vereine der Region sowie unsere Tourismuspartner. Außerdem sind die vielfältigen Erkenntnisse, die wir beim Symposium zur Burg Sternberg im Jahr 2014 gewonnen haben, eingeflossen.

Im  Ergebnis schlägt das Konzept der LTM drei mögliche Modelle zum künftigen Betrieb der Burg Sternberg vor:

a)       Investitionsmodell: Ausbau der Angebote im Bereich Kultur und Bildung sowie Ausbau der Übernachtungsmöglichkeiten durch Renovierung der Unterburg und Bau eines Gästehauses. Dieses Modell ist mit hohen Investitionen verbunden, außerdem müsste dasPersonal  für die Bereiche Programmplannung, Marketing und Übernachtungsbetrieb durch den Landesverband Lippe aufgestockt werden.

b)       Kooperationsmodell: Aufbauend auf dem Investitionsmodell, werden zu den Angeboten des Landesverbandes Lippe ergänzende Angebote und Produkte von Kooperationspartnern wie z. B. der LTM, dem Kreis Lippe oder anderen Kulturveranstaltern einbezogen, um eine gute Auslastung der Burg zu garantieren.

c)       Betreibermodell: Verpachtung der Burg Sternberg an einen Betreiber, der den Veranstaltungs- und Gastronomiebereich auf eigene Rechnung und eignes Risiko übernimmt. Der Landesverband Lippe wäre weiterhin in Absprache mit dem Betreiber für ein Kulturprogramm auf der Burg Sternberg verantwortlich. 

„Die LTM empfiehlt dem Landesverband Lippe das Betreibermodell weiter zu verfolgen, weil damit der professionelle Betrieb der Burg in den Bereichen Veranstaltung und Gastronomie optimal gestaltet werden und der Landesverband Lippe sich auf seine Kernkompetenz im Bereich Kultur konzentrieren könnte“, sagte Weigel. Denkbar sei jedoch auch eine Kombination der unterschiedlichen Modelle.

Die Vorschläge der LTM werden nun mit den Fraktionen der Verbandsversammlung diskutiert und beraten. „Ziel ist es, in der nächsten Sitzung der Verbandsversammlung am 27. April 2016 einen Beschluss zu fassen“, kündigte Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky an.

 

 

Ein Masterplan für Lippes »grünen Recken«

Lemgo/Detmold, 24. Februar 2016. Am Hermann, Lippes Wahrzeichen und wichtigstes Ausflugsziel, wird in Zukunft kräftig investiert werden: Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe hat in Kooperation mit der LTM GmbH einen Masterplan erstellt – mit dem Ziel, das Areal rund um das beliebteste Denkmal Nordrhein-Westfalens für die Besucherinnen und Besucher noch attraktiver zu gestalten und den Bedürfnissen neuer Zielgruppen Rechnung zu tragen. Die Verbandsversammlung hat dem Konzept in ihrer heutigen Sitzung grundsätzlich zugestimmt; sie wird über Einzelmaßnahmen im Laufe des Jahres entscheiden.

„Wir sind heute mit unseren Planungen zu Verbesserungen am Hermannsdenkmal einen großen Schritt weitergekommen“, ist Verbandsvorsteherin Anke Peithmann überzeugt. „Der Masterplan basiert auf dem Nutzungskonzept, das die LTM GmbH in unserem Auftrag und mithilfe unserer fachlichen Expertise erstellt und am 29. Januar 2015 präsentiert hatte. Unter Leitung der Denkmal-Stiftung wurde danach eine Arbeitsgruppe gebildet, die in den vergangenen Monaten zahlreiche Ideen und Vorschläge diskutiert und mögliche Maßnahmen in dem nun vorliegenden Masterplan zusammengeführt hat.“

„Mit dem heute vorgestellten Papier führen wir die konzeptionelle Entwicklung des Denkmalsareals konsequent fort“, erläuterte Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. Für das Varusjahr 2009 hatte die Denkmal-Stiftung bereits ein Konzept umgesetzt, das u.a. die Errichtung der Waldbühne, die Wiedereröffnung der Tourist-Info oder die Einrichtung eines Kinderspielplatzes beinhaltete. „Dieses Konzept haben wir fortgeschrieben, und zusätzliche Angebote wie z. B. regelmäßige Führungen oder das Klettern im Hermann entwickelt.“

Die Errichtung des Wanderkompetenzzentrums WALK am Hermannsdenkmal habe die Denkmal-Stiftung zum Anlass genommen, Infrastruktur und Angebote vor Ort erneut kritisch zu prüfen: „Das WALK setzt nochmals neue Impulse: Mit Wanderern können wir eine neue Zielgruppe ansprechen und für das Denkmal begeistern. Deshalb haben wir die LTM 2014 mit der Erstellung eines Nutzungskonzepts beauftragt und ihr als Basis einen umfangreichen Ideen-Katalog geliefert, an dem alle Abteilungen und Einrichtungen des Landesverbandes Lippe mitgewirkt haben“, so Stein.

Die meisten dieser Ideen sind nun im Masterplan, den LTM und Denkmal-Stiftung gemeinsam erstellt haben, enthalten: „Dass unsere Vorschläge, wie z. B. die Einrichtung eines Infozentrums, die Verlagerung des Bistros oder die Modernisierung der Bandel-Hütte, aus der Sicht der Marketingexperten der LTM ganz wesentliche und deshalb empfehlenswerte Maßnahmen sind, ist ein schönes Kompliment an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe“, freut sich Stein.

Zu den möglichen Maßnahmen im Masterplan zählen:

Welche Maßnahmen konkret umgesetzt werden, legt die Verbandsversammlung fest: „Sie wird einen Maßnahmenkatalog festlegen und die Geschäftsführung der Stiftung beauftragen, Kosten – sofern noch nicht aufgeführt – zu ermitteln bzw. Finanzierungsmöglichkeiten zu eruieren“, erläutert Stein. Danach wird die Verbandsversammlung im Einzelfall über die Umsetzung von Maßnahmen entscheiden. „Als Richtlinien dienen ihr die satzungsgemäßen Ziele der Denkmal-Stiftung: Das Hermannsdenkmal ist ein Mahnmal für Einigkeit und im Gedenken an die Weltkriege ein Friedensmahnzeichen; die Stiftung fördert internationale Völkerverständigung und Forschung.“

Windenergieprojekt mit vielen Gewinnern

Lemgo, 24. Februar 2016. Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung die Grundlage für die erste direkte Investition des Landesverbandes Lippe in Windenergie geschaffen: Die Verbandsabgeordneten stimmten einmütig für die Gründung einer GmbH & Ko. KG, deren Aufgabe es sein wird, zwei Windenergieanlagen auf dem Rafelder Berg in der Gemeinde Kalletal zu errichten und zu betreiben. Partner des Landesverbandes Lippe sind die Stadtwerke Lemgo, Bürger werden sich ebenfalls an der Gesellschaft beteiligen können.

„Der heutige Beschluss macht mich auch persönlich sehr glücklich. Denn die Gründung der neuen Gesellschaft bringt nur Gewinner hervor“, urteilte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Der Landesverband Lippe gewinnt ein weiteres Finanzierungsstandbein, die Windkraft ermöglicht es uns, nachhaltige und stetige Einnahmen über einen langen Zeithorizont hinweg zu erzielen. Die Stadtwerke Lemgo gewinnen eine zusätzliche Möglichkeit zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die Gemeinde Kalletal gewinnt einen neuen Steuerzahler, die Umwelt gewinnt dank der Nutzung von Windkraft, und auch die Bürgerinnen und Bürger in Lippe gewinnen: zum einen, weil sie sich finanziell beteiligen können; zum anderen, weil der Landesverband Lippe die Einnahmen zu 100% für seine vielfältigen Kulturangebote, für schöne Wälder zur Erholung oder z. B. für den Erhalt der beiden touristischen Highlights Hermannsdenkmal und Externsteine einsetzt.“

„Nur wenige Wochen nach dem Grundsatzbeschluss zur Windenergie, der im Dezember 2015 getroffen wurde, setzen wir das erste Projekt um“, freut sich Verbandskämmerer Peter Gröne. Die Gemeinde Kalletal hatte Konzentrationszonen für Windkraft ausgewiesen, darunter auch zwei Grundstücke des Landesverbandes Lippe am Rafelder Berg: „Dort wollen wir zwei Windkraftanlagen bauen.“ Dazu wird eine Betreibergesellschaft gegründet – der Arbeitstitel ist „Landesverband Lippe Windkraft Kalletal GmbH & Ko. KG“ –, an der der Landesverband Lippe, die Stadtwerke Lemgo und zu einem späteren Zeitpunkt die Kalletaler Öffentlichkeit beteiligt sein wird. „Mit den Stadtwerken Lemgo konnten wir einen kompetenten Partner gewinnen, der über seine Stadtwerke Lemgo Regenerative Energien Verwaltungs-GmbH auch die Geschäftsführung einschließlich der kaufmännischen und technischen Betriebsführung übernehmen wird“, erläuterte Gröne. Der Landesverband Lippe investiert bis zu 1,5 Mio. Euro und geht davon aus, dass erste Erträge 2017 fließen. „Wir kalkulieren in den ersten zehn Jahren mit einer jährlichen Rendite zwischen 3-5%.“

Der Beschluss zur Gründung der Betreibergesellschaft gilt vorbehaltlich der Genehmigung der kommunalen Aufsichtsbehörde für die Stadtwerke Lemgo bzw. des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen als Aufsichtsbehörde des Landesverbandes Lippe.

 

 

 

Schönheitskur für Hermannsdenkmal und Externsteine

Lemgo/Detmold, 24. Februar 2016. Die beiden wichtigsten touristischen Anziehungspunkte Lippes – das Hermannsdenkmal und die Externsteine – erhalten eine „Schönheitskur“: Der Landesverband Lippe investiert in diesem Jahr in die Infrastruktur rund um die beiden Denkmäler, um diese weiter zu verbessern und die Aufenthaltsqualität für die Besucherinnen und Besucher weiter zu erhöhen.

„Je 500.000 Gäste pro Jahr zählen wir am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen. Ihnen wollen wir ein schönes Umfeld bieten, und um dies zu erhalten, bedarf es regelmäßiger Überprüfungen und Investitionen“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. „Es ist ein Glücksfall,  dass die beiden touristischen Leuchttürme in einer unselbständigen Stiftung des Landesverbandes Lippe geführt werden. Veränderungen und Investitionen in diesem Bereich müssen immer auch den kulturellen und naturbezogenen Vorgaben  der Stiftung Rechnung tragen.  Bisher ist uns das mit differenzierten Konzepten gut gelungen. Das wollen wir fortführen.“

An den Externsteinen wurde seit 2011 – mit der Eröffnung des Infozentrums – erheblich investiert. „Die vielfältigen Maßnahmen werden 2016 abgerundet – mit der Sanierung des Hauptweges vom Parkplatz zu den Externsteinen, der Errichtung von zwei Hörstationen sowie dem Aufstellen eines 3D-Modells vom Kreuzabnahmerelief für sehbehinderte Gäste“, erläuterte Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. Der Fokus der infrastrukturellen Baumaßnahmen seitens der Stiftung werde nun auf dem Areal rund um das Hermanns­denkmal liegen: „Wir haben hier vor dem Varusjahr 2009 umfangreich investiert, und wollen 2016 mit weiteren Maßnahmen daran anknüpfen“, so Stein. Die Maßnahmen erfolgen im Vorgriff auf das Entwicklungskonzept, dass die Denkmal-Stiftung und die LTM GmbH erstellt haben und über das die Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung entscheidet.

Ingo Düsterhus, Fachbereichsleiter Planen + Bauen der Immobilienabteilung, stellte die Planungen den Mitgliedern des Kuratoriums vor: „Wir werden an der Gastronomie Fassaden- und Dämmarbeiten durchführen und für die Freiflächen vor der Gastronomie ein Bepflanzungskonzept erstellen zur Verschönerung der Außengastronomie.“ Die Fensterflächenfassade des bisherigen Gebäudes der Tourist-Info – diese ist ins Gebäude des WALK umgezogen –  wird mit Folien zur Bewerbung touristischer Ausflugsziele in Lippe beklebt, bis eine Entscheidung zur weiteren Nutzung des Gebäudes getroffen wurde. Das historische Pflaster an der Hauptachse zum Denkmal wird instand gesetzt.

„Außerdem wollen wir den historischen Pavillon versetzen, er soll näher an den Hermannsweg gerückt werden und künftig als Schutzhütte für Wanderer dienen“, so Düsterhus. Für die Bandelhütte ist eine Sanierung der Außenhaut geplant, am Denkmal selbst soll der Sandsteinsockel gereinigt werden. „Die Firma Kärcher möchte die Reinigung im Rahmen eines Sponsorings übernehmen, wir sind derzeit in der Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde“, ergänzte Düsterhus.

Auch an der Waldbühne sind Verbesserungen vorgesehen: „Wir möchten den Eingang deutlicher sichtbar machen und dazu ein Eingangsportal errichten. Außerdem soll die Abgrenzung der Waldbühne, die aus geschichtetem Altholz besteht, durch eine Hainbuchenhecke ersetzt werden.“ Schließlich soll ein beleuchteter Waldweg von den Besucherrängen der Bühne zu den öffentlichen Toilettenanlagen an der Gastronomie geschaffen werden.

 

 

Neuer Standort fürs Wanderkreuz an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 19. Februar 2016. Der Standort des Wanderkreuzes, das die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe im Rahmen des Projektes „Kompetenzzentrum Wandern“ auf dem Areal der Externsteine errichtet, soll neu ausgewählt werden: Es soll nun endgültig südwestlich der Externsteine, an der Kreuzung des Europawanderweges E1 und des Europaradweges R1, errichtet werden. Das Kuratorium der Denkmal-Stiftung hat in seiner gestrigen Sitzung eine entsprechende Empfehlung an die Verbandsversammlung ausgesprochen. Diese wird in ihrer Sitzung am Mittwoch, dem 24. Februar 2016, darüber entscheiden.

„Ich freue mich sehr, dass wir nach einer schwierigen Phase nun einen Standort gefunden haben, der nicht nur die Kritikpunkte von Partnern wie z. B. der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. berücksichtigt, sondern aus meiner Sicht auch Sinn macht: Das Wanderkreuz wird sich an der Kreuzung von E1 und R1 befinden und ein schöner Ruhe- und Rastplatz für Wanderer und Radfahrer sein“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, hatte den neuen Standort ins Gespräch gebracht: „Die Idee entstand aufgrund von notwendigen Baumpflegemaßnahmen Ende 2015 an der Kreuzung: Dadurch verfügen wir nun über eine freie Fläche, die sich hervorragend als Standort für das Wanderkreuz eignet und Bezug zu einer Wanderwegekreuzung hat. Ich bin dann unverzüglich auf die Partner und Interessengruppen zugegangen, die sich aktiv in die Diskussion um die Standortfrage und Symbolik eingebracht hatten, um mich mit diesen abzustimmen.“ Bei einem Ortstermin stellte Stein der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V., dem Lippischen Heimatbund mit dem Heimatverein Horn sowie dem Arbeitskreis gegen Nazis e. V. die Fläche vor. „Sie sprachen sich einhellig für diesen neuen Standort aus“, berichtet Stein. Sowohl  die Stadt  Horn-Bad Meinberg als auch der Kreis Lippe, der nach einem Beschluss des Kreistages am 25. Januar 2016 die Standortfrage der Entscheidung des Landesverbandes Lippe überlassen hatte, sind mit dem neuen Standort einverstanden.

„Wenn die Verbandsversammlung am 24. Februar 2016 der Empfehlung des Kuratoriums folgt, kann in Kürze an dem neuen Standort das Wanderkreuz in der zuletzt vom Kreistag verabschiedeten Version errichtet werden. Weil sich höhere Baumbestände um den Platz herum befinden, ist die Höhe des Kunstwerks mit 6,80 Metern unproblematisch. Um das Wanderkreuz herum werden Bänke aufgestellt“, so Stein. Die Empfehlung des Kuratoriums beinhaltet auch einen Verzicht auf die Veranstaltung „Schmieden für den Frieden“: „Die mit dem Schmieden verbundene Symbolik wäre damit vom Tisch“, so Stein.

 

 

 

Externsteine sind für Menschen mit Behinderung ein lohnendes Ausflugsziel

Horn-Bad Meinberg, 15. Februar 2016. Die Externsteine erklimmen und den Blick über das Naturschutzgebiet genießen – das ist für Menschen mit einer Gehbehinderung leider nicht möglich. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe hat jedoch in den letzten Jahren umfangreich in die Infrastruktur investiert – mit dem Ziel, ihnen ein optimales Umfeld zu bieten. Derzeit werden – in Vorbereitung auf die Saison 2016 – weitere Maßnahmen umgesetzt.

„Und ist es wichtig, Menschen mit Behinderungen einen schönen Aufenthalt an den Externsteinen zu ermöglichen“, sagt Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. So wurde das Infozentrum barrierefrei konzipiert und die Gastronomie zum Felsenwirt entsprechend umgestaltet. „Im vergangenen Jahr haben wir die Wegebeschilderung erneuert und verbessert, Wege ausgebessert und viele Bänke erneuert. Auch den Zugang zu den Externsteinen haben wir barrierefrei gestaltet, damit Menschen mit Gehbehinderung zum Kreuzabnahmerelief gelangen.“

2016 wird die Denkmal-Stiftung zwei Hörstationen errichten, die in drei Sprachen – Deutsch, Englisch und Niederländisch – Informationen über die Steine und das Kreuzabnahmerelief bereitstellen. „Besonders am Herzen lag uns, eine 3D-Nachbildung des Kreuzabnahmereliefs erstellen zu lassen. Dieses Modell werden wir unmittelbar am Relief aufstellen, damit sehbehinderte Menschen die Möglichkeit haben, das Relief sinnlich zu erleben“, so Stein.

Aktuell steht außerdem die Instandsetzung des rund 300 Meter langen Weges vom Parkplatz zu den Externsteinen an: „Der Weg wies starke Beschädigungen und Löcher auf, die besonders Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Gehhilfen beeinträchtigten. Wir haben den Weg mit Schotter aufgefüllt, die Verdichtung des Schotters zu einer verbundenen, ebenen Decke mussten wir aufgrund der Witterungsbedingungen aber immer wieder hinausschieben.“ Leider sei der lose Schotter für Kinderwagen, Rollstühle oder Rollatoren nicht gut geeignet. Für Waldwege bzw. Wege in Naturschutzgebieten ist dies jedoch die einzige Möglichkeit der Instandsetzung. „Sobald die Witterung eine Verdichtung des Schotters zur verbundenen Decke zulässt, werden wir die Sanierung des Weges abschließen. Wir bitten die Gäste im Naturschutzgebiet um Verständnis für die aktuelle Situation.“

 

 

 

VHS-Lippe-Ost gibt Deutschkurs für Flüchtlinge in den Räumen von Burg Sternberg

Erich Büsing spielt mit den Kursteilnehmern die Situation der Begrüßung durch. (Foto: Landesverband Lippe/Jendreck)

Lemgo/Extertal, 11. Februar 2016. Die Deutschkurse, die Flüchtlinge derzeit in der ganzen Bundesrepublik erhalten, sind mehr als nur reine Sprachvermittlung: Sie sind stets auch ein wichtiges Mittel zur sozialen Integration. Auf der Burg Sternberg bietet ein soeben begonnener Kurs den Teilnehmerinnen und Teilnehmern darüber hinaus ein außergewöhnliches Ambiente: Sie lernen hier nebenbei auch lippische Geschichte kennen.

„Wir haben sehr gern  die Idee der VHS Lippe-Ost, auf der Burg Sternberg einen Deutschkurs für Flüchtlinge anzubieten, aufgegriffen. Wir freuen uns, dass wir die vielen Helfer, die sich so vielfältig für Flüchtlinge engagieren, auf diese Weise unterstützen können“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Die Kursteilnehmer erfahren auf der Burg Sternberg auch etwas über die Geschichte Lippes mit seinen Besonderheiten wie dem Fürstenhaus und dem Landesverband Lippe.“ Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe habe mit dem Ballsaal einen besonders schönen Unterrichtsraum zur Verfügung gestellt, der in Lippe „seinesgleichen suche“. Sie habe außerdem die Einrichtung des Raumes unterstützt und kostenlos landeskundliche Literatur zur Verfügung gestellt.

„Die zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen aus dem Iran und dem Irak, aus Eritrea und Syrien. Sie erhalten derzeit den sogenannten ‚Einstiegskurs für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive‘“, erläutert Andrea Lemm von der VHS Lippe-Ost. Erich Büsing, Lehrender der VHS Lippe-Ost, unterrichte nicht nur Grundkenntnisse der deutschen Sprache mit dem Ziel, die Teilnehmer auf das A1-Sprachniveau zu befördern: „Gleichzeitig steht auch die soziale Integration der Menschen auf dem Lehrplan. Der Kurs gibt ihnen somit auch einen Schlüssel zum Kennenlernen und zum Verständnis der deutschen Gesellschaft  in die Hand.“ Der Gebrauch einer EC-Karte, der Umgang mit Ämtern und Krankenkassen, die Mülltrennung oder die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs – all dies seien Aufgaben, die zusätzlich zum Spracherwerb bewältigt werden.

Der Zeitraum des Einstiegskurses sei dafür mit von drei Monaten knapp bemessen, zumal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich kulturelle Unterschiede überbrücken müssten. „Erich Büsing setzt deshalb auf die gespielte Situation im Unterricht, in der – neben der freien Rede –  auch die sozialen und inhaltlichen Komponenten eine Rolle spielen“, so Lemm. So wird z. B. in einem Rollenspiel deutlich, dass es in Deutschland üblich ist, Gäste schon im Hausflur willkommen zu heißen, in den Heimatländern der Kursteilnehmer spielt sich dies zwingend in den Wohnräumen ab. „Beide Seiten lernen dabei voneinander“, betont Lemm. Ergänzt werde der Unterricht auf Burg Sternberg durch Exkursionen zur Landeskunde und Betriebsbesichtigungen; das Hermannsdenkmal stehe ebenso auf dem Programm wie z. B. ein Abfallbeseitigungsbetrieb.

„Wenn die Teilnehmer am 12. April 2016 ihr erstes, in Deutschland erworbenes Zertifikat in den Händen halten, werden sie eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration mitbringen“,  ist Peithmann überzeugt.

 

 

 

Ungewöhnliche Ernte in Kiefern rund um den Donoper Teich

Hermann Kaiser, Leiter des Forstreviers Hiddesen beim Landesverband Lippe (r.), im Gespräch mit Forstamtsfrau Lydia Schulze vom Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald und Baumkletterer Kay Busemann.

Detmold, 08. Februar 2016. In den Wäldern des Landesverbandes Lippe rund um den Donoper Teich sind derzeit ungewöhnliche Erntearbeiten im Gange: Nicht Holz wird hier eingeschlagen, sondern Baumkletterer steigen in die Kronen von Kiefern, um sogenannte Veredelungsreiser zu schneiden. Das Projekt dient dem Erhalt der genetischen Vielfalt von Kiefern in Nordrhein-Westfalen und wird betreut vom Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald, das die Schwerpunktaufgabe „Waldbau und Forstvermehrungsgut“ beim Landesbetrieb Wald und Holz NRW erfüllt.

„Gehölzgenetik ist eine Basis für erfolgreiche Waldwirtschaft“, erläutert Forstamtsfrau Lydia Schulze vom Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald. Zu ihrer Arbeit gehört, forstliche Genressourcen von Baum- und Straucharten in Nordrhein-Westfalen zu erhalten und zu fördern. Denn: „Die genetische Vielfalt ist zum einen die Grundlage für die Anpassungsfähigkeit der Arten an sich verändernde Umweltbedingungen, und zum anderen wichtig für die Bildung von Standortrassen und Populationen, die an die verschiedenartigen Bedingungen ihrer jeweiligen Standorte angepasst sind.“

In den Wäldern des Landesverbandes Lippe haben Kiefern ihr fachliches Interesse geweckt: „Die autochthone, d.h. gebietsheimische Kiefer kommt in Ostwestfalen nur noch in Relikten vor. Diese Relikte sind aus genetischer Sicht außerordentlich wertvoll,  ihre genetischen Informationen müssen erhalten werden.“  Die Kiefernvorkommen rund um den Donoper Teich sind von sehr guter Holzqualität: „Sie existieren nur deshalb noch, weil sie bei den Reparationshieben der Nachkriegszeit aufgrund ihres Schutzstatus als Naturschutzgebiet verschont wurden“, berichtet Hermann Kaiser, Leiter des Forstreviers Hiddesen beim Landesverband Lippe. „Alle anderen Kiefern dieser Altersklasse und in diesem Raum, wurden damals, nach dem Kriege, gefällt und nach England verschifft.“ Das Alter der Kiefern sei – je nach Standort  – mit 111 bzw. 211 Jahren anzusetzen.

Der Landesverband Lippe und das Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald wollen die genetischen Ressourcen der Kiefern nun gemeinsam sichern und für zukünftige Generationen erhalten. Baumkletter steigen dazu in die Lichtkronen der Kiefern, um Veredelungsreiser herauszuschneiden. Diese werden in den Gewächshäusern des Lehr- und Versuchsforstamts auf sogenannte „Unterlagenpflanzen“ veredelt. „Die veredelten Kiefernpflanzen werden ca. drei Jahre in Pflanzcontainern angezogen und später auf eine geeignete Fläche beim Landesverband Lippe als Samenplantage ausgepflanzt. Mittelfristig liefern uns diese Plantagen reichlich Saatgut“, freut sich Schulze.

 

 

Hochschule für Musik Detmold und Landesverband Lippe haben Vertrag unterzeichnet

Prof. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold, und Anke Peithmann, Vorsteherin des Landesverbandes Lippe bei der Vertragsunterzeichnung im FORUM Wissenschaft | Bibliothek | Musik.

Detmold, 04. Februar 2016. Was bereits seit Monaten hervorragend funktioniert, erhält nun auch eine formelle Grundlage:  Prof. Thomas Grosse, Rektor der Hochschule für Musik Detmold, und Anke Peithmann, Vorsteherin des Landesverbandes Lippe, haben heute den Vertrag für die Kooperation ihrer Bibliotheken im neu geschaffenen FORUM Wissenschaft I Bibliothek I Musik unterschrieben, im Beisein der Leiter beider Einrichtungen – Dr. Joachim Eberhardt von der Lippischen Landesbibliothek / Theologischen Bibliothek und Mediothek und Andreas Klingenberg von der Musikbibliothek (Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold und Bibliothek im Musikwissenschaftlichen SeminarDetmold/Paderborn).

„Aus unserer Sicht ist die Vertragsunterzeichnung eine Formsache, denn die beiden Bibliotheken mit ihren beiden Teams arbeiten bereits seit Sommer letzten Jahres erfolgreich zusammen“, stellten Grosse und Peithmann übereinstimmend fest. Zum 24. August 2015 waren der Neubau für die Musikbibliothek und der Zwischenbau zur Lippischen Landesbibliothek fertiggestellt und eingerichtet, so dass der gemeinsame Betrieb starten konnte – noch vor der feierlichen Einweihung am 25. September 2015. „Die  Zusammenarbeit beider Bibliotheken funktioniert so gut und zielführend, dass der Vertrag allen anderen Ereignissen nachfolgen konnte, statt ihnen vorauszugehen“, lobte Grosse. „Er regelt die finanziellen und organisatorischen Aspekte, ist sozusagen der ‚trockene Unterbau‘ der bereits sehr lebendigen bibliothekarischen Kooperation“, ergänzte Peithmann.

Beide Partner haben in dem Vertrag festgelegt, Aufwände und Kosten weitestgehend zur Hälfte zu tragen. „In der Praxis hat eine der beiden Bibliotheken eine Aufgabe komplett übernommen und 50% der Kosten der anderen Bibliotheken in Rechnung gestellt“, führte Eberhardt aus. So habe z. B. die Hochschule für Musik Detmold den Neubau der Musikbibliothek und den Verbindungsbau errichtet, der Landesverband Lippe habe für den Verbindungsbau einen Zuschuss von rund 500.000 Euro geleistet und beteilige sich nun für seine Lippische Landesbibliothek an den Betriebskosten des Verbindungsbaus. Die Lippische Landesbibliothek wiederum betreibe den Katalog, die Hochschule für Musik übernehme dafür einen entsprechenden Betriebskostenanteil. „Der Vertrag fixiert auch, wo die Bibliotheken gemeinsam auftreten und wie sie sich die Arbeit teilen“, fügte Klingenberg hinzu. „Die Dienstzeiten an der Ausleihe z. B. teilen wir uns zur Hälfte.“

Um die Orientierung für Nutzer möglichst leicht zu machen, haben die Bibliotheken verabredet, ihre Bestände nach fachlicher Sortierung aufzustellen. „Ausleihbare, musikbezogene Literatur und Noten beider Bibliotheken werden künftig vollständig im Neubau zu finden sein und auch überwiegend frei zugänglich präsentiert“, betonte Klingenberg. Die pädagogischen und psychologischen Bestände der Musikbibliothek werden dagegen den passenden Fachgruppen im Baukörper der Lippischen Landesbibliothek zugeordnet. „Auch hier soll die jüngere Literatur im Freihandbereich stehen“, so Eberhardt. Mit der gemeinsamen Bestandspräsentation gehe zudem ein Modernisierungsschritt mit nicht unbeträchtlichen Investitionen einher: die Umstellung auf RFID-Etiketten für die Kennzeichnung der präsentierten Medien. „Das RFID-Etikett ermöglicht es, Objekte wie Bücher oder andere Medien mit Hilfe elektromagnetischer Wellen zu identifizieren. Bibliotheksbesucherinnen und -besucher können also die Medien, die sie ausleihen möchten, an einem Lesegerät selbst verbuchen.“ Wer dies nicht wünscht, könne sich natürlich auch weiterhin an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden.

Virtuell gehen die beiden Bibliotheken ebenfalls zusammen und präsentieren ihre Bestände im gemeinsamen Katalog. Außerdem wird der Bibliothekskomplex weitgehend einheitliche Öffnungszeiten haben. „Für alle Nutzerinnen und Nutzer beider Bibliotheken bedeutet dies, dass ihnen nun mehr Medien schneller und bequemer zur Verfügung stehen als bisher“, so das Fazit der beiden Bibliotheksleiter.

Bereits jetzt ist das FORUM Wissenschaft | Bibliothek | Musik zu einem Treffpunkt der Branche geworden. Dies äußert sich in der internationalen Jahrestagung des AIBM, die diesjährig vom 6. bis zum 9. September 2016 in Detmold stattfindet.  Die AIBM ist eine international agierende Vereinigung von Musikbibliotheken, Musikarchiven und Musikdokumentationszentren und tagte in den Vorjahren in Nürnberg und Stuttgart.

 

 

 

Einzigartiges Exponat aus der Kaiserzeit

Brigitte und Wilfried Mellies mit der Kaminuhr. (Foto: Landesverband Lippe/Ihle)

Detmold, 03. Februar 2016. Die Sammlung des Detmolder Ehepaares Wilfried und Brigitte Mellies zum Hermannsdenkmal ist um ein einzigartiges Sammlungsstück reicher: Sie haben für die Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung beim Landesverband Lippe eine Uhr erworben. In der jüngsten Sitzung des Kuratoriums der Stiftung wurde sie vorgestellt.

„Bei der Uhr handelt sich um eine rund 50 cm hohe Kaminuhr, in deren Kuppel Szenen der Varusschlacht eingearbeitet sind“, erläuterte Wilfried Mellies. „Darüber steht die Hermann-Figur.“ Die Uhr hat einen Gong, der alle 30 Minuten schlägt, sie besteht aus Messing und ist vermutlich in der Kaiserzeit gefertigt worden. „Wir vermuten, dass es sich um ein Unikat, eine wirklich einzigartige Uhr handelt, die sich ein Liebhaber des Hermannsdenkmals auf Wunsch anfertigen lassen hat. Denn es finden sich keine Hinweise auf eine Firma oder einen Künstler, keine Stempel oder Markierungen“, ergänzte Brigitte Mellies.

Die Uhr stammt von einem Sammler, der deutschlandweit nach weiteren Exemplaren dieser Uhr geforscht hat, aber keine Hinweise darauf fand. Sie ist nun Bestandteil der herausragenden Sammlung des Ehepaares, die zu einem Zeitpunkt, den Wilfried und Brigitte Mellies selbst bestimmen, in die Bestände des Lippischen Landemuseums bzw. der Lippischen Landesbibliothek übernommen wird. Bis dahin steht die Kaminuhr im Haus des Ehepaares: „Wir haben sie neben einem weiteren, einzigartigen Exponat platziert, ein Büffelhorn, auf dem der Hermann thront, aus dem Jahr 1885.“ Eine Uhr in der Größe konnte das Sammlerpaar bislang nicht sein eigen nennen: „Wir haben einige Taschenuhren, unter denen eine herausragt: Eine Taschenuhr, die von dem Detmolder Juwelier Burkhardt um 1900 hergestellt wurde.“

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, zugleich Vorsitzende des Kuratoriums der Wilfried und Brigitte Mellies-Stiftung, freut sich über den Erwerb: „Wir haben 2013, als die Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung beim Landesverband Lippe gegründet wurde, beschlossen, Sammlungserweiterungen aus Stiftungsgeldern zu ermöglichen. Die Kaminuhr ist ein Unikat und ergänzt die umfassende Sammlung von Wilfried und Brigitte Mellies wunderbar.“

 

 

 

Stefan Rother, Bürgermeister von Horn-Bad Meinberg, macht sich umfassendes Bild vom Naturdenkmal Externsteine

Gästeführerin Cornelia Müller-Hisje (r.) führte Bürgermeister Stefan Rother, Petra Kirschke (Denkmal-Stiftung Landesver-band Lippe), Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, die Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, Klaus Stein und Ralf Noske, sowie Forstdirektor Hans-Ulrich Braun (v. l.) fachkundig durch das Areal und erläuterte die Natur- und Kulturgeschichte der Externsteine. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 29. Januar 2016. Die Externsteine sind – neben dem Hermannsdenkmal – die herausragende touristische Attraktion Lippes: Jährlich kommen rund 500.000 Gäste, um das Naturdenkmal zu erleben und das umgebende Naturschutzgebiet zu erkunden. Für die Stadt Horn-Bad Meinberg haben die Externsteine deshalb eine enorme Bedeutung. Grund für Stefan Rother, Bürgermeister Horn-Bad Meinbergs seit rund einem Vierteljahr, sie genauer kennenzulernen. Er traf sich mit Vertretern des Landesverbandes Lippe, zu dessen Vermögen die Externsteine gehören.

„Als gebürtiger Herforder sind mir die Externsteine seit vielen Jahren bekannt, doch nun, als Bürgermeister der Standortkommune, habe ich natürlich eine andere Perspektive gewonnen: Die Externsteine sind ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, mit dem wir Gäste und Touristen für Horn-Bad Meinberg begeistern können“, ist Rother überzeugt.  „Mir war deshalb wichtig, mit dem Landesverband Lippe als Träger ins Gespräch zu kommen, und mir ein umfassendes Bild von seinen Angeboten vor Ort zu machen.“

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, die beiden Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, Klaus Stein und Ralf Noske, sowie Forstdirektor Hans-Ulrich Braun erläuterten Rother die Maßnahmen der vergangenen Jahre, die zu einer erheblichen Aufwertung des Denkmals beigetragen haben. „2011 hat der Landesverband Lippe das Infozentrum eröffnet, das Dank des großzügigen Engagements der Schutzgemeinschaft Externsteine und mit Hilfe von Fördergeldern der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur sowie von EFRE-Mitteln errichtet werden konnte“, berichtete Peithmann. „Seitdem haben weit über 300.000 Besucherinnen und Besucher die kostenfreie Dauerausstellung im Infozentrum besucht. Das belegt, dass die fundierte, medial ansprechend aufbereitete Information sehr gut angenommen wird.“

2012 folgte die Übergabe der GPS-Naturerlebnispfade an die Öffentlichkeit: „Mit dem eigenen Smartphone oder mit iPads, die im Infozentrum zur Ausleihe bereit liegen, können Interessierte, Familien und Kinder auf Entdeckungstour durch das Naturschutzgebiet gehen und Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Steine selbst erfahren“, ergänzte Stein. Besonders Schulklassen sind regelmäßig auf den Pfaden unterwegs, an Stationen wie dem Baumstammmikado oder dem Vogelnest laden sie dazu ein, Natur mit allen Sinnen kennenzulernen. „Außerdem haben wir seit 2011 Gästeführer ausgebildet und ein umfangreiches Führungsprogramm entwickelt, das sich wachsender Beliebtheit erfreut“, so Stein. Auf viel positive Resonanz stoßen zudem die Krimi-Lesungen, die viermal pro Jahr rund um die Externsteine stattfinden.

Im vergangenen Jahr hat die Denkmal-Stiftung nochmals investiert: „Wir haben Maßnahmen im Wert von 100.000 € umgesetzt, um das Areal noch attraktiver und einladender zu gestalten“, betont Stein. So wurde z. B. die Fassade der Gaststätte ‚Zum Felsenwirt‘ und des Kioskes energetisch saniert und optisch an das Infozentrum angepasst.  Das Kreuzabnahmerelief erhielt einen barrierefreien Zugang, alte Bänke wurden durch neue ersetzt. Außerdem wurden neue Müllbehälter aufgestellt, neue Radbügelhalter installiert, alte Tafeln und Schilder entfernt und z. T. durch neue ersetzt, und auch der Weg vom Parkplatz zu den Externsteinen wird derzeit instand gesetzt, so dass auch Rollstuhlfahrer das Denkmal gut erreichen können.

 „Darüber hinaus wollen wir zwei Hörstationen aufstellen, die auf Knopfdruck in Deutsch, Englisch oder Niederländisch wesentliche Informationen in knapper Form bieten“, ergänzte Noske. Eine Station wird am ehemaligen Kassenhaus an den Externsteinen, das optisch aufgewertet wurde, installiert, die zweite am Kreuzabnahmerelief. „Dort wollen wir außerdem ein 3-D-Modell des Reliefs aufbauen, damit sehbehinderte Menschen die Möglichkeit haben, das Relief sinnlich zu erfahren.“

Nicht zuletzt haben auch die Maßnahmen, die der Landesverband Lippe ab 2010 zu Nächten wie der Walpurgisnacht oder Sommersonnenwende ergriffen hat, zu Verbesserungen geführt: „Hier kooperieren wir mit der Stadt Horn-Bad Meinberg, der Schutzgemeinschaft Externsteine und der Polizei. Gemeinsam haben wir erreicht, dass deutlich weniger Menschen in diesen Nächten zu den Externsteinen kommen und die Belastungen für das Naturdenkmal sowie für die Tier- und Pflanzenwelt ganz erheblich zurückgegangen sind“, so Stein.

Rother zeigte sich vom touristischen Angebot an den Externsteinen beeindruckt: „Es gibt vielfältige Möglichkeiten für unterschiedliche Zielgruppen, um das Areal zu erkunden, und die Kombination mit modernen Medien und moderner Kommunikationstechnik wie Smartphones und Tablets ist gelungen.“ Aus seiner Sicht sei es wichtig, die Externsteine noch stärker im Herzen der Stadt zu verorten: „Die Anbindung dieses so beliebten Ausflugsziels an das Zentrum von Horn, aber auch die Erreichbarkeit vom Kurort Bad Meinberg aus, kann verbessert werden.“ Horn mit seinem historischen Stadtkern und Bad Meinberg mit seinem wunderschönen Kurpark seien für die Besucherinnen und Besucher der Externsteine ebenfalls lohnende Ziele: „Mein Wunsch ist, dass beide Stadtteile von den Besucherzahlen an den Externsteinen profitieren.“ Beide Partner wollen in den nächsten Wochen über mögliche Maßnahmen ins Gespräch kommen und weitere Ideen der Zusammenarbeit ausloten.

 

 

 

 

 

Haushalt 2016 des Landesverbandes Lippe genehmigt

Lemgo, 28. Januar 2016. Die Haushaltssatzung des Landesverbandes Lippe für das Jahr 2016 ist die erste seit vielen Jahren, die planmäßig ohne Rücklagenentnahme auskommt und einen Überschuss ausweist. Sie ist nun auch die erste seit vielen Jahren, die bereits nach wenigen Tagen des neuen Jahres genehmigt wurde. „Unsere Rechtsaufsicht, das NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales, hat noch im Januar seine Zustimmung erteilt“, freut sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Aus Peithmanns Sicht ist das ein großartiger Erfolg. Die Satzung war am 11. November 2015 eingebracht, nach mehreren Lesungen am 16. Dezember 2015 verabschiedet und Anfang Januar der Rechtsaufsicht vorgelegt worden. „Nach rund drei Wochen Prüfung haben wir die Genehmigung erhalten. Das belegt, dass  Verbandskämmerer Peter Gröne und sein Finanzteam unter Beteiligung der Führungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesverbandes Lippe eine sehr gute Satzung erstellt haben, die die Verbandsversammlung mitgetragen und unterstützt hat und die nun auch aus Sicht des Ministeriums keinen Anlass zu Nachfragen oder Beanstandungen gab.“

Die Haushaltssatzung wird nun veröffentlicht, danach ist der Landesverband Lippe, so Verbandskämmerer Gröne, „voll handlungsfähig“. „Wir können jetzt unverzüglich und mit voller Kraft an die Umsetzung der für 2016 geplanten Projekte gehen“, so Gröne. Die reibungslose Beschlussfassung und Genehmigung des Haushaltes 2016 ist nach Grönes Einschätzung auch auf das Haushaltskonsolidierungskonzept zurückzuführen: „Das Konzept hat 2013 die richtigen Weichen für die Zukunft des Landesverbandes Lippe gestellt, wir werden und müssen es konsequent fortschreiben und auch langfristig ausgeglichene Haushalte vorlegen.“

 

 

 

Fällarbeiten am Bierweg zwischen Blomberger Weg und Schloss Brake

Lemgo, 15. Januar 2016. Die Alte Hansestadt Lemgo und der Landesverband Lippe beginnen am Montag, dem 18. Januar 2016, mit Verkehrssicherungsmaßnahmen am Bierweg in Lemgo Brake. Es werden Bäume gefällt, der Bereich muss gesperrt werden.

Der Bierweg ist im Abschnitt zwischen Bega-Brücke am Blomberger Weg und Wehranlage  von zahlreichen Gehölzen gesäumt. In der Vergangenheit sind dort immer wieder starke Äste aus den Bäumen herausgebrochen.  Ein hoher Totholzanteil  in den Gehölzen weist auf ein weiteres Gefahrenpotential für die Nutzer des stark frequentierten Weges hin. Zahlreiche Erlen und Eschen sind von Pilzkrankheiten gezeichnet.  

Weil von den Bäumen eine Gefährdung ausgeht, werden diese kurzfristig entfernt. Die Maßnahme setzen Alte Hansestadt Lemgo und Landesverband Lippe gemeinsam um, sie ist mit der Naturschutzbehörde des Kreises Lippe abgestimmt.   

Für die Arbeiten wird der Bierweg  ab dem 18. Januar 2016 für voraussichtlich mehrere Tage vollständig gesperrt. Die Alte Hansestadt Lemgo und der Landesverband Lippe bitten dafür um Verständnis.

 

 

Kurgastzentrum Bad Meinberg ist in guten Händen

Klaus Stein, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin (l.), übergibt den Schlüssel fürs Kurgastzentrum an Ludmilla Gutjahr, Geschäftsführerin der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH und der Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg GmbH (r.). Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Stefan Rother, Bürgermeister von Horn-Bad Meinberg, schauen ihnen über die Schulter.

Horn-Bad Meinberg, 14. Januar 2016. Zum Jahresbeginn sind wichtige Weichen für die Zukunft des Kurortes Bad Meinberg gestellt worden: Der Landesverband Lippe und die Neue Staatsbad Meinberg GmbH haben zum 1. Januar 2016 einen Mietvertrag über die Überlassung des Kurgastzentrums, des Historischen Kurparks sowie des Heilmittels Wasser unterzeichnet. Am gestrigen Mittwoch wurde das Kurgastzentrum in die Hände der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH übergeben.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam – die Stadt Horn-Bad Meinberg mit ihrer Tochtergesellschaft Neue Staatsbad Meinberg GmbH und der Landesverband Lippe – die Zukunft des Kurorts sichern. Mit diesem Vertrag haben wir eine wesentliche Voraussetzung für die erfolgreiche Fortführung des Kurbetriebs geschaffen“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Stefan Rother, Bürgermeister der Stadt Horn-Bad Meinberg, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden: „Auch wir sind mehr als glücklich über diese gemeinsam entwickelte Lösung. Als Stadt war und ist es uns wichtig mit dem Landesverband Lippe im Konsens zu sein. Auch im Hinblick auf den notwendigen substanziellen Gebäude- und Kurparkunterhalt wurde eine vorzeigbare Lösung entwickelt, die die Behauptung widerlegt, der Landesverband ziehe sich auch dem Kurort zurück.“ Stefan Rother und Anke Peithmann lobten die Gespräche zur Vorbereitung des Vertrags: „Wir sind beide mit dem Wunsch in die Verhandlungen gegangen, unserer Verantwortung für den Kurort gerecht zu werden und alle Möglichkeiten und Spielräume zu nutzen, um eine hervorragende, vor allem tragfähige Perspektive für Bad Meinberg zu erarbeiten. Die Gespräche waren sehr konstruktiv, vertrauensvoll und partnerschaftlich geprägt.“

Der Vertrag beinhaltet die Überlassung des Kurgastzentrums, des Kurparks – inklusive Kurmuschel, exklusive Brunnentempel und Ballhaus – sowie des Kurmittels „natürliches Heilwasser“. „Uns war sehr wichtig, bestmögliche Voraussetzungen für die Neue Staatsbad Meinberg GmbH zu schaffen und die Kosten und Aufwendungen für unsere neue Mieterin in einem moderaten Rahmen zu halten“, erläuterte Klaus Stein, der die Verhandlungen für den Landesverband Lippe führte. „Für das Kurgastzentrum werden wir erst eine Kaltmiete in Rechnung stellen, wenn es einen positiven Deckungsbeitrag erreicht. Bis dahin zahlt die Neue Staatsbad Meinberg GmbH ausschließlich die Betriebskosten.“ Der Landesverband Lippe trage die notwendige Bauunterhaltung für das Gebäude. „Wir übernehmen außerdem die Pflege des historischen Kurparks. Dafür haben wir ein Leistungsverzeichnis sowie einen Kostenrahmen erstellt“, so Stein weiter. Beide Immobilien – Kurgastzentrum und Kurpark – könne die Neue Staatsbad Meinberg GmbH für die Durchführung kurortgerechter Veranstaltungen nutzen.

„Im Kurgastzentrum wird künftig die Heilwasserabgabe erfolgen. Das Wasser überlassen wir der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH ebenfalls zu günstigen Konditionen: Sie trägt die Kosten, die dem Landesverband Lippe für seine Dienstleistung – der Bereitstellung und Aufbereitung des Wassers – entstehen; auf eine Gebühr darüber hinaus verzichten wir“, ergänzte Stein.

Aktuell baut die Stadt Horn-Bad Meinberg, auf eigene Kosten und in Abstimmung mit dem Landesverband Lippe, das Kurgastzentrum um. „Wir schaffen Büroräume für die neue, von uns geplante GmbH: Dazu werden wir die Neue Staatsbad Meinberg GmbH und die Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg GmbH in einer neuen Gesellschaft, der ‚GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH‘, verschmelzen“, kündigte Rother an. Aktuell nutze die Neue Staatsbad Meinberg GmbH noch die ehemaligen Verwaltungsräume des Staatsbads Meinberg mietzinsfrei. „Wir hoffen, dass der Umzug in die Büroräume im Kurgastzentrum Mitte des Jahres erfolgen kann.“

Ludmilla Gutjahr, die Geschäftsführerin der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH und der Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg GmbH in Personalunion ist und Geschäftsführerin der neuen GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH wird, hat das Jahr 2016 in den Geschäftsfeldern Veranstaltungen und (Gesundheits)Tourismus bereits strukturell und attraktiv durchgetaktet: „Ich freue mich, dass wir mit dem Vertrag nun Planungssicherheit haben und wir der Veranstaltungssaison 2016 mit Freude entgegensehen können. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Gästen und Bürgern für das steigende Interesse an unserem Angebot herzlich bedanken. Das Angebot lebt von und mit ihnen allen. Durch die räumliche und personelle Zusammenlegung in den neuen Büroräumen können wir unsere Leistungen endlich aus ‚einem Guss‘ anbieten. Ich möchte an dieser Stelle aber auch betonen, dass der Fokus unserer Arbeit auch weiterhin auf unserer Stadt mit ihren 16 Ortsteilen liegt. In das Kurgastzentrum und in den Historischen Kurpark wird wieder Leben einkehren. Interessierte werden die Möglichkeit erhalten, sich aktiv zu beteiligen.“

Der Vertrag hat vorerst eine Laufzeit von fünf Jahren und verlängert sich danach jeweils um ein Jahr, wenn nicht signifikante und objektiv nachvollziehbare wirtschaftliche Gründe oder finanzielle Nachteile für die Vertragspartner dagegen sprechen. Davon gehen die beiden Partner aber nicht aus: „Wir sind mit dem Ergebnis unserer Gespräche sehr zufrieden und davon überzeugt, dass das Kurgastzentrum künftig das ‚Herz Horn-Bad Meinbergs‘ sein wird. Von hier aus wird Ludmilla Gutjahr mit ihrem Team den Kurbetrieb erfolgreich fortführen und dem Kur- sowie Stadt(er)leben mit frischen, innovativen Ideen neue Vitalität verleihen“, so die Partner einhellig.

Rückblick des Landesverbandes Lippe auf das Jahr 2015

Lemgo, 22. Dezember 2015. Der Landesverband Lippe blickt auf ein ereignisreiches, erfolgreiches Jahr zurück. Die Schlaglichter aus 2015 zeigen: „Der Landesverband Lippe bewegt viel in Lippe“:

Kultur

Die Sonderausstellung „Weltvermesser“ im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake war mit rund 11.000 Besucherinnen und Besuchern ein großer Publikumserfolg.

Die Ausstellung „Der Berliner Skulpturenfund – ‚Entartete Kunst‘ im Bombenschutt“ im Lippischen Landesmuseum wurde ebenfalls von vielen Museumsbesuchern gelobt. Mit dabei war die Skulptur „Frau mit Traube“ von Karl Ehlers. Sie ist Teil des Nachlasses des Künstlers, der von der Kulturagentur verwaltet und gepflegt wird.

Die Kulturagentur zog im Frühjahr nach Detmold um. Ungeachtet dessen organsierte sie fünf Workshops, in denen die Grundlagen für die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans für Lippe erarbeitet wurden. Vier der fünf Workshops fanden im Besucherzentrum von Phoenix Contact statt, das Unternehmen unterstützte den Landesverband großzügig. Erste Maßnahmen für die Kulturentwicklung sollen im Frühjahr 2016 vorgestellt werden.

Die Kunstnacht 2015 in Schwalenberg, zu der auch der Jahresempfang des Landesverbandes Lippe stattfand, zog viele Interessierte an. Neu war das Angebot eines Kunstmarktes, das hervorragend bei den Besucherinnen und Besuchern ankam.

Das FORUM Wissenschaft | Bibliothek | Musik, eine Kooperation zwischen Hochschule Musik Detmold, Lippischer Landesbibliothek/Theo­lo­gischer Bibliothek und Mediothek, Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Musikwissen­schaft­lichem Seminar Detmold/Paderborn und Netzwerk Musikhochschulen wurde im September feierlich eingeweiht. Der Landesverband Lippe hat sich an den Kosten für den Zwischenbau mit 500.000 Euro beteiligt.

Im Oktober begrüßte der Landesverband Lippe die neue Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky.

Die Verleihung des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe 2015 war ein großer Erfolg. Drei Förderpreisträger und drei Sonderpreisträger wurden prämiert, die die enorme Vielfalt der lippischen Kulturszene verdeutlichen.

Denkmal-Stiftung

„Unser Hermann“ wurde am 16. August 140 Jahre alt. Zum Geburtstag gab es freien Eintritt, und auch der Saisonstart im Frühjahr brachte dem „grünen Recken“ viele Besucher.

300.000 Besucher im Infozentrum Externsteine war die erfreuliche Bilanz 2015. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann begrüßte Antje Reuter mit ihren Kindern Mia, Hannah und Samuel sowie Karl-Rudolf Henkes, Regionalbotschafter der NRW Stiftung und Robin Jähne von der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V. zum Jubiläum.

Ein schöner Erfolg: Die Waldbühne am Hermanns­denkmal zählte in der Saison 2015 rund 9.500 Besucherinnern und Besucher – 500 mehr als 2014.

Die geplante Errichtung eines Wanderkreuzes auf dem Areal der Externsteine führte zu Diskussionen in der lippischen Öffentlichkeit. Nun soll es 2016 an der Gastronomie „Zum Felsenwirt“ aufgestellt werden, Touristen und Externsteine-Liebhaber haben damit auch künftig freie Sicht auf das Naturdenkmal.

Die Führungen, die die Denkmal-Stiftung am Hermanns­denkmal und an den Externsteinen anbietet, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. 2016 soll das Angebot ausgebaut werden.

Forsten

Zu Füßen des Hermannsdenkmals hat die Forstabteilung an der Ausweisung einer Downhill-Strecke für Mountainbiker gewirkt – zusammen mit dem Bike Sport Lippe e. V.

Die Forstabteilung des Landesverbandes begrüßte im April den 7.000sten Teilnehmer ihrer Motorsägenlehrgänge.

Bei den Waldjugendspielen im September konnten die Forstabteilung und der Landesbetrieb Wald und Holz NRW wieder zahlreichen Kindern die Lebenswelt Wald nahe bringen.

Der Laubholzeinschlag im Herbst startete mit der Ernte von Buchenholz, das u. a. zu Holzstielen für Eis verarbeitet wird.

Der Friedwald im Kalletal erfreut sich großer Beliebtheit – über die Grenzen Lippes hinaus. 2016 soll ein weiteres Areal mit Bäumen für Urnengräber ausgezeichnet werden.

Immobilien / Finanzen

Der Landesverband Lippe investierte als Gebäudeeigentümer rund 1,4 Mio. Euro in das Landestheater Detmold. Die Baumaßnahmen dienen dem Brandschutz und wurden Mitte September abgeschlossen.

Die Elisabeth-Engels-Stiftung investiert in die Modernisierung der Schulgebäude der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz rund 1,5 Mio. Euro. In die Turnhalle flossen 2015 rund 180.000 Euro. Planung und Durchführung der Maßnahmen übernahm die Immobilienabteilung.

Der Landesverband Lippe verstärkt sein Engagement in die erneuerbaren Energien: Er investiert in Windkraft. Geplant ist für 2016 die Errichtung von zwei Windkrafträdern in der Gemeinde Kalletal.

Erstmals eine schwarze Null lautet das Fazit von Kämmerer Peter Gröne zur Einbringung der Haushaltssatzung 2016. Sie wurde zusammen mit dem Haushaltskonsolidierungskonzept bis 2019 verabschiedet.

Staatsbad Meinberg

Der Landesverband Lippe hat mit der Stadt Horn-Bad Meinberg für eine Zukunft des Kurortes Bad Meinberg gesorgt: Das Badehaus wird fortgeführt, Immobilienleerstände beendet, Arbeits­plätze erhalten und neue geschaffen. 2016 wird das Kurgastzentrum an die neue GmbH der Stadt vermietet, der Kurpark wird vom Landesverband Lippe weiter gepflegt, das Moorgebiet Stinkebrink attraktiviert. 2016 sollen für weitere Immobilien neue Nutzungen gefunden werden.

 

 

 

Elisabeth Engels Stiftung übergibt der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz 12.500 Euro

Friedel Köstering (l.), Vorsitzender der Elisabeth Engels Stiftung, überreicht Frederic Blauschek, Geschäftsführer der Schule, einen Scheck in Höhe von 12.500 Euro. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann freut sich über die Unterstützung, die den Schülerinnen und Schülern zugutekommt. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Kalletal-Varenholz, 22. Dezember 2015. Ein großzügiges Geschenk für die Private Real- und Sekundarschule Varenholz überbrachte die Elisabeth Engels Stiftung pünktlich vor dem Weihnachtsfest: Stiftungsvorsitzender Friedel Köstering übergab heute einen Scheck in Höhe von 12.500 Euro. Frederic Blauschek, Geschäftsführer der Schule, nahm ihn stellvertretend für die Schülerinnen und Schüler entgegen.

„Über unsere Verpflichtungen als Eigentümerin der Schul- und Internatsgebäude hinaus, spenden wir der Schule regelmäßig Beträge, um besondere, pädagogische Zielsetzungen zu fördern und zu unterstützen –  Zielsetzungen, die die Schule oftmals nicht allein oder aber nur zum Teil finanzieren kann“, erläuterte Köstering. Der heute überreichte Geldbetrag soll für die Umsetzung eines neuen Lehrraumkonzepts genutzt werden: „Wir wollen die Wohlfühlatmosphäre in den Klassenräumen unserer Schule weiter steigern“, kündigte Blauschek an. So sollen die Räume moderner ausgestattet werden und Beamer, Laptops sowie White-Boards erhalten. Jeder Klassenraum soll außerdem in die Verantwortlichkeit eines Lehrers gegeben werden, der gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Raum attraktiver gestaltet. „Die Schülerinnen und Schülern werden sich in den neuen Räumen noch wohler fühlen – und sich noch mehr mit ‚ihrer Schule‘ identifizieren“, ist sich Blauschek sicher.

Die Kosten des Lehrraumkonzepts werden ca. 25.000 Euro betragen, die Hälfte dieses Betrages übernimmt somit die Elisabeth Engels Stiftung. „Wir danken der Stiftung herzlich für die Spende. Wir freuen uns, dass wir mit der Stiftung einen äußerst verlässlichen und engagierten Partner haben, der sich immer wieder für das Wohl der Schülerinnen und Schüler einsetzt“, sagte Blauschek. Auch Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zeigte sich sehr erfreut: „Das Modell der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz – mit dem Landesverband Lippe als Eigentümer von Schloss Varenholz und der Elisabeth Engels Stiftung als Eigentümerin der Schul- und Internatsgebäude und Förderin vieler schulischer Belange – zeigt, wie viel partnerschaftliches Engagement bewirken kann: Dank unseres gemeinsamen Einsatzes ist die Private Real- und Sekundarschule Varenholz eine sehr erfolgreiche und bei Eltern anerkannte und beliebte Bildungseinrichtung.“

 

 

 

Waisenhauskasse des Landesverbandes Lippe hilft bedürftigen Kindern und Familien

Lemgo, 22. Dezember 2015. Spenden und damit Freude schenken – das gehört für viele Menschen zum Weihnachtsfest dazu. Hilfsorganisationen verzeichnen deshalb in der Vorweihnachtszeit ihre höchsten Einnahmen, die bedürftigen Menschen und vor allem Kindern zugutekommen. Auch der Landesverband Lippe schüttet traditionell zum Jahresende Geldbeträge aus: an benachteiligte Kinder und Jugendliche in Lippe. 2015 hat seine Waisenhauskasse 11.675 EUR an Voll-, Halb- und Sozialweisen überwiesen.

„Gründe, sozial schwachen Familien etwas Gutes zu tun, gibt es das ganze Jahr: Aber besonders zu Weihnachten ist Unterstützung wichtig, damit auch diese Familien ihren Kindern einen Wunsch erfüllen können“, ist Verbandsvorsteherin Anke Peithmann überzeugt. „Mit der Waisenhauskasse hat der Landesverbandes Lippe eine gesellschaftlich bedeutsame und noble Aufgabe übernommen: Die Kasse gewährt bedürftigen Voll-, Halb- und Sozialwaisen im Raum des ehemaligen Landes Lippe, die nicht in Waisenhäusern oder Kinderheimen untergebracht sind, Spenden zur Weihnachtszeit. Ich freue mich sehr, dass wir auf diese Weise Kindern etwas Gutes tun – und damit zeigen können: Wir denken an Euch.“

Für Marcos Canosa, beim Landesverband zuständig für die Betreuung der Waisenhauskasse, gehört die Überweisung der Geldbeträge zum Jahresende zu seinen schönsten Aufgaben: „Wir geben den finanziellen Zuschuss auf Vorschlag der Jugendämter im Kreis Lippe. Vollwaisen erhalten eine Beihilfe von 100 Euro, Halbwaisen können sich über 75 Euro freuen, und Sozialwaisen über 50 Euro.“ Mehr als 200 jungen Menschen kann der Landesverband Lippe damit an jedem Weihnachtsfest eine Freude bereiten. Darüber hinaus stellt die Waisenhauskasse dem „Verein für soziale Hilfe im Kreis Lippe“ jährlich 2.000 Euro zur Verfügung. „Der Verein kann diesen Betrag dem Vereinszweck entsprechend an bedürftige Familien mit minderjährigen Kindern ausschütten“, so Canosa.

 

 

 

Verwaltung des Landesverbandes Lippe über die Feiertage geschlossen

Lemgo, 19. Dezember 2015. Die Verwaltung des Landesverbandes Lippe im Schloss Brake bleibt zwischen den Feiertagen geschlossen: Vom Montag, 28. Dezember 2015, bis zum Mittwoch, 30. Dezember 2015. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab Montag, 4. Januar 2016, wieder erreichbar.

 

 

Der Kurort Bad Meinberg ist auf einem guten Weg

Lemgo, 16. Dezember 2015. Die Verwaltung des Landesverbandes Lippe hat in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung einen Sachstand zum Thema Staatsbad Meinberg präsentiert. Das Fazit von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann: „Der Landesverband Lippe hat in den vergangenen zwölf Monaten beachtliche Erfolge in Bad Meinberg erzielt und die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung des Kurortes geschaffen. So wird das Bad Meinberger Badehaus von seinen neuen Eigentümern mit großem Erfolg fortgeführt, durch die Nutzung bisher leer stehender Immobilien sind neue Arbeitsplätze entstanden, und die Übergabe des Staatsbadgeschäftes an die Stadt ist ebenfalls gut gelungen.“ Ihr Allgemeiner Vertreter Klaus Stein, der alle Verhandlungen führte, betonte: „Nicht nur die Horn-Bad Meinberger und ihre Gäste profitieren: Weil wir die geplanten Remanenzkosten senken und somit unser Defizit abbauen konnten, kann der Landesverband Lippe auch künftig umfangreich in seine Kultur- und Tourismuseinrichtungen investieren, zum Wohle aller Lipperinnen und Lipper.“

Stein erläuterte der Verbandsversammlung die Ergebnisse der Verhandlungen. „Die Stadt Horn-Bad Meinberg hat sich entschieden, mit ihrer neuen GmbH – die GesundTourismus GmbH Horn-Bad Meinberg, eine Fusion aus neuer Staatsbad Meinberg GmbH und Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg – in unser Kurgastzentrum zu ziehen und es mit dem Kurpark als Veranstaltungsort zu betreiben. Der Mietvertrag soll zum 1. Januar 2016 in Kraft treten; der neuen GesundTourismus GmbH stellen wir lediglich die Betriebskosten in Rechnung.“ Aktuell bereite die Stadt Horn-Bad Meinberg in Abstimmung mit dem Landesverband Lippe Umbaumaßnahmen unter Berücksichtigung notwendiger Brandschutzkonzeptionen vor. Ziel sei es, Büroräume für die neue GesundTourismus GmbH zu schaffen.

„Neben der Überlassung des Kurgastzentrums wird der Mietvertrag die Überlassung des Kurparks mit Kurmuschel – ohne Brunnentempel und ohne Ballhaus – sowie des Kurmittels Heilwasser regeln“, so Stein weiter. Der Landesverband Lippe werde weiterhin die Grundpflege des historischen Kurparks tragen. Hinsichtlich des gewählten Heilmittels – das natürliche Heilwasser –, teilte Stein mit, dass dieses der Stadt im Kurgastzentrum zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt wird. „Für die beiden anderen natürlichen Heilmittel – Kohlendioxid und Moor – gibt es derzeit keine Abnehmer. Aber die Möglichkeit zur Abnahme halten wir aufrecht, ebenso wie wir die notwendige Wartung der Anlagen gewährleisten.“

Hinsichtlich der Immobilien verwies Stein auf die bisherigen Erfolge: „Wir haben das Bad Meinberger Badehaus zum 1. Januar 2015 an neue Eigentümer übergeben und unterstützen dieses herausragende, unternehmerische Engagement über fünf Jahre mit einem finanziellen Zuschuss. Außerdem haben wir das Ballhaus an neue Nutzer vermietet und das Parkbadehaus verkauft. In beiden Immobilien sind dadurch zusätzliche Arbeitsplätze entstanden.“

Die mit allen Maßnahmen verbundenen personellen Veränderungen habe der Landesverband Lippe hervorragend umsetzen können: „Die neuen Eigentümer des Bad Meinberger Badehauses setzen auf die Erfahrung und Kompetenz einiger unserer ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und beschäftigen diese weiter. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vakante Arbeitsplätze beim Landesverband Lippe übernommen und bringen sich mit ihrem Wissen und Können in die Forst- und Immobilienabteilung sowie in die Denkmal-Stiftung ein.

Im Anschluss skizzierte Stein die noch anstehenden Aufgaben: „Wir wollen für das Stern-Gesundheitszentrum, zu dem die bisherige Kurverwaltung sowie das Stern-Badehaus gehören, neue Nutzer finden. Unsere Immobilienabteilung erarbeitet dazu aktuell Konzepte. Das Rosebadehaus bieten wir bereits auf dem Immobilienmarkt an.“ Das Moorgebiet Stinkebrink werde der Landesverband Lippe weiter erhalten, pflegen und zugänglich machen: „Im Rahmen des Projektes ‚Wanderkompetenzzentrum‘ errichtet die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe einen touristischen Moorsteg. Wir prüfen außerdem, ob die alte Borsig-Pumpenanlage aus dem Jahre 1929 als Industriedenkmal erhalten werden kann. Und die Biologische Station Lippe e.V. wird ein Pflegewerk für das Moorgebiet erarbeiten.“

Peithmann dankte Klaus Stein und seinem Team, ebenso wie dem Team um Jürgen Hoppe, Leiter der Immobilienabteilung, für diese Erfolge: „Sie haben z. T. schwierige Gespräche geführt und dennoch zusammen mit der Stadt Horn-Bad Meinberg, z. B. mit Bürgermeister Stefan Rother und Stadtmarketing-Geschäftsführerin Ludmilla Gutjahr, Perspektiven für den Kurort entwickelt, die ihn voranbringen werden. Das ist eine außerordentliche Leistung.“

 

 

Landesverband Lippe investiert in Windkraft

Lemgo, 16. Dezember 2015. Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, das Engagement des Landesverbandes Lippe in erneuerbare Energien zu intensivieren: Die Verwaltung wurde beauftragt, alle Schritte zu unternehmen, um auf geeigneten Flächen des Landesverbandes Lippe Windenergieanlagen errichten zu lassen. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung jeder einzelnen Anlage wird von der Verbandsversammlung nach Beratung im Treuhandausschuss getroffen.

„Der Landesverband Lippe engagiert sich schon seit vielen Jahren im Bereich erneuerbare Energien und wirkt hier vorbildlich“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. So hat der Landesverband Lippe auf vielen Gebäuden Photovoltaik-Anlagen installiert. „Auf der Burg Sternberg sowie in den Restaurants am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen betreiben wir Pelletheizungen im Rahmen von Contracting-Verträgen mit den Stadtwerken Lemgo bzw. Detmold“, so Peithmann. In Bad Meinberg sind zudem mit Biogas betriebene Blockheizkraftwerke in Betrieb.

Das Geschäftsfeld der wirtschaftlich wie ökologisch sinnvollen Energieerzeugung weite der Landesverband Lippe nun mit dem Bau bzw. Betrieb von Windenergieanlagen aus. „Ich freue mich über diesen Beschluss, denn er bedeutet nicht nur, dass wir noch mehr erneuerbare Energie erzeugen und uns somit gegen den Klimawandel engagieren. Er stellt auch die Finanzbasis des Landesverbandes Lippe künftig auf noch solidere Füße. Eine weitere zusätzliche Einnahmesäule ist auch ein hervorragendes Instrument der Risikobegrenzung für uns“, kommentierte Peithmann. „Im Gegensatz zu den stark schwankenden, aktuell niedrigen Renditen am Finanzmarkt, versprechen Windkraftanlagen mittel- und langfristig stabile Renditen.“ Peithmann dankte Verbandskämmerer Peter Gröne und Jürgen Hoppe, Leiter der Immobilienabteilung, sowie deren Teams ausdrücklich für die hervorragende Vorbereitung der anstehenden Investitionen.

„Wir wollen in den nächsten Jahren Windenergieanlagen auf Grundstücken des Landesverbandes Lippe errichten. Dabei kommen mehrere Grundstücke als Vorrangflächen für Windenergieanlagen in Frage“, erläuterte Gröne. „Mit diesen Anlagen haben wir eine gute Möglichkeit, über einen langen Zeitraum solide, zuverlässige Erträge zu erwirtschaften, die dazu beitragen werden, dass der Landesverband Lippe seine originären Aufgaben nachhaltig erfüllen kann.“ Bei jeder Windkraftanlage sei zu prüfen, welche Option die Beste für den Landesverband Lippe darstelle. „In Betracht kommen der Verkauf des Standortes, die Verpachtung des Standortes oder die Verpachtung des Standortes mit einem gleichzeitigen Betrieb der Windenergieanlage“, so Gröne. Darüber hinaus seien rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen ausschlaggebend, ebenso wie Aspekte der Nachhaltigkeit und des Risikos. „Wenn wir uns für den Betrieb einer Windenergieanlage entscheiden, wollen wir dafür professionelle Partner gewinnen. Auch Bürgerbeteiligungen sind denkbar.“ Das NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales habe als Rechtsaufsicht bereits seine Genehmigung für das Engagement des Landesverbandes Lippe in Windenergieanlagen signalisiert.

Ein erstes Projekt könnte bereits 2016 umgesetzt werden: Der Landesverband Lippe hat die Baugenehmigung für zwei Windenergieanlage auf seinem Grundstück am Rafelder Berg (Gemeinde Kalletal) erhalten. Derzeit führt der Landesverband Lippe Gespräche mit den Stadtwerken Lemgo über die mögliche Errichtung und den Betrieb der zwei Windkrafträder.

 

 

Haushaltssatzung verabschiedet – 2016 bringt schwarze Null

Lemgo, 16. Dezember 2015. Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung den Entwurf für die Haushaltssatzung 2016 beschlossen. Demnach erreicht der Landesverband Lippe mit einem schmalen Plus von 13.400 € eine schwarze Null – der Haushalt wäre somit erstmals seit 2000 wieder ausgeglichen. Gemeinsam mit der Satzung wurde das Haushaltskonsolidierungskonzept bis 2019 verabschiedet. Es sieht auch für 2017 und 2018 eine schwarze Null vor; 2019 könnte dagegen, aus heutiger Sicht, eine Rücklagenentnahme zum Haushaltsausgleich erforderlich sein.

„Das Haushaltskonsolidierungskonzept haben wir erstmals für den Zeitraum 2013 bis 2017 erstellt und jedes Jahr fortgeschrieben“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Heute haben wir die Planzahlen bis 2019 vorgelegt. Sie zeigen: Das Konsolidierungskonzept wirkt, wir erreichen 2016 die schwarze Null und werden sie, nach heutigem Stand, mindestens bis 2018 halten können. Der Landesverband Lippe ist damit auf dem richtigen Weg“, kommentierte sie.  „Der Landesverband hat in seiner Verwaltung und schwerpunktmäßig bei den eigenen kulturellen Einrichtungen  in den letzten Jahren schmerzhafte Einsparungen umgesetzt. Trotzdem ist es gelungen, in die Zukunft der Kultur zu investieren. Beispiele dafür sind die Umsetzung des 1,4 Mio. Euro teuren Brandschutzkonzeptes im Landestheater Detmold, ein neues Magazin und der Verbindungsbau bei der Lippischen Landesbibliothek sowie in Kürze der erste Spatenstich zur Umsetzung des Zukunftskonzepts Weserrenaissance-Museum.“

Selbst den anfänglichen schwierigen Prozess der Übergabe des Staatsbades Meinberg an die Stadt Horn-Bad Meinberg bewertet Peithmann positiv – auch aus der Perspektive der Stadt: „Kein Arbeitsplatz ist verloren gegangen – im Gegenteil: Es sind neue Arbeitsplätze in ehemals ungenutzten Gebäuden entstanden. Daran wollen wir mit aller Kraft weiterarbeiten.“ Positiv sei außerdem, dass das Haushaltskonsolidierungskonzept zu einer höheren Transparenz geführt habe, und der Landesverband Lippe verstärkt auf potenzielle Partner zugehe: „Wir setzen zum Beispiel die Gespräche mit dem Kreis Lippe über die Zusammenarbeit im Bereich Verwaltung fort, und wir wollen künftig bei Projekten noch intensiver um Kooperationspartner und Drittmittelgeber werben.“

Verbandskämmerer Peter Gröne erläuterte die wichtigsten Änderungen der Haushaltssatzung 2016, die sich seit der Einbringung des Entwurfs am 11. November 2015 ergeben haben: „Größter Unterschied zum ursprünglichen Plan ist unsere Investition in zwei Windenergieanlagen im Kalletal mit rund 2,4 Mio. Euro. Zudem haben zusätzliche Ausgaben für die Burg Sternberg sowie für prolongierte Darlehen das geplante Plus in Höhe von 25.800 Euro auf nunmehr 13.400 Euro gebracht.“ Hinsichtlich des Haushaltskonsolidierungskonzeptes kündigte Gröne an, dass der Landesverband Lippe nach den aktuellen Planungen auch die beiden kommenden Haushaltsjahre mit Überschüssen abschließt: „2017 mit sehr knappen 2.200 €, 2018 mit einem guten Polster von rund 166.000 Euro.“ 2019 werde dagegen, aus heutiger Sicht, ein Minus bringen: „Die Gründe: Wir müssen zusätzlich 200.000 Euro für die wieder anstehende Forsteinrichtung veranschlagen, und wollen vorsorglich den Beitrag für die Nordwestdeutsche Philharmonie in Höhe von 329.000 Euro berücksichtigen, da laut Kulturvereinbarung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe der Kreis diesen Beitrag bis 2018 trägt.“

Die Haushaltssatzung 2016 und das Haushaltskonsolidierungskonzept bis 2019 werden nun dem NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales als Rechtsaufsicht vorgelegt: „Ich gehe davon aus, dass sie genehmigt werden“, betonte Gröne.

 

 

 

Neubesetzung in der SPD-Fraktion der Verbandsversammlung

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann mit Hans-Peter von der Ahe, dem neuen Verbandsabgeordneten der SPD-Fraktion. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 16. Dezember 2015. Die Besetzung der SPD-Fraktion beim Landesverband Lippe ändert sich: In der heutigen Sitzung wurde Hans-Peter von der Ahe als neues Mitglied der SPD-Fraktion von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann vereidigt.

Hans-Peter von der Ahe folgt auf Marianne Rautenberg, die nach der Landratswahl Ende September 2015 einen Sitz im Lippischen Kreistag erhielt und deshalb aus der Verbandsversammlung ausgeschieden ist. Hans-Peter von der Ahe wird alle Sitze in den Gremien und Ausschüssen einnehmen, die zuvor Marianne Rautenberg innehatte.

 

 

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe kooperiert bei Motorsägenlehrgängen mit Feuerwehren in Lippe

Forstwirtschaftsmeister Thorsten Mühlenhof weist in den sicheren, fachgerechten Umgang mit der Motorsäge ein. Die Feuer-wehrleute Philipp Lödige, Tobias Köchling, Lukas Meier, Maik Paskarbeit, Fabian Tölle und Bastian Günther (v.l.) folgen aufmerk-sam seinen Erläuterungen.

Schieder-Schwalenberg, 10. Dezember 2015. Ob bei Sturm, Gewitter oder sintflutartigem Regen, bei Unfällen und anderen Gefahrensituationen: Feuerwehrleute müssen jederzeit ausrücken, um an Ort und Stelle zu helfen. Dazu gehört oft auch, auf die Straße gestürzte Bäume fachgerecht zu beseitigen oder nicht mehr sichere Bäume aus Verkehrssicherungsgründen zu fällen. Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe hilft hier seit vielen Jahren: Forstwirtschaftsmeister Thorsten Mühlenhof – selbst Hauptbrandmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr – unterrichtet lippische Feuerwehren seit den 1990er Jahren regelmäßig im sicheren Umgang mit der Motorsäge – ehrenamtlich.

„Der Motorsägenlehrgang für Feuerwehrleute unterscheidet sich von den Lehrgängen, die wir für Brennholzwerber anbieten“, erläuterte Mühlenhof bei einem Lehrgangstermin im Schwalenberger Wald, bei dem Vertreter der Feuerwehren aus dem lippischen Südosten – Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Extertal, Lügde und Schieder-Schwalenberg – geschult wurden. „Wir behandeln in dem Lehrgang fachspezifische Lehrinhalte, die die Feuerwehrleute auf ihre Einsätze gezielt vorbereiten.“ So lernen die Feuerwehrleute z. B., faule, gesplitterte oder vom Sturm angeschobene, nicht mehr standsichere Bäume fachgerecht zu entsorgen. Seit kurzem bringt ihnen Mühlenhof zudem die neue Sicherheitsfälltechnik bei, die nach seiner Einschätzung zur Regelfälltechnik in deutschen Wäldern werden wird. „Bislang gab es für die Motorsägen-Schulung für Feuerwehrleute keine besonderen Vorschriften. Der Kurs, den wir für sie anbieten, ist nun von der gesetzlichen Unfallkasse anerkannt“, betont Mühlenhof.

Die Forstabteilung und die lippischen Feuerwehren kooperieren zum gegenseitigen Nutzen: „Thorsten Mühlenhof führt die Lehrgänge für die Feuerwehr ehrenamtlich durch, der Landesverband Lippe stellt seine Wälder sowie die Ausrüstung für die Schulung kostenfrei zur Verfügung“, erläutert dazu Susanne Hoffmann, stellv. Leiterin der Forstabteilung. „Wir dürfen dafür das Feuerwehrgerätehaus in Schwalenberg kostenfrei für den theoretischen Teil unserer Motorsägenlehrgänge nutzen. Damit leisten wir als Partner einen gemeinsamen Beitrag zu mehr Sicherheit im Umgang mit der Motorsäge – sei es in den lippischen Wäldern, oder eben bei Katastrophen- oder Unfalleinsätzen.“

Mühlenhof hat in den vergangenen Jahren rund 600 Feuerwehrleute aus ganz Lippe sowie angrenzenden Gebieten in Niedersachsen geschult, und auch schon Mitglieder von THW, Deutschem Roten Kreuz oder Polizei unterrichtet. „Dank ihrer Fachkenntnis werden die lippischen Feuerwehrleute gern auch zu Einsätzen außerhalb Lippes gerufen. So war eine Abordnung der Feuerwehren aus dem lippischen Südosten bei den Aufräumarbeiten nach dem großen Unwetter in Mühlheim im Juni 2014 mit dabei. Damals wurden dort mehr als 20.000 Bäume beschädigt“, berichtet Mühlenhof. Und wenn die Feuerwehr-Kollegen in brenzligen Fällen zusätzlichen, fachlichen Rat brauchen, dürfen sie Mühlenhof anrufen: „Ich komme dann gern, um zu helfen.“

 

 

Museumsbesuch zum Kultursponsoring

Dr. Stefan Everding, neues Vorstandsmitglied der Lippischen Landes-Brandversicherung (r.), erhielt von Dr. Vera Lüpkes, Ltd. Museumsdirektorin (2.v.r.), einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake. Mit dabei: Norbert Helmhold, Bereichsleiter Lippische Landes-Brandversicherung, und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Lemgo, 07. Dezember 2015. Als neues Vorstandsmitglied der Lippischen Landes-Brandversicherung besuchte Dr. Stefan Everding am Dienstag, dem 1. Dezember, das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. Im Gespräch mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, mit der Ltd. Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes sowie der Kulturabteilungs­leiterin des Landesverbandes Lippe, Dr. Doreen Götzky, ging es vor allem um das Thema Sponsoring.

Die Lippische Landes-Brandversicherung gehört seit 1998 zum damals ins Leben gerufenen "Förderkreis Kultur des WRM", der die kulturpädagogische Arbeit des Museums durch jährliche Zuwendungen unterstützt. Zu den Gründungsmitgliedern zählen auch die Sparkasse Lemgo, die Abfallbeseitigungsgesellschaft Lippe, die Firma Staff bzw. Zumtobel sowie das Unternehmen BSS Metallbau-Schiffsausbau. Die regelmäßige finanzielle Unterstützung ermöglicht jährlich etwa 200 Schulklassen den Museumsbesuch und erlaubt den Druck museumspädagogischer Publikationen, wie zuletzt des Kinderkataloges zur Weltvermesser-Ausstellung.

Darüber hinaus haben sich die Mitglieder des Förderkreises auch von Fall zu Fall in individuellen Einzelprojekten engagiert. Die Lippische Landes-Brandversicherung ermöglichte z. B. durch eine großzügige Unterstützung die digitale Präsentation der Atlanten aus der Bibliothek Graf Simons VI. in der Weltvermesser-Ausstellung.


Gerade in Zeiten  knapper Kassen seitens der öffentlichen Hand sei ein Engagement, wie das der Lippischen Landes-Brandversicherung, nicht hoch genug einzuschätzen, hoben Dr. Doreen Götzky und Dr. Vera Lüpkes nach dem Gespräch hervor. Dass Kultursponsoring auch für die private Wirtschaft ein Gewinn ist und integraler Bestandteil einer modernen Unternehmenskultur sein kann, darauf wies Dr. Stefan Everding in seinem Resümee hin.

 

 

 

Friedwald Kalletal des Landesverbandes Lippe und der FriedWald GmbH hat exzellenten Ruf

Kalletal, 04. Dezember 2015. In der dunklen, kalten Jahreszeit rückt das Thema Beerdigungen in den Fokus vieler Menschen. Für die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe ist es traditionell der Zeitpunkt, Bilanz beim Friedwald Kalletal zu ziehen. „Bestattungen im Wald werden mehr und mehr nachgefragt“, weiß Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Aus ihrer Sicht sind das wachsende Naturbewusstsein der Bevölkerung, aber auch die demografische Entwicklung Gründe für diesen Wandel in der Begräbniskultur: „Die Sorge, wer die Grabpflege leisten kann, entfällt im Friedwald. Und der Gedanke, in unmittelbarer Nähe eines Baumes seine letzte Ruhe zu finden, gefällt immer mehr Menschen.“ Ihnen ermöglichen der Landesverband Lippe und die FriedWald GmbH aus Griesheim diesen Wunsch: „Seit über zehn Jahren betreiben wir den Friedwald in vertrauensvoller Kooperation mit der FriedWald GmbH, und die steigende Nachfrage zeigt, dass unser gemeinsames Angebot gut ankommt.“

Seit der Eröffnung im Jahr 2004 gab es im Friedwald Kalletal rund 2.200 Beerdigungen. „Außerdem haben wir bereits rund 7.400 Plätze verkauft. Das macht in der Summe rund 9.600 vergebene Plätze“, erklärt Frank Homuth, Leiter des für den Friedwald zuständigen Forstreviers Kalletal. Der Friedwald genießt inzwischen weit über Lippe hinaus einen exzellenten Ruf: „Unsere Interessenten kommen nicht nur aus Lippe oder dem Umland wie z. B. Rinteln. 2015 hatten wir auch Käufer z. B. aus Münster oder Duisburg“, ergänzt  Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung. 2015 hat es erstmals mehr als 300 Beerdigungen gegeben: „In den Jahren zuvor lagen wir stets deutlich unter dieser Marke“, so Homuth.

Peithmann führt die wachsende Nachfrage auf das Angebotsniveau im Friedwald Kalletal zurück: „Der Friedwald Kalletal verfügt zum einen über einen beeindruckenden, wunderschönen Baumbestand, zum anderen beweisen Frank Homuth und seine Kollegen im Friedwald viel Einfühlungsvermögen.“ Den Trend zu naturnahen Bestattungen habe die Forstabteilung schon früh erkannt: „Frank Homuth und Hans-Ulrich Braun setzen mit ihrem Team dank ihrer über zehnjährigen Erfahrung Maßstäbe und leisten hier hervorragende Arbeit“, lobt Peithmann.

Homuth und sein Team haben den Friedwald Kalletal kontinuierlich weiterentwickelt. So wurde letztes Jahr ein Andachtsplatz eingerichtet: „Er wird hervorragend angenommen“, sagt Homuth. Auch die Aktivitäten der FriedWald GmbH tragen zum Erfolg bei. 2014 wurde z. B. ein Online-Shop auf der Homepage gestartet, der ebenfalls gut genutzt wird. Aufgrund der großen Resonanz soll der Friedwald Kalletal 2016 erweitert werden: „Wir planen, ein weiteres Teilstück mit ca. 300 Bäumen auszuweisen“, ergänzt Braun. Die Vorbereitungen dazu sollen im Frühjahr 2016 beginnen.

 

 

„Weihnachtskehraus“ an den Externsteinen

Lemgo, 04. Dezember 2015. Als Einladung zum Gruseln, als Geschenkidee für das Weihnachtsfest, als Abwechslung für Weihnachtsmüde nach den Festtagen – Gründe, Karten für die vierte Krimi-Lesung an den Externsteinen in diesem Jahr zu erwerben, gibt es einige. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe lädt unter dem Motto „Weihnachtskehraus“ zu einer ganz besonderen, winterlichen Veranstaltung am Sonntag, dem 27. Dezember 2015, ein.

Zunächst nimmt die lippische Autorin Cornelia Müller-Hisje die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zu einem mystischen Rundgang um das Denkmal (inklusive Blick in die Grotte) und vermittelt ihnen dabei neue, ungewöhnliche Perspektiven auf die Externsteine. Danach geht es zum Aufwärmen mit Kinderpunsch und Glühwein an den Feuerkorb. Zum Abschluss liest  Krimi-Autor Uwe Voehl im Infozentrum Externsteine aus seinen furchteinflößenden Werken.

Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr und dauert ca. drei Stunden. Treffpunkt ist das Infozentrum an den Externsteinen. Warme, witterungsbeständige Bekleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.

Karten gibt es im Vorverkauf (12,00 Euro) bei allen Geschäftsstellen der „LZ“, bei der Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg, im Infozentrum (Winter-Öffnungszeiten unter www.externsteine-info.de) sowie an der Tageskasse (14,00 Euro).

 

 

Schäfertorbrücke ab kommendem Wochenende wieder frei

Lemgo, 03. Dezember 2015. Die Schäfertorbrücke in Lemgo Brake ist ab dem kommenden Wochenende wieder frei nutzbar. Im Laufe des morgigen Tages – Freitag, 4. Dezember 2015 – führt die beauftragte Handwerksfirma die letzten Arbeiten durch und baut das Baugerüst sowie den Bauzaun wieder ab. Sobald Gerüst und Zaun entfernt sind, können Fußgänger, Fahrradfahrer und Autos die Schäfertorbrücke wieder passieren.

Das Schäfertor war im August 2015 durch einen LKW beschädigt worden. Die Instandsetzungsarbeiten  haben bis jetzt angedauert, die Kosten dafür betragen rund 40.000 Euro.

Das Schäfertor war bereits vergangenes Jahr, im Juni 2014, von einem LKW beschädigt und danach wieder hergestellt worden.

 

 

 

Waldbühne am Hermannsdenkmal zieht mehr und mehr Fans an

Mondscheinkino auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal 2015. (Foto: Landesverband Lippe/Drewes)

Lemgo/Detmold, 26. November 2015. Wunderschöne Umgebung plus unverwechselbare Atmosphäre ergibt unvergessliche Nächte – auf diese Formel lässt sich der Erfolg der Waldbühne am Hermannsdenkmal bringen. Die Organisatoren beim Landesverband Lippe kämpfen aber jedes Jahr aus Neue mit einer Unbekannten: der Witterung. Auch 2015 brachte einen zum Teil kühlen und verregneten Sommer. Dennoch konnte das Team um Ralf Noske, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe, die Besucherzahlen erneut leicht steigern. „Wir haben in der gesamten Saison 9.500 Besucherinnern und Besucher gezählt, damit 500 mehr als 2014. Über diesen Erfolg freue ich mich sehr“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der heutigen Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung. „Aus meiner Sicht belegt dieser Erfolg, dass der Landesverband Lippe 2009 mit der Errichtung der Waldbühne auf dem Areal zu Füßen des Hermannsdenkmals eine kluge und richtige Entscheidung getroffen hat.“ Mit der mobilen Überdachung, die dank des Kreises Lippe ab 2016 möglich sein wird, werde sich die Waldbühne als „der Top-Veranstaltungsort in Lippe“ etablieren, ist sich Peithmann sicher.

Ralf Noske stellte den Mitgliedern des Kuratoriums die Bilanz für 2015 vor: „Wir haben wieder ein vielfältiges Kulturprogramm geboten und damit unterschiedliche Ziel- und Fangruppen erreicht.“ Den Startpunkt setzte am 20. Juni die traditionelle Comedy-Show NightWash aus dem Kölner Waschsalon. Danach folgte am 4. Juli das Dark Wave Festival OWLS ‘N’ BATS aus Detmold. Vom 16. Juli bis 8. August zog wieder das Mondscheinkino Tausende Cineasten an. Ein Höhepunkt war dabei der erste Kinoabend: Stephan von Bothmer, einer der erfolgreichsten Stummfilmmusiker Deutschlands, begleitete mit einem E-Piano Friedrich Wilhelm Murnaus Klassiker „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ musikalisch.

Am 22. August stand die Waldbühne ganz im Oldie-Fieber – mit den beiden deutschen Bands Recartney und Quotime, die Musik von Paul McCartney und Status Quo zum Besten gaben. Den glänzenden Abschluss setzte das Ensemble Vinorosso am 29. August mit seinem Konzert „Verführung unterm Sternenhimmel“. „Für alle Veranstaltungen haben wir rund 9.500 Besucherinnen und Besucher gezählt, wobei das Mondscheinkino mit rund 8.000 wieder Spitzenreiter war“, so Noske. Er und Peithmann sind auf die kommende Saison gespannt: „Die mobile Überdachung wird sicher dazu beitragen, dass mehr Kulturbegeisterte zu den Veranstaltungen auf der Waldbühne kommen.“

 

 

Landesverband Lippe sorgt für Eis am Stiel

1. Der herbstlichen Stimmung zum Trotz: Susanne Hoffmann, stellv. Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lip-pe (l.), und Ute Reckefuß, Leiterin des Forstreviers Schieder, genießen ein Eis am Buchenholzsstiel. Der Buchenstamm, auf dem sie sitzen, wird zu Eisstielen verarbeitet werden. Hündin Gertje schaut zu.

Schieder-Schwalenberg, 20. November 2015. Herbst und Winter sind Jahreszeiten, in denen die Menschen eher selten ein Eis am Stiel genießen. Doch wie bei Schokoladenweihnachtsmännern, deren Produktion oft schon nach dem Sommer beginnt, muss auch frühzeitig vor Beginn der „Eissaison“ die Produktion der Holzstiele anlaufen. In den Forsten des Landesverbandes Lippe nahe Schieder werden aktuell Buchen geschlagen, die ein Holzkäufer aus der Nähe von Lübeck erwirbt, um daraus Holzstiele, z. B. für Eis, herzustellen. „Wir liefern rund 300 Festmeter Buchenholz, das ist sozusagen unser Beitrag zur Eis-am-Stiel-Produktion 2016“, sagt Susanne Hoffmann, stellv. Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe.

Der Großteil des Holzes aus der soeben begonnenen Laubholzernte in den Forsten des Landesverbandes Lippe wird freilich für andere Zwecke genutzt: „Holz ist ein Alleskönner und als Roh-, Werk- und Energierohstoff vielfältig einsetzbar. Bei der Laubholzernte ernten wir hauptsächlich Buchenholz, das für anspruchsvolle Zwecke – vom Holzbarren für den Sportunterricht über edle Möbel bis eben hin zu Eisstielen eingesetzt wird“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Ich weiß aus Gesprächen mit Vertretern der Holz verarbeitenden Industrie, dass das Laubholz aus den Landesverbandswäldern sehr geschätzt wird und kann unsere Förster und Forstwirte, die jetzt draußen im Einsatz sind, für ihre tagtägliche Arbeit unter zum Teil schwierigen Bedingungen nur loben.“

Laubbäume befinden sich in der kalten Jahreszeit in der sogenannten Vegetationsruhe, sie führen weniger Wasser im Stamm. „Deshalb schlagen Waldbesitzer Laubholz im Winter ein: Die Gefahr einer Entwertung des eingeschlagenen Holzes durch Pilze oder Farbveränderungen ist dann geringer“, sagt Hoffmann. „Außerdem können unsere Forstwirte ihren Arbeitsplatz und den Fällbereich der Bäume besser überblicken, wenn die Bäume kein Laub mehr tragen.“ Nicht zuletzt spielt auch die Rücksicht auf Böden und Wege eine Rolle: „Ideal ist Frost, denn dann hinterlassen Holzernte und Rückearbeiten nur geringe Spuren auf Waldböden und Wegen. Deshalb können wir derzeit nur eingeschränkt arbeiten: Die Niederschläge der letzten Tage haben den Boden derart aufgeweicht, dass vor allem das Rücken des geschlagenen Holzes nicht vertretbare Schäden verursachen würde.“ Nach dem Ende der Saison, im März, werden dann die Wege wieder hergestellt: „Das macht erst Sinn, wenn das geerntete Holz vollständig abtransportiert worden ist.“ Rund 120.000 Euro investiert die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe jährlich in die Instandsetzung von Wegen.

Das Holz, das für die Herstellung von Eisstielen verwendet wird, ist übrigens hochwertig, aber schwach: „Es handelt sich hierbei um Bäume von geringerem Umfang, aber von sehr guter Qualität. Weil die Eisstiele keine Verfärbungen aufweisen dürfen, muss das Holz sehr sauber sein, der Stamm selbst darf sich während des Wachstums auch nicht gedreht haben“, erläutert Hoffmann. Buchenholz in diesen schwachen aber hochwertigen Qualitäten würde von der ortsansässigen Holz verarbeitenden Industrie nur bedingt verarbeitet. „Insofern freuen wir uns, dass wir einen Geschäftspartner haben, der auf dieses Sortiment spezialisiert ist.“

Landesverband Lippe stellt sich neuen Herausforderungen in der Personalbewirtschaftung

Lemgo, 19. November 2015. Der Hauptausschuss des Landesverbandes Lippe hat sich in seiner gestrigen Sitzung im Rahmen der Haushaltsberatungen mit dem Stellenplan für 2016 befasst. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zeigte sich mit dem Plan insbesondere mit Blick auf Bad Meinberg sehr zufrieden: „Es ist dem Landesverband Lippe hervorragend gelungen, Arbeitsplätze in Bad Meinberg  zu sichern. Das Bad Meinberger Badehaus hat mit seiner neuen Führung auf die Kompetenz und Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesetzt und beschäftigt diese weiter.“ Auch der Kurpark wird durch Beschäftigte des Landesverbandes Lippe gepflegt. „Das zeigt, dass unsere Strategie bezüglich des Staatsbades greift“, so Peithmanns Fazit.

Aus Sicht von Klaus Stein, Leiter der Hauptabteilung, spiegel der Stellenplan 2016 – wie die vorangegangenen Pläne –  die Konsolidierungsbemühungen des Landesverbandes Lippe wieder. „Wir haben vor zwölf Jahren ein Gesamtkonzept zur Absicherung der Gesamtwirtschaftlichkeit einschließlich eines Strukturmaßnahmenkatalogs  verabschiedet, der auch eine Personalbedarfsplanung einschloss.“ So hat der Landesverband Lippe deutlich Stellen abgebaut: „2001, vor 15 Jahren, hatten wir 253 Beschäftigte, 2016 werden es 169 sein. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben vielfältige, zusätzliche Kompetenzen erworben und zusätzliche Aufgaben übernommen, um den Stellenabbau zu kompensieren. Sie arbeiten höchst effizient, aber wir stoßen auch an Grenzen.“ Nach aktuellen Planungen sollen in den kommenden Jahren noch weitere neun Stellen eingespart werden, ein weiterer Abbau sei nicht zu empfehlen, so Stein.

Stein ging insbesondere auf das Staatsbad ein: „Wir haben im kommenden Jahr sechs Beschäftigte mehr als 2015. Grund dafür ist die derzeit noch laufende Abwicklung unserer Staatsbad Meinberg GmbH.“ Ursprünglich habe der Landesverband Lippe geplant, mehr Mitarbeiter zu übernehmen. „Immerhin hatte das Staatsbad einmal rund 350 Beschäftigte, nach dem Beginn des Sanierungsprozesses 2002 waren es noch 74." Aufgrund der Verhandlungen mit der Stadt Horn-Bad Meinberg und den neuen Besitzern des Bad Meinberger Badehauses konnten jedoch einige Mitarbeiter der Staatsbad Meinberg GmbH als langjährig erfahrene, kompetente Fachkräfte an diese weitervermittelt werden.

Eine große Herausforderung sei der Altersdurchschnitt der Beschäftigten des Landesverbandes Lippe: „55 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zwischen 50 und 65 Jahre alt. Das birgt Risiken, aber auch Chancen. Wir passen unsere Personalpolitik den neuen Herausforderungen an: Zum einen wollen wir eine Software einführen, mit deren Hilfe wir das Wissen der Kolleginnen und Kollegen, die demnächst in den Ruhestand gehen, für die nachfolgenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewahren. Zum anderen wollen wir Strategien erarbeiten, um jüngere Beschäftigte als Fachkräfte für den Landesverband zu gewinnen. Hier können wir auf unser jahrzehntelanges, umfangreiches Engagement bei der Ausbildung von jungen Menschen in diversen Berufen aufbauen.“

 

 

 

Elisabeth Engels Stiftung investiert in Turnhalle der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz rund 180.000 Euro

Testen die neue Turnhalle mit der neu, unter der Decke installierten Heizung und LED-Beleuchtung (v. l.): Schulleiter Frank Ziegler, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Friedel Köstering von der Elisabeth Engels Stiftung, Dipl.-Ing. Bernd Stork von der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe, Josef Drüke, Prokurist der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz, und Rolf-Dieter Morgenthal, SPD-Verbandsabgeordneter. Foto: Landesverband Lippe

Lemgo/Kalletal-Varenholz, 18. November 2015. Die Schülerinnen und Schüler der Privaten Real- und Sekundarschule Varenholz machen künftig doppelt so gern Sport: Ihre Turnhalle erstrahlt in neuem Glanz und bietet künftig optimale Bedingungen zum Trainieren ihrer körperlichen Fitness. Die Elisabeth Engels Stiftung, Eigentümerin der Schulgebäude und der Turnhalle, hat rund 180.000 Euro investiert, um diverse Anlagen in dem Gebäude zu erneuern. „Seit 2013 setzen wir Modernisierungsmaßnahmen an der Schule um, die Verbesserung der Situation in der Turnhalle gehört dazu“, sagt Friedel Köstering, Vorsitzender der Elisabeth Engels Stiftung.

Bei einem Termin vor Ort ließen sich Köstering und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann die Maßnahmen erläutern. „Wir haben die technischen Anlagen der Turnhalle auf einen modernen Stand gebracht“, sagte Bernd Stork, Leiter des infrastrukturellen Gebäudemanagements bei der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe. „Wir haben die alte Lüftungsanlage ausgebaut und eine neue Rauch- und Wärmeabzugsanlage sowie im Umkleidebereich eine neue Lüftung eingebaut.“ Außerdem wurde eine neue Deckenstrahlungsheizung installiert. „Diese spart gegenüber der alten Heizung ca. 30-40% an Heizenergie“, so Stork. Eine neue Hallenbeleuchtung auf LED-Basis sorgt künftig für optimale Lichtverhältnisse – und bringt eine Stromersparnis von sogar 50%. „Zudem haben wir das Hallendach abgedichtet, die Fensterfront geschlossen und einen zweiten Fluchtweg eingerichtet, um auch den Brandschutzvorgaben gerecht zu werden“, ergänzt Hans-Hermann Schweppe von der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe.

„Auch im Forum des Schulgebäudes waren wir aktiv“, so Schweppe. „Hier haben wir ebenfalls das Dach abgedichtet und eine neue Lüftungsanlage eingebaut.“ Nach Angaben von Köstering wurden hierfür rund 60.000 Euro von Seiten der Elisabeth Engels Stiftung zur Verfügung gestellt.

Köstering dankte den Mitarbeitern der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe: „Wir fühlen uns fachlich hervorragend betreut, die Baumaßnahmen an Schule und Turnhalle werden stets planmäßig umgesetzt, und auch kurzfristige Anliegen erledigen die Kollegen unbürokratisch und schnell.“ Auch Schulleiter Frank Ziegler zeigte sich hochzufrieden mit der Arbeit von Landesverband und Stiftung.  „Durch die gute Planung der baulichen Maßnahmen hatten wir so gut wie keine Beeinträchtigungen im laufenden Schulbetrieb“, lobte dieser.

Peithmann würdigte ebenfalls die Leistung der Immobilienabteilung: „Wir unterstützen die Elisabeth Engels Stiftung maßgeblich, indem wir unsere Architekten und Fachingenieure für Baumaßnahmen zur Verfügung stellen – und zwar von der konzeptionellen Planung bis zur Umsetzung und Fertigstellung. Außerdem wird hier deutlich, dass der Landesverband Lippe gerade bei historischen Gebäuden eine besondere Kompetenz aufweist.“ Hier habe sich die Einrichtung eines infrastrukturellen Gebäudemanagements bewährt: „Mit Bernd Stork haben wir einen hervorragenden Fachmann gewonnen. Er hat aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen mit technischen Anlagen schon viele wertvolle Impulse und Tipps hinsichtlich des Gebäudemanagements beim Landesverband Lippe gegeben.“

 

 

 

Landesverband Lippe hat Kulturpreise 2015 verliehen

Die Kulturpreisträger des Landesverbandes Lippe 2015 (v.l.): Farida Rustamova, Heike Flörkenmeier und Bettina Heitland (ARTick), Regina Mische (für die „Lila Bühne“), Stefan Lindemann („Junge Oper“), Anna-Maria Schneider sowie Andreas Lehnert aus Schlangen. Rechts: Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Lemgo, 16. November 2015. Lippe ist reich an Kulturschaffenden, die sich die kulturelle Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf die Fahnen geschrieben haben – und dieser Reichtum wurde am Samstag, dem 14. November 2015, vom Landesverband Lippe gewürdigt und gefeiert: Er verlieh seine Kulturpreise im Rahmen einer abwechslungsreichen, mit hochkarätigen Darbietungen gespickten Festveranstaltung im Detmolder Sommertheater. „Wir zeichnen heute Menschen aus, die einzigartige Ideen entwickelt haben und mit ihrem Kulturschaffen das Leben gerade der jungen Lipperinnen und Lipper, aber auch das von Erwachsenen und Senioren, enorm bereichern und sich damit in der Gesellschaft verdient gemacht haben“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zur Preisverleihung. „Allen Preisträgern ist zu Eigen, dass sie sich zum Teil seit Jahrzehnten mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement einsetzen. Das wollen wir heute würdigen und ihnen herzlich danken.“

Der Landesverband Lippe hatte drei Förderpreise (mit je 1.000 Euro dotiert) und drei Sonderpreise (mit je 500 Euro dotiert) ausgelobt. Die Sonderpreise wurden verliehen an: Puppenspieler Herbert Mische mit seiner „Lila Bühne“, das Kunstprojekt ARTick der Künstlerinnen Heike Flörkemeier und Bettina Heitland sowie an die Junge Oper. Sie alle setzen sich mit traditionellen Kunstformen wie auch innovativen Projekten für die kulturelle Bildung junger Menschen in Lippe ein, urteilte die Jury zusammenfassend. Mit den Förderpreisen wurden die herausragenden Leistungen junger Menschen gewürdigt: die Geigerin Farida Rustamova, die Filmemacherin Anna-Maria Schneider sowie Andreas Lehnert für das Schlänger Musical „... und mittendrin die Straßenbahn“. Mit ihren Projekten haben sie experimentelle oder innovative Kulturvorhaben realisiert und tragen z. B. zum kulturellen Gedächtnis der Region bei, so die Begründung der Jury.

Für die Preisverleihungen hatte der Landesverband Lippe Vertreter aus der Politik und Kulturszene Lippes gewonnen: Neben Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, stellten Landrat Dr. Axel Lehmann, Elisabeth Wirtz, Musikdramaturgin am Landestheater Detmold, Moritz Ilemann, stellvertretender Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe, Prof. Stefan Simon von der Hochschule für Musik Detmold sowie Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums, die Künstlerinnen und Künstler vor.

Die Ausgezeichneten gaben im Verlauf der Preisverleihung Kostproben ihres Könnens: Herbert Mische zum Beispiel, der aufgrund einer Puppenspiel-Aufführung nicht dabei sein konnte und durch seine Frau Regina Mische vertreten wurde, schickte ein unterhaltsames Video aus Kanada, in dem sein französisch sprechender Elch Emile eine tragende Rolle spielte. Für die Junge Oper brillierte Sopranistin Eva Maria Amann mit der Mond-Arie aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorak. Farida Rustamova riss das Publikum mit dem Stück „Introduction et Rondo Capricciosos op. 28“ von Camille Saint-Saëns zu Begeisterungsstürmen hin. Mitschnitte aus zum Teil experimentellen Filmdokumentationen von Anna-Maria Schneider sowie einer Aufführung des Schlänger Musicals „… und mittendrin die Straßenbahn“ gaben spannende Einblicke in das Schaffen der ausgezeichneten Künstler.

Zuvor hatte Dr. Doreen Götzky in einem aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag über die kulturpolitische Relevanz von kultureller Bildung gesprochen. Sie stellte dar, wie notwendig künstlerische und ästhetische Bildungen für das Verständnis unserer Welt sind. Neben den klassischen Künsten sind es aber auch populäre Kulturangebote, die einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung gerade von Kindern und Jugendlichen leisten, so Götzky.

Eingerahmt wurde das Programm durch zwei Auftritte des äußerst erfolgreichen und beliebten Chors „Groophonik“ (Träger des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe 2010), der unter der Leitung von Tobias Richter das Publikum mitriss; Arne Heger führte elegant und souverän durch den Abend.

 

 

 

Landesverband Lippe plant 2016 mit ausgeglichenem Haushalt

Lemgo, 11. November 2015. Einen ausgeglichenen Haushalt hat der Landesverband Lippe zuletzt im Jahr 2000 gehabt. Seitdem musste er aufgrund seines strukturellen Defizits immer wieder Beträge aus seiner Rücklage entnehmen, um Einnahmen und Ausgaben auf einen Nenner zu bringen. Seit 2013 greift deshalb ein Haushaltskonsolidierungskonzept, und das bringt nun erstmals das gewünschte Ergebnis: „Wir werden 2016 die ‚schwarze Null‘ erreichen, ohne Geld aus unserer Rücklage entnehmen zu müssen. Das ist ein herausragendes Ergebnis, für das ich dem Team um Verbandskämmerer Peter Gröne und allen Einrichtungen und Abteilungen im Landesverband Lippe herzlich danke“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung. „Wir sind damit unserem Ziel, den Landesverband Lippe langfristig auf eine solide, finanzielle Basis zu stellen, einen sehr großen Schritt näher gekommen. Nun gilt es, auch dauerhaft eine ‚schwarze Null‘ zu erreichen.“

Aus Sicht von Verbandskämmerer Peter Gröne, der den Haushaltsentwurf in der Verbandsversammlung vorstellte, markiert der Haushalt 2016 ein wichtiges Ergebnis des konsequent verfolgten Haushaltskonsolidierungsprozesses: „Es ist dem Landesverband Lippe gelungen, seit 2013 mit finanz- und haushaltspolitischen Maßnahmen das strukturelle Defizit Schritt für Schritt abzubauen. Nach den Berechnungen des Haushaltskonsolidierungskonzepts war für das Jahr 2016 ein Plus von rund 390.000 Euro avisiert. Es sind nun 26.000 Euro. Das ist weniger, aber dennoch: Es ist ein Plus.“

Gröne stellte in der Sitzung die wesentlichen Eckpunkte des Entwurfs der Haushaltssatzung 2016 vor: „Das Haushaltsvolumen 2016 beträgt rund 26,2 Mio. Euro, das sind rund 11 Mio. Euro weniger als 2015.“ Grund dafür sind die Sondertilgungen von Darlehen in Höhe von rd. 11,1 Mio. Euro, die der Landesverband Lippe 2015 vornehmen wollte.

Der Schwerpunkt der Ausgaben liegt im Bereich Kultur: „Für unsere Kulturinstitute, unsere Beteiligungen sowie für die Kulturförderung in Lippe stellen wir 2016 rund 6,8 Mio. Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind Zuschüsse an andere Kulturträger in Höhe von rund 1,57 Mio. Euro.“ Der Zuschuss an die Staatsbäder fällt deutlich geringer aus als im Vorjahr: „2015 haben wir 1,8 Mio. Euro für die Staatsbäder aufgewendet, 2016 werden es rund 875.000 Euro sein. Die Restrukturierung des Staatsbades Meinberg bringt somit die erhofften Ergebnisse für die Haushaltskonsolidierung des Landesverbandes.“

Der Blick auf die Einnahmeseite zeigt, dass die Immobilien- und die Forstabteilung die wichtigsten Finanzierungssäulen darstellen: Sie erwirtschaften Überschüsse in Höhe von 2,7 bzw. 2,2 Mio. Euro. Bei den Finanzanlagen rechnet Gröne mit einem Überschuss in Höhe von 1,5 Mio. Euro. Die Drittmittel, die dank des Landesverbandes Lippe für institutionelle Förderungen, Investitionen und Projekte 2016 nach Lippe fließen, werden rund 3,7 Mio. Euro betragen.

Erneut wird der Landesverband Lippe zusammen mit seinen Partnern umfangreich investieren: Rund 5,8 Mio. Euro sind für 2016 geplant. Dazu zählen bauliche Investitionen, z. B. in den Umbau des Weserrenaissance-Museums sowie in Gebäude wie die Burg Sternberg, das Lippische Landesmuseum oder die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek. Zudem soll in Gebäude auf dem Areal von Schloss Brake investiert werden, die 2016 frei werden und für Folgemieter angepasst werden müssen.

Aus dem Investitionshaushalt fließen außerdem Mittel an das Landestheater Detmold (eine Stammeinlage in Höhe von 318.000 Euro) oder an das Lippische Landesmuseum für die Archäologische Landesausstellung in 2016. Geplant ist zudem ein Elektromobilitätsprojekt: 40.000 Euro sollen für eine Ladesäule mit Carport auf dem Areal von Schloss Brake investiert werden. Nicht zuletzt möchte der Landesverband Lippe weiter in die Windkraft investieren. Er hat kürzlich die positive Nachricht erhalten, dass er auf seinen Flächen am Rafelder Berg zwei Windenergieanlagen errichten kann. „Die dafür notwendigen Investitionen in Höhe von 2,4 Mio. Euro sind noch nicht im Haushaltsplanentwurf für 2016 veranschlagt“, so Gröne.

Gröne wies darauf hin, dass neue Kreditaufnahmen 2016 nicht vorgesehen sind. Er geht davon aus, dass das Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) des Landes Nordrhein-Westfalen als Aufsicht den Haushalt 2016 genehmigen wird.

 

 

 

Hermannsdenkmal und Externsteine locken auch im Winter

Detmold/Horn-Bad Meinberg, 09. November 2015. Die Saison 2015 an den beiden touristischen „Leuchttürmen“ des Landesverbandes Lippe ist beendet. Vollkommene Ruhe kehrt aber weder am Hermanns­denkmal noch an den Externsteinen ein: Beide Denkmäler sind auch im Winter für Gäste und Touristen lohnende Ausflugsziele.

„Wir sind mit der Bilanz der Saison 2015 sehr zufrieden“, erläutert Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. „Die Besteigerzahlen sind stabil geblieben. Bei den öffentlichen wie auch bei den gebuchten Führungen haben wir an beiden Denkmälern Zuwächse registriert: 2015 haben wir insgesamt 335 Führungen durchgeführt, 2014 waren es 263. Das ist eine Steigerung um rund 27% und zeigt, dass die Nachfrage nach Führungen groß ist. Wir werden dieses Angebot in der kommenden Saison deshalb ausbauen.“

Die Aussichtsplattform des Hermannsdenkmals kann auch im Winter erklommen werden: „Sie ist von 9.30 bis 16.00 Uhr geöffnet. Tickets sind im Bistro sowie am Ticketautomaten erhältlich“, sagt Petra Kirschke, verantwortlich für die Tourist-Info am Hermannsdenkmal und das Infozentrum an den Externsteinen. „Die Tourist-Info am Hermannsdenkmal selbst ist geschlossen, aber die Kolleginnen und Kollegen sind über E-Mail erreichbar. Führungen können auf Anfrage also auch im Winter organisiert werden.“

An den Externsteinen ist das Infozentrum bis zum 13. Dezember 2015 sowie ab dem 3. Januar 2016 montags und mittwochs geschlossen, an den übrigen Tagen ist es von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Im Zeitraum vom 14. Dezember 2015 bis zum 2. Januar 2016 ist es komplett geschlossen. „Hinsichtlich der Besteigung der Externsteine wollen wir einen neuen Weg beschreiten“, kündigt Stein an. „Im Winter sind die Steine üblicherweise geschlossen. Eine frei zugängliche Plattform kann von Gästen erklommen werden, wobei wir für die Sicherheit der Treppen keine Gewähr übernehmen. Wir haben uns nun entschlossen, die Externsteine auch im November an den Wochenenden zu öffnen und die Besteigung beider Plattformen zu ermöglichen – vorausgesetzt die Witterungsbedingungen lassen dies zu.“ Die Externsteine werden dann bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet sein.

Anfragen für Führungen am Hermannsdenkmal: t.hermann@lippe.de

Infozentrum Externsteine: Tel. (05234) 2029796; info@externsteine.de

 

 

Landesverband Lippe verleiht seine Kulturpreise am 14. November 2015

Lemgo, 06. November 2015. Die Verleihung des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe rückt in greifbare Nähe: Die Jury hat Ende September sechs Preisträger ermittelt, am Samstag, dem 14. November 2015, werden diese im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im Detmolder Sommertheater der Öffentlichkeit vorgestellt und ausgezeichnet. Beginn ist um 18.00 Uhr.

„Ich freue mich sehr auf die Preisverleihung, weil wir an diesem Abend Kulturschaffende und Kulturträger auszeichnen, die pfiffige Ideen und Konzepte entwickelt haben, um Kinder und Jugendliche auf spannende, bereichernde Ausflüge in die Kunst und Kultur mitzunehmen“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, die Mitglied der Jury war. „Allen Preisträgern ist zu Eigen, dass sie sich mit viel Herzblut und einer Menge an ehrenamtlich geleisteten Stunden engagiert haben. Das wollen wir würdigen.“ Die Preisträger stehen nicht zuletzt beispielhaft für die ungewöhnliche Vielfalt, die Lippe im Bereich Kultur bzw. kulturelle Bildung zu bieten hat. „Ihre künstlerischen Kostproben und Darbietungen werden die Preisverleihung zu einem äußerst lebendigen und zugleich hochkarätigen Zeugnis dieser kulturellen Vielfalt machen“, ist sich Peithmann sicher.

Der Landesverband Lippe hat Laudatoren aus der Politik und der Kulturszene Lippes gewonnen, die die Preisträger vorstellen und ihre Leistungen würdigen werden. Durch den Abend führt Moderator Arne Heger. Der in Lippe äußerst beliebte Chor „Groophonik“, Preisträger des Kulturpreises des Landesverbandes Lippes 2010, wird für erstklassige musikalische Unterhaltung sorgen..

Für die Veranstaltung gibt es noch einige wenige Karten. „Wir möchten deshalb interessierte Lipperinnen und Lipper herzlich einladen, an diesem Fest teilzunehmen“, sagt Peithmann. Interessenten können sich bis zum 11. November 2015 anmelden unter: info@landesverband-lippe.de bzw. Tel. 05231-250 20. Der Eintritt ist frei.

 

 

Landesverband Lippe muss Fichten im Historischen Kurpark von Bad Meinberg entnehmen

Horn-Bad Meinberg, 30. Oktober 2015. Der Landesverband Lippe muss in der kommenden Woche Verkehrssicherungsmaßnahmen im Historischen Kurpark von Bad Meinberg durchführen: Am Mittwoch, dem 4. November 2015, und am Donnerstag, dem  5. November 2015, werden Fichten im östlichen Bereich des Parks gefällt, weil diese nicht mehr verkehrssicher sind. Die Genehmigung der Stadt Horn-Bad Meinberg liegt vor.

Die Arbeiten werden von den Mitarbeitern des Forstreviers Belle unter Leitung von Revierförster Günter Harmel durchgeführt. Zeitweise müssen Wege für Fußgänger abgesperrt werden. Der Landesverband Lippe bittet um Verständnis für die Maßnahme.

 

 

 

Ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit

Detmold, 28. Oktober 2015. Effizienz erhöhen und Kosten sparen sind die beiden Ziele, die der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe bei ihren Gesprächen über eine Intensivierung ihrer Zusammenarbeit verfolgen. Ein Ergebnis ist die Kooperation des Landesverbandes Lippe mit der Rechtsagentur des Kreises Lippe seit Mitte 2015. Nun soll ein weiterer Baustein in der Zusammenarbeit umgesetzt werden: Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung beschlossen, die Lohnbuchhaltung ab dem 01. Januar 2016 in die Verantwortung des Kreises Lippe zu geben. Beide Partner schließen dazu eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung. „Das hilft beiden Partnern: Der Kreis Lippe kann mit der Kompetenz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Lohnbuchhaltung punkten und erzielt Einnahmen, wir können Kosten einsparen“, resümiert sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Bislang hat ein Landesverbands-Mitarbeiter die Lohnbuchhaltung verantwortet. Weil dieser zum 31. Dezember 2015 in den Ruhestand geht, bot sich die Möglichkeit, ab 2016 in diesem Bereich mit der Lohnbuchhaltung des Kreises Lippe zu kooperieren. Diese wird künftig für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes alle mit der Gehaltsabrechnung verbundenen Aufgaben übernehmen. Der Landesverband Lippe zahlt pro Abrechnungsfall und Monat einen festen Kostenbetrag. „Auf diesem Wege sparen wir rund 49.700 € pro Jahr und reduzieren den Stellenplan um eine Stelle“, erläuterte Verbandskämmerer Peter Gröne.

Nach dem heutigen Beschluss der Verbandsversammlung müssen noch der lippische Kreistages sowie die Aufsichtsbehörde des Landesverbandes Lippe, das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Abschluss der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zustimmen. Ziel ist, dass sie zum 01. Januar 2016 in Kraft tritt.

 

 

Wohnmobilhafen am Hermannsdenkmal schließt

Lemgo, 28. Oktober 2015. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe gibt den Wohnmobilhafen auf dem Areal des Hermannsdenkmals auf. Er wird am 2. November 2015 geschlossen. Wohnmobilisten sind aber auch weiterhin am Hermannsdenkmal willkommen und können den Parkplatz auch künftig über Nacht nutzen.

„Wir sind seit einigen Monaten dabei, das Konzept für das Areal des Hermannsdenkmals zu überarbeiten und haben dazu auch ein Nutzungskonzept von der Lippe Tourismus & Marketing GmbH (LTM) erstellen lassen“, erläuterte Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, in der heutigen Sitzung der Denkmal-Stiftung. „Wir haben das Gelände neu überplant und sind zu dem Schluss gekommen, den Stellplatz aufzugeben – aus zwei Gründen: Das Areal des Wohnmobilstellplatzes liegt direkt gegenüber vom Kiosk bzw. vom Restaurant mit seiner davor gelagerten Terrasse für Außengastronomie. Für beide Interessengruppen – Wohnmobilisten wie Gäste von Kiosk und Restaurant – war dies aufgrund der räumlichen Enge keine optimale Situation. Jetzt wird der Bereich beruhigt, die Fläche des Wohnmobilhafens wird entsiegelt und begrünt.“ Der zweite Grund: Der Wohnmobilhafen entspricht in seiner derzeitigen Gestaltung nicht den heutigen Standards. „Um diese zu erfüllen, hätten wir umfangreich investieren müssen. Das hätte sich wirtschaftlich aber nicht darstellen lassen“, so Stein.

Wohnmobilisten sind weiterhin am Hermannsdenkmal herzlich willkommen: „Im Rahmen der Parkplatzordnung ist es ihnen selbstverständlich auch weiterhin möglich, ihr Fahrzeug über Nacht auf dem Parkplatz abzustellen“, sagt Stein. Lediglich die Infrastruktur (Strom, Wasser, Toilettenanlage über Nacht) steht ihnen nicht mehr zur Verfügung.

 

 

Denkmal-Stiftung erhält neue Leitungsstruktur

Lemgo, 28. Oktober 2015. Das Kuratorium der Denkmal-Stiftung und die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe haben in ihren heutigen Sitzungen eine neue Leitungsstruktur festgelegt: Ralf Noske wurde zum neuen haupatamtlichen Geschäftsführer mit einem neuen, erweiterten Aufgabenzuschnitt ernannt. Klaus Stein, bislang im Nebenamt als Geschäftsführer verantwortlich, ist künftig kaufmännischer Geschäftsführer.

„Die Änderung in der Leitungsstruktur der Denkmal-Stiftung haben wir bereits im Dezember 2014 beschlossen – parallel zu der Entscheidung, die neue Position der Kulturabteilungsleitung einzurichten“, blickt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zurück. „Ralf Noske übernimmt im Rahmen der hauptamtlichen Geschäftsführung künftig die Verantwortung für das Hermanns­denkmal und die Externsteine, für alle Veranstaltungen an beiden Denkmälern – inklusive der Waldbühne – sowie für die Vermarktung der Burg Sternberg.“

„Wir verzeichnen eine positive Entwicklung am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen“, berichtete Stein. Die Zahlen der Besucherinnern und Besucher, die beide Denkmäler besteigen, sind stabil bis leicht steigend; die an beiden Denkmälern angebotenen, offenen Führungen sowie weitere, zusätzliche Themenführungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Zudem steht am Hermannsdenkmal die Eröffnung des Wanderkompetenzzentrums an; hier wird derzeit auch eine Downhill-Strecke eingerichtet. „Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, eine hauptamtliche Geschäftsführung einzurichten: Es sind viele neue operative Aufgaben hinzugekommen“, so Stein.

Die Ansprache neuer Zielgruppen wie z. B. Wanderer, aber auch die künftig noch engere Zusammenarbeit mit Partnern  wie der LTM AG, dem Kreis Lippe sowie den Städten Detmold und Horn-Bad Meinberg bietet Chancen. Ralf Noske werde dabei als hauptamtlicher Geschäftsführer eine wichtige Mittlerfunktion wahrnehmen. „Wir wollen hier frühzeitig die Weichen für diese wichtigen Leuchttürme der Region stellen, den bisherigen Erfolg sichern und ausbauen“, sagte Peithmann. „Ralf Noske bringt für dieses Aufgabenspektrum wertvolle Erfahrungen und ein herausragendes Fachwissen mit: Er hat seit 2009 sehr erfolgreich das Waldbühnenprogramm am Hermannsdenk­mal konzipiert und etabliert.“

 

 

 

Wanderkreuz kann auf Areal der Externsteine installiert werden

Lemgo, 28. Oktober 2015. Das Kuratorium der Denkmal-Stiftung und die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe haben sich in ihren heutigen Sitzungen für die Errichtung eines Wanderkreuzes auf dem Areal der Externsteine ausgesprochen. Die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe hat die Skulptur, die als Symbol für das Wanderkreuz stehen soll, bei dem Künstler Jan Bullermann in Auftrag gegeben und will sein Kunstwerk im Rahmen des Gesamtprojekts „Wanderkompetenzzentrum“ auf dem Areal der Externsteine errichten.

Günter Weigel, Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe, stellte in beiden Gremiensitzungen die aktuellen Planungen vor. Demnach soll die Skulptur nicht, wie ursprünglich geplant, auf der Wiese nordöstlich der Externsteine aufgestellt werden. Neuer Standort ist ein kleiner Wiesenabschnitt nordwestlich der Gastronomie „Zum Felsenwirt“, außerhalb des Naturschutzgebietes. Die Skulptur tritt damit optisch nicht in Konkurrenz zum Naturdenkmal Externsteine. Nach Aussage von Weigel wird die Gestaltung deutlich verändert. Auch die Höhe des Baums wird im Vergleich zum Erstentwurf reduziert. Nicht zuletzt wird auf fest installierte Feuerstellen gänzlich verzichtet.

Die Verpflichtungen, die sich aus dem Unterhalt und die Instandhaltung des Wanderkreuzes ergeben, werden zwischen der Denkmal-Stiftung und dem Kreis Lippe noch abgestimmt. Auch über die Vorstellung der Skulptur gegenüber der Öffentlichkeit sowie über Veranstaltungen, die an der Skulptur, im sogenannten Friedensraum, stattfinden sollen, ist noch eine Vereinbarung zu treffen.

 

 

 

Kurs zu digitaler Fotografie an den Externsteinen

Horn-Bad Meinberg, 15. Oktober 2015. Digitale Fotografie ist „in“: Der erste Kurs zu diesem Thema, den der Naturfilmer Robin Jähne und die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe im Frühjahr angeboten haben, war ausgebucht, zusätzliche Interessenten wurden auf eine Warteliste gesetzt. Aufgrund dieser positiven Resonanz findet am Samstag, dem 24. Oktober 2015, ein zweiter Kurs mit Robin Jähne im Naturschutzgebiet Externsteine statt.

Robin Jähne ist ein vielfach ausgezeichneter Naturfotograf und Naturfilmer. Auf der zweistündigen Foto- und Videotour vermittelt er Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis gleichermaßen interessante Einblicke in die Foto- und Videotechnik. Dabei geht er besonders auf die speziellen Anforderungen digitaler Naturfotografie ein, in praktischen Übungen wird das Arbeiten ohne Stativ trainiert. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Informationen zur umliegenden Landschaft und Natur.

Der Kurs beginnt um 14.00 Uhr. Die Kosten betragen 15 Euro pro Person. Treffpunkt ist das Infozentrum Externsteine.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen für die ca. 4 km lange Tour wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, die Kameraausrüstung ist selbst mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird deshalb um Anmeldung gebeten. Informationen und Auskünfte erteilt das Infozentrum Externsteine unter Tel. 05234 / 2029796 oder info@externsteine.de.

 

 

Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek begrüßt neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Verstärkung für die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek: Dr. Christine Rühling (2. v. l.) mit (v. l.) Klaus Stein, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Astrid Grabow, stellvertretende Bibliotheksdirektorin. (Foto: Landesverband Lippe).

Detmold, 1. Oktober 2015. Der personelle Lückenschluss in der Lippischen Landesbibliothek / Theologischen Bibliothek und Mediothek in Detmold ist abgeschlossen: Dr. Christine Rühling verstärkt ab dem heutigen Donnerstag das Mitarbeiterteam der Bibliothek und besetzt die zuletzt noch vakante Stelle der Bibliotheksrätin im wissenschaftlichen Dienst. Diese war nach der Wahl Dr. Joachim Eberhardts zum neuen Bibliotheksdirektor im Dezember 2014 und der anschließenden Ernennung von Astrid Grabow zur neuen stellvertretenden Direktorin frei geworden.

„Mit Dr. Christine Rühling haben wir eine kompetente Bibliotheksfachfrau mit Landesbibliothekserfahrung für diese Stelle gewonnen. Ich freue mich sehr, dass der wissenschaftliche Dienst der Lippischen Landesbibliothek / Theologischen Bibliothek und Mediothek nun wieder komplett ist und das Bibliotheksteam die Gestaltung des soeben eröffneten FORUMS Wissenschaft │Bibliothek │Musik mit den anderen vier Partnern sozusagen mit voller Kraft angehen kann“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Dr. Rühling wird künftig den Publikumsservice leiten, Sondersammlungen betreuen und bei der Planung und Umsetzung neuer Bibliotheksdienstleistungen mitwirken. Sie übernimmt außerdem Fachreferate, arbeitet bei den Informations- und Auskunftsdiensten mit und wird sich auch im Bereich kultureller Aktivitäten wie z. B. Veranstaltungen oder Ausstellungen einbringen. „Wir freuen uns sehr auf die junge Kollegin. Dr. Rühling wird mit frischem Blick – sie kommt von der Landesbibliothek Oldenburg – sicher auch die eine oder andere liebgewordene Gewohnheit bei uns in Frage stellen“, erläutert Bibliotheksdirektor Dr. Joachim Eberhardt.

Dr. Rühling freut sich auf ihr neues berufliches Engagement: „Ich sehe den vielfältigen Aufgaben, die mich bei meiner Arbeit an der Landesbibliothek erwarten, gespannt entgegen und freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen die Zukunft eines Hauses mit so langer Tradition zu gestalten.“

 

 

 

Landesverband Lippe begrüßt neue Kulturabteilungsleiterin

Neu beim Landesverband Lippe: Kulturabteilungsleiterin Dr. Doreen Götzky (Mitte) mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Klaus Stein, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 1. Oktober 2015. Zum Leitungsteam in der Verwaltung des Landesverbandes Lippe gehört seit heute eine neue Führungskraft: Dr. Doreen Götzky hat ihr Amt als Kulturabteilungsleiterin und Leiterin der Lippischen Kulturagentur angetreten. „Ich freue mich sehr, dass damit die Abteilung Kultur den anderen Abteilungen beim Landesverband Lippe – Forst- und Immobilienabteilung sowie Zentrale Dienste – gleichgestellt wird und mit Dr. Götzky eine sehr kompetente und erfahrene Kulturwissenschaftlerin und Kulturmanagerin als Abteilungsleiterin erhält“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Die Kulturabteilungsleitung ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für die Dr. Götzky aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer bisherigen beruflichen Engagements und ihrer hochkarätigen, beruflichen Erfahrungen prädestiniert ist.“

So verfüge Dr. Götzky über umfangreiche Fachkenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Kulturpolitik, Kulturmanagement und Kulturförderung. „Zudem hat sie über das Thema ‚Kulturpolitik im ländlichen Raum‘ promoviert und Kommunen, Ministerien sowie Stiftungen und politische Gremien zu Fragen der Weiterentwicklung kultureller Infrastruktur im Kontext demografischer Aspekte beraten. Von ihrer Fachkenntnis in diesem Bereich wird der Landesverband, aber auch die kulturelle Landschaft in ganz Lippe profitieren“, ist Peithmann überzeugt. Auch die Kulturentwicklungsplanung für Lippe wird Dr. Götzky mitgestalten. Dr. Götzky war mehr als fünf Jahre für das Kulturbüro des Landkreises Hildesheim tätig und dort für die Umsetzung der Kulturentwicklungsplanung zuständig. Nicht zuletzt habe sich Dr. Götzky intensiv in das Thema kulturelle Bildung eingearbeitet – ein Thema, dem sich die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe seit vielen Jahren verpflichtet fühlen und das mit Dr. Götzky weiterentwickelt werden soll.

Dr. Götzky freut sich auf ihre neuen Aufgaben: „Kulturarbeit steht aufgrund von gesellschaftlichen Veränderungen vor großen Herausforderungen, dazu gehört sowohl die demografische Entwicklung wie auch die immer heterogener werdenden Interessen der Kulturnutzer. Ich sehe in der bisherigen Kulturarbeit des Landesverbandes mit seinen unterschiedlichen Einrichtungen eine sehr gute Basis, um diesen Entwicklungen nicht nur hinterherzulaufen, sondern sie aktiv mitzugestalten.“

 

 

Moderne und Tradition im Schloss Brake

Heide Haike (l.) und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann vor Haikes Werk „Wie das Stroh feucht wird unter der gebärenden Hündin“, das künftig im Sitzungssaal von Schloss Brake zu sehen ist. (Foto Landesverband Lippe)

Detmold, 28. September 2015. Moderne Kunst ist in den stuckverzierten Sitzungssaal von Schloss Brake eingezogen: Die Artothek der Kulturagentur des Landeverbandes Lippe stellt dort künftig drei Arbeiten der Detmolder Künstlerin Heide Haike aus. Es handelt sich um großformatige Werke aus dem Fundus der Artothek, die seit vielen Jahren interessierten Kunstliebhabern Kunstwerke zum Ausleihen bietet. Gegen eine Leihgebühr können Originale für einen begrenzten Zeitraum geliehen werden, um sie für private Zwecke, z. B. aus Freude an der Kunst, oder für repräsentative Anlässe zu nutzen.

„Ich freue mich sehr, dass Heide Haike drei ihrer Dauerleihgaben aus der Artothek der Kulturagentur künftig im Sitzungssaal von Schloss Brake zeigt“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Ihre Kunst bietet aufgrund des Gegensatzes von Moderne und Tradition Inspiration, außerdem können wir so zusätzlich auf die Artothek aufmerksam machen und für sie werben. Denn in ihr sammeln wir ausschließlich zeitgenössische Kunst von lippischen Künstlerinnen und Künstlern, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Künstlerinnen und Künstler sind dadurch in Lippe präsent und werden unterstützt.“

Gezeigt werden in dem Saal, in dem regulär die Sitzungen der Verbandsversammlung und ihrer Ausschüsse stattfinden, drei Arbeiten: „Wie das Stroh feucht wird unter der gebärenden Hündin“ und „Über den weichen Flaum ihres Armes gleitet das Blut in den Kreislauf“ sowie eine Arbeit mit dem Titel „Sie scheidet Farbe aus“. Es sind in Acryl und Mischtechnik ausgeführte Malereien, die sich auf literarische Vorbilder beziehen. So stammt zum Beispiel der Text „Wie das Stroh feucht wird unter der gebärenden Hündin“ aus dem Gedicht von Peter Biresch. „Malerei und Schrift gehen in der künstlerischen Arbeit von Heide Haike eine enge Symbiose ein, d.h. Malerei wird zur Schrift, so wie es schon der Kunsthändler der Kubisten, Henry Kahnweiler, forderte“, erläutert dazu Kunsthistorikerin Vera Scheef von der Kulturagentur. Die Arbeiten gehören mit dem eruptiv gestischen Pinselduktus dem abstrakten Expressionismus an. Alle drei Arbeiten zitieren zudem die Malerei von Walter Stöhrer (1937-2000), der als einer der wichtigsten Vertreter der gestisch-figurativen Malerei eine exponierte Rolle in der Kunstwelt einnimmt.

 

 

Hintergrundinformation:

Heide Haike ist Videokünstlerin und Malerin. Sie ist eine in Lippe geschätzte und renommierte Künstlerin, die sich als Vorsitzende der Gedok OWL einen Namen gemacht hat. Sie wurde 1934 in Berlin geboren und absolvierte von 1981 bis 1986 ihre malerischen Studien an der Fachhochschule in Bielefeld. Im Jahr 1992 war Heide Haike Stipendiatin des Landesverbandes Lippe. Sie stellt ihre Kunst regelmäßig in zahlreichen Ausstellungen regional und überregional aus.

Artothek der Kulturagentur
Bismarckstr. 8
32756 Detmold


Öffnungszeiten nach terminlicher Absprache unter Tel. 05231-9925421

Leihgebühren pro Monat:
Grafiken 3 €
Gemälde 5 €

 

 

 

Mordsvollmond: Mystische Krimilesung an den Externsteinen

Detmold, 22. September 2015. Am Sonntag, dem 27. September 2015, legt die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe die dritte Krimilesung an den Externsteinen in diesem Jahr auf. Für diesen Vollmond-Abend konnten die lippische Autoren Cornelia Müller-Hisje und Uwe Voehl gewonnen werden.

Cornelia Müller-Hisje, gebürtige Detmolderin, hat bisher zwei historische Romane veröffentlicht. An den Externsteinen wird sie noch unveröffentlichte Kurzgeschichten um den schmalen Grat zwischen Schein und Sein vorlesen, wobei das Mondlicht natürlich immer eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt.

Der gebürtige Hagener Autor Uwe Voehl lebt in Bad Salzuflen. Er wurde nicht nur selbst mehrfach mit Krimi- und Literaturpreisen prämiert, sondern zeichnet z.B. auch als Herausgeber für die Reihe Cotton Reloaded – ein Remake der erfolgreichen Kultserie „Jerry Cotton“ – verantwortlich. Er liest unter anderem aus dem an den Externsteinen spielenden Grusel-Roman „Das Phantom der Blutsteine“,  (aus der Kult-Romanheftserie „John Sinclair“), gibt aber auch mit dem Thriller „Schwesternschmerz“ eine Kostprobe seines eigenen Könnens.

Die Krimilesung findet ab 19.00 Uhr im Infozentrum Externsteine und an den Externsteinen selbst statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden festes Schuhwerk und wetterfeste, warme Kleidung empfohlen.

Kartenvorverkauf: LZ-Geschäftsstellen und Infozentrum Externsteine (Tel.: 05234/2029796)

Restkarten an der Abendkasse erhältlich.

 

 

 

Touristische Highlights in den Sozialen Medien

Lemgo/Detmold, 11. September 2015. Der Landesverband Lippe verstärkt die Social-Media-Aktivitäten, um die Interaktion mit den Teilnehmern zu intensivieren und sie schnell und direkt erreichen zu können. Das Hermannsdenkmal, die Externsteine und das Lippische Landesmuseum Detmold informieren auf eigenen Facebook-Seiten über aktuelle Veranstaltungen und Aktionen.
"Wir möchten hiermit noch näher an unseren Kunden sein und so die aktuellsten Informationen zu unseren touristischen Highlights schnellstens verbreiten zu können", so Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zu dem Entschluss, die touristischen Ziele des Landesverbandes Lippe noch stärker zu vermarkten und neben den Printmedien eine größere Zielgruppe erreichen zu können.
"Wir spicken unseren Facebook-Seiten immer wieder mit interessanten und wissenswerten Tipps und Hinweisen" fügt der Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung Klaus Stein hinzu.

Landesverband Lippe beteiligt sich weiterhin an LTM GmbH

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 10. September 2015. Die Verbandsversammlung fasste gestern einen positiven Beschluss zur weiteren Beteiligung an der Lippe Tourismus & Marketing AG und deren Rechtsformänderung (GmbH). „Es freut mich sehr, dass die Verbandsversammlung mit dieser Beschlussfassung die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der LTM einschließlich einer finanziellen Beteiligung beschlossen hat“, betont Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin. „Der Landesverband Lippe wird ab 2016 jährlich 100.000 € für die Erfüllung der Aufgaben der LTM und für dem Verband zu erbringende Dienstleistungen zur Verfügung stellen.“, so Stein.
„Die Lippe Tourismus & Marketing GmbH ist ein kompetenter Partner, um den Wirtschaftsstandort und die Tourismusregion Lippe mit seinen beiden vom Landesverband Lippe betriebenen Leuchttürmen Hermannsdenkmal und Externsteinen sowie seinen bedeutenden Kultureinrichtungen einheitlich zu vermarkten. Gerade auch bei dem Projekt Kompetenzzentrum Wandern profitiert Lippe und sein Landesverband Lippe durch die Berührungspunkte mit seinen touristischen Highlights“, ergänzt Stein.

 

 

Umbaupläne Zukunftskonzept Weserrenaissancemuseum Schloss Brake konkretisieren sich Landesverband Lippe beschließt über den Finanzplan und legt Kostenberechnung vor

Lemgo, 10. September2015. Nach eingehender Beratung der geplanten Umbaumaßnahme im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake und nach Beratung des Kostenplanes im Kulturausschuss am 26. August hat die Verbandsversammlung in ihrer jüngsten Sitzung am 9. September einstimmig  beschlossen, die Maßnahme in der dargelegten Form zu realisieren. Das knapp € 1,9 Millionen teure Projekt wird danach zu  rund 90 % aus Drittmitteln finanziert. Der Rest verbleibt beim Landesverband Lippe, dessen Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der Realisation des Umbaus die Zukunftssicherung des Museums sieht. „Unsere jüngste Tochter schaut einer neuen  Ära entgegen, geprägt von Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement und kulturellem Austausch. Schloss Brake wird sich zum Treffpunkt für Freunde von Kunst und Kultur und öffentlichem Diskurs entwickeln.“ 

Der LWL berät fachlich und fundiert über sein  Museumsamt und finanziert die Bereiche Bau-, Inklusions- und Einrichtungsmaßnahmen mit. Die Stadt Lemgo hat ihre Förderkulisse um Schloss Brake erweitert, wodurch Mittel des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in die Maßnahme fließen können. Neben dem Bauministerium steht im Finanzplan ganz oben das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, das das Museum seit Bestehen immer wieder gefördert hat. Die Kulturinitiative sowie der Freundeskreis WRM haben sich ebenfalls in die Finanzierung eingebracht. Zum einen hat die Initiative selbst Spenden eingesammelt, zum anderen die NRW-Stiftung um Mitfinanzierung gebeten. Unter anderem hat die Stiftung zugesagt, jeden gespendeten Euro bis zu einer Höchstgrenze von € 80.000,- zu verdoppeln. Davon sind zurzeit  € 70.657,- erreicht.

Die Umbaumaßnahme wird sich in erster Linie im Inneren abspielen. Die Erdgeschossräume des Museums werden mit dem notwendigen technischen Equipment ausgestattet, das Ausstellungen  und Kulturveranstaltungen aller Art erlaubt, und für Alle erreichbar und nutzbar sein wird. Die Außenhaut bleibt nahezu unangetastet. Während der Umbauphase bleibt das Museum geöffnet. Die Dauerausstellung ist in konzentrierter Form weiterhin erlebbar, ebenso die museumspädagogischen Aktionen und das Führungsangebot.

 

 

Landesverbandsversammlung besucht das Mörth im Schwalenberger Wald Verbandsabgeordnete informieren sich über Wald und Waldmanagement im Klimawandel

Lemgo, 09. September 2015. Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe bereiste am 9. September 2015 im Rahmen  der Sitzung der Landesverbandsversammlung mit den Verbandsabgeordneten das Waldgebiet um das Mörth.

„Die besonderen Standortbedingungen um das Mörth sind sehr gut geeignet, mögliche Auswirkungen des Klimawandels im Wald zu veranschaulichen“, so Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. So komme die Buche auf dem Mörth bereits jetzt von Natur aus an ihre Leistungsgrenze. Zusätzlicher Stress dürfe hier daher frühzeitig Auswirkungen zeigen.

Braun und sein Team stellten neben klassischen Themen der Forstwirtschaft wie nachhaltige Nutzung und multifunktionelle Wirtschaft unter Einbeziehung von Naturschutzthemen auch Strategien vor, wie der Wald an das sich wandelnde Klima angepasst werden könnte.

Nach den derzeit favorisierten Klimamodellen für Ostwestfalen ist anzunehmen, dass die Gefahr von Witterungsextremen, wie etwa ausgeprägten Sommerdürren zunimmt. Außerdem wird vermutet, dass die Winter deutlich milder und niederschlagsreicher werden. Dies hätte eindeutig Auswirkungen auf das zukünftige Waldwachstum. So könnte die bestimmende und landschaftsprägende einheimische Baumart Rotbuche durch Sommertrockenheit gestresst werden und in der Konkurrenz zu anderen Baumarten zurückfallen.

Feuchteres und wärmeres Klima im Winterhalbjahr begünstigt wiederum Schadpilze, die die Buche direkt angreifen. So konnten seit dem Jahr 2000 in den höheren Lagen des Weserberglandes wie Teutoburger Wald und Eggegebirge, aber auch auf dem Schwalenberger Mörth erste Anzeichen der sogenannten  „Buchenkomplexkrankheit“ beobachtet werden. Dabei bringen bisher nicht auffällige Pilze selbst gesunde Buchen zum Absterben. Daher sind neue, walderhaltende Handlungsstrategien gefragt. So ist z.B. der Umbau von bisher reinen Buchenbeständen hin zu risikoärmeren gemischten Laubwäldern angeraten. In diesem Punkt hat sich die schon seit Jahrzehnten in den Wäldern des Landesverbandes praktizierte naturnahe Waldwirtschaft bewährt. Forsträtin Susanne Hoffmann zeigte zudem in praktischen Beispielen auch den Umbau von reinen Fichtenbeständen in gemischtere Bestandsformen. Angesichts des langsamen Wachstums von Waldbeständen brauchen diese Steuerungsprozesse Zeit.

Begleitend zu den Ausführungen der Forstabteilung erläuterte Matthias Füller, Leiter der Biologischen Station Lippe, den Teilnehmer der Forstbereisung die Artenvielfalt, die sich in den gemeinsam von Forstverwaltung und Biologischer Station angelegten Artenschutzgewässern mittlerweile eingestellt hat.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann resümierte: „Ich freue mich, dass sich die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe mit ihrer beispielgebenden fachlichen Expertise intensiv mit den Folgen des Klimawandels in unseren Wäldern beschäftigt und die Strategien der nachhaltigen Forstwirtschaft zielgerichtet darauf abstimmt. Die Kooperation mit der Biologischen Station liefert wertvolles praktisches und wissenschaftliches Know-how in Fragen des Natur- und Artenschutzes auf unseren Flächen.“

 

 

Auf Entdeckungstour durch den Wald

Lemgo, 08. September 2015.

Susanne Hoffmann (stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe) und Franz Stockmann (Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe), haben am heutigen Dienstag die Waldjugendspiele 2015 im Leistruper Holz eröffnet. Die beiden Forstverwaltungen haben wieder alle Grundschulen im Kreis Lippe eingeladen, mit ihren Schülerinnen und Schülern spannende Erlebnisstunden in dem Waldgebiet bei Detmold zu verbringen. 

Durch den Wald toben und dabei noch eine Menge lernen? Die Waldjugendspiele machen es möglich: Auch 2015 bieten das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe und die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe in Kooperation mit lippischen Waldbesitzern, der Kreisjägerschaft Lippe und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Fachbereich Holztechnik, diese äußerst erfolgreiche Umweltbildungsaktion für Grundschulen an. 85 Grundschulklassen aus 32 lippischen Schulen haben sich angemeldet, damit gehen mehr als 1.900 Schülerinnen und Schüler in dieser und in der kommenden Woche auf Entdeckungstour. Der Landesverband Lippe hat dafür wieder den Leistruper Wald bei Detmold zur Verfügung gestellt.

Bei den Waldjugendspielen stapeln die Kinder Holzstapel exakt um, messen den Durchmesser eines Baumstammes,  bestimmen Bäume nach Art und Alter, lernen Wildtiere kennen, tasten sich mit verbundenen Augen durch die Bäume, erfahren von den Förstern und Jägern, warum Müll nicht im Wald liegen bleiben sollte, oder bauen einen Holzstuhl aus seinen Einzelteilen zusammen. „Mit den Waldjugendspielen sprechen wir alle Sinne der Kinder an: Riechen, tasten, hören – all das ist erlaubt und hilft ihnen, den Natur- und Lebensraum Wald auf emotionale, sinnliche und spielerische Weise kennenzulernen“, sagt Franz Stockmann, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe. „Denn nur was wir aus eigener Erfahrung kennen, können wir wertschätzen und beschützen“, ergänzt Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe.

Beide sehen in den Waldjugendspielen ein wichtiges Arbeitsfeld für Förster: „Sie sind für die Umweltbildung unserer Kinder unverzichtbar. Zum einen, weil sie hier Wissen über den Wald vermittelt bekommen und lernen, welch enorme Bedeutung der Wald als Lebensraum, als Energierohstofflieferant oder als Klimaregulator hat“, betont Stockmann. Zum anderen, weil die Waldjugendspiele das Interesse an der Natur vor der Haustür wecken und helfen, dass die Kinder ein Verantwortungsgefühl für den Wald entwickeln. „Und nicht zuletzt schult das eintägige Abenteuer im Wald ihre Motorik, ihr Orientierungsvermögen und ihre Sinne“, so Hoffmann. 

Beide erhoffen sich auch, den Kindern über die Waldjugendspiele zeigen zu können, welche Rolle die nachhaltige Forstwirtschaft für die Gesellschaft – und auch ganz konkret für sie selbst und ihre Familie – spielt: „Es ist wichtig, Kinder frühzeitig mit dem Wald und der nachhaltigen Waldnutzung vertraut zu machen, um das Verständnis für das Ökosystem Wald und die Rohstoffgewinnung durch Holz zu fördern.“ 

Beide erhoffen sich auch, den Kindern über die Waldjugendspiele zeigen zu können, welche Rolle die nachhaltige Forstwirtschaft für die Gesellschaft – und auch ganz konkret für sie selbst und ihre Familie – spielt: „Es ist wichtig, Kinder frühzeitig mit dem Wald und der nachhaltigen Waldnutzung vertraut zu machen, um das Verständnis für das Ökosystem Wald und die Rohstoffgewinnung durch Holz zu fördern.“

Weiterführende Informationen:

85 Grundschulklassen aus 32 lippischen Schulen haben sich 2015 angemeldet. Damit erhalten rund 1900 Grundschulkinder die Möglichkeit, den Leistruper Wald unter fachlicher Anleitung zu erkunden und sich Wissen über die heimischen Pflanzen- und Tierarten anzueignen. An neun Stationen erwarten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW und des Landesverbands Lippe die Grundschulkinder, um sie mit konkreten Aufgabenstellungen zu fordern oder ihnen Wissenswertes rund um das Thema Wald zu vermitteln. Die Spiele werden von lippischen Waldbesitzern, der Kreisjägerschaft Lippe und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Fachbereich Holztechnik, unterstützt.

 

 

Immer wieder aufs Neue für Lippe begeistern Landesverband Lippe mit Programmpunkten beim „Tag des offenen Denkmals“ dabei

Lemgo/Detmold, 06. September 2015. „Handwerk, Technik, Industrie“ lautet das Motto des diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“. Am kommenden Sonntag, dem 13. September 2015, bieten auch in Lippe wieder zahlreiche Denkmäler, Einrichtungen und Gebäudebesitzer ungewöhnliche Einblicke in die (Denkmals-)Geschichte der Region. Der Landesverband Lippe beteiligt sich mit einigen Programmpunkten: „Als einer der Wahrer der lippischen Traditionen und der lippischen Geschichte, aber auch als Eigentümer von rund 70 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden und Denkmälern, nehmen wir immer gern an dem Aktionstag teil“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Wir nutzen diesen Tag gern, um unsere Leistungen für den Erhalt des lippischen Kulturerbes zu verdeutlichen – und um die Bürgerinnen und Bürger für ihre Heimat, für Lippe, immer wieder aufs Neue zu begeistern.“

Das Lippische Landesmuseum bietet am 13. September ab 11:15 Uhr eine Führung zum Thema „Gott schütze das ehrbar‘ Handwerk“. Volkskundlerin Dr. Imke Tappe-Pollmann macht darin deutlich, dass das Handwerk mit zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen in der Region zählte. Viele Werkstätten waren prägend für die Ortsbilder in Lippe. Bis weit in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein wurden sämtliche Güter des täglichen und gehobenen Bedarfs von Handwerkern hergestellt. Alte Meerschaumpfeifen, kleine Zunfttruhen, glänzende Zinnpokale, fein geblasene Gläser und glasierte Töpferwaren erzählen Geschichten über das Handwerk, über Zeitgeschmack und über das soziale Leben der Menschen.

An den Externsteinen lädt die Denkmal-Stiftung ein zu einer Führung zum Thema „Meisterwerke der Vergangenheit“. Gästeführerin Cornelia Müller-Hisje will den Blick für die Handwerkskunst der Menschen öffnen, die die Externsteine mit Arbeiten und Bauten an den Steinen nachhaltig prägten. Beginn ist um 14:00 Uhr. Kurzfristig konnte außerdem noch eine Führung am Hermannsdenkmal konzipiert werden: Gästeführer Günter Seeliger wandelt „Auf Bandels Spuren“ und bietet interessante Fakten um die Baugeschichte des Denkmals, in der sich das handwerkliche Können ihrer Baumeister eindrucksvoll manifestiert. Diese Führung beginnt um 11:00 Uhr.

Weiterführende Informationen:
Die Führungen zum „Tag des offenen Denkmals“ im Lippischen Landesmuseum, an den Externsteinen und am Hermannsdenkmal sind kostenfrei. Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt, es wird daher um Anmeldung gebeten:

·         Lippisches Landesmuseum Detmold: Tel. 05231 – 99 25 0

·         Infozentrum Externsteine, Tel. 05234-2029796

·         Tourist-Info am Hermannsdenkmal: Tel. 05231- 301 48 63

Treffpunkt für die Führung an den Externsteinen: Infozentrum Externsteine

Treffpunkt für die Führung am Hermannsdenkmal: Tourist-Info am Hermannsdenkmal

Hinweis:

Die übliche Sonntagsführung an den Externsteinen (mit Besichtigung der Grotte) findet zur regulären Zeit um 11:00 Uhr statt, diese Führung ist nicht kostenfrei (Erwachsene 6 €, Kinder 3 €). Treffpunkt: Infozentrum Externsteine.

Die übliche Sonntagsführung am Hermannsdenkmal (mit Blick in die Konstruktion des Denkmals) findet zur regulären Zeit um 14:00 Uhr statt, diese Führung ist nicht kostenfrei (Erwachsene 6 €, Kinder 3 €). Treffpunkt: Tourist-Info am Hermannsdenkmal.

 

 

Entscheidenden Schritt für die künftige Kulturarbeit der Region geleistet

Detmold, 26. August 2015. Die Kulturentwicklungsplanung war Thema der heutigen Sitzung des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe. Die Verbandsvorsteherin, Anke Peithmann, informierte die Abgeordneten über die bisherigen Veranstaltungen und über das weitere Verfahren. „Ich bin überzeugt, dass der Landesverband Lippe mit dem Kulturentwicklungsplan einen entscheidenden Schritt für die künftige Kulturarbeit der Region leistet“, sagte Peithmann.
Der lippische Kulturentwicklungsplan basiert auf der Methodik von dem Kulturberater, Reinhart Richter, die von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe realisiert wurde. Daraufhin fanden fünf Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen in einem Zeitraum von sechs Monaten statt. „Wir sind sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl, vor allem mit dem gemischten Publikum, die anregende Diskussionen ermöglichten. Besonders freuen wir uns über die Beteiligung der Jugend als Moderatoren oder als eigenständige Jugendarbeitsgruppe und nicht zuletzt über die Kooperation mit Phoenix Contact, die uns sowohl logistisch als auch inhaltlich eine große Unterstützung waren.“

In der Auftaktveranstaltung vom 30. Januar 2015 im Kreishaus Detmold wurden neben den allgemeinen Informationen über den Kulturplanungsprozess, die Schnittstellen zum Kreisentwicklungskonzeptes (EK 2025) thematisiert. In dem „Stärken-Schwächen-Risiken-Chancen“- Workshop vom 28. Februar 2015 fand eine erste Analyse des lippischen Kulturlebens statt. Die daraus resultierenden Erfahrungen, Kompetenzen und Sichtweisen bildeten die Grundlage für die weiteren Planungen. Am 18. April 2015 folgte die Visionskonferenz: Neben interessanten und innovativen Visionsstatements von Persönlichkeiten aus der Region, sammelten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Wünsche für die zukünftige Kulturarbeit. Auf der Zielkonferenz vom 29. Mai 2015 wurden erste Ziele für die Kulturarbeit formuliert, deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Offenen Werkstatt vom 20. Juni 2015 vertiefend diskutiert wurden
„Nun gilt es, die Ergebnisse und Umsetzungsvorschläge aus den Workshops innerhalb des Landesverbandes zu vertiefen und mit dem Kreisentwicklungskonzept zu verknüpfen“, erläuterte die Verbandsvorsteherin. Denn während der Veranstaltungen ergaben sich fünf Schnittstellen, die sowohl die Arbeit des Landesverbandes als auch die des Kreises betreffen. Dazu zählen: Kinder- und Jugendkultur, Schule und Kultur, Ehrenamt und Kultur, Kultur und Tourismus sowie Information, Kommunikation, Marketing. Die in diesen Themenbereichen erarbeiteten Vorschläge werden gemeinsam mit dem Kreis Lippe diskutiert und ausgewertet. „Ziel ist es, voraussichtlich Ende Oktober einen einheitlichen Maßnahmenkatalog zu entwickeln und der Verbandsversammlung Mitte November vorzustellen“, erklärte Peithmann weiter.

 

 

Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe tagte beim Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe. Unverzichtbarer Baustein für die kulturelle Identität Lippes

Lemgo/Detmold, 26. August 2015. Das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe war Ort der heutigen Sitzung des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe. Kulturausschussvorsitzender Moritz Ilemann und die Mitglieder des Kulturausschusses nutzten die Möglichkeit, das Literaturbüro, das in diesem Jahr seit 25 Jahren besteht, noch intensiver kennenzulernen. Dr. Brigitte Labs-Ehlert, Leiterin des Literaturbüros, stellte die Arbeit detailliert vor und ging insbesondere auf die erfolgreiche Entwicklung des Musik- und Literaturfestes „Wege durch das Land“ ein.

„Unser Ansatz beim Literaturbüro OWL ist, nicht das zu machen, was die Metropolen bieten, sondern auf die Besonderheiten der Region zu setzen. In Ostwestfalen-Lippe ist ein vielschichtiger, reicher Kulturraum. Wir finden hier Spuren vom Wirken vergangener Schriftsteller und anderer Künstler, die bis heute ausstrahlen und die Menschen faszinieren. Diese Geschichten wollen wir erzählen, damit sie nicht verloren gehen und die Region lebendig bleibt“, führte Labs-Ehlert zur Arbeit des Literaturbüros aus. Die öffentlichen Lesungen und die langfristig angelegte Arbeit mit Themen würden von Künstlern wie vom Publikum geschätzt. Auch die Entwicklung des Musik- und Literaturfestes „Wege durch das Land“ sei sehr erfreulich: „Das Literatur- und Musikfest wird als das schönste und zugleich wagemutigste im deutschsprachigen Raum bezeichnet. Texte und Musik vergangener Tage, vorgetragen von renommierten Schauspielern und Musikern, werden mit zeitgenössischer Literatur und Musik verbunden.“ Mehr als 10.000 Besucher verzeichnet das Festival jährlich, darunter zunehmend auswärtige Interessierte. Zudem wurde das Festival 2015 mit dem 2. Platz des Martin-Leicht-Preises für Stadt- und Regionalentwicklung ausgezeichnet.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann erläuterte die Gründe für den Landesverband Lippe, das Team um Brigitte Labs-Ehlert nachhaltig zu unterstützen: „Wir fördern das Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe jährlich mit 26.000 Euro und das Festival ‚Wege durch das Land‘ mit 22.000 Euro. In unseren Augen sind dies äußerst sinnvoll investierte Mittel, weil das Büro und das Festival das kulturelle Angebot in Lippe enorm bereichern und damit ganz wesentlich zur kulturellen Identität der Region Lippes beitragen.“ Labs-Ehlert und ihrem Team gelänge es jedes Jahr aufs Neue, hochkarätige Schriftsteller, Schauspieler, Musiker und Ensembles hierher zu holen: „Das rückt die Region zum einen immer wieder in den Fokus der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Und es trägt zum anderen dazu bei, Ostwestfalen-Lippe als attraktive Region weiter zu etablieren. Die Unternehmen der lippischen Wirtschaft profitieren davon im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte“, lobte Peithmann.

 

 

REVOLUTION jungSTEINZEIT 2016 in Detmold! Archäologische Landesausstellung NRW im Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe vorgestellt.

Detmold, 26. August 2015. In der heutigen Sitzung im Literaturbüro Ostwestfalen-Lippe, stellte der Direktor des Lippischen Landesmuseums Detmold, Dr. Michael Zelle, das Projekt vor. Das Lippische Landesmuseum wird die Archäologische Landesausstellung vom 2. Juli 2016 bis zum 26. Februar 2017 zeigen.

„Die Ausstellung stellt eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte vor und erklärt die Anwendung modernster Methoden in der Archäologie“ erklärte Zelle im Kulturausschuss. „Sie zeigt ein völlig neues, lebendiges und fesselndes Bild von der Jungsteinzeit und liefert zahlreiche, überraschende Bezüge in unsere heutige Welt. Einzigartige Funde geben ungeahnte Einblicke in das Leben vor Tausenden von Jahren.“

2,5 Millionen Jahre lebte der Mensch als Jäger und Sammler. Abhängig von den Jahreszeiten und den Wanderungen seiner Jagdbeute bewegte er sich durch die verschiedenen Landschaften und passte sich unterschiedlichsten Klimabedingungen an Vor 12.000 Jahren, mit dem Ende der letzten Eiszeit, vollzog sich jedoch ein fundamentaler Wandel: Der Mensch wurde sesshaft, errichtete Siedlungen mit festen Gebäuden, begann Getreide anzubauen und Vieh zu züchten.

Diese jungsteinzeitliche Revolution ist für die Menschheitsgeschichte noch bedeutender als die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts. Sie steht am Anfang der modernen Zivilisation in Europa und ist zugleich Ausgangspunkt für viele Errungenschaften aber auch Probleme unsere Gegenwart.

Die Ausstellung, die im September 2015 in Bonn startet, wird an den drei im Wappen des Landes NRW vorkommenden Landesteilen: Rheinland, Westfalen und Lippe zu sehen sein. Neben Bonn, sind die Standorte Detmold und Herne mit dabei.

„Diese auf neuesten Forschungsergebnissen basierende Schau wird in innovativer Präsentation und mit breitem Vermittlungsangebot für den Besucher aufbereitet“, beschreibt der Museumsdirektor das Konzept der Ausstellung. Eine Reihe von wichtigen archäologischen Fundstücken aus Lippe bereichert die Ausstellung.

„Traditionell ist die amtliche Bodendenkmalpflege für den Kreis Lippe am Lippischen Landesmuseum angesiedelt, einer Einrichtung des Landesverbandes Lippe. Insofern ergibt sich ein direkter inhaltlicher Bezug, die Leistungsschau der nordrheinwestfälischen Archäologie nach Detmold zu holen“, erläutert Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe.

„Dem Lippischen Landesmuseum Detmold ist es gelungen ein archäologisches Großereignis nach Detmold zu holen. Die Schau mit überregionaler Strahlkraft stärkt das Lippische Landesmuseum als Standort wichtiger kulturhistorischer  Ausstellungen mit inhaltlichem Bezug zur Region“, freut sich die Verbandsvorsteherin auf die Ausstellung.

 

 

20.000 Euro private Spenden für Umbau des Weserrenaissance-Museums

Lemgo, 24. August 2015. Heute haben Anke Peithmann (Landesverband Lippe), Dr. Barbara Rüschoff-Thale (LWL Münster) und Dr. Reiner Austermann (Alte Hansestadt Lemgo) die Vertreterinnen und Vertreter der Kulturinitiative Weserrenaissance Museum empfangen, um ihr ehrenamtliches Engagement beim Einwerben von Spenden für den geplanten Museumsumbau zu würdigen. Die Repräsentanten des Museumsträgers und der beiden Mitfinanziers freuen sich über private Geldspenden in Höhe von 20.000 Euro. Das Geld wird im Rahmen einer 1:1-Förderung durch die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege verdoppelt werden.

Die Spenden sind das Ergebnis einer konzertierten Initiative: »Freundeskreis Weserrenaissance-Museum«, »Initiative Pro Museum«, Verein »Alt Lemgo«, »Frauen für Lemgo«, »Lippische Gesellschaft für Kunst«, »Lippischer Heimatbund«, »Staff-Stiftung Lemgo«, Schlossbesitzer der Region sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger. Mehr als 120 Personen beteiligten sich. Die große Resonanz zeigt den positiven Anklang, den das Umbauprojekt in der Bevölkerung findet.

Der Umbau sieht eine veränderte Nutzung der Räume im Erdgeschoss vor. Als »Forum Frühe Neuzeit« werden hier multifunktionale Räume entstehen, die musealen Sonderausstellungen ebenso wie Veranstaltungen unterschiedlicher Art dienen. Interessierte können die attraktiven Räume für eigene Veranstaltungen nutzen. Lemgo bekommt damit einen attraktiven mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestatteten Ort für kulturelle Begegnungen. Im »Forum Frühe Neuzeit« werden sich Menschen, Initiativen, Vereinen und Belegschaften mit unterschiedlichen Interessen treffen, austauschen und kulturell darstellen können. Regionalen und überregionalen Akteuren wird ein offenes Forum geboten, von der Podiumsdiskussion, über Konzert, Theater, Vortrag, Chorprobe, Lesung bis zum Poetry Slam. „Wir öffnen das Museum einem breiten modernen Publikum“, so Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des LVL, über das zukunftsweisende Konzept.

Der Umbau soll im Januar 2016 beginnen, nach der großen Sonderausstellung „Weltvermesser – Das goldene Zeitalter der Kartographie“. Die Bauzeit wird auf ein Jahr veranschlagt. Im Frühjahr 2017 soll das umgebaute Weserrenaissance-Museum mit einer Sonderausstellung zum Reformationsjahr wiedereröffnet werden.

 

 

Gemeinsame Pressemitteilung des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe zum geplanten Wanderkreuz

Lemgo, 21. August 2015.
Peithmann und Heuwinkel laden Interessensgruppen zu ausführlichen Gesprächen zum geplanten Wanderkreuz ein – „Befinden uns in der Planungsphase, Gespräche mit Schutzgemeinschaft werden fortgesetzt“

Ein Wanderkreuz – ein Kunstwerk, an dem Wanderer und Handwerker sich künftig treffen und ihre Spur in Form von eingeschlagenen Nägel hinterlassen können – soll an den Externsteinen entstehen, so der Plan des Landesverbandes und des Kreises Lippe. Die Pläne wurden Vertretern der Verbandsversammlung und der Denkmalstiftung des Landesverbandes Lippe vor Ort zusammen mit dem Künstler vorgestellt. Die Fraktionsvertreter von SPD, CDU und Grünen haben sich einmütig für das Projekt an diesem Standort ausgesprochen. In der nächsten Woche findet die Kuratoriumssitzung der Denkmalstiftung, die sich für den Landesverband um den Erhalt und die Pflege der Externsteine und des Hermanndenkmals kümmert, statt. Auch hier werden die Pläne ebenfalls vorgestellt.

„Zu dieser Kuratoriumssitzung ist die Schutzgemeinschaft Externsteine eingeladen. Gespräche mit der Schutzgemeinschaft sind im Vorfeld geführt worden, die auch weitergeführt werden“, betonen Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Landrat Friedel Heuwinkel. „Dies ist natürlich der normale Weg, dass zunächst die Politik und die zustimmungspflichtigen Gremien, und dann aber auch Interessensgruppen wie der Lippische Heimatbund informiert werden.“ Darüber hinaus befände man sich noch in einer frühen Planungsphase und Details, ob z.B. das Wanderkreuz zwölf, elf oder zehn Meter hoch werde, könnte noch ausführlich diskutiert werden. „Wir laden den Lippischen Heimatbund daher herzlich ein, unsere Informationsangebote wahrzunehmen und sich ausführlicher über das Wanderkreuz zu informieren“, erklären Peithmann und Heuwinkel.

„Gerne erklären wir dem Heimatbund auch, wie auch mit der Verbandsversammlung, das Projekt vor Ort. Dort werden sie z.B. sehen, dass der geplante Standort des Wanderkreuzes mehrere Höhenmeter unterhalb der Externsteine liegt und die Sicht auf dieses einmalige Naturdenkmal keinesfalls trübt und dies daher auch nicht zu unserem stetigen Bestreben, die Sichtachse zu den Externsteinen frei zu lassen, im Widerspruch steht.“ Weiterhin betonen beide noch einmal die Symbolik des Wanderkreuzes, das für ein Miteinander in Europa und für Völkerverständigung stehen soll: An dieser Stelle kreuzen sich zwei historische Wanderwege, die mehrere europäische Länder mit einander verbindet. Die Tradition, dass Handwerker aller Zünfte in Europa auf Wanderschaft gehen, geht mehrere Jahrhunderte zurück. Dabei war es zum Beispiel bei den Schmiede-Handwerkern auf der Walz Brauch, sich bei der Durchreise mit einem eingeschlagenen Nagel in einem Nagelbaum zu verewigen. „An diesem Brauch wollen wir mit dem Wanderkreuz anschließen, für eine Region wie Lippe, die handwerklich geprägt und sehr stolz auf ihre Tradition ist, finde ich das eine tolle und passende Symbolik“, erklärt Landrat Heuwinkel.

„Alle Beteiligten eint dieselben Interesse: Die Wahrung und Pflege der Externsteine, ihrer Geschichte und die Herausstreichung des Naturdenkmals als beliebtes Ziel für Touristen. Von daher sind wir überzeugt, in den geplanten gemeinsamen Gesprächen zu zufriedenstellenden Lösungen zu kommen“, erklären Peithmann und Heuwinkel.

Physiotherapeutische Praxis verlässt Rose-Badehaus

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 21. August 2015. Das Vertragsverhältnis zwischen der Staatsbad Meinberg GmbH i.L., Tochter des Landesverbandes Lippe, und der physiotherapeutischen Praxis Claudia Hennemann im Rose-Badehaus in Bad Meinberg, wird einvernehmlich zum 1. September 2015 beendet.

Frau Hennemann führt ab 1.9.2015 ihre Praxis in neuen Räumen fort. Im Rahmen ihres neuen Konzeptes ist eine Moorbehandlung von ihr nicht mehr vorgesehen.

Zurzeit gibt es somit keinen Abnehmer mehr für das natürliche Heilmittel Moor. Daher stellt der Landesverband Lippe den Abbau von Moor im Moorgebiet „Stinkebrink“ zum 1. September 2015 vorerst ein. „Wir werden das Moorgebiet aber weiterhin mit beträchtlichen finanziellen Mitteln erhalten, pflegen und zugänglich machen. Wenn es in Zukunft wieder eine Nachfrage von einem Therapeuten nach Moor geben sollte, wird Moor auch wieder abgebaut und geliefert“, kündigt Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe, an. „Im Rahmen des Konzeptes ‚Wanderkompetenzzentrum‘ wird die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe außerdem dort einen touristischen Moorsteg errichten.“ Zudem überlege der Landesverband Lippe, die alte Borsig-Pumpenanlage aus dem Jahre 1929 als Industriedenkmal zu erhalten: „Zusammen mit dem künftigen Steg und der Pumpenanlage könnten wir das Moorgebiet ‚Stinkebrink‘ als attraktive Erlebnis-Welt für Touristen, Gäste, aber auch für die Horn-Bad Meinberger selbst, entwickeln. Dafür wollen wir ein Konzept in enger Abstimmung mit der Stadt erstellen.“

 

 

»Kultureller Reichtum auf kleinem Raum«

Rundgang durch das Lippische Landesmuseum: Dr. Hildegard Kaluza (3.v.r.), mit (v.l.) Ralf Noske (Direktor der Kulturagentur), Dr. Elke Treude (stellv. Direktorin des Lippischen Landesmuseums), Landesverbandskämmerer Peter Gröne, Dr. Joachim Eberhardt (Direktor der Lippischen Landesbibliothek), Dr. Michael Zelle (Direktor des Lippischen Landesmuseums) und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 20. August 2015. Das vielfältige Engagement des Landesverbandes Lippe für die Kultur in Lippe stand im Mittelpunkt eines Besuchs von Dr. Hildegard Kaluza, neue Abteilungsleiterin Kultur im NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport: Sie lernte das Lippische Landesmuseum Detmold und die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek kennen und informierte sich über den Kulturhaushalt des Landesverbandes Lippe sowie aktuelle Projekte im Bereich Kultur.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann hatte Dr. Kaluza eingeladen: „Mir war wichtig, dass Dr. Kaluza einen intensiven Einblick in die Arbeit der Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe erhält, aber auch zu zeigen, wie die Fördergelder des Landes Nordrhein-Westfalen hier vor Ort genutzt werden und Dank für diese Förderung zu sagen.“

Dr. Michael Zelle stellte das Lippische Landesmuseum Detmold bei einem Rundgang durch das Haus vor und ging auf aktuelle Herausforderungen ein: „Wir wollen einen Museumsentwicklungsplan aufstellen und die Magazinsituation grundlegend verbessern, und würden uns freuen, wenn wir bei diesen Aufgaben auch auf die Unterstützung des NRW-Kulturministeriums bauen könnten.“ Ähnlich war der Tenor in der Lippischen Landesbibliothek, durch die Dr. Joachim Eberhardt führte: „Wir haben für die Errichtung des neuen Magazinbaus eine großzügige Förderung des NRW-Kulturministeriums erhalten und sagen an dieser Stelle nochmals vielen Dank.“

Peithmann stellte Dr. Kaluza zudem den Kulturhaushalt des Landesverbandes Lippe vor und ging auf aktuelle Projekte, wie z. B. die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen im Landestheater Detmold mit einem Kostenvolumen von 1,4 Mio. €, die Eröffnung des neuen Bibliothekszentrums „Forum Wissenschaft │Bibliothek │Musik“, die der Landesverband Lippe u. a. mit einem Baukostenanteil von 0,5 Mio. € unterstützt, und den anstehenden Umbau des Weserrenaissance-Museums ein.

„Es ist beeindruckend, welcher Reichtum an kulturellen Einrichtungen und Projekten hier auf kleinem Raum geboten wird“, zeigte sich Dr. Kaluza von den Rundgängen und Erläuterungen beeindruckt. Nach ihrer Beobachtung sei es derzeit nicht leicht, die Gesellschaft für das Thema Kultur zu begeistern: „Themen wie die Unterbringung der Flüchtlinge oder die Finanzlage des Landes Nordrhein-Westfalen dominieren aktuell die öffentliche Diskussion und Wahrnehmung. Kultur und kulturelle Vielfalt sind aber unabdingbar für unser Bundesland und die Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger. Wir hoffen, dass wir mit der nun anstehenden Umsetzung des Kulturfördergesetzes hier gegensteuern und die Basis für ein noch lebendigeres Kulturleben in NRW schaffen können.“

 

 

 

Lippische Erstklässler erhalten neues „Hermännchen“-Heft

Freuen sich gemeinsam über die neue Ausgabe des „Hermännchen“-Heftes: Die Projektinitiatoren mit den Schülern Oerlinghausener Südstadtschule und einigen Living-History-Darstellern der Gruppe „ASBL Lucilinburhuc“. (Foto: Kreis Lippe)

Oerlinghausen, 19. August 2015. Wie lebten die Menschen in der Steinzeit, von welchen Speisen ernährten sie sich und wie sah ihr Alltag aus? Antworten auf diese und viele weitere spannende Fragen liefert jetzt der vierte Teil des „Hermännchen“-Heftes mit dem Titel „Das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen“. Neben dem eigentlichen Comic-Abenteuer des „Hermännchens“, finden sich in dem kindgerecht gestalteten Heft im Pixi-Format auch interessante Informationen über Jagdtechniken, Höhlenmalerei oder Handwerk sowie eine Museumskarte für eigene Entdeckungstouren. „Hier im Museum lassen sich so viele spannende Dinge erforschen und durch das Heft können die Kinder sofort eine Verbindung zwischen dem Gelesenen und Gesehenen herstellen und dies auf wunderbar anschauliche und gleichzeitig humorige Art und Weise“, freute sich Landrat Friedel Heuwinkel, der das neue „Hermännchen“-Heft jetzt gemeinsam mit den übrigen Projektbeteiligten im Rahmen eines Museumsbesuches an eine Schulklasse der Oerlinghausener Südstadtschule verteilte. Parallel wird die Ausgabe in diesen Tagen auch an alle lippischen Erstklässler kostenlos durch den Kreis Lippe verteilt, wie bereits in den Jahren zuvor.

Zur Erklärung: Der Kreis, der Lippische Heimatbund und der Landesverband Lippe haben sich mit den „Hermännchen“-Heften das Ziel gesetzt, Informationen und Zusammenhänge der lippischen Heimatkunde spannend und leicht verständlich zu vermitteln. In Kooperation mit dem Kurier-Verlag ist es der Zeichner Mark Schäferjohann, der die Comicfigur „Hermännchen“ auf die Reise durch das Lipperland schickt. Zuvor war Hermännchen bereits beim Hermannsdenkmal, auf der Falkenburg und bei den Externsteinen zu Gast.

„In unserem Freilichtmuseum erzählen wir die spannende Geschichte über die Vergangenheit der Region. Es freut uns deshalb riesig, dass diese Geschichte jetzt durch das `Hermännchen´ den Kindern in ganz Lippe bekannt gemacht wird", sagte Museumsleiter Dr. Roeland Paardekooper. „Ich freue mich sehr, dass dieses Mal ein Kooperationsprojekt des Landesverbandes Lippe mit der Stadt Oerlinghausen – das Archäologische Freilichtmuseum – in den Fokus gerückt wurde. Das Museum erreicht mit seinen Angeboten insbesondere die ganz jungen Museumsbesucher. Auch die Besucherzahlen entwickeln sich insgesamt positiv: Allein im letzten Jahr waren es 24.000 Gäste. Das neue `Hermännchen´-Heft unterstreicht die große Bedeutung, die die Einrichtung  für die Region hat“, erklärte Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. „Wir freuen uns, dass `Hermännchen´ jetzt schon in vier verschiedenen Geschichten den Kindern Heimatkunde spannend, unterhaltsam und kindgerecht vermittelt. Und eins sei an dieser Stelle schon verraten: Auch im nächsten Jahr wird `Hermännchen´ einen interessanten Ort in Lippe besuchen und den Kindern von seinen Abenteuern erzählen“, fasste Friedrich Brakemeier, Vorsitzender des Lippischen Heimatbundes, abschließend zusammen.

Übrigens: Das neue „Hermännchen“-Heft gibt es ab sofort auch für alle Nicht-Erstklässler an verschiedenen touristischen Stationen in Lippe, beim Lippischen Heimatbund und im Buchhandel für 2,50 Euro käuflich zu erwerben.

 

 

LWL-Direktor Matthias Löb informierte sich über die Kulturarbeit des Landesverbandes Lippe

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Verbandskämmerer Peter Gröne, LWL-Direktor Matthias Löb, Dr. Doreen Götzky, künftige Kulturabteilungsleiterin des Landesverbandes Lippe, und Landesbibliotheks-Direktor Dr. Joachim Eberhardt (v. l.) beim Rundgang durch die Lippische Landesbibliothek (Foto: LLB).

Lemgo, 17. August 2015. Die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe und seine Arbeit für die Förderung der Kultur in Lippe waren Gegenstand eines Besuchs von Matthias Löb, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Löb besuchte die Lippische Landesbibliothek Detmold und die Malerstadt Schwalenberg, ließ sich aber auch von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann über aktuelle Entwicklungen aus dem Lippischen Landesmuseum Detmold und dem Weserrenaissance-Museum Schloss Brake informieren.

„Der Landesverband Lippe ist für den LWL ein wichtiger Partner, wenn es um die Kultur in Lippe geht“, sagte Löb. „Ich freue mich sehr, dass Matthias Löb sich viel Zeit genommen hat, um die Kulturabteilung des Landesverbandes Lippe noch besser kennenzulernen“, ergänzte Peithmann. „Die Zusammenarbeit mit dem LWL läuft hervorragend, wir erhalten umfangreiche – sowohl finanzielle als auch fachlich-ideelle – Unterstützung vom LWL“, lobte sie. „Von dieser Partnerschaft profitieren beide Seiten, zum Beispiel durch die enge Zusammenarbeit beim Varus-Projekt“, betonte Löb. „Wir erfüllen Aufgaben in Lippe, die sonst dem LWL zugeordnet würden. Es ist somit für beide Partner ein Win-Win-Verhältnis“, ist sich Peithmann sicher. Sie sprach aber auch offen den Rückgang der institutionellen Förderung durch den LWL an: „Während die Projektförderung in den vergangenen 20 Jahren auf gleichem Niveau geblieben ist, wurde die institutionelle Förderung im gleichen Zeitraum nahezu halbiert – aufgrund der sinkenden Zuweisungen des Landes Nordrhein-Westfalen an den LWL. Ziel  muss es deshalb sein, die politischen Gremien im LWL über die Arbeit des Landesverbandes Lippe zu informieren und für eine nachhaltige Unterstützung zu gewinnen.“

Bei einem Rundgang durch die Lippische Landesbibliothek erläuterte Direktor Dr. Joachim Eberhardt aktuelle Arbeitsfelder, z. B. im Bereich der Digitalisierung. Er gewährte einen Einblick in den neuen Magazinbau, der allen Anforderungen an eine moderne, sichere Aufbewahrung lippischen Kulturgutes erfüllt, sowie in den Fortschritt der Arbeiten zur Errichtung des neuen Bibliothekzentrums „Forum Wissenschaft│Bibliothek│Musik“, das die Landesbibliothek künftig gemeinsam mit der neuen Bibliothek der Hochschule für Musik mit Leben füllen wird.

In der Malerstadt Schwalenberg stellten Ralf Noske, Direktor der zuständigen Kulturagentur, und Dr. Mayarí Granados, stellv. Direktorin, die einzelnen Bausteine der Kulturarbeit, die die Kulturagentur gemeinsam mit der Stadt Schieder-Schwalenberg organisiert, vor: Die Ausstellungsprojekte in den beiden Galerien, die Führungen für Kinder und Schüler unter dem Aspekt der kulturellen Bildung, das Schwalenberg-Stipendium und die Sommerakademie. Sie gingen dabei dezidiert auf jüngste Planungen zur Stärkung des Orts als wichtiges Kunst- und Kulturzentrum Lippes ein.

Auch das Lippische Landesmuseum und das Weserrenaissance-Museum, die der LWL sehr gut kennt und seit vielen Jahren intensiv in ihrer Arbeit begleitet, waren Gegenstand des gemeinsamen Austauschs. Hierbei ging es z. B. um den Umbau des Weserrenaissance-Museums und die Finanzierung, aber auch um einen Museumsentwicklungsplan für das Lippische Landesmuseum: „Beide Projekte setzt der Landesverband Lippe gemeinsam mit unserem LWL-Museumsamt um. Wir stellen hier gern unser fachliches Know How zur Verfügung, mit dem wir Museen in ganz Westfalen-Lippe beraten“, betonte Löb. „Ich habe einen intensiven Einblick vor Ort gewonnen und freue mich auf die kommenden Projekte mit dem Landesverband Lippe.“

Weiterführende Information:

Der Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt und fördert den Landesverband Lippe und seine Einrichtungen auf vielfältige Weise: Zum einen berät das LWL-Museumsamt die beiden Museen – Lippisches Landesmuseum Detmold und Weserrenaissance-Museum Schloss Brake – fachlich, zum anderen leistet der LWL finanzielle Unterstützung: projektbezogen und institutionell. Die Institutionelle LWL-Förderung beträgt derzeit rund 660.000 Euro; vor 20 Jahren lag dieser Betrag bei rund 1,2 Mio. Euro. Der LWL finanziert zudem das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake mit jährlich rund 184.000 Euro.

 

 

Schlossmäuse versorgen Flüchtlingskinder mit Kleidung

Freuen sich über die zahlreichen Spenden für Flüchtlingskinder (v.l.): Ursula Franke, Bärbel Hawighorst, Sabine Wehrmann, Ulla Rohloff, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Karin Hehner-Rügge, Ulrike Herbrechtsmeier, Vera Sure und Monika Lietz-Heger (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 17. August  2015. Ganz in der Tradition von Fürstin Pauline, die sich für Hilfsbedürftige ihrer Zeit unter anderem auf dem Areal von Schloss Brake – im sogenannten Lindenhaus – einsetzte, wirkt aktuell eine ehrenamtliche Fraueninitiative für die Hilfsbedürftigen unserer Zeit: Flüchtlingskinder. Die Initiative „Schlossmäuse“ der Freiwilligen Agentur Lemgo bietet in der Domäne Schloss Brake Kleidung für Kinder vom Baby- bis zum Jugendalter sowie Spielzeug, Kinderbetten, Kinderwagen und vieles weitere an. Der Landesverband Lippe hat die Räume kostenfrei den Frauen zur Verfügung gestellt.

„Als die ersten Flüchtlinge nach Lippe kamen, haben sich 20 Frauen zusammengefunden, um etwas zu tun“, erzählt Karin Hehner-Rügge von den „Schlossmäusen“. „Wir haben überlegt, wie wir helfen können, und festgestellt, dass Kleidung für Babys und Kinder kaum angeboten, aber dringend benötigt wird.“ Verbandsvorsteherin Anke Peithmann mussten sie von ihrem Vorhaben nicht erst überzeugen: „Das ehrenamtliche Engagement der Schlossmäuse für Flüchtlingskinder ist nicht hoch genug zu bewerten. Die Räume in der Domäne Schloss Brake waren frei, also war es selbstverständlich, dass wir sie der Initiative zur Verfügung stellen.“

Die „Schlossmäuse“ bereiteten die Räume vor, erhielten zahlreiche Spenden, darunter auch eine umfangreiche Sammlung an Kleidung und Spielzeug vom Flohmarkt für Kinder, der traditionell am Muttertag auf dem Schlossareal stattfindet. Inzwischen hieß es sogar „Spendenstopp“. „Wir haben die Kleidung sortiert und geordnet, und haben nun jeden Samstag von 14:30 bis 17:30 Uhr geöffnet“, sagt Hehner-Rügge.
Mit ihren Helferinnen hat sie ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut: „Wir haben Kinderärzte, Schulen, Kindergärten, Behörden, Gemeinden und Vereine über das Angebot informiert und Flyer verteilt. Deshalb kommen die Flüchtlinge, die mit ihren Kindern und ihren ehrenamtlichen Helfern zu uns finden, nicht nur aus Lemgo, sondern aus ganz Lippe.“ Demnächst beginnen die Frauen, die Winterkleidung zu sortieren, denn diese wird bald gefragt sein. „Vielleicht gehen wir zu Weihnachten auch direkt in die Flüchtlingsheime, um den Eltern Kleidung und Spielzeug für ihre Kinder zu geben.“

Ihr Angebot in der Domäne Schloss Brake wollen die „Schlossmäuse“ so lange aufrecht erhalten wie möglich bzw. der Bedarf da ist: „Solange die Räume frei sind, können die Frauen sie nutzen“, verspricht Peithmann. Sollte der Landesverband Lippe einen Nutzer für die Räume finden, haben die Frauen um Hehner-Rügge schon eine Idee: „Wir werden unsere Sammlung an Kleidung, Spielzeugen, Kinderwagen und Kinderbetten, falls wir keine neuen Räume finden, an den lippischen Verein ‚Kinder in Not‘ übergeben.“

Kontakt: Initiative „Schlossmäuse“, Karin Hehner-Rügge (Tel. 05261-5534)

 

 

 

Pressemitteilung des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe

Wirtschaftsminister Garrelt Duin informiert sich über Wanderkompetenzzentrum - Schauspieler Heinz Hönig und Alfred Bullermann errichten Wanderkreuz

Lippe, 14. August 2015. Zwei bedeutende Wanderwege, die quer durch Europa führen, kreuzen sich an den Externsteinen: Der Weg E 1 verläuft vom Nordkap in Norwegen bis ins italienische Salerno und der R 1 führt Wanderer von Boulogne sur Mer (Calais) in Frankreich bis in die russische Stadt St. Petersburg. „Menschen aus ganz Europa kreuzen hier, wo schon vor Jahrhunderten Handelswege verliefen und ein Begegnungsort für Wirtschaft und Menschen war, ihre Wege, lernen sich kennen und tragen diese gemeinsame Erfahrung weiter in ihre Heimatländer. Welchen besseren Ort könnte es geben, um das geplante Wanderkreuz zu errichten?“, fragt Landrat Friedel Heuwinkel beim heutigen Besuch von Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. 

An der Kreuzung der beiden Wanderwege soll ein Ort für Wanderer geschaffen werden, der an Europa und das große Thema Völkerverständigung und Frieden erinnert und gleichzeitig Besucher und Wandertouristen anzieht. Das geplante Wanderkreuz ist ein Baustein des vom Minister Duin unterstützten Projekts „Wanderkompentenzzentrum“ mit dem Ziel, Lippe als Qualitätswanderregion europaweit zu etablieren. Duin informierte sich bei seinem Besuch über den Stand Projektes und machte sich vor Ort einen Eindruck über den Stand der Planungen zum Wanderkreuz. „Hier entsteht ein weiteres Highlight für den Tourismus in dieser Region. Damit stärken wir die Attraktivität und Wirtschaftskraft. Die Landesregierung unterstützt diesen eingeschlagenen Weg aus großer Überzeugung“, bekräftigt Minister Duin.

„Das gesamte Projekt hat neue Impulse in die Region gegeben und Aufbruchsstimmung erzeugt“, erklärt Friedel Heuwinkel. Schon die Tatsache, dass neben der Lippe Tourismus und Marketing AG und dem Naturpark auch die Wandervereine, der Lippische Heimatbund, Teutoburger Wald Tourismus, Deutscher Wanderverbandinvolviert sind, sei ein schönes Signal. Viele Teilprojekte finden auf dem Eigentum des Landesverbandes Lippe in Zukunft ihre Heimat, der dadurch in vielen Facetten am Projekt beteiligt ist und mitwirkt.

„Wir unterstützen sehr gern das Projekt ‚Wanderkompetenzzentrum‘, indem wir für die herausragenden Einzelmaßnahmen des Projekts Grundstücke zur Verfügung stellen: das Areal des Hermannsdenkmals für das Wanderkompetenzzentrum und das Areal der Externsteine für das Wanderkreuz“, betont Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes Lippe. „Beide Denkmäler werden von uns erfolgreich geführt: Sie zählen mit jeweils rund 500.000 Besucherinnern und Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten Denkmälern in Deutschland. Das Wanderkompetenzzentrum und das Wanderkreuz werden die Angebote des Landesverbandes Lippe und seiner Kooperationspartner an beiden Denkmälern bereichern, davon profitieren die Gäste und Touristen, und damit auch ganz Lippe.“

Der bekannte Schauspieler Heinz Hönig und der Künstler Alfred Bullermann werden das Wanderkreuz errichten. Auch sie waren bei dem Ministertermin vor Ort, um ihre Visionen vorzustellen. Es soll ein Friedensraum im Umfeld der Externsteine entstehen, den die Künstler als europäisches Friedensprojekt begreifen und das exklusiv nur für den Kreis Lippe erstellt wird. Anlaufpunkt des Friedensraumes ist ein Nagelbaum. In den Baum können Besucher und Wanderer Nagelköpfe selbst einschlagen. Vision des Projekts: Das Handwerk Europas hat sich seit dem tiefen Mittelalter ausgetauscht, indem es auf Wanderschaft ging. Im Mittelpunkt des Austausches stand das Verstehen des Anderen, neuer Kulturen, aber auch das „Voneinander-Lernen“. Dabei entstand bei den Schmiede-Handwerkern auf der Walz bereits im frühen Mittelalter der Brauch, sich bei der Durchreise mit einem eingeschlagenen Nagel in einem Nagelbaum zu verewigen. So dokumentierte man, dass man noch lebte und zeigte auch seine Route an. An diesen Brauch soll das geplante Kunstwerk erinnern und den Gedanken an Völkerfreundschaft und das friedliche Miteinander in Europa lebendig halten.

„Durch den Gedanken der Künstler Alfred Bullermann und Heinz Hönig entsteht ein weiteres Highlight mit großer Strahlkraft. Menschen aus aller Welt, Jung und Alt, können sich aufmachen, um den Friedenort an den Externsteinen zu besuchen und sich im Nagelbaum zu verewigen. Wir werden damit eine zusätzliche Aufmerksamkeit für die Region erreichen“, freut sich Heuwinkel.

 

 

Schäfertorbrücke in Lemgo Brake bis auf Weiteres gesperrt

Lemgo, 11. August 2015. Das Schäfertor auf der Schäfertorbrücke in Lemgo Brake wurde erneut durch einen LKW beschädigt. Die Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe hat daraufhin festgestellt, dass das Tor statisch nicht mehr sicher ist. Die Schäfertorbrücke muss deshalb leider bis auf Weiteres für Fußgänger, Fahrrad- und Autofahrer gesperrt werden.

Ein Statiker wird das Schäfertor so schnell wie möglich begutachten, danach wird die Immobilienabteilung alle weiteren, erforderlichen Schritte zur Sanierung des Tors in die Wege leiten.

Das Schäfertor war vergangenes Jahr, am 30. Juni 2014 von einem LKW beschädigt, wieder hergestellt und am 13. September 2014 wieder freigegeben worden.

 

 

 

Knapp über 8.000 Besucher beim Mondscheinkino

Detmold, 10. August 2015. Mit zuletzt warmen, wie fürs Freiluftkino gemachten Nächten und entsprechend hohen Zuschauerzahlen ist die diesjährige Mondscheinkino-Saison am gestrigen Sonntag zu Ende gegangen. „Das Team um Ralf Noske, Leiter der organisierenden Kulturagentur, hat insgesamt etwas über 8.000 Kinofans gezählt – und damit die Besucherzahlen gesteigert“, freut sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Unser Mondscheinkino zählt damit hinsichtlich der Zuschauerzahlen zu den TOP DREI der Freiluftkinos in Nordrhein-Westfalen. Ich danke Ralf Noske und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für ihre außerordentlich engagierte Arbeit und diesen schönen Erfolg.“

„Wir hatten 25 Kinonächte geplant, mussten aber einen Kinoabend – ‚Fast & Furious 7‘ am 25. Juli – wegen Sturm absagen“, erläutert Ralf Noske. Gezeigt wurden Blockbuster wie „Die Tribute von Panem – Mockingjay“, „Avengers – Age of Ultron“, „50 Shades of Grey“ oder „Mad Max – Fury Road“, aber auch leise, nachdenklich stimmende Filme wie „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ oder „Verstehen Sie die Béliers?“ Einen besonderen Höhepunkt bot gleich zu Beginn der Mondscheinkino-Saison Stephan Graf von Bothmer mit seiner Stummfilmvorführung von Friedrich Wilhelm Murnaus „Nosferatu“. Am gestrigen Sonntag gab es von der Kulturagentur noch eine außerplanmäßige „Zugabe“: Die französische Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ wurde wiederholt und lockte nochmals viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Die Vorführungen waren aufgrund der Witterungsbedingungen unterschiedlich gut besucht: „Wir hatten, wie in den letzten Sommern auch, sehr kalte und z. T. feuchte Nächte, in denen wir wenige Kinofans gezählt haben“, so Noske. Andere Filme – darunter z. B. der zweimal gezeigte deutsche Kinohit „Honig im Kopf“ – sorgten dagegen für ausverkaufte Ränge. „Von der vom Kreis Lippe und der LTM AG initiierten Überdachung für die Waldbühne werden die Kinofans ab nächstes Jahr profitieren: Zumindest nasse Witterung kann sie dann nicht mehr vom Filmvergnügen im Freien abhalten.“ 2014 wurden in 17 Kinonächten 6.200 Besucherinnen und Besucher gezählt, 2015 in 25 Kinonächten knapp über 8.000 Besucherinnen und Besucher.

„Für Kinofans ist die Saison 2015 auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal beendet, für Fans der Waldbühne jedoch noch lange nicht: Am Samstag, dem 22. August 2015, startet um 20:30 Uhr die Oldie Night am Hermann, mit den Bands Recartney und Quotime, die die Hits von Paul McCartney und Status Quo auf die Bühne bringen“, betont Noske. Eine Woche später, am Samstag, dem 29. August 2015, bietet das Ensemble Vinorosso „Verführung unter’m Sternenhimmel“. Beginn ist ebenfalls um 20:30 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in den LZ-Geschäftsstellen, online über Reservix.de oder an der Abendkasse der Waldbühne erhältlich.

 

 

 

 

»Unser Hermann wird 140«

Detmold, 07. August 2015. Seit 140 Jahren wacht er mit erhobenem Schwert über das Lipperland: „unser Hermann“, wie ihn die Lipperinnen und Lipper liebevoll nennen. Am 16. August 1875 wurde das Denkmal im Beisein Kaiser Wilhelms I. und seines Erbauers Ernst von Bandel eingeweiht, seit 1949 ist der Landesverband Lippe Eigentümer des Denkmals. „Wir sehen uns als Sachwalter, der den Hermann zur Freude der Bürgerinnen und Bürger in der Region, aber auch der zahlreichen Touristen erhält und pflegt“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Unser Hermann hat enorme Standfestigkeit bewiesen, 140 Jahre ist ein beeindruckendes Alter. Das soll gefeiert werden.“ Die Denkmal-Stiftung bietet deshalb am Sonntag, dem
16. August 2015, freien Eintritt auf das Denkmal.

„Die Einweihungsfeier für das Hermannsdenkmal am 16. August 1875 wurde äußerst aufwändig und minutiös vorbereitet, das war durchaus in dem Rahmen, in dem heute Großevents organisiert werden“, hat
Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums Detmold, bei der Recherche in den historischen Dokumenten festgestellt. Übergeben wurde das Denkmal ausdrücklich dem „deutschen Volk“, doch endlich kam auch ein Mann zu verdienten Ehren: sein Erbauer Ernst von Bandel. „An ihn erinnern wir in diesem Jahr, da sich am 17. Mai sein Geburtstag zum 215. Mal jährte. Bandel, getrieben von seiner patriotischen Gesinnung und dem Verlangen, künstlerisch etwas Großes zu schaffen, verwandte einen großen Teil seines Lebens darauf, das Hermannsdenkmal zu erschaffen“, erläutert Zelle. Nach entbehrungsreichen 37 Jahren für sich und seine Mitstreiter war mit dem 16. August 1875 der große Tag der Erfüllung gekommen: „Der nunmehr 75jährige erhielt im Rahmen der Einweihungsfeier entsprechende Würdigungen durch einen Ehrenplatz auf der Tribüne gegenüber dem Kaiser und eine Rede auf seine Verdienste.“ Der im Lippischen Landesmuseum erhaltene Entwurf eines nie ausgeführten Reliefs belege zudem eine Ordensverleihung an Bandel durch Kaiser Wilhelm I. und weitere Bundesfürsten.

Die Denkmal-Stiftung gratuliert dem „grünen Recken“ zum 140. mit einem kleinen „Festprogramm“: Für alle Besucherinnen und Besuchern des Hermannsdenkmals gilt am Sonntag, dem 16. August 2015, freier Eintritt auf das Denkmal. Günter Seeliger, Gästeführer des Landesverbandes Lippe, lädt außerdem um
11 Uhr ein zu einer kostenfreien Führung unter dem Motto „Auf Bandels Spuren“. „Darin stehen die Baugeschichte und technische Details zum Denkmal im Mittelpunkt“, betont Petra Kirschke von der Denkmal-Stiftung. Die reguläre Sonntagsführung an diesem Tag (um 14 Uhr) ist ebenfalls kostenfrei. Treffpunkt für beide Führungen ist die Tourist-Info.

Außerdem hat sich Künstler Hans Kordes etwas Besonderes einfallen lassen: „Seit 140 Jahren haben die Lipper ihr Herz an ihren ‚Hermann‘ verloren – jetzt schenkt der Hermann ihnen sein Herz zurück.“ In Zusammenarbeit mit der Denkmal-Stiftung stellt Kordes eine „Armee“ aus 140 seiner Garten-Hermänner auf der Wiese des Bismarcksteins unterhalb des Denkmals aus. Zum Anlass der Jubiläumsfeier bekommt jeder Käufer eines 1,1 Meter großen Hermanns ein dekoratives Stahlherz gratis dazu.

„Wir hoffen, dass viele ‚Geburtstagsgäste‘ am 16. August kommen und unserem Hermann gratulieren“, so Peithmanns abschließender Wunsch.

 

 

Endspurt für Kreativ-Sommerferien im Lippischen Landesmuseum

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann mit Kindern des Workshops „Frieda Kahlo“ im Lippischen Landesmuseum. (Foto: Landes-verband Lippe)

Lemgo/Detmold, 06. August 2015. Kreative Selbsterfahrung beim Malen, Töpfern und Gestalten sind die Schwerpunktthemen der Sommerferienangebote im Lippischen Landesmuseum Detmold. In der aktuellen Ferienwoche fanden nochmals Workshops für Schülerinnen und Schüler statt: „Hier können sie sich noch einmal austoben und künstlerisch ausprobieren, um dann ab Mitte nächster Woche mit neuem Elan ins Schuljahr zu starten“, befand Verbandsvorsteherin Anke Peithmann bei ihrem Besuch des Workshops „Frieda Kahlo“.

In dem Workshop, der von Museumsmitarbeiterin Annette Zyros geleitet wird, lernen die Kinder die Farbenwelt der mexikanischen Künstlerin kennen und malen selbst nach Motiven ihrer Gemälde. Außerdem bauen sie Frida Kahlos Haus „Casa Azul“ nach und töpfern mexikanische Tongefäße. „Mit Ton und Farbe zu arbeiten erfordert Mut, es fördert das Selbstbewusstsein in die eigenen Fähigkeiten. Die Kinder lieben es, unser Museum zu entdecken und mit neuen Anregungen weiter zu arbeiten“, sagt Zyros.

Peithmann half den Kindern beim töpfern von Figuren und Gefäßen. „Die Kinder sind mit großem Eifer und Begeisterung dabei, hier sind wahre Kunstwerke entstanden. Sie haben bewiesen, dass in jedem von ihnen eine kleine Frida Kahlo steckt“, sagte sie anerkennend. „Schön finde ich auch, dass die Kinder zusammenarbeiten und sich bei der künstlerisch-kreativen Arbeit gegenseitig anspornen.“

Aus Peithmanns Sicht sind die Ferienworkshops in den Einrichtungen des Landesverbandes Lippe – im Lippischen Landesmuseum, im Weserrenaissance-Museum oder in der Malerstadt Schwalenberg – eine nicht wegzudenkendes Angebot an die Lipperinnen und Lipper: „Die Workshops sind ein absolutes Bildungsplus: Spielerische Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur und Geschichte, in einer entspannten, außerschulischen Atmosphäre, das trägt definitiv zur Entwicklung ihrer Persönlichkeiten und sozial­en Kompetenzen bei.“ Zugleich haben die Kinder viel Spaß: „Unsere Kultureinrichtungen sind in Kinderaugen kleine Universen, die es zu entdecken gilt.“

 

 

 

Mondscheinkino-Special am Hermannsdenkmal: Zusätzliche Filmnacht

Detmold, 4. August 2015. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe sagt Danke an alle Stammgäste des Mondscheinkinos – und hängt für sie eine zusätzliche Kinonacht an: Am Sonntag, dem 9. August 2015, gibt es ein Mondscheinkino-Special, wiederholt wird der Film „Monsieur Claude und seine Töchter“.

„Das Mondscheinkino sollte bis zum Samstag laufen, der letzte Film sollte ‚Hobbit 3 – Die Schlacht der 5 Heere‘ sein. Wir haben kurzfristig beschlossen, die Kinoleinwand, die ohnehin erst nach Ablauf des Wochenendes abgebaut wird, am Sonntag noch einmal zu nutzen. Wir zeigen dann zum zweiten Mal in dieser Saison die französische Kultkomödie um einen Vater, der über die künftigen Ehemänner seiner drei Töchter alles andere als ‚amused‘ ist“, erklärt Ralf Noske, Leiter der Kulturagentur.

Beginn ist bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.15 Uhr). Tickets gibt es beim Buchhaus am Markt (Marktplatz 1, Detmold), bei allen LZ-Geschäftsstellen, oder an der Abendkasse. Ticket-Hotline (0151 23421180) für eine verbindliche Reservierung: Mo - Fr: 10 Uhr - 16 Uhr und Sa: 10 Uhr - 13 Uhr.

 

 

Drei neue Auszubildende und ein Praktikant wurden heute im Verwaltungssitz Schloss Brake begrüßt

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (3.v.l.) und Personalentwicklerin Kornelia Rose (5.v.l.) begrüßten (v.l.): Praktikant Hagen Volmer-Mahlmann, Jan Wiehemeier, Ausbilder Reinhard Braunsdorf, Tanja Boer, Ausbilder Friedrich Schierholz vom Forstrevier Schwalenberg, Anastasia Stojanow und Ausbilderin Heike Lennier vom Lippischen Landesmuseum. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 3. August  2015. Bildung ist Zukunft, Ausbildung umso mehr: Der Landesverband Lippe hat heute in seinem Verwaltungssitz Schloss Brake drei neue Auszubildende und einen Praktikanten begrüßt. Tanja Boer erlernt den Beruf der Verwaltungsfachangestellten in der Abteilung Zentrale Dienste, Anastasia Stojanow wird im Lippischen Landesmuseum Detmold zur Kauffrau für Büromanagement ausgebildet und Jan Wiehemeier erhält im Forstrevier Schwalenberg seine Ausbildung zum Forstwirt. Außerdem wurde Hagen Volmer-Mahlmann begrüßt, der ebenfalls im Forstrevier Schwalenberg im Rahmen seiner beruflichen Ausbildung ein einjähriges Praktikum absolviert. „Sie sind eine der Grundlagen für die Zukunft des Landesverbandes Lippe, denn Ausbildung ist für einen Verband wie unseren enorm wichtig. Ich begrüße Sie deshalb sehr herzlich“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Der Landesverband Lippe bildet seit seiner Gründung in diversen Berufen aus – in den Bereichen Büro und Verwaltung, in der Lippischen Landesbibliothek, im Lippischen Landesmuseum, in der Kulturagentur sowie in der Forst- und Immobilienabteilung. „Ausbildung bringt vielfältige Vorteile“, ist Peithmann überzeugt. „Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit spezifischem Know-how sind der entscheidende Erfolgsfaktor für den Landesverband Lippe. Nur so können wir unsere vielfältigen Aufgaben und Leistungen bestmöglich erfüllen, zum Wohle der Lipperinnen und Lipper.“ Zudem könne im Verband qualifiziertes Personal flexibler auf Veränderungen im Arbeitsleben reagieren. „Und nicht zuletzt schafft Ausbildung eine hohe Identifikation mit dem Landesverband Lippe und ist wichtig für unser Image als Arbeitgeber.“

Die Auszubildenden des Landesverbandes Lippe erzielen stets überdurchschnittliche Ergebnisse, hat Peithmann beobachtet. „Uns ist wichtig, unsere Auszubildenden praxisnah zu qualifizieren. Das praktische Umsetzen des in der Berufsschule Gelernten und das unmittelbare Lernen am Arbeitsplatz stehen im Mittelpunkt. Unsere Auszubildenden lernen früh, Verantwortung zu übernehmen.  Auf diese Weise erwerben sie neben den fachlichen Qualifikationen wichtige Schlüsselkompetenzen. Nach der Ausbildung sind sie somit sofort einsatzfähige, qualifizierte Fachkräfte“, so Peithmann. Wenn möglich rücken deshalb Auszubildende nach ihrem Abschluss auf freie Stellen nach.

„Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Freude bei der täglichen Arbeit“, gab Peithmann den drei neuen Auszubildenden und dem Praktikanten mit auf den Weg.

 

 

 

 

Wilfried Röse feiert heute sein 40jähriges Dienstjubiläum

Wilfried Röse blickt auf 40 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst zurück, seit 27 Jahren ist er beim Landesverband Lippe angestellt. Es gratulierten Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (r.) und Petra Kirschke (l.) von der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 3. August  2015. Wilfried Röse, Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe, kann am heutigen Montag auf 40. Jahre im Öffentlichen Dienst zurückblicken. Er feierte sein Dienstjubiläum mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „40 Jahre – das ist in unserer heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich und deshalb eine anerkennenswerte Leistung“, betont Peithmann. „Von den vergangenen 40 Jahren kenne ich Wilfried Röse gerade einmal vier Jahre – als einen äußerst engagierten und fleißigen Mitarbeiter in unserem Grünen Team, der inzwischen auch Verantwortung als Vorarbeiter übernommen hat“, lobte sie.

Wilfried Röse begann nach der Schule im August 1975 eine Ausbildung zum Forstwirt beim Hessischen Forstamt Edertal, anschließend war er dort als Forstwirt tätig. Zur Forstabteilung des Landesverbandes Lippe wechselte er 1988. Er begann im damaligen Forstamt Horn, seit 2004 ist er Mitglied des „Grünen Teams“, das schwerpunktmäßig für die Pflege der Grünanlagen am Hermannsdenkmal, an den Externsteinen und bei Bedarf an anderen Immobilien des Landesverbandes Lippe zuständig ist. „Sie sorgen mit Ihren Kollegen für ein gepflegtes Umfeld, das bei Besucherumfragen an beiden Denkmälern immer wieder ausdrücklich gelobt wurde. Für Ihre Leistungen und Ihr Engagement danke ich Ihnen herzlich“, sagte Peithmann Wilfried Röse bei der Überreichung der Jubiläumsurkunde.

 

 

Erste Downhill-Strecke in OWL zu Füßen des Hermannsdenkmals

Detmold, 28. Juli 2015. Die erste legale Downhill-Strecke für Mountainbiker in Ostwestfalen-Lippe, zu Füßen des Hermannsdenkmals, wird Wirklichkeit: Am gestrigen Montag haben die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe und der Bike Sport Lippe e. V. einen entsprechenden Gestattungsvertrag unterschrieben. „Damit haben wir gemeinsam die Voraussetzungen für eine ausschließlich für Mountainbiker nutzbare Strecke geschaffen: Die Mitglieder des Bike Sport Lippe e. V. können künftig ungestört mit ihren Mountainbikes durch den Wald bergab fahren, Wanderer und Spaziergänger auf dem Hermannsweg können ungestört ihrem Hobby, dem Wandern, nachgehen“, betonten Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin, und Uwe Seidel, 1. Vorsitzender des Bike Sport Lippe e. V., anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Der Landesverband Lippe stellt in dem Gestattungsvertrag dem Bike Sport Lippe e. V. einen rund 750 Meter langen Forstweg zur Verfügung, der im Wald in der Nähe des Bismarcksteins am Hermanns­denk­mal beginnt und im Heidental endet. Der Weg wird nun als Downhill-Strecke ausgewiesen und für Fußgänger gesperrt sein. „Die Wegeführung des Hermannsweges wird geändert, dieser führt künftig am Kneipp-Becken in Hiddesen, am Eisstein und am Haus des Gastes vorbei und wird auf der neuen Streckenführung auch neue, schöne Ausblicke bieten“, erläuterte Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. „Der Hermannsweg wird damit attraktiver“, hebt Braun hervor. Die Verlegung des Hermannsweges soll durch eine Neubeschilderung, die die Wanderwarte des Teutoburger Wald Vereins übernehmen, bis zum 15. August 2015 abgeschlossen sein.

Für den Bike Sport Lippe e. V. ist die neue Downhill-Strecke ein großer Gewinn. Dazu erklärt Seidel: „Es wird immer mehr Fun-Sportarten geben, darunter auch Downhill. Wir haben nun die Möglichkeit, den engagierten Downhillern aus Detmold und Umgebung nach Jahren der rechtlichen Unsicherheit eine legale Strecke geben zu können, damit sie ihren Sport ausüben können. Die erste legale Downhill-Strecke in OWL stellt eine wichtige Ergänzung im Freizeit-Angebot in Lippe dar, und wir hoffen, dass wir diese in den nächsten Jahren fest etablieren und ausbauen können.“  Der Verein wird die Strecke betreiben und auch für die Verkehrssicherungspflicht zuständig sein. „Wir werden die Strecke so absichern, dass kein Fußgänger bzw. Wanderer oder auch Waldarbeiter gefährdet wird.“ Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe geht zudem davon aus, dass künftig keine illegalen Downhill-Strecken mehr angelegt werden.

Der traditionsreiche, rund 160 km lange Hermannsweg von Rheine bis zur Lippischen Velmerstot wird um rund 1,5 km länger. Dazu Rüdiger Schmidt, Vorsitzender des Teutoburger Wald Vereins: „Die Begegnung von Mountainbike-Fahrern und Wanderern auf gemeinsamen Wegen im Wald ist immer unerfreulich. Umso mehr begrüßen wir, dass der Landesverband Lippe eine Donwnhill-Strecke am Hermanns­denkmal ausweist.“ Die lippische Bezirkswegewartin Barbara Brockmann hat eine Umgehungsstrecke erkundet, die mit dem markanten H-Wegezeichen markiert wird und den Hermannsweg im Ergebnis 1,5 km länger werden lässt. Er umgeht geschickt die Downhill-Strecke, führt die Wanderer (anders als bisher) um das Hermannsdenkmal herum und erreicht am Parkplatz wieder die alte Trassenführung. „Die Änderung der Wegeführung in den Wanderkarten wird bei der nächsten Neuauflage berücksichtigt“, sagt Schmidt.

Peithmann lobte abschließend die Forstabteilung: „Hans-Ulrich Braun hat hier sehr gute Arbeit geleistet: Er hat die Strecke ausgesucht und viele Gespräch geführt, und so in vergleichsweise kurzer Zeit eine Lösung gefunden.“ Sie würdigte auch das Engagement des Bike Sport Lippe e. V.: „Ich finde es herausragend, dass ein ehrenamtlicher Verein nun unser Vertragspartner ist und den Moutainbikern diese Strecke künftig anbietet.“

Alle Beteiligten hoffen, dass die Strecke gut und rege angenommen wird.

 

 

 

 

 

Auszubildende von Phoenix Contact erstellen Umfrage für Kulturentwicklungsplan für Lippe

Pascal Sumpf (l.) und Marvin Vibora Münch (r.) präsentieren während der Visionskonferenz des Kulturent¬wicklungsplanprozesses am 18. April 2015 die Ergebnisse ihrer Umfrage.

Lemgo/Blomberg, 16. Juli 2015. Am Samstag, dem 20. Juni 2015, fand die letzte Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan für Lippe bei Phoenix Contact in Blomberg statt. Von Anfang an begleiten zwei angehende Wirtschaftsingenieure, Pascal Stumpf und Marvin Vibora Münch von Phoenix Contact, die Workshops: Sie engagierten sich als Moderatoren, brachten ihre eigene Sicht als Jugendliche in den Prozess ein – und starteten eine Umfrage an lippischen Schulen.  

„Wir wurden durch eine ausbildungsinterne Information von der Leiterin der Presseabteilung von Phoenix Contact, Angela Josephs, auf den Kulturentwicklungsplan aufmerksam“, erzählen Pascal Stumpf und Marvin Vibora Münch, beide derzeit duale Studenten zum Wirtschaftsingenieur mit einer Ausbildung zum Mechatroniker. „Wir haben dann entschieden, uns konkret an dem  Kulturentwicklungsplanprozess zu beteiligen, weil nur durch Engagement ein Ziel erreicht werden kann. Außerdem ist uns, als Betroffene im Bereich Jugendkultur, bewusst, an welchen Stellen akute Probleme auftreten und wo dringend Ideen umgesetzt werden müssen. Es ging und geht uns um Kultur von Jugendlichen für Jugendliche.“

Die beiden initiierten aus eigenem Engagement heraus eine Umfrage zum Thema „Kultur für junge Menschen in Lippe“. Dazu befragten sie ca. 1.000 Schülerinnen und Schüler aus den 10. bis 12. Klassen in den Gymnasien, Gesamtschulen und Hauptschulen aus Detmold, Lemgo, Lage und Blomberg. „Wir hatten nicht das Ziel, allein aufgrund unserer Bedürfnisse und Ansichten, Ideen zu entwickeln. Durch die Umfrage wollten wir eine breitere Zielgruppe abdecken und so auch die Bedürfnisse anderer Jugendliche offen legen oder zeigen, wo es an Eigeninitiative fehlt“, betonen Pascal Stumpf und Marvin Vibora Münch.

Die Themenfelder der Umfrage bildeten die Mobilität, die Freizeitgestaltungen und die Zufriedenheit in der Region. Dabei wurde schon ersichtlich, dass der Großteil der Jugendlichen (ca. 71%) die Region später einmal verlassen möchte. 56% der Jugendlichen sind zudem mit der kulturellen Angebotssituation unzufrieden. Vom Kulturentwicklungsplan für Lippe erwarten die befragten Jugendlichen deshalb konkrete, zielgruppenorientierte Lösungsansätze und ein zukunftsnahes Umsetzen mobilitätsfördernder Maßnahmen wie z. B. ein flexiblerer, zeitlich angepasster und günstigerer Personennahverkehr. Besonders eine engere Zusammenarbeit mit der Jugend und den Institutionen bei Entscheidungsprozessen ist für sie wünschenswert.

 

 

 

Pressemitteilung der Elisabeth Engels Stiftung

Die Mitglieder des Vorstands der Elisabeth Engels Stiftung folgen den Erläuterungen von Frederic Blauschek (l.) und Thomas Blauschek (5. v. r.) bei ihren Erläuterungen zum Schloss Varenholz (v. l.): Wolfgang Stückemann, Friedrich-Wilhelm Nagel, Bernd Dabrock, Friedel Köstering, Steuerberater Olaf Klarholz, Anke Peithmann, Wolfgang Schnabel und Rolf-Dieter Morgenthal. (Foto: Landesverband Lippe)

Elisabeth Engels Stiftung investiert rund 1,5 Mio. Euro
in Private Real- und Sekundarschule Varenholz

Kalletal-Varenholz, 16. Juli 2015. Das Erbe der für ihre Zeit fortschrittlichen Pädagogin Elisabeth Engels fortzuführen und eine Schule mit Internat im Schloss Varenholz zu erhalten, ist das Ziel der Elisabeth Engels Stiftung. Seit 2013 Jahren setzt die Stiftung Maßnahmen zur Modernisierung und brandschutztechnischen Ertüchtigung des Schulgebäudes ein – mit Hilfe der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe. Die Elisabeth Engels Stiftung wird dafür insgesamt rund 1,5 Mio. EUR investieren.

„1994 ging die Schule in Varenholz in die Trägerschaft der OWL gemeinnützigen Privatschulgesellschaft mbH unter Leitung von Diplompädagoge W. Ulrich Blauschek über. Seine Söhne Frederic und Thomas Blauschek führen seine Arbeit heute mit der neuen Privaten Real- und Sekundarschule fort“, blickt Friedel Köstering, Vorsitzender der Elisabeth Engels Stiftung, zurück. Unter der neuen Trägerschaft entwickelte sich die Schule sehr gut, die Schülerzahlen stiegen. „Dadurch war auch die Stiftung gut aufgestellt, und so beschloss der Stiftungs-Vorstand 2013, die Schule modernisieren zu lassen.“ Als Maßnahmen wurden u. a. neue Fenster, die Dämmung der Fassade und die Sanierung des Flachdachs geplant. Das Konzept dafür wurde von der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe erstellt. „Wir unterstützen die Elisabeth Engels Stiftung tatkräftig mit Fachkompetenz. Die zuständigen Kollegen in unserer Immobilienabteilung sind mit Herzblut dabei, wenn es um die Verbesserung des Schulumfeldes für die Schülerinnern und Schüler in Varenholz geht“, betont Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann.

„Inzwischen ist bereits ein Teil der Fenster erneuert, für 2015 haben wir uns z. B. die Erneuerung der Heizungs- und Lüftungsanlage sowie der Beleuchtung der Turnhalle vorgenommen. Außerdem soll im Forum eine neue Lüftungsanlage eingebaut werden“, berichtet Köstering. „Im Zuge der Baumaßnahmen kamen neue Brandschutzanforderungen auf die Tagesordnung. Auch dafür erstellte die Immobilienabteilung ein auf rund vier Jahre angelegtes Konzept, in enger Abstimmung mit dem Kreis Lippe als Aufsichtsbehörde.“ Erste Brandschutzmaßnahmen sind inzwischen umgesetzt. So wurde z. B. eine Warnanlage für Notfallsituationen eingebaut, die für Schulen gesetzlich vorgeschrieben ist, eine Brandmeldeanlage eingerichtet und neue Brandschutztüren eingesetzt. „Wir gehen davon aus, dass alle Brandschutzmaßnahmen in rund zwei Jahren umgesetzt sind, danach werden wir die restlichen Maßnahmen wie z. B. die Dämmung der Fassade und die Erneuerung der verbliebenen Fenster angehen“, kündigt Köstering an. Die Maßnahmen werden voraussichtlich 2018 abgeschlossen sein.

Für die Umsetzung beider Konzepte – Sanierung und Brandschutz – investiert die Elisabeth Engels Stiftung rund 1,5 Mio. EUR. Doch auch die Förderung von Schülern ist Zweck der Stiftung: „Wir spenden der Schule regelmäßig Beträge, um besondere, pädagogische Zielsetzungen zu fördern und zu unterstützen –  Zielsetzungen, die die Schule nicht selbst finanzieren kann.“ In der Vergangenheit erhielt die Schule nicht unerhebliche Mittel. „Nach Abschluss der Bau- und Brandschutzmaßnahmen wollen wir uns wieder verstärkt diesem Stiftungszweck zuwenden.“ Aus Sicht Kösterings zählt nicht zuletzt auch die ideelle Unterstützung: „Wir stellen den Trägern und den Schülerinnen und Schüler ein gepflegtes, umweltfreundliches Schulgebäude – und ermöglichen damit den rund 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – Lehrkräfte an der Schule und Pädagogen im Internat – einen Arbeitsplatz. Damit sind Internat und Schule ein bedeutender Arbeitgeber in Varenholz.“

 

 

 

Landesverband Lippe begrüßte 300.000 Besucherin im Infozentrum Externsteine

300.000 Besucher im Infozentrum Externsteine – das ist ein schöner Erfolg für (v. l.) Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Antje Reuter mit ihren Kindern Mia, Hannah und Samuel (vordere Reihe, v. l.), Karl-Rudolf Henkes, Regionalbotschafter der NRW Stiftung sowie Robin Jähne von der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V.

Horn-Bad Meinberg, 14. Juli 2015. 70 Millionen Jahre wechselvolle Natur- und Kulturgeschichte – dafür stehen die Externsteine. Von dieser Geschichte, aber auch von der Gegenwart erzählt das Infozentrum, das der Landesverband Lippe mit Unterstützung der Schutzgemeinschaft  Externsteine e. V., der NRW Stiftung Natur Heimat Kultur und weiteren Partnern zu Beginn des Jahres 2011 eröffnet hat. Am gestrigen Montag wurde die 300.000 Besucherin begrüßt: Antje Reuter aus Horn-Bad Meinberg. Sie hatte den verregneten Ferientag genutzt, um mit ihren Kindern Hannah, Samuel und Mia das Infozentrum Externsteine zu erkunden: „Wir sollten doch unsere Kinder auch an die Schönheiten hier, in Lippe, heranführen“, sagte Antja Reuter. Sie freute sich über ein Buch über Naturschutzgebiete in Lippe, eine KulturCard des Landesverbandes Lippe sowie über Freikarten für eine Vorstellung des Mondscheinkinos.

„Das Infozentrum mit seiner Dauerausstellung kommt bei den Gästen hier an den Externsteinen hervorragend an“, zeigte sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann erfreut. „Seit der Eröffnung sind rund 1.630 Tage vergangen, bei 300.000 Besucherinnen und Besuchern bedeutet das rein rechnerisch, dass pro Tag 183 Gäste das Infozentrum mit seiner Dauerausstellung genutzt haben. Das ist ein wirklich beeindruckender Erfolg für uns und unsere Partner.“

Aus Sicht der NRW Stiftung Natur Heimat Kultur sind die Externsteine ein ganz besonderes Natur- und Kulturdenkmal: „Diese Felsformation ist einzigartig – und damit einer der Gründe, warum Nordrhein-Westfalen ein besonderes, unverwechselbares Bundesland ist“, erläuterte Karl-Rudolf Henkes, Regionalbotschafter der NRW Stiftung. „Wir haben den gemeinnützigen Verein hier vor Ort, die Schutzgemeinschaft Externsteine e. V., deshalb gern bei ihrem Vorhaben, zusammen mit dem Landesverband Lippe ein Infozentrum zu errichten, unterstützt: Die kostenfeie Dauerausstellung klärt über die lebendige Geschichte auf und verdeutlicht, warum die Externsteine heute, in der Gegenwart, als regionales und nationales Erbe erhalten und für kommende Generationen bewahrt werden sollten.“

Robin Jähne vom Vorstand der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V. ergänzt: „Infozentrum und Dauerausstellung tragen außerdem zur Besucherlenkung bei und sensibilisieren die Besucherinnen und Besucher für Natur- und Denkmalschutz. Je mehr Gäste die Dauerausstellung besuchen, umso besser für die Externsteine.“

 

 

Kulturpreis des Landesverbandes Lippe 2015 geht in heiße Phase

Lemgo, 1. Juli 2015. Persönliches, oftmals ehrenamtliches Engagement im Bereich Kunst und Kultur auszeichnen und würdigen – das ist das Ziel des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe. Am gestrigen Dienstag war Bewerbungsschluss: Zahlreiche Vorschläge und Bewerbungen sind bei der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, die das Projekt federführend betreut, eingegangen. Nun beginnt die eigentliche Arbeit: „Die Jury wird in den kommenden Wochen die Bewerbungsunterlagen sichten und bewerten und dann die Preisträger ermitteln“, kündigt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, die der Jury angehört, an. Die feierliche Übergabe der Förder- und Sonderpreise wird am 14. November 2015 im Detmolder Sommertheater stattfinden.

„Wir haben dem Kulturpreis des Landesverbandes Lippe eine neue inhaltliche Ausrichtung verliehen“, erläutert Ralf Noske, Leiter der Kulturagentur. „Wir berücksichtigen künftig insbesondere das kulturelle und künstlerische Engagement von jungen Menschen im Alter von sechs bis 35 Jahren, die ihren Wohnsitz in Lippe haben.“ Vereine, Projektgruppen, Förderschulen, Kinder- und Jugendgruppen, Musik- und Tanzschulen konnten sich für den Kulturpreis bewerben. Dieser beinhaltet bis zu drei Förderpreise, die mit jeweils 1.000 EUR dotiert sind, und bis zu drei Sonderpreise, die mit jeweils 500 EUR dotiert sind. Sie werden vergeben an Personen und Einrichtungen, die sich um die kulturelle Bildung von Menschen in Lippe besonders verdient gemacht haben. Seit Januar hatte die Kulturagentur für den Kulturpreis 2015 großflächig mit Flyern und verschiedenen Veröffentlichungen geworben, die Resonanz war deshalb groß.

„Ich freue mich, dass der Kulturpreis sich an junge Menschen richtet, und ihre Aktivitäten und Leistungen würdigt –  sei es in den Bereichen der bildenden und darstellenden Kunst, oder in den Bereichen Film, Fotografie, Neuen Medien, oder auch bei spartenübergreifenden Projekten“, betont Peithmann. „Wir hoffen und wünschen uns, dass der Kulturpreis Kinder, Jugendliche und junge Menschen motiviert, sich künstlerisch selbst zu betätigen, sich kulturell zu engagieren und andere, junge Menschen beim Ausleben ihrer eigenen künstlerischen Kreativität zu fördern.“

 

Hintergrundinfo:

Die Jury besteht aus: Anke Peithmann (Verbandsvorsteherin), Moritz Ilemann (stellv. Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe), Vera Scheef M. A. (Kunsthistorikerin und Referentin bei der Kulturagentur), Barbara Luetgebrune (Kulturredakteurin der „Lippischen Landes-Zeitung“), Stefan Simon (Leiter des Karrierezentrums an der Hochschule für Musik Detmold) und Nicole Wagener (Jugendkulturring Kreis Lippe).
Die Jury trifft sich zu mehreren Sitzungen, die Ermittlung der Preisträger soll voraussichtlich Ende September 2015 abgeschlossen sein.

 

 

 

Neue Gebührenordnung für Bibliothekskooperation

Lemgo, 24. Juni 2015. Im September 2015 nehmen die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek und die Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold sowie die Bibliothek im Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn den gemeinsamen Betrieb des Bibliothekszentrums „Forum Wissenschaft│Bibliothek│Musik“ auf. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat in ihrer heutigen Sitzung dafür eine neue Gebührenordnung beschlossen – zeitgleich mit der Verabschiedung der Gebührenordnung im Senat der Hochschule für Musik Detmold.

„Die Gleichzeitigkeit der Beschlüsse ist ein schöner Zufall, der den Gleichschritt der Kooperationsvorbereitungen zwischen der Hochschule und der Lippischen Landesbibliothek zeigt ", sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Die gemeinsam verfasste Gebührenordnung ist eine formale Voraussetzung für den gemeinsamen Betrieb, ebenso wie eine gemeinsame Benutzungsordnung, an der derzeit noch gearbeitet wird. „Mit beiden Ordnungen stellen wir sicher, dass das neue Bibliothekszentrum den Ansprüchen der künftigen Nutzerinnen und Nutzer an Service- und Dienstleistungsorientierung voll gerecht wird“, sind sich Peithmann und Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse einig.

Die neue Gebührenordnung hat keine Nachteile für die bisherigen Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken. „An den Gebührentatbeständen ändert sich für sie nichts“, betonen Bibliotheksdirektor Dr. Joachim Eberhardt und Andreas Klingenberg, Leiter der Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold.

Die gemeinsame Gebührenordnung soll nach Bekanntgabe im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Detmold am 1. September 2015 sowie im Verkündungsblatt der Hochschule in Kraft treten. Gleichzeitig werden die Gebührenordnung der Lippischen Landesbibliothek Detmold vom 16. Dezember 2009 sowie die Gebührenordnung für die Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold vom 2. Juli 2012 außer Kraft treten.

 

 

 

Landesverband Lippe beteiligt sich an neuer LTM GmbH

Lemgo, 24. Juni 2015. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat sich in ihrer heutigen Sitzung dafür ausgesprochen, dass sich der Landesverband Lippe auch weiterhin im Rahmen der Rechtsformänderung an der neuen Lippe Tourismus & Marketing GmbH (LTM) beteiligt. Der Landesverband Lippe wird somit ab 1. Januar 2016 Gesellschafter der LTM GmbH und zahlt künftig einen jährlichen Gesamtzuschuss in Höhe von 100.000 €. Die Hälfte des Betrages – 50.000 € – wird für die Erfüllung der struktur- und wirtschaftspolitischen, öffentlichen, allgemeinen Aufgaben der Gesellschaft zu Verfügung gestellt; für die andere Hälfte des Betrages erhält der Landesverband Lippe jeweils jährlich festzulegende Leistungen.

„Die Verbandsversammlung hat damit frühere Beschlüsse zum Thema LTM AG zum Teil revidiert und heute ein klares Votum für die neue LTM GmbH abgegeben“, kommentierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Beschluss. Mit der Bereitstellung einer jährlichen Summe für die Kernaufgaben leiste der Landesverband Lippe einen wichtigen Beitrag zur Arbeitsfähigkeit der LTM. „Wir erbringen diese Leistung gern, denn wir profitieren zum einen in vielfältigen Bereichen von der Arbeit der LTM.“ Hier seien z. B. der LTM-Veranstaltungskalender im Internet oder die Bewerbung des Landesverbandes Lippe und seiner Einrichtungen auf Messen zu nennen. „Zum anderen ist die LTM auch unter strategischen Gesichtspunkten wichtig, und zwar für ganz Lippe“, ist Peithmann überzeugt.

Zudem habe der Landesverband Lippe gute Erfahrungen mit der LTM gemacht, z. B. beim Nutzungskonzept fürs Hermannsdenkmal. „Aktuell haben wir die LTM mit der Erstellung eines Konzepts für die Burg Sternberg beauftragt. Wir erhoffen uns von der LTM auch weiterhin wichtige Unterstützung bei der Umsetzung touristisch bedeutsamer Projekte des Landesverbandes Lippe“, so Peithmann.

 

 

 

Haushaltsrechnung 2012 des Landesverbandes Lippe genehmigt

Lemgo, 24. Juni 2015. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat in ihrer heutigen Sitzung der Verwaltung die Entlastung für das Haushaltsjahr 2012 erteilt. Das Ergebnis der entsprechenden Haushaltsrechnung fiel mit einem Plus von rund 513.000 € positiver aus geplant. Grundlage der Entlastung war auch das Ergebnis der Prüfung durch den Landesrechnungshof Nordrhein-Westfalen: Dieser hat der Verwaltung des Landesverbandes Lippe für 2012 eine ordnungsgemäße Haushalts- und Wirtschaftsführung attestiert.

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis der Haushaltsrechnung 2012, denn es zeigt, dass die Strategie des Landesverbandes Lippe, kaufmännisch konservativ zu planen, die Einnahme-Ausgabe-Situation regelmäßig zu prüfen und damit auch die Haushaltskonsolidierung konsequent fortzuführen, aufgeht“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Verbandskämmerer Peter Gröne erläuterte in der Sitzung die Gründe für den guten Abschluss: „Wir haben 2012 weniger eingenommen als geplant, konnten die Differenz aber aufgrund einer deutlichen Reduzierung unserer Ausgaben mehr als nur ausgleichen – und mit einem Plus von rund 513.000 €  abschließen.“

 

 

 

 

NightWash am 20. Juni 2015 auf der Waldbühne zu Gast

Detmold, 17. Juni 2015. Deutschlands bester Comedy-Nachwuchs kommt nach Detmold: Am Samstag, dem 20. Juni 2015, präsentiert die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe die Stand-Up Comedy-Show „NightWash“ aus dem Waschsalon Köln mit Moderator Luke Mockbridge. Beginn ist um 20:30 Uhr.

„NightWash“ existiert als Live-Veranstaltung seit 13 Jahren. Zur Philosophie gehört die Entdeckung und Förderung neuer, junger Talente. Deshalb gilt „NightWash“ als DAS Sprungbrett für neue Gesichter in der deutschen Comedy-Szene. Bekannte Comedians wie Mario Barth, Ingo Oschmann oder Ausbilder Schmidt hatten bei „NightWash“ ihre ersten Fernsehauftritte. Auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal bringt der deutsche Comedypreisträger Luke Mockbridge folgende „Waschpartner“ mit:

Benaissa war Finalist beim RTL Comedy Grand Prix 2012 und ist bekannt durch die „1Live Hörsaal-Comedy Tour 2014“. Benaissa behandelt vorwiegend das Thema Heterogenität: Er greift Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener ethnischer, sozialer und geschlechtlicher Gruppen mit erfrischenden und selbstironischen Humor auf, dabei profitiert Benaissa von seiner künstlerischen und musikalischen Vielfalt.

Maxi Gstettenbauer ist ein Nerd durch und durch. Er bringt den Alltag der „Generation 2.0“ auf den Punkt, paart zeitgerechte Thematik mit einschlägiger Komik. Gstettenbauer deckt Fragen auf wie z.B. „ Wie programmiert man seine erste Freundin und wie repariert man sie?“ Ein Wegweiser für alle Nerds – und die, die es noch werden wollen.

Quichotte, NightWash Talent Award Gewinner 2012, ist von Haus aus Rapper. Den Ghostwriter des sagenumworbenen Jonny Beton führte schon 2008 die Liebe zur Poesie – im geschriebenen und gesprochenen Wort – auf die Slambühne. Quichotte begeistert mit seinen ernsten, erheiterten und erfundenen „Spoken Word Gedichten“.

Faisal Kawusi, Frankfurter Junge mit afghanischen Wurzeln, gehört mit seinen 21 Jahren nicht nur zu den jüngsten Comedians Deutschlands, sondern derzeit auch zu den begehrtesten. Kawusi gibt den Zuschauern Einblicke in sein Leben und das seiner Afghanischen Familie. Seine Sichtweise bringt er frech, mit viel Ironie, Humor und dennoch höfflich rüber.

Karten gibt es auf www.reservix.de, im Vorverkauf der „LZ“-Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal.

 

Karten:
Vorverkauf:             15 €  / ermäßigt 12 €
Abendkasse:            18 € /  ermäßigt 15 €

 

 

 

 

Tourist-Info am Hermannsdenkmal und Büro des Infozentrums Externsteine am 22. Juni 2015 aufgrund einer internen Schulung geschlossen

Detmold/Horn-Bad Meinberg, 16. Juni 2015. Am kommenden Montag, dem 22. Juni 2015, bleiben die Tourist-Info am Hermannsdenkmal und das Büro des Infozentrums Externsteine ganztägig geschlossen. Die Dauerausstellung im Infozentrum Externsteine ist jedoch auch an diesem Tag von 10.00 bis 18.00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Zudem sind beide Denkmäler – Hermannsdenkmal und Externsteine – geöffnet und können bestiegen werden.

Grund für die Schließung der beiden Büros ist eine interne Schulung: Die für beide Einrichtungen zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe sowie alle Gästeführer, die im Dienst des Landesverbandes Lippe am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen Gruppen führen, werden an diesem Tag geschult und weiterqualifiziert. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe bittet um Verständnis.

 

 

 

Gebote zur Sommersonnenwende an den Externsteinen

Horn-Bad Meinberg/Lemgo, 15. Juni 2015. Am kommenden Samstag, dem 20. Juni 2015, rechnet der Landesverband Lippe wieder mit spirituell interessierten Besucherinnen und Besuchern, die die Nacht der Sommersonnenwende an den Externsteinen verbringen wollen. „Wir halten an unserem bewährten Schutzkonzept in dieser Nacht fest und sprechen Verhaltensgebote aus. Friedliches Feiern, Trommeln und Musizieren sind erlaubt“, erläutert dazu Klaus Stein, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

Zum Schutzkonzept gehört das Verbot von offenem Feuer oder Feuerwerkskörpern; auch Grillen ist nicht erlaubt. Zelten auf Wiesen oder in Waldarealen des Naturschutzgebietes sowie das Abstellen von Wohnwagen auf dem Parkplatz sind aus Naturschutzgründen nicht zulässig. Zudem gilt in der Nacht vom 20. auf den 21. Juni 2015 ein Alkoholverbot. Der Parkplatz an den Extern­steinen wird am 19. sowie am 20. Juni 2015 bereits um 18.00 Uhr geschlossen, das Übernachten auf dem Parkplatz ist nicht gestattet.

„Wir haben dieses Konzept 2010 als Reaktion auf die ausufernden Feiern in den Jahren zuvor eingeführt: Mehrere Tausend Besucher belegten mehrere Tage lang die Wiese vor den Externsteinen mit Zelten und entzündeten Lagerfeuer. Wir mussten handeln“, so Stein. Bei der Durchsetzung der Verhaltensgebote wird der Landesverband Lippe von der Kreispolizeibehörde, der Stadt Horn-Bad Meinberg sowie der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V. unterstützt. „Wir danken unseren Partnern herzlich für ihre umfangreiche Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit. Unsere Kooperation dient dem Wohle und dem Erhalt des Naturdenkmals und des Naturschutzgebiets Externsteine mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.“

 

 

 

Kulturentwicklungsplanung geht in die Zielgerade

Lemgo/Blomberg, 15. Juni 2015. Am 20. Juni 2015 lädt der Landesverband Lippe zur fünften und damit letzten Veranstaltung der Kulturentwicklungsplanung ein: Die Offene Werkstatt  findet von 10 Uhr bis 17 Uhr im Besucherzentrum von Phoenix Contact statt.

Der Kulturentwicklungsplan für Lippe startete am 30. Januar 2015 mit der Auftaktveranstaltung im Kreishaus Detmold, am 27. Februar 2015 wurde dann das Kulturleben in Lippe im „Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Workshop“ genau unter die Lupe genommen. War es in der Visionskonferenz am
18. April 2015 darum gegangen, eine Vision für die künftige Kulturlandschaft Lippes zu erarbeiten, wurden auf der Zielkonferenz am 29. Mai 2015 konkrete Ziele formuliert.

Am kommenden Samstag geht es nun um die entscheidende Frage: Was muss geschehen, damit wir unsere Ziele verwirklichen können? Landrat Friedel Heuwinkel wird zu Beginn der Veranstaltung den Zwischenstand zum Kreisentwicklungsplan präsentieren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dann am Vormittag in einer ersten Runde ein Themengebiet aussuchen, bei welchem sie gerne mitdiskutieren möchten. Dazu zählen: Allgemeine kulturpolitische Ziele; Standortfaktor Kultur/Marketing sowie Information/Kommunikation und Beteiligung. Zudem wird eine neue Arbeitsgruppe gegründet, die sich den Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Landesverband Lippe widmet. Am Nachmittag werden die Themenbereiche Kinder und Jugendliche, Freizeit, Schule und Kultur; Identifikation/Teilhabe/
Integration; Ehrenamt/Bürgerschaftliches Engagement sowie Künstlerförderung und Kulturförderung behandelt. Am Ende werden die Maßnahmen im gemeinschaftlichen Diskurs zusammengefasst.

Um den Tag angenehm zu gestalten, ist für Verpflegung und musikalische Unterhaltung gesorgt. Damit auch Familien mit Kindern an der Veranstaltung teilnehmen können, wird eine Kinderbetreuung zwischen 5 und 14 Jahren angeboten. Um Anmeldung bis zum 19. Juni wird gebeten an: info-kep@landesverband-lippe.de

 

Protokolle und Dokumente der bisherigen Veranstaltungen: www.kulturentwicklungsplan-lippe.de

 

 

 

 

 

Wichtige Baumaßnahmen hinter den Kulissen

Im Rahmen der Brandschutzmaßnahmen wird u. a. im Hohlraum zwischen Zuschauerhaus und Fluren eine Sprühlöschanlage eingerichtet. Stefan Dörr, Kaufmännischer Geschäftsführer des Landestheaters (r.), und Ingo Düsterhus, Leiter des technischen Immobilienmanagements des Landesverbandes Lippe (l.), ermöglichen Ver-bandsvorsteherin Anke Peithmann (vorn, r.) und Bernd Stork, Leiter des infrastrukturellen Gebäudemanage-ments beim Landesverband Lippe (vorn, l.) den Einblick in den Hohlraum. (Foto: Landesverband Lippe)

Detmold, 12. Juni 2015. Am kommenden Sonntag, dem 14. Juni, öffnet das Landestheater Detmold zum letzten Mal in der Spielzeit 2014/15 seine Portaltüren: Danach wird das historische Theatergebäude für drei Monate geschlossen. Der Grund: Die Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe setzt in diesem Zeitraum Brandschutzmaßnahmen um, die Investitionen dafür belaufen sich auf rund 1,2 Mio. Euro. Am 18. September 2015 wird das Landestheater Detmold mit Giacomo Puccinis „La Bohème“ in die neue Spielzeit starten.

„Als Eigentümer des Theatergebäudes hat der Landesverband Lippe in den vergangenen Jahren erheblich in seinen Erhalt und seine Modernisierung investiert –  von 2002 bis heute ca. 7 Mio. Euro“,  erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. In diesem Zeitraum erhielt der Landesverband Lippe einen Bauunterhaltungszuschuss von der Landestheater Detmold GmbH von rund 3,3 Mio. Euro. „Damit hat der Landesverband Lippe – zusätzlich zu seinen Gesellschafterbeiträgen – rund 3,7 Mio. Euro für das Theater geleistet. Das ist ein eindrucksvoller Beleg für den hohen Stellenwert, den das Landestheater beim Landesverband Lippe und seinen politischen Gremien genießt“, so Peithmann. Zu den Investitionen zählen z. B. 1,45 Mio. Euro für den Erweiterungsbau, 1,44 Mio. Euro für den Orchestergraben, 140.000 Euro für die Tischlerei und im aktuellen Jahr Kosten für Brandschutzmaßnahmen in Höhe von 1,2 Mio. Euro. „Zusammen mit dem jährlichen Bauunterhaltungsaufwand in Höhe von rund 250.000 Euro, investieren wir 2015 somit rund 1,4 Mio. Euro in das Landestheater Detmold“, betont Peithmann. Dazu ergänzt Stefan Dörr, Kaufmännischer Geschäftsführer des Landestheaters: „Das Engagement des Landesverbandes Lippe in dieser Angelegenheit kann nicht hoch genug gewürdigt werden.“

Bereits seit einigen Jahren setzt die Immobilienabteilung  ein Brandschutzkonzept im Landestheater um. „Die umfangreiche Bautätigkeiten für das Brandschutzkonzept in diesem Jahr erfordern, dass es im großen Haus über drei Monate keine Vorstellungsbetrieb gibt“, erläutert Dörr. „Deshalb erfolgt der Spielbetrieb im Großen Haus erst wieder ab 18. September 2015. Der Spielbetrieb im Hoftheater und bei den Gastspielorten wird dafür verstärkt stattfinden.“

„Aufgrund der wiederkehrenden Prüfungen und neuer, brandschutztechnischer Erfordernisse an das Gebäude, hatte der Landesverband Lippe ein Gesamtbrandschutzkonzept in Auftrag gegeben, das Mängel aufzeigen, beurteilen und Lösungs- und Kompensationsmöglichkeiten aufzeigen sollte“, erklärt Ingo Düsterhus, Leiter des technischen Immobilienmanagements des Landesverbandes Lippe, den Hintergrund. Das Brandschutzkonzept wurde in enger Abstimmung mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde der Stadt Detmold sowie der Feuerwehr erstellt, die die Genehmigung dafür erteilten.

„Zu den wesentlichen Bautätigkeiten für dieses Jahr zählt der Einbau von insgesamt drei Wasser-Löschanlagen“, so Düsterhus. Im Bereich der jetzigen Heizzentrale wird z. B. ein neuer Löschwasserbehälter errichtet, der hierdurch freiwerdende Raum des jetzigen Löschwasserbehälters kann in Zukunft als Lager genutzt werden. Im Hohlraum zwischen Zuschauerhaus und den Fluren bzw. Fluchtwegen wird eine neue Sprühlöschanlage errichtet, deren Pumpe von einem neuen Notstromaggregat betrieben wird. „Schließlich wird eine flächendeckende Brandmeldeanlage eingebaut, auch für den Bereich der Bühne,  und eine neue Elektro-Hauptverteilung installiert.“

Von all diesen Baumaßnahmen werden die Zuschauer des Landestheaters im September nur wenig wahrnehmen: „Die Sanierung der Ränge und Umgänge mit neuen Teppichen, Farben und Leuchten in den vergangenen Jahren sprang sofort ins Auge. Die jetzigen Ein- und Umbauten finden sozusagen hinter den Kulissen statt, sind aber unabdingbar, um die heutigen Anforderungen an das Theater mit rund 650 Sitzplätzen zu erfüllen“, sind Dörr und Peithmann überzeugt.

 

 

 

Kulturwissenschaftlerin Dr. Doreen Götzky übernimmt Kulturabteilungsleitung beim Landesverband Lippe

Lemgo, 3. Juni 2015. Der Hauptausschuss des Landesverbandes Lippe hat in seiner heutigen Sitzung über die Besetzung der Stelle der Kulturabteilungsleitung des Landesverbandes Lippe entschieden: „Die Kulturabteilungsleitung hat offensichtlich ein hohes Interesse in Kulturkreisen geweckt“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Wir hatten ein hochkarätiges Bewerberfeld mit insgesamt 74 Bewerbungen und haben die Kulturwissenschaftlerin Dr. Doreen Götzky, die aktuell am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim lehrt und forscht, ausgewählt“, teilte sie mit. Dr. Götzky wird die Stelle voraussichtlich zum 1. Oktober 2015 antreten.

„Ich freue mich sehr, denn ich bin überzeugt, dass wir mit Dr. Götzky eine fachlich äußerst versierte und sehr engagierte Kulturwissenschaftlerin für diese anspruchsvolle Aufgabe gewonnen haben“, kommentierte Peithmann den Beschluss. „Dr. Götzky verfügt über breite, vielfältige Erfahrungen in den Bereichen Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturförderung und Kulturentwicklungsplanung. Insbesondere ihre Fachkenntnisse und Erfahrungen zum Thema ‚Kulturpolitik im ländlichen Raum‘ – das Thema ihrer Promotion – sind von herausragender Bedeutung“, ergänzte Peithmann. So berate Dr. Götzky seit einigen Jahren Kommunen, Ministerien sowie Stiftungen und politische Gremien zu Fragen der Weiterentwicklung kultureller Infrastruktur im Kontext demografischer Aspekte. Zudem war sie mehr als fünf Jahre für das Kulturbüro des Landkreises Hildesheim tätig und dort für die Umsetzung der Kulturentwicklungsplanung zuständig. „Dr. Götzky hat sich zudem intensiv in das Thema kulturelle Bildung eingearbeitet und kann auch in diesem Bereich auf erfolgreich umgesetzte Projekte und eine hohe Fachkenntnis bauen“, so Peithmann. All dies prädestiniere Dr. Götzky für die Besetzung der Kulturabteilungsleitung beim Landesverband Lippe.

 

 

 

Sonne, Mord und Steine - Krimilesung an den Externsteinen am 14. Juni 2015

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 3. Juni 2015. Dunkelheit und mystische Atmosphäre sind für Kriminalfälle nicht zwingend: Auch im sommerlichen Licht kann es zu Mord und anderen Verbrechen kommen – zumindest in der Kriminalliteratur. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe setzt ihre erfolgreiche Krimi-Lesereihe an den Externsteinen  am Sonntag, dem 14. Juni 2015, fort:  Ab 19 Uhr begeben sich die die Krimi-Autoren Sabine Trinkhaus und Robert C. Marley (Gerald Hagemann) mit ihrem Publikum auf kriminalistische Spurensuche.

Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden auf und lebt heute im Rheinland. 2007 begann sie, ihre kriminellen Neigungen in schriftlicher Form auszuleben und veröffentlichte Kurzgeschichten, für die sie u.a. einen Agatha-Christie-Krimipreis und die Nominierung zum GLAUSER (einer der wichtigsten Krimipreise in Deutschland) in der Sparte Kurzkrimi erhielt. 2012 begann sie dann, auch in langer Form zu „morden“. Gerade ist ihr vierter Roman „Schnapspralinen“ erschienen.

Robert C. Marley (Gerald Hagemann) ist Autor, Kriminalhistoriker, Goldschmiedemeister und Mitglied des Syndikats – der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren. Seit seiner Jugend liebt er Sherlock Holmes und Agatha Christie und besitzt ein privates Kriminalmuseum. Im März 2015 wurde Marley für seinen Roman „Inspector Swanson und der Fluch des Hope Diamanten“ mit dem renommierten HOMER-Literaturpreis ausgezeichnet.

Die Veranstaltung ­ findet im Bereich der Externsteine sowie im Infozentrum Externsteine statt, festes Schuhwerk und wetterfeste, ggf. wärmende Kleidung sind deshalb angeraten. Vorverkauf der Karten in den Geschäftsstellen der „Lippischen Landes-Zeitung“ oder im Infozentrum Externsteine. 

Sonntag, 14. Juni 2015, Beginn: 19 Uhr
Treffpunkt: Infozentrum Externsteine
Karten: 10 € im Vorverkauf, 12 € an der Abendkasse
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen
www.externsteine-info.de

 

 

 

 

 

 

 

Ziele für die künftige Kulturlandschaft Lippes festgelegt

Blick in die Arbeitsgruppe „Standortfaktor Kultur & Marketing“ mit den Moderatoren Andreas Meier (Landesverband Lippe, m.) und Mario Rakuša (Lippisches Landesmuseum Detmold, r.)

Lemgo/Blomberg, 01. Juni 2015.Was wollen wir für die Zukunft des lippischen Kulturlebens erreichen?“ – Dieser Fragestellung widmete sich die vierte Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan am vergangenen Freitag, dem 29. Mai 2015. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe begrüßte dazu rund 70 Teil­nehmerinnen und Teilnehmer im Besucherzentrum von Phoenix Contact in Blomberg.

War es in der Visionskonferenz, der dritten Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan, darum gegangen, eine Vision zur die künftige Kulturlandschaft Lippes festzulegen, wurden nun konkrete Ziele formuliert. Sieben Themenfelder wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert, z. B. allgemeine Kulturpolitische Ziele, Standortfaktor Kultur und Marketing sowie Information, Kommunikation, Beteiligung. Auch das Thema Jugend und Kindheit spielte eine wichtige Rolle, ebenso die Bereiche Teilhabe und Integration, Ehrenamt sowie die Künstler- und Kulturförderung. Jede Arbeitsgruppe präsentierte am Ende die von ihr erarbeiteten Zielvorschläge. „Wir befinden uns damit in Endspurt: Mit den Zielen haben wir die Basis für die finale Veranstaltung im Kulturentwicklungsplanungsprozess – die offene Werkstatt – geschaffen“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „In dieser wird es darum gehen, einen ganz konkreten Maßnahmenkatalog für Lippe zu erarbeiten.“

Peithmann freute sich besonders, dass sich Vertreter des Kreises Lippe in der Zielkonferenz intensiv einbrachten. „So ist gewährleistet, dass Schnittmengen zwischen dem Kreisentwicklungsplan 2025 und dem Kulturentwicklungsplan gemeinsam effektiv bearbeitet werden – zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger Lippes.“

Das ausführliche Protokoll der Zielkonferenz kann ab 10. Juni 2015  auf der Internetseite www.kulturentwicklungsplan-lippe.de nachgelesen werden. Die „Offene Werkstatt“ – die letzte, ganztägige Veranstaltung des Kulturentwicklungsplanungsprozesses – findet am Samstag, dem 20. Juni 2015, wieder im Besucherzentrum von Phoenix Contact in Blomberg statt. Interessierte am Kulturentwicklungsplan sind herzlich dazu eingeladen. Anmeldungen werden erbeten unter:

 

Ansprechpartnerin:
Stefanie Keil M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Kulturagentur Landesverband Lippe
Bismarckstraße 8
32756 Detmold
Tel.: 05231/9925 425
Email: s.keil@landesverband-lippe.de

 

 

 

 

Kulturagentur des Landesverbandes Lippe mit Kunstwerken in NRW-Portal vertreten

Lemgo/Detmold, 27. Mai 2015. Kunst im öffentlichen Raum Nordrhein-Westfalens stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, ist das erklärte Ziel des Kunstprojekts www.nrw-skulptur.de, ein Internetportal, das vom NRW-Kultursekretariat Gütersloh initiiert wurde. Der Landesverband Lippe ist mit drei Kunstwerken in dem Portal vertreten: Das jüngste, dort vorgestellte Kunstobjekt ist die Pantherkatze des Bildhauers Heinrich Drake, die vor dem Naturkundehaus des Lippischen Landesmuseums an der Ameide in Detmold platziert ist.

„Wir haben vergangenes Jahr der Jury von NRWskulptur vorgeschlagen, die Pantherkatze von Heinrich Drake in das Portal aufzunehmen, und freuen uns, dass sie nun, neben zahlreichen weiteren, herausragenden Kunstwerken, dort zu finden ist“, erläutert Dr. Mayarí Granados, stellv. Direktorin der Kulturagentur. Die Skulptur Drakes hat die Kulturagentur im Mai 2012 vor dem Naturkundehaus des Lippischen Landesmuseums aufgestellt: „Zum einen wollten wir sie der Öffentlichkeit zugänglich machen und als Werk eines lippischen Künstlers im öffentlichen Raum Lippes präsentieren. Wir verwalten den Nachlass Heinrich Drakes und sehen es deshalb auch als unsere Aufgabe an, seine Werke in Lippe lebendig zu halten.“ Zum anderen sollte die Pantherkatze auf das hinweisen, was hinter den Mauern des Gebäudes entdeckt werden kann: „Die Tierwelt Lippes und vieler anderer Regionen der Welt, mit vielen Exponaten längst ausgestorbener oder gefährdeter Tierarten.“

Die Pantherkatze werde vor allem von Familien gut angenommen: „Kinder erklimmen den Körper gern, um sich von ihren Eltern fotografieren zu lassen“, hat Granados beobachtet. Aus ihrer Sicht stellt das kein Problem dar: „Wir ermuntern zu jeder Form der Auseinandersetzung mit Kunst. Das spielerische Erobern der Skulptur gehört dazu, und die Pantherkatze hält das aus.“ Sie hofft, dass das Portal NRWskulptur noch mehr Aufmerksamkeit für das Kunstwerk schafft: „Kunst im öffentlichen Raum für alle zugänglich zu platzieren, ist enorm wichtig, denn die Auseinandersetzung mit Kunst sollte nicht auf Museen, Galerien oder Kunstvereine beschränkt bleiben. Die Begegnung mit Kunst im öffentlichen Raum regt zum Nachdenken und Entdecken an, sie weitet den Blick für das gesellschaftliche und kulturpolitische Klima des Ortes, an dem das Kunstwerk aufgestellt ist, und sie lädt ein, sich mit dem Umfeld auseinanderzusetzen, sei es unter architektonischen, historischen oder ästhetischen Aspekten.“

Die Pantherkatze ist das dritte Kunstwerk des Landesverbandes Lippe, das im Portal NRWskulptur eingestellt wurde: Von der Jury wurden auch ausgewählt das Kunstwerk „Stehendes Mädchen“, ebenfalls von Heinrich Drake, das auf dem Areal von Schloss Brake am Lindenhaus steht, sowie die Anamorphose „Le temps déployé“ von Yves Charnay vor dem Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.

 

 

Landesverband Lippe bewirtschaftet seine Wälder vorbildlich

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 26. Mai 2015. Die Wälder des Landesverbandes Lippe sind Top: Bei einer regulär anstehenden Stichprobenüberprüfung des Zertifizierungssystems PEFC wurde der Forstabteilung bestätigt, dass sie alle Kriterien zur Vergabe des PEFC-Siegels vorbildlich erfüllt und die Zertifizierung erneuert wird. „Die Forsten des Landesverbandes Lippe zählten zu den ersten Waldflächen in Nordrhein-Westfalen, die das begehrte PEFC-Siegel erhalten haben. Seitdem haben wir jede Flächenstichprobe mit Bravour gemeistert“, freut sich Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung.

Das „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“ ist das weltweit größte Zertifizierungssystem. Erklärtes Ziel ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Dazu werden u. a. Forstbetriebe geprüft: „Sie müssen nachweislich ökonomische, ökologische und soziale Standards erfüllen“, erläutert Hofmann. Zu den Standards zählen z. B. die vorbildliche Umsetzung von Hiebsmaßnahmen im Wald, die Beurteilung von Verbissschäden, die Arbeitsbedingungen für Waldarbeiter oder die Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen vor Ort.

„Nach einer intensiven Eingangsprüfung im Büro, hat der PEFC-Prüfer stichprobenartig Areale und Hiebsmaßnahmen im Schwalenberger Wald und im Kalletal begutachtet“, berichtet Hoffmann. „Ein wichtiges Thema war dieses Mal die Arbeitssicherheit und der Arbeitsschutz von Unternehmen und Privatpersonen, die im Wald selbst Holz aufarbeiten, die sogenannten Selbstwerber. Dabei ging es z. B. um den Einsatz von Sonderkraftstoffen und Motoröl bei Motorkettensägen und um die Arbeitswerkzeuge.“ Eine wichtige Voraussetzung dafür schafft die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe in Eigenleistung – „mit unserem Angebot von Motorsägenlehrgängen. Sie sind Grundvoraussetzung für das eigenständige Aufarbeiten von Holz in unseren Wäldern“, betont Hoffmann.

Aus Sicht der Forstabteilung hat das PEFC-Siegel viele Vorteile. „Es schafft Transparenz über unsere Arbeit, denn PEFC-zertifizierte Forstbetriebe engagieren sich nachweislich für die Umwelt, gehen mit dem Roh- und Werkstoff Holz verantwortungsvoll um und setzen auf Nachhaltigkeit.“ Die Gesundheit und Vitalität der Forstökosysteme steht im Mittelpunkt, die biologische Vielfalt wird gefördert, der Wald ganzheitlich im Sinne seiner Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion erhalten. Darüber hinaus bieten die jährlichen Vor-Ort-Audits die Chance, mit kompetenten Fachleuten ins Gespräch zu kommen: „Wir können betriebliche Probleme und Lösungsansätze diskutieren und Verbesserungspotenziale ausloten.“ Nicht zuletzt helfe die Zertifizierung den Bürgerinnen und Bürgern: „Sie können beim Kauf eines Holzproduktes mit PEFC-Siegel sicher sein, dass in der kompletten Produktionskette nur Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet wurde.“

 

 

Fortbildung zu Füßen den Hermannsdenkmals

Die Exkursionsteilnehmer in einem Waldareal zu Füßen des Hermannsdenkmals. Foto: Landesverband Lippe

Lemgo/Detmold, 22. Mai 2015. Die Wälder des Landesverbandes Lippe rund um das Hermannsdenkmal waren Gegenstand für eine Fortbildung des Landesbetriebes Wald und Holz NRW für Waldbesitzer und Förster. Dabei ging es um Standortkunde und Weiserpflanzen: „Die Gruppe wurde von Dr. Andreas Neitzke vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und Dr. Norbert Asche vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW durch diverse Waldgebiete des Landesverbandes geführt und die standörtlichen Gegebenheiten und geologische Besonderheiten erläutert“, sagt Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. „Wir stellen unsere Wälder gern als ‚Lehrmaterial‘ für solche Schulungen zur Verfügung.“

„Die im Teutoburger Wald anzutreffenden Böden und Gesteinsschichten eignen sich besonders gut für eine Fachexkursion zu dem Thema, denn die Vielzahl der Standorte aus unterschiedlichem Ausgangsgestein ist aus forstwirtschaftlicher Sicht sehr interessant“, begründete Asche die Wahl des Areals. „Es gibt nur wenige Gebiete in Nordrhein-Westfalen, die auf engem Raum eine solche Vielfalt aufweisen.“ Anhand der vorhandenen Weiserpflanzen, der Bodenstruktur und aktueller Klimadaten erörterten die Exkursionsteilnehmer, welche Baumarten auf den Böden gute Wuchsbedingungen vorfinden und welche Holzerträge zu erwarten sind – vor allem vor dem Hintergrund des prognostizierten Klimawandels mit trockneren Sommern und milderen Wintern.

 

 

 

Gemeinsame Strategien für den Wald im Klimawandel

Erfahrungsaustausch im Schloss Brake: Die Kolleginnen und Kollegen des Regionalforstamtes OWL und der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe mit Verbandsvorstehern Anke Peithmann (Mitte) und Andreas Wiebe (rechts davon), Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Kalletal, 19. Mai 2015. Gemeinsamer, forstfachlicher Austausch stand am heutigen Dienstag im Schloss Brake (Lemgo) auf der Tagesordnung: Wirtschaftliche Erwartungen an den Wald, steigende Ansprüche durch Freizeitsport und der Wald im Klimawandel – das waren wichtige Themen der Besprechung. Themen, mit denen sowohl das Regionalforstamt OWL als auch die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe täglich umgehen müssen. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch hilft, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, so die Erfahrung der letzten Jahre.

Das Regionalforstamt OWL ist als eines von 16 Forstämtern der Landesforstverwaltung (Wald und Holz NRW) zuständig für den Bereich des Regierungsbezirks Detmold, ohne die Kreise Paderborn und Höxter. Das Regionalforstamt OWL kümmert sich vor allem um die Betreuung der rund 15.000 Privatwaldbesitzerinnen und -waldbesitzer in seinem Zuständigkeitsbereich. Der Landesverband Lippe ist mit rund 16.000 Hektar einer der bedeutendsten Waldbesitzer der Region. Diesen Waldbesitz pflegt und vermarktet der Landesverband Lippe mit seiner Forstabteilung.

Der Vormittag galt dem Gespräch. Am Nachmittag führte der Gastgeber Landesverband Lippe die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Exkursion in eines seiner 10 Forstreviere, in das Forstervier Kalletal.

Anke Peithmann, Verbandsvorsteherin des Landesverbandes  Lippe, begrüßte Andreas Wiebe, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Regionalforstamt OWL unter der Leitung von Forstdirektor Franz Stockmann herzlich: „Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und der Landesverband Lippe mit seiner Forstabteilung arbeiten seit Jahrzehnten gewinnbringend und vertrauensvoll zusammen.  Gerade auch im Bereich von anspruchsvollen Genehmigungsverfahren, sei es der Betrieb der Waldbühne am Hermannsdenkmal oder das Einrichten einer Downhill-Strecke, erweist sich der Landesbetrieb als verlässlicher und kompetenter Partner. Der fachliche Austausch  im Bereich Waldpflege und Waldbewirtschaftung wird von beiden Seiten intensiv gepflegt und  hoch geschätzt.“ Peithmann stellte den Landesverband kurz vor: „Der Landesverband Lippe ist deutschlandweit ein Solitär: Er ist Sachwalter des ehemaligen Vermögens des Freistaates Lippe und nutzt selbst erwirtschaftete Einnahmen, um Kultur und Kultureinrichtungen in Lippe zu finanzieren und zu fördern.“ Der Forstbetrieb sei dafür ein wichtiges Standbein: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Forstabteilung sind äußerst erfolgreich: Sie erwirtschaften auf rund 16.000 Hektar Wald einen Überschuss von jährlich 2-3 Mio. Euro – mit einer naturnahen, nachhaltigen und ökologischen wie ökonomischen Ansprüchen gerecht werden Forstwirtschaft“, stellte sie heraus.

Im Anschluss berichtete Andreas Wiebe über die erfolgreiche Arbeit von Wald und Holz NRW für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer des Landes. „Wir haben 2014 über 1,5 Mio. Festmeter über Waldpflegemaßnahmen mobilisiert. Davon wurden 1,3 Mio. Festmeter zu besten Konditionen und unter fachkundiger und unabhängiger Aushaltung in regionale Absatzmärkte vermittelt. Das sind meiner Meinung nach beeindruckende Zahlen, die mehr über das intensive Engagement von Wald und Holz NRW für den Wald und die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer aussagen als manch hitzige Debatte.“ Ziel von Wald und Holz NRW sei die Bewirtschaftung stabiler und prosperierender Waldbestände: „Sie sind der Kern unserer gemeinsamen Mission ‚Wald‘: Nicht trotz, sondern durch die Waldbewirtschaftung sorgen die Forstfachleute in ganz NRW gemeinsam für Klimaschutz, saubere Luft, sauberes Wasser und für Artenreichtum.“

Der nächste Tagesordnungspunkt widmete sich dem forstlichen Förderprogramm 2015. Heiko Schürmann  von der Geschäftsstelle Forst bei Wald und Holz NRW erläuterte die neuen Förderrichtlinien für den Privat- und für Körperschaftswald. „Wir gehen davon aus, dass Land, Bund und EU rund 8 Mio. Euro für waldbauliche- und Naturschutzmaßnahmen, Wegebau und Bodenschutzkalkungen zur Verfügung stellen. Für die Förderrichtlinie ‚Holz 2015‘, die Bestandteil des NRW-Programms ‚Ländlicher Raum‘ ist,  werden es voraussichtlich über 2 Mio. Euro sein.“  Schürmann kündigte zudem Erleichterungen bei der Auftragsvergabe oder vorzeitigem Maßnahmenbeginn an, zusätzlicher Aufwand könne im Hinblick auf Korruptionsvermeidung und Interessenkonflikte entstehen.

Forstdirektor Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, vermittelte danach einen Überblick über die Organisation und die Erfolgszahlen des Landesverbands-Forst­betriebs, und führte die Kolleginnen und Kollegen anschließend zu einer Exkursion in die Wälder des Landesverbandes Lippe im Forstrevier Kalletal. Hier stellte Braun die Buchenwirtschaft vor und ging ausführlich auf den Anbau klimatoleranter, nicht heimischer Baumarten als Alternative zu Buche und Fichte ein. Ein Besuch des FriedWalds Kalletal, den der Landesverband Lippe seit über zehn Jahren sehr erfolgreich mit der FriedWald GmbH betreibt, rundete das Exkursionsprogramm ab.

 

 

 

4. Veranstaltung zum Kulturentwicklungsplan am 29. Mai 2015 von 16-20 Uhr in Blomberg

Lemgo/Blomberg, 18. Mai 2015. Die Kulturentwicklungsplanung für Lippe geht in die Endphase: Am 29. Mai 2015 findet die vierte von insgesamt fünf Veranstaltungen statt, die Zielkonferenz. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe lädt dazu von 16.00 bis 20.00 Uhr im Besucherzentrum von Phoenix Contact in Blomberg ein.

Unter den Fragestellungen: „Was wollen wir erreichen? Wie wollen wir es erreichen?“ werden strategische und operative Ziele für die künftige Kulturlandschaft Lippes gemeinsam erarbeitet. Hierbei können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einer ersten Runde ein Themengebiet heraussuchen, bei welchem sie gerne mitdiskutieren möchten. Dazu zählen: Arbeitsgruppe 1: Allgemeine Kulturpolitische Ziele; Arbeitsgruppe 2: Standortfaktor Kultur, Marketing; Arbeitsgruppe 3: Information, Kommunikation, Beteiligung; Arbeitsgruppe 4: Kinder und Jugendliche, Freizeit, Schule und Kultur. Nach einer kurzen Pause geht es in die zweite Arbeitsrunde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können nun wieder neue Bereiche wählen: Arbeitsgruppe 5: Identifikation, Teilhabe und Integration; Arbeitsgruppe 6: Ehrenamt, Bürgerschaftliches Engagement; Arbeitsgruppe 7: Künstlerförderung und Kulturförderung. Am Ende werden die Ziele im gemeinschaftlichen Diskurs festgelegt.

Um Anmeldung wird bis zum 28. Mai unter info-kep@landesverband-lippe.de gebeten. Alle Informationen zum Kulturentwicklungsplan inklusive der Protokolle der bereits stattgefundenen Veranstaltungen sind zu finden unter: www.kulturentwicklungsplan-lippe.de

 

 

 

Malerstadt Schwalenberg als touristische Marke etablieren

Die Mitglieder des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe bei ihrer Besichtigung der Malerstadt Schwalenberg. (Foto: Landesverband Lippe)

Schieder-Schwalenberg, 15. Mai 2015. Die Malerstadt Schwalenberg war Thema des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe: Die Abgeordneten informierten sich vor Ort über das Angebot, das die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe dort in Kooperation mit der Stadt Schieder-Schwalenberg vorhält. Dr. Mayarí Granados, stellvertretende Direktorin der Kulturagentur, stellte dabei auch Ideen für die künftige Weiterentwicklung der Malerstadt Schwalenberg vor.

„Ich bin überzeugt, dass der Landesverband Lippe mit seinen Kulturangeboten noch mehr in die Fläche gehen sollte. Die Malerstadt Schwalenberg ist schon heute ein gelungenes Beispiel dafür, weil wir hier hochkarätige Kunst fernab der lippischen ‚Metropolen‘ Detmold und Lemgo bieten“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Schwalenberg ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Kulturpolitik des Landesverbandes Lippe. Unsere Aktivitäten vor Ort müssen wir stärker vernetzen, um auch mehr Besucherinnen und Besucher zu erreichen.“ Die Konzepte sollten auch ausdrücklich die Drittmittelförderung in den Focus nehmen.“ Besonders wichtig ist mir auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Ein erster Schritt dazu kann der bestehende Kooperationsausschuss zwischen der Schwalenberger Politik und dem Landesverband Lippe sein. Die Kulturagentur ist gerade dabei, die erste Sitzung vorzubereiten.“

Granados erläuterte den Abgeordneten kurz die Historie und das aktuelle Angebot: „Wir knüpfen gemeinsam mit der Kommune seit 1978 an die Tradition der Künstlerkolonie Schwalenberg an. So bieten wir regelmäßige Kunstausstellungen mit Begleitprogramm in der Städtischen Galerie sowie im Robert Koepke Haus, führen jährlich die erfolgreiche Sommerakademie durch und veranstalten alle zwei Jahre die Kunstnacht.“ Zudem wird jedes Jahr ein Stipendium ausgeschrieben: „Ein junger Künstler oder eine junge Künstlerin arbeitet hier mehrere Monate und kommt mit Kunstinteressierten über Ateliergespräche und Ausstellungen in Kontakt.“ Für Schulklassen wurde zudem die Erlebnistour „Auf den Spuren der Künstlerkolonie“ entwickelt.

Die Kulturagentur legt bei ihren Angeboten großen Wert auf Qualität: „Wir sind Mitglied bei der EuroArt – des internationalen Verbandes der Künstlerkolonien – und kooperieren z. B. mit Universitäten, Bildungseinrichtungen, dem SOS-Kinderdorf, dem Lippischen Heimatbund, mit Museen und Archiven für Künstlernachlässe“, betonte Granados. Ziel ihrer Arbeit und ihrer Kollegen in der Kulturagentur sowie der Stadt Schieder-Schwalenberg ist es, den historischen Ort mit seiner künstlerischen Tradition zu erhalten und zu stärken und die Malerstadt als touristische Marke zu etablieren und zu entwickeln: „Wir möchten neue Besuchergruppen ansprechen mit Kulturangeboten, die in die Breite und aus den klassischen Kulturinstitutionen hinausgehen – und so die Besucherzahlen steigern.“

Bei den Ausstellungen in der Städtischen Galerie soll z. B. der Fokus auf hochkarätige Ausstellungen mit Bezug zu den historischen Künstlerkolonien sowie zur Kunst der klassischen Moderne gelegt werden, in Kooperation mit EuroArt, Museen und Universitäten sowie Künstlerarchiven. Im Robert Koepke Haus soll dagegen richtungsweisende zeitgenössische Kunst gezeigt werden. Die Erlebnistouren für Schüler sollen durch neue Angebote im Bereich kulturelle Bildung ergänzt werden. „Für das Stipendium sind eine Erweiterung der Jury sowie die Vergabe zweier Preise im Rahmen einer Ausstellung im Robert Koepke Haus angedacht, die Abschlussausstellung soll durch die Verlegung ins Robert Koepke Haus aufgewertet werden“, so Granados. Die diesjährig stattfindende Kunstnacht wartet erstmals mit einem Kunstmarkt im Werkhaus mit regionaler Kunst auf, weitere übergreifende Kunstprojekte könnten mit Kooperationspartnern realisiert werden: „Wir planen z. B. 2016 ein Projekt mit dem SOS-Kinderdorf Schwalenberg und der Biologischen Station Schieder.“ Auch ein Bildhauersymposium auf internationalem Niveau sei denkbar.

 

 

 

Kinder der Grundschule am Silvaticum pflanzen Feldahorn – Baum des Jahres 2015

Die Kinder der Grundschulen Bad Meinberg und Belle beim Pflanzen eines jungen Feldahorns im Silvaticum in Bad Meinberg (Foto: Grundschule am Silvativum/Ellermann)

Horn-Bad Meinberg, 13. Mai 2015. Raus aus der Schule, rein ins Grüne: Nach diesem Motto plant die Grundschule am Silvaticum (ein Verbund der beiden Grundschulen Bad Meinberg und Belle), eine Partnerschaft mit der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe einzugehen. „Wir wollen das Silvaticum, das praktisch zwischen unseren beiden Schulgebäuden in Bad Meinberg und Belle liegt, als ‚Grünes Klassenzimmer‘ nutzen“, erläutert Schulleiterin Karolin Ellermann. Sie ist derzeit im Gespräch mit Günter Harmel, Leiter des zuständigen Forstreviers Belle beim Landesverband Lippe, über mögliche Aktionen oder Projekte. Eine Aktion hat bereits stattgefunden: Die 240 Kinder der Grundschule am Silvaticum pflanzten den Baum des Jahres 2015 – einen Feldahorn – im Silvaticum und übernahmen die Patenschaft.

Harmel stellte den Kindern die Aktion „Baum des Jahres“ vor und erklärte ihnen die besonderen Eigenschaften des Feldahorns sowie seine Bedeutung für die Artenvielfalt: „Der Feldahorn erreicht, im Gegensatz zu seinen großen Brüdern, dem Berg- und Spitzahorn, selten eine Höhe von 20 Metern. Er wächst oft mehrstämmig oder strauchförmig in Hecken und wird deshalb leicht übersehen.“ Seine Blätter sind typisch für die Gattung der Ahorne, ebenso wie seine Früchte, die geflügelten Doppelnüsschen, die sich Kinder gern auf die Nase setzen. „Das Holz des Feldahorns hat in der Forstwirtschaft kaum Bedeutung. Es ist aber gut geeignet für Drechslerarbeiten“, sagte Harmel. Der Feldahorn wird gern als Stadt- und Straßenbaum genutzt, weil er nicht sehr groß wird und Hitze, Trockenheit und hohe Ozonwerte, wie sie z. B. bei dichtem Autoverkehr entstehen können, verträgt. Seine Blätter sind beim Austrieb oft rötlich gefärbt, im Herbst werden sie schön gelb, selten sogar rot.

Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Pflanzung „ihres“ Feldahorns dabei: „Das war ein wunderbarer Ausflug. Wir freuen uns sehr über die Patenschaft und im Namen aller Kolleginnen bedanken wir uns herzlich bei Günter Harmel“, lobte Ellermann nach der Pflanzung.

 

 

 

Externsteine sind kein Ziel für Vatertagstouren

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 11. Mai 2015. Das Naturdenkmal Extern­steine und das umgebende Naturschutzgebiet sollen auch in diesem Jahr vor den Auswirkungen sogenannter „Vatertagstouren“ geschützt werden. Deshalb gilt am kommenden Donnerstag, dem 14. Mai 2015, das Schutzkonzept des Landesverbandes Lippe: Alkoholkonsum ist an diesem Tag an den Externsteinen und im Naturschutzgebiet nicht gestattet. Zudem sind auf dem gesamten Areal, inklusive des Parkplatzes, offenes Feuer, Grillen und Zelten verboten. Darüber hinaus wird auf das generelle Rauchverbot in Wäldern, somit auch im Waldareal der Externsteine, hingewiesen.

In den letzten Jahren war das Areal um die Externsteine am Feiertag Christi Himmelfahrt zu einem Treff- oder Zielpunkt geworden. Touristen und Gäste fühlten sich durch unschöne Ausschreitungen gestört, Flora und Fauna litten unter den Folgen der Feiern stark alkoholisierter Gruppen. Das Schutzkonzept, das für die Walpurgisnacht und die Sommersonnenwende gilt, greift deshalb auch am Himmelfahrts-Tag.

Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe werden die Beachtung der Gebote vor Ort sicherstellen und dabei von der Kreispolizeibehörde sowie von Sicherheitskräften unterstützt. Der Landesverband Lippe bittet um Verständnis für diese Vorgehensweise, sie dient dem Schutz des Naturschutzgebietes und des Naturdenkmals Externsteine.

 

 

 

 

Lippische Landesbibliothek Detmold legt Jahresbericht 2014 vor

Detmold, 06. Mai 2015. Die Lippische Landesbibliothek Detmold hat in der heutigen Sitzung des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe ihren Jahresbericht für 2014 vorgelegt. Dieser stand vor allem unter einem Thema: dem 400-jährigen Jubiläum mit diversen Veranstaltungen und Höhepunkten. Doch auch für das alltägliche Bibliotheksgeschäft konnte Bibliotheksdirektor
Dr. Joachim Eberhardt eine positive Bilanz ziehen.
„Die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe werden künftig jedes Jahr einen Rückblick auf ihre Erfolge und Tätigkeiten veröffentlichen. Im Frühjahr hatten das Lippische Landesmuseum und das Weserrenaissance-Museum erstmals Jahresberichte veröffentlicht, nun ist die Lippische Landesbibliothek gefolgt“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Hintergrund. „Die Berichte sollen verdeutlichen, welch unermessliche, wertvolle Arbeit in den Kultureinrichtungen geleistet wird – und dass ihr Erfolg und ihre Bedeutung nicht allein an Besucher- oder Nutzerzahlen gemessen werden sollte, sondern auch an den Projekten, Arbeitsinhalten – und, vor allem: an ihrer Leistung zum Erhalt des kulturellen Erbes und der Identität der Region Lippe.“ Dies gelte in hohem Maße für die Lippische Landesbibliothek: „Im Verbund mit anderen Einrichtungen wie dem Landesarchiv stellt die Lippische Landesbibliothek
das institutionelle Gedächtnis Lippes dar – in der Vergangenheit wie auch in der Zukunft.“
Das Jubiläum der Bibliothek war nach Aussage von Eberhardt das bestimmende Thema im Jahr 2014: „Mit einer Sonderausstellung, einem Sommerfest und einem Festakt mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben wir 400 Jahre Lippische Landesbibliothek gefeiert und die Jahrhunderte alte Tradition der Bibliothek sowie ihre bedeutende Leistung für die Lipperinnen und Lipper gewürdigt.“ Hierfür habe der Landesverband Lippe Sondermittel in Höhe von
20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Mit Blick auf die Nutzerzahlen hob Eberhardt hervor, dass die Anzahl der Entleihungen auf ca. 89.000 gesunken sei, jedoch rund 500 mehr aktive Besucher als im Vorjahr – rund 8.000; 2013: rund 7.500 – gezählt wurden. Zudem war der Bestand der Lippische Landesbibliothek über die Grenzen hinaus stärker gefragt: Sie erhielt ca. 500 Fernleihe-Anfragen mehr als
2013. Ihr digitales Angebot konnte die Bibliothek weiter ausbauen: „Wir haben die Digitalisierung unseres Bestandes voran getrieben. Jedes Digitalisat wurde letztes Jahr rund 90 Mal angesehen, das ist eine Zunahme um 50% Zudem wurden unsere Online-Datenbanken intensiver genutzt als im Vorjahr.“ Insgesamt ist der Bestand der Landesbibliothek um 5.200
Medien auf rund 640.000 gewachsen.
Nicht zuletzt wurde 2014 ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung der Bibliothek gelegt: „2014 wurden wichtige Beschlüsse für Investitionen gefasst, die die künftige Kooperation mit der Hochschule für Musik ermöglichen: Im September wird die neue Bibliothek der Hochschule und der Zwischenbau zur Lippischen Landesbibliothek eröffnet. Damit wird das „Forum
Wissenschaft | Bibliothek | Musik“ Wirklichkeit.“


Der Jahresbericht ist im Internet einsehbar unter:
http://www.landesverband-lippe.de/index.php?id=81

 

 

 

Erweiterter Service am Hermannsdenkmal

Mehr Vielfalt für die Gäste am Hermannsdenkmal: Guido Röcken, Geschäftsführer der Gastronomie (l.) und Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung (r.) schauen dem neuen Küchenchef Marco Wasser beim Kochen über die Schulter. Foto: Landesverband Lippe

Detmold, 05. Mai 2015. Den Sonnenuntergang auf der Grotenburg erleben und dabei Kulinarisches genießen – das ist ab sofort möglich: Die Gastronomie am Hermannsdenkmal und die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe haben zum Saisonstart den Service deutlich erweitert. „Wir bieten unseren Gästen künftig noch mehr Anreiz, auch zu vorgerückter Stunde zum Hermannsdenkmal zu kommen und hier zu verweilen“, sagen Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, und Guido Röcken, Geschäftsführer der Gastronomie.

„Für die Saison haben wir eine Sonderöffnung des Denkmals an den Wochenenden eingeführt: Von Mai bis September wird freitags und samstags bis 22.00 Uhr geöffnet sein, sonntags bis 21.00 Uhr“, kündigt Stein an. „So können die Gäste von der Plattform des Hermannsdenkmals aus Lippe im Sonnenuntergang erleben.“

Passend dazu erweitert die Gastronomie von Mai bis September ihr Angebot: „Wir haben seit 1. Mai unser Restaurant ‚Bandelshöhe‘ und unseren Biergarten freitags und samstags bis 22.00 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen bzw. auch an Brückentagen bis 21.00 Uhr“, sagt Röcken. „Außerdem bieten wir am Wochenende nun durchgehend warme Küche an.“ Für diese zeichnet künftig Marco Wasser verantwortlich, der neue Küchenchef in der Gastronomie: „Er bringt frischen Wind in unsere Speisekarte: Wir wollen noch mehr Vielfalt bieten und für Veranstaltungen oder Privatfeiern neue Buffets kreieren“, so Röcken.

Abgerundet wird das neue Serviceangebot auf dem Parkplatz: ab 18.00 Uhr erhebt der Landesverband Lippe für das Parken am Denkmal keine Gebühr.

 

 

 

Landesverband Lippe beauftragt LTM AG mit Erstellung eines Nutzungskonzepts

Lemgo/Extertal-Linderhofe, 30. April 2015. Die Verbandsversammlung hat in ihrer gestrigen Sitzung be­schlossen, die Lippe Tourismus und Marketing AG (LTM) mit der Erstellung eines Nutzungskonzepts für die Burg Sternberg zu beauftragen. Die LTM soll dabei von den Fachkollegen des Landesverbandes Lippe und weiteren Partnern intensiv unterstützt werden. „Ich freue mich über die Entscheidung, weil ich überzeugt bin, dass die LTM gemeinsam mit dem Landesverband Lippe und seinen Partnern ein trag- und zukunftsfähiges Konzept erarbeiten wird. Die LTM bringt ihr Fachwissen im Bereich Tourismus und Marketing ein, der Landesverband Lippe seine Fachkenntnis zur Burg Sternberg“, kommentierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann nach der Sitzung.

Der Landesverband Lippe ist seit 1949 Eigentümer der Burg Sternberg. Seit Jahren werden in Politik, Verwaltung und in der Öffentlichkeit Entwicklungsmöglichkeiten und potenzielle Handlungsfelder für die Burganlage diskutiert: „Die Frage war und ist: Wie können wir noch mehr Besucherinnen und Besucher für die Burg begeistern und ihre Auslastung verbessern?“ Bei einem Symposium im März 2014, zu dem die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe eingeladen hatte, wurden von zahlreichen Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen Perspektiven und Nutzungsmöglichkeiten für die Burg Sternberg diskutiert. Die Ideen, Erkenntnisse und Diskussionsbeiträge wurden anschließend in einem Symposiumsbericht dokumentiert und inhaltlich ausgewertet.

„Der Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe hat dann beschlossen, eine Arbeitsgruppe Burg Sternberg einzurichten, die sich mit den wirtschaftlichen, kulturellen und strukturellen Perspektiven der Burg Sternberg auseinandersetzt. In der ersten Sitzung kam die Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass eine kleine Gruppe von Fachleuten mit der Erstellung eines Handlungskonzeptes beauftragt werden sollte, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen“, berichtet Peithmann. „Die Wahl fiel auf die LTM, weil wir mit ihr bereits gute Erfahrungen beim Nutzungskonzept für das Hermannsdenkmal  gemacht haben und weil mit ihr gewährleistet wird, dass neben kulturellen und kulturhistorischen Themen auch weitere Handlungsfelder berücksichtigt werden. Das Konzept wird damit inhaltlich breiter aufgestellt sein.“

Die LTM soll bei der Konzepterstellung eng mit den Kolleginnen und Kollegen beim Landesverband Lippe sowie mit weiteren Fachleuten bzw. Institutionen, wie z.B. dem Westfälischen Kinderdorf, den Anrainergemeinden oder den Vereinen vor Ort, zusammenarbeiten. Besonders berücksichtigt werden sollen z.B. touristische, marketingstrategische und gastronomische Aspekte sowie Themenfelder, die für die umliegenden Kommunen Relevanz besitzen. Flankierend dazu soll die Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe den Aspekt der Fördergeldakquise in das Nutzungskonzept Burg Sternberg einbringen.

„Ziel ist, ein zukunftsorientiertes Nutzungskonzept bis zu unseren Haushaltsberatungen 2016 zu erarbeiten. Über wichtige Zwischenschritte oder Ergebnisse wird der Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe informiert“, so Peithmann.

Für den Auftrag an die LTM werden 15.000 Euro aus Haushaltsmitteln bereit gestellt.

Der Symposiumsbericht ist im Internet einsehbar unter: http://www.kulturagentur-online.de/fileadmin/burgsternberg/typo3.img/Symposium/LVL_SternbergSymposium2014_Brosch_41.pdf

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe investiert rund 100.000 € an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg,  28. April 2015. Mit rund 500.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr zählen die Externsteine – neben dem Hermannsdenkmal – zu den beliebtesten Ausflugszielen in Lippe. Seit 2011 hat die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe erheblich investiert: Mithilfe der Schutzgemeinschaft Externsteine, der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur und weiteren Partnern wurden das Infozentrum mit seiner kostenfreien Dauerausstellung eröffnet, GPS-Naturerlebnispfade eingerichtet und ein umfassendes Führungs- und Veranstaltungsprogramm entwickelt. „Wir sind nun dabei, in einem weiteren Schritt die Infrastruktur auf dem Areal zu modernisieren, denn 500.000 Gäste pro Jahr – das ist auch eine Verpflichtung und ein Ansporn, ihnen ein ansprechend gestaltetes Umfeld zu bieten“, teilte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der letzten Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung mit. „Ich bin mir sicher: Damit werden die Externsteine einfach noch schöner und attraktiver.“

Seit dem vergangenen Jahr wurden bereits erste Arbeiten durchgeführt. „Wir haben die Fassade der Gaststätte ‚Zum Felsenwirt‘ energetisch saniert und optisch an das Infozentrum angepasst, einen barriere-freien Zugang zum Kreuzabnahmerelief geschaffen und das Dach des ehemaligen Kassenhauses an den Externsteinen erneuert“, erläuterte Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. Zudem wurden bereits einige Bänke durch neue ersetzt.

„In diesem Jahr wollen wir die Fassade des Kioskes neu gestalten, so dass sich das Gebäudeensemble aus Gaststätte, Infozentrum und Kiosk einheitlich präsentiert“, kündigte Stein an. Die Parkticketautomaten sollen an eine andere Position gerückt, die Asphaltdecke vor der Gastronomie verbessert werden. „Außerdem wollen wir 34 neue Müllbehälter aufstellen, neue Radbügelhalter installieren und weitere neue Bänke aufstellen.“ Eine ältere Infotafel an den Externsteinen wird entfernt, an ihre Stelle soll ein Ensemble aus Holzbänken und -tischen rücken.

„Darüber hinaus wollen wir das Informationsangebot ausbauen: Wir werden zwei Hörstationen aufstellen, die auf Knopfdruck in den Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch wesentliche Informationen in knapper Form bieten“, sagte Stein. Eine Station wird am ehemaligen Kassenhaus an den Externsteinen, das optisch noch aufgewertet wird, installiert, die zweite am Kreuzabnahmerelief. „Dort wollen wir außerdem ein 3-D-Modell des Reliefs aufbauen, damit sehbehinderte Menschen die Möglichkeit haben, das Relief sinnlich, über ihre Hände, zu erfahren.“

In der Gesamtsumme wendet die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe für alle Maßnahmen rund 100.000 Euro auf: „Wir sind überzeugt, dass diese Investitionen sinnvoll sind: Die Besucherinnen und Besucher der Externsteine werden enorm profitieren“, betonte Stein.

 

 

 

Ingo Düsterhus ist neuer Leiter des technischen Immobilienmanagements beim Landesverband Lippe

Die Planung der anstehenden Brandschutzmaßnahmen im Landestheater erfordert viel Detailarbeit (v.l.): Ingo Düsterhus im Gespräch mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Stefan Dörr, kaufmännischer Leiter des Landestheaters und Bernd Stork, Leiter des infrastrukturellen Gebäudemanagements beim Landesverband Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 28. April 2015. Bauunterhaltung, Sanierung oder Umbau von Gebäuden, Denkmalschutz und die Planung neuer Objekte: Die Arbeitsbereiche des Technischen Immobilienmanagements des Landesverbandes Lippe sind äußerst vielfältig. Genau das hat Ingo Düsterhus gereizt: Seit März 2015 ist der diplomierte Architekt Leiter der technischen Immobilienmanagements. „Der Landesverband Lippe besitzt mehr als 200 Immobilien, davon rund 70 denkmalgeschützte Objekte. Die Bandbreite reicht vom Hermannsdenk­mal bis zum Schloss Brake, von den Externsteinen bis zu den Studentenwohnheimen. Ich freue mich sehr, dass wir Ingo Düsterhus gewinnen konnten, diese spannende, aber auch mit Herausforderungen verbundene Position zu übernehmen, denn er verfügt über eine exzellente, fachliche Kompetenz. Hier ist auch Kreativität und Ideenreichtum gefordert, verbunden mit einem guten wirtschaftlichen Denken. Ingo Düsterhus kann auf ein kleines, schlagkräftiges Team mit viel Erfahrungen und Know how zurückgreifen“, beschreibt  Verbandsvorsteherin Anke Peithmann die Situation.

Düsterhus hat in einem Delbrücker Architekturbüro eine Ausbildung zum Bauzeichner absolviert und war anschließend dort einige Jahre tätig. Dieser Job wurde bald zur Teilzeit-Aufgabe: Düsterhus studierte Architektur an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und legte 2005 sein Diplom im Studiengang Architektur ab. Danach war er als Bauplaner und Architekt tätig, zuletzt selbstständig in seinem eigenen Unternehmen. „Meine Arbeit beim Landesverband Lippe ist sehr vielseitig“, sagt Düsterhus. „Die Fülle der unterschiedlichen Bauten – vom Verwaltungsbau über denkmalgeschützte Gebäude bis hin zu Denkmälern – bietet ein spannendes Spektrum. Wir müssen unterschiedliche Ansprüche, sowohl von Nutzergruppen als z. B. auch vom Denkmalschutz, bei der Bauunterhaltung berücksichtigen, und gerade bei älterer Substanz oftmals nach unkonventionellen Lösungen suchen. Das ist sehr reizvoll und herausfordernd, aber auch eine schöne Aufgabe. Der Landesverband Lippe leistet hier einen großen Beitrag zum Erhalt des lippischen Kultur- und Architekturerbes.“ 

Eines der ersten Projekte, die Düsterhus übernommen hat, ist das Landestheater Detmold: „Der Landesverband Lippe setzt seit einigen Jahren ein neues Brandschutzkonzept für das Theater Schritt für Schritt um. Insgesamt erfolgen in diesem Jahr Bauunterhaltungsmaßnahmen in Höhe von 1,4 Mio. Euro – davon allein 1,2 Millionen Euro für den Brandschutz“, erläutert Düsterhus. Weitere Projekte 2015 sind u. a. die Anpassung des bestehenden Eingangsbereiches der Lippischen Landesbibliothek Detmold im Zuge der Errichtung des Zwischenbaus zur neuen Bibliothek der Hochschule für Musik Detmold und Brandschutzmaßnahmen auf der Burg Sternberg; Anfang 2016 steht mit dem Umbau des Weserrenaissance-Museums ebenfalls ein größeres Projekt an.

„Ingo Düsterhus hat sich in den wenigen Wochen schon intensiv eingearbeitet und geht seine Aufgaben mit viel Engagement und Elan an. Ich bin überzeugt, dass der Landesverband Lippe von seiner hohen Fachkenntnis profitieren wird“, so Peithmann abschließend.

 

 

 

Verhaltensgebote für Walpurgisnacht 2015 an den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 24. April 2015. Mit der Walpurgisnacht verbinden Deutsche gemeinhin eins: Den Hexentanz auf dem Brocken im Harz. An den Externsteinen kam in der Vergangenheit in dieser Nacht vor allem Partyvolk zusammen: Diese Art von „Feiern“ schadeten den Pflanzen und Tieren im Naturschutzgebiet sowie dem Naturdenkmal Externsteine, Anwohner und Gäste fühlten sich gestört. Deshalb steuerte der Landesverband Lippe erstmals 2010 – vor fünf Jahren – dagegen. Das Schutzkonzept, das er mit seinen Partnern Stadt Horn-Bad Meinberg, Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. und Kreispolizeibehörde seinerzeit entwickelte, hat sich bewährt und wird auch 2015 umgesetzt.

„Die Bilanz im fünften Jahr nach Einführung des Konzepts ist hervorragend: Die Belastungen für Umwelt, Natur und Menschen sind sehr stark zurückgegangen. Wir zählen in der Walpurgisnacht seitdem durchschnittlich 200-300 Interessierte, für die die Externsteine ein besonderer Kraftort sind und die deshalb kommen, um ihnen in dieser Nacht nah zu sein“, sagt Klaus Stein, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung.

„Wir gehen davon aus, dass sich am kommenden Donnerstag, dem 30. April 2015, wieder spirituell inspirierte Besucherinnen und Besucher an den Externsteinen einfinden, um die Walpurgisnacht hier zu verbringen. Sie dürfen friedlich feiern und musizieren. Zelten, Alkoholkonsum sowie offenes Feuer oder Grillen sind nicht gestattet“, ergänzt er.

Der Parkplatz Externsteine wird im Zeitraum vom 30. April bis 3. Mai 2015 abends bereits um 18 Uhr geschlossen. Die Gaststätte „Zum Felsenwirt“ hat zu den üblichen Zeiten geöffnet. Das Besteigen der Felsen ist Besucherinnen und Besuchern am 30. April sowie am 1. Mai 2015 ausschließlich zu den Öffnungszeiten möglich.

Stein dankt den Partnern Kreispolizeibehörde, Stadt Horn-Bad Meinberg sowie der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. ausdrücklich: „Sie unterstützen uns im fünften Jahr in Folge. Ohne ihr nachhaltiges Engagement hätte sich das Schutzkonzept nicht bewährt.“

 

 

 

Waldbühnenprogramm der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe für 2015

Lemgo/Detmold, 23. April 2015. In der heutigen Sitzung des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe wurde das diesjährige Programm der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal vorgestellt. „Die Waldbühne mit ihrem einzigartigen Flair hat inzwischen ihr Stammpublikum in ganz Ostwestfalen-Lippe. Dementsprechend haben Ralf Noske und sein Team beim Veranstaltungsplan für 2015 auf die Erfolge der vergangenen Jahre gesetzt, aber auch neue Ideen entwickelt“, kommentierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Das Programm bietet Kultur für Herz, Auge und Ohr. Persönlich freue ich mich über den geplanten Stummfilmabend mit Live-Musik im Rahmen des Mondscheinkinos. Ich bin gespannt, wie solch ein nostalgisches Kinoereignis bei den Cineasten ankommt.“

Das Programm auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal startet mit Comedy: „Am 20. Juni begrüßen wir wieder das Team von NightWash aus Köln. Sie haben eine feste Fangemeinde, die sich die Auftritte auf der Waldbühne nicht entgehen lassen“, erläuterte Noske. Am 4. Juli folgt unter dem Label „Rock am Hermann“ das OWL’n’Bats-Festival, die Abende vom 23. Juli bis 9. August sind dann für Kinofans reserviert. „Das Mondscheinkino kommt ausgesprochen gut an: Nach unseren Informationen rangieren wir im Bereich ‚Outdoor-Kino‘ hinsichtlich der Zuschauerzahlen in Nordrhein-Westfalen auf Rang drei und deutschlandweit unter den Top 20. Dieses Jahr planen wir eine besondere, zusätzliche Kinovorführung: einen Stummfilmabend mit Live-Musik von der Bühne“, kündigte Noske an.

Geplant ist außerdem für August eine Rock-Oldie-Nacht: „Hier sind wir noch dabei, gute Bands für die Veranstaltung zu engagieren“, so Noske. Die Saison wird beschlossen von dem in Lippe bekannten und sehr beliebten Ensemble Vinorosso: „Das Ensemble wollte 2014 eines seiner Jubiläumskonzerte auf der Waldbühne geben, doch leider mussten wir aufgrund des Wetters das Konzert absagen.“ Nun soll es am 29. August nachgeholt werden – „wir wünschen uns natürlich, dass das Wetter dieses Mal mitspielt.“

Peithmann hofft, dass das Programm 2015 wieder gut ankommt beim Publikum: „2014 hat es die Kulturagentur trotz schlechten Wetters geschafft, eine Steigerung der Besucherzahlen auf rund 9.000 zu erreichen, das war eine hervorragende Leistung.“

 

 

 

Girls’ Day und Boys’ Day beim Landesverband Lippe bot vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt

Haustechniker Thomas Senke erklärt Lena Langewitz in der Werkstatt des Weserrenaissance-Museums, wie LED-Leuchtmittel richtig ausgewechselt werden.

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 23. April 2015. Das Verhältnis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Landesverband Lippe kann sich sehen lassen: 55% Männer und 45% Frauen beschäftigt der Verband. „Für die Gleichberechtigung von Frauen im Berufsleben und das Aufbrechen von althergebrachten, gesellschaftlichen Mustern, wie sie sich in typischen Frauen- bzw. Männerberufen manifestieren, müssen wir uns aber nach wie vor engagieren. Deshalb sind wir beim Girls’ Day immer dabei – und haben dieses Jahr auch erstmals den Boys’ Day aktiv unterstützt“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Sechs Schülerinnen und Schüler haben den heutigen Tag in Einrichtungen und Abteilungen des Landesverbandes Lippe verbracht und spannende Einblicke in ungewöhnliche Arbeitswelten erhalten. Ich bin sicher, dass ihnen dieser Tag bei der Suche nach ihrem Traumjob geholfen hat, und bedanke mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement.“

Die Forstabteilung begrüßte Sophie Schwegmann aus Dörentrup, Sarah Lindhorst aus Schieder-Schwalenberg und Angelika Kopala aus Rinteln in den Landesverbandswäldern um Schieder. Unter der Anleitung von Revierleiterin Ute Reckefuß packten die drei Mädchen kräftig mit an: „Sie haben Wuchshüllen um junge Bergahorne gesetzt, die wir auf einer Windwurffläche gepflanzt haben.“ Durch Wildverbiss waren einige der jungen Bäume eingegangen, nun wurden neue nachgepflanzt, die gegen Wildverbiss mit Wuchshüllen geschützt werden. „Das ist eine sehr arbeitsintensive Arbeit, aber die drei haben heute viel geschafft“, lobte Ute Reckefuß.

Im Lippischen Landesmuseum Detmold war Kathrin Vogg aus Varenholz im Kalletal bei Ausgrabungstechniker Roland Schaberich zu Gast: Sie lernte die Magazine des Museums zur Ur- und Frühgeschichte kennen und räumte mit Schaberich diverse Kartons um bzw. auf. Das Weserrenaissance-Museum hatte ein Mädchen und einen Jungen eingeladen: Lena Langewitz aus Bad Salzuflen lernte bei Thomas Senke, verantwortlich für die Haus- und Veranstaltungstechnik, wie viele Arbeiten bei einem Museumsbetrieb anfallen und wie viel ausgefeilte Technik dahinter steckt. Sie lernte z. B. die Ausstellungstechnik in den Museumsräumen näher kennen, half beim Wechseln von LED-Leuchtmitteln und begutachtete zusammen mit Thomas Senke die Magazine. Museumspädagogin Sabine Rott begrüßte Jonathan Vogt aus Bad Salzuflen, der für das Museumspädagogik-Projekt „Ab ins Schloss!“ einige Aufgaben übernahm: So schliff er zusammen mit Sabine Rott Spielsteine und säuberte sie, er bedruckte T-Shirt-Folien und er half mit, das Abschlussfest für „Ab ins Schloss!“ zu planen. Am Nachmittag bereitete er die Präsentation der Architekturspiele aus dem Projekt „Ab ins Schloss!“ mit vor und unterstützte das Team bei der Durchführung.

 

 

 

 

Visionskonferenz zum Kulturentwicklungsplan definiert Zukunftsvisionen für Lippe

Blick in eine Arbeitsgruppe (v. l.): Moderator Frank Jendreck von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, Hans-Jörg Düning-Gast (Stadt Oerlinghausen) und Moderatorin Antje Nöhren (OWL Kulturbüro). Foto: Kulturagentur Landesverband Lippe

Lemgo/Blomberg, 21. April 2015. Am vergangenen Samstag, 18. April 2015, kamen rund 75 Kulturinteressierte, Kulturträger und Kulturschaffende im Besucherzentrum von Phoenix Contact zusammen, um eine gemeinsame Vision für das Kulturleben in Lippe zu erarbeiten. „Mit der Visionskonferenz sind wir einen großen Schritt in unserem Kulturentwicklungsplanprozess vorangekommen: Wir haben festgelegt, welche Aspekte in der Kulturarbeit und Kulturpolitik uns künftig wichtig sind“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „So müssen sich z. B. Kulturschaffende, Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen künftig besser vernetzen. Auch sollten Menschen, unabhängig von ihrer Lebenssituation, am kulturellen Leben teilhaben können.“ Peithmann hat sich besonders über das Engagement und die Kreativität junger Konferenzteilnehmer gefreut. „Damit gelingt es, die wichtigen jungen Sichtweisen zur Zukunft der Kultur bei der künftigen Kulturpolitik zu berücksichtigen.“

Zu Beginn der Konferenz brachten Angela Josephs, Pressesprecherin und Leiterin der Presse- & Öffentlichkeitsarbeit von Phoenix Contact, Bürgermeister Gert Klaus aus Schieder-Schwalenberg und Dr. Ulrich Bender, Vorstand des Kammerorchesters Detmold, als einleitende Visionsgeber ihre persönlichen Zukunftsaussichten auf die Kulturentwicklung in Lippe zum Ausdruck. Auch die Jugend brachte sich ein: Zwei Trainees von Phoenix Contact, Pascal Stumpf und Marvin Alexander Vibora-Münch, beurteilten den Kulturentwicklungsplanprozess aus ihrer Perspektive und stellten ihre persönlichen Vision vor. Als Moderatoren leiteten sie eine eigene Arbeitsgruppe, in der junge Menschen vertreten waren. Bis zum Nachmittag entwickelten vier parallel arbeitende Gruppen die Grundsteine für eine gemeinsame Vision, die von  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturagentur des Landesverbandes sowie von Antje Nöhren vom OWL Kulturbüro moderiert wurden.

Für Inspiration und neue Ideen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgte Klaus Latza: Mit seinen Instrumenten – einer afrikanischen Harfe und einem Hang – entführte er in ungewöhnliche Klangwelten. Zudem kam das Spielmobil aus Lage mit zwei qualifizierten Fachkräften zum Einsatz: Bei schönem Sonnenschein wurde für die Kinder u. a. eine Rutschbahn aufgebaut.

Am Ende der Veranstaltung erarbeitete eine kleine Redaktionsgruppe auf der Basis der Arbeitsgruppenergebnisse einen Vorschlag für die Visionsformulierung, die beim Zielworkshop verabschiedet werden soll.

Auszüge aus den Visionen:

  • „Kultur in Lippe ist wertgeschätzt. Sie ist eine Entwicklungschance für alle. Sie wird von Verantwortlichen in Politik und Verwaltung als Pflichtaufgabe verstanden.“
  • „Eine intensive Vernetzung und Zusammenarbeit der Kulturschaffenden, der Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen bereichern das Kulturleben.“
  • „Alle Menschen haben die Möglichkeit, unabhängig von ihrer Lebenssituation am Kulturleben teilzunehmen. Kultureinrichtungen entwickeln zielgruppenspezifisch Angebote und Mitgestaltung. Ein intelligentes Mobilitätsangebot erlaubt es, alle Kulturangebote zu nutzen.“
  • „Junge Menschen nutzen Freiräume in und außerhalb der Schule für ihre selbstbestimmten kulturellen Projekte und ihre Anliegen. Kultureinrichtungen und andere Kulturanbieter sind offen für die Themen und Interessen junger Menschen und entwickeln gemeinsam Kulturprojekte.“

Die vollständige Version kann auf der Internetseite www.kulturentwicklungsplan-lippe.de unter der Rubrik „Dokumente“ nachgelesen werden. Am 29. Mai 2015 geht die Kulturentwicklungsplanung mit dem Zielworkshop in die nächste Runde.

 

 

 

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe begrüßte 7.000 Teilnehmer ihrer Motorsägenlehrgänge

Der 7.000 Teilnehmer der Motorsägenlehrgänge des Landesverbandes Lippe, Karsten Frewert (2.v.l.), freut sich über seinen Gutschein über fünf Raummeter Brennholz. Mit ihm freuen sich Ausbilder Thorsten Mühlenhof, Susanne Hoffmann, stellv. Leiterin der Forstabteilung, und Revierleiter Friedrich Schierholz (v.l.). (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 21. April 2015. Vor rund zwölf Jahren – im November 2003 – bot die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe erstmals einen Motorsägenlehrgang an. Sie war damit eine Vorreiterin in der Region Ostwestfalen-Lippe. Am vergangenen Samstag konnte die Forstabteilung den 7.000 Teilnehmer ihrer Motorsägenlehr­gänge begrüßen. „7000 Teilnehmer in den vergangenen rund zwölf Jahren – das ist ein schöner Erfolg für den Landesverband Lippe“, freut sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Er zeigt, dass das fachliche Know How unserer Forstwirtschaftmeister und Forstwirte als Ausbilder von den Interessierten geschätzt und honoriert wird.“ Hier sei insbesondere das Engagement von Forstwirtschaft­meister Thorsten Mühlenhof hervorzuheben: „Er hat eine Qualitätslehrgang absolviert und wurde von der Berufsgenossenschaft zertfiziert. Das spricht für die hohe Qualität unserer Motorsägenlehrgänge.“

Auf dem Übungsareal im Wald bei Schieder überreichten Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung, Friedrich Schierholz, Leiter des Forstreviers Schwalenberg, und Ausbilder Thorsten Mühlenhof dem 7.000 Tielnehmer, Karsten Frewert, einen Gutschein über fünf Raummeter Brennholz.

„Aufgrund gesetzlicher Vorschriften, aber auch aufgrund von Zertifizierungsvorgaben müssen Interessierte, die selbst im Wald Holz aufarbeiten möchten, einen Kurs im Umgang mit der Motorsäge nachweisen“, erläuterte Hoffmann den Hintergrund. Bei dem Lehrgang wird an einem Abend theoretisches Wissen zu Motorsägentechnik, Holzernte sowie Holzaufarbeitung vermittelt. An einem weiteren Tag stehen dann praktische Übungen auf dem Programm: „Das Aufarbeiten von Holz im Wald ist eine mit vielen Gefahren verbundene Tätigkeit. Mit der Schulung gewährleisten wir, dass Mindeststandards hinsichtlich Sicherheit, Arbeitsschutz und Unfallvermeidung in den PEFC-zertifierten Landesverbandswäldern eingehalten werden“, ergänzte Schierholz.

Die Nachfrage nach den Motorsägenlehrgangen des Landesverbandes Lippe sei zwar längst nicht mehr so stark wie in den ersten Jahren – „hier verzeichnen wir eine gewisse Marktsättigung“, so Hoffmann. Doch die nach wie vor intensive Diskussion über globale Umweltprobleme, Klimawandel und zunehmende Ressourcenknappheit habe Brennholz im Fokus des öffentlichen Interesses gehalten: „Holz ist ein heimischer, erneuerbarer und CO2-neutraler Energieträger. Das Aufarbeiten von Kronen und anderen Resten aus der Holzernte ist auch eine Form nachhaltiger und sinnvoller Holznutzung. Und für Viele ist die Holzaufarbeitung in Eigenleistung auch ein schöner Ausgleich und ersetzt den Gang in ein Fitnessstudio“, sagt Hoffmann. Deshalb hält die Forstabteilung an ihrem Angebot fest: „Interesse und Bedarf an den Motorsägen­lehrgängen wird es immer geben.“

 

 

 

Robin Jähne bietet in Kooperation mit Landesverband Kurs zu digitaler Naturfotografie an

Naturfotograf Robin Jähne.

Horn-Bad Meinberg, 17. April 2015. Digitale Fotografie und Videokameras sind längst nicht mehr die alleinige Domäne von Profi-Fotografen und Profi-Kameramännern: Weil heute erstklassige Technik zu akzeptablen Preisen zu haben ist, sind Digitalfoto- und Videokameras nahezu flächendeckend in deutschen Haushalten zu finden. Das Fotografieren und Filmen in der Natur setzt vielfältige Fertigkeiten voraus. Diese vermittelt der in Lippe bekannte und vielfach ausgezeichnete Naturfotograf Robin Jähne in Kooperation mit dem Landesverband Lippe in einem Kurs im Naturschutzgebiet der Externsteine. Er findet statt am Samstag, dem 25. April 2015 von 15.00 bis 17.00 Uhr. Kosten: 25 Euro pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer.

Auf der zweistündigen Foto- und Videotour vermittelt Jähne Anfängern, Fortgeschrittenen und Profis gleichermaßen interessante Einblicke in die Foto- und Videotechnik. Er geht dabei besonders auf die speziellen Anforderungen digitaler Naturfotografie ein, in praktischen Übungen wird das Arbeiten ohne Stativ trainiert. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessante Informationen zur umliegenden Landschaft und Natur.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen für diese ca. 4 km lange Tour wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, die Kameraausrüstung ist selbst mitzubringen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird deshalb um Anmeldung gebeten. Informationen und Auskünfte erteilt das Infozentrum Externsteine unter Tel. 05234 / 2029796 oder info@externsteine.de.

 

 

Landesverband Lippe bewilligt Kulturförderanträge

Lemgo/Detmold, 16. April 2015. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe hat die ersten Kulturförderanträge des Jahres 2015 bewilligt. „Die drei Antragsteller erhalten Fördergelder in Gesamthöhe von 2.500 Euro“, teilt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann mit.

Über Förderungen kann sich der Ziegler Ring Lippe freuen: Für die diesjährigen Jubiläen der Ziegler­vereine Almena, Lieme und Westorf erhält er insgesamt 1.500 Euro von der Kulturagentur. Je 500 Euro erhalten die Extertaler Musikanten und die Grabbe-Gesellschaft zur Unterstützung.

„Der Landesverband Lippe fördert seit Jahrzehnten lokale und regionale Kulturschaffende, denn ihre Kunst- und Kulturprojekte spielen für den Tourismus, vor allem aber für die heimische Bevölkerung und die Attraktivität der Region für Fach-, Arbeits- und Führungskräfte eine herausragende Rolle“, betont Peithmann. Es sei die Vielfalt der kulturellen Angebote, die aus Lippe eine einzigartige Kulturlandschaft mache: „Und genau diese Vielfalt garantiert der Landesverband Lippe mit seiner Kulturförderung.“

Mit seiner finanziellen Unterstützung für Vereine, Orchester oder Künstler, aber auch mit  Initiativen wie dem aktuell laufenden Kulturentwicklungsplanungsprozess, handele der Landesverband Lippe aktiv im Sinne des aktuellen Förderprogramms „Regionale Kulturpolitik“ der nordrhein-westfälischen Landesregierung, ergänzt Ralf Noske, Leiter der Kulturagentur:Dieses Förderprogramm hat zum Ziel, die Kulturregionen noch stärker zu profilieren und besonders in weniger dicht besiedelten Gebieten vorhandene Kräfte und Potenziale zu bündeln. Mit unserer Kulturförderung wie auch mit dem Kulturentwicklungsplan tragen wir dazu bei, Lippe als Kulturlandschaft zu stärken und weiterzuentwickeln.“

Der Fördertopf der Kulturagentur für lippische Kulturschaffende ist auch 2015 wieder mit 20.000 € gefüllt, „davon sind somit erst 2.500 Euro vergeben“, so Noske. Anträge können Interessierte richten an: Lippische Kulturagentur, Bismarckstr. 8, 32756 Detmold. Infos auch unter: www.kulturagentur-online.de

 

 

 

 

 

Entspannendes Klangerlebnis in der erwachenden Natur rund um die Externsteine

Honr-Bad Meinberg, 16. April 2015. Der Hörsinn ist einer der wichtigsten Sinne des Menschen und muss im Alltag einiges aushalten. Ein abgestumpftes Ohr verschließt sich der Umwelt, kann zu Gefühlen von Einsamkeit und Energielosigkeit führen - ein wacher Hörsinn dagegen sorgt für eine intensive Verbindung mit der Welt und dadurch für reichlich Freude und Energie.

In Kooperation mit dem Landesverband Lippe, der NABU Umweltbildungsstätte Rolfscher Hof und der Schutzgemeinschaft Externsteine gibt es am Samstag, 25.04.2015 von 17 Uhr – 20 Uhr im Naturschutzgebiet Externsteine die Gelegenheit, der wunderbaren Frühlingswelt mit ihren vielfältigen und wohltuenden Klängen durch bewusstes hörendes Wahrnehmen ganz nah zu sein, Wohlbefinden und Entspannung zu erleben und fast nebenbei ein besseres Verständnis zu erwerben von dem, was in der Natur geschieht. Die Ohren öffnen die Augen, die Sinne und letztlich auch die Seele. Treffpunkt ist am Infozentrum Externsteine.

Spielerisch, sinnlich und informativ gehen Ramona Gieseking, Natur- und Umweltpädagogin und Diplom-Geografin, und Alexandra Kazmierczak, Natur- und Musikpädagogin, an das Thema Geräusche, Hören im Wald und Stille, Ruhe und Entspannung heran. Mitzubringen sind außer Neugierde und Offenheit wetterangepasste Kleidung und festes Schuhwerk. Besondere Vorbildung ist nicht notwendig, Trittfestigkeit ist aber von Vorteil. Diese Veranstaltung richtet sich an Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind aber willkommen. Anmeldung wird erbeten unter waldundklang@gmail.com oder 0175-4897140 oder 0176- 98675575. Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt!

 

 

 

»Kopf und Herz öffnen«

Detmold/Blomberg, 10. April 2015. Am 18. April 2015 lädt der Landesverband Lippe von 10 bis 17 Uhr ins Besucherzentrum von Phoenix Contact zur dritten Veranstaltung der Kulturentwicklungsplanung ein.

Unter dem Motto „Öffne Kopf und Herz“ werden gemeinsam kreative und motivierende Visionen und Zukunftsorientierungen für die Kulturentwicklung erarbeitet. Dazu werden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die in kleinem Kreis erste Ideen entwickeln. Im Plenum werden diese anschließend zusammengetragen und zu einer gemeinsamen Vision zusammengefasst.

Um den Tag angenehm zu gestalten, ist für Verpflegung und musikalische Unterhaltung gesorgt. Damit auch Familien an der Veranstaltung teilnehmen können, wird eine Betreuung für Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren angeboten:  Zur Veranstaltung wurde das Spielmobil aus Lage mit qualifizierten Fachkräften engagiert. Je nach Wetterlage können sich die Kinder draußen austoben oder in der Nähe ihrer Eltern die Zeit verbringen. Sie sollten wetterfeste Kleidung mitbringen.

Eine Anmeldung wird bis zum 17. April 2015 unter info-kep@landesverband-lippe.de erbeten.

 

Ansprechpartner:
Stefanie Keil M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Kulturagentur Landesverband Lippe
Bismarckstraße 8
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 9925 425
Email: s.keil@landesverband-lippe.de

 

 

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe bietet 5 Plätze für Girls’ und Boys’ Day am 23. April 2015

Girls‘ Day 2014 in der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe: Chiara Klamet hilft Forstwirtschaftsmeister Rainer Varenholz beim Einpflanzen eines so genannten Wildlings auf dem Ziegenbrink bei Istrup. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 2. April 2015. Bei jungen Menschen das Interesse für ungewöhnliche Arbeitsbereiche wecken und vielfältige Personalressourcen für die Zukunft erschließen – das sind die wichtigsten Ziele des Girls’ Days. Der Landesverband Lippe unterstützt auch 2015 diese bundesweite Initiative – und hält erstmals auch ein Angebot für die Partnerinitiative Boys’ Day bereit.

„Beim Girls’ Day mitzumachen, ist inzwischen für Arbeitgeber in Deutschland ein Muss. Der Mädchen-Zukunftstag, der 2002 eingeführt wurde, hat viel Positives bewirkt, er hat zahlreichen jungen Mädchen den Weg in interessante, abwechslungsreiche Berufe geebnet und die Personalplanung und Personalentwicklung in Deutschland nachhaltig verändert“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Gleichwohl bleibt noch viel zu tun, um Mädchen für ‚typische Männerberufe‘ – und Jungen für ‚typische Frauenberufe‘ – zu begeistern. Wir sind deshalb jedes Jahr gern bei der Initiative Girls’ Day – und nun auch beim Boys’ Day dabei.“

Wie in den Jahren zuvor, können drei Mädchen am diesjährigen Girls’ Day – dem 23. April 2015 – den Beruf der Forstwirtin kennenlernen: „Unsere Fachfrau, Revierförsterin Ute Reckefuß, nimmt sie mit in die Wälder rund um Schieder-Schwalenberg, um typische Arbeiten und Aufgaben kennenzulernen.“ Besonders freut sich Peithmann über zwei neue Angebote des Landesverbandes Lippe, die das Weserrenaissance-Museum möglich macht: „Ein Mädchen kann den Haustechniker des Museums, Thomas Senke, einen Tag lang begleiten und erleben, welch wichtige und unerlässliche Basisarbeit für den Museumsalltag er leistet.“ Und ein Junge kann Museumspädagogin Sabine Rott einen Tag lang über die Schulter schauen und sie tatkräftig unterstützen: „Die Museumspädagogik ist eine klassische Domäne der Frauen. Ich freue mich sehr, dass wir damit erstmals auch mit einem Angebot beim Boys’ Day vertreten sind und zum Gelingen des Zukunftstags für Jungen beitragen.“

Die Angebote für die 5 Plätze sind zu finden auf der Homepage des Landesverbandes Lippe (www.landesverband-lippe.de) sowie unter „Lemgo“ auf den Homepages: www.girls-day.de bzw. www.boys-day.de.

 

 

 

Familientag zur Saisoneröffnung am Hermannsdenkmal

Lemgo/Detmold, 31. März 2015. Zur Eröffnung der touristischen Saison lädt der Landesverband Lippe ein zum Familientag am Hermannsdenkmal: Am Ostersonntag, dem 5. April 2015, gibt es ab 11:00 Uhr ein buntes Programm, die Besteigung des Denkmals ist am ganzen Tag frei.

„Wir wollen künftig die touristische Saison an unseren beiden Denkmälern – das Hermannsdenkmal und die Externsteine – mit besonderen Angeboten für Familien, Gäste und Touristen einläuten. Wir beginnen dieses Jahr am Hermannsdenkmal, nächstes Jahr wird der Familientag an den Externsteinen stattfinden“, kündigt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann an. „Hintergrund für diese Idee ist, dass beide Denkmäler mit jeweils rund 500.000 Besuchern im Jahr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Lippe sind, die touristischen Schwergewichte der Region. Mit dem Familientag zum Saisonauftakt wollen wir beide Denkmäler noch bekannter machen, vor allem aber Danke an die Lipperinnen und Lipper sagen, die die treusten Besucher an beiden Denkmälern sind“, ergänzt Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

Beim Familientag am Hermannsdenkmal können Eltern und Kinder, Jung und Alt, die Geschichte rund um den Hermann erkunden, etwas für ihre Fitness tun, sich von einem Karikaturenzeichner auf Papier bannen lassen oder auf Schatzsuche gehen. Das Programm:

·         Besteigung des Hermannsdenkmals frei

·         Schatzsuche für die ganze Familie: „Suche den Schatz des Hermanns“ (11:00 bis 17:00 Uhr;
Info-Zelt)

·         Kostenlose Kurzführungen für die ganze Familie (12:00, 13:00, 15:00 und 16:00 Uhr; Treffpunkt: Infozentrum am Hermannsdenkmal)

·         Kostenlose Führung mit Blick in die Statue (14:00 Uhr; Treffpunkt: Infozentrum am Hermannsdenkmal)

·         „Hermannsgang“ mit Henning dem Barden: 2000 Jahre Geschichte in einer Stunde (13:00 und 15:00 Uhr; Treffpunkt: Info-Zelt)

·         Hermännchen-Karikaturen mit Mark Schäferjohann (14:00 bis 17:00 Uhr; Info-Zelt)

·         Let’s go – jeder Schritt hält fit. Gesundheitswanderung von den Externsteinen zum Hermannsdenkmal (11:00 Uhr; Treffpunkt: Infozentrum Externsteine)

·         Kinder-Kino: Sendung mit der Maus „Varusschlacht“ (11:00 bis 17:30 Uhr; Kinosaal im Info-Zentrum)

„Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher an diesem Tag, vor allem auf viele Kinder“, sagen Peithmann und Stein.

 

 

 

Einblick in vielfältige Engagements des Landesverbandes Lippe in Kalletal-Varenholz

Lemgo, 23. März 2015. Die vielfältigen Engagements des Landesverbandes Lippe in Kalletal-Varenholz waren das Thema eines Besuchs von Verbandsabgeordneten und stellvertretenden Verbandsvorstehern. Sie erhielten vor Ort Einblick in die Investitionen im Internat Varenholz mit der dort angesiedelten Real- und Sekundarschule, kamen mit dem Pächter der Domäne Varenholz ins Gespräch und lernten auch die Firma Eggersmann, die an der Weser Kies abbaut, kennen.

„Die Arbeit der Landesverbandspolitiker ist aufgrund der unterschiedlichen Aufgabengebiete beim Landesverband Lippe eine Herausforderung. Sie können nur dann gute Entscheidungen treffen, wenn sie tiefgreifende Einblicke in die vielfältige Landesverbandsarbeit erhalten. Deshalb bieten wir ihnen regelmäßig Informationsveranstaltungen außerhalb der Gremiensitzungen an“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Hintergrund. Dieses Verfahren habe sich bewährt.

Im Internat Varenholz wurden die Verbandsabgeordneten und stellvertretenden Verbandsvorsteher von Frederic Blauschek, Gesellschafter und Geschäftsführer des Internats, begrüßt. Zusammen mit Hans-Hermann Schweppe, zuständiger Bauingenieur für die Landesverbandsgebäude in Varenholz, erläuterte er die aktuellen Maßnahmen. „Wir haben z. B. im Festsaal, der täglich als Speisesaal genutzt wird, eine neue, schalldämmende Decke eingezogen und die Beleuchtung erneuert“, sagte Schweppe. Außerdem wurden diverse Brandschutztüren eingebaut und ein Brandmeldesystem installiert. „Nicht zuletzt modernisieren wir sukzessive die Bäder im Internat nach Vorgaben des Jugendamtes: Um die Privatsphäre der Kinder zu schützen, bauen wir dabei die Duschbereiche zu abgeschlossenen Einzelduschen um.“ Drei Bäder hat die Bauabteilung des Landesverbandes Lippe modernisiert, 2015 werden zwei oder drei weitere folgen, 2016 die restlichen Bäder. Insgesamt hat der Landesverband Lippe von 2011 bis 2014 rund 1 Mio. Euro im Internat Varenholz investiert, 2015 werden es 60.000 Euro sein.

Auch in der Schule wurden Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, zudem wurden dort die Fenster erneuert. „Hier haben wir obendrein eine Warnanlage für Notfallsituationen eingebaut, diese ist inzwischen gesetzlich vorgeschrieben“, so Blauschek. 2015 stehen Arbeiten in der Turnhalle an: Die Heizungs- und Lüftungsanlage wird erneuert. Investitionen in die Schule werden von der Elisabeth-Engels-Stiftung getragen.

Auf der Domäne Varenholz kamen die Landesverbandspolitiker mit Pächter Hans Zeddies zusammen, der seinen landwirtschaftlichen Betrieb vorstellte: „Die Domäne Varenholz baut Feldfrüchte auf einer Ackerfläche von rund 180 Hektar an – vorrangig Wintergerste, Winterweizen, Raps und Rüben.“ Die Rüben werden ausschließlich in die Zuckerfabrik in Lage geliefert. Am Bauunterhalt des Gebäudeensembles der Domäne beteiligt sich Zeddies gern, stelle es doch eine außergewöhnliche, denkmalgeschützte Anlage dar. Jürgen Hoppe, Leiter der Immobilienabteilung, ergänzte: „Der Landesverband Lippe sieht in dem Erhalt und der Pflege dieser schönen Domäne auch eine Kulturaufgabe.“

Zum Abschluss stand der Besuch des Kieswerks Eggersmann an der Weser auf dem Programm. Geschäftsführer Michael Eggersmann stellte seinen Unternehmensverbund vor, der aus diversen Kies- und Transportbetonwerken besteht und 160 Mitarbeiter beschäftigt. Er ging intensiv auf die Zukunftsplanungen ein: Eggersmann baut derzeit auf Landesverbandsflächen an der Weser Kies ab und wird eine neue Landesverbandsfläche erschließen, um dort 2017 mit dem Abbau von Kies zu beginnen. Seine Erläuterungen zur Technik und zur Rekultivierung der Abbauflächen in Wasser- und Naturschutzgebiete stießen bei den Landesverbandspolitikern auf großes Interesse.

 

 

 

 

Lippische Kulturagentur leistet wertvolle Kulturarbeit künftig aus Detmold

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann packte am letzten Tag des Umzuges mit an und half Institutsdirektor Ralf Noske bei der Einlagerung der Gemälde der Artothek. (Fotos: Lippische Kulturagentur)

Detmold, 23. März 2015. Neustart mit neuem Elan heißt es in der Lippischen Kulturagentur: Die 1971 gegründete Einrichtung ist von Lemgo nach Detmold umgezogen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Institutsdirektor Ralf Noske haben Büros im Lippischen Landesmuseum bezogen. „Ich freue mich, dass der bereits vor geraumer Zeit geplante Umzug abgeschlossen ist und die Kolleginnen und Kollegen nun wieder voll handlungsfähig und für Kulturinteressierte wieder erreichbar sind“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann bei ihrem ersten Besuch in den neuen Kulturagentur-Räumlichkeiten. Sie packte bei letzten Einräumarbeiten mit an und half, Gemälde aus der Artothek fachgerecht unterzubringen.

„Die Idee, Lippische Kulturagentur und Lippisches Landesmuseum räumlich zusammenzubringen, hat zum Ziel, die hervorragenden Kompetenzen im Bereich der gestaltenden Kunst, über die beide Einrichtungen verfügen, an einem Ort zu bündeln und zahlreiche Synergieeffekte zu erzeugen“, betont Peithmann. „So nutzen wir z. B. künftig gemeinsam die Infrastruktur des Lippischen Landesmuseums“, erläutert Ralf Noske. Zudem stelle die künftige Unterbringung und Betreuung der gesamten kunsthistorischen Bestände des Landesverbandes Lippe an einem Ort – dem Lippischen Landesmuseum – eine Aufgabenbereinigung der Kulturinstitutionen dar: „Mit Dr. Mayarí Granados und Vera Scheef verfügen wir über exzellente Kunsthistorikerinnen, die die Bestände nun hier, in Detmold, fachgerecht betreuen und für die Planung und Um­setzung von Sonderausstellungen an den Standorten Malerstadt Schwalenberg und Lippisches Landes­­museum verantwortlich zeichnen.“ Nicht zuletzt könne das Personal beider Institutionen flexibler eingesetzt und z. B. Vertretungen besser gewährleistet werden. „Die räumliche Zusammenführung steht im Einklang mit dem Zukunftskonzept des Lippischen Landesmuseums“, ergänzt Museumsdirektor Dr. Michael Zelle.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lippischen Kulturagentur sind im oberen Stockwerk des Landesverbands-Gebäudes Bismarckstraße 8 untergebracht: „Das Haus beherbergte die komplette Verwaltung des Landesverbandes Lippe, bis zu ihrem Umzug 1985 ins Schloss Brake in Lemgo. Seitdem befinden sich hier Büros des Deutschen Jugendherbergswerks und des Lippischen Landesmuseums“, erläutert Zelle. „Wir haben der Kulturagentur nun diverse Büros zur Verfügung gestellt.“

 

Neue Adresse:
Lippische Kulturagentur
Bismarckstraße 8
32756 Detmold
Tel.: 05231/9925 421
Fax: 05231/9925-429
Email: e.kloepper@landesverband-lippe.de
Internet: www.kulturagentur-online.de

 

 

Landesverbandskämmerer Peter Gröne zieht Bilanz nach einem Jahr im Amt

Lemgo, 13. März 2015. Ein schönes Ergebnis der Arbeit der Finanzabteilung konnte Landesverbandskämmerer Peter Gröne Ende Februar präsentieren: die Genehmigung der Haushaltssatzung 2015 durch das NRW-Ministerium für Inneres und Kommunales. „Die sehr rasch erteilte Zustimmung unserer Rechtsaufsicht werten wir als äußerst positives Signal und als Bestätigung dafür, dass unser Haushaltskonsolidierungskonzept aufgeht und wir auf einem guten, richtigen Weg sind“, urteilt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Der Landesverband Lippe hat zwischenzeitlich den Haushalt 2015 veröffentlicht, er ist damit nun voll handlungsfähig.

Die Finanzen des Landesverbandes Lippe liegen seit einem Jahr in der Verantwortung von Verbandskämmerer Peter Gröne. Nach den ersten zwölf Monaten seiner Tätigkeit zieht Peithmann eine positive Bilanz: „Peter Gröne hat mit seinem Team und im Zusammenspiel mit allen Kolleginnen und Kollegen den Landesverband Lippe gut vorangebracht.“

Peter Gröne sieht seine Arbeit im zurückliegenden, ersten Jahr einerseits als konsequente Fortführung der beim Landesverband Lippe beschlossenen Strategien: „Beim Haushaltskonsolidierungskonzept, das 2013 eingeleitet wurde, oder beim Schuldenabbau konnte ich bereits auf erste Erfolge aufbauen“, sagt Gröne. Mit der Konsolidierung liege der Landesverband Lippe gut im Plan: „Ich bin zuversichtlich, dass wir 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können.“ Hinsichtlich des Abbaus von Schulden sei 2015 ein wichtiges Jahr: „Wir werden Sondertilgungen von Darlehen in Höhe von rd. 11,1 Mio. Euro vornehmen und zum Jahresende nur noch 6,5 Mio. Euro Schulden haben. Auch dies ist ein wichtiger Schritt, um die Finanzlage des Landesverbandes Lippe nachhaltig zu verbessern und zu festigen“, ist Gröne überzeugt.

Gröne hat andererseits eigene, neue Akzente gesetzt – im Bereich der erneuerbaren Energien und der Finanzanlagen. „Im Sommer 2014 haben wir einen Strategiewechsel bei den Finanzanlagen vorgenommen: Trotz des anlageunfreundlichen Umfeldes konnten wir damit noch die Renditen erzielen, die der Landesverband Lippe in seinem Haushalt 2014 als Ziel vorgegeben hatte.“ Ziel ist es laut Gröne, mittelfristig stabile Renditen für den Landesverband Lippe zu erwirtschaften.

Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Gröne darin, bestmögliche Bedingungen für die Kulturarbeit des Landesverbandes Lippe zu gewährleisten: „Trotz Haushaltskonsolidierungskonzept wenden wir in diesem Jahr wieder rund zehn Millionen Euro für die Kultur in Lippe auf.“ Darin enthalten sind, neben der Finanzierung der eigenen Kultureinrichtungen,  Fördergelder in einer Gesamthöhe von ca. 1,5 Millionen Euro. Von diesen Geldern profitieren zahlreiche Kulturträger in Lippe, wie z.B. das Landestheater Detmold, das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen oder das Festival Wege durch das Land.

„In der Summe enthalten sind außerdem Investitionen in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro“, ergänzt Gröne, z. B. für den Verbindungsbau zwischen der Lippischen Landesbibliothek und der neuen Bibliothek der Hochschule für Musik in Detmold, für Sanierungsarbeiten in der Mittelmühle des Lippischen Landesmuseums Detmold oder für den beginnenden Umbau im Weserrenaissance-Museum. Besonders hebt er die Investitionen in das Landestheater Detmold für Brandschutzmaßnahmen in Höhe von rund 1,2 Mio. Millionen Euro im Jahr 2015 hervor. „Hier werden wir unserer Verantwortung für das von Fürst Leopold IV. und Bürgerinnen und Bürgern wiedererbaute Landestheater und seiner Bedeutung als unverzichtbare Kulturinstitution in Lippe gerecht.“

 

 

 

Ungestörter Blick auf Lippes grünen Recken

Lemgo, 13. März 2015. Rechtzeitig vor dem Start der Veranstaltung „Hermann leuchtet“ am 19. März 2015 hat die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe Pflegemaßnahmen in den Waldarealen rund um das Hermannsdenkmal durchgeführt. „Wir haben die Sichtachse vom Bismarckstein zum Hermannsdenkmal wieder hergestellt und damit eine Empfehlung aus dem Nutzungskonzept der LTM AG sehr zügig umgesetzt“, erläutert Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe.

Hermann Kaiser, Leiter des zuständigen Forstreviers Hiddesen, hat mit seinem Team Bäume entnommen und Bäume beschnitten: „Wir haben einige Bäume, die die Sicht vom Bismarckstein zum Denkmal verdeckten, gefällt und im umliegenden Areal auch kranke, nicht mehr verkehrssichere Bäume entnommen.“ Am Bismarckstein selbst wurde dabei eine Gruppe von Linden freigestellt: „Diese Bäume können sich nun besser entwickeln.“

Zudem wurden einzelne Bäume entlang der Sichtachse beschnitten. „Wir haben damit u. a. auch Wünsche der Firma Light Art, die die Veranstaltung ‚Hermann leuchtet‘ durchführt, und des Kletterparks berücksichtigt und Bäume ganz bewusst erhalten.“

Vor allem aber können sich nun die Besucherinnen und Besucher des Hermannsdenkmals freuen: „Ihnen bietet sich vom Bismarckstein nun wieder ein schöner, ungestörter Blick zu unserem grünen ‚Recken‘ “, sagt Braun.

 

 

 

Wertholz des Landesverbandes Lippe erzielt bei Submission hervorragende Preise

Die Revierleiter des Dezernats Schieder mit ihrer Leiterin Susanne Hoffmann (2. v. r.) auf einem Eichenholzstamm auf dem Holz-lagerplatz Altschieder. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 03. März 2015. Qualität kommt an: Dieses Fazit hat Susanne Hoffmann, Leiterin des Forstdezernats Schieder und stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, heute bei einer Dienstbesprechung für die diesjährige Wertholzsubmission gezogen: „Wir haben weniger Laubholz angeboten, aber hervorragende Preise erzielt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Hoffmann war mit den Revierleitern des Forstdezernats Schieder auf dem Holzlagerplatz Altschieder zusammen gekommen, um die Submissionsergebnisse im Einzelnen zu besprechen: „Wir haben in diesem Jahr 303 Festmeter Laubholz angeboten, rund 100 Festmeter weniger als 2014.“ Grund dafür war die Witterung: „Der Winter war sehr regenreich und mild, die Waldböden zu nass. Das Rücken des geschlagenen Holzes hätte zu große Schäden verursacht.“

Die Submission hat die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe in bewährter Kooperation mit dem Forstamt Hochstift des Landesbetriebes Wald und Holz durchgeführt. „Wir haben fast ausschließlich Eiche angeboten, aufgeteilt in 49 Lose, und einen Gesamtumsatz von 118.500 Euro erzielt“, erläuterte Hoffmann. Der Durchschnittspreis für einen Festmeter lag bei rund 391 Euro, er ist im Vergleich zum Vorjahres-Durchschnittspreis nahezu gleich geblieben.

„Wir haben sehr gute Einzelstämme gehabt, der Spitzenpreis lag bei 628 Euro pro Festmeter“, berichtete Hoffmann. Der teuerste Stamm war eine Eiche, die mit 4,19 Festmetern einen Erlös von 2.141 Euro brachte. „Das zeigt in der Tendenz, dass qualitativ hochwertiges Eichenholz nach wie vor stark nachgefragt ist und die Holz verarbeitenden Unternehmen – allen voran die Möbelhersteller – bereit sind, für erstklassiges Holz entsprechende Preise zu zahlen.“

 

 

 

 

Baumpflegearbeiten am Hermannsdenkmal

Lemgo, 03. März 2015. Am morgigen Mittwoch – geeignete Witterung vorausgesetzt – beginnt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe mit Baumpflegearbeiten am Hermannsdenkmal. Ziel ist es, durch Beschnitt von Bäumen die Sichtachse zwischen Bismarckstein und Denkmal zu verbessern.

 „Wir wollen die Zeit vor dem Beginn des Blattaustriebes und der Vogelbrut – und vor Beginn der Touristensaison – nutzen, um diese Arbeiten durchzuführen“, erläutert Hermann Kaiser, Leiter des zuständigen Forstreviers Hiddesen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte nächster Woche andauern. „Wir bitten Wanderer, Spaziergänger und Besucher des Denkmals für mögliche Behinderungen um Verständnis.“

 

 

 

Erster Workshop im Kulturentwicklungsplanprozess am 27. Februar 2015 war großer Erfolg

Vorstellung der Ergebnisse zum Thema Chancen mit Antje Nöhren vom Kulturbüro OWL (links) und Vera Scheef, Kunsthistorikerin bei der Lippischen Kulturagentur (rechts).

Lemgo, 03. März 2015. Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken: Am 27. Februar 2015 wurde beim ersten Workshop im Kulturentwicklungsprozess das Kulturleben in Lippe genau unter die Lupe genommen und eine aktuelle Analyse erstellt. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe begrüßte dazu rund 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Besucherzentrum von Phoenix Contact.

„Ich freue mich, dass heute so zahlreiche engagierte Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus Kultureinrichtungen, Schulen und Vereinen sowie interessierte, ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger hier intensiv diskutiert haben“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Wir haben damit eine solide Basis geschaffen für die folgenden Workshops, in denen es um Visionen und Zukunftsszenarien, um konkrete, umsetzbare Maßnahmen für die Kulturentwicklung in Lippe gehen wird.“

In vier so genannten „Weltcafé-Runden“, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Phoenix Contact, des Landesverbandes Lippe sowie der Kulturagentur moderiert wurden, entwarfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild vom aktuellen Kulturleben Lippes. „Zu den Stärken gehören die hohe Kulturdichte in Lippe, die vielfältige Kulturtradition und die hohe Affinität der Bevölkerung für Kunst und Kultur“, erläuterten die Moderatorinnen Dr. Mayarí Granados von der Lippischen Kulturagentur und Gabriele Pasuch vom Technischen Immobilienmanagement des Landesverbandes Lippe. Diese sei vor allem auf die besondere geschichtliche Entwicklung zurückzuführen. Das große Potenzial, das Leuchtturmeinrichtungen wie das Lippische Landesmuseum, die Lippische Landesbibliothek, die Musikhochschule Detmold, das Landestheater Detmold oder das Weserrenaissance-Museum haben, wurde von den Diskussionsteilnehmern als besondere Chance angesehen, stellte Moderatorin Vera Scheef von der Lippischen Kulturagentur heraus. „Als Schwachpunkt wurde das Fehlen eines zentralen Veranstaltungskalenders oder -portals  gesehen“, so Moderatorin Angela Josephs von Phoenix Contact. Zudem fehle ein Ausstellungsraum in Lippe für zeitgenössische Kunst. Auch gebe es einen hohen Bedarf der interkommunalen Vernetzung und die Schaffung von öffentlichem Nahverkehr für Jugendliche. Auch in der Zusammenarbeit mit Schulen gebe es noch Verbesserungspotenziale. Als Risiken wurden z. B. die Unterfinanzierung von kultureller Infrastruktur und  der demografische  Wandel genannt, der die Ansprache neuer Zielgruppen wie Migranten oder Jugendliche erfordere, fasste Moderator Frank Jendreck von der Kulturagentur zusammen. Auch das veränderte Freizeitverhalten oder die Konkurrenz unter den Freizeitangeboten wurden als Risiken eingestuft.

Das ausführliche Protokoll des Workshops kann ab 9. März 2015  auf der Internetseite www.kulturentwicklungsplan-lippe.de nachgelesen werden. Am 18. April 2015 geht die Kulturplanung mit der ganztägigen Visionskonferenz in die nächste Runde.

 

 

 

Krimilesung an den Externsteinen am Sonntag, 15. März 2015, 19 Uhr

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 2. März 2015. Das Krimierlebnis der besonderen Art findet in der mystischen Atmosphäre rund um die Externsteine statt. Die beeindruckende Felsformation ist der Schauplatz dieser unterhaltsamen Lesung.

Den Krimistoff liefern die Autoren Kathrin Heinrichs, Jürgen Reitemeier und Wolfgang Tewes. Ihre Regional-Krimis erfreuen ein breites Publikum.  Heinrichs ist Autorin und Kabarettistin. Bekannt wurde sie vor allem durch eine Serie von Kriminalromanen mit einem ausgeprägten Sauerländer Lokalkolorit. Tewes und Reitmeier verfassten zahlreiche, erfolgreiche Krimis um ein Detmolder Ermittlerteam.

Interessierte sind eingeladen, sich gedanklich in die Rolle eines Detektivs zu versetzen, und gemeinsam mit den drei bekannten Krimiautoren spannende Geschichten mit regionaler Atmosphäre zu verfolgen.

Die Veranstaltung ­ findet im Bereich der Externsteine und in der Gaststätte „Felsenwirt“ statt, festes Schuhwerk und wetterfeste, wärmende Kleidung sind deshalb angeraten. Vorverkauf der Karten in den Geschäftsstellen der „Lippischen Landeszeitung“ oder im Infozentrum Externsteine.  

 

Krimilesung an den Externsteinen:
Sonntag, 15. März 2015
Beginn: 19 Uhr
Treffpunkt: Gaststätte „Felsenwirt“ Externsteine
Karten: 10 € im Vorverkauf, 12 € an der Abendkasse
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen
www.externsteine-info.de

 

 

 

 

 

 

Verkehrssicherungsmaßnahmen am Friedhof Holzhausen-Externsteine

Lemgo, 25. Februar 2015. Am heutigen Mittwoch beginnt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe mit Verkehrssicherungsmaßnahmen im Umfeld des Friedhofes von Holzhausen-Externsteine. Besucher des Friedhofes sowie Wanderer und Spaziergänger müssen am Weg, der vom Ort zum Friedhof führt, sowie auf dem Friedhof selbst mit Behinderungen rechnen.

„Wir haben nach den Stürmen des Winters die Bäume in diesem Bereich geprüft und feststellen müssen, dass zahlreiche rotfaule Fichten sowie erkrankte Buchen und Eichen nicht mehr verkehrssicher sind. Diese müssen wir zum Schutz von Friedhofsbesuchern sowie Wanderern und Spaziergängern entnehmen“, erläutert Gottfried Helmers, Leiter des zuständigen Forstreviers Nassesand.

Während der Arbeiten werden der Weg zum Friedhof und der Friedhof zum Teil gesperrt werden müssen: „Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis für mögliche Beeinträchtigungen.“ Die Arbeiten werden mindestens eine Woche andauern.

 

 

 

 

»Ein Beleg für Qualität der Museen des Landesverbandes Lippe«

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann im Gespräch mit Dr. Michael Zelle (l.) und PD Dr. Heiner Borggrefe (r.) vor einem Porträt Heinrich von Bandels, von Anselm Feuerbach (Öl auf Leinwand, o. J.), das das Lippische Landesmuseum 2014 von Irmgard von Bandel geerbt hat. Im Bild außerdem eine Kommode aus des Besitz Ernst von Bandels (verschiedene Holzarten, Oberitalien, 1. Hälfte 19. Jh.). (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 12. Februar 2015. Welche Bedeutung haben das Lippische Landesmuseum Detmold und das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake für Lippe? Welch wertvolle Arbeit leisten sie für die Gesellschaft, wie ist ihr Erfolg zu messen? – Diese Fragen will der Landesverband Lippe künftig regelmäßig der Öffentlichkeit beantworten: Beide Einrichtungen werden jährlich Leistungsberichte vorlegen. In der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses des Landesverbandes Lippe haben PD Dr. Heiner Borggrefe als stellv. Direktor des Weserrenaissance-Museums und Dr. Michael Zelle als Direktor des Lippischen Landesmuseums ihre Leistungsberichte für 2014 präsentiert.

„Wir wollen mit den Berichten mehr Transparenz schaffen – für die politischen Gremien des Landesverbandes Lippe wie auch für die interessierte Öffentlichkeit in Lippe“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Zugleich werden die Besonderheiten beider Museen – ihre spezifischen Profile, ihre individuellen Leistungen – herausgestellt. „Anhand der Berichte wird deutlich, dass der Erfolg unserer Museen nicht allein an Besucherzahlen zu messen ist: Ein großer Anteil ihrer Arbeit liegt in der wissenschaftlichen Forschung und im Sammeln, Aufbereiten und Bewahren historischer Kulturgüter“, betonte Peithmann. Damit leisteten beide Museen einen herausragenden Beitrag für den Erhalt des kulturellen Erbes: „Dieser Beitrag kann nicht hoch genug bewertet werden – er wird von Museumsfachleuten zu Recht als ein äußerst wichtiges Kriterium für die Qualität eines Museums angesehen“, so Peithmann. „Die Leistungsberichte sind somit auch ein eindrucksvoller Beleg für die Qualität unserer beiden Museen.“

Für das Weserrenaissance-Museum kann Borggrefe im Leistungsbericht eine äußerst erfreulich Bilanz ziehen: „Wir haben von 2013 zu 2014 eine Steigerung der Besucherzahlen um 47% verzeichnet.“ Grund dafür seien die  sehr gut besuchten Open-Air-Veranstaltungen im Sommer. „Das bestätigt, dass wir mit unserem Zukunftskonzept ‚Forum Frühe Neuzeit‘, mit dem wir uns viel stärker öffnen wollen, richtig liegen“, so Borggrefe. Dass die Arbeit des Museums geschätzt wird, sei auch an der finanziellen Unterstützungen abzumessen, die das Museum zweckgebunden von Privatpersonen, dem Förderkreis Kultur, regionalen Wirtschaftunternehmen, verschiedenen Stiftungen, dem Kulturministerium, dem Bauministerium, dem Bund und anderen erhalten hat. „Rechnet man die Zuschüsse zum Umbau dazu, kommen wir auf eine Gesamtsumme von 1.635.000 Euro eingeworbenen Drittmitteln.“

Das Lippische Landesmuseum ist froh, dass im letzten Jahr mit seinen drei in die USA ausgeliehenen Mumien seine internationalen Stars nach Detmold zurückgekehrt sind. „Im Rahmen der Sonderausstellung ‚Leben und Tod im Alten Peru‘ haben wir sie der Öffentlichkeit mit vielen weiteren, faszinierenden Objekten präsentiert und auch zahlreiche internationale Besucher angezogen“, erläutert Zelle. Das renommierte Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen hat die Kindermumie, das „Detmold Child“, mit modernster medizinischer Technik untersucht und wie bei einem lebenden Menschen ein komplexes Krankheitsbild ermittelt.

Neben zahlreichen Aufgaben und Projekten hat sich das LLM auch im Jahr 2014 der Aufgabe gestellt, die historisch wertvollen und die bewegte Geschichte Lippes darstellenden Exponate für die Zukunft zu erhalten. „Derzeit läuft ein Restaurierungsprogramm, in welchem die Porträts lippischer Gräfinnen und Grafen behutsam untersucht, gereinigt und restauriert werden, mit Hilfe von großzügigen Sponsoren“, so Zelle. „Viele Bilder erstrahlen nun wieder in ihrer ursprünglichen Schönheit.

Die vorliegenden Berichte geben einen Rückblick auf die Museumsarbeit im Jahr 2014. „Künftig wollen wir in den Berichten auch auf strategische Ziele und Planungen eingehen“, so Borggrefe und Zelle. Beide Museen arbeiten aktuell an Neukonzeptionen. Zudem dürfte auch der Kulturentwicklungsplanungsprozess, den der Landesverband Lippe initiiert hat, Impulse für ihre künftige Entwicklung liefern: „Hier erhoffen wir uns wertvolle Anregungen von kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern, von Ehrenamtlichen und Kulturschaffenden“, sagten Borggrefe und Zelle.

Aus Sicht von Peithmann leisten die beiden Museumsdirektoren mit ihren Leistungsberichten Pionierarbeit: „Es hat zuvor schon interne Leistungsberichte gegeben, diese künftig der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist der neue Ansatz ab 2015. Beide Museen werden nun jedes Jahr einen Leistungsbericht für das zurückliegende Jahr veröffentlichen. Ich wünsche mir, dass die anderen Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe diesem Beispiel folgen.“

 

 

 

 

Gerhard Haut feiert 25jähriges Dienstjubiläum

Lemgo, 10. Februar 2015. Sein 25jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feiert Gerhard Haut.

Gerhard Haut hat von 1975 bis 1977 beim Staatsbad Meinberg eine Ausbildung zum Gärtner absolviert. Nach seinem Dienst bei der Bundeswehr, war er bei einem Gartenbaubetrieb in Lage beschäftigt. 1993 kehrte er zum Staatsbad Meinberg zurück, wo er seither zusammen mit seinen Kollegen im „Grünen Team“ den historischen Kurpark pflegt.

Zum 1.1.2015 wurde Gerhard Haut von der Staatsbad Meinberg GmbH i.L. auf den Landesverband Lippe übergeleitet, an seinem Aufgabenfeld ändert sich nichts: Er bleibt Mitglied des „Grünen Teams“ und wird auch künftig mit seinen Kollegen für die Pflege des Kurparks verantwortlich sein.

 

 

 

»Eine große Chance für Lippe«

Lemgo, 05. Februar 2015. Der Startschuss für die Kulturentwicklungsplanung in Lippe ist gefallen: Am 30. Januar 2015 fand die Auftaktveranstaltung auf Einladung der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe im neuen Plenarsaal des Kreishauses Detmold statt. Trotz des plötzlichen Wintereinbruchs und damit verbundenen Absagen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nahmen viele Kulturinteressierte den Weg nach Detmold auf sich.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann warb für eine rege Teilnahme aller an Kunst und Kultur in Lippe Interessierten: „Der demografische Wandel, zumal in einem ländlich geprägten Raum wie Lippe, die wachsende Konkurrenz von Freizeitangeboten mit kulturellen Veranstaltungen, die knapper bemessenen Mittel in den Kommunen – das sind nur einige Aspekte, die verdeutlichen, dass eine strategische Kulturplanung immer wichtiger wird“, erläuterte sie die Gründe, warum der Landesverbandes Lippe den Prozess initiiert hat. Ziel und Wunsch des Landesverbandes Lippe als bedeutender Kulturträger in Lippe sei, mit allen gemeinsam eine Vision für die Entwicklung der Kultur in Lippe zu erarbeiten. Eine große Chance stelle dabei die Kopplung mit der Kreisentwicklungsplanung dar: „So entsteht in einem Prozess ein Gesamtkonzept für die Region.“

Landrat Friedel Heuwinkel stellte das Kreisentwicklungskonzept vor, für das ein erstes Zwischenergebnis bereits erarbeitet wurde. Dabei wurde deutlich, dass es viele Schnittstellen zum Kulturentwicklungsplan gibt, die in den beiden Planungen berücksichtigt werden sollten. In vier Diskussionsrunden zu den Themen Standortwettbewerb, Kultur und Tourismus, Schule-Kindheit-Jugend sowie Digitale Welt wurden Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Verwaltung  zu den Auswirkungen auf die Kultur, aber auch zu den Stärken und Schwächen für Lippe befragt. Am Ende der Runden durfte jeder einen Wunsch äußern. Sie schufen das Bewusstsein: Lippe hat große Qualitäten. Die Region muss für eine bessere kulturelle Zukunft aber mehr vernetzt zusammenarbeiten und ihre Qualitäten überregional kommunizieren.

Peithmann wertete die Auftaktveranstaltung also guten Erfolg: „Dafür danke ich vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kulturagentur, die hervorragend organisiert haben.“ Für die Folgeveranstaltungen setzt der Landesverband Lippe auf eine große Beteiligung.  Der modulartige Aufbau und die Methodik erlauben Interessierten auch einen späteren Einstieg in den Kulturentwicklungsplanprozess.

 

 

 

 

Durchforstungsmaßnahmen am Krebsbachteich in Hiddesen

Lemgo, 03. Februar 2015. Ab dem morgigen Mittwoch führt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe Durchforstungsmaßnahmen im Bereich des Krebsbachteiches in Detmold-Hiddesen durch. Ziel der Arbeiten ist es, die vorhandenen Hudewaldeichen zu erhalten und auf diese Weise die Biodiversität in dem Areal zu fördern.

„Wir wollen die aktuell kalte Witterung nutzen, um diese Arbeiten durchzuführen“, erläutert Hermann Kaiser, Leiter des Forstreviers Hiddesen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Freitagabend andauern.

Betroffen ist das Areal zwischen dem Parkplatz am Hermannsweg und dem Parkplatz Krebsbachteich (beide nördlich der Lopshorner Allee, Ortsausgang Hiddesen). Das entnommene Holz wird zum Teil auf dem Parkplatz Krebsbachteich gelagert, bevor es abtransportiert werden kann. „Wanderer und Spaziergänger werden aber nach wie vor Platz zum Abstellen ihrer Fahrzeuge vorfinden. Für Behinderungen bitten wir um Verständnis.“

 

 

 

 

LTM AG legt Nutzungskonzept für Hermannsdenkmal vor

Freuen sich über das Nutzungskonzept zum Hermannsdenkmal der LTM AG (v. l.): Ralf Noske, Leiter der Lippischen Kulturagentur, Dr. Michael Zelle, Leiter des Lippischen Landesmuseums, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Klaus Stein, Geschäftsführer Denkmal-Stiftung und Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, LTM-Vorstand Günter Weigel und Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 29. Januar 2015. Die Erstellung eines Nutzungskonzepts für das Hermanns­denkmal – diesen Auftrag hatte der Landesverband Lippe der Lippe Tourismus & Marketing AG (LTM) Ende September 2014 erteilt. LTM-Vorstand Günter Weigel hatte das Konzept fristgerecht noch im Dezember 2014 der Verbandsleitung präsentiert. In der heutigen Sondersitzung der Verbandsversammlung hat Weigel das Konzept den Landesverbandsabgeordneten ausführlich erläutert und zur Diskussion gestellt.

„Ich bedanke mich für die umfangreiche, wertvolle Arbeit, die das Team der LTM AG hier geleistet hat, und ich bedanke mich insbesondere bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesverbandes Lippe, die daran intensiv mitgewirkt haben“, betonte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der Sitzung. Die Denkmal-Stiftung mit ihrem Kuratorium, die Forstabteilung, die Lippische Kulturagentur und das Lippische Landesmuseum haben ihre Ideen und Überlegungen sowie ihr fachliches Know How eingebracht: „Das Konzept spiegelt deshalb die Fachkompetenz des Landesverbandes Lippe hervorragend wieder“, ist Peithmann überzeugt. „Ich freue mich außerdem, dass Vorstand Günter Weigel zahlreiche Partner aus Verwaltung, Tourismus und Marketing an der Erstellung des Konzepts beteiligt hat, dadurch steht es auf einem fachlich breiten Fundament“, ergänzte sie.

Basis des Konzepts war eine Bestandsaufnahme: Weigel und sein Team hatten das Umfeld analysiert und positive wie auch verbesserungswürdige Aspekte herausgearbeitet: So lobten z. B. von der LTM befragte Besucher das gepflegte Areal. Rund 97% von ihnen würden zudem den Besuch des Denkmals weiterempfehlen. Verbesserungen seien z. B. bei der Infrastruktur, der Anbindung an die Stadt Detmold, beim Erlebnisangebot oder hinsichtlich der Aufenthaltsqualität zu empfehlen.

Die konkreten Ideen und Maßnahmen werden in dem Konzept nach den Kategorien „Nicht zu befürworten“, „diskussionswürdig“ und „empfehlenswert“ bewertet. Eindeutig abzulehnen seien aus Sicht der LTM Kirmestrubel, Freizeitparkambiente und Sommerrodelbahn, diskussionswürdig seien Ideen wie eine Verkehrsanbindung oder ein Baumhotel. Die empfehlenswerten Maßnahmen und Ideen subsumiert die LTM – entsprechend den Vorstellungen des Landesverbandes Lippe – unter dem Motto „Geschichte, Natur und Kultur erleben“. Sie sind gegliedert in kurzfristig, mittelfristig und langfristig umzusetzende Maßnahmen. Das Konzept  mündet in Handlungsempfehlungen. Dazu zählen u. a. infrastrukturelle Maßnahmen (z. B. Optimierung Kinderspielplatz oder Einrichtung eines Grillplatzes), der Ausbau der Erlebnisangebote (z. B. Optimierung Bandelhütte, stärkere Herausarbeitung der Bodendenkmäler, thematische Führungen), eine noch stärkere Fokussierung auf Kinder (z. B. mit einem Römerlager oder einem Naturerlebnispfad) sowie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität (z. B. besser Internet-/WLAN-Anbindung, neue Sitzmöbel oder ein erfühlbares Modell des Denkmalareals für sehbehinderte Gäste).

Peithmann lobte das Konzept: „Es enthält in seiner Fülle sehr interessante Ansätze für die künftige strategische Ausrichtung. Es ist deshalb sehr gut geeignet als Grundlage für einen Masterplan, der nun gemeinsam mit der Verbandsversammlung und dem Kuratorium der Denkmal-Stiftung entwickelt werden muss.“ Dieser Masterplan müsse Priorisierungen vornehmen: „Wann und mit welchem Kostenrahmen können welche Maßnahmen umgesetzt werden? Das sollte der Masterplan dezidiert festlegen“, so Peithmann.

Weigel freute sich über die Würdigung der intensiven Arbeit der Mitarbeiter der LTM AG und über die konstruktive Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Landesverbandes Lippe und den an der Entwicklung interessierten Institutionen und Vereinen.

 

Zum Konzept geht es hier

 

 

 

Landesverband Lippe arbeitet mit Hochdruck an der Übergabe des Staatsbades an die Stadt Horn-Bad Meinberg

Lemgo, 28. Januar 2015. Seit dem 1. Januar 2015 liegen die Staatsbadgeschäfte in der Hand der Stadt Horn-Bad Meinberg. Im Hintergrund arbeitet der Landesverband Lippe derzeit mit Hochdruck an einer ordnungsgemäßen Übergabe, um der „Neuen Staatsbad Meinberg GmbH“ einen bestmöglichen Start zu ermöglichen. Klaus Stein, Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin, zieht dazu eine erste Bilanz.

„Wir haben nach intensiven Verhandlungen erreicht, dass das Bad Meinberger Badehaus fortgeführt wird“, freut sich Stein. Die Immobilie wurde an die neu gegründete „Becker-Brade-Kluge Sportstätten GmbH“ übertragen, die auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatsbades vom Landesverband Lippe übernommen hat. „Das ist ein sehr schöner Erfolg – vor allem, weil hier Menschen aus der Region, die schon viele Jahre hier engagiert sind und ein hervorragendes Know How entwickelt haben, Verantwortung für den Kurort übernommen haben. Das verdient Respekt und animiert hoffentlich weitere Akteure aus dem Ort, sich konkret für die Zukunft Bad Meinbergs zu engagieren“, so Stein. Der Landesverband Lippe wird die neuen Eigentümer und Betreiber in den kommenden fünf Jahren finanziell unterstützen.

Auch bei der kurortegerechten Vermarktung der Immobilien in Bad Meinberg ist der Landesverband Lippe gut vorangekommen: „Wir haben Mut machende Ergebnisse beim Ballhaus und beim Parkbadehaus erzielt: Alle notwendigen Verträge sind unter Dach und Fach. Nach den Vertragsunterzeichnungen, werden wir gemeinsam mit unseren Partnern demnächst der Öffentlichkeit vorstellen, wie die beiden Häuser künftig genutzt werden sollen.“ Für die Immobilie Stern- und Rosebadehaus gebe es gute Ansätze, an denen Stein und sein Team noch arbeiten. „Die Pflege der Kurparkflächen trägt der Landesverband Lippe auch künftig.“

Zum Thema Kurtaxhoheit berichtet Stein, dass die Satzung für die „Neue Staatsbad Meinberg GmbH“ am 28. Dezember 2014 veröffentlicht wurde: „Damit haben wir die rechtliche Möglichkeit geschaffen, dass die neue GmbH die Kurtaxe einziehen kann und ihr bereits ab 1. Januar 2015 die Kurtaxeinnahmen im vollen Umfang zufließen.“ Im nächsten Schritt will der Landesverband Lippe nun die Kurtaxhoheit auf gesetzlicher Ebene auf die Stadt Horn-Bad Meinberg übertragen. „Das Thema gehen wir jetzt zeitnah an.“

Schließlich hat der Landesverband Lippe dafür Sorge getragen, dass die verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Staatsbad Meinberg GmbH (die derzeit abgewickelt wird) noch bis zum 31. März 2015 in Bad Meinberg vor Ort sind: „Diese stehen der Geschäftsführerin der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH, Ludmilla Gutjahr, zur fachgerechten Einarbeitung ihres Personals in der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH zur Verfügung. Denn uns war es wichtig, auch hier einen geordneten, reibungslosen Übergang zu gewähren.“

Zu den Fragen, die in den nächsten Wochen mit der Stadt Horn-Bad Meinberg abschließend geklärt werden müssen, zählt die Nutzung der Kurverwaltung: „Wir haben der Stadt zugesichert, dass sie die bisherigen Räume unserer Kurverwaltung bis zum 30. Juni 2015 unentgeltlich nutzen kann. Damit hat sie genügend Zeit, die neuen Räume, die nach unserem Kenntnisstand in den Sparkassenräumen in der Allee entstehen sollen, einzurichten.“ Nach wie vor gelte jedoch das Angebot des Landesverbandes Lippe, die bisherige Kurverwaltung anzumieten. „Wir haben die Stadt gebeten, diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen. Spricht sich die Stadt definitiv gegen die weitere Nutzung der bisherigen Kurverwaltung aus, wollen wir auch dieses Gebäude kurortegerecht vermarkten.“

Klärungsbedarf gibt es auch hinsichtlich die Kurmittelangabe: „Die Stadt hat sich für das Kurmittel Heilwasser entschieden. Wir haben der Stadt zugesagt, dass sie das Wasser zum Selbstkostenpreis von uns beziehen kann.“ Aktuell nutzt die Neue Staatsbad Meinberg GmbH den Wasserzugang im Kurgastzentrum. „Wir haben der Stadt angeboten, dass sie künftig die Brunnenanlage im Stern-Gesundheitszentrum nutzen könnte, weil wir diesen Komplex gerne weiterhin kurortspezifisch nutzen wollen. Wie auch immer sich die Stadt entscheidet: die Lieferzusage gilt. Sobald die endgültige Abnahmestelle feststeht, können wir der Stadt einen Liefervertragsentwurf vorlegen.“

Ebenfalls noch offen ist die Zukunft des Kurgastzentrums. „Die Beschlusslage der Verbandsversammlung sieht vor, dass der Landesverband Lippe das Kurgastzentrum nach Aufgabe des verbandseigenen Staatsbades nicht weiter betreibt. Um der Stadt Horn-Bad Meinberg die aktuelle Übergangsphase zu erleichtern, haben wir uns entschieden, das Kurgastzentrum bis Ende 2015 für Veranstaltungen geöffnet zu halten und die Durchführung dieser Veranstaltungen zu organisieren. Betriebskosten und Unterhalt tragen wir noch komplett im Jahr 2015, soweit diese nicht durch die Nutzer abgedeckt werden“, betont Stein. Der Landesverband Lippe hat der Stadt Horn-Bad Meinberg angeboten, das Gebäude zur Nutzung zu übernehmen oder zum Selbstkostenpreis zu pachten. „Die Gestaltung und Durchführung eines Kulturprogramms ist nun Aufgabe der Neuen Staatsbad Meinberg GmbH bzw. der Stadtmarketing Horn-Bad Meinberg GmbH, zumal diese im Zusammenhang mit den Kurtaxleistungen stehen. Insofern würde eine Bespielung des Kurgastzentrums durch die Neue Staatsbad Meinberg GmbH bzw. die Stadtmarketing GmbH Sinn machen.“ Stein hat die Stadt Horn-Bad Meinberg gebeten, auch in dieser Frage eine Entscheidung zu treffen. „Wir halten das für wichtig, um planen zu können.“ Veranstaltungswünsche und Buchungsanfragen für 2016 und darüber hinaus leitet der Landesverband Lippe an die Neue Staatsbad Meinberg GmbH weiter.

Sollte die Stadt Horn-Bad Meinberg das Kurgastzentrum nicht übernehmen oder pachten, werde der Landesverband Lippe die Vermarktung des Gebäudes angehen. „Der Senioren-Universität, die bislang immer Räume im Kurgastzentrum genutzt hat, bieten wir dann Räume in der Kurverwaltung an. Die Senioren-Universität war früher dort untergebracht, sie könnte obendrein noch das Foyer der Kurverwaltung als repräsentativen Raum nutzen“, so Stein. „Zuvor brauchen wir jedoch eine klare Aussage der Stadt Horn-Bad Meinberg zur Kurverwaltung und zum Kurgastzentrum.“

 

 

 

 

 

Kulturentwicklungsplanung in Lippe geht Online

Lemgo, 26. Januar 2015. Am morgigen Dienstag, dem 27. Januar 2015, geht die Internetseite zum Kulturentwicklungsplan in Lippe mit frischem, modernem Design an den Start. Auf ihr können sich alle Interessierten über das Projekt und die Termine der Veranstaltungen informieren. Zudem werden alle Ergebnisse unter der Rubrik „Dokumente“ protokolliert. In der Galerie werden Bilder der Veranstaltungen zu sehen sein. Über das Kontaktformular können Kulturinteressierte außerdem schnell Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitern bei der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe aufnehmen.

Das für die Kulturentwicklungsplanung entworfene Logo zeigt Kreise, die ineinandergreifen und neue Synergien erzeugen. Sie versinnbildlichen Netzwerke, die aufgebaut werden – wie es das Ziel der Veranstaltungen zur Kulturentwicklungsplanung ist: Kontakte knüpfen, gemeinsam einen Kulturentwicklungsplan für Lippe erstellen und sich austauschen.

Zur Erinnerung: Am 30. Januar 2015 findet um 18:00 Uhr die Auftaktveranstaltung im Kreishaus Detmold statt. Alle Kulturinteressierten können sich gern noch weiterhin unter info-kep@landesverband-lippe.de anmelden.

 

Internet: www.kulturentwicklungsplan-lippe.de

 

 

Stift St. Marien zu Lemgo erhält ein Kuratorium

Lemgo, 23. Januar 2015. Die Satzung für das Stift St. Marien zu Lemgo wurde geändert: Nachdem die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe – Rechtsaufsicht des Stiftes –  im Dezember 2014 eine neue Fassung verabschiedet hatte, wurde diese nun mit Veröffentlichung im Amtsblatt rechtskräftig. Wesentliche Änderung: Dem Stiftsrentmeister Hans Brinkmann steht bei der Verwaltung des Stiftes und seines Vermögens künftig ein Kuratorium zur Seite.

„Hans Brinkmann ist mit dieser Idee auf uns zugekommen. Wir haben sie gern umgesetzt, denn mit dem Kuratorium werden künftig strategische Entscheidungen zur Verwaltung des Stiftes bzw. zum Stiftsvermögen auf eine fachlich breite Basis gestellt. Hans Brinkmann wird von dem neuen Gremium künftig umfangreich unterstützt und beraten, davon werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts und alle, die sich für das Stift engagieren, profitieren“, ist Verbandsvorsteherin Anke Peithmann überzeugt. „Die unmittelbare Führung der laufenden Geschäfte obliegt dabei weiterhin dem Stiftsrentmeister.“

Dem Kuratorium gehören acht sachkundige Personen an, die dem Stiftungszweck dienliche Fachkenntnisse aufweisen. Die Verbandsversammlung hat das Kuratorium mit folgenden Mitgliedern für die Dauer der aktuellen Wahlperiode des Landesverbandes Lippe besetzt: Rolf-Dieter Morgenthal, Marianne Rautenberg (beide SPD-Landesverbandsabgeordnete), Dirk Tolkemitt, Dr. Lucas Heumann (beide CDU-Landesverbandsabgeordnete), Annette Paschke-Lehmann (Landesverbandsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen), Christian Sauter (FDP-Landesverbandsabgeordneter), Helmut Strüßmann (ehem. Geschäftsbereichsleiter Stadtplanung und Bauen bei der Alten Hansestadt Lemgo) sowie Rainer Grabbe (Fachgebietsleiter für Finanzen beim Kreis Lippe).

Zu den Aufgaben des Kuratoriums gehört, den Stiftsrentmeister bei seiner Tätigkeit zu beraten, zu unterstützen und zu überwachen. Es erstellt u. a. eine Dienst- und Geschäftsanweisung für den Stiftsrentmeister, fasst Beschlüsse zu zustimmungspflichtigen Geschäften, bewilligt Kredite, sofern die Dienst- und Geschäftsanweisung dies vorsieht, beschließt die Übernahme weiterer Aufgaben durch die Stiftung, ernennt die Dechantin, besetzt die Stiftsstellen und legt die Höhe der Entschädigung für den Stiftsrentmeister sowie die Höhe der Präbenden und Zuwendungen für die Stiftsdamen fest.

Darüber hinaus nimmt das Kuratorium eine Mittlerfunktion zur Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe als Rechtsaufsicht war: Alle Beschlüsse, die laut Satzung von der Verbandsversammlung zu treffen sind, bereitet das Kuratorium vor; die Kuratoriumsmitglieder sprechen dazu eine Empfehlung zur Beschlussfassung aus. Dazu zählen z. B. die Verwendung der Gewinne, die Feststellung von Jahresabschlüssen und Wirtschaftsplänen, Satzungsänderungen oder die Entlastung des Stiftsrentmeisters. Nicht zuletzt überwacht das Kuratorium die Einhaltung der Zweckbestimmung der Satzung.

 

 

 

 

Burg Sternberg genau erklärt

Norbert Helmhold (Mitte) und Frank Jendreck erläutern Anke Peithmann den Aufbau der Infotafeln. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Extertal, 22. Januar 2015. Die Burg Sternberg zieht Interessierte aus vielfältigen Gründen an: Um die historischen Räume und das Klingende Museum zu erkunden, um im Restaurant-Café des Westfälischen Kinderdorfes einzukehren, um Konzerten zu lauschen oder um an Bildungsangeboten, Instrumentenbau- sowie Carvingkursen teilzunehmen. Viele Menschen stoßen aber auch zufällig auf die Burg und erkunden sie aus eigenem Antrieb heraus. Deshalb hat die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe nun sechs Infotafeln installiert, die alles Wissenswerte über die Burg Sternberg zusammenfassen und ansprechend präsentieren. Die Kosten für die Anschaffung dieser Tafeln hat die Mediawerkstatt aus Lemgo mit 80 Prozent gefördert.

„Ich freue mich sehr über diese großzügige Unterstützung der Mediawerkstatt und die äußerst gelungene Darstellung der Kulturarbeit des Landesverbandes Lippe hier auf der Burg Sternberg“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann bei einer Besichtigung der neuen Infotafeln. „Ich bedanke mich bei der Mediawerkstatt sehr herzlich dafür.“

„Ich selbst erlebe es immer wieder, dass Besucherinnen und Besucher zu ganz unterschiedlichen Zeiten die Burg Sternberg zufällig entdecken und dann auch das Interesse haben, mehr über die Burg zu erfahren“, erläutert Norbert Helmhold, Geschäftsführer der Mediawerkstatt, den Grund, warum er den Druck und die Anbringung der Infotafeln gefördert hat. Gemeinsam mit Frank Jendreck von der Kulturagentur konzipierte sein Team die Tafeln, die zum Ambiente und den einzelnen Burggebäuden passen, die langlebig und optisch sehr ansprechend sind. „Wir stellen darauf die Burganlage und die Geschichte der Burg vor, das Entstehen des Landesverbandes Lippe und seine Bedeutung für die Kulturgeschichte und die heutige Nutzung der Burg“, sagen Helmhold und Jendreck. So würden interessierte Besucherinnen und Besucher umfassend informiert – und eingeladen, die Angebote auf der Burg Sternberg zu nutzen. „Und das ist unser aller Ziel: Mehr Menschen für die Burg Sternberg zu begeistern und sie noch bekannter zu machen“, so Helmhold.

 

 

 

Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung hat ihre Arbeit aufgenommen

Die Mitglieder des Kuratoriums der Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung bei ihrer konstituierenden Sitzung. Von rechts: Brigitte Mellies, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Wilfried Mellies, Dr. Joachim Eberhardt und Dr. Michael Zelle. Mit dabei war zudem Verbandskämmerer Peter Gröne (l.) (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 21. Januar 2015. Vor gut einem Jahr haben Wilfried und Brigitte Mellies ihre einzigartige, historische Sammlung zum Thema Hermannsdenkmal dem Landesverband Lippe überlassen. Die für den Erhalt der Sammlung gegründete, unselbständige Stiftung hat nun ihre Arbeit aufgenommen: „Das Kuratorium der Wilfried und Brigitte Mellies Stiftung, dem die Geschäftsführung obliegt, hat sich in seiner ersten Sitzung konstituiert und organisatorische Fragen geklärt. Nun kann es mit der Arbeit losgehen“, freut sich Landesverbandsvorsteherin und Kuratoriumsvorsitzende Anke Peithmann.

Das Kuratorium, dem neben Wilfried und Brigitte Mellies als Stiftungsvorstand und Verbandsvorsteherin Peithmann auch Dr. Michael Zelle, Direktor des Lippischen Landesmuseums, und Dr. Joachim Eberhardt, Direktor der Lippischen Landesbibliothek, angehören, hat den Wirtschaftsplan der Stiftung für 2015 verabschiedet und der Verbandsversammlung zur Beschlussfassung empfohlen. Zudem bestellten sie als weitere Kuratoriumsmitglieder Rechtsanwalt Arndt Stückemann sowie Dr. Dirk Mellies.

Die Stiftung hat den Erhalt, die Pflege, die wissenschaftliche Erschließung und die Fortführung der einzigartigen, hochkarätigen Sammlung des Ehepaares Mellies zum Ziel. Die Exponate sollen über das Lippische Landesmuseum und die Lippische Landesbibliothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu berichtete Dr. Eberhardt, dass die Lippische Landesbibliothek / Theologische Bibliothek und Mediothek bereits seit anderthalb Jahren Postkarten und andere Dokumente der Mellies-Sammlung digitalisiert und in die Datenbank Regionaldokumentation Lippe einbringt. „Derzeit sind bereits rund 750 Scans frei online zugänglich, vor allem zum Hermannsdenkmal“, erläuterte Eberhardt in der Sitzung.

Das Lippische Landesmuseum, ergänzte Zelle, habe die Sammlung Mellies bereits im Vorfeld der großen Sonderausstellung „2000 Jahre Varusschlacht“ zu großen Teilen wissenschaftlich erschlossen und in einer Datenbank inventarisiert: „Zahlreiche Objekte konnten so in der Ausstellung einem internationalem Publikum präsentiert werden“, so Zelle. Auch in der aktuellen Dauerausstellung „Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald“ können zahlreiche Objekte des Sammlung Mellies bestaunt werden.

 

 

 

 

Startschuss zur Kulturentwicklungsplanung in Lippe

Lemgo, 20. Januar 2015. Der Startschuss für die Kulturentwicklungsplanung fällt: Der Landesverband Lippe lädt am 30. Januar 2015 um 18:00 Uhr alle Kulturinteressierten zur Auftaktveranstaltung des Kulturentwicklungsplan-Prozesses in das Kreishaus in Detmold ein.

Auf der Veranstaltung wird das Planungsverfahren vorgestellt und eine gemeinsame Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungstrends, die in Zukunft Rahmenbedingungen für Kulturpolitik beeinflussen können, erarbeitet. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung haben alle Kulturschaffenden, Kulturvereine, Kulturförderer und kulturinteressierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, an diesem Prozess mitzuwirken.

Die Kulturplanung für Lippe ist ein wichtiger strategischer Prozess, bei dem Kulturakteure, Bürger, Politik und Verwaltung Vorschläge für die Zukunftsentwicklung des Kulturlebens erarbeiten. Da es sich um einen offenen Planungsprozess handelt, bei dem nicht nur das Bewusstsein für die Bedeutung des Kulturlebens gefördert, sondern auch gemeinsam Visionen und Ziele formuliert werden sollen, ist es wichtig, dass sich viele Menschen und Organisationen an der Planung beteiligen.

Die zweite Veranstaltung findet am 27. Februar 2015 von 16:00 bis 20:00 Uhr statt und beschäftigt sich mit der Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Kulturlebens im Kreis Lippe. Die Visionskonferenz ist für den 18. April 2015 von 10:00 bis 17:00 Uhr geplant, der Zielworkshop am 29. Mai 2015 von 16:00 bis 20:00 Uhr. Die letzte Veranstaltung, bei der es um Vorschläge für die Umsetzung der Ziele geht, ist für den 20. Juni 2015 von 10:00 bis 17:00 Uhr terminiert. Alle vier Veranstaltungen finden statt im Besucherzentrum des Unternehmens Phoenix Contact (Blomberg).

An der Auftaktveranstaltung Interessierte können sich bis zum 26. Januar 2015 unter der E-Mail-Adresse info-kep@landesverband-lippe.de anmelden. Tagungsraum ist der Plenarsaal im Detmolder Kreishaus; er ist barrierefrei. Den Teilnehmern wird empfohlen, den Eingang im Parlamentarischen Bereich auf Ebene 4 im Kreishaus/ Außeneingang neuer Anbau Parlamentarischer Bereich (Felix-Fechenbachstraße 5 in 32756 Detmold) zu nutzen. Parkmöglichkeiten gibt es hinter dem Kreishaus.

Interessierte können am Planungsprozess auch teilnehmen, wenn sie eine oder mehrere Veranstaltungen nicht besuchen konnten. Alle Informationen und Ergebnisse werden auf der künftig erscheinenden Internetseite dokumentiert und bereitgestellt.

Ansprechpartner
Kulturagentur Landesverband Lippe
Stefanie Keil M.A.
Email: s.keil@landesverband-lippe.de

 

 

 

 

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe bereitet Wertholzsubmission 2015 vor

Ansicht vom Sortieren der Holzstämme auf dem Holzlagerplatz Altschieder. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 09. Januar 2015. Das Tuckern eines LKW-Motors und das dumpfe Geräusch von aneinander schlagendem Holz erfüllte in den letzten Tagen den Wald rund um das Bodendenkmal Altschieder – und lockte hin und wieder Spaziergänger an. Sie verfolgten mit Interesse die Bestückung des dortigen Lagerplatzes mit dicken Holzstämmen: „Wir bereiten die diesjährige Wertholzsubmission vor und haben aus den einzelnen Forstrevieren die geernteten Laubholzstämme hier zusammengetragen“, erläutert Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. In den nächsten Tagen werden Einkäufer aus Säge- und Furnierwerken das Holz begutachten; sie können ihr Gebot für einzelne Stämme oder größere Partien schriftlich abgeben. Die Submission – d.h. die Öffnung der Angebote - findet dann am 26. Februar 2015 in Bad Driburg statt – in bewährter Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW.

„Wir bieten dieses Jahr 320 Festmeter Wertholz an – das sind rund 100 Festmeter weniger als 2014“, so Hoffmann. Grund dafür war die Witterung: „Es war permanent feucht, der Waldboden zu stark durchnässt. Das hätte beim Rücken zu große Schäden hinterlassen.“ Deshalb habe die Forstabteilung die Laubholzernte auf Zeiträume mit trockener Witterung beschränkt und das mögliche Einschlag-Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Das Holz stammt aus den sechs Forstrevieren des Forstdezernats Schieder, das Hoffmann verantwortet: „Es handelt sich fast ausschließlich um Eiche, es sind nur eine Esche und einige Kirschen dabei, die wir aus Verkehrssicherungsgründen entnehmen mussten.“

Auf dem Holzlagerplatz hat Hoffmann zusammen mit ihrer Kollegin Ute Reckefuß, Leiterin des Forstreviers Schieder, die Stämme sortieren lassen: „Wir haben sie zu 50 Einzellosen zusammengefasst. Dabei ist wichtig, die Lose nach Stärke und Qualität möglichst einheitlich zu sortieren, damit die Holzkäufer in einem Los genau das Holz vorfinden, das sie individuell für ihr Werk brauchen.“ Einige besonders hochwertige Eichenstämme werden als Einzelstücke angeboten. Hoffmann geht von einer erfolgreichen Submission aus: „Wir haben sehr gutes Holz anzubieten, und gerade Eiche ist nach wie vor sehr stark nachgefragt: Vor allem für Möbel und den Innenausbau wird erstklassiges Holz gesucht.“

 

 

Die neuen regionalen Kräfte der Sportstätten GmbH sichern gemeinsam mit dem Landesverband Lippe die Zukunft des Badehauses in Bad Meinberg

Schlüsselübergabe im Badehaus mit (v.l.): Klaus Stein (Allg. Vertreter der Verbandsvorsteherin), Michael Becker, Günter Brade, Dietmar Kluge, Friedemann Bach (Geschäftsführer Staatsbad Meinberg) und Marcos Canosa (Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe). Foto: Landesverband Lippe

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 18. Dezember 2014. Das Badehaus in Bad Meinberg ist auch in Zukunft für Freizeitschwimmer, Reha-Sportler und Vereinsmitglieder da: Der Landesverband Lippe übergibt den Eigentum der Immobilie und den Betrieb zum 1. Januar 2015 an die Betreiber des Fitnessstudios „GüMi GmbH“, die bereits seit vielen Jahren Pächter im Badehaus sind. Die Betreiber der „GüMi GmbH“ gründeten zusammen mit einem Mitarbeiter der Bad Meinberger Badehaus GmbH für den zukünftigen Betrieb die „Becker-Brade-Kluge Sportstätten GmbH“ und sichern damit den Fortbestand dieser beliebten Freizeit- und Sporteinrichtung. Der Landesverband Lippe wird die neue GmbH in den kommenden fünf Jahren unterstützen.

„Der Masterplan für Bad Meinberg, den die Unternehmensberatung Project M und die Bad Meinberger Akteure und Bürger gemeinsam entwickelt haben, bezieht zum Thema Badehaus klar Stellung: Es muss erhalten werden, wenn der Kurort eine Zukunftschance haben soll“, erläutert Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin und Verhandlungsführer für den Landesverband Lippe. „Dieses Ergebnis hat sich schon früh im Masterplan-Prozess so abgezeichnet, und wir haben das sehr ernst genommen: Wir haben alles daran gesetzt, eine Lösung für den Fortbestand des Badehauses zu erarbeiten, und sind froh, dass wir mit Günter Brade und Michael Becker – den Betreibern des Fitnessstudios „GüMi“ – sowie Dietmar Kluge drei Partner gefunden haben, die das Badehaus erhalten, fortführen und weiterentwickeln wollen“, so Stein. „Alle drei Partner – Michael Becker, Günter Brade und mit Dietmar Kluge ein ehemaliger Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe – übernehmen ganz konkret Verantwortung in und für Bad Meinberg, das verdient Respekt und hohe Anerkennung“, ergänzt Stein. „Damit werden positive Zeichen von Akteuren des Kurortes gesetzt, die nachahmenswert sind.“

„Bei der Umsetzung ihrer Pläne wollen wir die neuen Eigentümer und Betreiber unterstützen. Wir werden von 2015 bis 2019 jährlich finanzielle Zuschüsse gewähren. Das ist unser Beitrag für das Gelingen dieses ambitionierten Projektes und unser Beitrag zur Zukunftssicherung des Badehauses für die Bad Meinberger Bürgerinnen und Bürger und ihres Kurortes“, betont Stein.

 

 

 

 

 

Waisenhauskasse des Landesverbandes Lippe hilft bedürftigen Kindern und Familien

Lemgo, 19. Dezember 2014. Die traditionelle Bescherung am Heiligabend mit vielen bunten Geschenken unter dem erleuchteten Weihnachtsbaum – sie fällt in vielen Familien eher bescheiden aus. Eltern, die den Euro zweimal umdrehen müssen, haben meist kein Geld für die Wünsche ihre Kinder. Damit aber gerade auch die Jüngsten aus sozial schwachen Familien zum Weihnachtsfest einen besonderen Wunsch erfüllt bekommen können, schüttet der Landesverband Lippe jedes Jahr über seine Waisenhauskasse Geld aus: 2014 werden 18.375 EUR an benachteiligte Kinder und Jugendliche (Voll-, Halb- und Sozialweisen) überwiesen.

„Die Waisenhauskasse wurde 1720 gegründet und im späten 18. Jahrhundert von Fürstin Pauline zur Lippe nachhaltig geprägt“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Sie ist heute eine unselbständige Stiftung des Landesverbandes Lippe, die zum Zweck hat, Geldzuwendungen an bedürftige Voll-, Halb- und Sozialwaisen im Raum des ehemaligen Landes Lippe, die nicht in Waisenhäusern oder Kinderheimen untergebracht sind, zu gewähren.“

„Deutschland ist zwar eines der reichsten Länder der Welt, dennoch leben hier zahlreiche, von Armut be­troffene Familien und Kinder – auch in Lippe“, ergänzt Marcos Canosa, beim Landesverband zuständig für die Betreuung der Waisenhauskasse. „Ihnen wollen wir helfen – und unser  Vorbild ist dabei Fürstin Pauline, die sich sozial sehr stark engagiert hat für ihre Mitmenschen.“ Die Zuwendungen des Landesverbandes seien eine wichtige Unterstützung von Familien oder Kindern, die nur über geringe Einkünfte ver­fügen. „Mit dem Geld können diesen Kindern einige Wünsche in dieser besinnlichen Zeit erfüllt werden.“

Den finanziellen Zuschuss gewährt der Landesverband Lippe auf Vorschlag der Jugendämter im Kreis Lippe jedes Jahr vor dem Weihnachtsfest. Vollwaisen können sich über eine Beihilfe von 100 Euro freuen, Halbwaisen über 75 Euro, Sozialwaisen erhalten 50 Euro. Darüber hinaus stellt die Kasse dem „Verein für soziale Hilfe im Kreis Lippe“ jährlich 2.000 Euro zur Verfügung, die dieser, dem Vereinszweck entsprechend, an bedürftige Familien mit minderjährigen Kindern vergeben kann.

 

Hinweis: Der Landesverband Lippe nimmt gern Spenden für die Waisenhauskasse entgegen, Spenden­quit­tungen werden auf Wunsch ausgestellt. Spenden sind zu überweisen an die Landeskasse Düsseldorf, Konto-Nr. 15 27 613, BLZ 300 500 00  (HELABA), Kennwort „Spende Waisenhauskasse“.

 

 

 

Verwaltung des Landesverbandes Lippe über die Feiertage geschlossen

Lemgo, 19. Dezember 2014. Die Verwaltung des Landesverbandes Lippe im Schloss Brake bleibt über die Feiertage geschlossen: Vom Montag, dem 29. Dezember 2014, bis zum Freitag, dem 2. Januar 2015. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ab Montag, dem 5. Januar 2015, wieder erreichbar.

 

 

Dr. Joachim Eberhardt wird Direktor der Lippischen Landesbibliothek

Lemgo, 17. Dezember 2014. Die Nachfolge des ehemaligen Direktors der Lippischen Landesbibliothek Detmold, Detlev Hellfaier, ist geklärt: Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung den bisherigen stellv. Direktor, Dr. Joachim Eberhardt, zum neuen Direktor der Lippischen Landesbibliothek – Theologische Bibliothek und Mediothek gewählt.

Eberhardt hatte sich sowie seine Vorstellungen und Ideen für die Zukunft der Lippischen Landesbibliothek Detmold im nichtöffentlichen Teil der Sitzung der Verbandsversammlung vorgestellt. „Dr. Eberhardt hat die Verbandsabgeordneten und die Verbandsleitung überzeugt“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Seit rund einem Jahr leitet er kommissarisch die Lippische Landesbibliothek – und das sehr erfolgreich.“ Im Jahr des 400. Jubiläums der Landesbibliothek habe Eberhardt Akzente gesetzt, zum Beispiel mit dem Sommerfest, mit dem Festakt zum Jubiläum mit NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft oder mit dem Jubiläumsband. „Außerdem ist es Dr. Eberhardt gelungen, nahtlos an die Erfolge von Hellfaier bei der Zusammenarbeit mit der Lippischen Landeskirche und der Hochschule für Musik anzuknüpfen und insbesondere das Projekt eines Bibliotheks- und Wissenschaftszentrums am Standort der Lippischen Landesbibliothek mit unseren Partnern voranzutreiben und weiterzuentwickeln“, lobte Peithmann. Auch die bibliothekarische Konzeption des Magazin-Neubaus habe Eberhardt verantwortet und erfolgreich umgesetzt.

Aus Sicht der Verbandsversammlung ist Dr. Eberhardt fachlich hervorragend für die Position des Direktors geeignet: „Er hat Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaften studiert, im Bereich Germanistik promoviert und danach u. a. eine Bibliotheksreferendariat absolviert, sich aber auch wertvolle Erfahrungen und Fachkenntnisse, zum Beispiel bei den Universitätsbibliotheken Tübingen und Erlangen-Nürnberg, erworben“, hob Peithmann hervor.

Aus Sicht der Verbandsversammlung müsse die Lippische Landesbibliothek künftig breitere Besuchergruppen erreichen, bestehende Kooperationen pflegen sowie ihre Netzwerke ausbauen, verstärkt Drittmittel einwerben und sich als Wissenschaftszentrum in Detmold etablieren. „Die Erwartungen seitens der Verbandsversammlung an den neuen Direktor sind hoch. Die Lippische Landesbibliothek zu leiten, ist sicher ein großes Glück, aber auch eine große Herausforderung. Ich bin sicher, dass Dr. Eberhardt ihr gewachsen ist“, so Peithmann.

Sie dankte an dieser Stelle dem ganzen Bibliotheksteam: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben im zurückliegenden Jahr ausgezeichnete Arbeit geleistet.“ Die Stelle der stellv. Direktorin / des stellv. Direktors der Landesbibliothek werde nun zügig ausgeschrieben.

 

 

Klaus Stein verschiebt seinen Ruhestand

Lemgo, 17. Dezember 2014. Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin, Landesverbands-Personalverantwortlicher und Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung, hat seinen Ruhestand verschoben: Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat der Verlängerung seiner Dienstzeit bis zum 31. März 2016  einstimmig zugestimmt. Stein, der regulär zum 1. Juli 2015 in den Ruhestand gegangen wäre, bleibt dem Landesverband Lippe damit neun Monate länger im aktiven Dienst verbunden.

„Im kommenden Jahr stehen für den Landesverband Lippe äußerst wichtige Projekte und Entscheidungen an, bei denen wir auf die Unterstützung von Klaus Stein – aufgrund seiner tief reichenden Kenntnisse über den Landesverband Lippe, seine langjährigen Erfahrungen und seiner hervorragenden Kompetenzen – bauen möchten“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

So sind Steins Kompetenzen und Erfahrung bei der beabsichtigten Einrichtung einer Kulturabteilungsleitung sehr hilfreich. „Vor allem brauchen wir Klaus Stein bei der Übergabe der Staatsbadaufgabe an die Stadt. Die damit noch verbundenen, zahlreichen Folgearbeiten werden mit der Fachkenntnis, die Klaus Stein besitzt, optimal erfüllt. Er ist der Verhandlungsführer bei den Gesprächen zwischen der Stadt Horn-Bad Meinberg und dem Landesverband Lippe “, zeigte sich Peithmann überzeugt. „Unser Wunsch ist, das Staatsbad bestmöglich an die Stadt Horn-Bad Meinberg zu übergeben.“ Zudem würden die Gespräche über eine kurortegerechte Vermarktung der Immobilien des Landesverbandes auch 2015 den Landesverband intensiv beschäftigen. „Beides kann und möchte Klaus Stein zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Ich freue mich sehr, dass er sich für neun weitere Monate für den Landesverband Lippe zur Verfügung stellt. Das ist ein Gewinn für uns alle und für mich persönlich ein großes Geschenk.“

Stein ist gern dem Wunsch des Landesverbandes Lippe nach Dienstzeitverlängerung gefolgt: „Ich möchte gern meine Projekte und Aufgaben der vergangene Monate erfolgreich abschließen und den Landesverband Lippe in der aktuellen Phase richtungsweisender Entscheidungen weiterhin intensiv unterstützen.“

Die Verlängerung der Dienstzeit hat positive Auswirkungen auf die Finanzlage des Landesverbandes Lippe: Durch die Weiterbeschäftigung von Klaus Stein spart der Landesverband in den neun Monaten einen fünfstelligen Betrag ein, weil keine zusätzlichen Personalkosten für eine Nachfolge anfallen.

 

 

Landesverband Lippe stärkt die Kultur und die touristischen Highlights Hermannsdenkmal und Externsteine

Lemgo, 17. Dezember 2014. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat sich in ihrer heutigen Sitzung einstimmig für eine neue Struktur der Kulturabteilungsleitung ausgesprochen. Es wird eine Stelle für eine Kulturabteilungsleiterin / einen Kulturabteilungsleiter geschaffen. Sie ist im Stellenplan 2015 ab dem 1. Juli 2015 verankert.  Zugleich sind Veränderungen in der Denkmal-Stiftung geplant: Ralf Noske soll neuer hauptamtlicher Geschäftsführer mit neuem, erweiterten Aufgabenzuschnitt werden. Die neue Organisation kann erst nach Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde und nach erfolgreicher Bewerberauswahl für die Position der Kulturabteilungsleitung umgesetzt werden.

Die Schaffung beider Stellen hat keine Auswirkungen auf das Haushaltskonsolidierungskonzept: „Die vorgelegte Lösung verursacht keine Mehrkosten für den Landesverband Lippe“,  ist sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann sicher. Die Anzahl der Stellen bleibt gleich: In der Denkmal-Stiftung wird eine freie Stelle für die hauptamtliche Geschäftsführung genutzt. Die Stelle des Leiters der Kulturagentur wird für die zukünftige Kulturabteilungsleitung eingesetzt. Zudem wird die Lippische Kulturagentur vom Kulturabteilungsleiter geleitet. „Die Besetzung der Kulturabteilungsleitung und die Schaffung eines hauptamtlichen Geschäftsführers der Denkmal-Stiftung  werden damit nachhaltig ohne Mehrkosten umgesetzt“, betont Peithmann.

„Ich freue mich aber auch über die heute gefassten Beschlüsse, weil sie den Landesverband Lippe nachhaltig stärken bei der Erfüllung seiner Kernaufgaben: Kultur, Hermannsdenkmal und Externsteine“, kommentierte Peithmann die Entscheidungen.

Die Kulturabteilungsleitung soll übergreifende, organisatorische Aufgaben für die vier Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe übernehmen, wichtige Netzwerke auf- bzw. ausbauen, private und öffentliche Fördermittel für die Kultureinrichtungen akquirieren und ihre gemeinsame, übergreifende Bedeutung für ganz Lippe noch stärker herausarbeiten. Zugleich soll die künftige Kulturabteilungsleiterin bzw. der künftige Kulturabteilungsleiter die Lippische Kulturagentur leiten. „Die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe haben hervorragende Leitungskräfte. Sie führen ihre Einrichtungen mit hoher Kompetenz, viel Einsatz und noch mehr Herzblut. Die Kulturabteilungsleitung soll sie nachhaltig und intensiv bei ihrer Arbeit unterstützen und übergreifende Aufgabenfelder wahrnehmen“, betonte Peithmann.

Die hauptamtliche Geschäftsführung der Denkmal-Stiftung soll künftig Verantwortung für das Hermanns­denkmal und die Externsteine mit allen Veranstaltungen an beiden Denkmälern sowie für die Vermarktung der Burg Sternberg tragen. „Aufbauend auf jüngsten positiven Entwicklungen am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen, macht im Hinblick auf die Bedeutung dieses Bereiches eine hauptamtliche Geschäftsführung Sinn: Es sind viele neue operative Aufgaben hinzugekommen, zudem bietet die Ansprache neuer Zielgruppen wie z. B. Wanderer und die Errichtung des Wanderkompetenzzentrums, aber auch die künftig noch engere Zusammenarbeit mit unseren Partnern – die LTM AG, der Kreis Lippe sowie die Städte Detmold und Horn-Bad Meinberg – viele neue Chancen“, ist Peithmann überzeugt. Der zukünftige hauptamtliche Geschäftsführer werde dabei eine wichtige Mittlerfunktion zu diesen Partnern wahrnehmen. „Wir wollen hier frühzeitig die Weichen für diese wichtigen Leuchttürme der Region stellen, den bisherigen Erfolg sichern und ausbauen.“

„Ralf Noske bringt für dieses erweiterte Aufgabenspektrum umfangreiche, wertvolle Erfahrungen und ein enormes Fachwissen mit: Er hat seit 2009 sehr erfolgreich das Waldbühnenprogramm am Hermannsdenk­mal konzipiert und etabliert“, so Peithmann weiter. Nun gelte es noch, eine fachlich versierte, fähige und kompetente Fachkraft für die Kulturabteilungsleitung im Landesverband Lippe zu gewinnen.

 

 

 

Konzeptvorschlag der LTM AG zum Hermannsdenkmal steht

Lemgo, 17. Dezember 2014. Die LTM AG hat einen Entwurf für ein ganzheitliches Nutzungskonzept für das Hermannsdenkmal und das umgebende Areal fristgerecht erstellt und der Verwaltung des Landesverbandes Lippe vorgelegt. Dies teilte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann der Verbandsversammlung in ihrer heutigen Sitzung mit.

Gemeinsam mit LTM-Vorstand Günter Weigel, der in der Sitzung zu Gast war, schlug Peithmann vor, dem Konzept eine Sondersitzung zu widmen: „Das Konzept enthält sehr interessante Ansätze und ist sehr umfangreich. Eine angemessene, ausführliche Vorstellung in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung hätte jedoch den zeitlichen Rahmen gesprengt.“ Das Konzept habe aber aus Sicht von Peithmann eine angemessene, ausführliche Erläuterung mit ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion verdient: „Schließlich geht es hier um die Zukunft des Hermannsdenkmals, das nicht nur für den Landesverband Lippe, sondern für die ganze Region von herausragender Bedeutung ist.“

Weigel beurteilt das genauso: „Das Konzept soll Grundlage wichtiger, strategischer Entscheidungen – seitens des Landesverbandes Lippe als Eigentümer und seiner Partner wie Kreis Lippe, LTM AG und Stadt Detmold – sein. Deshalb muss die Politik die Möglichkeit haben, die Inhalte des Konzepts intensiv zu diskutieren.“ Das Konzept sei eine Gemeinschaftsarbeit, der Landesverband Lippe habe ebenso wie andere Partner Ideen eingebracht, ergänzte Weigel.

Die Verbandsversammlung stimmte dem Vorschlag Peithmanns und Weigels gern zu: Die Sondersitzung soll am 29. Januar  2015 im Schloss Brake stattfinden.

 

 

 

Landesverband Lippe fördert Kulturträger in Lippe

Lemgo, 10. Dezember 2014. Über eine „frohe Botschaft“ zum ausklingenden Jahr dürfen sich Kulturträger und Kulturinitiativen in Lippe freuen: Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe hat kurz vor den Weihnachtsfeiertagen nochmals Förderanträge bewilligt. „Kulturschaffende in Lippe, die z. T. mit geringen Mitteln, jedoch viel Engagement und Herzblut kulturelle Angebote realisieren, haben drei- bis vierstellige Förderbeträge für ihre Projekte erbeten. Wir unterstützen sie sehr gern, denn gerade ihre ehrenamtliche Arbeit trägt ganz wesentlich zur Vielfalt des kulturellen Programms in Lippe bei“, betont Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Konkrete Unterstützung erhalten die Initiative Neue Musik in Ostwestfalen-Lippe e. V. für ihr Veranstaltungsprogramm, der Naturwissenschaftlich-Historische Verein mit einem Druckkostenzuschuss für seine Schriften, das Ensemble Horizonte Detmold für seine Klang Werkstatt und der Lippe Verlag mit einem Druckkostenzuschuss. Zudem erhalten Heinz Wiemann und Dr. Birgit Meineke eine Unterstützung für ihre geplante Publikation zu Flurnamen in der Gemeinde Schlangen.

„Die Gesamtfördersumme für diese Projekte beträgt 4.900 €“, sagt Ralf Noske, Leiter der Lippischen Kulturagentur. Bereits im Laufe des Jahres habe die Kulturagentur bzw. der Hauptausschuss des Landesverbandes Lippe Fördergelder in Höhe von 14.500 € bewilligt: Gefördert wurden das 5. Hörfest Neue Musik 2014, die Autorentage 2014 des Literaturbüros Ostwestfalen-Lippe, die Trachtengilde Schwalenberg für ihr Internationales Trachten- und Folklorefestival, der Freundeskreis Eichenmüllerhaus für seine Jubiläumsschrift „25 Jahre Eichenmüllerhaus“, der Ziegler-Ring Lippe für Jubiläen sowie die Kolpingfamilie Lügde e.V. für ihre „Kultur im Kloster“.

Damit hat der Landesverband Lippe über seine Kulturagentur auch im Jahr 2014 wieder rund 20.000 € an Fördergeldern für lippische Kulturschaffende bereitgestellt. „All diese Projekte zeigen, wie abwechslungsreich die Kulturlandschaft Lippes ist, diese Vielfalt wollen und müssen wir erhalten“, betont Peithmann.

 

 

 

 

Landesverband Lippe bietet im 1. Halbjahr 2015 rund 100 Kulturveranstaltungen

Lemgo, 4. Dezember 2013. Die Planungen der Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe für das erste Halbjahr 2015 wurden in der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses vorgestellt. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann händigte den Ausschussmitgliedern eine Liste dazu aus. „Sie enthält insgesamt 108 Ver­anstaltungen aus allen unseren Kultureinrichtungen, ich finde, das ist eine beeindruckende Zahl“, lobte Peithmann.

Inhaltlich reiche das Angebot von Ausstellungen und Konzerten über Tagungen und Vorträgen bis hin zu Lesungen, Führungen und Ferienworkshops. Ein Höhepunkt werde die Verleihung des Kulturpreises des Landesverbandes Lippe am 1. März 2015 sein. „Besonders gespannt bin ich auch auf die Tagung ‚Die Externsteine – Ein Natur- und Kulturdenkmal als Objekt wissenschaftlicher Forschung und Projektionsfläche völkischer und esoterischer Vorstellungen‘ im  Lippischen Landesmuseum vom 7. bis 8. März“, er­läuterte Peithmann. Auch freue sie sich auf den Familientag des Lippischen Heimatbundes, der am 19. Juli im Weserrenaissance Museum stattfindet, und auf die Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in der Malerstadt Schwalen­berg und im Lippischen Landesmuseum.

Die Veranstaltungsliste, so Peithmann, werde auf die Homepage des Landesverbandes Lippe gestellt und werde sich in den Veranstaltungskalendern der Kultureinrichtungen, die zum Jahreswechsel erscheinen, bzw. auch im LTM-Veranstaltungskalender wiederspiegeln.

 

 

 

Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe hat zum ersten Mal getagt

Bild: Anke Peithmann und Moritz Ilemann zur ersten Sitzung des Kulturausschusses im Lippischen Landesmuseum. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 4. Dezember 2013. Der Kulturausschuss des Landesverbandes Lippe hat gestern zum ersten Mal getagt. Die Sitzung fand im Lippischen Landesmuseum statt.

„Der Kulturausschuss wurde in der neuen Wahlperiode, die am 2. Juli 2014 mit der konstituierenden Sitzung der Verbandsversammlung begann, neu geschaffen“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Der Ausschuss beschäftigt sich künftig mit allen Aufgaben und Projekten aus dem Bereich Kultur und Tourismus. Der Bedeutung der Kernaufgabe Kultur im Landesverband wird damit noch stärker Rechnung getragen.“ Ausschussvorsitzender ist  der 1. Stellv. Verbandsvorsteher, Moritz Ilemann. „Ich freue mich, die Politik hier an meiner Seite zu wissen, sie übernimmt damit noch mehr Verantwortung und engagiert sich ganz konkret. Auch das unterstreicht den Stellenwert der Kultur im Landesverband Lippe. Und natürlich freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Moritz Ilemann“, so Peithmann.

Ilemann geht seine neue Aufgabe mit Elan an. Eine erste Idee hat er bereits umgesetzt: „Der Kulturausschuss wird stets in einer Kultureinrichtung des Landesverbandes Lippe tagen. Das gibt den Kulturabteilungsleitern die Möglichkeit, aktuelle Projekte vorzustellen. Und die Ausschussmitglieder erhalten so Informationen aus erster Hand, lernen die Kultureinrichtungen noch intensiver kennen und können so viel besser über Themen des Kulturausschusses diskutieren und entscheiden.“

 

 

 

Weichen für den Kulturentwicklungsplan gestellt

Ralf Noske, Leiter der der Lippischen Kulturagentur, gibt Stefanie Keil einen Einblick in die zeitgenössischen Werke lippischer Künstler, die die Kulturagentur in der Artothek sammelt und zur Ausleihe an Kunstinteressierte bereithält. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 25. November 2014. Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe geht in die konkrete Umsetzungsphase für die Erstellung des Kulturentwicklungsplanes für Lippe: Mit Stefanie Keil hat sie für das Projekt eine erfahrene Kulturwissenschaftlerin engagiert.

„Die Kulturentwicklungsplanung passt hervorragend in das vom Kreis initiierte Entwicklungskonzept Lippe 2025“, erläutert Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Der Landesverband Lippe beteiligt sich aktiv, für den Bereich Kultur übernimmt er die Federführung.“

„Mit der Erstellung des Kulturentwicklungsplans haben wir die Agentur Richter aus Osnabrück beauftragt“, ergänzt Ralf Noske, Leiter der Lippischen Kulturagentur. „Der Kulturplaner Reinhart Richter verfügt in diesem Bereich über eine hohe, fachliche Kompetenz, er war an der Erstellung der ersten Kulturentwicklungspläne in Deutschland überhaupt beteiligt und hat u. a. den Kulturentwicklungsplanprozess für Westfalen-Lippe im Auftrag des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe betreut und gestaltet.“ An der Erstellung des Kulturentwicklungsplanes für Lippe sollen alle Kulturträger, Kulturschaffenden und Kulturfachleute aus Lippe mitwirken: „Wir wünschen uns einen offenen Prozess, in den jede und jeder seine Ideen einbringen und die Zukunft der Kultur in Lippe mitgestalten kann“, betont Noske.

Für die Umsetzung hat die Lippische Kulturagentur die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Keil engagiert. Stefanie Keil hat ein Bachelorstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Fachrichtungen Volkskunde/Kulturgeschichte sowie Interkulturelle Wirtschaftskommunikation absolviert und im Anschluss daran an der Universität Paderborn ihren Master-Abschluss im Fachbereich Kulturerbe gemacht. „Stefanie Keil hat während ihres Studiums wertvolle Erfahrungen im Bereich Kulturplanung gesammelt und Fachkenntnis erworben“, sagt Noske. So hat sie beim Thüringer Museumsbund und beim Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur wichtige Einblicke in die Erstellung des Kulturkonzepts für den Freistaat erhalten. „Zudem war Stefanie Keil bei der Kulturstiftung der Länder in Berlin als Koordinatorin des Fachbeirates zur Fortschreibung der deutschen Tentativliste für das UNESCO-Weltkulturerbe tätig.“ Die Kulturstiftung der Länder hatte den Auftrag dafür von der Kultusministerkonferenz erhalten.

Stefanie Keil freut sich auf das Projekt „Kulturentwicklungsplan für Lippe“: „Während meines Studiums in Paderborn habe ich die Region Lippe mit ihrer außergewöhnlichen Dichte an Kultureinrichtungen kennengelernt. Den Plan zu erstellen, ist eine anspruchsvolle und zugleich spannende Aufgabe.“ Sie wird als Vermittlerin zwischen der Agentur Richter und der Lippischen Kulturagentur fungieren und das Rahmenmodell sowie die Methoden, die die Agentur Richter empfiehlt, mit Inhalten füllen.

Ziel ist, den Kulturentwicklungsplan für Lippe im Laufe des nächsten Jahres zu erstellen und abschließend vorzulegen.

 

 

 

FriedWald Kalletal feiert 10jähriges Jubiläum

Lemgo, 14. November 2014. Der Monat November mit dem Volkstrauertag und dem Totensonntag rückt jedes Jahr aufs Neue ein Thema in den Mittelpunkt: Bestattungen. Auch im FriedWald im Kalletal stehen demnächst wieder Urnenbestattungen und Baumpflanzungen durch Familien an. Im zurückliegenden Jahr wurde der FriedWald Kalletal vom Landesverband Lippe weiterentwickelt: „Wir haben – pünktlich zum 10jährigen Jubiläum des FriedWaldes – einen Andachtsplatz eingerichtet und eine zusätzliche Fläche erschlossen“, berichtet Frank Homuth, Leiter des für den Friedwald zuständigen Forstreviers Kalletal beim Landesverband Lippe.

Homuth und sein Team haben den Andachtsplatz wenige Meter vom Eingangs- und Parkplatzbereich angelegt, an dem Gedenkfeiern oder Gottesdienste stattfinden können: „Das war eine Projektarbeit unserer beiden Auszubildenden, Marco Hasler und Robert Ortmeier. Sie wurden dabei von unserem Forstwirtschaftsmeister Burkhard Edler tatkräftig unterstützt.“ Um ein Podest und ein Pult herum haben sie Bänke im Halbkreis gruppiert, die erhöhten Flächen hinter den Bänken planiert und mit Gräsern eingesät sowie ein geschnitztes Schild aufgestellt: „Da steckt aufwändige Handarbeit drin“, betont Homuth. „Meine Kollegen haben alles mit Motorsägen aus Rundhölzern gefertigt, selbst das Schild haben sie mit der Motorsäge geschnitzt.“ Auf dem Podest – ein Holzstamm, der ebenfalls Schnitzereien trägt – kann die Urne für alle Trauergäste gut sichtbar platziert werden. Der Platz steht kostenfrei zur Verfügung, er wurde seit seiner Einrichtung Ende August schon häufig und gern genutzt.

Darüber hinaus wurde der FriedWald um eine ca. fünf Hektar große Fläche südwestlich der Landstraße 781 zwischen Erder und Varenholz erweitert: „Wir haben einen Steg über einen Bach gebaut und damit die neue Fläche erschlossen, auf der schöne Eichen und Buchen, aber auch Feldahorn, Walnuss, Ulmen oder Douglasien zu finden sind“, erläutert Homuth. Die neue Fläche hilft, um der Vielzahl der Interessierten eine gute Auswahl an Bäumen bieten zu können: „Unsere Bäume werden gut nachgefragt, übrigens auch über unser Online-Angebot.“ Und wer ganz besondere Wünsche hat, kann einen eigenen Baum pflanzen.

Der FriedWald Kalletal wurde vor zehn Jahren, im Oktober 2004, von der FriedWald GmbH aus Griesheim, dem Landesverband Lippe und der Gemeinde Kalletal eröffnet. Bis heute zählt er 1857 Bestattungen. „Der FriedWald Kalletal ist ein rundum gelungenes Projekt“, urteilt Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. „Zum einen ist er eine wirtschaftlich wie ökologisch sinnvolle Ergänzung zur Nutzung unserer Wälder. Zum anderen bedienen Friedwälder einen gesellschaftlichen Trend zu naturnahen Bestattungen, den unsere Forstabteilung als moderne Verwaltung schon früh erkannt hat.“ Das Team um Frank Homuth pflege den Friedwald hervorragend, „der Erfolg dieses FriedWaldes ist ihr Verdienst“, lobt Braun.

 

 

 

Pediküre für Detmolder Hermannsfuß abgeschlossen

Lemgo/Detmold, 14. November 2014. Unschöne Risse, abblätternde Farbe, ramponierte Zehennägel: Der Abdruck des linken Fußes des Hermannsdenkmals, den der Landesverband Lippe im Varusjahr 2009 an der Ameide, gegenüber des Landestheaters Detmold, aufstellen ließ, machte seit einigen Monaten keinen schönen Eindruck mehr. Der Landesverband Lippe ließ den Fuß deshalb restaurieren: „Die Pediküre war dringend notwendig – und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, zeigt sich Klaus Stein, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe, zufrieden.

„Der Abdruck ist aus dem Herzen Detmolds nicht mehr wegzudenken. Er ist inzwischen ein äußerst beliebtes Fotomotiv für Touristen der Residenzstadt“, erläutert Stein. Auch Kinder würden die sprich­wörtliche „Quadratlatsche“ des grünen Recken gern zum Klettern oder Rutschen nutzen. „All das ist aus unserer Sicht erlaubt und gewollt: Wir freuen uns, dass der Abdruck so gut angenommen wird.“ Doch diese Nutzung, und natürlich auch die Witterung, setzen dem Material zu. „Wir haben den Fußabdruck nun – nach 2012 – zum zweiten Mal instandsetzen lassen“, so Stein. Rund 1.500 € hat die Runderneuerung gekostet.

Der Fußabdruck, der eine Sandale in der umgerechneten Schuhgröße von 333 trägt, verdeutlicht ein­drucks­­voll, welche Ausmaße der Hermann hat. „2,10 Meter misst der Fuß unseres Hermanns, er selbst ist 26,57 Meter groß“, so Stein. Er hatte die Idee, ein Körper­teil des Cheruskerfürsten in Originalgröße abzubilden und damit in Detmold für den Besuch des Hermanns­denkmals im Varusjahr 2009 zu werben. „Wir wurden dabei von dem Detmolder Versicherungsspezialist Hillgraf und der Firma Stuck Kaminski unterstützt.“

 

 

 

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Alten Hansestadt Lemgo war zu Besuch beim Landesverband Lippe

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, MIT-Vorsitzender Harald Deutsch (r.) sowie Uwe Vieregge, stellv. Vorsitzender der MIT. Foto: MIT

Lemgo, 13. November 2013. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Alten Hansestadt Lemgo (MIT) hat sich bei einer Sitzung im Schloss Brake über den Landesverband Lippe informiert: Unter dem Motto „Der Landesverband Lippe im Wandel der Zeit“ erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Mitgliedern der Vereinigung die Geschichte und die aktuellen Herausforderungen des Landesverbandes.

„Der Landesverband Lippe ist ein Solitär, er hat Modellcharakter: Wir finanzieren und fördern aus unseren Einnahmen – aus Forst- und Immobilienwirtschaft sowie den Finanzanlagen – die Kultur in Lippe. Die übliche Abhängigkeit kultureller Einrichtungen von Steuer- und anderen öffentlichen Geldern ist bei uns nicht gegeben“, stellte Peithmann die Besonderheit des Landesverbandes heraus. Gleichwohl habe der Landesverband seit einigen Jahren ein strukturelles Defizit. „Wir haben ein Haushaltskonsolidierungskonzept für fünf Jahre, von 2013 bis 2017, aufgelegt und sind auf einem guten Weg, bis 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen zu können“, so Peithmann. Das Konzept beinhaltet u. a. die Restrukturierung des Staatsbades Meinberg, Optimierung der Finanzanlagen, Renditen aus Investition in erneuerbare Energien, die Senkung von Personalkosten und die Übernahme von Kulturförderengagements durch den Kreis Lippe. Wichtige Erfolge seien bereits erzielt worden. Im Anschluss an ihren Vortrag führte Peithmann die Mitglieder der MIT durch das Schloss Brake.

Harald Deutsch, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der Alten Hansestadt Lemgo, dankte für die ausführliche Einführung in das Thema Landesverband. Die noch junge Vereinigung – 2013 gegründet, um die Interessen der heimischen Mittelständler zu vertreten – sieht im Landesverband Lippe einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für Lippe: „Der Landesverband Lippe ist für die lippische Kulturlandschaft unverzichtbar und ein Garant für deren Vielfalt, außerdem wirkt sein Engagement strukturfördernd“, sagte Deutsch.

 

 

 

Landesverband Lippe hat Haushaltssatzung 2015 eingebracht

Lemgo, 5. November 2013. Der Landesverband Lippe kommt seinem Ziel der Haushaltskonsolidierung näher. Dies zeigt die Haushaltssatzung des Jahres 2015, die Verbandskämmerer Peter Gröne in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung im Entwurf eingebracht hat. „Wir liegen mit den Zahlen für den Haushalt 2015 im Plan: Die Rücklagenentnahme entspricht den Vorgaben des Haushaltskonsolidierungskonzepts 2013-2017. Der Haushalt 2015 stellt somit einen weiteren, wichtigen Schritt zur Haushaltskonsolidierung dar. Für diese herausragende Leistung danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesverbandes sehr herzlich“, resümierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

„Das Haushaltsdefizit beträgt exakt 1,109 Mio. Euro, im Konsolidierungskonzept war sogar ein um 12.000 Euro höheres Defizit eingeplant“, ergänzte Gröne die Ausführungen Peithmanns. „Der Landesverband Lippe hat sein Soll für 2015 damit mehr als erfüllt. Das zeigt, dass er die Aufgabe, spätestens 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, sehr ernst nimmt und seinen Konsolidierungskurs konsequent fortsetzt.“ Gröne geht deshalb davon aus, dass das Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) des Landes Nordrhein-Westfalen als Aufsicht den Haushalt 2015 genehmigen wird.

Gröne erläuterte in seinem Bericht die wesentlichen Eckpunkte des Entwurfs der Haushaltssatzung 2015: „Das Haushaltsvolumen 2015 beträgt rund 34,8 Mio. Euro, das sind rund 12 Mio. Euro mehr als 2014.“ Der Grund: Im Haushalt 2015 sind Sondertilgungen von Darlehen in Höhe von rd. 11,1 Mio. Euro veranschlagt. „Für seine Kernaufgabe Kultur sind im Haushalt 2015 6,8 Mio. Euro vorgesehen“, stellte Gröne die Leistung des Landesverbandes Lippe für die Vielfalt der Kultur in Lippe heraus. „Darin enthalten sind Zuschüsse an andere Kulturträger in Höhe von 3,4 Mio. Euro.“ Finanziert werden diese Ausgaben durch Überschüsse aus der Immobilienverwaltung, dem Forstbetrieb und den Finanzanlagen.

2015 wird der Landesverband Lippe zudem erheblich investieren: „Unter anderem sind eine Sanierung in der Mittelmühle des Lippischen Landesmuseums, der Umbau des Weserrenaissance-Museums und weitere Investitionen in Windkraftanlagen geplant. Darüber hinaus ist die Beteiligung des Landesverbandes an den Investitionskosten für den Verbindungsbau zwischen der Lippischen Landesbibliothek und der neuen Bibliothek der Hochschule für Musik eingeplant.  Neue Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen.

Geprägt werde der Haushalt 2015 jedoch ganz besonders durch eine massive Entschuldung: „Während wir im laufenden Jahr den Schuldenstand des Landesverbandes lediglich von 19,0 auf 18,3 Mio. Euro gebracht haben, tilgen wir 2015 einen Sonderbetrag in Höhe von 11,1 Mio. Euro“, betonte Gröne. Der Schuldenstand werde deshalb, zusammen mit der ordentlichen Tilgung, zum Ende des Jahres 2015 nur noch 6,5 Mio. Euro betragen: „Auch dies ist ein wichtiger Schritt, um die Finanzlage des Landesverbandes Lippe nachhaltig zu verbessern und zu festigen“, so Grönes Fazit.

 

 

 

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG DES LANDESVERBANDES LIPPE UND DER STADT HORN-BAD MEINBERG

EU-Ausschreibung für Betrieb des Staatsbades aufgehoben - Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg setzen Eckpunktepapier um

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 15. Oktober 2014. Am 18. Juli 2014 hat der Landesverband Lippe in Abstimmung mit der Stadt Horn-Bad Meinberg den Betrieb des Staatsbades Meinberg europaweit ausgeschrieben. Ziel war es, einen geeigneten, privaten Unternehmer zu finden, der die Aufgaben der Staatsbad Meinberg GmbH wahrnimmt und  mit den dazugehörigen Immobilien des Landesverbandes Lippe eigenverantwortlich weiterentwickelt. Die Handlungsempfehlungen aus der Potentialanalyse „Masterplan Bad Meinberg“ dienen dabei als wertvolle Richtlinie, um die Potentiale des Kurortes innovativ umzusetzen.

Das Ausschreibungsverfahren ist nun beendet und nach den einschlägigen Bestimmungen des VOL aufgehoben worden. Grund: Die Frist zur Abgabe eines Angebotes ist verstrichen, es wurde kein indikatives Angebot abgegeben.

Die Entscheidung des Landesverbandes Lippe für diese EU-Ausschreibung war das Ergebnis der vielen Gespräche zur Zukunft Bad Meinbergs. Sie basierte auf ersten, positiven Zwischenergebnissen aus dem Masterplanprozess. Diese zeigen Bad Meinbergs nachhaltigen Potenziale, die durch einen privaten Betreiber gehoben werden können, um die Zukunft des Kurorts erfolgreich zu sichern. Die EU-Ausschreibung wurde von Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg daher als eine Chance bewertet. Einhellige Meinung war, alle Möglichkeiten, die dem Kurort eine gute Perspektive eröffnen, zu nutzen.

Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg werden nun das im Februar 2013 gemeinsam verabschiedete Eckpunktepapier, wie verabredet, umsetzen. Sie werden dazu in den nächsten Wochen den Betrieb einer  “Neuen Staatsbad Meinberg GmbH“ mit Übernahme von 3 Mitarbeitern der jetzigen Staatsbad Meinberg GmbH i.L. ermöglichen. Aufgabe der „Neuen Staatsbad Meinberg GmbH wird es sein, Kurgäste zu betreuen und Kurmittel abzurechnen. Dabei soll u. a. sichergestellt werden, dass die Stadt die Kurtaxeinnahmen erhält und der Kurortstatus gewahrt bleibt.

Der Landesverband Lippe arbeitete parallel an der möglichen Umsetzung von Individuallösungen für seine Immobilien in Bad Meinberg, die nun forciert werden. So führt der Landesverband Lippe aktuell mit ernsthaften Interessenten Verhandlungen über eine künftige, kurortegerechte Nutzung von Ballhaus und Parkbadehaus. Auch für das Bad Meinberger Badehaus werden aktuell Lösungsmöglichkeiten mit Interessenten erarbeitet. Ziel des Landesverbandes Lippe ist es, für die Immobilien in Bad Meinberg Käufer und/oder Pächter zu finden, die neue, kurortegerechte Nutzungskonzepte realisieren und so den Kurort beleben und weiterentwickeln.

Der Masterplan, der Ende Oktober von der Unternehmensberatung PROJECT M vorgelegt wird, kann aus Sicht von Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg ein wichtiger Leitfaden für die künftige Entwicklung des Kurortes sein, mit dem gerade private Interessenten/Investoren werden umgehen können.

Auch fließen die plausiblen Handlungsempfehlungen aus dem Masterplan in Gespräche mit Interessenten an Immobilien des Landesverbandes Lippe mit ein.

 

 

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe steuert Wohnraumnot bei Studenten entgegen

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Rainer Bertram packen bei der Reinigung eines Appartements mit an.

Lemgo, 09. Oktober 2014. Wohnraumnot für die Studenten in Ostwestfalen-Lippe – diese Meldung ging kürzlich durch die Medien. Auch die Studentenwohnheime des Landesverbandes Lippe sind nahezu komplett belegt. „Einige wenige Appartements und Plätze in den Wohngemeinschaften sind aber noch frei“, hat Verbandsvorsteherin Anke Peithmann bei einem Ortstermin im Studentenwohnheim in Lemgo-Lüttfeld erfahren. „Wer noch auf der Suche ist, sollte sich schnell bei uns melden.“ Sowohl in Lemgo (Lüttfeld und Liebigstraße) als auch in Detmold (Fürstengartenstraße) sind noch Wohnplätze für Studierende zu mieten.

Für Peithmann ist die gute Auslastung der Studentenwohnheime ein Beleg für die Qualität der Wohnräume und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. So erläuterte Rainer Bertram, zuständiger Mitarbeiter der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe, dass der Landesverband Lippe regelmäßig in die Ausstattung investiert hat und die Appartements voll möbliert sind. „Die Studierenden wissen das zu schätzen“, sagte Bertram. Auch der Landesverband Lippe profitiert: „Die durchschnittliche Auslastung des Wohnheims im Lüttfeld zum Beispiel ist in den vergangenen 15 Jahren von 70% auf über 90% gestiegen“, rechnete er vor.

Die vorlesungsfreie Zeit haben Bertram und seine Kolleginnen und Kollegen in der Immobilienabteilung wie immer genutzt, um die freigewordenen Appartements zu renovieren: Wände wurden neu gestrichen, Möbel repariert oder ausgewechselt und die sanitären Anlagen überprüft. „Hinter dem Studentenwohnheim im Lüttfeld haben wir außerdem einen Platz im Freien eingerichtet und Bänke aufgestellt. Hier können die Studenten grillen oder einfach nur unter freiem Himmel zusammensitzen und sich unterhalten“, so Bertram.

Peithmann dankte Bertram stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Landesverbands-Wohnräume für Studenten unterhalten und pflegen, für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement. „Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit Herz, Hand und Verstand. Das sieht man den Appartements an“, lobte Peithmann.

An Wohnraum interessierte Studenten können sich melden bei Rainer Bertram unter Tel. 05261 – 988 489.

 

 

 

 

Beginn eines neuen Ausbildungsjahres auf Burg Sternberg

Die Auszubildenden des Westfälischen Kinderdorfes mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (3. v. l.), Gina Franke (hi. Re.) und Andreas Adam (3. v. r.) (Foto: Westfälisches Kinderdorf)

Burg Sternberg/Extertal, 7. Oktober 2014. Neues Leben in der Burg Sternberg: Im Café-Restaurant auf der Burg Sternberg haben Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann, Ausbilder und Chefkoch Andreas Adam sowie Gina Franke, Fachleiterin Berufsvorbereitung und -ausbildung, die sieben Auszubildenden vom Kinderdorf „Lipperland“ in Barntrup zum Start ins neue Ausbildungsjahr begrüßt. „Die neuen und die bisherigen Auszubildenden werden den Betrieb des Café-Restaurants sicher weiter positiv prägen und die Marke „Kinderdorf kulinarisch“ im Lipperland noch bekannter machen“, waren sich Peithmann, Adam und Franke einig.

Für Steffi S., Max F. und René D. ist das der Auftakt zu ihrer Ausbildung. Nach Praktika und berufsvorbereitenden Maßnahmen haben sie alle ihr Berufsziel Koch fest im Blick. Für Andrea G. dagegen ist dies, nach erfolgreichem Abschluss der ersten Ausbildung als Beiköchin, nun der Anlauf zum Berufsziel Köchin. Leander N. hingegen beginnt sein zweites Ausbildungsjahr zum Koch, Eugenia B. beginnt das letzte halbe Jahr ihrer Ausbildung zur Helferin im Gastgewerbe. Klaus S. schließlich, für den die Ausbildung zum Koch bisher ein langer, schwieriger Weg war, befindet sich auf der Zielgeraden: Er wird im Januar 2015 sein Berufsziel erreicht haben.

Die Ausbildungsbetriebe des Kinderdorfs haben sich ehrgeizige Ziele gesteckt, investieren Man- und Frauenpower, Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Kreativität in die Ausgestaltung verschiedener Praktika, der Jugendberufshilfe und der Reha-Ausbildungen. „Eine Schlüsselfunktion dabei haben die Ausbilder, wie z. B. Chefkoch Andreas Adam, ebenso wie die in den Ausbildungsbereichen tätigen Fachkräfte“, erläuterte Franke. So übernimmt zum Beispiel Gabriele Adam im Café-Restaurant die Anleitung der Auszubildenden bei der Veranstaltungsvorbereitung sowie bei der Raum- und Tischgestaltung. Sie ist eine wichtige Ratgeberin und Bezugsperson im Servicealltag.

Franke, die zur Qualifizierung des Bereichs Planungen und Hilfen koordiniert, Ansprechpartnerin für Betreuer, Jugend- und Sozialämter, Arbeitsagenturen ist und selbst die pädagogische Begleitung der Azubis übernimmt, sieht viele Vorteile in einer Ausbildung im Kinderdorf:„Sie liegen in den vielen zusätzlichen individuellen Hilfen, wie z.B. in der regelmäßigen Nachhilfe oder der intensiven theoretischen und praktischen Prüfungsvorbereitung. Das Wohnen im Kinderdorf beugt der Vereinsamung in dieser besonderen Lebenssituation vor, die Jugendlichen können weiter auf bisherige Beziehungen bauen und gleichsam neue knüpfen. Regelmäßige Einzelgespräche zur Reflexion des Ausbildungsalltags, zu privaten und schulischen Problemen und vielfältige Möglichkeiten zur jugendgemäßen Freizeitgestaltung, Ausflüge und Reisen in der Gruppe tragen zur aktiven Entspannung bei und helfen Überforderung und Frustrationen im Berufsalltag abzubauen.“

Peithmann zeigte sich von den Erläuterungen beeindruckt und betonte, wie wichtig dem Landesverband Lippe die Kooperation mit dem Westfälischen Kinderdorf ist: „Das Westfälische Kinderdorf ist seit 2008 in der Burg Sternberg engagiert und hat das Café-Restaurant äußerst erfolgreich etabliert. Wir haben es deshalb sehr begrüßt, dass wir gemeinsam vergangenes Jahr den Pachtvertrag verlängert haben und weiterhin Partner hier auf der Burg Sternberg sind.“


Seitdem betreibt das Westfälische Kinderdorf „Lipperland“ (Barntrup) das Café-Restaurant und übernimmt das Catering in der Unterburg auf Anfrage. „Zudem unterstützen uns die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderdorfs bei Bedarf bei Veranstaltungen auf der Oberburg.“ Mit dem neuen Pachtvertrag hat der Landesverband Lippe die räumliche Situation für das Westfälische Kinderdorf verbessert: „Wir haben einen zusätzlichen Lagerraum zur Verfügung gestellt – und, ganz wichtig: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinderdorfs können nun die 3-Zimmer-Wohnung als Sozialräume nutzen.“

Beide Partner werten die Kooperation auf der Burg Sternberg als Win-Win-Situaton. „Wir profitieren von der gastronomischen und pädagogischen Kompetenz des Westfälischen Kinderdorfs: Dank des Kinderdorfs wird den Gästen der Burg ein hochwertiges, gastronomisches Angebot mit gutem Service und einzigartiger Atmosphäre geboten“, so Peithmann. „Der Cafébetrieb stellt ein beispielhaftes Projekt dar, in dessen Rahmen auch gehandicapte Menschen erfolgreich auf eine Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden“, ergänzte Franke. „Sie haben so die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und zu führen. Dies hat eine herausragende Bedeutung für die Gesellschaft.“

 

 

 

 

Tourismuskonzept für Hermannsdenkmal – Landesverband Lippe beauftragt LTM AG

Lippe, 30. September 2014. Ein neues, ganzheitliches Konzept für das Gelände rund um das Hermannsdenkmal, insbesondere mit Blick  auf das vom Kreis Lippe geplante Wanderkompetenzzentrum, – das ist das gemeinsame Ziel des Landesverbandes Lippe und des Kreises Lippe. In einem gemeinsamen Gespräch vereinbarten Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Landrat Friedel Heuwinkel nun, dass der Landesverband Lippe die Lippe Tourismus und Marketing AG (LTM AG) beauftragt, ein solches Konzept zu erstellen.

„Der Hermann ist touristischer Magnet und Aushängeschild unserer Region. Wir wollen daraus den besten Nutzen für die Gäste und Touristen sowie für ganz Lippe ziehen“, erklären Peithmann und Heuwinkel. Zurzeit gebe es offene Fragen, wie das Gelände optimal genutzt werden kann – unter Beachtung aller naturschutz- und ordnungsrechtlichen Auflagen. „Ob Sommerrodelbahn oder Downhill-Strecke, Ideen und Diskussionen gibt es viele. Darauf wollen wir reagieren – und ein Konzept aus einem Guss  für das Hermannsdenkmal und das umgebende Areal erstellen.“

Bis November hat die LTM AG Zeit, einen ersten Entwurf des Konzeptes vorzulegen, das von den entsprechenden Gremien des Landesverbandes Lippe und vom Kreistag genehmigt werden muss. Auch die Stadt Detmold wird bei den Beratungen mit einbezogen. „Wir wollen das Hermannsdenkmal sowie das umgebende Areal noch attraktiver für auswärtige Besucher und die lippischen Bürger gestalten. Das Nutzungskonzept wird dafür die wichtige Basis sein“, sind sich Peithmann und Heuwinkel einig.

 

 

 

 

Externsteine mit Lackspray beschädigt

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 29. September 2014. Die Externsteine sind Ziel von Vandalismus geworden: Heute Morgen wurden die Felsen drei und vier, die den Durchgang durch die Felsengruppe ermöglichen, mit Lackspray besprüht: „Diese Vorfall ist einmalig in der Geschichte der Externsteine“, zeigte sich Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann entsetzt. „Die unbekannten Täter haben damit dieses einzigartige Natur- und Kulturdenkmal schwer beschädigt“, beklagt sie.

Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe hat sofort reagiert und die Polizei informiert, die die Beweise vor Ort sicherte. Auch die zuständigen Wissenschaftler – Dr. Michael Zelle und Dr. Elke Treude vom Lippischen Landesmuseum Detmold – wurden einbezogen.

Noch heute konnte deshalb eine Fachfirma beauftragt werden, den Schaden zu begutachten und so schnell wie möglich zu beseitigen: „Welchen Aufwand die Arbeiten erfordern, und welche Kosten damit verbunden sind, steht noch nicht fest. Denn die Lackfarbe kann nur äußerst vorsichtig entfernt werden, um die Externsteine nicht noch weiter zu schädigen“, erläutert Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. „Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet und hoffen, dass die Täter gefunden werden und zur Verantwortung gezogen werden können: Sie haben nicht nur ein wertvolles Denkmal verunstaltet und dem Landesverband Lippe als Eigentümer Schaden zugefügt. Sie haben auch all jene beunruhigt, für die die Externsteine eine ganz besondere Felsformation sind und die sich für ihren Erhalt einsetzen.“

 

 

 

Externsteine und Hermannsdenkmal sind bei Touristen sehr beliebt

Lemgo, 29. September 2014. Der Landesverband Lippe zieht eine positive Zwischenbilanz für die Saison 2014 an seinen beiden touristischen Aushängeschildern – die Externsteine und das Hermanns­denkmal: „Wir verzeichnen ein eindeutiges Plus beim Verkauf von Karten zur Besteigung und auch von Parktickets. Zudem ist die Entwicklung der Teilnehmerzahlen an den Gästeführungen positiv“, freut sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Das zeigt: Unsere Angebote an beiden Denkmälern kommen bei Gästen und Touristen sehr gut an.“

Die Zahlen en detail: „An beiden Denkmälern haben wir von Januar – Juli 2014 rund 6.700 mehr Karten verkauft als im Vergleichszeitraum Januar – Juli 2013“, erläutert Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. Das sind am Hermannsdenkmal rund 11% mehr Karten, an den Externsteinen rund 3% mehr Karten. „Vor allem der Absatz der Kombitickets, die das Erklimmen beider Denkmäler zu einem leicht reduzierten Preis ermöglich, ist stark gestiegen: um 55%“, so Stein. Auch die Nutzung der Parkplätze an beiden Denkmälern entwickle sich äußerst positiv: „Von Januar – Juli 2014 haben wir auf beiden Plätzen im Vergleich zum Vorjahr 16.400 mehr Kraftfahrzeuge gezählt. Die Steigerung für beide beträgt somit 23%.“

Bei den Gästeführungen habe die Denkmal-Stiftung an den Externsteinen für den oben genannten Zeitraum ein Plus von 52% gegenüber dem Vorjahr bilanziert. „Am Hermannsdenkmal sind wir in leichtem Minus: Dort gab es bei den Teilnehmern im Zeitraum Januar – Juli 2014 einen leichten Rückgang von 14% gegenüber dem Vorjahr“, erläutert Stein.

Nicht zuletzt habe die aktuelle Umfrage der LTM AG an beiden Denkmälern äußerst positive Ergebnisse gebracht: „96,8% der Befragten würden das Hermannsdenkmal weiterempfehlen, und gar 99,6% der Befragten würden die Externsteine weiterempfehlen“, freut sich Stein.

Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann wertet die Zahlen als schönen Erfolg, aber auch als Ansporn: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Nicht von ungefähr landen beide Denkmäler stets in den TOP-Sehenswürdigkeitslisten, z. B. der Liste der Deutschen Zentrale für Tourismus“, betont Peithmann. Nach wie vor begrüße der Landesverband Lippe an beiden Denkmälern je 500.000 Besucher pro Jahr, je rund 100.000 Besucher erklimmen beide Denkmäler.

Aktuelle Diskussionen um Trendsportarten wie Mountainbikefahren zeigen: „Wir müssen an der Weiterentwicklung der Konzepte arbeiten“, so Peithmann. „Hier setzen wir auf gute Kooperation mit unseren Partnern: die LTM AG, die Städte Detmold und Horn-Bad Meinberg sowie der Kreis Lippe. Am Hermannsdenkmal eröffnet nächstes Jahr das Projekt Wanderkompetenzzentrum des Kreises Lippe sicher neue Perspektiven. An den Externsteinen gilt es, die gute Entwicklung zu verstetigen. Das sind Herausforderungen, die wir nur in Kooperation mit unseren kompetenten Partnern und Akteuren vor Ort bewältigen wollen und können.“

 

 

 

 

 

Ein Querschnitt des kulturellen Schaffens auf der Burg Sternberg

Gemeinsames Musizieren macht Spaß: In den Herbstferien lädt die Burg Sternberg erstmals zu einer Kindermusikfreizeit ein. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Extertal, 25. September 2014. Musik, Kabarett und Schnitzkunst – die Lippische Kulturagentur des Landesverbandes Lippe hat für das ausklingende Jahr 2014 ein vielseitiges Kulturprogramm zusammengestellt, das unterschiedliche Zielgruppen für die Burg wieder bzw. neu begeistern soll. „Das Programm knüpft an die Traditionen der Burg Sternberg als Musikburg an, beschreitet mit dem Thema Kabarett aber auch neue Wege“, freut sich Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Inhaltlich bildet dieses Programm einen Querschnitt des kulturellen Schaffens auf der Burg Sternberg ab, dabei hat das Team der Kulturagentur Anregungen zu Rahmen und Form der Veranstaltungen aufgegriffen.“

So findet die traditionelle Harlansche Musikpädagogik zum Selbstbau von Musikinstrumenten erstmals ihren Niederschlag im Angebot einer Kindermusikfreizeit in den Herbstferien. Dazu Frank Jendreck, verantwortlicher Mitarbeiter der Kulturagentur: „Die Kinder erwarten drei erlebnisreiche Tage, in denen sie die Musikburg erkunden, das Klingende Museum kennenlernen und ein eigenes Instrument bauen. Hinzu kommen spielerische Selbsterfahrungen bei Gesang, Tanz und Theater.“

Die freie, gestalterische Kraft können Interessierte in Kursen zum Schnitzen mit der Motorkettensäge ausleben. Die Veranstaltungen im Rittersaal sind vielseitig aufgestellt, der Bogen spannt sich von klassischer Kammermusik über Renaissancemusik bis zum Chorensemble. „Ebenfalls neu im Programm ist ein Kabarettabend: Hans Georgi führt seine Zuhörer ein in die Welt des großes Geldes und die Geheimnisse des Verkaufens: Unter dem Titel ‚Der kleine Maschmeier‘ beleuchtet er die Auswirkungen der Bankenkrise ironisch-kritisch, verliert aber nie die Leichtigkeit des rheinischen Humors“, kündigt Jendreck an.

„In diesem Programm findet sicher jeder Musik- und Kulturinteressierte seinen Favoriten“, sind Peithmann und Jendreck überzeugt. „Gemeinsam ist allen Kulturveranstaltungen, dass die Eintrittsgelder und Spenden den Kulturschaffenden direkt zugutekommen –  eine Besonderheit der meisten Kulturveranstaltungen des Landesverbandes Lippe, nicht nur auf der Burg Sternberg.“

Weitere Infos: www.burg-sternberg.de/index.php

 

 

 

 

 

Dauerausstellung Alte Lippische Maler in der Städtischen Galerie Schwalenberg öffnet am 3. Oktober 2014

Karl Henckel (1881 1950): Waldeingang, Öl auf Leinwand, o.J.

Schieder-Schwalenberg, 22. September 2014. Nach Ende der Wechselausstellungssaison in Schwalenberg zeigt die Städtische Galerie die Dauerausstellung Alter Lippischer Maler, organisiert von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe und der Stadt Schieder-Schwalenberg. Diese öffnet nun aus organisatorischen Gründen erst ab dem 3. Oktober 2014 ihre Pforten, anders als im Jahresprogramm angekündigt.

Zu sehen sind eindrucksvolle, farbstarke Arbeiten aus der Zeit der Künstler­kolonie Schwalenbergs zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Freilichtmalerei in ganz Europa ein Zeitphänomen war. Die Künstler bannten die liebliche, hügelige Landschaft rund um Schwalenberg sowie die historischen mittelalterlichen Fachwerkhäuser auf Leinwand oder Papier. Dabei herrscht eine naturalistische oder impressionistische Malweise vor, die zu dieser Zeit eine Neuerung der europäischen Malerei darstellte.

Zu sehen ist die Ausstellung für Besucher bis zum 2. November, anschließend können sich bis Ende März 2015 Schulklassen anmelden für die „Erlebnistour auf den Spuren der Künstlerkolonie“.

Städtische Galerie

Marktstr. 5
32816 Schieder-Schwalenberg
Tel: 05284-94373790
Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 14.00 –17.30 Uhr
So. 10.00- 12.00 und 14.00-17.30 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsene: € 2,50, erm.: € 2,00
Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung Erlebnistour: Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, Vera Scheef, Tel. 05261-250244
Organisation der Ausstellung. Dr. Mayarí Granados, Kulturagentur des Landesverbandes Lippe

250.000ster Besucher im Infozentrum Externsteine begrüßt

Frejan und Elizabeth Bruins aus Holland (3. u. 4. v. r.) wurden als Besucher 250.000 und 250.001 im Infozentrum Externsteine begrüßt. Über den Erfolg des Infozentrums freuen sich Karl-Rudolf Henkes, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur (r.), Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (2. v. l.) sowie Robin Jähne (l.) und Andreas Linde, Vorstandsmitglieder der Schutzgemeinschaft Externsteine. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 17. September 2014. Im Januar 2011 haben der Landesverband Lippe, die NRW-Stiftung Natur Heimat Kultur sowie die Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. das Infozentrum Externsteine eröffnet. Heute kamen die Partner erneut zusammen, um eine äußerst erfreuliche Bilanz zu ziehen: Sie begrüßten gemeinsam den 250.000 Besucher der kostenfreien Dauerausstellung, die über die Kultur- und Naturgeschichte des Denkmals und des umgebenden Naturschutzgebietes informiert. Ihr Fazit: „Das Infozentrum Externsteine kommt bei den Gästen hervorragend an, unsere gemeinsame Investition hat sich bereits in kurzer Zeit mehr als bezahlt gemacht.“

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Karl-Rudolf Henkes, Regionalbotschafter der NRW-Stiftung, und Robin Jähne, Vorstandsmitglied der Schutzgemeinschaft Externsteine, waren beim Erreichen der 250.000-Marke persönlich vor Ort: Sie überreichten Elizabeth und Frejan Bruins aus Holland einen Blumenstrauß sowie eine KulturCard des Landesverbandes Lippe, die den kostenfreien Besuch von Dauerausstellungen in den Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe ermöglicht. „Wir haben das gute Wetter spontan genutzt und sind nach Lippe gekommen. Wir finden die Region sehr schön, und die KulturCard wird in unserem Urlaub sicher noch zum Einsatz kommen“, sagten Elizabeth und Frejan Bruins

„Ausgangspunkt unserer Überlegungen war damals, dass jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher zu den Externsteinen kommen. Ihr Bedürfnis, Fakten und Hintergründe zur Geologie, Natur- und Kulturgeschichte des Denkmals vor Ort zu erfahren, war und ist bis heute sehr groß“, betonen Peithmann und Jähne. Deshalb hätten beide das Projekt „Infozentrum Externsteine“ – dank der großzügigen Unterstützung der NRW-Stiftung – rasch umgesetzt: „250.000 Besucher in dreieinhalb Jahren – das zeigt, dass wir mit unserer Einschätzung richtig lagen und die Gäste die Dauerausstellung im Infozentrum gerne und sehr rege nutzen.“

Henkes ergänzte: „Wir haben dieses Projekt unterstützt, weil die Externsteine ein Aushängeschild für Ostwestfalen-Lippe sind und wir überzeugt waren, dass das Infozentrum dazu beiträgt, die Externsteine touristisch im Einklang mit der Natur weiter zu erschließen. Mit Hilfe moderner Medientechnik und nach aktuellen, museumsdidaktischen Grundsätzen erhalten Interessierte hier Informationen sowohl über die Entstehungs- und Kulturgeschichte der Felsformation als auch über die Tier- und Pflanzenwelt.“

Peithmann dankte der NRW-Stiftung und der Schutzgemeinschaft Externsteine nochmals: „Die Realisierung dieses Infozentrums wäre ohne Sie nicht möglich gewesen. Ich werte die so positive Resonanz als Erfolg und Bestätigung für uns – und die zahlreichen anderen Partner, die an der Errichtung und Einrichtung des Infozentrums mitgewirkt haben. Es ist eine äußerst gelungene Gemeinschaftsleistung.“

 

 

 

 

 

22. Tag des offenen Denkmals bot Veranstaltungen unter dem Motto Farbe

Restaurator Eckehard Deichsel M. A. (r.) bei seiner Führung im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake. (Foto: Landesverband Lippe/Drewes)

Lippe, 15. September 2014. Der gestrige 22. „Tag des offenen Denkmals“ zog in Lippe wieder zahlreiche Interessierte an: 53 Inhaber von Denkmälern im Kreis Lippe – darunter Städte, Gemeinden, andere öffentliche Träger und Privatbesitzer –  konnten mehrere Hundert Gäste zu ihren Veranstaltungen begrüßen. Unter dem Motto „Farbe“ erkundeten sie Fachwerkhäuser, Kirchen, Fabrikgebäude, Museen oder Parkanlagen. „Wir freuen uns, dass sich der Tag des offenen Denkmals in Lippe so großer Beliebtheit erfreut und die Bürgerinnen und Bürgern die diesjährige Möglichkeit, Denkmalgeschichte sozusagen in Form von Farbenlehren kennenzulernen, genutzt haben“, bilanzieren Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann und Landrat Friedel Heuwinkel.

Zu den vielseitigen Besichtigungsangeboten zählte u. a. eine kostenfreie Führung rund um Schloss Brake und im Weserrenaissance-Museum, die Restaurator Eckehard Deichsel anbot, um Interessierten die ursprüngliche Farbigkeit der Räume, die zum Beispiel durch bemalte Holzvertäfelungen hervorgerufen wurde, zu verdeutlichen. Dabei ging Deichsel auch den Farbspuren an den Außenwänden nach, die erahnen lassen, wie Schloss Brake einmal ausgesehen haben könnte.

Der Tag des offenen Denkmals wird vom Europarat und der europäischen Union seit 1991 ausgerichtet. Die Denkmäler in Deutschland beteiligen sich seit dem Jahr 1993, die Federführung hat dabei die Deutsche Stiftung Denkmalschutz inne. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September berichten Experten im Denkmalschutz im Rahmen verschiedener Führungen über die Entstehungsgeschichte eines Baudenkmals, historische Zusammenhänge sowie über ihre Aufgaben und Herausforderungen in der Denkmalpflege. „Gesprächsstoff und Aufklärungsbedarf zum Thema Denkmalschutz wird es deshalb immer geben. Dieses Mal stand das Thema Farbe im Mittelpunkt – ein Aspekt, der den Charakter von Gebäuden ganz wesentlich prägt und viel über die gesellschaftspolitischen Werte der jeweiligen Zeitepoche, Kultur oder Religion oder aber über den vorherrschenden Geschmack verrät“, erläutert Heuwinkel. „Ein Anliegen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist es, beim Tag des offenen Denkmals auch die Schönheit und Kostbarkeit der Kulturdenkmäler zu zeigen, das ist unter dem Motto Farbe besonders gut gelungen“, ergänzt Peithmann. Beide sind sich einig: „Aktionstage wie diese sind wichtig, um das Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken und vor allem: lebendig zu halten.“

 

 

 

 

Waldbühnen-Saison 2014 erfolgreich abgeschlossen

Foto: LVL/Jähne

Lemgo/Detmold, 15. September 2014. Unbeständig und häufig zu nass: Der lippische Sommer 2014 zählt nicht zu schönsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Das haben auch die Organisatoren des Programms auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal – das Team der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe – zu spüren bekommen: „Der Erfolg der Veranstaltungen auf der Waldbühne ist naturgegeben vom Wetter abhängig. So haben auch dieses Jahr wieder Regen und Gewitter die Pläne durchkreuzt. Dennoch kann sich die Bilanz mehr als sehen lassen: Wir haben in der gesamten Saison rund 9.000 Besucherinnern und Besucher gezählt, also 500 mehr als 2013. Für diesen schönen Erfolg – trotz unbeständiger Witterung – danke ich dem Team der Kulturagentur ganz herzlich“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Ralf Noske, Leiter der Kulturagentur, zeigt sich ebenfalls mit der Saison 2014 zufrieden: „Wir haben ein vielfältiges Kulturprogramm geboten und unterschiedliche Zielgruppen erreicht.“ So begann das diesjährige Waldbühnenprogramm mit der 2. OWL-Biennale: „Das Abschlusskonzert am 31. Mai 2014 unter dem Motto ‚Das sind die Tannen, die sausen‘ auf der Waldbühne war mit 750 Gästen die bestbesuchte Veranstaltung der Biennale, das hat auch uns sehr gefreut“, so Noske. Daran schlossen sich im Juli das Rock-am-Hermann-Konzert – erstmals bestritten vom OWLS ‘N’ BATS Festival aus Detmold – und die traditionelle Comedy-Show NightWash – inzwischen ein Muss für alle Comedy-Fans in Ostwestfalen-Lippe –  an.

Ende Juli bis Mitte August luden Noske und sein Team wieder zum Mondscheinkino. Erstmals kam dabei digitale Technik zum Einsatz: „Sie funktionierte reibungslos, wir konnten dem Publikum somit Kino nach aktuellen Qualitätsstandards bieten“, erläutert Noske. Von 17 geplanten Kinonächten musste eine aufgrund von Unwetterwarnungen abgesagt werden. „Dafür konnten wir noch eine zusätzliche Mondscheinkino-Nacht mit dem Blockbuster ‚Der Hobbit – Smaugs Einöde‘ bieten.“ 6.200 Kinofans haben sich die einzigartige Kinoatmosphäre zu Füßen des Hermannsdenkmals nicht entgehen lassen: „Das sind 800 weniger als 2013. Wir führen das auf die Witterung zurück: Die ersten, sommerlich warmen Mondscheinkinonächte waren hervorragend besucht, als es dann deutlich kühler wurde, blieben viele Kinogänger doch lieber zu Hause.“

Auch der letzte Programmpunkt der Saison fiel sprichwörtlich ins Wasser: „Wir mussten das Konzert ‚best of 10 years/Teil 1‘ des in Lippe äußerst beliebten Ensembles Vinorosso leider wegen Gewitterwarnung absagen“, ergänzt Noske. Er und Peithmann freuen sich umso mehr über das vom Kreis Lippe geplante Projekt „Kompetenzzentrum Wandern“: „Mit der Errichtung des Zentrums am Hermannsdenkmal ist eine mobile Überdachungsanlage für die Waldbühne angedacht. Das würde die negativen Auswirkungen schlechter Witterung auf das Waldbühnenprogramm nicht nur deutlich minimieren, sondern auch mehr Veranstaltungen auf der Waldbühne möglich machen.“ Peithmann lobte Noske und sein Team: „Unter den gegebenen Bedingungen der Saison 2014 haben Sie die Besucherzahlen gesteigert und somit hervorragende Arbeit geleistet.“

 

 

 

 

Schäfertorbrücke in Lemgo ab 13. September 2014 wieder frei

Lemgo, 11. September 2014. Die Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten für das Schäfertor auf der Schäfertorbrücke in Lemgo wurden abgeschlossen: Am morgigen Freitag werden Baugerüst und Zaun im Laufe des Tages entfernt. Ab Samstag, dem 13. September 2014, ist die Brücke wieder frei und für Passanten, Fahrrad- und Autofahrer nutz- bzw. befahrbar.

 

 

Waldjugendspiele - Entdecken-Erleben-Begreifen

Susanne Hoffmann (stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbands Lippe) und Franz Stockmann (Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe), eröffnen die Waldjugendspiele 2014 im Leistruper Holz.

Alle Grundschulen aus dem Kreis Lippe wurden vom Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe und der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe für spannende Erlebnisstunden eingeladen.

Mit den Waldjugendspielen möchten wir den Grundschulkindern einen Impuls mitgeben, der das Interesse am Lebensraum Wald auf ganz emotionale und spielerische Weise entstehen lässt. Kinder dürfen den Naturraum Wald entdecken und erleben.

Verantwortung für die Umwelt kann auf regionaler Ebene nur dann nachhaltig erreicht werden, wenn bestimmte Basisaspekte beeinflusst werden. Emotionen und Interaktion, Kreativität und Phantasie, soziale Kompetenz und Selbstständigkeit sind Beispiele prägender Einflüsse. Aber auch Wissensvermittlung durch z.B. spielerisches Lernen ist als pädagogischer Ansatz durchaus legitim.

Gerade durch Art und Inhalt der Waldjugendspiele kann dieser Anspruch intensiv umgesetzt werden. Das zeigen die Spiele in Lippe seit vielen Jahren. Grundschulkinder bestimmen Bäume, stapeln Holz, lernen Wildtiere kennen oder tasten sich mit verbundenen Augen durch den Wald. So werden ganz nebenbei auch Aspekte wie Motorik und Orientierungsvermögen gefördert.

Wie alt ist ein Baum? Wie entsteht aus einem Baum ein Möbelstück? Woran erkennt man einen Laub- oder Nadelbaum? Was zeichnet hartes Holz aus? Welche Wildtiere leben im Wald und wie können wir auf sie Rücksicht nehmen? – Antworten auf diese und viele andere Fragen zum Thema Wald können demnächst rund 1.800 Grundschüler in Lippe ohne Probleme beantworten. Dank der Waldjugendspiele, die in dieser Woche beginnen.

„Wir freuen uns, dass diese Form der Umweltbildung so hervorragend angenommen wird. Es ist wichtig, Kinder frühzeitig mit der Lebenswelt Wald vertraut zu machen, um bei ihnen Interesse und Neugier an der Natur vor ihrer Haustür zu wecken und ihnen die Verantwortung, die sie generell für die Natur haben, zu vermitteln.“, so Franz Stockmann, Leiter des Regionalforstamtes Ostwestfalen-Lippe.

Waldjugendspiele als wichtiger Baustein der Umweltbildung«

Über 80 Grundschulklassen aus 39 lippischen Schulen haben sich dieses Jahr angemeldet. Damit erhalten rund 1800 Grundschulkinder die Möglichkeit, den ‚Leistruper Wald‘ unter fachlicher Anleitung zu erkunden und sich Wissen über die heimischen Pflanzen- und Tierarten anzueignen.

An neun Stationen erwarten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW und des Landesverbands Lippe die Grundschulkinder, um sie mit konkreten Aufgabenstellungen zu fordern oder ihnen Wissenswertes rund um das Thema Wald zu vermitteln. „Die Spiele werden zudem von den lippischen Waldbesitzern, von der Kreisjägerschaft Lippe und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Fachbereich Holztechnik, unterstützt. Ohne dieses Engagement könnten wir die Waldjugendspiele nicht in dieser Form anbieten“, lobt Stockmann.

„Der Landesverband Lippe hat die Waldjugendspiele von Anfang an gern unterstützt: Sie finden regelmäßig im ‚Leistruper Wald‘ statt“, sagt Hoffmann. „Die Spiele sind eine sehr erfolgreiche und gelungene Kooperation zwischen dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW und dem Landesverband Lippe. Sie zeigen, wie nachhaltig lippische Schulkinder von der Kopplung der Kompetenzen beider Forstbetriebe und von ihrem Engagement für die Umweltbildung in Lippe profitieren können.“

Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur Holzarten kennen oder Baum- und Tierarten zu unterscheiden. „Sie erfahren auch, wie sie sich richtig im Wald verhalten und welche Rolle die nachhaltige Forstwirtschaft für die Gesellschaft – und damit auch konkret für sie selbst – spielt“, merken Stockmann und Peithmann übereinstimmend an. „Es ist wichtig, Kinder frühzeitig mit dem Wald und der nachhaltigen Waldnutzung vertraut zu machen, um das Verständnis für das Ökosystem Wald und die Rohstoffgewinnung durch Holz zu fördern.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe bietet zwei Sonderführungen zum Tag des offenen Denkmals

Detmold / Horn-Bad Meinberg, 9. September 2014. Das diesjährige Motto zum „Tag des offenen Denkmals“ lautet „Farbe“. Die Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe konnte erneut Gästeführerin Cornelia Müller-Hisje gewinnen, zwei auf dieses Motto zugeschnittene Sonderführungen zu konzipieren. Dazu lädt die Denkmal-Stiftung Interessierte herzlich ein.

Farbe bekennen – welche Farbe trägst du?“ Angesichts des Hermannsdenkmals drängt sich dem Betrachter die Frage auf, ob er sich nun über das schöne Grün der Statue Gedanken machen oder eher den Blick in das sich schon verfärbende Blattgrün der umstehenden Buchen und Eichen schweifen lassen soll. Ist es in diesem Jahr die Aufgabe des Gästeführers, über die beruhigende Wirkung von Grün auf überanstrengte Augen und die ausbalancierende Wirkung auf den Rhythmus von Herz und Nieren zu referieren? Hinzu könnte die Meditation über die kühlende Wirkung des Himmelsblaus kommen. Mit einigen bequemen Liegen im strahlenden Sonnenschein zu Füßen des Denkmals wäre das sicherlich eine interessante Aktion, die aber schon bei bedecktem oder feuchtendem Himmel ihren Reiz verlieren würde. Der Landesverband Lippe geht bei dem Motto „Farbe“ in die Offensive, er „bekennt Farbe“ und fragt: „Welche Farbe trägst du?“ – und damit ist die politische Farbe gemeint, mit der man das Denkmal im Lauf seiner Geschichte „bemalt“ hat. Zu klären wird sein, welches die Absicht des Erbauers Ernst von Bandel ursprünglich war und was in nachfolgenden Generationen Politiker aus ihm gemacht haben: Welche Flagge also über Hermann wehte. Insbesondere die Instrumentalisierung des Denkmals im 1. Weltkrieg wird zu betrachten sein. Europäische Geschichte auf dem Rücken eines deutschen Nationaldenkmals. Ein Spannungsbogen von der Erbauung bis zur Gegenwart. – Die kostenfreie Sonderführung zum Thema findet um 11:00 Uhr statt. Treffpunkt: Tourist-Info Hermannsdenkmal

„Farbe(n) des Himmels – ein buntes Kreuzabnahmerelief“. Das Kreuzabnahmerelief an den Externsteinen ist für einen, nicht im christlichen Glauben verhafteten Betrachter nicht einfach zu verstehen. Dieses mag insbesondere für Kinder gelten, die aus diesem Grund dem Relief meist nicht sehr viel Aufmerksamkeit schenken. Wir wäre es aber, wenn ein Maler den Figuren Farbe(n) gegeben hätte? Dieses wäre durchaus kein Sakrileg, denn in der Vergangenheit haben bereits die Marmorstatuen der Griechen Farbe getragen und manche auch christliche Holzschnitzerei wurde mit Farben zum Leben erweckt. Doch welche Farben wählt man für welche Figuren am Relief? Wie kann man die Bedeutung der Figur durch eine passende Farbe erklären? Welche Bedeutung haben die einzelnen Farben für uns? Eine Erläuterung der Geschichte des Reliefs vorab soll eine Hilfestellung sein für die spätere farbige Gestaltung, die auf der Basis einer Zeichnung erfolgen kann. Welche Farben mögen die Besucher wohl wählen? Ein spannender Versuch, nicht nur für Kinder. – Die kostenfreie Sonderführung zum Thema findet um 14:00 Uhr statt. Treffpunkt: Infozentrum Externsteine

 

 

 

 

Schäfertorbrücke in Lemgo bis Anfang September komplett gesperrt

Lemgo, 7. August 2014. Die Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten für das Schäfertor auf der Schäfertorbrücke in Lemgo haben begonnen. Ab sofort ist die Brücke deshalb komplett gesperrt, auch für Passanten und Fahrradfahrer. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum Ende der ersten Septemberwoche (7.9.2014).

 

 

 

 

Zwei neue Auszubildende beim Landesverband Lippe

Carolin Isaak und Jessica Penner (vorne, v. l.) freuen sich auf ihre Ausbildung beim Landesverband Lippe – ebenso wie (hintere Reihe, v. l.) Ausbilder Reinhard Braunsdorf, Personalentwicklerin Kornelia Rose, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Personalverantwortlicher Klaus Stein. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 1. August  2014. Ein neuer Lebensabschnitt hat am heutigen Freitag für zwei junge Lipperinnen begonnen: Jessica Penner hat heute ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement im Schloss Brake begonnen, Carolin Isaak setzt ab heute ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation beim Landesverband Lippe fort, weil dies bei ihrem bisherigen Arbeitgeber aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich war. „Ich heiße Sie beide herzlich willkommen im Schloss Brake und freue mich, dass wir mit Ihnen das Ausbildungsengagement des Landesverbandes Lippe fortsetzen“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Der Landesverband Lippe bildet seit seiner Gründung in diversen Berufen aus – in den Bereichen Büro und Verwaltung, in der Lippischen Landesbibliothek, im Lippischen Landesmuseum, in der Kulturagentur sowie in der Forst- und Immobilienabteilung. „Die Gründe dafür sind vielfältig: In erster Linie wollen wir jungen Menschen die Chance geben, einen Beruf zu erlernen, um im Anschluss ein selbstbestimmtes Leben führen zu können“, ergänzt Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin und Personalverantwortlicher. Durch sein Ausbildungsangebot trage der Landesverband Lippe außerdem dazu bei, dass Nachwuchskräfte nicht abwandern: „Wir sichern damit auch langfristig die Zukunft der Region Lippe als attraktiven Lebensraum für Familien und junge Menschen.“ Nicht zuletzt fördere Ausbildung das Image das Landesverbandes Lippe: „Ausbildungsbetriebe nehmen gesellschaftspolitische Verantwortung für die junge Generation wahr und beweisen, dass ihnen die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein wichtiges Anliegen ist.“

Die Auszubildenden des Landesverbandes Lippe erzielen stets überdurchschnittliche Ergebnisse, haben Peithmann und Stein beobachtet. „Wir legen sehr viel Wert darauf, unsere Auszubildenden praxisnah zu qualifizieren. Das Lernen am Arbeitsplatz und das praktische Umsetzen des Gelernten stehen im Mittelpunkt, dadurch erwerben unsere Auszubildenden genau die Fertigkeiten, die in ihrem Beruf gefordert sind. Nach der Ausbildung sind sie somit unmittelbar beruflich einsetzbar“, so Peithmann. Soweit beim Landesverband Lippe offene Stellen vorhanden sind, rücken Auszubildende nach ihrem Abschluss auf diese nach.

„Wir freuen uns, dass wir Sie als Auszubildende bei uns haben werden und wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Freude bei der täglichen Arbeit“, gaben Peithmann und Stein den beiden neuen Auszubildenden mit auf den Weg.

 

 

 

 

Lippische Velmerstot bietet künftig noch mehr Anreize zum Wandern

Die neue wassergebundene Decke erleichtert Wanderern und Spaziergängern das Laufen auf dem Eggeweg am Osthang der Lippischen Velmerstot. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 30. Juli 2014. Das Wandern zur Lippischen Velmerstot bei Leopolstal macht ab sofort noch mehr Freude: Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe hat in den Wegebau investiert und im Rahmen von Naturschutzmaßnahmen interessante Sichtachsen für Wanderer und Spaziergänger geschaffen. „Nun gibt es noch mehr gute Gründe, zur lippischen Velmerstot hinaufzusteigen und die einzigartige Natur zu genießen“, ist Günter Harmel, Leiter des für diesen Bereich zuständigen Forstreviers Belle, überzeugt.

Harmel hat rund 2,5 km des Eggeweges – zugleich Bestandteil des Europäischen Fernwanderweges 1 – mit einer wassergebundenen Decke erneuern lassen. „Die aufgrund von Holzerntearbeiten entstandenen Schäden sind damit beseitigt, Wanderer und Spaziergänger finden am Osthang des Eggegebirges, zu Füßen der Lippischen Velmerstot, nun wieder ideale Bedingungen für das Laufen im Wald vor.“

Außerdem wurden auf der Lippischen Velmerstot selbst Fichten entnommen – aus Naturschutzgründen: „Wir haben einzelne Bäume, sogenannte Schirmfichten, entfernt, um die Bergheide langfristig zu erhalten.“ Diese alte Kulturlandschaft, die einst aufgrund der Hudewirtschaft auf dem Berg entstanden ist, könne nur durch den Eingriff des Menschen bewahrt werden: „Durch den Anflug von Samen wachsen hier regelmäßig Bäume. Würden wir nicht von Zeit zu Zeit eingreifen und die Bäume entnehmen, würde sich die Bergheide in Wald umwandeln.“

Ein schöner Nebeneffekt: „Wanderer haben nun einerseits nach Nordwesten wieder einen Blick bis zum Hermannsdenkmal, nach Osten hin bietet sich ihnen nun ein noch umfassenderer Blick Richtung Nieheim. Bei guter Wetterlage kann man bis zum Habichtswald bei Kassel blicken.“

 

 

 

 

Kurortmanagement aus privater Hand

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 29. Juli 2014. Bad Meinberg steht an der Schwelle zu einer neuen Zukunft, die Modellcharakter für andere Kurorte in Deutschland haben könnte: Die Entwicklung und das Management des Kurortes soll nach dem Wunsch des bisherigen Trägers und der Stadt Horn-Bad Meinberg künftig ein privates Unternehmen in eigener Regie übernehmen. Der bisherige Träger – der Landesverband Lippe – hat dazu in Abstimmung mit der Stadt Horn-Bad Meinberg den Betrieb des Staatsbades Meinberg europaweit ausgeschrieben. Die Ausschreibungsfrist für den Teilnahmewettbewerb endet am
18. August 2014. Nach Bieterauswahl schließt sich die indikative Angebotsphase an. Das Vergabeverfahren soll bis zum 31. Dezember 2014 abgeschlossen sein. Übernimmt ein privates Unternehmen den Staatsbadbetrieb ab dem 1. Januar 2015, wäre dies bundesweit ein Novum: ein Kurort aus privater Hand.

Der künftige, privatwirtschaftliche Betreiber soll nach den Vorstellungen von Landesverband und Stadt privatwirtschaftliche wie auch öffentliche Aufgaben übernehmen. Für die Erfüllung der öffentlichen Aufgaben würden beide Partner Zuschüsse geben –  im Wesentlichen die Kurtaxeinnahmen, die aktuell 400.000 € jährlich betragen. Das Aufgabenspektrum umfasst: die Entwicklung und Vermarktung attraktiver, marktfähiger Produkte und Dienstleistungen gemeinsam mit den lokalen Partnern vor Ort; Marketing und Markenentwicklung; Qualitätsmanagement; die Bereitstellung grundlegender Services und Angebote eines Kurortes; die Bereitschaft, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort Impulsgeber, Netzwerkmanager und Projektsteuerer zu sein; die Übernahme von Schlüsselimmobilien und die Nutzung und Weiterentwicklung der Infrastruktur des Kurortes. Der künftige private Betreiber kann, darf und soll somit das herkömmliche Kurortkonzept auf den Kopf stellen und zeigen, dass sich mit privatwirtschaftlichem Engagement ein Kurort am Markt erfolgreich behaupten kann.

Der Landesverband Lippe als bisheriger Träger hat sich aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre und der aktuellen Situation des Staatsbades Meinberg zu diesem ungewöhnlichen Schritt entschlossen: Seine Staatsbad Meinberg GmbH schreibt Verluste, weil jährlich nur noch rund 800 Kurgäste nach Bad Meinberg kommen, deren Aufenthalt ein Sozialversicherungsträger finanziert. Der Landesverband Lippe führt deshalb seit 2012 Gespräche mit der Standortkommune, der Stadt Horn-Bad Meinberg, über die Zukunft des Staatsbades Meinberg. Beide Partner haben die Unternehmensberatung Project M im Frühjahr 2014 beauftragt, einen Masterplan für Bad Meinberg zu erstellen. Im aktuell laufenden Prozess zu Erstellung dieses Masterplans haben erste Zwischenergebnisse gezeigt, dass der Kurort Bad Meinberg Potenziale und somit eine Zukunft hat. Aufgabe ist es, diese Potenziale zu heben und Bad Meinberg erfolgreich im Markt für Tourismus mit gesundheitlichem Mehrwert, im Markt für zunehmend privat bezahlte Gesundheitsprävention sowie im Markt für die Behandlung von spezifischen gesundheitlichen Indikationen zu etablieren. Dies ist nach Auffassung des Landesverbandes Lippe und der Stadt Horn-Bad Meinberg eine unternehmerische Aufgabe, die Kreativität, professionelles Management und wirtschaftliche Kompetenz und Leistungsfähigkeit erfordert und von einem privaten Unternehmen deutlich besser erfüllt werden kann als von einem öffentlichen Träger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Ansprechpartnerin im Forstrevier Schieder des Landesverbandes Lippe

Forstrevierleiterin Ute Reckefuß (Mitte) beim Aufmessen eines Polters Industrieholz. Susanne Hoffmann, stellvertretende Leiterin der Forstabteilung (r.), hilft ihr, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (l.) schaut ihren beiden Kolleginnen zu. (Foto: Landesver-band Lippe)

Schieder-Schwalenberg, 17. Juli 2014. Das Forstrevier Schieder des Landesverbandes Lippe hat eine neue Leiterin: Forstamtsfrau Ute Reckefuß hat Anfang Juli das Revier von Forstamtsrat Hermann Kaiser übernommen, der zum Forstrevier Hiddesen gewechselt ist. Bei einer ihren ersten „Amtshandlungen“ – dem Aufmessen einen Polters Industrieholz in der Nähe des Campingplatzes am Schiederstausee – schauten ihr Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Forstoberamtsrätin Susanne Hoffmann, Leiterin des Dezernats Schieder und stellvertretende Leiterin der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, über die Schulter.

„Ich freue mich sehr, dass Ute Reckefuß wieder ein Forstrevier leitet“, sagte Peithmann. „Sie hat nach der Auflösung ihres Forstreviers Rischenau 2005 die Holzsachbearbeitung für das Dezernat Schieder übernommen. Eine so kompetente Forstfachfrau wie Ute Reckefuß gehört aber definitiv in den Wald“, ist Peithmann überzeugt.

Für Reckefuß ist das Revier komplett neu: „Ich arbeite mich derzeit intensiv in die Unterlagen ein und bin viel in den Wäldern um Schieder unterwegs. Mein Kollege Hermann Kaiser hat mich hervorragend eingeführt und sich dafür sehr viel Zeit genommen, dafür bin ich ihm sehr dankbar.“ Rund 80% der Waldfläche des Reviers Schieder stehen unter Natur- oder FFH-Schutz: „Bei der Bewirtschaftung und Pflege sind deshalb viele Faktoren zu berücksichtigen“, beschreibt Reckefuß eine Herausforderung des für sie neuen Reviers. Auch bekannte Bodendenkmäler oder Landmarken wie die Herlingsburg und der Kahlenbergturm befinden sich in dem Revier. „Nicht zuletzt hat Ute Reckefuß nun auch die Verantwortung für den zentralen Holzlagerplatz der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe“, ergänzt Hoffmann. „Hier werden stets zu Beginn des Jahres die Wertholzstämme für die Submission gelagert, dazu muss Ute Reckefuß künftig die An- und Abfahrt koordinieren.“

Forstamtsfrau Ute Reckefuß ist erreichbar unter den Telefonnummern (05283) 382 und (0171) 709 83 10 sowie unter der E-Mail-Adresse u.reckefuss@landesverband-lippe.de.

 

 

 

 

Comedy-Show NightWash kommt am 19. Juli 2014 auf die Waldbühne

Lemgo/Detmold, 15. Juli 2014. Sie gehört inzwischen zum Stammrepertoire auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal: die Comedy-Show NightWash aus dem Kölner Waschsalon. Am kommenden Samstag, dem 19. Juli 2014, wird die nach eigenen Worten „sauberste Comedy Deutschlands“ ab 20:30 Uhr wieder die Lachmuskeln der Fans strapazieren.

„NightWash ist DIE Marke für Stand-Up Comedy in Deutschland, zu deren Philosophie es gehört, neue Talente zu entdecken und zu fördern. Sie ist DAS Sprungbrett für neue Gesichter in der Comedy-Szene“, erläutert Ralf Noske, Leiter der veranstaltenden Kulturagentur des Landesverbandes Lippe. So präsentiert sich in Lippe dieses Mal die nächste (Comedy-)Generation: „Mit Luke Mockridge erhält das Format einen der aufstrebenden Stars der deutschen Comedy-Szene als neues Gesicht und Moderator in der Show.“ Auf der Waldbühne werde Mockridge – „Sunnyboy der deutschen Comedy“ – die besten Newcomer der Szene und einen Headliner des Abends, gepaart mit immer anderen Aktionen, präsentieren. „Unterstützt wird er dabei von seinem musikalischen Sidekick, ‚Jukebox‘ Uli Grewe. Das wird ein Comedyhappening, wie man es so nirgends anders zu sehen bekommt“, ist Noske überzeugt. „Denn: Stand-Up Comedy ist live am lustigsten.“

Auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal sind u.a. dabei: Onkel Fisch, Khalid Bounouar, Der Wolli und Fabian Köster.

Karten gibt es bei Adticket (http://www.adticket.de) sowie in allen Geschäftsstellen der „Lippischen Landes-Zeitung“.

 

 

 

Stabwechsel im Forstrevier Hiddesen

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann verabschiedete Forstamtsrat Klaus Rafael (r.) in den Ruhestand; sein Nachfolger Forst-amtsrat Hermann Kaiser (l.) leitet nun das Forstrevier Hiddesen. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg/Detmold, 10. Juli 2014. Das Forstrevier Hiddesen des Landesverbandes Lippe hat einen neuen Ansprechpartner: Der langjährige Revierleiter, Forstamtsrat Klaus Rafael, ist Anfang Juli in den Ruhestand gegangen. Sein Nachfolger ist Forstamtsrat Hermann Kaiser.

„Wir verlieren mit Ihnen, lieber Klaus Rafael, einen fachlich sehr versierten, kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter“, stellte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann bei der Stabübergabe Anfang Juli fest. „Wir freuen uns aber auch für Sie: Sie haben nun die Zeit und Muße, sich all den Hobbies und Vorhaben zu widmen, die während Ihrer Dienstzeit hintenanstehen mussten. Wir wünschen Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute und Gesundheit.“ Peithmann dankte Rafael ausdrücklich für seine geleistete Arbeit: „Sie haben das Forstrevier Hiddesen vorbildlich bewirtschaftet und gepflegt, das haben wir auch aus Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Hiddesen erfahren. Zuvor haben Sie in unterschiedlichen Positionen in der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe gewirkt – und das seit 1977, also 37 Jahre. Das ist eine außergewöhnliche Leistung. Für Ihren Einsatz in all diesen Jahren, Ihr großes Engagement und Ihren treuen Dienst als Beamter des Landesverbandes Lippe gebührt Ihnen unser herzlicher Dank. Sie haben sich auch stets mit dem Landesverband Lippe als einzigartige Einrichtung besonders identifiziert.“

Peithmann übergab mit diesen Worten an Hermann Kaiser: „Sie wechseln vom Revier Schieder nach Hiddesen. Ich bin mir sicher, dass Sie hier eine genauso hervorragende Arbeit leisten werden wie in Schieder und dass das Revier Hiddesen bei Ihnen in guten Händen ist.“ Sie wünschte Kaiser einen guten Start in sein neues Arbeitsgebiet. „Ich freue mich auf das neue Forstrevier und die damit verbundenen neuen Herausforderungen“, sagte Kaiser. Forstamtsrat Hermann Kaiser ist erreichbar unter den Telefonnummern (05233) 99 655 und (0151) 65 55 50 10 sowie unter der E-Mail-Adresse h.kaiser@landesverband-lippe.de.

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg wollen Staatsbadbetrieb ausschreiben

Lemgo, 4. Juli 2014. Der Landesverband Lippe hat in Abstimmung mit der Stadt Horn-Bad Meinberg beschlossen, den Betrieb des Staatsbades Meinberg auszuschreiben. Ziel der beiden Partner ist, auf diesem Wege ein geeignetes, privates Unternehmen zu finden, das die Aufgaben der bisherigen Staatsbad Meinberg GmbH fortführt, die Ideen und Maßnahmen aus dem noch zu erstellenden Masterplan gemeinsam mit der Stadt Horn-Bad Meinberg und allen anderen Akteuren vor Ort umsetzt, in den Kurort investiert und sein Profil mit Stadt und Akteuren weiterentwickelt.

Die Kosten für die Ausschreibung teilen sich Landesverband Lippe und Stadt Horn-Bad Meinberg. Dies haben die Gremien Landesverbandsversammlung und Stadtrat in ihren Sitzungen am 2. Juli bzw. 3. Juli 2014 beschlossen. Bedingung ist, dass die Ausschreibung und das Vergabeverfahren spätestens  zum 31. Dezember 2014 abgeschlossen sind. Ziel ist, dass ein geeignetes, privates Unternehmen den Betrieb des Staatsbades ab 1. Januar 2015 übernimmt.

„Die Entscheidung für diese Ausschreibung ist das Ergebnis unserer gemeinsamen Gespräche zur Zukunft Bad Meinbergs“, erläutern Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Bürgermeister Eberhard Block. Die Entscheidung basiert aber auch auf ersten, positiven Zwischenergebnissen aus dem Masterplanprozess: Diese zeigen, dass Bad Meinberg Potenziale hat und mit einem privaten Betreiber Chancen bestehen, diese Potenziale zu heben und die  Zukunft des Kurorts erfolgreich zu sichern. „Wir wollen und müssen alle Chancen, die dem Kurort eine gute Perspektive eröffnen, nutzen. Die Ausschreibung bietet solche Chancen“, sind Block und Peithmann überzeugt.

Die Gespräche zwischen Stadt Horn-Bad Meinberg und Landesverband Lippe sind Ende Juni abgeschlossen worden. „Wie im gemeinsam verabschiedeten Eckpunktepapier vorgesehen, haben wir Einvernehmen erzielt über die Gründung einer neuen Staatsbad Meinberg GmbH durch die Stadt und die Übernahme von Leistungen und drei Mitarbeitern  in diese neue GmbH“, erklärt Klaus Stein, Allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin, der den Landesverband Lippe in der entsprechenden Lenkungsgruppe vertritt. „Uns wurde in unseren Gesprächen jedoch klar, dass wir für die Umsetzung der positiven Signale aus dem Masterplanprozess – innovative Ansätze und Ideen, neue Produkte, ein neues Markenimage für Bad Meinberg, ein klares Profil – möglichst einen privaten Betreiber und einen finanzkräftigen Investor brauchen. Dieser Auffassung sind auch die wesentlichen Akteure in Bad Meinberg. Deshalb möchten wir vorrangig das Betreibermodell ausloten.“

„Wir haben den Gedanken entwickelt, ein Betreibermodell auszuschreiben –  im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen dem Landesverband Lippe und einem geeigneten, privaten Unternehmen, das sich um Produktentwicklung kümmert, Qualitätsmanagement betreibt, Marketing und Vertrieb übernimmt, die Marke Bad Meinberg erlebbar macht und die Infrastruktur bereitstellt bzw. weiterentwickelt“, so Stein weiter. Zielsetzung des Betreibermodells ist, die touristischen Potentiale des Staatsbades Bad Meinberg kurz- und mittelfristig zu heben. „Die Kurtaxeinnahmen sollen ihm für die öffentlichen Aufgaben des Staatsbades zur Verfügung gestellt werden. Für den Landesverband Lippe gilt, dass er keine Kosten übernimmt, die über die ohnehin geplanten Kosten im Falle der Nichtfortführung seiner Staatsbad GmbH – die sogenannten Remanenzkosten – hinausgehen. Das gibt unser Haushaltskonsolidierungskonzept so vor“, ergänzt Peithmann.

„Auch die Stadt Horn Bad Meinberg will die Suche nach einem geeigneten privaten Betreiber tatkräftig begleiten und unterstützen. Unser gemeinsamer Wunsch ist, dass der private Betreiber das professionelle Management und die Entwicklung des Staatsbades Bad Meinberg sicherstellt“, so Bürgermeister Eberhard Block.

Der Betrieb wird europaweit ausgeschrieben. Die Aussichten, im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens ein geeignetes, privates Unternehmen zu finden, können die beiden Partner zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, aber: „Wir sind überzeugt, dass diese Ausschreibung Chancen für Bad Meinberg bietet und wollen diese Chancen zum Wohle des Kurortes nicht ungenutzt lassen“, betonen Block und Peithmann. „Es gibt ähnliche Betreibermodelle, die erfolgreich am Markt agieren, warum nicht auch in Bad Meinberg?“, ergänzt Dr. Wolfgang Grimme, der den Landesverband Lippe und die Stadt Horn-Bad Meinberg bei den Gesprächen berät und den Masterplanprozess moderiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe verleiht Drake-Medaille an Friedrich-Wilhelm Nagel

Friedrich-Wilhelm Nagel mit seiner Frau Erika Nagel (l.) und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann.

Lemgo, 2. Juli 2014. In der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe wurde Friedrich-Wilhelm Nagel als stellvertretender Verbandsvorsteher verabschiedet. Verbandsvorsteherin Anke Peithmann nahm dies zum Anlass, um seine äußerst engagierte, nachhaltige Arbeit für den Landesverband Lippe in den vergangenen 25 Jahren zu würdigen: Peithmann verlieh Nagel die Drake-Medaille, eine der höchsten Ehrungen des Landesverbandes Lippe.

„Sie haben über fünf Wahlperioden der Verbandsversammlung hinweg als Abgeordneter, als Vorsitzender der SPD-Fraktion und zuletzt als stellvertretender Verbandsvorsteher die Politik des Landesverbandes Lippe geprägt und entscheidend mitgestaltet“, begründete Peithmann die Auszeichnung. In zahlreichen Gremien, wie z.B. in den verschiedenen Ausschüssen des Landesverbandes Lippe, in den Gremien der Lippischen Landes-Brandversicherungsanstalt, der Elisabeth-Engels-Stiftung und vielen anderen, habe Nagel seit 1989, somit seit nahezu 25 Jahren, durch seine persönliche Ausstrahlung und sein fundiertes Fachwissen sehr erfolgreich im Sinne der dem Landesverband Lippe übertragenen Aufgaben für Lippe gewirkt. „Ihr persönliches Engagement, Ihre klare Positionierung und Standfestigkeit verbunden mit der jederzeitigen Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusammenarbeit haben viel Gutes für den Solitär Landesverband Lippe und damit für ganz Lippe hervorgebracht“, so Peithmann. Die Drake Medaille stehe als äußeres Zeichen des Dankes für Nagels herausragende Verdienste um den Landesverband Lippe.

 

 

 

NRW-Innenministerium genehmigt Landesverbandshaushalt 2014

Lemgo, 2. Juli 2014. Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Haushaltssatzung des Landesverbandes Lippe für das laufende Jahr 2014 genehmigt. Dies teilte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung – zugleich die erste Sitzung der Verbandsversammlung der 16. Wahlperiode – mit. „Ich freue mich über die Zustimmung unserer Rechtsaufsicht zu unserer Haushaltssatzung und werte sie als ein positives Signal: Es zeigt, dass der Landesverband Lippe auch aus Sicht des Innenministeriums mit seinem Haushaltskonsolidierungskonzept auf dem richtigen Weg ist, um sein Ziel – einen ausgeglichenen Haushalt ab 2017 – zu erreichen.“

Das Ministerium habe in seinem Genehmigungsschreiben mitgeteilt, dass die vom Landesverband Lippe vorgelegten Haushaltsplanungen bis 2017 geeignet sind, um das strukturelle Defizit abzubauen und 2017 einen Haushaltsausgleich zu erreichen. „Der Landesverband Lippe hat nun die Verantwortung, das Haushaltskonsolidierungskonzept umzusetzen. Hier stehen wir vor großen Aufgaben, die wir gemeinsam – Verwaltung und Verbandsversammlung – erfüllen müssen und wollen“, betonte Peithmann. Kämmerer Peter Gröne ergänzte: „Die Arbeit beginnt jetzt, denn das Innenministerium hat deutlich gemacht, dass spätestens 2017, also in drei Jahren, der strukturelle Haushaltsausgleich erreicht sein muss. Das ist ein ambitioniertes Ziel.“

Peithmann dankte nochmals herzlich Klaus Stein und dem Team der Finanzabteilung. Stein hatte als Interims-Kämmerer den Arbeitskreis Konsolidierung geleitet und das Haushaltskonsolidierungskonzept zusammen mit seinem Team erstellt.

 

 

 

 

Landesverband Lippe verpflichtet Landesverbandsabgeordnete für die 16. Wahlperiode

Lemgo, 2. Juli 2014. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe ist heute in ihre 16. Wahlperiode gestartet: Nach den Kommunalwahlen im Mai 2014 und der konstituierenden Sitzung des Kreistages am 17. Juni 2014, wurden heute die vom Kreistag delegierten Landesverbandsabgeordneten für den Zeitraum 2014 bis 2019 verpflichtet. Zu ihnen ge­hören Bernhard Brandt, Andreas Kuhlmann, Rolf Dieter Morgenthal und Marianne Rautenberg (alle SPD), Dr. Lucas Heumann, Heinz-Rainer Krüger, Wolfgang Schnabel und Dirk Tolkemitt (alle CDU), sowie Annette Paschke-Lehmann (Bündnis 90/ Die Grünen) und Christian Sauter (FDP).

Mit Rolf Dieter Morgenthal, Marianne Rautenberg, Dr. Lucas Heumann, Wolfgang Schnabel und Christian Sauter wurden fünf neue Abgeordnete in die Verbandsversammlung gewählt; alle übrigen Abgeordneten waren bereits in der 15. Wahl­periode Mitglied der Landesverbandsversammlung. Dafür schieden die Abgeordneten Karl Dietmar, Detlef Langhans (beide CDU), Gerd Belz, Manfred Vogt (beide SPD) sowie Georg- Wilhelm Glock (FDP) aus. „Sie haben den Landesverband Lippe in einer von großen Herausforderungen geprägten Zeit begleitet und wesentliche, für Lippe zukunftsweisende Entscheidungen mitgetragen. Für Ihr großes Engagement und Ihren Einsatz für die Projekte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe danken wir Ihnen sehr herzlich“, brachte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann die einhellige Aner­ken­nung für die Arbeit der fünf scheidenden Verbandsabgeordneten zum Ausdruck.

Die Verbandsversammlung wählte insgesamt drei Stellvertreter der Verbandsvorsteherin: Moritz Ilemann von Bündnis 90/ Die Grünen bleibt 1. stellvertretender Verbandsvorsteher. Für die SPD wurde Antonius Grothe als 2. stellvertretender Verbandsvorsteher gewählt. Als dritter Vertreter der Verbandsvorsteherin wurde Peter Iwanowicz (FDP) verpflichtet.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit  mit der neuen Verbandsversammlung“, sagte Peithmann abschließend.

 

 

 

Schäfertorbrücke in Lemgo bis auf Weiteres komplett gesperrt

Ein LKW beschädigte den Torbogen der Schäfertorbrücke. Sie ist bis auf Weiteres komplett gesperrt. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo, 30. Juni 2014. Die Schäfertorbrücke in Lemgo, die Passanten, Fahrrad- und Autofahrern als Verbindung von der Schlossstraße zum Areal von Schloss Brake dient, wurde heute von einem LKW beschädigt. Die Brücke ist infolge der Schäden am Torbogen nicht mehr verkehrssicher und instabil. Sie wurde deshalb sofort bis auf Weiteres komplett gesperrt und darf weder betreten noch befahren werden.

Die Schäfertorbrücke steht unter Denkmalschutz. Ein Gutachter muss nun den Schaden beurteilen, danach werden unverzüglich die Sanierungsarbeiten beginnen. Nach einer ersten Einschätzung der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe liegt die Schadenssumme im fünfstelligen Bereich.

Der Zugang zum Schlossareal ist nach wie vor über die Pagenhelle gegeben. Auch zum Sommerfest des Landesverbandes Lippe „Käfer, Elvis, Nierentische“ am kommenden Sonntag, dem 6. Juli 2014, erfolgt der Zugang über die Pagenhelle.

 

 

 

Friedliche Sommersonnenwendfeier an den Externsteinen erlaubt

Horn-Bad Meinberg/Lemgo, 16. Juni 2014. Am kommenden Freitag, dem 20. Juni 2014, rechnet der Landesverband Lippe an den Externsteinen mit Besucherinnen und Besuchern, die die Nacht der Sommersonnenwende dort verbringen wollen. „Sie dürfen gern friedlich feiern, musizieren und trommeln. An unserem inzwischen bewährten Schutzkonzept für das Naturschutzgebiet in dieser Nacht halten wir aber fest“, erläutert dazu Klaus Stein, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

Das Konzept beinhaltet ein Verbot von offenem Feuer oder Feuerwerkskörpern; auch Grillen ist nicht erlaubt. Zelten auf Wiesen oder in Waldarealen des Naturschutzgebietes sowie das Abstellen von Wohnwagen auf dem Parkplatz sind nicht zulässig. Zudem gilt in der Nacht der Sommersonnenwende ein Alkoholverbot. Der Parkplatz an den Externsteinen wird am 20. Juni 2014 bereits um 19.00 Uhr geschlossen, das Übernachten auf dem Parkplatz ist nicht gestattet.

„Das Konzept haben wir 2010 als Reaktion auf die ausufernden Feiern in den Jahren zuvor eingeführt: Mehrere Tausend Besucher belegten mehrere Tage lang die Wiese vor den Externsteinen mit Zelten und entzündeten Lagerfeuer. Hier mussten wir handeln“, so Stein weiter. Bei der Durchsetzung der Verhaltensgebote wird der Landesverband Lippe von der Kreispolizeibehörde, der Stadt Horn-Bad Meinberg sowie der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V. unterstützt. „Wir danken unseren Partnern herzlich für ihr Engagement und die erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2010. Unsere Kooperation dient dem Wohle und dem Erhalt des Naturdenkmals und des Naturschutzgebiets Externsteine mit seinen seltenen Tier- und Pflanzenarten.“

 

 

 

Rolf Römer feiert 25jähriges Dienstjubiläum

Lemgo, 11. Juni 2014. Sein 25jähriges Dienstjubiläum beim Landesverband Lippe feiert heute Rolf Römer von der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Seit Oktober 2012 ist er in der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.

Rolf Römer wurde, nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und fast 20jähriger Tätigkeit bei einer Bank in Lippe, 1989 Holzsachbearbeiter in der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Seine kaufmännische Ausbildung kam ihn bei seiner neuen Tätigkeit zugute: Er wickelte in Zusammenarbeit mit Forstdirektor Hans-Ulrich Braun den Verkauf von zuletzt jährlich ca. 50.000 Festmeter Stamm- und Industrieholz ab. Doch es erfüllte sich für ihn damit auch ein persönlicher Wunsch: Rolf Römer interessierte sich seit seiner Jugend für den Wald und die Forstwirtschaft und wollte gern in einem Forstbetrieb mitarbeiten. Innerhalb kürzester Zeit erwarb er sich ein großes Fachwissen in der Holzsachbearbeitung und hohe Anerkennung bei seinen Vorgesetzten wie Kollegen. Aufgrund seiner Kompetenz und seines freundlichen Wesens war er zudem bei den Kunden der regionalen und überregionalen Holzindustrie geschätzt.

Auch heute, in der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit, ist Rolf Römer regelmäßig in den lippischen Wäldern anzutreffen: Er ist jagdlich aktiv und bleibt so den Kolleginnen und Kollegen der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe verbunden.

 

 

 

Keine Vatertagstouren zu den Externsteinen

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 26. Mai 2014. In den letzten Jahren wurden das Naturdenkmal Extern­steine und das umgebende Naturschutzgebiet zunehmend als Treff- oder Zielpunkt sogenannter „Vater­tagstouren“ gewählt: Aufgrund unschöner Ausschreitungen fühlten sich Touristen und Gäste gestört, auch die Flora und Fauna litt unter den Folgen der Feiern stark alkoholisierter Gruppen, z. B. auf der Lagerwiese vor den Externsteinen oder in nahe gelegenen Waldarealen. „Das Schutzkonzept, das für die Walpurgisnacht und die Sommersonnenwende gilt, greift deshalb auch am kommenden Donnerstag, dem 29. Mai 2014 – Christi Himmelfahrt“, kündigt Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe, an.

Alkoholkonsum, offenes Feuer und Grillen sind daher an diesem Tag an den Externsteinen und im Naturschutzgebiet nicht gestattet. „Wir weisen außerdem darauf hin, dass ein generelles Rauchverbot im  Waldareal der Externsteine gilt“, ergänzt Stein. Auch auf dem Parkplatz Externsteine sind offenes Feuer und Grillen verboten.

Mitarbeiter des Landesverbandes Lippe werden die Beachtung der Gebote vor Ort sicherstellen und dabei von der Kreispolizeibehörde sowie von Sicherheitskräften unterstützt. „Wir bitten um Verständnis für diese Vorgehensweise, sie dient allein dem Schutz des Naturschutzgebietes und des Naturdenkmals Externsteine“, so Stein abschließend.

 

 

 

Badehaus-Konzept wird im Masterplan-Prozess neu überdacht

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 23. Mai 2014. Das Konzept des Bad Meinberger Badehauses soll im Rahmen des Masterplan-Prozesses grundsätzlich überdacht werden. „Wir wollen den aktuellen Kreativprozess nutzen und erhoffen uns von den Analysen, die derzeit von der Unternehmensberatung project M erstellt werden, vor allem aber von den sich anschließenden Ideen-Workshops neue, innovative Ansätze für einen wirtschaftlich erfolgreichen Betrieb des Badehauses“, begründet Verbandsvorsteherin Anke Peithmann diese Entscheidung. Der Vertrag mit der aktuellen Pächterin, der Bad Meinberger Badehaus GmbH, wird deshalb nicht verlängert, er läuft fristgerecht zum 31. Dezember 2014 aus.

Hintergrund: Das Bad Meinberger Badehaus hatte 2013 aufgrund der Entwicklung der Besucherzahlen und des Nutzerverhaltens einen höheren Zuschussbedarf beim Landesverband Lippe angemeldet als ursprünglich geplant – und eine ähnliche Prognose für 2014 formuliert. „Im Oktober 2013 hatte die Verbandsversammlung deshalb einstimmig beschlossen, das Bad Meinberger Badehaus nur unter der Maßgabe fortzuführen, dass ein betriebswirtschaftlich tragfähiges Nutzungskonzept entweder mit der aktuellen Pächterin oder einem anderen Interessenten realisiert werden kann. Alle Fraktionen in der Verbandsversammlung haben diesen Weg einvernehmlich festgelegt“, bringt Peithmann in Erinnerung. Andernfalls, so der Beschluss, werde der Betrieb des Badehauses eingestellt.

„Dies wäre jedoch die denkbar schlechteste Lösung: Wir setzen deshalb nun ganz gezielt auf den Masterplanprozess“, so Peithmann. „Denn wir sind überzeugt, dass es von großem Vorteil ist, das Konzept für das Badehaus in die Überlegungen für eine neue, ganzheitliche Konzeption des Kurorts Bad Meinberg mit einzubeziehen. Das Konzept für das Badehaus muss zu den Ideen bzw. Maßnahmen, die am Ende Bestandteil des Masterplans sind, passen“, ergänzt sie. Aktuell führe der Landesverband Lippe Gespräche mit diversen Interessenten am Badehaus: „Diese Gespräche werden nun auch von der Unternehmensberatung project M begeleitet. Die Ideen und Ansätze der Interessenten fließen somit in den Masterplanprozess mit ein.“

Den Mitarbeitern des Bad Meinberger Badehauses wurde von der Pächterin, der Bad Meinberger Badehaus GmbH, fristgerecht gekündigt: „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die wir vom Staatsbad Meinberg in die Bad Meinberger Badehaus GmbH entsendet haben, haben wir seinerzeit ein Rückkehrrecht zugesichert“, betont Klaus Stein, Personalverantwortlicher beim Landesverband Lippe. „Falls das Badehaus ab dem 1. Januar 2015 nicht mehr fortgeführt werden sollte, erhalten diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Arbeitsplatz beim Landesverband Lippe. Darüber haben wir sie nochmals persönlich informiert, und wir werden sie auch künftig über die Entwicklung der Gespräche auf dem Laufenden halten“, so Peithmann. „Wir werden aber alles daran setzen, das Badehaus für den Kurort Bad Meinberg zu erhalten, und versprechen uns viel vom Masterplanprozess bzw. von den Gesprächen mit den Interessenten“, ergänzt Stein.

 

 

 

Die Waldbühne am Hermannsdekmal startet am 29. Mai 2014 in die diesjährige Saison

Lemgo/Detmold, 23. Mai 2014. Lauschige Kinonächte, wilde Konzerte, feinsinnige Künste  lautet der Dreiklang des diesjährigen Programms auf der Waldbühne am Hermanns­denkmal: „Die Kulturagentur des Landesverbandes Lippe lädt zusammen mit Kooperationspartnern ein zu abwechslungsreichen Veranstaltungen zu Füßen des Hermannsdenkmals,  die viele unterschiedliche Zielgruppen ansprechen werden“, ist Verbandsvorsteherin Anke Peithmann überzeugt. „Das Programm kann sich – wie in den Jahren zuvor – sehen lassen.“ Besonders freut Peithmann, dass die 2. OWL-Biennale erstmals auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal zu Gast ist: „Dass hochkarätige Konzerte wie die der Biennale hier präsentiert werden, ist ein schönes Kompliment an die Waldbühne und ihre einzigartige Atmosphäre, aber auch an das Organisationsteam, die Lippische Kulturagentur.“

Die 2. OWL-Biennale „land schafft kultur“ vom 27. bis 31. Mai 2014 setzt den Saisonstart auf der Waldbühne. Die OWL-Biennale bringt alle zwei Jahre die großen Kulturinstitutionen der Region an verschiedenen Orten zu einem Kulturfest zusammen“, erläutert Ralf Noske, Leiter der Lippischen Kulturagentur. Nach erfolgreicher Premiere 2012 bündeln die Theater Bielefeld und Paderborn, das Landestheater Detmold, die Hochschule für Musik Detmold und die Nordwestdeutsche Philharmonie erneut ihre reichen künstlerischen Ressourcen: „Unter dem Motto ‚Mein Herz ist grün von Wald‘ können Interessierte fünf Tage lang speziell für die Biennale konzipierte Darbietungen aus Tanztheater, Schauspiel und Kammermusik an außergewöhnlichen Aufführungsorten genießen.“ Höhepunkte werden dabei die Konzerte auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal sein: „Der Konzertmarathon ‚Große Waldklänge‘ und ein Big-Band-Abend u. a. mit Texten, gelesen von Thomas Quasthoff“, kündigt Noske an.

Weiter geht es mit „Rock am Hermann“, das in diesem Jahr als Festival konzipiert ist. Am Samstag, dem 5. Juli 2014, wird die Waldbühne am Hermannsdenkmal zur Kulisse für das erste OWLS ‘N’ BATS-Festival, ein feines Szenefestival von und für Musikenthusiasten mit handverlesenen Bands, nationalen und internationalen Künstlern, Klassikern und Newcomern. Die musikalische Bandbreite wird sich im Bereich Indie – Gothic – Dark Wave –  Electronica  – Post Punk – Dark Metal – Electronic Body Music bewegen. „Als Bands haben zugesagt die Gothic Metal-Band UNZUCHT, die mit ihrem aktuellen Album ‚Rosenkreuzer‘ bereits in den deutschen Album-Charts war und eine treue Fangemeinde hinter sich weiß, sowie die Gruppen NO MORE, HURRICANE DEAN, SOROR DOLOROSA aus Paris und die Detmolder Band SALVATION.“

Am 19. Juli 2014 kommt die große Comedy-Show NightWash, deren Fangemeinde auch Dank der Auftritte auf der Waldbühne beständig wächst. Mit Luke Mockridge erhält die Show aus dem Kölner Waschsalon einen der aufstrebenden Stars der deutschen Comedy-Szene als neues Gesicht und Moderator. Unterstützt wird er vom musikalischen Sidekick und "Human Jukebox" Uli Grewe. „Auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal ist das Beste aus dem Comedy-Waschsalon zu sehen und zu hören“, so Noske.

Einzigartige Atmosphäre und großartige Kinofilme auf einer der größten Leinwände in Ostwestfalen-Lippe. Das Mondscheinkino auf der Waldbühne bricht Zuschauerrekorde: Allein im letzten Jahr besuchten über 7.000 Kinobegeisterte die Vorstellungen im Wald. 17 Kinonächte, vom 31. Juli bis 16. August 2014, bietet die Kulturagentur an. Dabei wird erstmals auch die neue, digitale Technik zum Einsatz kommen, die die Bilder noch schärfer und brillanter auf die Kinoleinwand bringt. Zu sehen sein werden aktuelle Blockbuster des diesjährigen Kinojahrs.

Das in Lippe bekannte "ensemble vinorosso" beschließt die Waldbühnensaison. „Das in Detmold gegründete Weltmusikorchester feiert sein 10-jähriges Bestehen mit Konzerten in der Region, eins dieser Jubiläumskonzerte findet am 6. September 2014, auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal statt“, sagt Noske. Unter dem Motto "best of 10 years/Teil 1“ steht traditionell Musik aus ganz Osteuropa auf dem Programm: virtuose Klezmermusik, temperamentvolle Tänze aus wilden Karpatenregionen, schräge Rhythmen vom Balkan, getragene Liebeslieder und vieles mehr – alles in eigenen Arrangements des Klarinettisten und Ensembleleiters Florian Stubenvoll.

 

 

 

 

Landesverband Lippe erneuert Fassade der Gaststätte „Zum Felsenwirt“ an den Externsteinen

Stoßen auf die neue Fassade mit erfrischendem Wasser an (v. l.): Diane Restemeyer, Leiterin Technisches Immobilienmanagement, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Orhan Rahmi Bilgi und Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. (Foto: Landesverband Lippe).

Lemgo/Holzhausen-Externsteine, 23. Mai 2014. Der Start in die diesjährige Ausflugssaison an den Externsteinen ist für Orhan Rahmi Bilgi, Pächter der Gaststätte „Zum Felsenwirt“ an den Externsteinen, ein besonderer: Der Landesverband Lippe hat Fassade und Fenster des Gebäudes erneuert. Für Bilgis Gäste heißt das ab sofort: noch mehr Komfort, noch mehr Wohlbefinden. Die neue Fassade wurde gestern den Mitgliedern des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe vorgestellt.

„Die Gastronomie an den Externsteinen ist aus unserer Sicht eine wichtige Voraussetzung für den touristischen Erfolg der Externsteine, gerade auch im überregionalen Wettbewerb mit anderen Sehenswürdigkeiten, aber auch mit Blick auf die 500.000 Besucher, die jährlich hierherkommen“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Unsere Gäste haben so die Möglichkeit, den Genuss von Kultur und Natur mit kulinarischen Genüssen zu verbinden.“

„Rahmi Bilgi betreibt die Gaststätte ‚Zum Felsenwirt‘ seit 2007 sehr erfolgreich, für uns ist er so etwas wie ein Wunschpartner, der ideale Pächter hier an den Externsteinen“, lobte Peithmann. „Da lag es uns seit längerem am Herzen, die bestehenden Defizite in der Gebäudestruktur zu beheben und Rahmi Bilgi bestmögliche Bedingungen für den Gaststättenbetrieb zu bieten“, ergänzte Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung. „Der Landesverband Lippe hat deshalb rund 180.000 Euro investiert, um Fassade und Fenster zu erneuern.“

Dipl.-Ingenieur Hans-Hermann Schweppe von der Technischen Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe erläuterte die Arbeiten: „Wir haben die Fensterfront erneuert und dabei Alu-Fenster mit Dreifachverglasung eingesetzt. Eine automatische Eingangstür erleichtert außerdem den Gästen künftig den Zutritt.“ Die verbleibende Fassade wurde erneuert und gedämmt. Flankierend dazu wurde im Dachraum der Gaststätte eine Einblasdämmung vorgenommen. Aufgrund dieser Maßnahmen wirke die Gaststätte nun moderner und attraktiver, sie weise außerdem eine höhere Klimastabilität auf. „Das spart Energiekosten – und schont die Umwelt“, so Schweppe.

Bilgi bedankte sich für das Engagement: „Die Bauarbeiten liefen zügig und reibungslos, die Zusammenarbeit mit Hans-Hermann Schweppe war hervorragend – und nun bin ich gespannt, wie die neue Fassade bei meinen Gästen ankommt. Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch mir gefällt sie sehr gut.“

 

 

 

Kriminalistisch-spannendes Abenteuer an den Externsteinen

Horn-Bad Meinberg, 14. Mai 2014. Nach der erfolgreichen Veranstaltung „Winterkrimis an den Externsteinen“ im Dezember 2013 setzt der Landesverband Lippe seine Reihe kriminalistisch-spannender Abenteuer fort: Am kommenden Sonntag, dem 18. Mai 2014, bittet er ab 19 Uhr zum „Mordsfrühling“ an den Externsteinen.

„Wir laden erneut Interessierte ein, sich gedanklich in die Rolle eines Detektivs zu versetzen, und gemeinsam mit drei bekannten Krimiautoren aus Lippe bzw. Nordrhein-Westfalen spannende Geschichten zu verfolgen“, erläutert Stephan Radeck von der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. Den Krimistoff liefern die Schriftsteller Reinhard Junge, Jürgen Reitemeier und Uwe Voehl.

Angesprochen sind dieses Mal Erwachsene, in der mystischen Atmosphäre rund um die Externsteine Kriminalfälle zu verfolgen. Die Veranstaltung findet in der Gaststätte „Zum Felsenwirt“ und in der Grotte der Externsteine statt, festes Schuhwerk und wetterfeste, wärmende Kleidung sind deshalb angeraten.

Karten für die ca. zweieinhalbstündige  Veranstaltung sind im Vorverkauf in allen Geschäftsstellen der „Lippischen Landes-Zeitung“ sowie im Infozentrum Externsteine für 10 € erhältlich bzw. am 18. Mai 2014 vor Beginn der Veranstaltung an der Kasse im Infozentrum Externsteine für 12 €. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

 

 

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe verzichtet bei Schädlingsbekämpfung auf Chemie

Fichtenschadfläche am Wallberg-Muffelkamp bei Kohlstädt (Schlangen): Hier hat ein Sturm im Frühjahr zahlreiche Fichten abgeknickt und zerstört. Die Fläche wurde zügig aufgearbeitet und das Holz danach sofort abtransportiert – um einen Befall der gesunden Bäume durch Borkenkäfer zu verhindern. Die Fläche wurde inzwischen von Gottfried Helmers und seinem Team mit Buchen, Bergahorn und Ulmen aufgeforstet und gegen Wildverbiss gegattert. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg/Schlangen, 13. Mai 2014. Der fehlende Winterfrost und das warme Frühjahr stellen Förster bei der Betreuung ihrer Wälder vor Herausforderungen: Sie müssen derzeit besonders auf Schädlingsbefall achten. Gottfried Helmers, Leiter des Forstreviers Nassesand, weiß um die Gefahren – und begegnet ihnen mit konservativen, bewährten Methoden. „Chemischer Forstschutz ist im gesamten Forstbetrieb des Landesverbandes Lippe schon lange tabu.“

Die Bäume des Waldes seien in jedem Altersstadium – vom Samen bis zum hochgewachsenen Stamm – unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt: „Sturm, Trockenheit, Sonnenbrand und Überschwemmungen gehören dazu, aber auch Krankheiten, verursacht z. B. durch Pilzbefall oder Wildverbiss, Käfer- oder Larvenfraß“, erläutert Helmers. Samen, die von Wild, Vögeln oder Mäusen aufgenommen werden, z. B. Buch­eckern und Eicheln, fehlen dem Wald  für seine natürliche Verjüngung. Mäuse können auch Wurzeln schädigen, Käfer oder Schmetterlingsraupen den Blättern, der Rinde oder gesamten Bäumen schwer zusetzen. „Die Bäume reagieren mit Wachstumsstörungen oder sterben sogar ab, von Pilzen oder Insekten befallene Samen können ebenfalls absterben.“

Für die Förster beim Landesverband sei größtmögliche Aufmerksamkeit das wichtigste Mittel zur Schädlingsbekämpfung: „Frühzeitiges Erkennen und rasches Handeln verhindert vermeidbare Schäden am Wald­bestand und ist eines der wichtigsten Grundsätze unserer Forstwirtschaft. Wir entnehmen Bäume, die von Käfern, Raupen oder Pilzen befallen sind, wenn nötig – und wenn Naturschutzaspekte nicht dagegen sprechen – rechtzeitig und konsequent, um Ansteckungen oder Massenvermehrungen zu verhindern.“ Wird in wildreichen Waldgebieten eine natürliche Laubholzverjüngung unter Nutzung der auf den Boden gefallen Samen angestrebt oder junge Laubbäume gepflanzt, kommen häufig Schutzzäune gegen Wild zum Einsatz. Zum Wildbestand merkt Helmers an: „Bei einem an den Wald zahlenmäßig angepassten, tragbaren Bestand an Rot-, Dam- bzw. Rehwild sind Verbiss- oder Fegeschäden kein Problem. Und Schwarzwild sehen Förster sehr gern im Wald, weil sie Schädlinge aufnehmen und den Waldboden dabei auflockern.“

Besondere Aufmerksamkeit widmet Helmers den Fichtenbeständen in seinem Revier, deren Anfälligkeit für den Borkenkäfer nach trockenen Perioden oder Sturm stark ansteigen kann: „Nach Schadereignissen durch starke Windböen oder massiven Insektenbefall, arbeiten wir die betroffenen Bäume schnellstmöglich auf. Die Käufer sind verpflichtet, das befallene  Holz kurzfristig aus dem Wald abfahren, damit sich unter der Rinde befindliche Käfer oder ihre Larven nicht weiter vermehren können.“ Die Käfer fliegen ab ca. 18 Grad bevorzugt kranke, aber auch gesunde Bäume an, um sich unter der Rinde zu paaren und zu vermehren. Die aus den Eiern geschlüpften Larven ernähren sich durch Fraßgänge unter der Rinde und fliegen dann nach mehreren Wochen, je nach Wetterlage, als Jungkäfer los, um den Zyklus zu wiederholen. „Diesen Zyklus müssen wir durchbrechen.“

 

 

 

Bedeutende Neuzugänge in der Ausstellung Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald

Detmold, 12. Mai 2014. Das Lippische Landesmuseum zeigt deutschlandweit die umfassendste Sammlung zu der Rezeptionsgeschichte der Schlacht im Teutoburger Wald. Mit Unterstützung der Lippischen Museumsgesellschaft konnte diese um zwei neue Gemälde erweitert werden. Sie sind eine wichtige Ergänzung für die Ausstellung Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger. Franz Schröders „Schlacht im Teutoburger Wald“ ist ein wichtiger Beleg zur Popularität des Themas in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. „Das Bild spiegelt den Zeitgeist wieder. Im Zuge der Gründung des Deutschen Reiches entstanden zahlreiche Bilder mit verklärten Motiven rund um den wiederentdeckten Nationalhelden Arminius“, erläutert Museumsdirektor Dr. Michael Zelle.

Das Gemälde „Germania es kommt dein Tag“ des völkischen Dichters, Schriftstellers und Malers Ludwig Fahrenkrog, entstand nach dem Ersten Weltkrieg. Geprägt von dem, als schmachvoll empfundenen, Versailler Vertrag, malt Fahrenkrog „Germania“, die Verkörperung Deutschlands. Die in Ketten gelegte Germania kniet vor Arminius, dem Helden, der Deutschland zu alter Stärke führen soll.

„Fahrenkrog sprach mit seinem Gemälde vor allem Rechtskonservative und völkische Gesellschaftskreise an. Die Popularität dieses Bildes lässt sich an zahlreichen Postkarten mit diesem Motiv ablesen“ erklärt Zelle. Das aus heutiger Sicht martialisch wirkende Gemälde ist ein Spiegelbild der vorherrschenden Überzeugung der Nachkriegszeit. „In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurden weder die Verträge von Versailles, noch die Tatsache dass Deutschland den Krieg militärisch verloren hatte, akzeptiert. Es gab eine Sehnsucht nach Stärke und Heldentum, die sich in Kunstwerken jener Zeit wiederfindet“, so Zelle.

Der Vorsitzende der Lippischen Museumsgesellschaft, Andreas Trotz, betont: „Die Museumsgesellschaft fördert das Landesmuseum schon seit vielen Jahren. Die Sammlung Arminius, Thusnelda und die Schlacht im Teutoburger Wald ist etwas ganz besonderes. Ich freue mich, dass diese Neuzugänge die Ausstellung so gut ergänzen.“

 

 

 

"Sammeln verbindet" ist das Motto des Museumstages 2014

Freier Eintritt und spannende Aktionen am Sonntag, dem 18. Mai 2014, im Lippischen Landesmuseum Detmold.

In diesem Jahr steht der Internationale Museumstag unter dem Motto „Sammeln verbindet“ und richtet den Blick auf das Herzstück der Museen: ihre Sammlungen. Als Brücken zwischen unserer Vergangenheit und der Gegenwart sind Museumssammlungen Orte der Begegnung. Sie verbinden Generationen sowie Kulturen miteinander und bewahren unser kulturelles Erbe.

Das Lippische Landesmuseum beteiligt sich am Internationalen Museumstag mit spannenden Aktionen für Kinder und Erwachsene, Familienführungen durch die verschiedenen Abteilungen und Informationen zu den vielfältigen Angeboten im Museum. Viele kennen die Sammlungen des Museums. Wie aber kommen die Ausstellungstücke in die Sammlung? Ein Blick hinter die Kulissen zeigt eine oft verborgene Seite des Museums. Die Textilrestauratorin Heidi Hilgenböker öffnet für interessierte Besucher die sonst verschlossenen Türen ihres Textilmagazins. Wie sehen Kinder die Schausammlungen? Wie interpretieren sie diese? Das beantworten die jungen Besucher selbst, in der Aktion „Kinder führen Kinder“.

Der Internationale Museumstag am Sonntag, dem 18. Mai, ist die Gelegenheit das Lippische Landesmuseum kennenzulernen, und dabei auch hinter die Kulissen zu blicken. Das Beste: der Eintritt ist Frei.

 

 

 

„Neu hier?!“ - Wald- und Forstmuseum Heidelbeck eröffnet am 11. Mai 2014 Sonderausstellung

Packten beim Aufbau der Sonderausstellung gemeinsam an (v. l.): Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Bürgermeister Andreas Karger, Dorothee Suray, Vereinsvorsitzender Uwe Zimmermann und Ehrenvereinsvorsitzender Volker Aust. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Kalletal, 07. Mai 2014. In den letzten Jahren gab es immer wieder Berichte über biologische Invasionen, fremde Tiere und Pflanzen, die sich breit machen. Da ist von Killern, Eindringlingen, Krieg, Bedrohung und Kampf die Rede. Doch was steckt dahinter? Sind Tiere und Pflanzen, die aus anderen Teilen der Welt hierher oder von hier in andere Länder kommen, gefährlich? Wie kommt es überhaupt zu diesen weltweiten Bewegungen?

„Die aktuelle Sonderausstellung im Wald- und Forstmuseum Heidelbeck begibt sich auf die Spuren der tierischen und pflanzlichen Neuankömmlinge“, erläutert Diplombiologin Dorothee Suray, die die Ausstellung kuratiert hat. Die Wanderung und Ausbreitung von Lebewesen in neue Lebensräume sei ein Prinzip des Lebens. „Die Landschaften, wie wir sie heute kennen, sind das Ergebnis einer langen Abfolge von Veränderungen in der Gemeinschaft ihrer Bewohner, von Einwanderung und Verdrängung, Anpassung und Aussterben.“ Doch immer gab es Hindernisse, die auch für das reiselustigste Lebewesen nicht zu überwinden waren. Gebirge, Ozeane und ausgedehnte Wüsten setzten der natürlichen Ausbreitung von Tieren und Pflanzen Grenzen. „Dann tritt der Mensch in Erscheinung und bietet ganz neue Möglichkeiten zum Erreichen neuer Lebensräume. Er legt Straßen, Kanäle und Brücken an, überwindet Ozeane und Gebirge mit Schiffen und Flugzeugen und verbindet so, was bisher getrennt war. Und die Tiere und Pflanzen nutzen diese Chance. Sie reisen mit dem Menschen, unbemerkt als blinde Passagiere oder ganz bewusst in Käfigen, Aquarien, Blumentöpfen und Samentüten.“

„Dorothee Suray hat ein brisantes Thema für ihre Ausstellung gewählt, das uns alle angeht“, loben Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Kalletals Bürgermeister Andreas Karger. „Die weltweite Verschleppung von Tieren und Pflanzen hat inzwischen unüberschaubare Ausmaße angenommen. Für viele Wissenschaftler stellt sie inzwischen eine der größten Bedrohungen für die Vielfalt der Erde dar. Aufklärung ist deshalb sehr wichtig“, sind Peithmann und Karger überzeugt. Suray ermögliche mit der Ausstellung, den Wegen der Neuankömmlinge zu folgen und zu erfahren, welche Folgen ihr Erscheinen in der neuen Heimat hat.

Peithmann und Karger laden deshalb zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 11. Mai 2014 um 15 Uhr nach Heidelbeck ein.

Zu sehen ist die Sonderausstellung „Neu hier?!“ vom 11. Mai bis zum 1. November 2014. Das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck ist samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

 

Das historische Ambiente der Burg Sternberg zieht an

Blick zum Innenhof der Burg Sternberg.

Lemgo/Extertal, 6. Mai 2014. Hochzeiten, Konfirmationen, familiäre Events – die Möglichkeit, diese in den historischen Räumen der Burg Sternberg in Extertal-Bösingfeld auszurichten, wird gern und häufig genutzt: „Die Wochenenden der Monate Juli, August und September sind bereits ausgebucht. Die Nachfrage ist so groß, dass wir viele Terminwünsche für diesen Zeitraum nicht mehr erfüllen können“, berichtet Carola Habbecke, bei der Immobilienabteilung des Landesverbandes Lippe seit Anfang 2014 für die Vermietung der Räume der Oberburg zuständig.

Habbecke ist Ansprechpartnerin für die Vermietung des Rittersaals, der so genannten Kemenate, der Kapelle, des Foyers sowie des Innenhofes: „Wir verzeichnen eine wachsende Nachfrage nach diesen Räumen, weil sie ein schönes, festliches Ambiente in der reizvollen Umgebung der Burg Sternberg bieten. Das spricht viele an.“ Genutzt werden können die Räume sowohl für private Feiern als auch für kulturelle Veranstaltungen.

Habbecke ist für Interessierte zu den üblichen Bürozeiten an allen Wochentagen erreichbar. Besichtigungen der Räume macht sie nicht nur in der Woche, sondern auch an Wochenenden möglich. „Wir haben für unsere Betreuung schon viel Lob erfahren. Das ist natürlich auch ein Ansporn für uns.“

Bei der Wahl des Caterers sind die Gäste frei. Auf Wunsch können sie den Service des Westfälischen Kinderdorfes nutzen, die nach wie vor das Café auf der Burg Sternberg betreiben.

Habbecke rät Interessierten, so früh wie möglich an die Reservierung der Räume zu denken: „Selbst für 2015 nehmen wir jetzt schon Buchungen entgegen“, erläutert sie. Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Termine im Sommer 2014: „Aber nur noch sehr wenige.“

 

 

 

Typisch lippisch – die Landeskirche und der Landesverband

Landessuperintendent Dietmar Arends mit Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (r.) und Dr. Vera Lüpkes, Direktorin des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 6. Mai 2014. Die Gemeinsamkeiten der beiden Solitäre Lippische Landeskirche und Landesverband Lippe standen im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen dem neuen Landessuperintendenten Dietmar Arends und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Sie hatte Arends ins Schloss Brake eingeladen, um den Verwaltungssitz des Landesverbandes Lippe sowie das Weserrenaissance-Museum kennenzulernen.

„Die Lippische Landeskirche und der Landesverband Lippe sind zwei einzigartige Institutionen, die ihre Wurzeln in der Geschichte Lippes haben: Ihre Existenz ist nur vor dem Hintergrund der Entwicklung des ehemaligen Fürstentums bzw. Landes Lippe nachvollziehbar“, sagt Peithmann. Beide liefern den Lipperinnen und Lippern bis heute viele Anknüpfungspunkte, um sich mit der Region zu identifizieren: „Die Lippische Landeskirche behauptet sich als eine der kleinsten Landeskirchen im Verbund der Evangelischen Kirchen in Deutschland zum Wohle der evangelisch-reformierten und evangelisch-lutherischen Christen in Lippe; der Landesverband Lippe unterhält urlippische Kulturinstitute wie das Lippische Landesmuseum oder die Lippische Landesbibliothek und erhält und pflegt viele lippische Vermögenswerte wie denkmalgeschützte Gebäude oder einen Teil der lippischen Wälder zum Wohle der hier lebenden Bürgerinnen und Bürger“, betonen Arends und Peithmann.

Nicht zuletzt habe Schloss Brake für beide eine besondere Bedeutung: „Es ist das Schloss Simon VI., der sich 1605 zum reformierten Glauben bekannte und damit den Grundstein für die Lippische Landeskirche in ihrer heutigen Gestalt legte.“

Landesverband Lippe und Lippische Landeskirche arbeiten erfolgreich zusammen: Vor einem Jahr vereinbarten beide die Fusion der Lippischen Landesbibliothek mit der Theologischen Bibliothek und Mediothek der Lippischen Landeskirche. „So konnten wir gewachsenes, lippisches kirchliches Kulturgut in Detmold dauerhaft erhalten und nutzbar machen – und garantieren, dass der Bestand gepflegt und erweitert wird“, sagt Arends. Ein Beirat der Lippischen Landeskirche begleitet seither die Lippische Landesbibliothek fachlich im theologisch-wissenschaftlichen Bereich. Ein weiteres Kooperationsprojekt steht 2017 an: „In diesem Jahr begeht ganz Deutschland das Jubiläum ‚500 Jahre Reformation‘. Das Weserrenaissance-Museum plant eine Sonderausstellung zu diesem Thema, an der die Lippische Landeskirche aktiv mitwirken wird“, so Arends.

Bei einem kurzen Rundgang durch das Weserrenaissance-Museum machte sich Arends ein Bild von der Dauerausstellung und tausche sich mit Museumsdirektorin Dr. Vera Lüpkes über das anstehende Projekt aus.

 

 

 

 

Landesverband Lippe mit Jahresrechnung 2013 sehr zufrieden

Lemgo, 2. Mai 2014. Die Verbandsversammlung hat in ihrer Sitzung am 30. April 2014 der Jahresrechnung des Landesverbandes Lippe für das Jahr 2013 und einer nachträglichen Rücklagenentnahme in Höhe von rund 42.000 € zugestimmt. Das Ergebnis wertet Klaus Stein, der als Interimskämmerer für 2013 die Finanzverantwortung hatte, als äußerst positiv: „Die Verwaltung hat 2013 im überdurchschnittlichen Maße geplante Einnahmeausfälle und ungeplante Zusatzkosten aufgefangen. Das unter dem Strich ein vergleichsweise geringes Minus von rund 42.000 € steht, ist eine anerkennenswerte Leistung.“

Die vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen nicht genehmigte Haushaltssatzung 2013 des Landesverbandes Lippe sah ursprünglich eine Rücklagenentnahme in Höhe von 1,93 Mio. € vor. „Diese konnte durch verwaltungsseitige Konsolidierungsanstrengungen auf rund 890.000 € reduziert werden. Eine entsprechende Neufassung der Haushaltssatzung 2013 wurde von der Verbandsversammlung am 3. Juli 2013 beschlossen und auch von der Aufsichtsbehörde genehmigt“, blickt Stein zurück. „Das war ein ehrgeiziges Ziel, das mit großen Anstrengungen erreicht worden ist.“ Das tatsächliche Ergebnis weise zwar gegenüber der Planung eine Verschlechterung in Höhe von rd. 42.000 € aus. „Hierbei sind jedoch bereits Einnahmeausfälle in Höhe von rund 350.000 € sowie Mehrkosten insbesondere im Bereich der Personalausgaben in Höhe von 125.000 € eingerechnet“, hob Stein in der Sitzung hervor.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesverbandes Lippe: „Rein rechnerisch hätte das Minus rund 500.000 € betragen können, dass es 42.000 € sind, ist ein eindrucksvoller Beweis für ihren überdurchschnittlichen Einsatz.“

 

 

 

Landesverband Lippe gibt grünes Licht für Vereinbarung mit Kreis Lippe

Lemgo, 30. April 2014. Die Verbandsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung der verwaltungsseitigen Beschlussvorlage zu einer beabsichtigen Vereinbarung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe zugestimmt. Sie folgte damit einer Empfehlung des Hauptausschusses: Dieser hatte am 9. April 2014 einstimmig empfohlen, der verwaltungsseitigen Beschlussvorlage zuzustimmen – mit Ausnahme des Punktes „Gründung eines Beirates“. Dazu hatte die SPD-Fraktion noch Beratungsbedarf.

Eine gleichlautend formulierte Beschlussvorlage steht in der Sitzung des Kreistages am 5. Mai 2014 auf der Tagesordnung. Stimmen die Kreistagsabgeordneten ebenfalls zu, würden Kreis Lippe und Landesverband Lippe folgende Vereinbarung schließen:

- Der Kreis Lippe übernimmt den Finanzierungsanteil Lippes für die Nordwestdeutsche Philharmonie ab 2015 für zunächst fünf Jahre.

- Der Jugendkulturring soll künftig vom Kreis Lippe übernommen werden. Ebenso der Betrieb des Forstmuseums Heidelbeck, um alle Umweltbildungseinrichtungen im Kreis gemeinsam weiterentwickeln zu können.

- Die gemeinsame Nutzung der Waldbühne wird in einer gesonderten Vereinbarung zwischen dem Landesverband Lippe und dem Kreis Lippe festgelegt.

- Der Landesverband Lippe verpflichtet sich, dauerhaft das Archäologische Freilichtmuseum in Oerlinghausen zu unterstützen und seinen Beitrag auf 130.000 € jährlich zu erhöhen, soweit die Stadt Oerlinghausen ebenfalls dauerhaft ihren Beitrag leistet.

- Kreis Lippe und der Landesverband Lippe werden ihre Zusammenarbeit intensivieren. Die Kämmerer des Kreises Lippe und des Landesverbandes Lippe erarbeiten bis zum 31. Juli 2014 erste gemeinsame Vorschläge. Kreis Lippe und Landesverband Lippe vereinbaren zudem die Gründung eines begleitenden Beirats, der aus Mitgliedern des Kreistages und der Landesverbandsversammlung besetzt wird. Der Beirat hat eine beratende Funktion und bereitet gegebenenfalls notwendige Beschlüsse vor.

„Ich freue mich, dass die Verbandsversammlung diesen Beschluss so gefasst hat. Die Vereinbarung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe beinhaltet viele positive Aspekte“, urteilte Peithmann nach der Abstimmung. Mit der Vereinbarung gelinge es, die Finanzierung der Nordwestdeutschen Philharmonie zu sichern, dem Wald- und Forstmuseum eine Perspektive zu eröffnen und die Arbeit des Jugendkulturrings an das Jugendamt anzubinden. „Außerdem sichern wir zusammen mit der Stadt Oerlinghausen die Zukunft des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen.“

Positiv sei auch der Aspekt, den die Vereinbarung mit Blick auf die Haushaltskonsolidierung des Landesverbandes Lippe habe: „Wir haben damit einen weiteren Baustein zur Komplettierung unseres Haushaltskonsolidierungskonzepts: Statt des ursprünglichen Fehlbetrages in Höhe von 425.000 € stehen nun noch 83.000 € jährlich zur Debatte.“ Verbandskämmerer Peter Gröne sieht gute Perspektiven, im Rahmen der interadministrativen Zusammenarbeit diese Lücke bis 2016 zu schließen. „Das Haushaltskonsolidierungskonzept ist damit vervollständigt, wir werden es unverzüglich dem Innenministerium zur Genehmigung vorlegen“, so Peithmann abschließend.

 

 

 

Landesverband Lippe erhöht Transparenz bei Sponsorengeldern und Spenden

Lemgo, 30. April 2014. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat in ihrer heutigen Sitzung neue Regelungen für den Umgang mit Sponsorengeldern und Spenden beschlossen. Sie votierte [einstimming] für die von Verbandskämmerer Peter Gröne erstellte Beschlussvorlage.

„Der Landesverband Lippe wirbt zur Erfüllung seiner Aufgaben von Unternehmen, Einrichtungen und Personen Sponsorenmittel und Spenden ein. Die Vereinnahmung dieser Gelder sowie ihre Verwendung sollen künftig transparenter dargestellt werden als bisher“, erläuterte Gröne in der Sitzung, wobei er ausdrücklich nochmals darauf hinwies, dass die bisherige Verfahrensweise von der Rechtsaufsicht des Landesverbandes Lippe, dem Innenministerium, nicht beanstandet worden sei. Die Regelungen en detail:

- Die voraussichtlich eingehenden Sponsorenmittel und Spenden werden künftig im Haushaltsplan veranschlagt. Bei zweckgebundenen Sponsorengeldern oder Spenden werden diese in der voraussichtlichen Höhe im sachlich richtigen Kapitel in Einnahme und Ausgabe veranschlagt. Sponsorengelder, deren Verwendungszweck sich erst im laufenden Haushaltsjahr ergibt oder nicht zweckgebundene Spenden, werden in der für das Jahr insgesamt voraussichtlich eingehenden Höhe zentral veranschlagt.

- Bei über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Verwendung von zweckgebundenen Sponsorengeldern oder Spenden stehen, ist die Zustimmung der Verbandsversammlung einzuholen, wenn diese 10.000 € bei einem Titel überschreiten. Bei über- und außerplanmäßigen Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Verwendung von nicht zweckgebundenen Sponsorengeldern oder Spenden stehen, ist die Zustimmung der Verbandsversammlung einzuholen, wenn diese 1.000 € bei einem Titel überschreiten. Bei Beträgen unter 10.000 € (zweckgebunden) bzw. 1.000 € (nicht zweckgebunden) erteilt die Kämmerin / der Kämmerer des Landesverbandes Lippe die Genehmigung.

- Die Verbandsversammlung wird über die Verwendung der Sponsoren- und Spendengelder möglichst im Vorfeld der Aktivitäten unterrichtet und hat im Einzelfall ein Vetorecht.

- Für die Prüfung der Zulässigkeit von Sponsoring wird der Runderlass des Innenministeriums vom 26. April 2005 angewendet. Das bedeutet, dass die Beziehungen zwischen den Sponsoren und dem Landesverband Lippe aus Gründen der öffentlichen Transparenz künftig im Anhang zur Jahresrechnung des jeweiligen Haushaltsjahres listenartig veröffentlicht werden. Sponsoringverträge sollen dem künftig Rechnung tragen. Zudem ist stets vor Abschluss von Sponsoringverträgen die Zustimmung des Verbandskämmerers einzuholen.

- Für Zeiträume der vorläufigen Haushaltsführung gilt, dass Ausgaben, die aus zweckgebundenen Einnahmen finanziert werden, bis zur Höhe der tatsächlich eingegangenen Einnahmen geleistet werden dürfen.

Der Beschluss der Verbandsversammlung hat Auswirkungen für das laufende Haushaltsjahr 2014: „Wir müssen die von der Verbandsversammlung beschlossene Haushaltssatzung bei nächster Gelegenheit den Regelungen anpassen“, so Gröne.

 

 

 

 

Landesverband Lippe erweitert Mitarbeiterallee um Baum des Jahres 2014

Baumpate Roland Bielesch aus Bielefeld und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (r.) pflanzen eine Traubeneiche in die Mitar-beiterallee des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Horn-Bad Meinberg, 25. April 2014. Die Mitarbeiterallee des Landesverbandes Lippe im Silvaticum in Bad Meinberg wurde heute um einen Baum erweitert: Verbandsvorsteherin Anke Peithmann pflanzte zusammen mit Baumpaten Roland Bielesch aus Bielefeld eine Traubeneiche am vorgesehenen Standort inmitten des Länderwaldparks. „Damit zählt die Allee inzwischen 26 verschiedene Bäume – und ist so ein äußerst lebendiges Zeugnis für die Vielfalt der in Deutschland heimischen Baumarten“, zeigte sich Peithmann begeistert.

„Die Traubeneiche ist neben der Stieleiche, die 1989 als erster „Baum des Jahres“ ausgerufen wurde, die in Deutschland am weitesten verbreitete Eichenart“, erklärte Günter Harmel, Leiter des Forstreviers Belle beim Landesverband Lippe. „Gemeinhin gilt die Eiche als der Baum der Deutschen schlechthin – doch eine Art mit dem Namen Eiche gibt es im Grunde genommen nicht: Die Gattung der Eichen umfasst 400 bis 600 Arten – und die Traubeneiche ist eine davon.“

Traubeneichen stellen auch Förster vor Herausforderungen: „Trauben- und Stieleichen sind nicht einfach voneinander zu unterscheiden, in der Forstwissenschaft wird sogar diskutiert, ob es sich bei ihnen nicht um ein und dieselbe Art handelt“, ergänzte Harmel. Dennoch gebe es markante Unterschiede: „Bei der Traubeneiche sitzen die Fruchtbecher an sehr kurzen, kaum wahrnehmbaren Stielen. Auch kommen Traubeneichen mit trockenen Standorten besser zurecht als Stieleichen.“ In ihrer Wuchsform seien sich vor allem alte Stiel- und Traubeneichen sehr ähnlich: „Beide beeindrucken im Alter mit einer breiten Krone. Traubeneichen weisen aber viel häufiger einen geraden Stamm auf, darum erzielen sie auf dem Holzmarkt zumeist höhere Preise. Traubeneichen sind die klassischen Furnier-Eichen“, ergänzte Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe.

In vergangenen Jahrhunderten hatten Trauben- und Stieleichen Bedeutung für die Mast des Viehs: „Dieses wurde in Wälder getrieben, um es z. B. mit Eicheln zu mästen. In diesen Hudewäldern fanden sich deshalb stets Eichen, so genannte Hudeeichen“, betonte Harmel. Mit Blick auf den Klimawandel komme dieser Gattung künftig eine größere Bedeutung zu: „Eichen sind Pfahlwurzler, sie entwickeln weit nach unten wachsende Hauptwurzeln. Die Bäume sind deshalb sehr sturmfest“, erläuterte Braun. Das Silvaticum sei für die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe eine hervorragende „Lehrfläche“, auf der beobachtet werden könne, wie sich Baumarten – heimische, aber auch fremde – an den Klimawandel anpassen. „Die Mitarbeiterallee ist dabei ein schönes Landschaftselement.“

 

 

 

 

Saison des Wald- und Forstmuseums Heidelbeck startet am 11. Mai 2014 mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Neu hier?!“

Lemgo/Kalletal, 25. April 2014. Der Landesverband Lippe, die Gemeinde Kalletal und der Verein Wald- und Forstmuseum Heidelbeck e. V. haben sich gestern zum Thema Wald- und Forstmuseum Heidelbeck intensiv ausgetauscht und folgenden, gemeinsamen Konsens gefunden:

Die Ehrenamtlichen nehmen ihren Dienst mit der Eröffnung der Sonderausstellung „Neu hier?!“ am 11. Mai 2014 auf und führen das für die Saison 2014 geplante Programm in vollem Umfang durch. Die drei Partner haben sich auf diesen Konsens verständigt, um alle möglichen Wege zum Erhalt des Museums ausloten zu können.

Sie sehen der Beschlussfassung in der Verbandsversammlung am 30. April 2014 bzw. im Kreistag am 5. Mai 2014 mit Interesse entgegen und hoffen, eine Zukunft für das Wald- und Forstmuseum Heidelbeck sichern zu können.

 

 

 

Führungen des Landesverbandes Lippe an Externsteinen und Hermannsdenkmal sind erfolgreich

Gesundheitswandern ist eines der neuen Angebote im Programm des Landesverbandes Lippe an den Externsteinen. (Foto: Lan-desverband Lippe/Jähne)

Detmold/Horn-Bad Meinberg, 24. April 2014. Die Externsteine und das Hermannsdenkmal ziehen mit ihren vielseitigen Angeboten nach wie vor Jung und Alt in ihren Bann. „Beide Denkmäler sind offenbar zeitlose Publikumsmagneten: In der Saison 2013 nahmen insgesamt rund 5.000 Besucherinnen und Besucher an unseren regelmäßigen Führungen teil, das ist ein schöner Erfolg“, freut sich Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe.

Das Infozentrum Externsteine zählt mit seiner Dauerausstellung seit der Eröffnung 2011 bereits über 200.000 Gäste. „Die Teilnehmerzahlen und das positive Feedback der Besucherinnen und Besucher sind ein Ansporn für uns, beliebte Angebote weiter auszubauen bzw. immer wieder neue Angebote mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten zu entwickeln“, sagt Stein. So stehen neben den offenen Führungen, die seit dem 30. März wieder sonn- und feiertags um 11 Uhr an den Externsteinen und um 14 Uhr am Hermannsdenkmal stattfinden, viele weitere abwechslungsreiche Angebote auf dem Programm.

Beim Gesundheitswandern und der bewussten Selbsterfahrung im Naturschutzgebiet Externsteine können Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine etwas andere Art der Führung erleben: Das Gesundheitswandern kombiniert Wandern mit Informationen über die Umgebung und gesundheitsfördernden Übungen, bei denen zum Beispiel Gleichgewicht und Koordination geschult werden. „Die Magie der Externsteine“ und „Die Seele der Externsteine“ sind dagegen Angebote zur bewussten Selbsterfahrung in der Natur. „Wir setzen bei diesen Angeboten ganz bewusst auf kleine Gruppen, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer richtig zur Ruhe kommen können“, erklärt Stephan Radeck von der Denkmal-Stiftung das Konzept.

Erstmals wird 2014 das Seminar „Digitale Naturfotografie im Naturschutzgebiet Externsteine“ angeboten, das Kenntnisse im Bereich Foto- und Videotechnik vermittelt. Neu sind ebenfalls Themenführungen für Gruppen: Während beim Rundgang „Zwischen Wissen und Spekulation – Christliche Spuren an den Externsteinen“ die wissenschaftliche Perspektive im Vordergrund steht, bietet der „Externsteine Gang“ eine heiter-musikalische Wallfahrt. Die Panorama-Wanderung „Ritter, Römer, Riten“ um Holzhausen lässt Gäste die Externsteine aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Wer sowohl die Externsteine als auch das Hermannsdenkmal besuchen möchte, ist außerdem eingeladen, an einer Kombi-Tour unter Begleitung kompetenter Gästeführer teilzunehmen.

Am Hermann wird ebenfalls ein interessantes Programm geboten: „Im letzten Jahr haben wir in Kooperation mit dem Lippischen Landesmuseum Familienführungen am Hermann zu verschiedenen Themen angeboten. Da diese sehr gut angenommen wurden, sind für die neue Saison weitere Familienführungen geplant“, erläutert Radeck. „Außerdem werden wir die regelmäßigen Führungen am Hermann, zu denen auch ein Blick in die imposante Konstruktion des Cheruskers gehört, in den Schulferien von Nordrhein-Westfalen auf mittwochs ausweiten“, ergänzt Stein. Der Teuto-Kletterpark mit seinen fünf Parcours und das Klettern im Inneren des Hermanns runden das Aktiv-Führungsprogramm ab.

„Wir würden uns freuen, wenn wir auch in diesem Jahr 5.000 Interessierte – oder mehr – für die vielfältigen Führungen an beiden Denkmälern begeistern könnten“, so Steins Fazit.

Anmeldungen und weitere Infos im Infozentrum  Externsteine und in der Touristinformation am Hermannsdenkmal, Öffnungszeiten täglich in der Saison von 10.00 – 18.00 Uhr.

 

 

 

 

Landesverband Lippe setzt mit seinen Partnern zur Walpurgisnacht 2014 bewährtes Schutzkonzept um

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 24. April 2014. Am kommenden Mittwochabend, dem 30. April 2014, rechnet der Landesverband Lippe wie jedes Jahr mit spirituell inspirierten Besucherinnen und Besuchern, die die Walpurgisnacht an den Externsteinen verbringen möchten. Gemeinsam mit seinen Partnern – Stadt Horn-Bad Meinberg, Kreispolizeibehörde und Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. – setzt der Landesverband Lippe sein inzwischen bewährtes Schutzkonzept um: „Friedliches Feiern und Musizieren sind erlaubt. Zelten, Alkoholkonsum sowie offenes Feuer oder Grillen sind jedoch nicht gestattet“, erläutert Klaus Stein, Geschäftsführer der zuständigen Denkmal-Stiftung.

„Wir setzen dieses Konzept sei dem Jahr 2010 gemeinsam mit unseren Partnern um – mit großem Erfolg: Die Beeinträchtigungen für die Natur und die Störungen für Tiere, aber auch für die Anwohner in unmittelbarer Nähe, sind auf ein geringes Niveau zurückgegangen. Denkmal, Flora und Fauna werden seitdem hervorragend geschützt – und das ist auch im Sinne der Menschen, für die die Externsteine eine besondere Bedeutung haben und ihre Nähe in Nächten wie der Walpurgisnacht suchen“, ist Stein überzeugt.

Zusätzlich zum Verbot von Zelten, Feuer und Alkohol wird der Parkplatz Externsteine am 30. April 2014 bereits um 18 Uhr geschlossen. Die Gaststätte „Zum Felsenwirt“ hat zu den üblichen Zeiten geöffnet. Das Besteigen der Felsen ist Besucherinnen und Besuchern am 30. April sowie am 1. Mai 2014 ausschließlich zu den Öffnungszeiten möglich.

Die Kreispolizeibehörde, die Stadt Horn-Bad Meinberg sowie Mitglieder der Schutzgemeinschaft Externsteine e. V. unterstützen den Landesverband Lippe bei der Durchsetzung der Gebote. „Wir übernehmen hier gemeinsam Verantwortung für eines der viel besuchten und hoch geschätzten Ausflugs- und Erholungsziele in Lippe. Für dieses nachhaltige Engagement bedanken uns herzlich bei unseren Partnern“, so Stein abschließend.

 

 

 

Neue Führung: »Zwischen Wissen und Spekulation: Christliche Spuren an den Externsteinen«

Gästeführerin Cornelia Müller-Hisje bei einer Führung an den Externsteinen. (Foto: Landesverband Lippe/Jähne)

Horn-Bad Meinberg, 15. April 2014. Dunkles Mittelalter – ein geheimnisumwittertes Kloster – gefälschte Urkunden – ein leeres Grab – unheimliche Grotten – Eremiten – Bischöfe – Grafen: Dies sind nicht die Arbeitsnotizen eines Schriftstellers, es ist die Realität: an den Externsteinen. „Die Aufzählung dieser Begriffe würde ausreichend Stoff für einen Historienkrimi bieten, oder ein Drama in drei Akten. Wir konnten die Autorin Cornelia Müller-Hisje überzeugen, sich dieses Stoffes anzunehmen, ihn jedoch zu einer neuen Gästeführung an den Externsteinen zu entwickeln“, erläutert Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. Die Führung mit dem Titel „Zwischen Wissen und Spekulation: Christliche Spuren an den Externsteinen“ ist nun neu im Programm.

Cornelia Müller-Hisje ließ sich einfangen von der Mystik der Steine, besonders aber von der Mystik des Kreuzabnahmereliefs: „Es ist ein Kunstwerk, das seinesgleichen sucht – von schlichter und doch überwältigender Schönheit“, sagt Müller-Hisje. „Ein Meister seines Fachs schlug die einzelnen Figuren aus dem Stein heraus. Man kennt weder seinen Namen, noch seinen Auftraggeber.“ Neben der kunsthistorischen Betrachtung wird Cornelia Müller-Hisje das Relief auch auf seine verschiedenen religiösen Aussagen hin erörtern und aus Wissen und Spekulation mögliche Antworten auf die vielen Fragen suchen. „Das Interesse an diesem Thema ist sehr groß, deshalb sind wir überzeugt, dass die Führung von Cornelia Müller-Hisje  gut angenommen werden wird. Wir freuen uns, dass wir mit ihr eine hervorragende Fachfrau dafür gewinnen konnten“, ergänzt Stein.

Der Landesverband Lippe bietet die erste Führung am Karfreitag, dem 18. April 2014, an. Die weiteren Termine der öffentlichen Führungen, die jeweils um 16 Uhr mit Treffpunkt am Infozentrum der Externsteine beginnen, sind zu finden unter www.externsteine-info.de.

Weitere Infos gibt es auch im Infozentrum  Externsteine (Öffnungszeiten bis Ende Oktober 2014: täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr).

 

 

 

 

Sonderausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ im Lippischen Landesmuseum Detmold

Detmold, 11. April 2014. Lange vor dem Eintreffen europäischer Seefahrer gab es in den Anden Hochkulturen mit erstaunlichen handwerklichen Fähigkeiten. Die Nasca und ihre geheimnisvollen Linien in der Wüste, die Moche mit farbenprächtigen Keramikgefäßen, und nicht zuletzt die Inka und ihre meisterhaften Webtechniken.

Kunstvoll bemalte Tongefäße und Figuren, wunderschöne Textilien und kultische Objekte präsentiert die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“. Die vielfarbigen religiösen und mythologischen Motive auf den Exponaten bieten einen tiefen Einblick in die Glaubensvorstellungen längst vergangener Völker. Die meisten der ausgestellten Objekte dienten dazu, die Geister der Verstorbenen auf dem Weg in die andere Welt zu begleiten. Sie stellten die Brücke zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich dar.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht aber etwas ganz besonderes. Es 6400 Jahre alt, klein, wirkt wie ein Kunstwerk. Zerbrechlich, als wäre es aus Ton oder Erde geformt. Es ist die älteste Mumie auf dem europäischen Kontinent. Die kleine Mumie aus der völkerkundlichen Abteilung des Lippischen Landesmuseums war die Sensation der Ausstellung „Mummies of the World“ in den USA. In den drei Jahren sahen 1,5 Millionen Besucher die Mumie, die älter als Ötzi ist.

Mit Themen wie Flora und Fauna, Landwirtschaft, Kriegswesen, Sexualität, Religion und Bestattungswesen wird diese Epoche wieder lebendig. Die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die peruanische Vergangenheit.

 

 

 

Landesverband Lippe will Federführung für Kulturentwicklungsplan für Lippe übernehmen

Lemgo, 10. April 2014. Der Hauptausschuss des Landesverbandes Lippe hat in seiner gestrigen Sitzung die Erstellung eines Kulturentwicklungsplanes für Lippe einstimmig befürwortet und der Verbandsversammlung empfohlen, das von der Lippischen Kulturagentur dazu erarbeitete Konzept in ihrer nächsten Sitzung am 30. April 2014 zu beschließen.

„Wir freuen uns, dass wir das Thema Kulturentwicklungsplanung angehen werden und der Landesverband Lippe als herausragender Kulturdienstleister in Lippe dabei die Federführung übernimmt“, kommentierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann den Beschluss der Hauptausschussmitglieder. „Mein herzlicher Dank gilt der Lippischen Kulturagentur mit ihrem Leiter Ralf Noske für die Erstellung und perspektivische Durchführung des Konzepts sowie allen Kulturabteilungsleitern des Landesverbandes Lippe, die Ralf Noske intensiv bei den Vorbereitungen unterstützt haben.“

Das Konzept sieht fünf Veranstaltungen von Januar bis Ende Juni 2015 vor: Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung (1) soll das Planungsverfahren dargestellt und eine gemeinsame Sicht auf gesellschaftliche Entwicklungstrends, die in Zukunft Rahmenbedingungen für Kulturpolitik beeinflussen können, erarbeitet werden. Dabei sollen Themenbereiche wie z. B. „Zukunft von Kindheit und Jugend“, „Zukunft des Bildungswesens“, „Zukunft des Tourismus“ oder  „Multikulturelle Gesellschaft“ gewählt werden.

In der sich anschließenden Visionskonferenz (2) sollen unter der Fragestellung „Was wollen wir gemeinsam für die Kulturentwicklung in … erreichen?“ gemeinsam kreative und motivierende Visionen bzw. Zukunftsorientierungen für die Kulturentwicklung erarbeitet werden. Ein SWOT-Analyse-Workshop (3) hat zum Ziel, die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Kulturlebens im Kreis Lippe zu analysieren, somit die Ausgangslage zu beschreiben, auf deren Grundlage die Planungen basieren werden. In der Zielkonferenz (4) würden die Visionen konkretisiert: Hier sollen strategische und operative Ziele definiert werden, als Basis für kulturpolitische Entscheidungen. In einer Offenen Werkstatt (5) würden abschließend Vorschläge für die Verwirklichung der Ziele gesammelt, diskutiert und bearbeitet.

„Der ganze Prozess wird von der Agentur Richter begleitet, die bereits bei der Kulturentwicklungsplanung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe mitgewirkt und umfangreiche Erfahrungen gesammelt hat“, erläuterte Noske im Hauptausschuss. „Uns ist es wichtig, dass unsere Kulturentwicklungsplanung an das LWL-Projekt der Kulturagenda Westfalen-Lippe anschließt.“ Die lippischen Städte und Gemeinden sollen zudem eng in den Prozess einbezogen werden.

Die Kosten für den Kulturentwicklungsplan betragen nach jetziger Planung 33.000 Euro.

 

 

 

 

 

 

Landesverband Lippe steht Vereinbarung mit Kreis Lippe positiv gegenüber

Lemgo, 09. April 2014. Eine Vereinbarung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe zur Zusammenarbeit stand auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Hauptausschusses: Die Ausschussmitglieder empfahlen der Verbandsversammlung einstimmig, die zu diesem Thema formulierte, verwaltungsseitige Beschlussvorlage in vier von fünf Punkten in ihrer nächsten Sitzung am 30. April 2014 zu beschließen. Lediglich in einem Punkt beschlossen die Ausschussmitglieder mehrheitlich, die Entscheidung auf den 30. April 2014 zu vertagen.

„Der Vorschlag der Verwaltung konnte von allen Fraktionen im Wesentlichen mitgetragen werden“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. Vier von insgesamt fünf Punkten fanden die Zustimmung des Hauptausschusses: Demnach soll der Kreis Lippe für die nächsten fünf Jahre den Finanzierungsbeitrag des Landesverbandes Lippe für die Nordwestdeutschen Philharmonie übernehmen. Ferner soll der Kreis Lippe für die Finanzierung des Jugendkulturrings verantwortlich zeichnen und das Wald- und Forstmuseum zu einer Umweltbildungseinrichtung weiterentwickeln.

Der Landesverband Lippe trifft eine Vereinbarung mit dem Kreis Lippe zur gemeinsamen Nutzung der Waldbühne am Hermannsdenkmal insbesondere vor dem Hintergrund der Planungen für das Kompetenzzentrum Wandern und geht auf die Stadt Detmold zu, um auch ihr Veranstaltungen auf der Waldbühne zu ermöglichen. Zudem trägt der Landesverband Lippe weiterhin Mitverantwortung für das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen. Der Zuschuss wird auf 130.000 € jährlich erhöht. Die Stadt Oerlinghausen leistet für das Museum, wie jüngst beschlossen, für 2014 einen Beitrag in Höhe von 110.000 € und für 2015 einen Beitrag in Höhe von 115.000 €.

Im Zusammenhang mit der Gründung eines Beirates zur Begleitung der interadministrativen Zusammenarbeit zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe hatte die SPD-Fraktion noch Beratungsbedarf. Es wurde daher mehrheitlich beschlossen, diesen Punkt zu vertagen und in der Sitzung der Verbandsversammlung am 30. April 2014 darüber zu beschließen.

„Ich werte die heutigen Empfehlungen des Hauptausschusses zur Vereinbarung zwischen Kreis Lippe und Landesverband Lippe als positiv“, betonte Peithmann. „Mit der Vereinbarung gelingt es, die Finanzierung der Nordwestdeutschen Philharmonie zu sichern, dem Wald- und Forstmuseum eine neue Perspektive als Umweltbildungseinrichtung zu eröffnen und die Arbeit des Jugendkulturrings an das Jugendamt anzubinden. Außerdem sichern wir zusammen mit der Stadt Oerlinghausen die Zukunft des Archäologischen Freilichtmuseums Oerlinghausen. Zusätzlich haben wir einen weiteren Baustein zur Komplettierung unseres Haushaltskonsolidierungskonzepts. Jetzt fehlen noch 83.000 €, dazu wird Verbandskämmerer Peter Gröne in der Sitzung der Verbandsversammlung am 30. April 2014 Vorschläge unterbreiten“, so Peithmann.

 

Rätsel um die älteste Mumie bald gelöst?

Die Kindermumie wird für die Reise vorbereitetet / Lippisches

Detmold, 03. April 2014. Ein letztes Mal vor der Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ geht die Kindermumie auf kurze eine Reise. Das Ziel ist Bad Oeynhausen. Wissenschaftler und Herzspezialisten im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) untersuchen heute die wohl älteste Mumie auf dem europäischen Kontinent, die nach einer dreijährigen Tournee durch große amerikanische Museen ab dem 12. April aller Voraussicht nach der Publikumsmagnet in der Ausstellung im Lippischen Landesmuseum Detmold sein wird. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen modernste Computertomographie-Aufnahmen (CT) im HDZ-Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Burchert. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob das vor 6.400 Jahren verstorbene, acht bis zehn Monate alte Baby aus Peru möglicherweise an einem angeborenen Herzfehler verstorben sein könnte.

Es waren Untersuchungen des derzeit größten und interessantesten Forschungsprojektes weltweit, des „German Mummy Projects“, die eine genaue Datierung des Alters der Detmolder Kindermumie auf die Zeit 4.504 bis 4.457 vor Christus bereits vor fünf Jahren möglich machten. Das Projekt wurde 2007 vom Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim ins Leben gerufen mit dem Ziel, unter Beteiligung von Experten unterschiedlichster Disziplinen den Mumien ihre Geheimnisse zu entlocken. Von den jüngsten CT-Aufnahmen im Herz- und Diabeteszentrum erhoffen sich die Spezialisten Aufschluss darüber, ob das Baby, wie ehemals vermutet, möglicherweise an einem Vorhofseptumdefekt verstorben ist.

„Der Vorhof- oder auch Atriumseptumdefekt (ASD) ist eine der häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Herzens“, erläutert Kinderkardiologe PD Dr. Nikolaus Haas, Oberarzt im Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen, der die neuen Aufnahmen begutachten wird. „Allerdings ist die Erkrankung nicht lebensbedrohlich. Wir wollen herausfinden, ob es sich möglicherweise um eine seltene Variante oder einen speziellen komplexen Herzfehler gehandelt hat. Damit könnten wir womöglich nachweisen, dass angeborene Defekte dieser Art keine Entwicklung jüngerer Jahrhunderte sind, sondern dass es sie vor Jahrtausenden bereits gab.“

Die Untersuchungen werden mit einem hochauflösenden 126-Zeilen-Computertomographen vorgenommen, der u.a. eine dreidimensionale Bildgebung ermöglicht. Die sehr guten Bilder und Volumenbestimmungen könnten wichtige neue Informationen liefern über die Detmolder Babymumie, die älter als Ötzi ist. Vielleicht bringen sie auch ans Tageslicht, was bis heute ein Geheimnis ist: Ob es sich bei der Mumie um ein Mädchen oder einen Jungen handelt.

Sehr froh über das Angebot des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Bad Oeynhausen, ist der Leiter des Lippischen Landesmuseums Detmold, Dr. Michael Zelle. “Archäologisch- historische Forschung zeichnet sich heute durch interdisziplinäre Zusammenarbeit mit naturwissenschaftlichen Disziplinen aus. Auf diese Weise können wichtige Informationen zur Lebenswelt und Lebensweise der Menschen vergangener Kulturen gewonnen werden“, so Zelle.

 

 

 

Beginn der Ausstellungssaison in Schwalenberg

Heinrich Holtgreve, aus der Serie Gangnam Beauty, 2011, Foto: H. Holtgreve

Lemgo, 2. April 2014. Mit zwei Ausstellungen eröffnet die Kunstsaison 2014 in Schwalenberg – die zugleich auch  ein paar Neuerungen parat hält. Nicht nur widmet sich zum ersten Mal eine Ausstellung in Schwalenberg dem Medium Fotografie, auch wird es zum Saisonbeginn erstmals zwei voneinander getrennte Ausstellungseröffnungen in unterschiedlichem Rahmen und Ambiente geben, um dadurch bewusst verschiedene Zielgruppen anzusprechen.

Identität. Positionen Junger Fotokunst aus OWL
Freitag, 11. April bis Sonntag. 25. Mai 2014
Robert Koepke Haus

Hans am Ende (1864-1918).
Ein Worpsweder Künstler zu Gast in Schwalenberg
Sonntag, 13. April bis Sonntag, 25. Mai 2014
Städtische Galerie

Weitere Infos: http://www.kulturagentur-online.de/index.php?id=312

 

 

 

Gemeinsam für Lippe: Kreis und Landesverband wollen Zusammenarbeit intensivieren

Lippe, 2. April 2014. Der Landesverband Lippe und der Kreis Lippe übernehmen bedeutende Aufgaben für die Region und die hier lebenden Menschen. Dies gilt vor allem für die Kulturarbeit und die damit verbundene Bewirtschaftung von kulturellen Einrichtungen. Um in diesem Bereich weiterhin zukunftsorientiert aufgestellt zu sein, wollen Landesverband und Kreis ihre Zusammenarbeit jetzt verstärken. Die Kämmerer beider Institutionen werden Vorschläge hierzu entwickeln. Ein beratender Beirat, bestehend aus Mitgliedern des Kreistages und der Landesverbandsversammlung, soll die Arbeit begleiten.

Der Kreis soll künftig die Nordwestdeutsche Philharmonie mit allen Rechten und Pflichten zunächst für fünf Jahre übernehmen. Der Jugendkulturring und der Betrieb des Forstmuseums Heidelbeck sollen in Zukunft ebenfalls vom Kreis übernommen werden, um alle Umwelteinrichtungen in der Region gemeinsam weiterentwickeln zu können. Die gemeinsame Nutzung der Waldbühne soll in einer gesonderten Vereinbarung zwischen Landesverband und Kreis festgelegt und vor Umsetzung des Wanderkompetenzzentrums beschlossen werden.

Im Gegenzug soll der Landesverband dauerhaft den Betrieb des Archäologischen Freiluftmuseums in Oerlinghausen sicherstellen. „Unsere kulturellen Schätze und die dazugehörigen Einrichtungen sind oft auch Standortfaktoren. Es ist daher ungemein wichtig, dass wir gemeinsam unseren Beitrag dazu leisten, diese Kulturgüter zu pflegen und zu erhalten“, fassen Landrat Friedel Heuwinkel und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann zusammen.

Die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge werden der Politik in der Sitzung des Hauptausschusses des Landesverbandes am 9. April sowie in der Sitzung der Landesverbandsversammlung am 30. April, anschließend im Kreisausschuss und dann am 5. Mai im Kreistag zur Verabschiedung vorgelegt.

 

 

 

Landesverband Lippe befürwortet Verhandlungen für Pumpspeicherwerk in Lippe

Lemgo, 2. April 2014. Der Wirtschaftsausschuss hat in seiner heutigen Sitzung der Verbandsversammlung mehrheitlich empfohlen, die Verwaltung des Landesverbandes Lippe mit Verhandlungen über betreffende Flächen für ein Pumpspeicherwerk in Lippe zu beauftragen. „Die Waldflächen des Landesverbandes Lippe im Mörth sind sehr gut geeignet, um dort ein Pumpspeicherwerk anzulegen“, kommentierte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Pumpspeicherwerke sind bei heutigem Technikstand angesichts der erforderlichen Umstellung auf erneuerbare Energien wichtige Elemente einer stabilen Stromversorgung – und somit ein Beitrag zum Gelingen der Energiewende in Deutschland.“

Die Firma Hochtief Solutions AG hat in einer Voruntersuchung im Sommer 2013 den Standort Mörth als einen von vier gut geeigneten Standorten im Weserbergland lokalisiert. Sie möchte diesen Standort bis zur Baureife entwickeln, eventuell selbst bauen und dann an einen Investor, der das Pumpspeicherwerk betreiben soll, verkaufen.

Der Standort auf dem Mörth im Schwalenberger Wald eigne sich nach Einschätzung der Firma Hochtief Solutions AG angesichts der großen Höhendifferenzen sehr gut für ein Pumpspeicherwerk. Benötigt würden für das Oberbecken bis zu 30 Hektar Fläche vom Landesverband Lippe. „Die nach jetzigem Kenntnisstand betroffene Fläche im Bereich der bisherigen Raketenstation ist überwiegend mit jungen Nadelholzbeständen bewachsen, zumeist Fichten-Reinbestände im Alter von bis zu 50 Jahren“, erläuterte Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. „Die Flächen liegen zwar im großflächigen FFH-Gebiet Schwalenberger Wald, stellen selbst aber keine geschützten FFH-Lebensraumtypen dar.“ Zudem verlaufe westlich von Elbrinxen eine Hochspannungsleitung in unmittelbarer Nähe des geplanten Unterbeckens. Damit entfiele der Bau längerer, neuer Leitungen.

Zurzeit sei die PSW Lippe GmbH dabei, die für Ober- und Unterbecken notwendigen Grundstücke zu sichern. „Es werden Gespräche mit betroffenen Grundstückseigentümern geführt. Im Zuge dieser Bemühungen ist inzwischen auch der Landesverband Lippe angesprochen worden“, ergänzte Peithmann. „Selbstverständlich werden wir nur Flächen zur Verfügung stellen, wenn die PSW Lippe GmbH über alle für das Gesamtprojekt benötigten Flächen verfügen kann und die notwendigen behördlichen Genehmigungen vorliegen.“

 

 

 

Eine Hartholzaue für Natur und Mensch

Robert Ortmeier (l.) und Marco Hasler beim Pflanzen von Flatterulmen am Aberg unterhalb von Schloss Varenholz. Zu sehen im Bild sind auch die Minigewächshäuser zum Schutz der jungen Bäume. (Foto: Landesverband Lippe)

Kalletal/Varenholz, 31. März 2014. Vor mehr als einem Jahr waren am Aberg, unterhalb von Schloss Varenholz, Motorsägen zu hören: Frank Homuth, Leiter des Forstreviers, ließ rund 200 nicht mehr verkehrssichere, nicht standortgerechte Pappeln fällen. Zur Sicherheit der Nutzer des dort verlaufenden Weserradweges, aber auch, um ein ambitioniertes Naturschutzprojekt umsetzen zu können: den Aufbau einer Hartholzaue auf dem rund zwei Hektar großen Areal. Die beiden Auszubildenden des Forstreviers, Marco Hasler und Robert Ortmeier, machten dieses Naturschutzprojekt zu ihrem – und packten ordentlich an.

„Aktuell pflanzen wir hier Flatterulmen, die typisch für Hartholzauen sind“, erläuterte Auszubildender Marco Hasler vor Ort. Diese Baumart komme mit periodischen Überflutungen gut zurecht, sie sei außerdem weniger anfällig für den Ulmensplintkäfer, der bei anderen Ulmenarten zu massiven Schäden führen kann. „Zuvor haben wir außerdem Hainbuchen und eine größere Gruppe an Stieleichen gepflanzt“, sagte Hasler. Über die jungen Pflanzen haben er und Ortmeier Minigewächshäuser gestülpt: „Die jungen Bäume werden so geschützt: Rehböcke können nicht ihre Triebe verbeißen oder ihr Gehörn an den jungen Stämmchen fegen und sie so dauerhaft schädigen“, erklärte Auszubildender Robert Ortmeier. Zudem entstehe ein Mikroklima um die Bäume herum, das ihr Wachstum fördere.

Die beiden Auszubildenden erläuterten außerdem, welche Pflanzen und Bäume sich bereits in dem Areal befinden und zur Entwicklung der Hartholzaue beitragen: „Wir haben Sträucher auf den Stock gesetzt, so dass diese neu austreiben, und Hainbuchen sowie Eschen stehen gelassen.“ Die Pflanzung von Eschen, eine für Hartholzauen ebenfalls typische Baumart, sei deshalb nicht notwendig gewesen: „Eschen verjüngen sich natürlich sehr gut, wir setzen deshalb darauf, dass aus den Samen der hier wachsenden Eschen junge Bäume heranwachsen. Das hat den Vorteil, dass diese gut an den Standort angepasst sind.“

„Hartholzauen sind nur noch selten zu finden. An dieser Stelle eine solche Aue zu schaffen, ist für uns Förster eine sehr schöne Aufgabe zu Förderung des Naturschutzes und der Artenvielfalt“, ergänzte ihr Ausbilder Homuth: „Die Aue wird vielen Arten ein neues Zuhause geben, vor allem aber auch die Menschen, allen voran die Radfahrer, erfreuen“, ist er sich sicher. Geld verdienen werde der Landesverband Lippe mit diesem Wald nicht: „Das ist eine reine Naturschutzmaßnahme. Umso mehr freue ich mich, dass Marco Hasler und Robert Ortmeier dies zu ihrer Aufgabe gemacht haben und in mühevoller, tagelanger Arbeit die Basis für die Hartholzaue gelegt haben“, lobte er seine Auszubildenden. Die Arbeiten werden in den nächsten Tagen abgeschlossen. Dann ist es an den jungen Bäumen, kräftig und schnell zu wachsen – „damit wir bald den Charakter einer Hartholzaue erleben können.“

 

 

 

Stabübergabe in der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe

Lemgo, 28. März 2014. Stabwechsel in der Führungsebene der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe: Forstdirektor Günter Rossa, seit fast 29 Jahren stellvertretender Leiter sowie langjähriger Leiter des Regionaldezernats Schieder, wurde am heutigen Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Er übergab sein Amt an Forstoberamtsrätin Susanne Hoffmann, die seit dem 1. März 2014 in der Forstabteilung tätig ist und den Leiter der Forstabteilung, Forstdirektor Hans-Ulrich Braun, künftig als Vertreterin unterstützt bzw. das Regionaldezernat Schieder leiten wird. „Wie bei jeder Verabschiedung eines so verdienten Mitarbeiters, verabschieden wir Günter Rossa mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann: „Wir freuen uns für Sie, wir lassen Sie aber nur ungern gehen.“

Rossa habe in seiner Dienstzeit den Landesverband Lippe durch herausfordernde Zeiten äußerst gewinnbringend begleitet und sehr engagiert unterstützt: „Das so genannte Waldsterben in den 80er Jahren, die Orkane in den 90er Jahren, die Umstrukturierung in der Forstabteilung mit Stellenreduzierungen, die Umsetzung der Ansprüche der Gesellschaft an Naturschutz mit einer verstärkten Ausweisung von Naturschutz- und FFH-Gebieten – all das hat die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe dank Ihrer tatkräftigen Hilfe, lieber Herr Rossa, dank Ihrer Kompetenz und dank Ihres hohen, auch persönlichen Einsatzes mit Bravour meistern können“, würdigte Peithmann Rossas Verdienste. Im Verlauf seiner Dienstzeit habe das von ihm verantwortete Regionaldezernat Schieder einen Umsatz von rund 75 Mio. € gemacht – „daran hatten Sie bis zuletzt einen sehr großen Anteil“, betonte Peithmann in ihrer Abschiedsrede. Braun dankte Rossa vor allem für seine forstwirtschaftlich exzellente und betriebswirtschaftlich erfolgreiche Arbeit, für seine hervorragende Mitarbeiterführung, für seine clevere Holzvermarktung sowie für seine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der heimischen Holzindustrie. Rossa dankte herzlich für die lobenden Worte: „Das alles hätte ich ohne meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht leisten können, ihnen gilt mein aufrichtiger Dank.“ Er übergab damit an Susanne Hoffmann.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit Susanne Hoffmann ein fachlich äußerst versierte, kompetente und fähige Mitarbeiterin gewonnen haben“, sind sich Peithmann und Braun sicher. Hoffmann absolvierte nach ihrem forstwirtschaftlichen Studium in Göttingen ihre Anwärterzeit im Stadtwald Hamburg, wo sie danach Büroleiterin wurde. 1999 ging sie nach Hannoversch Münden und übernahm ein Revier im Stadtwald, seit 2002 verantwortete sie die Stadtforstamtsleitung für den gesamten, 2700 Hektar großen Betrieb. Den Wechsel zum Landesverband Lippe wertet sie als eine schöne Herausforderung: „Hier übernehme ich andere, neue Aufgaben in einem deutlich größeren Forstbetrieb.“

 

 

 

Forstabteilung des Landesverbandes Lippe hatte zum heutigen Girls’ Day drei Mädchen zu Gast

Emily Kuthning hilft Försterin Susanne Hoffmann beim Einpflanzen eines so genannten Wildlings auf dem Ziegenbrink bei Istrup.

Lemgo/Barntrup, 27. März 2014. Frauen bei der Waldarbeit? Das ist auch in den Wäldern des Landesverbandes Lippe noch immer ein ungewöhnlicher Anblick: Zwei Kolleginnen der insgesamt 45 Mitarbeiter starken Forstabteilung haben ihr Einsatz- bzw. Arbeitsgebiet im Wald. Das soll sich ändern. Deshalb lädt die Forstabteilung regelmäßig Mädchen zum Girls’ Day in die Wälder des Landesverbandes Lippe ein. Am heutigen Donnerstag waren Rebecca Büscher, Emily Kuthning und Chiara Klamet zu Gast im Forstrevier Barntrup.

„Auch in der Forstwirtschaft – wie in vielen Berufsfeldern – haben sich die Zeiten geändert: Es ist nicht mehr so viel körperlich schwere Arbeit zu leisten wie früher, für Frauen kann der Beruf Forstwirtin sehr interessant sein“, erläuterte Forstoberamtsrätin Susanne Hoffmann. Sie hatte zusammen mit ihrem Kollegen Frank Sundermann, Leiter des Forstreviers Barntrup, den „Girls’ Day“-Vormittag im Wald organisiert. „Die drei Mädchen haben im Hurner Wald, zwischen Istrup und Holstenhöfen gelegen, zusammen mit unseren Forstwirten junge Buchen – auch Wildlinge genannt - ausgegraben und am so genannten Ziegenbrink wieder eingepflanzt“, ergänzte Sundermann. „Der Ziegenbrink ist eine Hanglage mit Fichten und Lärchen, die sehr stark unter Windwurf und Borkenkäferschäden gelitten hat. Wir haben hier letztes Jahr junge Eichen gepflanzt, doch leider sind einige davon vertrocknet.“ Deshalb wurden nun junge Buchen aus einem nahe gelegenen Areal ausgegraben und am Ziegenbrink gepflanzt. „Mischwaldaufforstungen dieser Art machen Sinn, weil wir standortangepasste, junge Pflanzen einbringen“, erklärte Hoffmann den Mädchen.

Nach einer Pause in der mobilen Schutzhütte mitten im Wald, konnten die Mädchen dann beim Fällen einer ca. 70-jährigen Fichte zusehen. „Anschließend haben sie geholfen, den gefällten Stamm zu vermessen: Wir haben zusammen rund einen Festmeter Industrieholz ermittelt. Das Holz dient zur Herstellung von Spanplatten“ erläuterte Sundermann.

Die drei Mädchen waren von ihrem Girls’ Day in den Landesverbandswäldern sehr zufrieden: „Das ist etwas anderes als in Firmen oder Unternehmen einen Tag zu verbringen. Uns hat es Spaß gemacht.“

 

 

 

Symposium zur Burg Sternberg erfolgreich durchgeführt

Blick in ein Diskussionsforum während des Symposiums auf der Burg Sternberg. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Extertal, 21. März 2014. Zahlreiche Kulturschaffende, Kulturträger, Politiker, Vertreter von Verbänden, Vereinen und Stiftungen sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger waren auf Einladung des Landesverbandes Lippe heute auf der Burg Sternberg zusammengekommen, um Perspektiven zu diskutieren und Ideen für eine optimierte Nutzung und Bewirtschaftung der Burg Sternberg als Ort für kulturelle Bildung und Veranstaltungen zu entwickeln.

Nach einer kurzen Einführung zur Ist-Situation der Burg Sternberg durch den Landesverband Lippe, gab NRW-Kulturministerin Ute Schäfer den Einstieg ins Symposium mit einem Impulsreferat. Sie sprach zum geplanten NRW-Kulturfördergesetz und hob hervor, dass das Land Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland ein solches Gesetz verabschieden wird. Ziel sei, mit Hilfe des Gesetzes Kunst- und Kulturpolitik fest in der Kommunalpolitik zu verankern.

In verschiedenen Vorträgen und Diskussionsforen ging es danach u. a. um vergleichbare Einrichtungen wie die Landesmusikakademie Heek oder die Jugendburg Ludwigstein, um Formen der Vernetzung, um Angebote der kulturellen Bildung, um Kulturmarketing, Kulturförderung und touristische Zielsetzungen.  Hierbei wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielfältige Konzeptideen und Angebote für denkbare Kooperationen zur Weiterentwicklung der Burg Sternberg erarbeitet.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann fasste in ihrem Schlusswort am frühen Abend zusammen: „Wir haben alle bis zur letzte Minute intensiv diskutiert und sehr viele Anregungen erhalten und gemeinsam Ideen entwickelt.“ Es seien auch Konfliktfelder offen thematisiert worden. Peithmann lobte den gemeinsamen Willen, die gemeinsame Leidenschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Burg Sternberg. „Wir haben heute den Gesprächsfaden aufgenommen und werden den Diskussionsprozess mit den Beteiligten nachhaltig fortsetzen. Es gilt, aus dem Gesprächsfaden ein dickes Seil zu knüpfen – ein Bündel an Maßnahmen, mit denen wir die Zukunft der Burg Sternberg definieren und erfolgreich gestalten können.“

Peithmann dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement, den organisierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landesverbandes Lippe sowie den Moderatorinnen. Peithmanns Fazit: „Das war ein toller Aufschlag, darauf bauen wir nun auf.“ Erstes Ergebnis des Symposiums soll eine Dokumentation sein, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

 

 

 

»Externsteine und Hermannsdenkmal sind bestens gewappnet«

Die Gästeführerinnen und Gästeführer des Landesverbandes Lippe freuen sich auf die neue Saison an den Externsteinen und am Hermannsdenkmal. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo 21. März 2014. Mit den ersten offenen Führungen am Sonntag, dem 30. März,  startet die Saison an den beiden touristischen Highlights Lippes: an den Externsteinen und am Hermannsdenkmal. „Auch in diesem Jahr erwarten wir rund eine halbe Million Besucherinnen und Besucher jeweils an beiden Denkmälern und freuen uns, sie mit unseren abwechslungsreichen Angeboten begrüßen zu dürfen“, sagt Klaus Stein, Geschäftsführer der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe. „Insbesondere an den Externsteinen haben wir unser Programm um neue Erlebnisführungen und Kursangebote  mit verschiedenen Themen erweitert, um den unterschiedlichen Interessen unserer Gäste gerecht zu werden“, ergänzt Stephan Radeck von der Denkmal-Stiftung.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf den Themen Gesundheitswandern und Selbsterfahrung. Beim Gesundheitswandern erleben die Gäste eine Mischung aus Wandern, unterhaltsamer Information über die Umgebung und gesundheitsfördernden Übungen. „Die Magie der Externsteine“ und „Die Seele der Externsteine“ sind zwei Angebote zur bewussten Selbsterfahrung in der Natur. Sie laden dazu ein, während einer Tour durch das Naturschutzgebiet zur Ruhe zu kommen. „Gerade in unserer schnelllebigen und durch Stress und Überforderung geprägten Zeit ist es wichtig, den Alltag einmal hinter sich zu lassen, die Seele baumeln zu lassen und neue Kraft in der Natur zu tanken“, so Radeck zu dem Gedanken, der hinter diesen Angeboten steckt. Erstmals wird auch ein Seminar „Digitale Naturfotografie im Naturschutzgebiet Externsteine“ angeboten.

Neben diesen speziellen Angeboten, werden die beliebten Gästeführungen mit der Besichtigung der Grotte weiterhin regelmäßig an Sonn- und Feiertagen um 11.00 Uhr stattfinden. Neu sind Themenführungen für Gruppen: Während bei dem Rundgang „Zwischen Wissen und Spekulation – Christliche Spuren an den Externsteinen“ die wissenschaftliche Perspektive im Vordergrund steht, bietet der „Externsteine Gang“ eine heiter-musikalische Wallfahrt. Die Panorama-Wanderung „Ritter, Römer, Riten“ um Holzhausen bietet den Gästen einen Blick auf die Externsteine und auf die sie umgebende Landschaft aus ganz verschiedenen Perspektiven. Eine Kombi-Tour ermöglicht die Besichtigung der Externsteine und des Hermannsdenkmals in Begleitung fachkundiger Gästeführer.

Auch am Hermannsdenkmal wartet ein interessantes  Angebot: An Sonn- und Feiertagen findet jeweils um 14.00 Uhr eine Gästeführung statt. Hierbei gibt es die Gelegenheit, einen Blick in die imposante Innenkonstruktion des Denkmales zu werfen. „Aufgrund der starken Nachfrage haben wir das Angebot der regelmäßigen Führungen in den Schulferien von Nordrhein-Westfalen auch auf mittwochs ausgeweitet“, erläutert Stein. Abenteurer finden im Teuto-Kletterpark auch in diesem Jahr eine sportliche Herausforderung: Neben den verschiedenen Routen im Hochseilgarten, steht auch wieder Klettern in der Innenkonstruktion des Hermanns auf dem Programm. „Im Sommer wird es außerdem wieder attraktive Veranstaltungen auf der Waldbühne geben, z. B. das beliebte Mondscheinkino“, freut sich Stein. Bei so viel Programm laden schließlich die Gastronomien am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen in Biergartenatmosphäre zum Verweilen ein. „Es ist alles vorbereitet – und nun freuen wir uns auf ein abwechslungsreiche Saison mit vielen Gästen an unseren Denkmälern“, sagen Stein und Radeck.

Anmeldungen und weitere Infos im Infozentrum  Externsteine und in der Touristinformation am Hermannsdenkmal, Öffnungszeiten ab 29.03.2014 täglich von 10.00 – 18.00 Uhr.

 

 

 

Hervorragende Resonanz auf das Symposium zur Burg Sternberg

Lemgo, 17. März 2014. Das Symposium „Burg Sternberg – Perspektiven“ stößt auf großes Interesse unter Kulturschaffenden, Kulturträgern, Politikern, Verwaltungen und Stiftungen sowie Bürgerinnen und Bürgern: „Wir haben 120 Plätze zur Verfügung, diese sind inzwischen alle belegt“, berichtet Ralf Noske, Direktor der Lippischen Kulturagentur. „Deshalb können wir ab sofort keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen.“

Für all jene Interessierten, die keine Chance zur Teilnahme mehr haben, verweist Noske auf den Symposiumsbericht: „In der Publikation, die voraussichtlich Mitte des Jahres erscheint, werden Vorträge und Diskussionen nachzulesen sein.“

Im Mittelpunkt des Symposiums steht die inhaltliche und wirtschaftliche Arbeit auf der Burg Sternberg. Welche veränderten Anforderungen auf Seiten der Nutzer sind in Zukunft zu berücksichtigen? Welche Strukturen in Organisation und Verwaltung führen andernorts zu Erfolg? Welche Perspektiven und Ideen kann der Landesverband Lippe gemeinsam mit Partnern in den Kommunen, Verbänden und Vereinen, mit Pädagogen und Kulturförderern entwickeln und umsetzen? Das Symposium soll Antworten auf diese Fragen liefern bzw. Denkanstöße geben. Im Austausch mit Referenten und Experten sollen die vielfältigen Erfahrungen von Kulturträgern und ihren Förderern aufgezeigt werden. Ziel ist, auf der Basis der Symposiumsergebnisse das kulturelle und wirtschaftliche Gesamtkonzept der Burg Sternberg zu optimieren.

 

 

 

Projekt „Masterplan Bad Meinberg“ erfolgreich gestartet

Horn-Bad Meinberg, 14. März 2014. Mit der Auftaktveranstaltung der Projektsteuerungsgruppe im Schloss Brake in Lemgo fiel am 04.03.2014 der Startschuss für die Erarbeitung des Masterplans Bad Meinberg.

Der Landesverband Lippe und die Stadt Horn-Bad Meinberg haben sich  zum Ziel gesetzt, Bad Meinberg durch ein  innovatives und marktfähiges Konzept neu auszurichten, im Markt erfolgreich zu positionieren und dadurch die Grundlagen für eine erfolgreiche Marktbearbeitung zu schaffen.

Die Realisierung des Projektes erfolgt in einem mehrstufigen Prozess mit vier Arbeitsphasen, in den die Akteure und Bürger vor Ort u.a. im Rahmen von mehreren Workshops aktiv eingebunden werden sollen. Der Prozess wird durch das Beratungsunternehmen PROJECT M GmbH gemeinsam mit den Partnern KECK Medical und ZTB-Zukunftsbüro, begleitet.

In einer umfassenden Analyse wird derzeit in Arbeitsphase 1 zunächst die Position Bad Meinbergs im (gesundheits-)touristischen Markt bestimmt. Im Rahmen der Analyse werden in den nächsten Wochen auch Expertengespräche mit lokalen Akteuren aus den Bereichen Tourismus, Gesundheitswirtschaft, Handel, Marketing etc. geführt. Die Analysephase wird Mitte April abgeschlossen sein.

Aufbauend auf den Analyseergebnissen wird in der zweiten Arbeitsphase die künftige Profilierung Bad Meinbergs auf dem gesundheitstouristischen Markt erarbeitet. Arbeitsphase 3 widmet sich der Festlegung von künftigen Themenschwerpunkten und Geschäftsfeldern sowie Zielgruppen und deren charakteristischer Merkmale. Für die einzelnen Produkt- und Themenbereiche werden Produkt- und Qualitätsstandards unter medizinisch-gesundheitlichen sowie touristischen Aspekten definiert, die eine Entwicklung und Vermarktung zukunftsfähiger und qualitativ hochwertiger Programme und Produkte sichern soll. Basierend auf den erarbeiteten Ergebnissen umfasst die letzte Arbeitsphase die Erstellung eines konkreten Projekt- und Maßnahmenkatlogs zur Umsetzung des Konzeptes.

Im Ergebnis wird mit dem Masterplan Bad Meinberg ein Handlungsprogramm für die künftige touristische Entwicklung Bad Meinbergs auf den Weg gebracht.

Das strategischen Eckpfeiler der Arbeit werden mit einer Steuerungsgruppe diskutiert. Diese besteht aus Vertretern der Staatsbad Bad Meinberg GmbH, dem Landesverband Lippe, der Stadt Horn-Bad Meinberg, dem Kreis Lippe, der Stadtmarketing GmbH und der Bezirksregierung Detmold sowie PROJECT M und tagt alle zwei Monate.

Die operative Begleitung des Prozesses erfolgt durch eine kleinere Projektsteuerungsgruppe, die sich  aus der Staatsbad GmbH, der Stadtmarketing GmbH, der Stadt und dem Landesverband  zusammensetzt und im Zwei-Wochen-Turnus die erarbeiteten Ergebnisse diskutiert.

Am 16.04.2014 findet der erste Workshop mit lokalen Akteuren und Bürgern Bad Meinbergs statt. Hier werden die Analyseergebnisse der ersten Arbeitsphase zusammenfassend präsentiert und diskutiert sowie gemeinsam mit den Teilnehmern erste Handlungsfelder abgeleitet.

 

 

 

Ab in den Wald! – Girls’ Day am 27. März 2014 beim Landesverband Lippe

Lemgo, 14. März 2014. Arbeiten an der frischen Luft, bei Wind und Wetter? Junge Bäume pflanzen, Zäune errichten, dicke Stämme fällen? – Ist das etwas für Frauen? Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe meint: Ja – Frauen können erfolgreich den Beruf der Forstwirtin ausüben.

Der Landesverband Lippe ruft deshalb interessierten Mädchen zu: „Ab in den Wald!“: Am diesjährigen Girls’ Day, dem 27. März 2014, können maximal 4 Mädchen den Beruf der Forstwirtin näher kennenlernen. Forstoberamtsrätin Susanne Hoffmann und Forstamtmann Frank Sundermann nehmen sie mit zu einem Vormittag im Forstrevier Barntrup.

Anmeldungen bitte an Pressereferentin Peggy Pfaff, unter der Telefonnummer 05261-250 238.

 

 

 

Landesverband Lippe bot zur Wertholzsubmission 2014 witterungsbedingt weniger Holz an

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 3. März 2014. Die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe hat in der diesjährigen Wertholzsubmission rund 467 Festmeter hochwertiges Stammholz geboten und mit
183.290 € Gesamtumsatz ein hervorragendes Ergebnis erzielt: „Wir haben überwiegend Eichenholz angeboten, und nur kleinere Mengen an Eschen- und Kirschenholz“, erläutert Günter Rossa, stellvertretender Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe, der in diesem Jahr die Federführung für die Submission des Landesverbandes Lippe innehatte. „Vor allem für Eichenholz haben wir zum Teil sehr gute Gebote erhalten. Das zeigt, dass Eiche für die Herstellung hochwertiger Möbel und anderer Holzprodukte nach wie vor stark nachgefragt ist.“

Für die Forstabteilung war es die zehnte Submission, die sie in inzwischen bewährter Kooperation mit dem Forstamt Hochstift des Landesbetriebes Wald und Holz durchgeführt hat. Die Stämme wurden in den südöstlichen Forstrevieren des Landesverbandes Lippe geerntet und auf dem Holzlagerplatz Alt-Schieder angeboten. Der Holzlagerplatz am Entenkrug im Forstrevier Belle war dagegen leer geblieben: „Wir haben in diesem Jahr deutlich weniger Holz eingeschlagen und zur Submission eingebracht“, erklären dazu Rossa und Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. „Die Witterungsbedingungen im Winter 2013/2014 waren sehr ungünstig, die Böden teilweise sehr nass. In manchen Revierbereichen hätte der Waldboden bei einem Einschlag zu stark gelitten, sicher aber auch Wege für Wanderer und Erholungssuchende. In diesen Fällen haben wir den Schutz des Bodens aus forstwirtschaftlicher und naturschatzfachlicher Sicht höher bewertet.“

Mit 467 Festmetern hat die Forstabteilung rund ein Drittel weniger Stammholz eingeschlagen und zur Submission angeboten als in den Jahren zuvor. Dafür lag der Durchschnittspreis 2014 über dem für 2013: „2014 haben wir pro Festmeter durchschnittlich 392,70 € erzielt, 2013 waren es 361,30 €. Die Gesamtqualität des 2014 von uns angebotenen Holzes war somit besser als 2013“, unterstreichen Braun und Rossa. Den höchsten Preis erzielte ein Eicheneinzelstamm mit 571 € pro Festmeter. Beim Eichenlosholz lag das höchste Gebot bei 544 € pro Festmeter.

 

 

 

Verbandsversammlung vertagt ausstehende Entscheidungen zum Haushaltskonsolidierungskonzept

Lemgo, 26. Februar 2014. Die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe hat in ihrer heutigen Sitzung nicht – wie vorgesehen –  das Haushaltskonsolidierungskonzept 2013 – 2017 vervollständigt. Die Verbandsabgeordneten haben keine weiteren Entscheidungen zu den noch ausstehenden Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 425.000 Euro beschlossen. Ihre Begründung: Es sollen noch weitere Gespräche geführt werden mit politischen Entscheidungsträgern und Partnern. Es wurde einvernehmlich beschlossen, spätestens in der Sitzung der Verbandsversammlung am 30. April 2014 über die noch ausstehenden Konsolidierungsmaßnahmen zu entscheiden.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann hatte zuvor nochmals eindringlich für Entscheidungen geworben: „Wir haben im November 2013 das Haushaltskonsolidierungskonzept verabschiedet, ein Meilenstein für den Landesverband Lippe. Jedoch war ein Bereich noch nicht mit konkreten Konsolidierungsmaßnahmen in dem Konzept aufgeführt: Konsolidierungsmaßnahmen insbesondere im Kulturbereich in Höhe von 425.000 Euro.“ Die Verbandsversammlung hatte seinerzeit angeregt, vor Entscheidungen darüber eine Priorisierung der Kulturförderengagements des Landesverbandes Lippe vorzunehmen.

Diese Priorisierung haben die Verbandsabgeordneten in einem Workshop am 15. Januar 2014 erarbeitet. „Zwei Fraktionen hatten noch Beratungsbedarf. Absicht war, in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung Entscheidungen über die Konsolidierungsmaßnahmen in Höhe von 425.000 Euro zu treffen.“

Peithmann bedauert, dass die Verbandsabgeordneten die Entscheidung vertagt haben: „Wir hatten verwaltungsseitig Vorschläge für diese Konsolidierungssumme unterbreitet, diese wurden von den Verbandsabgeordneten bisher nicht übernommen.“

Konsequenz für den Landesverband Lippe sei: „Das Haushaltskonsolidierungskonzept 2013 – 2017 ist damit nicht vollständig und nicht genehmigungsfähig durch unsere Rechtsaufsicht, das NRW-Innenministerium. Zugleich hat das Innenministerium deutlich gemacht, dass der Haushalt 2014 nicht genehmigt wird, solange kein vollständiges Konsolidierungskonzept vorliegt. Das heißt konkret: Wir befinden uns nach wie vor in der vorläufigen Haushaltsführung“, betonte Peithmann.

Peithmann plädierte deshalb dafür, baldmöglichst zu entscheiden.

 

 

 

Umstrukturierung des Staatsbades kommt zügig voran

Lemgo, 26. Februar 2014. Der Landesverband Lippe ist mit der Umstrukturierung des Staatsbades Meinberg im Zeitplan: Dieses Fazit zogen Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und ihr Allgemeiner Vertreter Klaus Stein, der die Gespräche mit der Stadt Horn-Bad Meinberg sowie die Gespräche und Verhandlungen mit interessierten Partnern führt, in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung. „Wir haben gemeinsam mit der Stadt Horn-Bad Meinberg die Agentur Projekt M beauftragt, einen Masterplan für Bad Meinberg bis Oktober 2014 zu entwickeln“, berichtete Peithmann.

„Wir erhoffen uns hier fundierte Analysen und die Entwicklung eines Markenkonzepts, auf dessen Basis Bad Meinberg weiterentwickelt und als Kurort in seiner Existenz gesichert werden kann“, so Peithmann. „Zudem setzen wir darauf, dass für die vorhandene Infrastruktur neue, innovative Ideen entwickelt werden und wir die ungenutzten Immobilien an neue Träger mit wirtschaftlich tragfähigen, kurortegerechten Konzepten vermitteln können“, ergänzte Peithmann. Für den Masterplan wurden Fördergelder in Höhe von 112.000 € vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. der EU bewilligt, der Landesverband Lippe erbringt die notwendigen Eigenmittel in Höhe von 28.000 € durch die Bereitstellung von Personal.

Peithmann berichtete auch über den aktuellen Stand der Gespräche mit der Stadt Horn-Bad Meinberg. „Der Wirtschaftsplan für 2014 ist aufgestellt und abgestimmt, nun arbeiten wir gemeinsam mit der Stadt am Wirtschaftsplan für die neue Staatsbad Meinberg GmbH für 2015.“ Über die heute benötigten Flächen für die Kurgastbetreuung wurde bereits Einvernehmen erzielt, auch die Rahmenbedingungen für den Erhalt des Kurorte-Status seien mit der Bezirksregierung Detmold schon abgestimmt. „Wir sind nun dabei, gemeinsam die relevanten Heilmittel zu bewerten, um über das zukünftige Angebot zu entscheiden, sowie gemeinsam die Standorte für die zukünftige Kurgastbetreuung festzulegen“, berichtete Peithmann weiter. Ziel sei es, bis Ende des 1. Halbjahres zu diesen Punkten zu Entscheidungen zu kommen.

Zur Vermarktung der Immobilien des Landesverbandes Lippe erläuterte Peithmann, dass die Eisdiele am Kurparkeingang verkauft wurde und der Landesverband Lippe bezüglich des Parkbadehauses in Verhandlungen mit einem ernsthaften Kaufinteressenten stehe. „Darüber hinaus führen wir Gespräche mit Interessenten an Immobilien und Grundstücken.“ Der Landesverband Lippe werde die Vermarktung der vorhandenen Immobilien weiter kurortgerecht vorantreiben und den Stand der Vermarktung in der Steuerungsgruppe mit der Stadt Horn-Bad Meinberg regelmäßig besprechen und abstimmen. „Die Infrastruktur von Bad Meinberg wird im Rahmen des Masterplanprozesses durch Project M bewertet, zudem werden auf Basis der zukünftigen Positionierung Anforderungen an die Infrastruktur abgeleitet. Diese beiden Arbeitsschritte liefern wichtige Impulse für die Vermarktung der Immobilien“, so Peithmann. Denn auf Basis der externen Bewertung und neuen Positionierung könne der Landesverband Lippe gezielt Investoren ansprechen.

 

 

 

Landesverband Lippe lädt ein zu Symposium am 21. März 2014

Lemgo, 26. Februar 2014. Die Burg Sternberg steht am 21. März 2014 im Mittelpunkt eines Symposiums, zu dem der Landesverband Lippe einlädt: „Unter dem Motto ‚Burg Sternberg – Perspektiven‘ wollen wir gemeinsam mit hochkarätigen Referenten diskutieren, wie die inhaltliche und wirtschaftliche Arbeit auf der Burg Sternberg optimiert werden und der Zuschussbedarf seitens des Landesverbandes Lippe zum laufenden Betrieb gesenkt werden kann“, erläuterte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in der heutigen Sitzung der Verbandsversammlung. „Die für die Burg Sternberg verantwortliche Lippische Kulturagentur hat ein anspruchvolles Programm entwickelt und sehr erfahrene, fachlich versierte Vertreter aus Politik, Verwaltungen und Stiftungen, aus Kultur, Wirtschaft und dem Vereinsleben für das Symposium gewonnen“, lobt sie. „Ich bin mir sicher, dass das Symposium uns wertvolle Denkanstöße liefern kann und wird.“

Ralf Noske, Direktor der Lippischen Kulturagentur, stellte das Symposium heute der Verbandsversammlung vor. „Wir bieten seit vielen Jahren ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm auf der Burg Sternberg.“ Ausgehend von der Sammlungs- und Lehrtätigkeit Peter Harlans, präsentiert und pflegt die Kulturagentur im Klingenden Museum historische wie auch Musikinstrumente der Jugendmusikbewegung. Die Burg ist Sitz der Akademie für Alte Musik und historischen Instrumentenbau. Für Schulen, Vereine, Jugendhilfeeinrichtungen, Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen gibt es Instrumentenbaukurse, Spiel- und Instrumentalkreise sowie Führungen und erlebnisorientierte Angebote. Zudem dienen die Räume der Burg als einzigartige Kulisse für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen; sie können darüber hinaus für Konferenzen oder private Anlässe gemietet werden. Einfache Unterkünfte in der Unterburg runden das derzeitige Angebot ab.

„Wie viele Träger von kulturellen, subventionierten Einrichtungen, stehen wir aktuell vor wichtigen Fragen: Welche veränderten Anforderungen auf Seiten der Nutzer müssen wir in Zukunft berücksichtigen? Welche Strukturen in Organisation und Verwaltung führen andernorts zu Erfolg? Welche Perspektiven und Ideen können wir gemeinsam mit Partnern in den Kommunen, Verbänden und Vereinen, mit Pädagogen und Kulturförderern entwickeln und umsetzen?“, zählte Noske auf. Das Symposium soll darauf Antworten liefern bzw. Denkanstöße geben. „Wir wollen mit den Referenten und Experten diskutieren: In Vorträgen und Foren werden sie Modelle anderer Musik- und Kultureinrichtungen vorstellen und die vielfältigen Erfahrungen von Kulturträgern und ihren Förderern aufzeigen“, so Noske. „Ziel ist es, auf der Basis der Symposiumsergebnisse das kulturelle und wirtschaftliche Gesamtkonzept der Burg Sternberg zu optimieren.“

Ausdrücklich eingeladen sind dazu auch an der Burg Sternberg interessierte Bürgerinnen und Bürger: „Das Symposium ist eine öffentliche und offene Veranstaltung. Weil die Platzanzahl begrenzt ist, empfehlen wir jedoch, sich anzumelden. Ab dem 7. März 2014 können sich Interessierte bei uns melden und noch freie Plätze buchen“, so Noske.

Anmeldung ab dem 7. März 2014:
Kulturagentur des Landesverbandes Lippe, Frau Klöpper, Tel. 05261 – 250 242

 

 

 

Landesverband Lippe bietet auch in herausfordernden Zeiten vielfältiges Kulturangebot

Die Lippische Landesbibliothek in Detmold wird 2014 400 Jahre alt. (Foto: Lippische Lan-desbibliothek)

Lemgo, 25. Februar 2014. Der Landesverband Lippe hat 2014 Geburtstag: Nach der Verabschiedung des Gesetzes über den Landesverband Lippe am 5. November 1948, nahm er seine Arbeit im darauffolgenden Jahr, 1949, auf. „Der Landesverband Lippe hat seitdem äußerst vielfältig, umfangreich und vor allem nachhaltig für die Kultur in Lippe, für Bildung, Tourismus und Wirtschaft gewirkt“, betont Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Wir wollen das Jubiläum zum Anlass nehmen, um gemeinsam mit den Lipperinnen und Lippern ein Schlossfest in Lemgo-Brake zu feiern: am 6. Juli 2014“, kündigt sie an.  „Das Schlossfest ist eine sehr gute Gelegenheit, den Landesverband Lippe gemeinsam mit unserer jüngsten Tochter, dem Weserrenaissance-Museum, der Öffentlichkeit zu präsentieren und auf unterhaltsame Weise eine Zeitreise in die fünfziger Jahre zu unternehmen.“

Viel Zeit für den Blick in die Vergangenheit wolle der Landesverband Lippe jedoch nicht aufwenden: „2014 wird es vor allem darum gehen, nach vorn zu blicken und die Zukunft des Landesverbandes Lippe zu gestalten“, betont Peithmann. „Die Umsetzung des Haushaltskonsolidierungskonzepts, die Gespräche mit der Stadt Horn-Bad Meinberg über die Zukunft des Staatsbades Meinberg sowie die Erstellung der dazugehörigen Potenzialanalyse werden Schwerpunkte unserer Arbeit in diesem Jahr sein.“

Trotz dieser Herausforderungen werde der Landesverband Lippe aber, wie gewohnt, zahlreiche kulturelle Projekten und Veranstaltungen, Aktionen und Bildungsangebote für die Lipperinnen und Lipper bereithalten. „Auch 2014 werden wir in Lippe wieder viel bewegen“, so Peithmanns Anspruch.

Das Landesverbands-Jahr 2014 im Überblick:

Frühjahr 2014

Am 21. März 2014 findet ein Symposium zur Zukunft der Burg Sternberg statt. Der Landesverband Lippe erhofft sich innovative Ansätze für eine bessere Positionierung der Burg als Ort für Veranstaltungen, für Kultur und kulturelle Bildung.

Im Vorfeld der großen Sonderausstellung „Weltvermesser“ (2015) des Weserrenaissance-Museums findet im April das internationale Symposium „Kartographie der frühen Neuzeit – Weltbilder und Wirkungen“ statt.

Highlight des Frühjahrs: Im April eröffnet die Ausstellung „Leben und Tod m Alten Peru“ im Lippischen Landesmuseum. Anlass ist die Rückkehr der peruanischen Mumien des Museums, die auf mehrjähriger „Amerikatournee“ waren.

Sommer 2014

Großer Höhepunkt des Landesverbands-Jahres: Am 6. Juli 2014 findet ein Schlossfest in Brake statt. In Erinnerung an die Gründung des Landesverbandes Lippe steht es unter dem Motto „50er Jahre“.

Zur warmen Jahreszeit locken u. a. Veranstaltungen auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal und die Sommerakademie in der Malerstadt Schwalenberg.

Herbst 2014

Der „Tag des Offenen Denkmals“ im Oktober und das Wochenende „Offene Ateliers“ im November bieten an Denkmälern bzw. lippischer Gegenwartskunst Interessierten wieder Möglichkeiten für einzigartige Einblicke.

Ein weiterer, großer Höhepunkt im Landesverbands-Jahr: Am 23. Oktober 2014 wird NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zum Festakt anlässlich des 400. Jubiläums der Lippischen Landesbibliothek Detmold erwartet.

Winter 2014

Die erfolgreiche Ausstellung „Falkenburg – Ursprung Lippes“ im Lippischen Landesmuseum wurde erneut verlängert, die traditionelle Winterausstellung in der Malerstadt Schwalenberg zeigt wiederum aktuelle Werke lippischer Künstlerinnen und Künstler.

Von Januar bis Dezember!

Neben den jahreszeitlichen Höhepunkten bieten die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe 2014 eine Fülle an Veranstaltungen, Aktionen und Projekten, an museumspädagogischen Angeboten und Sonderausstellungen. Am Hermannsdenkmal und an den Externsteinen steht insbesondere Familien ein umfangreiches Programm an Führungen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Vorbereitungen zur Umsetzung des Projekts „Kompetenzzentrum Wandern“ laufen

Lemgo, 25. Februar 2014. Das Kuratorium der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe hat sich in seiner Sitzung am 20. Februar 2014 über das Projekt „Kompetenzzentrum Wandern im Land des Hermann“ informiert. Dr. Klaus Schafmeister von der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe referierte zum aktuellen Sachstand des Projekts.

„Die Mitglieder des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung haben bereits ein einhelliges Votum für das Projekt abgegeben und sich für die Unterstützung der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe durch den Landesverband Lippe ausgesprochen“, brachte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann in Erinnerung. Zwischenzeitlich hat der Landesverband Lippe mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe einen Vertrag über die Nutzung der im Projekt involvierten Immobilien des Landesverbandes Lippe geschlossen.

Schafmeister stellte nochmals die Grundzüge des Projekts und die damit verknüpften Erwartungen und Zielsetzungen vor. „Anfang Februar haben Landrat Friedel Heuwinkel und Anke Recklies von der Bezirksregierung Detmold den Bescheid von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin über die Förderung unseres Projekts erhalten: Aus den Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ wurden 3,1 Millionen Euro bewilligt.“ Das Projekt soll innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden: „Das heißt, bis Herbst 2015 müssen alle Maßnahmen abgeschlossen sein, um bis Ende 2015 die Kosten abrechnen zu können.“ Bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Lippe sei deshalb unverzüglich nach der Bewilligung der Fördergelder ein Projektteam gebildet worden, das derzeit mit der Bezirksregierung vergaberechtliche Richtlinien und andere rechtliche Voraussetzungen abstimmt. „Danach werden wir daran gehen, Arbeitsgruppen zu bilden. Selbstverständlich werden alle Betroffenen und Beteiligten, wie z. B. der Landesverband Lippe, dabei intensiv einbezogen.“ Voraussichtlich Ende März soll zudem eine Auftakt- und Informationsveranstaltung stattfinden.

Zu den Investitionen in Wanderwege, ihre Möblierung z. B. mit Bänken und Schutzhütten sowie in eine verbesserte Auszeichnung befragt, teilte Schafmeister mit, dass hierfür Gelder vorgesehen seien. Angesichts der Frage aus dem Kuratorium, ob das Projekt in der vorgegebenen Zeit umgesetzt werden könne, zeigte sich Schafmeister zuversichtlich: „Gerade weil wir uns aktuell mit der Bezirksregierung über die Voraussetzungen abstimmen, werden wir die einzelnen Maßnahmen zügig und bestmöglich umsetzen können.“

Der Landesverband Lippe ist bei fünf Modulen des Projektantrages beteiligt: Neubau eines Kompetenzzentrums Wandern am Hermannsdenkmal, Überdachung der Waldbühne am Hermannsdenkmal, Errichtung eines Wanderkreuzes auf der Inselwiese in Detmold, Neubau eines Moorstegs in Bad Meinberg sowie Sanierung der Musikmuschel im Kurpark Bad Meinberg. Zur Umsetzung dieser Module stellt der Landesverband Lippe der Wirtschaftsförderung die entsprechenden Grundstücke bzw. Gebäude kostenfrei zur Verfügung: „Der Landesverband Lippe leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projektes“, betonte Peithmann abschließend.

 

 

 

Brennholznachfrage trotz milder Witterung weiterhin auf hohem Niveau

Brennholzwerber müssen für die Arbeit mit der Motorsäge im Wald einen Motorsägenführerschein nachweisen. Die Forst-abteilung bietet dafür seit zehn Jahren erfolgreich Motorsägenlehrgänge an, wie hier im Schwalenberger Wald. (Foto: Landes-verband Lippe)

Lemgo/Schieder-Schwalenberg, 21. Februar 2014. Auch wenn der Winter 2013/2014 bislang sehr mild war: Die Nachfrage nach Brennholz ist ungebrochen, auch in Lippe. Während die Arbeiten für die Ernte starken Laubstammholzes zu Ende gehen, sind jetzt vermehrt Brennholzwerber in den Wäldern des Landesverbandes Lippe unterwegs, um Laubholzkronen aufzuarbeiten und Restholz zu sammeln.

„Das Interesse an Brennholz ist, wie in ganz Deutschland nach dem deutlichen Öl- und Gaspreisanstieg in den vergangenen Jahren, auch in unserer Region gewachsen“, weiß Hans-Ulrich Braun, Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Brennholz sei deshalb ein wichtiges Geschäftsfeld für den Landesverband Lippe, die Preise hält er stabil.

Im Forstrevier Schieder gehören Brennholzwerber in der kalten Jahreszeit zum Bild. „Wir verfügen hier über viel Laubholz und führen regelmäßig Motorsägenlehrgänge durch, die Voraussetzung für Brennholzwerber sind, um selbstständig in unseren Forsten Holz mit der Motorsäge aufarbeiten zu dürfen“, erläutert Revierleiter Hermann Kaiser. Viele Lipperinnen und Lipper entscheiden sich, selbst in den Wald zu gehen, um von günstigeren Einkaufspreisen zu profitieren: „Ein Raummeter ofenfertiges Brennholz, vor die Haustür geliefert, kostet ab 85 € aufwärts. Bei uns kostet der Raummeter Laubbrennholz, an den Waldweg gerückt, ab 40 €, beim selbständigen Aufarbeiten liegen die Preise zwischen 20 und 35 €, abhängig von den Begebenheiten vor Ort“, sagt Kaiser. Somit registriert er auch Anfang dieses Jahres, trotz der milden Wintertemperaturen, ein gutes Brennholzgeschäft in seinem Revier.

Die Kalkulation, wie viel Raummeter Brennholz zum Heizen eines Wohnhauses benötigt werden, ist einfach: „Der Brennwert eines Raummeters trockenes Brennholz entspricht – je nach Holzart – dem von 170 bis 210 Litern Heizöl. Ein durchschnittliches Wohnhaus verbraucht in einem durchschnittlichen Winter ca. 2000 Liter Heizöl. Das macht zehn bis zwölf Raummeter Brennholz“, rechnet Kaiser vor. Der Brennwert von Holz steigt mit der Dauer seiner Lagerung, spätestens im dritten Jahr nach der Einlagerung sollte Brennholz allerdings gebrannt werden: „Je geringer der Wassergehalt, desto höher der Brennwert. Frisch geschlagenes Brennholz hat einen Wassergehalt von 50 bis 60%, zwei Jahre gelagertes Holz nur noch 15 bis 25%.“

 

 

 

»Die Waldbühne ist sehr erfolgreich«

Mondscheinkino auf der Waldbühne am Hermannsdenkmal. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 21. Februar 2014. In der gestrigen Sitzung  des Kuratoriums der Denkmal-Stiftung des Landesverbandes Lippe war die Waldbühne am Hermannsdenkmal ein Thema: Ralf Noske, Leiter der für die Bühne verantwortlichen Kulturagentur, stellte die Bilanz für das zurückliegende Jahr vor und gab einen Ausblick auf die Saison 2014.

„Wir haben 2013 eine Musik- und eine Comedy-Veranstaltung, eine Veranstaltung des Jugendkulturrings und 16 Mondscheinkino-Vorführungen auf der Waldbühne durchgeführt“, erläuterte Noske den Kuratoriums-Mitgliedern. Rund 8.000 Besucherinnen und Besucher wurden damit erreicht, auf die Kinonächte entfielen allein 7.000 Besucherinnen und Besucher. „Mit den Veranstaltungen haben wir inklusive Sponsorenmitteln von der Lippischen Landes-Brandversicherung rund 87.700 € eingenommen, dem stehen Kosten in Höhe von 97.500 € gegenüber“, so Noske weiter.

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann sprach Noske und seinem Team an dieser Stelle ein großes Lob aus: „Sie haben die Vorgaben der Verbandsversammlung damit erfüllt: Neben der Einwerbung von Sponsorengeldern von der Lippischen Landes-Brandversicherung in Höhe von 18.000 € durch meinen Vertreter Klaus Stein, war es der Wunsch der Verbandsabgeordneten, die Veranstaltungen auf der Waldbühne für den Landesverband Lippe mit geringstmöglichen Eigenmitteln des Landesverbandes Lippe durchzuführen. Das ist Ihnen gelungen, und dafür danke ich Ihnen herzlich.“ Peithmann wertet die Saison 2013 aber auch mit Blick auf die Besucherzahlen als großen Erfolg: „8.000 Besucherinnen und Besucher anzuziehen, unter zum Teil widrigsten Witterungsbedingungen, das ist eine nicht selbstverständliche Leistung. Das unterstreicht, dass die Waldbühne bei der Kulturagentur in hervorragenden Händen ist und auch künftig von Ihnen und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemanagt werden sollte“, betonte Peithmann.

2014 werden wieder bewährte Veranstaltungen stattfinden: „Es wird wieder ein ‚Rock am Hermann‘-Konzert geben, das wir jedoch dieses Mal nicht in Eigenregie durchführen“, kündigte Noske an. „Wir haben eine Bielefelder Agentur gewonnen, die einen Rock-Tag am 5. Juli 2014 auf der Waldbühne anbietet.“  Am 19. Juli 2014 folgt eine Comedy-Show mit dem inzwischen etablierten und sehr beliebten Team von „NightWash“. Im August sind auf der Waldbühne wieder Kinonächte zu erleben. Erstmals werde dabei digitale Kinotechnik zum Einsatz kommen: „Ein Filmriss, wie wir ihn 2013 erlebt und sehr bedauert haben, ist damit ausgeschlossen“, so Noske.

Eingerahmt wird das Programm von diversen Veranstaltungen der OWL-Biennale im Mai 2014 und einem Konzert von VinoRosso am 6. September 2014. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass die OWL-Biennale gleich mehrfach auf der Waldbühne zu Gast ist und werden die Hochschule für Musik hierbei mit unserem Know How umfangreich unterstützen.“ Beim Konzert von VinoRosso handelt es sich um eine Jubiläumsveranstaltung: „Das Ensemble wird zehn Jahre alt und wir freuen uns sehr, dass die Musiker ihr Jubiläum auf der Waldbühne feiern werden“, so Noske.

Peithmann dankte Noske für seine Ausführungen: „Auch 2014 bietet der Landesverband Lippe wieder ein sehr ansprechendes und abwechslungsreiches Programm.“

 

 

Verkehrssicherungsmaßnahmen auf dem Dahlhauser Waldfriedhof

Lemgo, 17. Februar 2014. Ab dem heutigen Montag führt die Forstabteilung des Landesverbandes Lippe Verkehrssicherungsmaßnahmen rund um den Dahlhauser Waldfriedhof in Leopoldshöhe durch.

„Wir müssen um den Waldfriedhof herum Bäume fällen, die krank und geschwächt sind und deshalb eine Gefahr für Waldbesucher und Spaziergänger darstellen“, erläutert dazu Karl Schröder, Leiter des zuständigen Forstreviers Sternberg. „Wir bitten die Bevölkerung um Verständnis für damit verbundene Beeinträchtigungen.“

Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche andauern.

 

 

Älteste Mumie des Lippischen Landesmuseums ist zurück

Die Mumie, präsentiert von Restauratorin Heidi Hilgenböker.

Detmold, 6. Februar 2014. The Detmold Child is coming home. Nach einer dreijährigen Tournee durch große amerikanische Museen ist die wohl älteste Mumie auf dem europäischen Kontinent wieder da. Ab dem 12. April 2014 ist sie in der Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ zu sehen.

Faszination Altes Peru. Das vorspanische Peru hat eine spannende und reiche Kulturgeschichte. Kunstvoll bemalte Tongefäße und Figuren, wunderschöne Textilien und kultische Objekte präsentiert die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ im Lippischen Landesmuseum Detmold. Die vielfarbigen religiösen und mythologischen Motive auf den Exponaten bieten einen tiefen Einblick in die Glaubensvorstellungen längst vergangener Völker wie die der Inka, Nasca oder Moche. Die meisten der ausgestellten Objekte dienten dazu, die Geister der Verstorbenen auf dem Weg in die andere Welt zu begleiten. Sie stellten die Brücke zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich dar. Diese Ausstellung bietet Einblicke in die alten Kulturen. Sie wird im Rahmen der Kooperation mit der Köhler-Osbahr-Stiftung, dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg und der Universität Bonn, Abteilung Altamerikanistik gezeigt.

Im Mittelpunkt der am 12. April 2014 beginnenden Schau steht aber etwas ganz besonderes. Es 6400 Jahre alt, klein, wirkt wie ein Kunstwerk. Zerbrechlich, als wäre es aus Ton oder Erde geformt. Es ist die älteste Mumie auf dem europäischen Kontinent. Die kleine Mumie aus der völkerkundlichen Abteilung des Lippischen Landesmuseums war die Sensation der Ausstellung „Mummies of the World“ in den USA. In den drei Jahren sahen 1,5 Millionen Besucher die Mumie, die älter als Ötzi ist. Ab April 2014 ist sie wieder im Lippischen Landesmuseum zu besichtigen. Die Ausstellung „Leben und Tod im Alten Peru“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise in die peruanische Vergangenheit.

 

Diane Restemeyer ist neue Leiterin des Technischen Immobilienmanagements

Willkommensgruß im Schloss Brake: Diane Restemeyer (M.), neue Leiterin des Technischen Immobilienmanagements, erhielt zur Begrüßung von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (l.) und Jürgen Hoppe, Leiter des Immobilienmanagements, ein Buch über den Landesverband Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 05. Februar 2014. Das Technische Immobilienmanagement des Landesverbandes Lippe hat eine neue Leiterin: Seit 1. Februar 2014 ist Diane Restemeyer verantwortlich für Bauunterhaltung, Sanierung oder Umbau von Gebäuden des Landesverbandes Lippe sowie für die Planung neuer Objekte. Die diplomierte Architektin steht einem 8-köpfigen Team vor.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Diane Restemeyer für diese Position gewinnen konnten“, sagt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann. „Sie verfügt über eine exzellente fachliche Expertise beim Bauunterhalt bzw. der Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden sowie bei der Generalplanung von großen Bauprojekten. Das Immobilienmanagement des Landesverbandes Lippe wird von ihrer hohen Kompetenz sehr profitieren“, ist Peithmann überzeugt.

Restemeyer ist nach ihrem Architekturstudium in Hannover und einer vierjährigen Lehrtätigkeit an der Bauhaus-Universität in Weimar nach Brandenburg gegangen, um bei einem Architekturbüro als Projektleiterin zu wirken. Sie war dort u. a. für die Sanierung von Schlössern und Burgen und deren Erschließung für neue Nutzungen zuständig. Zu den von ihr betreuten Objekten zählten so bekannte Gebäude wie Schloss Charlottenburg in Berlin oder das Kloster in Jerichow. Auch der Erhalt von Denkmälern und Gedenkstätten sowie historischer Verwaltungsbauten gehörte zu ihren Aufgaben. Während ihrer Tätigkeit in Brandenburg hatte Restemeyer zudem einen Lehrauftrag an der FH Potsdam inne.

„Ich freue mich auf meine Arbeit beim Landesverband Lippe: Er bietet mit unterschiedlichen historischen, denkmalgeschützten Bauten, mit dem berühmten Hermannsdenkmal und mit Wohnungs- und Verwaltungsgebäuden eine reizvolle Mischung an Objekten, deren Bauunterhalt ich künftig verantworte“, sagt Restemeyer.

Das erste bedeutende Projekt, das Restemeyer betreuen wird, ist der Umbau des Weserrenaissance-Museums: „Das neue Konzept sieht die Konzentration der Dauerausstellung auf einer reduzierten Fläche und die Schaffung einer neuen Fläche für Sonderausstellungen und Veranstaltungen vor“, erläutert Restemeyer. Dazu werde es Umbauten in den Innenräumen des Schlosses geben. „Auch der Schlosshof soll in das Umgestaltungskonzept einbezogen werden“, kündigt Restemeyer an. Zielplanung: Bis zur Eröffnung der großen Sonderausstellung „Weltvermesser“ im zweiten Halbjahr 2015 soll alles fertig sein.

 

 

 

Elmar Brok (MdEP) und Cajus Caesar (MdB) informieren sich über Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe

Informierten sich u. a. über das neue Konzept des Weserrenaissance-Museums: Elmar Brok (MdEP, l.) und Cajus Caesar (MdB, 3.v.r.) mit (v.l.) Dr. Vera Lüpkes, Leitende Museumsdirektorin, Verbandsvorsteherin Anke Peithmann sowie Heinz-Rainer Krüger, Vorsitzen-der der CDU-Landesverbandsfraktion. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 04. Februar 2014. Die Kultureinrichtungen des Landesverbandes Lippe und die Fördermöglichkeiten für diese auf Bundes- bzw. Europaebene waren Thema eines Besuchs von Elmar Brok (MdEP) und Cajus Caesar (MdB) beim Landesverband Lippe: Auf Einladung von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann informierten sich beide Politiker über Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten der Kulturinstitute des Landesverbandes Lippe. Beispielhaft stellte ihnen Dr. Vera Lüpkes das neue Konzept für das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake vor.

„Der Vernetzung mit politischen Vertretern, die auf Bundes- und Europaebene agieren, ist für den Landesverband Lippe von herausragender Bedeutung, weil seine Kultureinrichtungen in vielerlei Hinsicht über die Grenzen Lippes hinaus wirken und Kunst- und Kulturbegeisterte deutschland- und europaweit ansprechen“, erläuterte Peithmann die Motivation für ihre Einladung an Brok und Caesar. Auch im Hinblick auf die aktuelle Haushaltskonsolidierung beim Landesverband Lippe komme der Akquise möglicher Fördergelder eine wachsende Bedeutung zu.

In einem Gespräch informierte sie die beiden Politiker über aktuelle Pläne und Zukunftsperspektiven der Landesverbandskultureinrichtungen, darunter die Lippische Landesbibliothek, das Lippische Landesmuseum oder die Lippische Kulturagentur. Brok als langjähriger, erfahrener Europapolitiker und Caesar als Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages informierten im Gegenzug über aktuelle Entwicklungen auf politischer Ebene hinsichtlich Kulturförderung bzw. Förderrichtlinien.

Brok und Caesar zeigten sich von Lüpkes beispielhaften Erläuterungen zum neuen Konzept für das Weserrenaissance-Museum beeindruckt: „Wir freuen uns sehr, dass das Museum nach dem Wechsel in die alleinige Trägerschaft des Landesverbandes Lippe diese erfreuliche Entwicklung genommen und ein aus unserer Sicht überzeugendes, tragfähiges Konzept für die Zukunft entwickelt hat“, betonten Brok und Casear. Mit der Konzentration der Dauerausstellung und der Schaffung des Forums Frühe Neuzeit für Sonderausstellungen und verschiedenste Veranstaltungen werde es gelingen, neuen Anforderungen von Museumsbesuchern gerecht zu werden und diese mit einem lebendigen, abwechslungsreichen Programm für das Haus zu begeistern.

 

 

 

Stabsübergabe von Interimskämmerer Klaus Stein an Peter Gröne

Stabsübergabe im Schloss Brake: Der neue Kämmerer Peter Gröne (2.v.l.) erhält seine Urkunde von Verbandsvorsteherin Anke Peithmann (3.v.l.). Mit dabei (v.l.): Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Rose, Interimskämmerer und allgemeiner Vertreter der Verbandsvorsteherin, Klaus Stein, sowie Andreas Meier, Vorsitzender des Personalrates. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 04. Februar 2014. Der Landesverband Lippe hat einen neuen Kämmerer: Am gestrigen Montag hat Peter Gröne sein neues Amt angetreten und sein Büro in Schloss Brake bezogen: „Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns, dass Sie unser Team verstärken“, sagte Verbandsvorsteherin Anke Peithmann stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zugleich dankte sie Interimskämmerer Klaus Stein für seine herausragende Arbeit im zurückliegenden Jahr.

„Ich bin überzeugt, dass wir mit Peter Gröne einen Fachmann gewinnen konnten, der über eine große Expertise in den Bereichen Finanzplanung und Finanzsteuerung sowie über eine einschlägige, umfassende Kompetenz in allen Bereichen einer öffentlichen Verwaltung verfügt“, zeigte sich Peithmann zur Begrüßung überzeugt. „Sie übernehmen ein Amt, das von Anfang an mit Herausforderungen aufwartet: Haushaltskonsolidierungskonzept, Investition in erneuerbare Energien, interkommunale Zusammenarbeit – als Verbandskämmerer werden Sie in den nächsten Monaten wichtige, richtungweisende Entscheidungen vorbereiten und gemeinsam mit der Verbandsleitung und der Verbandsversammlung treffen“, ergänzte sie.

Peter Gröne, der zuletzt Geschäftsbereichsleiter Finanzen, Betriebe und Beteiligungen bei der Stadt Lemgo war, will sich rasch und umfassend einarbeiten: „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben als Kämmerer des Landesverbandes Lippe und hoffe dabei helfen zu können, dass der Landesverband Lippe wieder die öffentliche Anerkennung erfährt, die er als bedeutender Kulturträger in Lippe verdient“, sagte Gröne.

Ein herzliches Dankeschön richtete Peithmann an ihren allgemeinen Vertreter Klaus Stein, der die Funktion des Kämmerers für rund ein Jahr ausgefüllt hat: „Sie haben in einer Zeit großer Herausforderungen für den Landesverband Lippe zusätzlich zu Ihren Aufgaben die Kämmerei und damit viel Verantwortung übernommen. Ihr Engagement und Ihr Einsatz für den Landesverband Lippe ist aus meiner Sicht nicht mehr zu toppen“, lobte sie.

Stein habe in den zurückliegenden zwölf Monaten grundlegende Entscheidungen und Beschlüsse mit auf den Weg gebracht sowie wichtige Konzepte erarbeitet. „Hier ist in erster Linie das Haushaltskonsolidierungskonzept 2013-2017 zu nennen, das unter seiner Federführung erstellt wurde“, hob Peithmann hervor.

„Ich habe mit meinem Team erfolgreich Maßnahmen erarbeitet, mit denen der Landesverband Lippe aus heutiger Sicht spätestens 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann“, erläuterte Stein. „Die grundsätzliche Genehmigung des Konzepts durch unsere Aufsichtsbehörde, das NRW-Innenministerium, werte ich als Anerkennung und Erfolg unserer Arbeit.“ Nun seien noch die Verbandsabgeordneten gefordert. Dazu Stein: „Sie müssen für ein im Konsolidierungskonzept u. a. vorgesehenes Einsparvolumen in Höhe von 425.000 Euro noch konkrete, planbare Maßnahmen insbesondere im Kulturbereich entwickeln.“ Hierzu habe es verwaltungsseitige Vorschläge gegeben, die noch nicht abschließend festgelegt wurden, es werde auch noch nach Alternativlösungen gesucht. „Vor uns liegen also noch einige Herausforderungen.“

Mit dem Konsolidierungskonzept habe Stein auch die Aufstellung der einzelnen Haushaltspläne bis zum Jahr 2017 vorgenommen. „Auf diese mittelfristige Finanzplanung kann unser neuer Kämmerer Peter Gröne gut aufbauen“, ist Stein überzeugt.

Nicht zuletzt habe Stein, so unterstreicht Peithmann, die Gespräche mit der Stadt Horn-Bad Meinberg zum Staatsbad Meinberg maßgeblich voran gebracht und gemeinsam mit dem Treuhandausschuss das Vermögens- und Risikomanagement für die Finanzanlagen des Landesverbandes Lippe weiter verbessert sowie neue Investitionen in erneuerbare Energien vorbereitet.

 

 

 

Biotoppflegeeinsatz an den Feuchtwiesen am Norderteich

Horn-Bad Meinberg, 3. Februar 2014. Die westlich des Norderteichs liegenden artenreichen Feuchtwiesen sind für den Naturschutz von großer Bedeutung. Hier wachsen seltene Pflanzenarten wie das Breitblättrige Knabenkraut (eine Orchideenart), Kuckuckslichtnelke, verschiedene Seggen und Binsen. Auch die Insektenwelt ist hier reichhaltig. Die zum Naturschutzgebiet „Norderteich mit Naptetal“ gehörenden Flächen sind jedoch durch eindringende Gebüsche beeinträchtigt. Diese verdrängen die Grünlandarten und entziehen den Feuchtwiesen Wasser. Ließe man sie frei gewähren, würden sie im Laufe der Jahre die Wiese überwuchern.

In diesen Gehölzstreifen stehen auch zahlreiche Kopfweiden, die dringend einen Schnitt benötigen, da sie sonst auseinanderbrechen.

Aus diesem Grund haben der Landesverband Lippe als Eigentümer des Naturschutzgebietes, die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Lippe und die Biologische Station Lippe ein Maßnahmepaket entwickelt, mit dem der ökologische Zustand dieses wertvollen Lebensraumes wieder verbessert werden soll. Gestaffelt über mehrere Jahre sollen deshalb auf den Wiesen in der Nachbarschaft des Norderteiches Gebüsche zurück gedrängt, Kopfweiden geschnitten und Hecken gepflegt werden. Durch die abschnittweise Durchführung der Maßnahmen wird gewährleistet, dass immer genügend Weidenkätzchen im Frühjahr für Wildbienen zur Verfügung stehen. Auch die Schlehenhecken werden nicht vollständig zurückgedrängt. Selbstverständlich bleiben Eichen in den Heckenstrukturen unangetastet.

Auf den feuchten Böden ist ein Einsatz von Motorfahrzeugen nur bei schwerem Frost  möglich. Andernfalls wird das Schnittgut zum Weg getragen, dort gehäckselt und aus dem Gebiet abtransportiert.

Die Koordination dieser Maßnahme wird von der Biologischen Station Lippe in enger Absprache mit Revierförster Günter Harmel vom Landesverband Lippe, der diese Biotope angelegt hat und bis heute pflegt, übernommen. Die praktische Durchführung erfolgt durch die Biologische Station Lippe und startet voraussichtlich am 5. Februar 2014.

 

 

 

Landesverband Lippe und krz unterzeichnen neuen Mietvertrag für Büroräume

Reinhold Harnisch, Geschäftsführer des krz, und Verbandsvorsteherin Anke Peithmann unterzeichnen die neuen Mietverträge. Lars Hoppmann, Leiter Zentraler Service beim krz (links), und Jürgen Hoppe, Leiter der Immobilienabteilung schauen ihnen dabei über die Schulter. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo, 24. Januar 2014. Modernste Technik in alten Gemäuern: Das Kommunale Rechen­zentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) hat Büroräume im Südflügel von Schloss Brake bezogen. Am heutigen Freitag unterzeichneten die beiden Partner Landesverband Lippe und krz den entsprechenden Mietvertrag: „Wir freuen uns, dass wir mit der Übergabe von neuen Büros den Standort Schloss Brake für das krz weiter ausbauen und die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Landesverbandes Lippe und dem krz intensivieren“, waren sich Verbandsvorsteherin Anke Peithmann und Reinhold Harnisch, Geschäftsführer des krz, zur Vertragsunterzeichnung einig.

Die Büroräume im ersten Stock des Südflügels von Schloss Brake wurden ursprünglich vom Wissenschaftlerteam des Weserrenaissance-Museums genutzt. Dieses war 2012 vorläufig in Räume des Nordflügels gezogen. Die frei werdenden Büros wurden renoviert und dem Lemgoer IT-Dienstleister im Laufe des Jahres 2013 zur Verfügung gestellt. „Das krz hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt“, erläuterte Harnisch. „Wir haben zusätzliche Aufgaben übernommen und zusätzliches Personal eingestellt. Den Standort am Schloss Brake auszubauen und hier weitere Büroräume zu erschließen, macht Sinn: Wir profitieren von kurzen Wegen zwischen den einzelnen Häusern und z. B. zu unserem Druck- und Versandzentrum in der ehemaligen Schlossscheune“, so Harnisch. Die 500 qm Bürofläche im Südflügel von Schloss Brake nutzt das krz für 22 Arbeitsplätze und 2 Besprechungsräume inklusive der notwendigen technischen Infrastruktur.

Auch für den Landesverband Lippe macht die Vermietung der Räume an das krz Sinn. „Im Zuge der Neuausrichtung der Kulturagentur wurde beschlossen, dass das Team der Kulturagentur ins Lippische Landesmuseum nach Detmold zieht“, erläuterte Peithmann. So können beide Einrichtungen in Detmold gemeinsame Infrastruktur nutzen, die gesamten kunsthistorischen Bestände fachgerecht und gebündelt unterbringen sowie Abstimmungen und Personaleinsatz flexibler handhaben. „Das bringt Synergieeffekte und auf Dauer qualitative Verbesserungen“, ist Peithmann überzeugt.

Die ehemaligen Räume der Kulturagentur in Schloss Brake werden von den Kolleginnen und Kollegen des Weserrenaissance-Museums übernommen: „Es ist uns wichtig, dass sie auch räumlich in einer Büroeinheit angesiedelt sind und gut zusammenarbeiten können. Außerdem wird die Bibliothek des Weserrenaissance-Museums wieder zusammengeführt und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.“ Die neue Raumlösung schafft eine gute Balance von kulturellen und wirtschaftlichen Anforderungen: Auf dem Schlossareal befinden sich – neben der Verwaltung des Landesverbandes Lippe, dem Weserrenaissance-Museum und dem krz – das Amtsgericht, Einrichtungen der Fachhochschule, ein Feuerwehrausbildungszentrum, Kanzleien, eine Steuerberatung, ein Restaurant, eine Kindertagesstätte sowie gemeinnützige Vereine. „Das belebt das Schlossareal.“

 

 

 

Verbandsversammlung mit Konsolidierungskonzept einen Schritt weiter

Konsolidierungsentscheidungen sollen am 26. Februar 2014 getroffen werden

Lemgo, 16. Januar 2014. Am gestrigen Mittwoch hat die Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe in einem Workshop intensiv diskutiert, wie ein Teilaspekt des Haushaltskonsolidierungskonzepts – die Einsparung von 425.000 € spätestens ab 2017 insbesondere im Kulturbereich – konkret umgesetzt werden kann.

Auf der Basis der strategischen Zielsetzungen des Landesverbandes Lippe haben die Mitglieder der Verbandsversammlung die Kulturförderengagements des Landesverbandes hinsichtlich ihres Beitrages zur Erreichung dieser Ziele bewertet und eine Rangfolge erstellt.

Die Verbandsabgeordneten wollen das Ergebnis des Workshops in ihren Fraktionen beraten. Die Beratungsergebnisse sind Thema der Sitzung der Verbandsversammlung am 26. Februar 2014.

 

 

 

 

Architekt Axel Bley geht neue berufliche Wege

Lemgo, 2. Januar 2014. Der Landesverband Lippe muss Abschied nehmen von seinem Leiter des Technischen Immobilienmanagements: Axel Bley hat den Verband zum 31. Dezember 2013 verlassen, um neue berufliche Wege zu gehen. „Wir lassen Axel Bley nur sehr ungern gehen – wir wünschen ihm aber für seine berufliche wie private Zukunft viel Erfolg“, teilt Verbandsvorsteherin Anke Peithmann mit.

Axel Bley habe seit 2007 die Arbeit der Immobilienabteilung nachhaltig und erfolgreich geprägt: „Gemeinsam mit dem Team des Technischen Immobilienmanagements hat er die dem Landesverband Lippe anvertrauten Gebäude, die zum Teil über eine für Lippe bedeutende Geschichte verfügen, hervorragend betreut, historische Substanz behutsam und fachkundig saniert oder umgebaut – und für die Region bedeutende Großprojekte gewinnbringend umgesetzt“, lobt Peithmann.

So haben die Architekten und Bauingenieure des Landesverbandes Lippe unter Bleys Leitung die Zehntscheune des Lippischen Landesmuseums Detmold zu einem modernen Ausstellungsgebäude umgebaut. Im Landestheater Detmold war er für einen Neubau verantwortlich, in dem zusätzliche Büroflächen, der Orchesterprobesaal und Garagen angesiedelt sind – ebenso wie für den Umbau des Orchestergrabens sowie die Brandschutz-, sicherheitstechnische und gestalterische Sanierung des Zuschauerhauses, die bis heute andauert. Die Schlossscheune Lemgo Brake wurde von Bley und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einem Druck- und Kuvertierzentrum mit Büroflächen für das Kommunale Rechenzentrum umgebaut. Für das Gelingen des Varusjahres 2009 konnten während seiner Dienstzeit am Hermannsdenkmal wichtige Beiträge mit der Neustrukturierung des Parkplatzes, der Erweiterung des Informationszentrums, der Errichtung eines Besucherleitsystems sowie der Einrichtung einer Ausstellung in einem historischen Pavillon geleistet werden. Auch die Errichtung des Infozentrums Externsteine, die Sanierung des Bad Meinberger Badehauses sowie die Attraktivierung des Kurgastzentrums in Bad Meinberg fielen in seine Verantwortung. Nicht zuletzt wurde der Magazinneubau der Lippischen Landesbibliothek Detmold unter Bleys Federführung errichtet.

„Axel Bley hat damit für Lippe außerordentlich bedeutende Bauprojekte betreut und die Architektur in Lippe ganz wesentlich geprägt – wann immer möglich in der vorgegebenen Zeit, und stets im vorgegeben Kostenbudget“, betont Peithmann. „Alle Projekte zusammengefasst hat Axel Bley ein Kostenvolumen von über 25 Mio. Euro verantwortet. Das ist eine beachtliche Leistung.“

Bley wechselt zum Januar 2014 als Architekt zum Architekturbüro Reinhard Schwakenberg im Alten Bahnhof in Brake – mit dem Ziel, mit ihm eine Büropartnerschaft einzugehen. „Der Landesverband Lippe trägt mit seinem Gebäudebestand große kulturelle Verantwortung für Lippe. Am Erhalt und der Weiterentwicklung der Häuser mitzuarbeiten, hat mir großen Spaß gemacht.“ Die Vielzahl und Vielschichtigkeit der Aufgaben sei immer wieder Herausforderung, Abwechslung und große Motivation zugleich gewesen. „Außerdem hat es mir Freude bereitet, auf so viele verschiedene, interessante und nette Menschen zu treffen und mit ihnen gemeinsam zu arbeiten. Ich wünsche dem Landesverband Lippe, dass es ihm auch in Zukunft gelingt, seiner Verantwortung für die ihm anvertrauten Gebäude gerecht zu werden“, so Bley.

Der Landesverband Lippe konnte die Stelle bereits neu besetzen: Diane Restemeyer wird zum 1. Februar 2014 Nachfolgerin von Axel Bley. „Wir werden Diane Restemeyer dann der Öffentlichkeit vorstellen.“

 

 

 

Landesverbandsvorsteherin Anke Peithmann besucht Lippequalität-Betriebe

Verbandsvorsteherin Anke Peithmann, Udo Zippel (Eben-Ezer), Helmut Diekmann (Lippequalität), Franz Bengs und Albrecht Flake (beide Eben-Ezer) und Günter Puzberg (Lippequalität, v. l.) bei den Kühen des Meierhofs in Lemgo.

Lemgo, 18. Oktober 2012. „Regionale Identität in einer globalisierten Welt wird immer wichtiger. Der Wunsch nach Zusammengehörigkeit, nach gemeinschaftlicher Identität und Individualität ist eine gesellschaftliche Entwicklung, die neben dem Megatrend der gleichmachenden Globalisierung zunehmend an Bedeutung gewinnt“, lautet ein Fazit, das Verbandsvorsteherin Anke Peithmann anlässlich ihres Besuches von zwei Leuchttürmen der Lippequalität-Bewegung, den Meierhof der Stiftung Eben-Ezer und die Bäckerei Meffert, zieht. „Globalisierung und Regionalisierung schließen einander nicht aus. Beide Entwicklungen erhöhen im sinnvollen Nebeneinander den ökonomischen Wohlstand. Nur die Regionalisierung gibt uns ein zu Hause,“ ist sich Peithmann sicher. „Der Landesverband Lippe und Lippequalität sind in diesem Sinne zwei hochmoderne Traditionalisten. Ziele und Werte verbinden uns.“ So finanziert der Landesverband Kulturträger und Kulturschaffende der Region und fördert auf diese Weise die kulturelle Vielfalt und die Wirtschaft in der Region; Lippequalität fördert den Absatz von in Lippe, unter definierten Qualitätskriterien produzierten Nahrungs- und Lebensmitteln.

„Die Region Lippe und die Qualität hier hergestellter Produkte stehen bei uns im Mittelpunkt“, erläuterte Günter Puzberg, Vorstandsvorsitzender des Vereins Lippequalität. „Für jedes unserer Produkte haben wir Richtlinien erstellt, die transparent und nachlesbar sind. So werden z. B. Lippequalität-Tiere nicht mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert, sie werden tierfreundlich gehalten, die Transportwege sind kurz. Und auf die Äcker kommt z. B. kein Klärschlamm.“ Der Verein kenne außerdem die Erzeuger, die Zulieferer, die Verarbeiter und die Händler sehr genau: „So können wir beste lippische Qualität für unsere Produkte sicherstellen.“

Dass die Lipperinnen und Lipper regionale Produkte wertschätzen, zeige zum Beispiel die Eben-Ezer-Milch vom Meierhof Lemgo. Die einzige lippische Milch im hiesigen Einzelhandel wird seit 2008 unter dem Lippequalität-Logo angeboten. Seit 1999 ist sie Bioland-zertifiziert: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Milch nicht vorrangig gekauft wird, weil sie Bioqualität hat, sondern weil sie das Lippequalität-Logo trägt, also aus Lippe kommt“, erklärte Stiftungsvorstand Udo Zippel beim Ortstermin. Auf dem Hof werden unter Leitung der Landwirtsfamilie Nagel rund 70 Holstein-Friesian-Kühe nach Bioland-Kriterien gehalten, die pro Tag 1500 Liter Milch geben. „Hinzu kommt die Schweinehaltung – auch diese selbstverständlich auf Stroh“, ergänzte Albrecht Flake, Leiter des Grünen Bereichs bei Eben-Ezer. Die Milch ist ein Erfolgsprodukt: „Wir sind inzwischen in den meisten Einzelhandelsmärkten in ganz Lippe vertreten.“ Mit Molkereimeister Hans-Hubertus Schmid will Flake das Angebot ausbauen: „Die Molkerei ist noch nicht ausgelastet. Denkbar sind z. B. Frucht- und Schokomilch für Kindergärten, vielleicht auch Jogurt oder Sahne für die Geschäfte.“ Die Arbeit auf dem Hof läuft reibungslos: „Menschen mit und ohne Behinderung bringen sich hier täglich mit viel Engagement ein, der Hof ist ein gelungenes Beispiel beruflicher Identität bei gleichzeitig nachhaltiger, regionaler Lebensmittelerzeugung“, so Zippel.

Ein Pionier der ersten Stunde bei Lippequalität ist die Bäckerei Meffert aus Lemgo. „Wir beziehen schon seit vielen Jahren unser Getreide in Bio-Qualität vom Gut Wendlinghausen in Dörentrup. Daraus stellen wir zum einen auf unseren Mühlen Vollkornmehle her, zum anderen lassen wir Auszugsmehle bei der Eickernmühle in Lemgo-Voßheide, ebenfalls Lippequalität-zertifiziert, für uns herstellen“, erläuterte Fred Meffert beim Rundgang durch die Backräume. Er und sein Bruder Jörg Meffert haben sich auf Vollkorn- und Biobackwaren spezialisiert. „Der Bezug von Grundnahrungsmitteln aus der Region macht Sinn: Als Biobetrieb haben wir den preislichen Vorteil von ca. 15 Prozent im Vergleich zu Biogetreiden aus anderen Quellen, aufgrund der direkten Kooperation mit unserem Landwirt.“ Außerdem erhöhten kurze Lieferwege die Produktsicherheit. „Was ich an Lippequaliät schätze, ist der Verbleib der Wertschöpfung in Lippe. Wir leisten eine Regionalabgabe pro Zentner Getreide an Lippequaliät, die den Landwirten hier vor Ort zugute kommt.“

„Produkte aus Lippe für Lippe bringen Ökologie und Ökonomie in Einklang: Es spart lange Transportwege und damit Kohlendioxid, es hält die Wertschöpfung in Lippe, es unterstützt und fördert Landwirte, Erzeuger und Gewerbetreibende sowie den Handel hier vor Ort. Für mich ebenso wichtig, sie sind ein Stück Heimat“, lobte Peithmann bei den Besichtigungen.

 

 

Landesverband Lippe besteht „Wald-TÜV“ mit Bravour

Harvester im Einsatz in den Forsten des Landesverbandes Lippe. (Foto: Landesverband Lippe)

Lemgo/Horn-Bad Meinberg, 16. Oktober 2012. Mit mehr als 230 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche weltweit ist es das größte Zertifizierungssystem für nachhaltige, umweltschonende Waldwirtschaft: das „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, kurz PEFC. Die Forsten des Landesverbandes Lippe gehören dazu: Sie zählten zu den ersten Waldflächen in Nordrhein-Westfalen, die das begehrte PEFC-Siegel erhielten. Bei einer Flächenstichprobe in der vergangenen Woche wurde der Forstabteilung das Zertifikat bestätigt: „Wir haben den ‚Wald-TÜV‘ erneut mit Bravour bestanden“, bilanziert Forstdirektor Hans-Ulrich Braun.

Primäres Ziel der PEFC-Initiative ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung in den geprüften Forstbetrieben: „Sie müssen dabei nachweislich ökonomische, ökologische und soziale Standards erfüllen“, erläutert der Leiter der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe. Dazu zählen z. B. die vorbildliche Umsetzung von Hiebsmaßnahmen im Wald, die Beurteilung von Verbissschäden, die Arbeitsbedingungen für Waldarbeiter oder die Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen vor Ort. „Nach einer intensiven Eingangsprüfung im Büro hat der PEFC-Prüfer stichprobenartig Areale und Hiebsmaßnahmen im Schwalenberger Wald und im Beller Holz begutachtet“, berichtet Braun. „Er fand alle Vorgaben und Kriterien vorbildlich erfüllt. Lediglich bei ganz wenigen Rückegassen empfahl der Prüfer, noch genauere Absprachen mit den Holzunternehmern zu treffen.“ Das PEFC-Zertifikat für die Forsten des Landesverbandes Lippe wurde damit erneuert.

Braun sieht in dem Siegel auch ein wichtiges Marketinginstrument: „PEFC-zertifizierte Forstbetriebe engagieren sich nachweislich für die Umwelt, gehen mit dem Roh- und Werkstoff Holz verantwortungsvoll um und setzen auf Nachhaltigkeit.“ Die Gesundheit und Vitalität der Forstökosysteme stünden im Mittelpunkt, die biologische Vielfalt werde gefördert und der Wald ganzheitlich im Sinne seiner Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion erhalten. „Unser Wald ist nicht nur unser grünes Kapital, er ist auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsort für die lippische Bevölkerung. Dem Landesverband Lippe ist es deshalb wichtig, seine Wälder als lippisches Kulturgut zu bewahren.“

Und letztlich spiele die Zertifizierung auch konkret im Alltag der Bürgerinnen und Bürger eine Rolle: „Sei es auf Holzlatten im Baumarkt oder auf Papiertaschentüchern im Supermarkt: das PEFC-Siegel bestätigt ihnen, dass in der kompletten Produktionskette nur Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern verwendet wird – und sie diese unbedenklich kaufen können.“

 

 


Kontakt

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Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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